DE2009023A1 - Schaltungsanordnung zum Zünden einer Entladungslampe - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Zünden einer EntladungslampeInfo
- Publication number
- DE2009023A1 DE2009023A1 DE19702009023 DE2009023A DE2009023A1 DE 2009023 A1 DE2009023 A1 DE 2009023A1 DE 19702009023 DE19702009023 DE 19702009023 DE 2009023 A DE2009023 A DE 2009023A DE 2009023 A1 DE2009023 A1 DE 2009023A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lamp
- capacitor
- voltage
- arrangement according
- switching element
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 68
- 239000004065 semiconductor Substances 0.000 claims description 26
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 25
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 claims description 16
- 238000009499 grossing Methods 0.000 claims description 4
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 4
- 230000001629 suppression Effects 0.000 claims description 3
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 15
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 11
- 238000000034 method Methods 0.000 description 9
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 9
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 9
- 230000008569 process Effects 0.000 description 9
- 230000015556 catabolic process Effects 0.000 description 5
- 230000001965 increasing effect Effects 0.000 description 4
- 230000002457 bidirectional effect Effects 0.000 description 3
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 3
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 3
- 230000008859 change Effects 0.000 description 2
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 2
- 238000011161 development Methods 0.000 description 2
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical group [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- XUIMIQQOPSSXEZ-UHFFFAOYSA-N Silicon Chemical compound [Si] XUIMIQQOPSSXEZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000002159 abnormal effect Effects 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 238000005352 clarification Methods 0.000 description 1
- 230000001447 compensatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000007599 discharging Methods 0.000 description 1
- 238000002845 discoloration Methods 0.000 description 1
- 238000005265 energy consumption Methods 0.000 description 1
- 230000006872 improvement Effects 0.000 description 1
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- XULSCZPZVQIMFM-IPZQJPLYSA-N odevixibat Chemical compound C12=CC(SC)=C(OCC(=O)N[C@@H](C(=O)N[C@@H](CC)C(O)=O)C=3C=CC(O)=CC=3)C=C2S(=O)(=O)NC(CCCC)(CCCC)CN1C1=CC=CC=C1 XULSCZPZVQIMFM-IPZQJPLYSA-N 0.000 description 1
- 229910052710 silicon Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010703 silicon Substances 0.000 description 1
- 229910000859 α-Fe Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/02—Details
- H05B41/04—Starting switches
- H05B41/042—Starting switches using semiconductor devices
- H05B41/044—Starting switches using semiconductor devices for lamp provided with pre-heating electrodes
Landscapes
- Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)
Description
Patonianwälie
Dr.-Ing. Wilhelm Reichel
Dipl-Ing. VJoIfäang Reichel
Dipl-Ing. VJoIfäang Reichel
6 Frankiuri a. M. 1
Parkslraße 13 6ig6
NEW NIPPON ELECTRIC COMPANY LTD., Osaka, Japan
Schaltungsanordnung zum Zünden einer Entladungslampe
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zuir.
Zünden einer Entladungslampe, mit einem ersten (geschlossenen) Stromkreis, der eine Spannungsquelle,
eine Spule und die Entladungslampe in Reihe geschal'ce-..
enthält, und mit einem zweiten (geschlossenen) Stromkreis.
Bei einer bekannten Schaltungsanordnung dieser Art wfrcl
ein Teil der Spule zur Erzeugung einer Impulsspannung
verwendet, die der Ausgangsspannung der Spannungsquelle
überlagert und zum Zünden der Entladungslampe"verwendet:
wird. Bei dieser Anordnung ist es jedoch schwierig, die Impulsspannung zu erzeugen, weil der Eisenkern der
Spule gesättigt wird, wenn über die Hauptwicklung der Spule Strom zum Vorheizen einer Lampen-Elektrode geleitet
wird. Daher ist ein Elektrodenvorheiztransformator erforderlich, so daß die gesamte Anordnung verhältnismäßig
aufwendig wird. Ferner ist es schwierig, die Impuls spannung nach dem Zünden der .Entladungslampe zu unterbrechen.
Dies wirkt sich nachteilig auf die Lebensdauer der Entladungslampe aus, und außerdem werden S-cörsignale
in den Stromversorgungskreis geleitet.
009837/1523
BAD ORIGINAL
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, d.,.e oben erwähnten und andere Nachteile gegenüber dem ^ekannten
Stand der Technik zu vermeiden.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der zweite Stromkreis ein Halbleiterschaltelement,
einen Kondensator und ein induktives Bauelement enthält,, daß das Schaltelement und das induktive Bauelement in
Reihe geschaltet parallel zur Lampe liegen und der Kondensator ebenfalls parallel zur Lampe liegt und die
Lampe im gezündeten Zustand eine charakteristische Ko- renspannung
aufweist, daß das Schaltelement eine Lei„-fähigkeits-Auslösespannung
aufweist, die höher als c»e;,.
Röhrenspannung ist, daß der Kondensator und das uiv.uk
tive Bauelement einen Schwingkreis bilden, der e^ic- oszillierende
Spannung erzeugen kann, die der Lamp-; ?u ;■_·-
führt ist, daß die Lampe Elektroden aufweist, die j-veil
zwischen dem Kondensator und der Spannungsquelle lieger, so daß die Spannungsquelle den Kondensator über diese
Elektroden auflädt und dabei die Elektroden erwärmt werden, daß das Schaltelement leitend wird, wenn der
Kondensator bis auf eine Spannung aufgeladen ist, die gleich der Leitfähigkeits-Auslösespannung ist, woraufhin
der Schwingkreis die oszillierende Spannung erzeug"
und daß die ■ Entladelarnpe durch das Erwärmen der Elektroden
und die oszillierende Spannung gezündet wird und die Röhrenspannung der Lampe verhindert, daß das Schaltelement
leitend wird.
Bei dem Halbleiter-Schaltelement handelt es sich um ein spannungsabhängiges Schaltelement, z.B. einen Tnyristor.
Weiterbildungen der Erfindung werden in Unteransprücr^r.
gekennzeichnet.
009837/1523
BAD OBtGlNAL
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden im folgenden
an Hand von Zeichnungen näher beschrieben, in denen bevorzugte Ausführungsbeispiele dargestellt sind.
