DE2108187A1 - Verfahren und Vorrichtung fur das Brennen von Zementrohmateriahen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung fur das Brennen von ZementrohmateriahenInfo
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Description
FoIicSmidth & Co. A/S, Kopenhagen-Valby, Dänemark
Verfahren und Vorrichtung für das Brennen von Zementrohmaterialien
Die Erfindung betrifft ein Verfahren für das Brennen von Zementrohmaterialien
in einem Drehofen,wobei Rohmaterialien (hierunter auch Alkalien) in Form eines wässrigen Schlamms
auf ihrem Weg zum Drehofen von dessen heissen Abgasen in einem Schlammtrockner getrocknet werden, wonach die dabei abgekühlten
Gase zu einem Elektrofilter gehen. Die Erfindung be-' trifft auch eine Anlage für die Ausführung des Verfahrens. (|
Beim Brennen von Zement nach dem sogenannten Nassverfahren hat der Schlamm üblicherweise einen Wassergehalt, der zwischefi
30fo und 40$ schwankt, während die einen solchen Nassdrehofen
verlassenden Abgase üblicherweise eine verhältnismässig hohe Temperstur von beispielsweise 1000- 11500G und daher einen
solchen Wärmegehalt haben, dass eine bedeutende Wärmemenge verloren geht.
In einigen Fällen ist das obere Ende eines Nassdrehoflen deshalb
als eine Vorwärme-und Trockenzone ausgebildet, die z.B. mit Ketteneinbauten versehen ist, wodurch der Wärmeaustausoh
zwischen den heissen Ofenabgasen und dem Schlamm verbessert wird.Die den Drehofen verlassenden Abgase erfahren hierdurch
eine Temperaturerniedrigung auf beispielsweise 125-2500C.
Im Hinblick auf eine weitere Verbesserung der WärmewirtschaftJLichkeit
ist vorgeschlagen worden, solche Ketteneinbauten oder ähnliche Einbauten durch wirksamere getrennte Vorrichtungen
sogenannte Schlammtrockner, zum Vorwärmen und Trocknen des
Schlamms zu ersetzen.Diese Schlammtrockner werden von den aus dem Drehofen kommenden Abgasen durchströmt, wobei die Abgase
Wärme an den Schlamm abgegen. Es ist natürlich wünschenswert, dass der Schlamm im Schlammtrockner so vollständig wie möglich
d.h.zu einem trockenen Pulver mit sich daraus ergebender Verminderung der Abgastemperaturen auf ca. 80° bis 900C getrocknet
wird»
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Gleichwie ob ein Nassdrehofen nun mit getrennten (d.ho
äusseren) oder eingebauten (deh· inneren) Wärmeaustausch-Vorrichtungen
ausgerüstet ist oder solche gar nicht besitzt, so führen die die Anlage verlassenden Abgase
Staub mit, der zu entfernen ist, bevor die Abgase ins frei abgelassen weräen. Deswegen werden die Abgase normalerweise
zuvor durch ein Elektrofilter geleitet.
Der Wirkungsgrad, der bei der Anwendung eines Elektrofilters erreicht wird, hängt in hohem Srad von der Tempera tür
ab, mit der die Abgase in das Filter strömen. Der Wirkungsgrad eines Elektrofilter sinkt, wenn die Temperatur
25O0C übersteigt, während das Filter korrodiert, falls die Temperatur niedriger als 125°C ist. Hieraus ergibt
sich, dass die Temperatur der Abgase vermindert werden muss, so dass sie im Bereich bis 2500C liegt, bevor
die Abgase in das Filter geleitet werden.
Während es deshalb vorteilhaft ist, jedenfalls was den Wärmeverbrauch der Ofenanlage anbelangt, getrennte, wirksame
Schlammtrockner vorzusehen, so ist dies andererseits ein Nachteil, weil die Abgase solchenfalls eine zu niedrige
Temperatur haben, wenn sie in das Elektrofilter eintreten.
