DE2109269A1 - Backofen oder sonstiger Ofen fur den - Google Patents
Backofen oder sonstiger Ofen fur denInfo
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Description
■_. . ■ ■ « ^«...^.*^».Bi.^*t.aL· Sieinsdorfstraße 10
Gu/Hi
Ets. Eugene Scholtes
Lagrange-Thionville (Moselle)
Frankreich
Lagrange-Thionville (Moselle)
Frankreich
Backofen oder sonstiger Ofen für den häuslichen
Gebrauch
Die Erfindung bezieht sich auf einen Backofen oder sonstigen Ofen für den häuslichen Gebrauch, dessen Heizelemente aus
elektrischen Widerständen oder aus Reihen von Gasbrennern bestehen können.
Insbesondere betrifft die Erfindung einen Backofen dieser Art, bei dem bestimmte Wände als Hohlwände zur Bildung einer oder
mehrerer Kühlkammern ausgebildet sind, in denen mittels eines Ventilators, eines Lüfters oder dergleichen eine Luftzirkulation erzeugt wird.
Eine derartige Ausbildung ist bereits für Backöfen vorgeschlagen ™
worden, in denen ein automatischer Reinigungsvorgang durch Pyrolyse bzw. Hitzebehandlung unter der Wirkung einer verlängerten
Erhitzung bei verhältnismäßig hoher Temperatur stattfindet. In Anbetracht der bei einem solchen Backofen für den
Reinigungsvorgang durch Pyrolyse notwendigen hohen Temperatur ist eine Kühlung der Wände insbesondere für den Fall notwendig,
daß der Ofen in1 einen Wandschrank eingebaut oder zwischen andere
Geräte bzw. Ausstattungsstücke eingereiht werden soll. Aber
auch in anderen Fällen und auch dann, wenn der Backofen nicht für eine Reinigung durch Pyrolyse eingerichtet ist, ist eine
Kühlung der Ofenwände nützlich. Die bisher für diesen Zweck bekannten Ausbildungen gewährleisten jedoch keine befriedigende
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Kühlung der gesamten Wände eines Backofens.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einem Backofen
der angegebenen Art mit in an sich bekannter Weise als Hohlwände zur Bildung von Kühlkammern ausgebildeten Seitenwänden,
in die über Öffnungen in der Vorderwand unter der Ofentür mittels eines Ventilators bzw. Lüfters Kühlluft eingesaugt und
nach oben abgefördert wird, eine leistungsfähige Kühlung der Ofenwände zu ermöglichen und zugleich andere Verbesserungen
zu verwirklichen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin, daß die Ofentür ebenfalls als doppelwandige Hohlwand zur Bildung
einer Kühlkammer mit jeweils am unteren Rand und am oberen Rand derselben angeordneten Lufteinlaßöffnungen und Luftauslaßöffnungen
ausgebildet ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind dabei unter den Bedienungsknöpfen und Regelorganen oder -vorrichtungen und
gerade über dem oberen Rand der Ofentür eine oder mehrere zusätzliche
Lufteinlaßöffnungen angebracht, durch die hindurch nicht nur frische Außenluft, sondern auch Luft aus der Kühlkammer
der Ofentür sowie gegebenenfalls Dämpfe aus dem Backraum des Backofens ansaugbar sind, wenn die Ofentür halb oder etwas
geöffnet ist.
Bei einem in dieser Weise ausgebildeten Backofen oder sonstigen Ofen wird auch die Ofentür gekühlt, wodurch eine zu hohe Wärmeausstrahlung
nach außen vermieden wird.
Vorzugsweise ist dabei die Ausbildung derart, daß auch eine Kühlluftzirkulation an der Ofenrückwand gebildet wird, wodurch
eine Kühlung aller Wände des Ofens ermöglicht wird.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung als Beispiele
dargestellten Ausführungsformen eines Backofens.
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In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 eine erste Ausführungsform des Ofens in der Stirnansicht,
Figur 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Figur 1,
Figur 3 einen der Figur 2 entsprechenden Schnitt mit halbgeöffneter
vorderer Türklappe,
Figur 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Figur 2,
Figur 5 einen vergrößerten senkrechten Schnitt durch die Türklappe des Ofens, und
Figur 6 einen Querschnitt durch eine andere Ausführungsform des Backofens.