Die Figuren 1(A) bis (B) stellen Schaltbilder und
Fig. 1(C) ein Signaldiagramm zur Er
läuterung der Wirkungsweise einer Anordnung nach der Erfindung dar.
Die Figuren 2(A) bis (D) stellen Schaltbilder und Signaldiagramme
nach der Erfindung dar.
Die Figuren 3 und 4 stellen Schaltbilder eines
anderen Ausführungsbeispiels nach Fig. 2(A) bis (D) dar.
Die Figuren 5(A) bis 5(D) stellen ein Schaltbild und Si-
ganldiagramme eines anderen Ausführungsbeispiels der Anordnung nach Fig. 1(A) dar.
Die Fig. 6 stellt eine Abwandlung des Aus
führungsbeispiels nach Fig. 5(~,-dar.
Die Fig. 7 stellt ein Schaltbild einer an
deren Abwandlung des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1(A)
dar.
Die Fig. 8(A) stellt eine Abwandlung des
Ausführungsbeispiels nach Fig. 2(C) und
Fig. 8(B) den zeitlichen Verlauf der
Fig. 8(B) den zeitlichen Verlauf der
Röhrenspannung der Entladelampe nach Fig. 8(A) dar.
009837/1523
Die Figuren 9 bis .11 stellen Schaltbilder weitere-.
Ausführungsbeispiele nach der Erfindung mit einer verbesserten
Vorheizschaltung dar.
Die Figuren 5 bis 20 · sind Schaltbilder weiterer
Ausführungsbeispiele der Anordnung nach der Erfindung zum Zünden und Betreiben mehrerer
parallelgeschalteter Entladelampen und
Die Fig. 21 stellt ein Schaltbild eines
P Ausführungsbeispiels zum Be
trieb mehrerer in Reihe geschalteter Lampen dar.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1(A) sind eine Wechselspannungsquelle 1, eine Drosselspule 2 und eine
Entladelampe 3 mit Elektroden 4 und 5 in Reihe geschaltet. Ferner liegt parallel zur Entladelampe 3 eine Zündschaltung
6 mit einem Kondensator 7, einer Induktivität 8 und einem Thyristor 9.
Fig. 1(B) stellt ein anderes Ausführungsbeispiel dar, bei t dem die Zündschaltung 6· einen Hochfrequenztransformator
10 mit einer Primärwicklung 11 und einer Sekundärwick-
lung 12 enthält.* Bei diesem Ausführungsbeispiel wird ein bidirektionales Bauelement (z.B. ein symmetrischer SiIicium-Schalter)
als Thyristor-Schaltelement verwendet, das bei einer Spannung eingeschaltet bzw. durchgesteuert, gezündet
oder leitend wird, die niedriger als die Ausgangsspannung der Spannungsquelle und höher als eine charakteristische
Röhrenspannung der Entladelampe, bei der es s.ich um die Brennspannung handelt, ist. Anstelle dieses Bauelements
kann auch ein unidirektionales Bauelement verwendet
werden.
009837/1523
Die Elektrodenvorheizzündschaltung ist so ausgelegt, c, .·
sie in bezug auf die Frequenz der Ausgangsspannung der
Spannungsquelle 1 durch den Kondensator 7 eine hohe Impedanz
aufweist, wenn das Thyristor-Schaltelement 9 nicn■■:-
leitend ist, oder,eine niedrige Impedanz aufweist, wenn
das Schaltelement 9leitend ist, nämlich wenn sich der
Kondensator 7 in seinem kurzschließenden Zustand befindet.
Die Wirkungsweise dieser Schaltung wird im folgenden
näher beschrieben. Wenn die Ausgangsspannung der Wechselspannung
1 dieser Schaltung zugeführt wird, wird der Kondensator 7 zu Beginn jeder Halbwelle nicht geladen.
In diesem Zustand ist die Impedanz des Kondensators Null. Dementsprechend fließt ein kleiner Strom in einem
geschlossenen Stromkreis, der die Bauelemente 1,2,4,7
und 5 enthält. Infolgedessen werden die Elektroden 4 und
5 der Entladelampe 3 geringfügig erwärmt, wobei sich der
Kondensator 7 aufzuladen beginnt. Wenn die Spannung am Kondensator 7 im Zeitpunkt t^ einen vorbestimmten Wert
erreicht, wird das Thyristor-Schaltelement 9 eingeschaltet,
so daß sich der Kondensator 7 über den (geschlossenen)
Stromkreis mit den Bauelementen 7, 8 und 9 entlädt. Infolgedessen wird■der-Entladelampe 3 eine oszillierende
Spannung zugeführt. In diesem Augenblick ist es dem
Thyristor-Schaltelement 9 nicht möglich, seinen Haltestrom aufrechtzuerhalten, so daß es ausgeschaltet bzw,
gesperrt oder geöffnet wird.
Diese Vorgänge wiederholen sich mehrmals, so daß wiederholt
eine oszillierende Spannung erzeugt wird. Dabei er- ;
höht sich allmählich der Augenblickswert-des Stroms.
Wenn daher das Thyristor-Schaltelement 9 im Zeitpunkt tp zündet und der Haltestrom nicht unterschritten wird,
bleibt es leitend, so daß die oszillierende Spannung unterbrochen wird und der Heizstrom der Elektroden 4
undν !? auf" eglnenanormalen Wert ansteigt. ■
009837/1523
Diese Vorgänge wiederholen sich in jeder Halbveile der Speisewechselspannung (1), so daß die Elektroden U \c
hinreichend erwärmt werden und die Entladelampe 3 zjk.
Leuchten gebracht wird.
Wenn die Entladelampe 3 brennt, kann das Halbleiter-Schaltelement
nicht leitend bleiben, weil die Leitfähigkeits-Zündspannung des Schaltelements 9 höher als
die Brennspannung der Entladelampe 3 ist. Daher unterbricht die die oszillierende Spannung erzeugende Schaltung
selbttätig die Erzeugung der oszillierenden Spannung. In diesem Zustand hat die Schaltung 6 eine hohe
Impedanz gegenüber der Frequenz der Ausgangsspannung der Spannungsquelle 1. Dies bedeutet, daß der Stromverbrauch
(genauer gesagt der Energieverbrauch) verringert ist und die Elektroden 4 und 5 der Entladelampe 3 jederzeit
normal betrieben werden.