Ein ganz anderes Problem entsteht als eine Folge davon, dass fast alle Zementrohmaterialien unerwünschte, flüchtige
Bestandteile in Form von Alkalien enthalten. Während des Caleinierungs- und Brennprozesses im Drehofen verdampfen
diese Bestandteile und werden von den warmen Abgasen aus dem Drehofen hinausgeführt. Dies bietet an sich
kein Problem; wenn die Abgase aber durch einen Schlamm trockner geleitet werden, kondensieren die Alkalien und
werden mit dem frischen, vorgewärmten und trocknen dem Drehofen zugeführten Material gemischt. Infolgedessen
können steigende Mengen Alkali zur Zirkulation im Drehofen und im Schlammtrockner gelangen. Dies kann zu bedeutenden
Schwierigkeiten beim Brennen des getrockneten Schlamms in Zementklinker Anlass geben, Anbackungen in der
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Anlage bewirken und zu einem Klinker mit zu hohem Alkaligehalt
führen,. Die Anbackungen können eine wesentliche
Verminderung des Wirkungsgrades der Anlage bewirken sowie zugleich häufige Betriebsunterbrechungen nötig machen,
um die Anbackungen zu entfernen c
Ziel der Erfindung ist Mittel aufzuzeigen, die in möglichs grossem Umfang zur Abhilfe der angeführten Nachteile diene
Erfindungsgemäss wird ein so grosser teil der Ofenabgase auf ihrem Weg zum Staubfilter um den Schlammtrockner geleitet,
dass die.Temperatur der in das Filter strömenden Abgase im Bereich von 125°C bis 25O°C liegt und dasss die
Alkalimenge, die mit dem getrockneten Schlamm in den Drehofen eingeführt wird, gleichzeitig vermindert wirde
Die Abgase,die den Drehofen verlassen und eine gewisse
Menge an flüchtigen Alkalien enthalten, werden so in zwei Ströme aufgeteilt, von denen der eine zum Vorwärmen und
Trocknen verwertet wird, während der andere direkt ins Staubfilter geht.
Durch Regulierung der Gasmenge, die um den Schlammtrockner geleitet wird, hat man die Möglichkeit, die Temperatur der
Gase, die zum Elektrofilter geleitet werden, im Rahmen
voaugsweise
der zulässigen Grenzen von 125° bis 250 C,
zwischen 150° und 180°G zu halten und ein solches Verhältnis
zwischen der aus dem Drehofen geführten Menge Alkali und der Menge, die in den Schlamm eingeführt wird,
zu erreichen, dass die Anbackungen damit aufhören, ein Problem darzustellen·
Da der heisse'J'geleitete Gasstrom mit dem Hauptgasstrom
gemischt wird, 'der durch den Schlammtrockner gegangen ist, kann- und im allgemeinen muss- die Temperatur des Hauptstromes
auf unter 125°tf vermindert werden, um die Temperatur der Mischung in den Beüeieh der richtigen Grenze«.
zu bringen, so dass der Schlammtrockner mit einem hohen Wirkungsgrad arbeiten kann« Der so erzielte Gewinn durch
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die Wärmeverwertung im Schlammtrockner gleicht somit den Wärmeverlust aus, der dadurch entstanden ist, dass
ein Teil des Gases um den Schlammtrockner geleitet wurde« Die Vorteile, die nach dem erfindungsgemässen Verfahren
erzielt werden, bestehen mit anderen Worten darin, dass gleichzeitig das Alkaliproblem in der Hauptsache gelöst
wird, und die Arbeitsbedingungen des Elektrofilter befriedigend geregelt werden, ohne dass dies eine Verringerung
der Wärmewirtschaftlichkeit des Drehofens mit sich bringt. Ein weiterer Vorteil beim Umleiten eines Teils
der Gase um den Schlammtrockner besteht darin, dass die Geschwindigkeit, womit sich der Hauptgasstrom durch den
Schlammtrockner bewegt, vermindert wird; hieraus ergibt sich eine verminderte Neigung der Gase, feste Rohmaterialteilchen
beim Durchgang durch die kleinsten Querschnitt« im Schlammtrockner mitzureissen.
