DE2108415C - Etui fur einen Lippenstift u dgl - Google Patents
Etui fur einen Lippenstift u dglInfo
- Publication number
- DE2108415C DE2108415C DE19712108415 DE2108415A DE2108415C DE 2108415 C DE2108415 C DE 2108415C DE 19712108415 DE19712108415 DE 19712108415 DE 2108415 A DE2108415 A DE 2108415A DE 2108415 C DE2108415 C DE 2108415C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sleeve
- lipstick
- cap
- case
- flange
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Description
Der Becher 3 hat Zapfen 11, von denen jeder einen Längsschlitz 13 der Innenhülse 1 durchsetzt und in
einen schraubenförmigen Schlitz 14 der Außenhülse 2 eingreift. Dies hat zur Folge, daß die gegenseitige
Verdrehung der beiden Hülsen die axiale Verschiebung des Bechers 3 relativ zu den Hülsen bewirkt.
Das Ende der Innenhülse 1, aus der der Lippenstift austritt, weist eine Innenwulst 17 auf, deren Durchmesser
D1 kleiner als der Durchmesser D., der Innenhülse
ist. Des weiteren ist die ringförmige Innenfläche dieser Wulst konisch gestaltet, wie in der
F i g. 1 mit dem Winkel « angegeben ist.
Die Schutzhülse5 hat einen Außendurchmesser,
der nur wenig kleiner als der Innendurchmesser D.
der· Wulst 17 ist Das den Becher 3 umfassende offene
Ende der Schutzhülse 5 weist, zwei Ausstülpungen 19 und ty in Form von Nocken auf, deren
Außenabstand wenig kleiner als der Innendurchmesser D2 der Inaenhülse 1 ist.
Um die Möglichkeit einer Zerstörung des Lippenstiftes
4 während des Abstreifens der durchsichtigen Schutzhülse 5 zu vermeiden, ist bei der dargestellten
Ausführungsform das offene Ende der Schutzhülse auf eine einen verringerten Durchmesser aufweisende
Partie 22 des Bechers 3 aufgesetzt. Bei dem dargestellten Beispiel ist der Außendurchmesser dieser
Partie 22 gleich dem Innendurchmesser D3 der Schutzhülse 5. Das offene Ende der Schutzhülse 5
weist innen eine Erweiterung 23 auf, deren axiale Länge- kürzer als die der Partie 22 verringerten
Durchmessers des Bechers 3 ist.
Die Schutzhülse 5 ist auf ihrer ganzen Länge gespalten und dadurch in mindestens zwei nebe':einanJerliegende
Segmente unterteilt. In dem dargestellten Beispiel sind nur zwei Segmente vorhanden, was
heißt, daß die Schutzhülse auf ihrer ganzen Länge durch eine durch ihre Achse hindurchgehende, geometrische
Ebene 26 gespalten ist. Vorzugsweise sind an Stelle der Ecken am Ende jeder Schutzhülse 5 in
der Nähe des Bechers 3 Abschrägungen 27.
stand, wie er in der F i g. 1 dargestellt ist, bedeckt die
Schutzhülse 5 den Lippenstift 4. Beim ersten Gebrauch des Etuis dreht man den Manövrierknopf 8
relativ zur Innenhülse 1, wodurch in der üblichen Weise der Becher3 im Sinn des Pfeils/ (Fig. 2) angehoben
wird. Damit ist das gleichzeitige Austreten des Lippenstifts 4 und der Schutzhülse 5 verbunden.
Sobald die Ausstülpungen 19 und 19' der, beiden Segmente der Schutzhülse mit der konischen Partie
der Wulst 17 der Innenhülse 1 zur Berührung kommen, erfahren die Segmente einen gegen die Achse
des Etuis gerichteten Stoß, und da die erweiterte Partie 23 des offenen Endes der Schutzhülse zwischen
diesem Ende und der Partie 22 mit verringertem Durchmesser des Bechers einen kleinen Raum 20 frei
läßt, wird jedes Element im Sinn des Pfeiles J1
(Fig. 3) geschwenkt. Die Abschrägungen 27 verhüten jede Störung dieser Schwenkbewegung.
Daraus ergibt sich, daß die einfache Bewegung des Bechers 3 im Sinn seines Austrittes von selbst das
Auseinanderspreizen der Segmente der Schutzhülse 5 und ihr Abwerfen herbeiführt, ohne daß, wie dies bei
den früheren Modellen der Fa.: war, eine leichte
Rückwärtsbewegung des Bechers erfolgen muß.