Mit anderen Worten, die Anordnung wird derart betrieben, daß das Halbleiter-Schaltelement 9 durch die Spannung am
Kondensator 7 in den leitenden Zustand gesteuert wird, sich der Kondensator 7 schnell über den Zweig 8,9 entlädt
und die Schaltung 6 einen Parallelschwingkreis darstellt, der die Entladelampe zündet. Während des Schwingungszustands
haben der im Kondensator 7 fließende Strom i und der über das aalbleiter-Schaltelement 9 fließende
Strom i„ die in Fig. 1(C) dargestellten kontinuierlichen
Schwingungsformen. Bei der Anordnung nach Fig. 1(B) wird die in der Primärwicklung 11 des Hochfrequenztransformators
10 induzierte oszillierende Spannung durch die Sekundärwicklung 12 hochtransformiert und der Lampe 3 zugeführt.
Die Anordnung nach Fig. 2(A) ist besonders für eine Entladelampe geeignet, deren Emissionsfähigkeit abgenommen
hat (d.h. am Ende der Lebensdauer der Lampe) oder deren
009837/ 1523
Quecksilberdampfdruck nachgelassen hat, weil sie in o-i .
kalten Umgebung verwendet wird, oder deren Elektroclenheizfaden
nahezu zerbrochen ist, weil die Entladun,;czUndspannung
auf Grund eines Fehlers in der Entladur^ .>-lampe,z.B.
eines Lecks, stark überhöht wurde. Bei ein-r derartigen Entladungslampe ist es unvermeidlich, daß ιλο*
einen starken Strom (z.B. mehr als 3 Ampore bei einer
20 Watt Lampe) weiterfließen läßt. Dadurch werden im Kondensator starke dielektrische Verluste erzeugt. Dies
bedeutet, daß bei dieser Anordnung ein Hochfrequenzkondensator
mit kleinem tangcf verwendet werden muß. Ferner
muß der Durchmesser der Wicklung der Hochfrequenzspule groß genug sein, um diesen starken Strom aufnehmen zu
können. Ai'^.h das für den Magnetkern verwendete Material
ist verhä. nismäßig kostspieli'g, wenn es nur gerinne
Hochfrequenzverluste aufweisen soll. Außerdem muß das Halbleiter-Schaltelement auf einen hohen Nennstrom ausgelegt
sein.
Die Anordnung nach Fig. 2(A) stellt auch eine Verb^caerur^·
hinsichtlich der Verfärbung der Entladungslampe dar, ei»,
durch das Anlegen der Hochfrequenzspannung durch die Zündschaltung bewirkt wird, und hinsichtlich der Lebensdauer
der Lampe, die andernfalls dadurch verringerx vird, daß die Hochspannung länger als etwa 100
perioden angelegt wird, um die Lampe zu zünden, der Stromversorgungsschalter geschlossen wurde.
Die Anordnung nach Fig. 2(A) zeichnet sich dadurch aus, daß die Schwingung in einem willkürlichen Punkt vor K/2
in jeder Halbwelle der Speisewechselspannung (der Ausgangsspannung der Weoh>eUspannungsquelle) unterbrochen
wird. Das Prinzip ^r Schwingungsunterbrechung in einen:
willkürlichen Punkt wird an Hand von Fig. 2(A) näher beschrieben. Ein Magnetkern T ist mit zwei Wicklungen L^
und L2 versehen, von denen die Wicklung L1 über eine
009837/1523
Niederfrequenzimpedanz ZL an eine Niederfrequenzspannungsquelle
EL und die Wicklung L2 über eine Hochfrequenzimpedanz
ZH an eine HochfrequenzSpannungsquelle EH
angeschlossen ist. Bei dieser Schaltung sei angenommen, daß die Hochfrequenzspannung konstant gehalten und die
Niederfrequenzspannung als eine Art Vorspannung verwendet
wird. Wie aus Fig. 2(B) zu ersehen ist, wird dann die Flußdichte B im Magnetkern T durch den Niederfrequenzstrom
I1 während der Zeitspanne a'-b'-c1 stark geändert.
Im Punkt c' ist der Magnetkern gesättigt. Während der Zeitspanne c'-d1 ist die Flußdichte B nahezu konstant.
Mithin ist es möglich, die Schaltung nur während der Zeitspannen a'-c' und d'-f des Niederfrequenzstroms I1
schwingen zu lassen, wobei man eine Hochfrequenzspannung erhält und die Schwingung während der Zeitspannen c'-d1
und f'-a' unterbrochen werden kann. In ähnlicher Weise
wird während der Zeitspannen a"-c" und dM-fM eines stärkeren
Niederfrequenzstroms I2 eine Schwingung erzeugt,
wobei man eine Hochfrequenzspannung erhält und die Schwingung während der Zeitspannen c"-d" und f"-an unterbrochen
wird. (Genau gesagt ändert sich die B-H-Kurve in Abhängigkeit vom Niederfrequenzstrom, doch ist zur
Vereinfachung der Darstellung in Fig. 2(B) nur eine B-H-Kurve dargestellt).
Beim Betrieb dieser Anordnung wird der Niederfrequenzstrom geändert. Stattdessen kann auch der Hochfrequenzstrom
geändert werden. Wenn der Strom konstantgehalten wird, kann auch ein Magnetkern mit einer anderen Hysteresekennlinie
verwendet werden.
Fig. 2(C) stellt ein Ausführungsbeispiel dar, bei dem eine
Wechselspannungsquelle 1 üblicher Frequenz, eine Drosselspule 2 und eine Entladungslampe 3 mit Elektroden A und
in Reihe geschaltet sind und eine Zündschaltung 6 vorgesehen ist, die einen Kondensator 7 mit einem hohen Wider-
009837/1523
stand bei der üblichen Frequenz und ein Halbleiter-Schaltelement
9 enthält, das durch die Spannung am K.... densator 7 betätigbar ist. Diese Anordnung unterseil« ^u^«
sich insofern von der nach Fig. 1, als eine Hochfrequenzspule
14 mit einem Abgriff verwendet wird, an dem die Zündspannung für die Lampe abgegriffen wird.