Gemäss der Erfindung kann der Schlamm mit besonderem Vorteil
durch Zerstäubung getrocknet werden, d.h. Einstäubung in die Ofenabgase im Schlammtrockner. Hierdurch
wird ein hervorragendes Wärmeaustausch mit einer entsprechenden Verminderung in der Temperatur der Abgase
auf beispielsweise 9O0C erreicht, da der Schlamm als sehr feine Teilchen in den Abgasen verteilt wird.
Die um den Schlammtrockner geleitete Gasmenge kann grosser oder kleiner sein und kann beispielsweise zwischei
2% und 20% liegen, obwohl sie normalerweise 10$ nicht
übersteigen braucht. Dieses Verhältnis kann erfindungsgemäss - vornehmlich automatisch - in Übereinstimmung
mit der Temperatur der in das Staubfilter strömenden Gase gesteuert werden. Dies kann dadurch geschehen,
dass in dem Rohr, das die vereinigten Gasströme zum Staubfilter führt, ein temperaturempfindliches Organ eingeschaltet
wird, welches eine Klappe in dem Rohr betätigen kann, durch das ein Teil der Gase um den Schlammtrockner
geleitet wird. Die Temperatur der zwei vereinigten Ströme kann auf diese Weise im wesentlichen konstant
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-D-
gehalten werden mit sich daraus ergebender Wirksamkeit während des Betriebs.
Die Anlage für die Durchführung des oben beschriebenen Verfahrens kann gemäss der Erfindung einen drehofen, einen
an den -Urehofen angeschlossenen Zerstäbungstrockner mit
Auslauf für getrocknete Teilchen, Organe zum Speisen von Schlamm zum Zerstäubungstrockner, ein Elektrofilter, Organe
(hierunter einen Ventilator), die den Hauptstrom der Abgase aus dem Drehofen durch den Zerstäubungstrotkner
zum Elektrofilter führen, sowie ein Umleitungsrohr, durch das ein Teil der Ofenabgase um den Zerstäubungstrockner
oder den Teil von diesem, worin der Schlamm getrocknet wird, geleitet wird, umfassenT
Gemäss der Erfindung können mit Vorteil Organe für die Regulierung des Gasstromes durch das Umleitungsrohr vorgesehen
sein, und diese Organe können zweckmässig mit Hilfe eines Instruments gesteuert werden, das {temperaturempfindlich
auf die in das Staubfilter strömenden Gase ist.
Eine besondere Ausbildung der Anlage entsteht, falls gemäss der Erfindung der unterste Teil des Zerstäubungstrockners
eine direkte Verbindung für die getrockneten Teilchen zum Ofen bildet und ein Rohr, das in den untersten Teil des
Zerstäubungstrockners mündet,das Umleitungsrohr darstellt, während der Ventilator mit einem Rohr zum Ableiten des
Hauptgasströmes vom obersten Teil des Zerstäubungstrockners
verbunden isto Diese Ausbildung der Anlage zeichnet sich
dadurch aus, dass die Verbindung zwischen Drehofen und Zerstäubungstrockner
möglichst kurz ist, was vorteilhaft ist, um Anbackungen zu vermeiden·
Da der Schlammtrockner durch Kühlung der heissen Gase das
Staubfilter schützt, ist es wichtig, dass das Staubfilter für den Pail gesichert wird, dass irgendeine Unregelmässlgkeit
in der Schlammzuführung entstehen sollte, wie beiapiels weise ihr Versagen. Dieser Schutz kann zweckmässig in Or-
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ganen bestehen, mit deren Hilfe in den Sehlammtrockner
Wasser zur Kühlung der Gase im Bedarfsfall eingespritzt wird« Biese Organe können automatisch gesteuert werden,
z.Be mit Hilfe eines vollständigen Steuerungssystems, wobei
die Gase um das Staubfilter und dadurch direkt ins Preie geführt werden. Im Falle von Betriebsstörungen kann
die Brennstoffzufuhr zum Drehofen unterbrochen werden, wie auch andere Sicherheitsmessnahmen getroffen werden können·
Nachstehened werden einige Ausführungsbeispiele einer Anlage gemäss der Erfindung unter Hinweis auf die schema tischen
Zeichnungen beschrieben, welche darstellen
Mg. 1 eine Anlage, von der Seite gesehen, in der der
Schlammtrockner für den Wärmeaustausch im Gegenstrom
zwischen den Gasen und den zerstäubten Schlammteilchen eingerichtet
ist,
Fig. 2 eine ähnliche Anlage, in der der Wärmeaus tausch im Gleichstrom erfolgt,
Pig. 3 ein geändertes Ausführungsbeispiel der Anlage, von der Seite gesehen, in der der Schlammzerstäubungstrockner
mit dem Drehofen direkt verbunden ist.