Die Zahl der Segmente, aus denen die Schutzhülse besteht, kann mehr als zwei betragen; die Ausstülpungen
dieser Segmente können einen kontinuierlichen kragen bilden, wenn an Stelle der Wulst der Innenhülse
Ausstülpungen vorgesehen werden, deren Zahl der der Segmente entspricht und die gegen die
Standorte der Seitenhalbierenden dieser Segmente im Augenblick ihres Abstreifens gerichtet sind. Im übrigen
kann das Etui auch an Stelle einer Drehhülse mit einer einfachen Hülse mit mindestens einem Länssschlitz
bestehen, durch den nach außen ein Griffzapfen des Bechers tritt. Außerdem können die Segmente
der Schutzhülse ineinandergreifen, um eine bessere Abdichtung beim Gießen des Stiftes zu sichern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Etui für einen Lippenstift u.dgl. mit einer äußeren, mit Schraubengängen versehenen sowie
einer zu ihr konzentrischen, mit Längsschlitzen ausgestatteten inneren Hülse, in der axial ein
einen Lippenstift tragender Becher verschiebbar ist, der mit radialen Zapfen durch die Längsschlitze
in die Schraubengänge greift und an dem lippenstiftseitigen Schaftende einen verminderten.
Durchmesser aufweist, auf dem eine durchsichtige, den Lippenstift abdeckende Kappe sitzt, deren
offenes Ende mit seiner inneren Wand sich von dem Schaftende abhebt und dessen äußere
Wand Teile eines größeren, auch gegenüber der Außenabmessuiig der Kappe vergrößerten Durchmessers
als die Austritismündung eines nach innen eingezogenen Hülsenflansches aufweist, wobei
Hülsenflansch und äußere Kappenendwandteile in ausgefahrenem Zustand des Stiftes miteinander
eine Rastfunktion haben, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kappe (5) in mindestens einer Axialebene (26) längsgeteilt ist und
die dadurch gebildeten Kappensegmente nach Anlage ihrer Endwandteile (19, 19') an dem Hülsenflansch
(17) bei Axialverschiebung des SliftCS
(4) auseinanderspreizbar und abwerfbar sind.
2. Etui nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die innengelegene Fläche des Hülsenflansches
(17) am Ende der lnnenuülse (1) sich nach außen kegelig verjüngt.
35
Die Erfindung betrifft ein Etui für einen Lippenstift u. dgl. mit einer äußeren, mit Schraubengängen
versehenen sowie einer zu ihr konzentrischen, mit Längsschlitzen ausgestatteten inneren Hülse, in der
axial ein einen Lippenstift tragender Becher verschiebbar ist, der mit radialen Zapfen durch die
Längsschlitze in die Schraubengänge greift und an dem lippenstiftseitigen Schaftende einen verminderten
Durchmesser aufweist, auf dem eine durchsichtige, den Lippenstift abdeckende Kappe sitzt, deren
offenes Ende mit seiner inneren Wand sich von dem Schaftende abhebt und dessen äußere Wand Teile
eines größeren, auch gegenüber der Außenabmessung der Kappe vergrößerten Durchmessers als die Austrittsmündung
eines nach innen eingezogenen Hülsenflansches aufweist, wobei Hülsenflansch und äußere
Kappcnendwandteile in ausgefahrenem Zustand des Stiftes miteinander eine Rastfunktion haben.
Bei einem bekannten Etui für einen Lippenstift, der von einer vor der ersten Ingebrauchnahme abzustreifenden,
durchsichtigen Kappe bedeckt ist, weist die Außenhülse an ihrem freien Ende einen nach innen
gerichteten, schräg endenden Flansch auf, dessen Innendurchmesser um einen geringen Betrag kleiner
ist als der Außendurchmesser des zylindrischen Bereichs der Kappe. Die Kappe liegt mit ihrem unteren
Ende an dem den Lippenstift tragenden Becher an und ragt mit ihrer unteren Randfläche seitlich etwas
über den Becherbereich, an dem sie anliegt, hinaus. Wenn nach der ersten Ingebrauchnahme der von der
Kappe bedeckte Lippenstift ganz ausgefahren ist, greift der Innenflansch der Außenhülse unter die
Randfläche der Kappe. Wird nunmehr der Lippenstift wieder eingezogen, wird die Kappe durch den Innenflansch
von dem Lippenstift abgestreift.
Die Erfindung schlägt vor, daß bei dem eingangs beschriebenen Etui für einen Lippenstift u. dgi. die
Kappe in mindestens einer Axialebene längsgeteilt ist und die dadurch gebildeten Kappensegmente nach
Anlage ihrer Endwandteile an dem Hülsenflansch bei Axialverschiebung des Stiftes auseinanderspreizbar
unc? abwerfbar sind.