Wenn.bei der Anordnung nach Fig. 2(C) die Wechselspannungsquelle
eingeschaltet wird, wird der Kondensator 7 über den Teil 15 der Hochfrequenzspule 14 aufgeladen und
das Halbleiter-Schaltelement 9 in Abhängigkeit von der Spannung am Kondensator 7 leitend. Daraufhin entlädt sich
der Kondensator 7 schnell über die Spule 14, wobei der Kondensator 7 und die Spule 14 einen Schwingkreis bilden,
der eine Hochfrequenzspannung erzeugt. Die Richtung des durch den Teil 15 der Spule 14 fließenden Stroms ist
während des Aufladevorgangs entgegengesetzt zu der Stromflußrichtung
während des Entladevorgangs. Der Magnetkern der Hochfrequenzspule 14 wird daher durch den Niederfrequenzstrom
erregt, der der Differenz zwischen diesen beiden entgegengesetzt gerichteten Strömen entspricht.
Wenn daher der Kern in irgendeinem Punkt vor 7Γ/2 jeder Halbwelle der Speisewechselspannung gesättigt ist, ändert
sich die Flußdichte in der Hochfrequenzspule 14 nicht mehr, so daß die Schwingung unterbrochen wird. Infolgedessen
wird der Strom i_, der im Kondensator 7 fließt,
gleich Null, während der über das Halbleiter-Schaltelement 9 fließende Strom i„ zu einem niederfrequenten Strom
wird, und dieser Zustand bleibt bis zum Ende der Halbwolle erhalten. In jeder Halbwelle der Speisewechselspannung
wiederholen sich diese Vorgänge mehrmals, so daß der Entladungslampe
3 eine intermittierend oszillierende Spannung zugeführt wird, wie sie in Fig. 2(D) dargestellt ist. Wenn
die Elektroden 4 und 5 hinreichend erwärmt sind, beginnt die Entladungslampe 3 zu leuchten. Wenn die Entladungslampe
3 leuchtet, kann das Halbleiter-Schaltelement 9
009837/1523
seinen leitenden Zustand nicht mehr aufrechterhalten,
so daß die Schwingung, genau wie gewünscht, unterbrochen wird. Auf diese Weise wird die Entladungslampe 3 nicht
in unerwünschter Weise beeinflußt.
Bei der Anordnung nach Fig. 3 ist ein Kondensator 17 mit geringer Kapazität zur Hochfrequenzspule 8 parall&I-geschaltet.
Daher fließt ein Teil des Entladestroms aus dem Kondensator 7 über den Kondensator 17. Dieser Strom
ist gegenüber dem durch die Hochfrequenzspule 8 fließenden Strom um 180° phasenverschoben. Infolgedessen wird
in der Spule 8 eine Niederfrequenzkomponente erzeugt, t die den Magnetkern so erregt, daß eine Schwingung wie
bei der Anordnung nach Fig. 2(C) erzeugt wird. Bei dieser Anordnung kann die Hochfrequenzspule 8 mit einer Sekundärwicklung
versehen sein, an die der Kondensator 17 angeschlossen ist.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 ist ein ohmscher Widerstand ■ ' i 18 mit hoher Resistanz zum Kondensator 7 parallelgeschal-
! tet. Der über diesen Widerstand 7 fließende Strom erregt
die Hochfrequenzspule 8 in entgegengesetzter Richtung wie der Entladestrom. Diese Schaltung hat die gleiche
Wirkung wie die Anordnungen nach den Figuren 2(C) und 3, die es ermöglichen, die Entladungslampe schnell und
ψ sicher mit Hilfe der der Speisewechselspannung überlagerten
Schwingung zu zünden. Ferner läßt sich die Schwingungszeit auf einen unterhalb von IV 2 liegenden V/ert
verringern, so daß der Schwingungsstrom auf einen beliebigen Wert einstellbar ist, der 1/4 bis 1/20 dessen beträgt,
wie er bei der Anordnung nach Fig. 1 erforderlich ; ist.
Die Anordnung nach Fig. 5(A) verhintert eine Schwankung
der Lichtstärke bei geringer Leistung zu Begimeines Zündvorgangs.
009837/1523 BAD
Bei der Anordnung nach Fig. 5(A) enthält die Zündscnaitung
6 einen Kondensator 7, ein Halbleiter-Schaltelement
9 land eine Hochfrequenzspule 19 mit zwei Wicklungen 2G und 21. Der Kondensator 7 hat bei der Frequenz der Ausgangsspannung
der Spannungsquelle 1 eine verhältnismiL. . hohe Impedanz. Die Spule 19 enthält einen Toroid-Ferriokern
oder dgl. und ist mit zwei Wicklungen 20 und 21 versehen, die in dem Schwingkreis liegen und entmagnetisierend
oder kompensierend wirken.
Wenn bei der Anordnung nach Fig. 5(A) die Speisewechselspannung (1) eingeschaltet wird, wird der Kondensator 7
aufgeladen. Dabei wird das Halbleiter-Schaltelement 9
leitend, so daß der Kondensator 7 und die Hochfrequenzspule
79 ei an Schwingkreis bilden. Dadurch wird der Eivfcladungslattje
3 eine hochfrequente Hochspannung zugefüi—-i.
Gleichzeitig werden die Elektroden 4 und 5 durch den der Zündschaltung 6 zugeführten Strom erwärmt. Wenn die Elektroden
hinreichend warm sind, zündet die Entladungslampe, und danach wird die Schwingung selbsttätig ~a der &a Rur+a
der Figuren 2 bis 4 beschriebenen Weise unterbrochen. .. dieser Anordnung erfolgt das Zünden der Entladungslampe
mit hohem Wirkungsgrad, weil die Wicklungen 20 und 21 entmagnetisierend
miteinander verbunden sind.
Um dies näher zu erläutern, sei angenommen, daß die Windungszahl
der Wicklung 21 gleich Null ist. Dann hat die oszillierende Spannung den in Fig. 5(B) dargestellten
Verlauf. Wenn das Windungsverhältnis der Wicklungen 21 und 22 gleich 1:1 1st, hat die oszillierende Spannung
den in Fig. 5(C) dargestellten Verlauf. Wenn das Windungsverhältnis gleich 3 : 1 ist, ergibt sich der in
Flg. 5(D) dargestellte Verlauf. In jedem Falle ist die
Schwingungsfrequenz etwa gleich dem Zehnfachen von der nach Fig. 5(B). Ferner verringert sich ihr Augenblickswert, aber die Hüllkurve geht nicht auf Null zurück. Da-
009837/1523
durch erhöht sich die Lichtintensität stetig während des
Beginns des Zündvorgangs. Mit anderen Worten, mit Hilfe dieser Anordnung ist es möglich, eine Entladungslampe
in dem Auge angenehmer Weise zu zünden.