In der in Pig. 1 gezeigten Anlage wird Zementrohsehlamra
durch ein Rohr 1 zugeführt und von einer Pumpe 2 durch ein rotierendes Zerstäubungsrad 14 in einen Zerstäubungstrockner
3 hineingepresst. Der getrocknete Schlamm, d.h. das Rohmehl, wird in ein Rohr 4 entleert, das zu einem Drehrohrofen
5 führt. Eine Schleuse 6 im Rohr 4 gleicht die Rohmehlspeisung zum Ofen aus und verhindert die Ofenabgase
daran, durch das Rohr zu gehen. Die Ofenabgase verlassen den Drehofen durch ein Rohr 7, das sich in zwei Rohre teil·
und zwar eine Abzweigung 8, die zum Zerstäubungstrockner 3 führt, und eine Abzweigung 9, die zum einem Ventilator 10
führt. Die Mündung des Rohres 8 ist nach oben gerichtet, se dass der Hauptstrom der Ofenabgase aufwärts in Berührung
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mit dem in abwärtsgehender Richtung eingespritzten Schlamm
entleert wird. Die Gase werden durch ein Rohr 11 aus dem Zerstäubungstrockner fortgeleitet, dessen Mündung im Zerstäubungstrockner
gelegen und abwärts gerichtet ist. Die Rohre 9 und 11 vereinigen sich auf der Ansaugseite des
Ventilators 10, so dass die gesamten Abgase sich in einem vereinigten Strom zu einem Elektrofilter 12 und von dort
ins Freie durch einen "nicht gezeigten Schornstein bewegen. Durch ein Rohr 13 kann der vereinigte Strom direkt ins
Freie abgeleitet werden in den Fällen, wo dies erforderlic sein sollte.
Der in den Zerstäubungstrockner eingespritzte Schlamm kann in feine Teilchen zerstäubt werden, d.h· Rohmehl, das
in dendurch den Schlammtrockner gehenden Gasen gleich massig verteilt ist«, Die den Drehofen verlassenden Abgase
können eine Temperatur von ca. 1100 C haben, und sie weöden im Zerstäubungstrockner durch Wärmeaustausch mit
den zerstäubten Schlammteilchen auf eine Temperatur unterhalb von 1000C, z.B. 900C, abgekühlt.
Alkalien, die im Schlamm enthalten sein können, werden zusammen mit diesem in den Drehofen eingespeist, wo sie
verdampfen, so dass die meisten der Alkalien den Drehofen zusammen mit den Abgasen und den in diesen enthaltenen
Staubteilchen wieder verlassen. Die Alkalien, die mit den verstäubten Schlammteilchen in berührung kommen, verdichten
sieh auf diesen und werden so zum Drehofen zurückgeführt, aber der durch das Rohr 9 umgeleitete Gasstrom
führt eine ausreichend grosse Menge der verdampften Alkalien aus dem Kreislauf heraus, wodurch die Schwierigkeiten,
infolge des Anbackens insbesondere im Zerstäubungstrockner 3 und im Abzweigrohr 8, überwunien werden.
Der vereinigte Strom, der zu dem Elektrofilter 12 geht, kann eine Temperatur von ca. 150 C haben, was eine sehr
geeignete Betriebstemperatur für ein solches Filter ist.