Bei der in den Figuren 1 bis 5 gezeigten Ausführungsform des Backofens
nach der Erfindung sind die den Backraum. 1 begrenzenden Innenwände mit Ausnahme der Vorderwand, an der die mittels einer
Türklappe 3 verschließbare Zugangsöffnung für den Backraum angeordnet ist, von einem wärmeisolierendem Futter 2 umgeben, das
nach außen durch die äußeren Seitenwände und die äußere Rückwand des Backofens verkleidet ist. Die äußeren Seitenwände sind in g
bekannter Weise als Hohlwände zur Bildung von Kühlkammern 4 ausgebildet, in denen eine Luftzirkulation stattfindet. Zu diesem
Zweck kann jede dieser Seitenwände durch zwei im Abstand voneinander und zueinander parallele Blechwände 4a und 4b gebildet
sein.
In ähnlicher Weise ist die Bodenwand des Backofens als Hohlwand aus den beiden Blechen 5a und 5b ausgebildet, die zwischen sich
eine4 untere Lufteinlaßkammer 5 einschließen. Diese steht mit
den seitlichen Kühlkammern 4 in Verbindung und bildet eine Luftansaugkammer, die mit der Außenluft durch eine Reihe von in
einem Blech 7 angeordneten Öffnungen 6 in Verbindung ist.
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An ihren oberen Enden sind die beiden seitlichen Kühlkammern 4
mit einer oberen Saugkammer 8 verbunden, über die Luft angesaugt wird, die in den beiden Kühlkammern zirkuliert ist. Die
Verbindung der beiden Kühlkammern 4 mit der oberen Saugkammer 8 erfolgt durch Öffnungen 9, die am oberen Ende der inneren
Bleche 4b der beiden äußeren Seitenwände angeordnet sind.
Die obere Saugkammer 8 ist durch zwei in einigem Abstand übereinander
angeordnete waagerechte Bleche 8a und 8b begrenzt, von denen das obere Blech 8b mit einer Öffnung 10 versehen
ist. Durch diese Öffnung steht die obere Saugkammer 8 mit einem Lüfter 11 in Verbindung, durch den im oberen Teil des
Backofens Luft angesaugt und weggedrückt wird. Der Lüfter 11 ist in einem oberen Raum 12 des Backofengehäuses angeordnet,
in bzw. an dem auch die Regel- und Betätigungsvorrichtungen für den Backofen angebracht sein können.
Bei der Ausführungsform nach Figuren 1 bis 5 wird die durch
den Lüfter 11 angesaugte Luft über ein die obere Wand des Ofengehäuses durchsetzendes senkrechtes Rohr 13 abgeführt, das in
einen Abgas-Wiedergewinnungsabzug oder in einen Schornsteinabzug mündet. Die Luft wird dabei in Richtung der Pfeile F1
durch die Öffnungen 6 im unteren Teil der Vorderseite des Backofens angesaugt und in Richtung der Pfeile Fp in die seitlichen
Kühlkammern 4 eingeleitet. Nach dem Durchströmen derselben gelangt die Luft in Richtung der Pfeile F, in die obere Saugkammer
8, durchströmt den Lüfter 11 und wird schließlich durch das Rohr 13 in Richtung des Pfeiles F^ abgeführt.
Gemäß einem besonderen Merkmal der Erfindung ist die vordere Türklappe 3 ebenfalls so ausgebildet, daß sie eine Kühlkammer
enthält. Hierzu kann die Türklappe mit zwei in einigem Abstand voneinander angeordneten und zueinander parallelen Glasscheiben
14a und 14b versehen sein, zwischen denen die Kühlkammer 14
gebildet ist und die mittels mehrerer Verbindungsstücke 15, von denen eines einen Umfangsrahmen 16 bildet, befestigt sind.
An seinem unteren Rand weist der Rahmen 16 eine Reihe von öffnungen
17 auf, die das Einsaugen von Außenluft ermöglichen.
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Entsprechende Öffnungen 17a sind auch in dem benachbarten Teil der anderen Verbindungsstücke angeordnet. Weiterhin sind am
oberen Rand des Rahmens 16 und der anderen Verbindungsstücke
Öffnungen 18 und 18a angebracht, die das Abströmen von Luft aus der Kühlkammer 14 der Türklappe 3 zulassen. Zwischen dem
unteren Rand der Türklappe und dem Blech 7, das den unteren Teil der Vorderfläche des Ofengehäuses bildet, ist ein kleiner
freier Zwischenraum belassen. Bei dieser Ausbildung kann somit Äußenluft durch die Öffnungen 17 und 17a in Richtung des Pfeiles
Fn (Fig. 2) in die Kühlkammer 14 eindringen.