Die Wicklungen 20 und 21 sind entmagnetisierend miteinander verbunden, so daß sich die Gesamtinduktivität L
des Ferritkerns in Abhängigkeit vom Augenblickswert ändert. Die Änderungsgeschwindigkeit des Stroms di/dt wird
dadurch erheblich gesteigert, und mithin auch die Schwingungsfrequenz.
Gleichzeitig wird der Wert L # verringert und der Augenblickswert ebenfalls.
^ In Fig. 6 ist eine Abwandlung dieses Ausführungsbeispiels
dargestellt, bei der die Wicklung 21 mit dem Schwinkreis, der aus dem Kondensator 7 und einer Reihenschaltung des
Halbleiter-Schaltelements 9 und der Wicklung 20 besteht, in Reihe geschaltet ist. Bei dieser Anordnung ist die
Wicklung 21, über die dem Schwingkreis Strom zugeführt wird, entmagnetisierend mit der Wicklung 20 verbunden,
über die der Entladestrom aus dem Kondensator 7 fließt, wodurch sich der gleiche Effekt wie bei der Anordnung
nach Fig. 5(A) ergibt.
In Fig. 7 ist eine andere Anordnung dargestellt, bei der ^ die Zuführung der Hochfrequenzspannung nach dem Zünden der
P Lampe selbsttätig unterbrochen werden kann. Diese Anordnung enthält ein zusätzliches spannungsabhängiges Schaltelement
22 in Reihe mit dem Schwingkreis. Diese Zündschaltung 6 mit dem Schaltelement 22 liegt an einer Entladungslampe,
z.B. einer Leuchtstofflampe mit Glühkatode.
Die Speisewechselspannung aus der Spannungsquelle 1 wire
dem Element 22 über den Kondensator 7 zugeführt. Infolgedessen wird das Element 22 leitend und der Kondensator 7
aufgeladen.. Wenn die Spannung am Kondensator 7 die Be-
009837/1523
triebsspannung des Elements 9 erreicht, wird das Element
9 leitend und der Kondensator 7 schnell über d_„
Spule 8 und das Schaltelement 9 entladen. Infolgedessen wird in der Spule 8 eine Spannung induziert und an die
Entladungslampe 8 gelegt. Gleichzeitig werden dabei diä
Elektroden 4 und 5 erwärmt. Diese Vorgänge wiederholer. sich in jeder Halbwelle der Speisewechselspannung mehrmals.
Wenn die Elektroden 4 und 5 hinreichend warm sind, wird die Entladungslampe 3 gezündet. Wenn die Lampe 3
brennt, wird das Element 22 nichtleitend, weil die Betriebsspannung des Elements 22 höher als die Brennspannung
der Lampe 3 ist. Ferner wird der Entladungslampe 3 eine Hochfrequenzspannung zugeführt, weil der Kondensator
7 und die Spule 8 einen Schwingkreis bilden.
Bei Verwendung dieses Schwingkreises in der Anordnung lassen sich Entladungslampen (z.B. Leuchtstofflampen
mit einer Nennleistung von 40 Watt) selbst bei einer niedrigen Temperatur, z.B. -20 0C, zuverlässig zünden.
Dabei wird also an die Entladungslampe eine Hochfrecueiizspannung
gelegt, die die Entladungslampe zündet, und wer.r* die Entladungslampe brennt, wird die Zufuhr der Hochfrequenz-
oder Impulsspannung unterbrochen. Außerdem läßt sich die Entladungslampe bei einer sehr niedrigen Temperatur
zünden.
Die Anordnung nach Fig. 8(A) stellt ein anderes Ausführungsbeispiel
dar, das gegenüber der Anordnung nach Fig. 2 verbessert ist, und eine zuverlässige Zündung
selbst bei tiefen Temperaturen gestattet.
Im allgemeinen ist der Verlauf der Brennspannung einer Entladungslampe, die durch eine Wechselspannung herkömmlicher
Frequenz gespeist wird, rechteckförmig, wie es in Fig. 8(B) dargestellt ist. Die Vorderflanke der
Schwingung ist steil. Der Grund ist darin zu sehen, daß
009837/1523
der Lichtbogen zunächst gelöscht, eine Glimmentladung
in entgegengesetzter Richtung ausgebildet und dann ei.:. weiterer Lichtbogen gezündet wird. Die Anstiegszeit
dieser Vorderflanke liegt in der Größenordnung von Millisekunden. Die Anstiegszeit nimmt mit der Kapazität
des Glättungskondensators zu, der gewöhnlich parallel zur Lampe liegt. JSelbst in einer Atmosphäre mit niedriger
Temperatur ist der Anstieg verhältnismäßig steil.
Andererseits ist die Durchbruchspannung V, (brake-over
voltage) des Halbleiter-Schaltelements (z.B. Thyristors) in der Zündschaltung 6 niedriger als der maximale Augenblickswert
der Speisewechselspannung und höher als der maximale Augenblickswert der Brennspannung der Entladungslampe.
Diese Durchbruchspannung V^0 hat einen Si-Gherheitswinkel,
der für alle Arten und Nennleistungen. von Leuchtstofflampen bei normalen Betriebsbedingungen
hinreichend ist. Wenn die Entladungslampe jedoch in niedriger Umgebungstemperatur oder mit einer hohen Brennspannung
betrieben wird oder wenn die Kapazität des Kondensators 7 in der Zündschaltung 6 sehr groß ist, ist
der Sicherheitswinkel nicht immer hinreichend, so daß die Brennspannung eine sehr hohe Überschwingungsspi-cze
in ihrem Kurvenverlauf aufweist, wie es durch die gestrichelte Linie in Fig. 8(B) dargestellt ist. In einigen
Fällen ist der Betrag dieser Überschwingungsspitze AV^ größer als 20 Volt. Daher überschreitet dieser Wert
Δ V^ bei einigen Entladungslampen die Durchbruchspannung
V^0 des Halbleiter-Schaltelements 9. Infolgedessen
kann es häufig vorkommen, daß zu Beginn jeder Halbwelle eine Schwingung auftritt, so daß das Licht flackert
oder der Lichtbogen nicht aufrechterhalten werden kann.