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Der im Staubfilter ausgeschiedene Staub kann verworfen, für andere Zwecke verwertet, oder in die Anlage zurückgeleitet
werden. Wegen seines Alkaligehaltes kann der Staub jedoch nicht direkt zurückgeführt werden, sondern
das Alkali muss durch Auslaugen entfernt werden, bevor er zur Anlage zurückgeführt wird»
Als eine Sicherungsmassnahme gegen Unterbrechungen in der Schlammzufuhr ist der Zerstäubungstrockner mit Düsen 15
versehen, durch die von einem Zuleitungsrohr 16 Wasser in den Zerstäubungstrockner eingespritzt werden kann, so dass
die Abgase auch in einem solchen Fall ausreichend gekühlt
werden können, um eine Beschädigung des Trockners oder Staubfilters zu verhindern.» In einem solchen Fall können
die Gase auch weiter dadurch abgekühlt werden, dass atmosphärische Luft durch eine normalerweise geschlossene Klapp
22 in das Rohr 8 eingeführt wird, oder dass im Rohr 13 ein Ventil geöffnet wird, um alle Gase unmittelbar in den
Schornstein statt über das Staubfilter 12 zu leiten.
Im Rohr 11 sowie oberhalb des Ventilators 10 sind temperaturempfindliche
Kontrollinstrumente, 17 bzw. 18, angebracht.
Wie durch eine strichpunktierte Linie 19 angegeben ist das Instrument 17 mit dem Motor der Schlammpumpe 2
verbunden und dient zur Aufrechterhaltung einer passenden Temperatur im Rohr 11, die z.B. auf 9O0C festgesetzt ist.
Falls diese Temperatur über ääen festgesetzten Wert ansteigen sollte, wird das Instrument 17 ein Signal abgeben,
wodurch die Schlammpumpe 2 schneller läuft, und dem Zerstäubungstrockner je Zeiteinheit mehr Schlamm zuführt;
infolgedessen wird die Temperatur der durch das Rohr 11 gehenden Gase gesenkt. Das Instrument 18 ist in ähnlicher
Weisevüurch eine strichpunktierte Linie 20 angegeben mit
einem Schieber 21 verbunden und dient dazu, die Gastemperatur auf der Ansaugseite des Ventilators 10 auf einen geeigneten
festgesetzten Wert von beispielsweise ca, 1500C
zu halten,, Falls die Temperatur diesen Wert übersteigen
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sollte, wird das Instrument 13 ein Signal abgeben, wodurch die Klappe den Gasstrom durch das Rohr 9 drosselt
Falls die genannten Gastemperaturen fallen statt zu steigen, wird die Wirkung der Instrumente 17 und 18 umgekehrt
s.ein.o
Bei der in Fig. 2 gezeigten geänderten Ausführungsform 1st das Rohr 8 in Fig. 1 durch ein Rohr 23 ersetzt, das
sieh in zwei Rohre 24 und 25 verzweigt, wodurch die d*e
heissen Gase von oben im Gleichstrom mit dem zerstäubten
Sehlamm in den Zerstäubungstrockner ein- und darin abwärt geführt werden,, Zugleich ist das Rohr 9 gegen ein Rohr 26
ausgewechselt, das unmittelbar aus dem Drehofen koauat
und an das Rohr 11 angeschlossen ist, durch das die Gase den Swrstäubungsschlammtrockner 3 verlassen· Auch im Rohr
26 ist eine Klappe 21 zum Regulieren der Abgasmenge, die
durch das Rohr rge:hto
In der geänderten Ausführungsform der Fig. 3 ist der Boden des Zerstäubungsschlammtrockners unmittelbar mit
dem Drehofen 5 verbunden. Hierdurch wird die Verbindung vom Drehofen zum Schlammtrockner so kurz wie möglioh.
Die Gase werden sich hier im Gegenstrom zu den zerstäubten
Teilchen bewegen· Ein Rohr 27 mit Klappe 21 dient als Umleitungsrohr, dessen Mündung abwärts gerichtet ist und
im untersten Teil des Schlammtrockners 3 liegt, so dass der umgeleitete Strom nur mit den getrockneten Schlammteilchen
in Berührung kommt und keinen wirklichen Anteil an der Trocknung des Schlammes hat. Sämtliche den Drenofei
verlassenden Abgase dienen zur Erwärmung der getrockneten Schlammteilchen während diese durch den Boden des Schlamm
trockners und in den Drehofen hinunter fallen.