Das Ansaugen von Luft in diese Kühlkammer wird dadurch ermög- licht,
daß der obere Teil der Kühlkammer bei geschlossener Türklappe 3 mit der oberen Saugkammer 8 in Verbindung steht.
Hierbei liegen die Öffnungen 18 im oberen Teil des Rahmens 16 entsprechenden Öffnungen 19 gegenüber, die in dem angrenzenden
Rand des unteren Bleches 8a der Saugkammer 8 angebracht sind. Die in Richtung des Pfeiles F1- in die Kühlkammer 14 der Türklappe
3 eingesaugte Luft kann daher in Richtung des Pfeiles F/- in die Saugkammer 8 einströmen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind an der Vorderseite
des Backofens im oberen Bereich derselben noch eine oder mehrere Ansaugöffnungen 20 gerade über der Türklappe 3 und
etwas unterhalb der Bedienungsknöpfe 21 und gegebenenfalls C anderer Bedienungs- oder Regelorgane, z.B. einer Uhr 22, angeordnet,
die an der Vorderwand 23 des oberen Raumes 12 angebracht sind. Durch die Öffnungen 20 wird Außenluft in Richtung
der Pfeile F7 und FQ angesaugt, wodurch ein Luftstrom vor der
Vorderseite der Türklappe 3 erzeugt und die Kühlung derselben verbessert wird. Außerdem bildet die in Richtung des Pfeiles
Fg horizontal eingesaugte Luft in gewissem Umfang eine Schranke
zwischen der im Bereich der Türklappe 3 frei werdende Wärme und den an der oberen Vorderwand 23 des Ofengehäuses angeordneten
Bedienungsvorrichtungen.
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Beim laufenden Gebrauch des Backofens kann die Türklappe 3, wie in Figur 3 gezeigt ist, halbgeöffnet gehalten werden,
damit die beim Backen entwickelten Dämpfe entweichen können. Solche Dämpfe werden über die Öffnungen 19 und 10 in Richtung
der Pfeile Fq und F^Q (Fig. 3) angesaugt, durchströmen
die obere Saugkammer 8 und werden über das Rohr 13 abgeführt.
Auf diese Weise wird somit vermieden, daß die beim Backen entwickelten Dämpfe frei in die Küche ausströmen.
Weiterhin ist der Backofen gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß auch seine Rückwand 24 (Fig. 3) durch einen Kühlluftstrom
gekühlt wird. Zu diesem Zweck kann die Rückwand ebenfalls als Hohlwand mit zwei im Abstand parallel zueinander angeordneten
Blechen ausgebildet sein. Da der Backofen im allgemeinen aber an einer Mauer M aufgestellt wird, kann die Rückwand, wie aus
Figur 3 ersichtlich, auch aus nur einem Blech bestehen, in dem unten und oben Durchlaßöffnungen 25 und 26 gegenüber der
unteren Lufteinlaßkammer 5 und der oberen Saugkammer 8 angeordnet sind. Bei dieser Ausbildung wird in dem Hohlraum 27
zwischen der Mauer M und der einfachen Rückwand 24 des Ofengehäuses
ein Kühlluftstrom in Richtung der Pfeile F^ und F^p
erzeugt, der eine Kühlung der hinteren Außenwand des Backofens bewirkt und verhindert, daß an dieser zuviel Wärme
frei wird.
Bei der in Figur 6 gezeigten Ausführungsform ist der Backofen nach der Erfindung insbesondere für den Einbau in einen Wandschrank
oder eine sonstigen Verkleidung oder zum Aufstellen zwischen anderen Küchengeräten ausgebildet. Hierbei unterscheidet
sich diese Ausführungsform von der Ausführungsform
nach Figuren 1 bis 5 im wesentlichen nur dadurch, daß die Kühlluft nicht durch ein Abzugsrohr, sondern durch den oberen Teil
der Vorderwand hindurch vor dem Ofengehäuse abgeführt wird. Zu diesem Zweck enthält der obere Raum 12 des Ofengehäuses
einen Lüfter 11a, dessen Ansaugöffnung wie bei der ersten AusfUhrungsform
über einer in dem oberen Blech 8b der oberen
Saugkammer 8 a angebrachten Öffnung 10 liegt, dessen Auslaßöffnung aber mit einem Rohr 13a verbunden ist, das über im
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Oberteil 23 der Vorderwand des Ofengehäuses angeordnete Öffnungen vor derselben nach außen mündet. Wie Figur 6 zeigt,
können diese Öffnungen vorzugsweise durch übereinander angeordnete Schlitze 28 gebildet sein, deren unterer Rand jeweils
nach außen und oben gebogen ist. Diese übereinander liegenden Ränder bilden Ablenkleisten 29, durch welche die nach außen
strömende Luft in Richtung des Pfeiles F., nach oben abgelenkt
wird. Die Auslaßschlitze 28 können auf der einen oder der anderen Seite der Bedienungsknöpfe 21 oder der Regelvorrichtungen,
z.B. der Uhr 22, angeordnet sein. Vorzugsweise sind sie im mittleren Bereich des Oberteiles 23 angebracht, während
die Bedienungsvorrichtungen auf der einen Seite der Schlitze und die Regelvorrichtungen auf der anderen Seite der Schlitze ä
angeordnet sind, wie dies in Figur 1 gezeigt ist.