Bei diesem Ausführungsbeispiel enthält die Zündschaltuno
6 ein Bauelement 23, z.B. eine Entladungsröhre, die früher als der Thyristor 9 leitend wird, eine passend ge-
009837/1523 BAD ORIGINAL
wählte Impedanz aufweist und parallel zum Thyristor 9
liegt.
Der Kondensator 24 nach Fig. 8(A) dient zur Störsignalunterdrückung
und Glättung. Die Zündspannung der Entladungsröhre 23 ist niedriger als die Durchbruchspannung
Vbo des Halbleiter-Schaltelements 9.
Wenn bei der Anordnung nach Fig. .8(A) die Wechselspannungsquelle 1 eingeschaltet wird, setzen "die Schwingungen
in dem aus dem Kondensator 7 und der Hochfrequenzspule 14 gebildeten Schwingkreis ein und zünden
die Entladungslampe. Wenn die Überschwingung & V^ ,
z.B. infolge einer niedrigen Umgebungstemperatur, verhältnismä Ig groß wird, wird die Entladungsröhre 23 gezündet.
D' es hat zur Folge, daß der größte Teil der Überschwingungsenergie in diesem Zweig verbraucht wird.
Daraufhin wird der Thyristor gesperrt. Selbst wenn der Thyristor 9 durchgesteuert (gezündet) wird, entsteht
dadurch keine Schwingung. Der Entladungsvorgang in der Entladelampe 3 bleibt daher stabil.
Anstelle einer Entladungsröhre 23 kann auch ein Halbleiter-Schaltelement,
z.B. ein Diac, auch bidirektionale Thyristordiode oder Zweirichtungs-Thyristordiode genannt,
mit einem verhältnismäßig großen Betriebswiderstand oder ein ohmscher Widerstand verwendet werden.
Dadurch läßt sich, selbst bei einer Temperatur von beispielsweise -5 bis -10 0C, ein stabiler Entladungszustand
aufrechterhalten.
Um:, die Vorheizstromstärke einer Vorheiz-Entladungs-
lampe während der ZCidphase zu erhöhen, lassen sich
verschiedene Schaltungsanordnungen nach der Erfindung ausbilden.
009837/1523 p
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 enthält eine Stromerhöhungsschaltung 30 zum Vorheizen des Heizfadens.
Diese Schaltung besteht im wesentlichen aus einem Kondensator 31 und einer dazu parallel geschalteten
Diode 32. Die Stromerhöhungsschaltung 30 liegt zwischen der Elektrode 4 und der Zündschaltung 6, die entsprecht-:
der Grundausführung nach Fig. 1(A) ausgebildet ist. Zur Einstellung der Auflade- und Entladezeit des Kondensators
31 und zur Steuerung der Vorheizstromstärke für die Lampe 3 kann zum Kondensator 31 ein ohmscher Widerstand
parallel oder in Reihe geschaltet sein. Es ist auch möglich, einen Thermistor als ohmsehes Widerstandsbauelement
oder als Teil des ohmschen Gesamtwiderstands zu verwenden.
Bei dem AusfUhrungsbeispiel nach Fig. 10 enthält die
Heizstromerhöhungsschaltung 30 eine Wicklung 33 der Drosselspule 2 und ein Halbleiter-Schaltelement 34
parallel zur Wicklung 33· Wenn die erste hohe oszillierende Spannung durch die Zündschaltung 6 erzeugt wird,
wird das Halbleiter-Schaltelement 34 auf Grund der hohen Änderungsgeschwindigkeit dU/dt dieser Spannung leitend,
so daß die Vorheizstromstärke zunimmt.
In Fig. 11 ist eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels
nach Fig. 10 dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel enthält die Vorheizerhöhungsschaltung 30" eine Wicklung
35, die entmagnetisierend mit der Drosselspule 12 verbunden ist. Die Schaltung 30" liegt zwischen der Elektrode
4 der Lampe 3 und der Zündschaltung 6, so daß das Halbleiter-Schaltelement 34 nach Fig. 10 entfallen kann.
Um die Brennspannung, wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 8(B) beschrieben, zu verbessern, kann eine
Diode 36 zwischen die Elektrode 4 der Lampe und die Zündschaltung geschaltet sein, wie es in Fig. 12 dar-
009837/1523
gestellt ist. Die Diode 36 unterdrückt die Spannungsspitze (Überschwingung), die durch das Aufladen des
Kondensators 7 beim Umkehren der Stromrichtung hervorgerufen wird.
In Fig. 13 ist eine Abwandlung des Ausführungsbeispiel..
nach Fig. 12 dargestellt, bei der die Diode 36 nach Fig. 12 durch ein Halbleiter-Schaltelement 37 und einen
dazu parallel geschalteten ohmschen Widerstand 38 ersetzt ist. Der Kondensator 39 dient zur Unterdrückung
von Störsignalen oder zur Glättung. Wenn ein Kondensator mit hinreichend großer Kapazität verwendet wird, kann
der Widerstand 38 entfallen.
In Fig. 14 ist eine weitere Abwandlung dargestellt, bei der ein Thyristor 40 mit einer Durchbruchspannung, die
höher als die Zündspannung der Lampe ist, parallel zur Lampe geschaltet ist und eine1Impedanzvorrichtung 41
mit der Zündschaltung 6 in Reihe liegt.
Die Figuren 15 bis 20 stellen Schaltungsanordnungen für mehrere parallelgeschaltete Entladungslampen dar.
Fig. 15 stellt eine Schaltungsanordnung mit einer einzigen
Zündschaltung und zwei Entladungslampen dar. Diese Schaltungsanordnung kann als eine Kombination der Ausführungsbeispiele
nach den Figuren 1(B) und 9 angesehen werden. Ein Kondensator 42 zur Verbesserung des Leistungsfaktors
und ein Kondensator 43 zur Unterdrückung von Störsignalen liegen parallel an der Spannungsquelle
1 . ■ .
Fig. 16 stellt eine Abwandlung der Schaltungsanordnung nach· Fig. 15 dar. Dabei ist.die Drosselspule in zwei
Teile 44 und 45 aufgeteilt, während zwei Dioden 36 und 36' zwischen dem Kondensator 7 oder 71 und dem Thyristor
9 liegen. Bei der Schaltungsanordnung nach Fig.