Das Umleitungsrohr 27 vereinigt sich mit einem Rohr 28, an das sich die zwei tf-ohre 29 und 30 ebenfalls anschliess
durch die der Hauptstrom der Gase den Trockner 3 verlässt
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| Anlagen | — | 10 - | Fig» | 2 | und | 3 | sind | 21081 | 87 | |
| gemäss | den | |||||||||
| Die | ebenfalls | |||||||||
mit den Instrumenten 17 und 18 gemäss Pig» 1 versehen,
ohne dass dies in den Zeichnungen angedeutet ist»
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Claims (1)
- PATBNTANSPRÜCHEVerfahren für das Brennen von Zemeiitrohmaterialien in einem Drehofen f i>ü'i dem die Rohmaterialien (hierunter Alkalien) in Form eines wässrigen Schlamms auf ihrem Weg zum Drehofen von dessen heisaen Gasen in einem Schlammtrockner getrocknet werden, wonach die dabei abgekühlten Gase zu einem Elektrofilter gehen, dadurch gekennzeichnet, dass ein so grosser Teil der Ofenabgase auf seinem Weg zum Staubfilter (12) um den Schlammtrockner (3) geleitet wird, dass die J-emperatur der in das Filter strömenden Abgase im Bereich von 125° bis 25O0C liegt und dass die Alkalimenge, die in den Drehofen (5) mit dem getrockneten Schlamm eingeführt wird, gleichzeitig vermindert wird.2c Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dgtss der Schlamm durch Zerstäubung, d.h· in einem Zerstäubungstrockner (3), getrocknet wird«3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge der Ofenabgase, die um den Schlammtrocknei (3) geleitet wird, in Übereinstimmung mit der Temperatur der in das Staubfilter (12) strömenden Gase, vornehmlich automatisch, gesteuert wird.4. Vorrichtung für die Durchführung des Verfahrens nachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Dreh-Ot* uiiacsttilecferienofen (5), einenvdem Drehofen (5/(und mit Auslauf für getrocknete Teilchen versehenen Zerstäubungstrockner (3), Organe (14) zum Speisen von Schlamm zum Zerstäubungstrockner (3), ein Elektrofilter (12), Organe (7, 8, 10, 23, 24, 25» 29, 30 ) (hierunter einen Ventilator (10)), die in den Hauptstrom der Abgase aus dem Drehofen (5)10 9 8 3 6/1383durch den Zerstäubungstrockner (3) zum Elektrofilter ( 12) führen, sowie ein Umleitungsrohr ( 9, 26, 27 ), durch das ein Seil der Ofenabgse um den Zerstäubungstrockner (3) oder den Teil von diesem, v/orin der Schlamm getrocknet wird, geleitet wird, umfassen.5· Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Organe ( 18, 20, 21 ) für die Regulierung des Gasstroms durch das Umleitungsrohr ( 9» 26, 27 ) vorgesehen sind.6. Yorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe ( 18, 20, 21 ) für die Regulierung des Sasstroms durch das Umleitungsrohr ( 9, 26, 27 ) mit Hilfe eines Instruments (18) gesteuert werden, das temperaturempfindlich!: auf die in das Staubfilter (12) strömenden Gase ist.7» Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Zerstäubungstrockners (3) (Fig. 3) eine direkte Verbindung für die getrockneten 'J-'eilchen zum Ofen (5) bildet und ein Rohr, das in den untersten Teil des Zerstäubungstrockners (3) mündet, das Umleitungsrohr (27) darstellt, während der Ventilator (10) über ein Rohr (29, 30) zum Ableiten des Hauptgasströmes mit dem obersten Teil des Zerstäubungstrockners (3) verbunden ist.8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 7f dadurch gekennzeicnet, dass das Umleitungsrohr (9, 26, 2? ) an das Rohr ( 11, 29, 30 ) zum Ableiten der ^ase aus dem Zerstäubungstrockner (3) an einer Stell oberhalb des Ventilators ( 10 ) angeschlossen ist»Patentanwälte Dr. !ng, £. *'- Sr w Ur, %'. ."* . -S'Straße 3»109836/1383Lee rseite
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