Im Hinblick auf die Einheitlichkeit der Ofenfertigung kann das Ofengehäuse bei der Ausführungsform nach Figuren 1 bis 5
vorzugsweise in der gleichen Weise wie bei der Ausführungsform nach Figur 6 ausgebildet, d.h. mit Auslaßschlitzen 28
und Ablenkleisten 29 versehen sein. Die Auslaßschlitze werden dann einfach nicht benutzt, wenn die Luft durch ein oberes Abzugsrohr 13 abgeführt wird. Je nach dem Anwendungsfell wird
ein Lüfter 11 oder 11a verwendet.
Infolge der besonderen Anordnung der Auslaßschlitze 28 besteht für die am Oberteil des Backofens angeordneten Bedie- %
nungsvorrichtungen nicht die Gefahr, daß sie der frei werdenden Wärme der nach außen gedrückten Luft ausgesetzt werden,
die zuvor die Kühlung der Ofenwände herbeigeführt hat. Auch kann ein gemäß Figur 6 ausgebildeter Backofen ohne Gefahr
zwischen Ausrüstungsgegenständen bzw. Küchengeräten A und B angeordnet werden, die sowohl über und unter dem Backofen,
als auch an dessen beiden Seiten angeordnet sein können. Das vorgesehene Lüftungssystem gewährleistet in jedem Fall eine
ausreichende Kühlung der Ofenwände und verhindert, daß benachbarte Ausrüstungsgegenstände durch Hitze beschädigt oder angebrannt werden, selbst wenn diese aus leicht brennbarem
Material bestehen.
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Weiterhin ermöglicht die durch die Erfindung erreichte wirksame Kühlung, daß bei dem Backofen nach der Erfindung eine
automatische Reinigung durch Pyrolyse, d.h. durch verlängerte Erhitzung im Innern des Backraumes bei verhältnismäßig hoher
Temperatur in der Größenordnung von z.B. 500° stattfinden kann. Auch hierbei ist insbesondere bei der Ausführungsform
nach Figur 6 wiederum jede Gefahr einer-Beschädigung bzw.
jede Brandgefahr für benachbarte Ausrüstungsgegenstände vermieden, auch wenn diese in enger Berührung mit dem Ofengehäuse
angeordnet sind.
In einem solchen Fall kann das Lüftungs-Kühlsystem in dem
Steuerstromkreis des Backofens eingeschlossen werden, wenn es sich um einen elektrischen Backofen der in der älteren
Anmeldung Nr. 6 902 725 vom 6. Februar 1969 beschriebenen Art
handelt. Der Lüfter 11 bzw. 11a des Kühlsystemes kann dabei
in einem zusätzlichen Zweig dieses Stromkreises angeordnet werden, der durch den Hauptbedienungsknopf und durch einen Schalter
geschlossen werden kann, dessen Schließung automatisch bewirkt wird, sobald der Reinigungsvorgang durch Pyrolyse beginnt.
Hierzu kann dieser Schalter vorzugsweise durch den Thermostat gebildet werden, der zum Einschalten des Beginnes
des Reinigungsvorganges durch Pyrolyse in dem in der genannten Anmeldung beschriebenen Ofen vorgesehen ist.
Der Stromkreis dieses Backofens enthält einen Thermostaten, der in der älteren Anmeldung mit 8a bezeichnet ist und der
zur Öffnung eines Stromkreises dient, der das Schloß der Ofentür betätigt, sobald die im Inneren des Backraumes herrschende
Temperatur eine normale Maximalgrenze von z.B. 300° überschritten hat. Bei dem Backofen nach der Erfindung kann der gemäß der älteren
Anmeldung vorgesehene Thermostat durch einen Thermostaten ersetzt werden, der ein Umschalt-Schütz derart steuert, daß
dieses beim Überschreiten der normalen Temperaturgrenze sowohl die Öffnung des Steuerstromkreises für das Schloß der Ofentür,
als auch die Schließung des zusätzlichen Stromkreises herbeiführt, der den Kühlungslüfter speist.