009837/1523
können zwei Kondensatoren 46 und 46' zur Leistungsfaktorverbesserung
in einer Vorheizschaltung verwendet werden, während zwei Halbleiter-Schaltelemente 47 und
47' anstelle der Dioden 36 und 36' nach Fig. 16 verwendet werden. Die Figuren 18, 19 und 20 stellen weitere
Abwandlungen dar, bei denen gleiche Bezugszahlen für gleiche Bauelemente verwendet werden.
Fig. 21 stellt ein typisches Ausführungsbeispiel für eine Reihenschaltung dar, die auf dem Ausführungsbei-
epiel nach Fig. 1(A) basiert.
009837/1525
Claims (19)
- PatentansprücheMy Schaltungsanordnung zum Zünden einer Entladungslampe, mit einem ersten (geschlossenen) Stromkreis, der eine Spannungsquelle, eine Drosselspule und die Entladungslampe in Reihe geschaltet enthält, und mit einem zweiten (geschlossenen) Stromkreis, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Stromkreis ein Halbleiter-Schaltelemen"C (9), einen Kondensator (7) und ein induktives Bauelement (8;1O-12;14-16;2O) enthält, daß das Schaltelement (9) und das induktive Bauelement in Reihe ge schalt ei; parallel zur Lampe (3) liegen und der Kondensator (7) ebenfalls? parallel zur Lampe liegt und die Lampe (3) im gezünc ?ten Zustand eine charakteristische Röhrenspannung aufweist, daß das Schaltelement (9) eine Leitfähigkeits-Auslösespannung aufweist, die höher als diese Röhrenspannung ist, daß der Kondensator (7) und das induktive Bauelement einen Schwingkreis bilden der eine oszillierende Spannung erzeugen kann, die der Lampe (i, zugeführt wird, daß die Lampe Elektroden (4,5) aufwex_ die jeweils zwischen dem Kondensator (7) und der Spannungsquelle (1) liegen, so daß die Spannungsquelle"(ί) den. Kondensator (7) über diese Elektroden (4,5) auflädt und dabei die Elektroden erwärmt werden, daß d£.s Schaltelement (7) leitend wird, wenn der Kondensator (7) bis auf eine Spannung aufgeladen ist, die gleich der Leitfähigkeits-Auslösespannung ist, woraufhin der Schwingkreis die oszillierende Spannung erzeugt, und daß die Entladungslampe üurch das Erwärmen der Elektroden (4,5) und die os~ liierende Spannung gezündet wird und 3ene Röhrenspaim ^iig der Lampe (3) verhindert, daß das Schaltelement \9) leitend wird.009837/1523
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das induktive Bauelement eine von zwei Wicklungen (11,12) eines Transformators (10) umfaßt und die beiden Wicklungen zwischen einer der Elektroden (4,5) und dem Schaltelement (9) in Reihe geschaltet sind.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das induktive Bauelement (14-16) einen Abgriff aufweist, der mit einer der Elektroden verbunden ist.
- 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Kondensator (17) zu dem induktiven Bauelement parallel, geschaltet ist.
- 5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Kondensator (7) ein ohmscher Widerstand (18) liegt.
- 6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dem Kondensator (7) eine Spule (21) liegt, die induktiv mit dem induktiven Bauelement (20) gekoppelt ist.
- 7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Lampe (3) und dem induktiven Bauelement ein weiteres Halbleiter-Schaltelement (22) liegt.
- 8* Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem Schaltelement (9) eine Entladungsröhre (23) geschaltet ist, deren Zündspannung kleiner als die Leitfähigkeits-Auslösespannung des Halblei Schaltelements (9) ist.009837/1523
- 9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Lampe (3) ein; Kondensator (24) zur Störsignalunterdrückung oder Glättung geschaltet ist. ;
- 10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9» d a d u r c h gekennzeichnet , daß eine aus einem Kondensator (31) und einer Diode (32) bestehende Parallelschaltung (30) zwischen der Lampe (3) und dem induktiven Bauelement liegt.
- 11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine aus einer Spule (33) und einem weiteren Schaltelement (34) gebildete Parallelschaltung (30*) zwischen der Lampe (3) und der Drosselspule (2) liegt.
- 12. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spule (35) zwischen der Lampe und dem indulcciven Bauelement liegt, und induktiv mit der Drosselspulc (2) gekoppelt ist.
- 13. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Lampe und dem induktiven Bauelement eine Diode (36) liegt.
- 14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Halbleiter-Schaltelement (37), ein ohmscher Widerstand (38) und ein Kondensator (39) parallel zwischen der Lampe und dem induktiven Bauelement liegen.
- 15. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Halbleiter-Schaltelement (40) parall.1: zur Lampe liegt und eine Impedanzvorrichtung (41) z\;. sehen der Lampe und dem induktiven Bauelement liegt009837/1523
- 16. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15» dadurch gekennzeichnet, daß zu der zuerst genannten Entladungslampe (3) eine zweite Entladungslampe (31) parallelgeschaltet und zu der zweiten Entladungslampe (31) ein Kondensator (7f) parallelgeschaltet ist.
- 17. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwischen der ersten Entladungslampe (3) und dem induktiven Bauelement Dioden (36,36·) liegen.