Durch diese Konstruktion wird der Vorteil erreicht, daß zum Abspreizen der Segmente einer mehrteiligen
Schutzkappe erheblich geringere Kräfte und kürzere Arbeitswege benötigt werden als bei dem
axialen Abziehen einer Hülse von einem Stift. Des weiteren wird mit der neuen Konstruktion erreicht,
daß zwecks Entfernens der Schutzkappe der Lippen stift nach völligem Herausschieben aus dem Etui
nicht mehr, sie beim bekannten Etui, um ein kurzes Stück zurückgedreht werden muß — was für die Benutzerin
zweifellos eine Vereinfachung in der Handhabung des Etuis darsteüt.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird sie im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung
beschrieben, die beispielsweise, aber nicht beschränkend tin Auaiu'niuiigs'ucispic'i eines Eiuis darstellt.
Im einzelnen zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch das geschlossene Etui,
Fig. 2 das gleiche Etui während der Auswärtsbewegung des Stiftes zwecks Abwerfcns der Schutzhülse,
Fig. 3 den oberen Teil des Etuis in der Stellung des Abspreizens der Schutzhülse, gerade vor dem Abfallen
der sie bildenden Segmente, und
Fig. 4 den Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. I.
Das in den F i g. 1 und 2 dargestellte Etui für einen Stift aus einem pastenform igen Stoff besteht im wesentlichen
aus zwei koaxialen, zylindrischen Hülsen 1 und 2, einem in der inneren Hülse 1 verschiebbaren,
zylindrischen Becher 3, der einen Lippenstift 4 trägt, und einer Schutzhülse 5 für den genannten Stift.
Die Hülse 1 liegt innerhalb der Hülse 2 und ist dieser gegenüber verdrehbar. Die relative axiale Lage
dieser beiden Hülsen wird dadurch festgehalten, daß die Enden der Außenhülse 2 an zwei Schultern 6
bzw. 7 der Innenhülse 1 anliegen. Im übrigen setzt sich die Schulter 7 in der Form eines Manövrierkopfes
8 fort, mit dessen Hilfe die beiden Hülsen mit leichter Reibung gegeneinander verdreht werden können.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7007341 | 1970-03-02 | ||
| FR7007341A FR2082049A5 (de) | 1970-03-02 | 1970-03-02 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2108415A1 DE2108415A1 (de) | 1971-09-16 |
| DE2108415C true DE2108415C (de) | 1973-02-15 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1511387C2 (de) | Betätigungsmechanismus für eine Kugelschreibermine | |
| DE1757958B1 (de) | Gehaeuse fuer Stifte aus einem pastenfoermigen Stoff | |
| DE2327404A1 (de) | Stiftfoermige ausschubhuelse fuer pastoese massen | |
| DE3425591A1 (de) | Naepfchen fuer lippenstifte zum halten einer geformten lippenstiftmasse und diese naepfchen enthaltende lippenstifte | |
| DE1532894B1 (de) | Lippenstift | |
| DE2016387C3 (de) | Schutz- und Entnahmebehälter für einen Stift aus pastenförmigem Material | |
| DE1017945B (de) | Schreibgeraet, insbesondere Kugelschreiber, mit in die vordere OEffnung des Schreibgeraetgehaeuses zurueckziehbarer Schreibspitze | |
| DE723038C (de) | Schaerfer fuer Bleistiftminen | |
| DE1948351A1 (de) | Huelse fuer den Gebrauch eines aus einem pastenfoermigen Material bestehenden Stiftes | |
| DE1400803B2 (de) | Befestigungsvorrichtung | |
| DE1956071C3 (de) | Behälter für Lippenstifte | |
| DE2424437A1 (de) | Kegelige huelse zum befestigen von maschinenelementen | |
| DE3215215A1 (de) | Stift, insbesondere kosmetikstift | |
| DE2108415C (de) | Etui fur einen Lippenstift u dgl | |
| DE2248281C3 (de) | Halter für einen Stift aus einem pastenartigen Material | |
| DE2203196A1 (de) | Tischstativ | |
| DE2462186C2 (de) | Vorrichtung zum Formen einer Ringnut am Innenumfang einer Verbindungsmuffe eines Rohres aus einem thermoelastisch verformbaren Kunststoff | |
| DE2108415B (de) | Etui für einen Lippenstift u. dgl | |
| DE832279C (de) | Vorrichtung zum Abziehen eines Ringes oder aehnlichen Koerpers von einem Maschinenteil | |
| DE805362C (de) | Wechselschreibstift | |
| DE1813437A1 (de) | Verschiebevorrichtung fuer kosmetische Stifte,z.B.Lippenstifte oder Schminkstifte | |
| DE2443364C2 (de) | Bürstenhalter | |
| DE3442094A1 (de) | Haltebuchse zum halten eines stiftes, insbesondere eines pomadestiftes | |
| DE945376C (de) | Bleistifthalter | |
| DE2630351B1 (de) | Lackstift mit Schraubkappe |