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Hierdurch wird eine automatische Inbetriebsetzung dieses Lüfters erreicht, sobald der Reinigungsvorgang durch Pyrolyse beginnt,
und zwar ohne jegliches Zutun der Bedienungsperson. Die Reinigung durch Pyrolyse kann nicht nur bei dem Backofen nach Figur 6,
sondern auch bei dem Backofen nach Figuren 1 bis 5 vorgesehen werden. Auch kann sie sowohl bei einem Gasbackofen, als auch bei
einem elektrischen Backofen durchgeführt werden. Andererseits ist die Anwendung des Lüftungs-Kühlsystemes bei dem Backofen
nach der Erfindung nicht an einen Backofen gebunden, der zur Reinigung durch Pyrolyse ausgebildet ist.
Die beschriebenen Ausführungsformen können in mancherlei Hinsieht,
je nach dem Anwendungsfall, geändert werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Ansprüche;
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Claims (3)
- - ίο -AnsprücheBackofen oder sonstiger Ofen für den häuslichen Gebrauch mit als Hohlwände zur Bildung von Kühlkammern ausgebildeten Seitenwänden, in die über Öffnungen in der Vorderwand unter der Ofentür mittels eines Ventilators bzw. Lüfters Kühlluft eingesaugt und nach oben abgefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ofentür (3) ebenfalls als doppelwandige Hohlwand zur Bildung einer Kühlkammer (14) mit jeweils am unteren Rand und am oberen Rand derselben angeordneten Lufteinlaßöffnungen (17, 17a) und Luftauslaßöffnungen (18, 18a) ausgebildet ist und daß unter den Bedienungsknöpfen (21) und Regelorganen oder -vorrichtungen und gerade über dem oberen Rand der Ofentür eine oder mehrere zusätzliche Lufteinlaßöffnungen (19, 20) angebracht sind, durch die hindurch nicht nur frische Außenluft, sondern auch Luft aus der Kühlkammer der Ofentür sowie gegebenenfalls Dämpfe aus dem Backraum (1) des Backofens ansaugbar sind, wenn die Ofentür halb oder etwas geöffnet ist.
- 2. Backofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er in seinem unteren Teil eine untere Lufteinlaßkammer (5) enthält, die mit den Kühlkammern (4) der Seitenwände (4a, 4b) in Verbindung steht und mit einer oder mehreren Luftauslaßöffnungen (25) im unteren Teil der Rückwand (24) verbunden ist, die außerdem in ihrem oberen Teil über dem Backraum (1) mit Luftdurchlaßöffnungen (26) versehen ist, so daß an der Außenseite der Ofenrückwand ein Kühlluftstrom erzeugt wird.
- 3. Backofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er unmittelbar über dem Backraum (1) eine zum Ansaugen von Luft aus den Kühlkammern der Ofenwände dienende obere Saugkammer (3) enthält, die sich über die gesamte horizontale Ofenafemessung erstreckt und mit dem Lüfter (11P 11ε)10383 6/1 Onin Verbindung steht, der in einem Raum (12) über der oberen Saugkammer angeordnet ist.Backofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlluft aus den Kühlkammern der Ofenwandungen durch Auslaßöffnungen (28) im Oberteil (23) der vorderen Ofenwandung abgeführt wird, die über der Ofentür (3) im wesentlichen auf gleicher Höhe wie die Bedienungsknöpfe (21) angebracht sind, die ihrerseits auf der einen oder der anderen Seite der Auslaßöffnungen oder gegebenenfalls beiderseits derselben angeordnet sind.Backofen nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlluft aus den Kühlkammern der Ofenwandungen durch ein Abzugsrohr (13) abgeführt wird, das die obere Ofenwandung durchsetzt und in einen Rauchabzug bzw. einen Schornstein mündet.Backofen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Heizelemente aus elektrischen Widerständen bestehen und der Ofen zur automatischen Reinigung der den Backraum begrenzenden Innenwände durch Pyrolyse und verlängerte Erhitzung bei erhöhter Temperatur eingerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß sein Steuerstromkreis zur automatischen ^ Inbetriebsetzung des Lüfters (11, 11a) eingerichtet ist und ' diese Inbetriebsetzung bei Beginn des Reinigungsvorganges durch Pyrolyse herbeiführt und bis zur Beendigung dieses Vorganges gewährleistet.Der Patentanwalt109836/1024Leerseite
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