- 18. Anordnung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß zu den Dioden Kondensatoren parallelgeschaltex sine. - 19. Anordnung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Dioden Halbleiter-Schaltelemente in Reihe geschaltet sind.009837/1523OBIGlNAL
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1510669 | 1969-02-27 | ||
| JP3856569 | 1969-04-26 | ||
| JP3401169A JPS4919156B1 (de) | 1969-04-30 | 1969-04-30 | |
| JP5429069 | 1969-06-10 | ||
| JP4772069A JPS492892B1 (de) | 1969-06-16 | 1969-06-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2009023A1 true DE2009023A1 (de) | 1970-09-10 |
Family
ID=27519674
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702009023 Pending DE2009023A1 (de) | 1969-02-27 | 1970-02-26 | Schaltungsanordnung zum Zünden einer Entladungslampe |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3665243A (de) |
| DE (1) | DE2009023A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2171167A1 (de) * | 1972-02-07 | 1973-09-21 | Matsushita Electric Industrial Co Ltd | |
| DE2602604A1 (de) * | 1976-01-24 | 1977-07-28 | New Nippon Electric Co | Schaltungsanordnung zum betrieb einer oder mehrerer entladungslampen |
| FR2379966A2 (fr) * | 1976-01-08 | 1978-09-01 | New Nippon Electric Co | Circuit d'actionnement de lampe a decharge, pour reallumage dans chaque alternance |
Families Citing this family (17)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5217677B2 (de) * | 1972-08-28 | 1977-05-17 | ||
| US4238708A (en) * | 1975-01-09 | 1980-12-09 | New Nippon Electric Company, Ltd. | Discharge lamp operating system |
| US4081718A (en) * | 1975-05-20 | 1978-03-28 | Nec Sylvania Corporation | Discharge lamp lighting device using a backswing booster |
| DK495979A (da) * | 1978-12-06 | 1980-06-07 | Moriyama Sangyo Kk | Taendings- og forsyningskredsloeb for lysstoflamper |
| US4358709A (en) * | 1980-12-19 | 1982-11-09 | General Electric Company | Fluorescent light unit with dual light levels |
| US4525649A (en) * | 1982-07-12 | 1985-06-25 | Gte Products Corporation | Drive scheme for a plurality of flourescent lamps |
| US4847535A (en) * | 1983-12-30 | 1989-07-11 | Advance Transformer Co. | Hybrid ballast for multiple discharge lamps |
| CA1253913A (en) * | 1984-06-18 | 1989-05-09 | Cornelis A.J. Jacobs | High-pressure sodium discharge lamp |
| US4866347A (en) * | 1987-09-28 | 1989-09-12 | Hubbell Incorporated | Compact fluorescent lamp circuit |
| US4900986A (en) * | 1988-09-06 | 1990-02-13 | General Electric Company | Ballast circuit for starting fluorescent lamps |
| US5387849A (en) * | 1992-12-14 | 1995-02-07 | Radionic Technology Incorporated | Lamp ballast system characterized by a power factor correction of greater than or equal to 90% |
| US5440204A (en) * | 1993-06-14 | 1995-08-08 | Intermatic Incorporated | Gas discharge lamp lighting system with phase synchronized gating of d.c. electrode voltage |
| DE19916080C2 (de) * | 1999-04-09 | 2001-11-22 | Vossloh Schwabe Elektronik | Vorschaltgerät mit Fehlererkennung |
| WO2008010351A1 (fr) * | 2006-07-20 | 2008-01-24 | Harison Toshiba Lighting Corp. | Dispositif d'éclairage par lampe à décharge |
| WO2008128573A1 (de) * | 2007-04-23 | 2008-10-30 | Osram Gesellschaft mit beschränkter Haftung | Schaltanordnung zum betreiben einer niederdruck-gasentladungslampe |
| MX2013001645A (es) | 2010-08-10 | 2013-08-29 | Cooper Technologies Co | Aparato para el montaje de un dispositivo de monitoreo de sobrecarga. |
| US9379556B2 (en) | 2013-03-14 | 2016-06-28 | Cooper Technologies Company | Systems and methods for energy harvesting and current and voltage measurements |
-
1970
- 1970-02-26 DE DE19702009023 patent/DE2009023A1/de active Pending
- 1970-02-26 US US14325A patent/US3665243A/en not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2171167A1 (de) * | 1972-02-07 | 1973-09-21 | Matsushita Electric Industrial Co Ltd | |
| FR2379966A2 (fr) * | 1976-01-08 | 1978-09-01 | New Nippon Electric Co | Circuit d'actionnement de lampe a decharge, pour reallumage dans chaque alternance |
| DE2602604A1 (de) * | 1976-01-24 | 1977-07-28 | New Nippon Electric Co | Schaltungsanordnung zum betrieb einer oder mehrerer entladungslampen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3665243A (en) | 1972-05-23 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2009023A1 (de) | Schaltungsanordnung zum Zünden einer Entladungslampe | |
| DE3101568C2 (de) | Schaltungsanordnung zum Betrieb von Niederdruckentladungslampen mit einstellbarem Lichtstrom | |
| DE4014391A1 (de) | Lichtstellsystem fuer kompakt-leuchtstoffroehren | |
| DE2155205A1 (de) | Elektrischer Schaltkreis | |
| DE2816415A1 (de) | Entladungslampen-zuendschaltung | |
| DE3881025T2 (de) | Schaltung fuer eine hochleistungslampe mit starker entladung. | |
| DE2512918A1 (de) | Vorschaltgeraet fuer eine mit wechselstrom betriebene gasentladungslampe | |
| DE2116950B2 (de) | Schaltungsanordnung zum Zünden und zum Betrieb von Gasentladungslampen | |
| DE3412416A1 (de) | Vorschaltgeraet fuer gasentladungslampen mit steuerbarer lichtleistung | |
| DE19849738C2 (de) | Impulsgenerator | |
| DE2802218A1 (de) | Elektronischer starter zum zuenden einer entladungslampe | |
| EP1181844A1 (de) | Verfahren und vorschaltgerät zur speisung eines uv-licht-niederdruckstrahlers | |
| DE69322676T2 (de) | Hochdruck-Dampf-Entladungslampe mit eingebauter Zündvorrichtung | |
| DE1952697B2 (de) | Vorrichtung zur elektronischen zuendung von gasentladungslampen | |
| DE4005776A1 (de) | Schaltungsanordnung zum starten und/oder zum betrieb einer gasentladungslampe | |
| DE2130949B2 (de) | Elektronenblitzgerät | |
| DE2604914C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Zünden und zum Betrieb einer Entladungslampe | |
| DE2721253A1 (de) | Anordnung zum starten und betreiben von leuchtstofflampen | |
| DE2718151A1 (de) | Impulsschaltung fuer gasentladungslampen | |
| DE1589215C3 (de) | Schaltungsanordnung für Niederspanniingsleuchtstofflampen.die aus einer Fahrzeugbatterie oder einer ähnlichen Gleichspannungsquelle gespeist werden | |
| DE2323287C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Zünden und Betrieb einer von einer Wechselstromquelle gespeisten Entladungslampe | |
| EP0165893B2 (de) | Einrichtung zur Steuerung der Helligkeit von Leuchtstofflampen | |
| WO1996022006A1 (de) | Starterschaltung für entladungslampen | |
| DE2417593C3 (de) | Vorschaltgerät für Gasentladungslampen | |
| DE2144696C3 (de) | Zündschaltung für eine Leuchtstofflampe |