DE2107839A1 - Öldichtung - Google Patents
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Description
Patentanwälte Dipl. - Ing. R Ψειοκμδκιι, 2107839
Dipl.-Ing. H.Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke
Dipl.-Ing. F. A.Weιckmann, Dipl.-Chem. B. Huber
8 MÜNCHEN 86, DEN
POSTFACH 860 820
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 48 3921/22
Chicago Rawhide Manufacturing Co.
I301 Eiston Avenue,
Chicago, Illinois, V.St.A. I
öldichtung
Die Erfindung betrifft Wellendiohtungen, und zwar insbesondere solche Wellendichtungen, die eine sogenannte
Pumpwirkung ausüben. Die Konstruktion dieser Dichtungen und die Tendenz des Öls, die Wellen zu benetzen und während |
der Drehung von der Welle mitgenommen zu werden, sorgen gemeinsam dafür, daß eine bestimmte ölmenge unter denjenigen
Bereich gepumpt wird, in dem die Dichtlippe mit der Welle
in Berührung steht^und dann zurück in den zu dichtenden Bereich gelangt.
Abgesehen von der Pumpwirkung soll eine Dichtung wunschgemäß eiile vollständige statische Abdichtung erzielen
können. Selbst beispielsweise bei einem Fahrzeug, bei dem der normale Schmiermittelspiegel etwas unterhalb der Unterkanten
sämtlicher abzudichtenden Lager od.dgl. liegt, ist häufig eine statische Dichtung erforderlich, da ein der- '
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artiges Fahrzeug gebräuchlicherweise an steilen Hügeln od.dgl. geparkt wird oder zu viel öl eingefüllt bekommen
kann, wodurch sich möglicherweise statische Leckverluste ergeben.
Eine derartige statische Abdichtung ist von besonderer Bedeutung im Zusammenhang mit Lagergehäusen von Schienenfahrzeugen,
bei denen die Achsen von Wälzlagern aufgenomen werden, welche in einem ölbad laufen. Es ist nämlich üblich,
nicht
Schienenfahrzeuge nur während langer Zeiten kontinuierlich zu betreiben, sondern für Tage oder sogar Wochen hintereinander stillzulegen.
Schienenfahrzeuge nur während langer Zeiten kontinuierlich zu betreiben, sondern für Tage oder sogar Wochen hintereinander stillzulegen.
Eine zufriedenstellende Wellendichtung mit guten statischen Dichteigenschaften und guter Pumpwirkung sollte
auch mit beiden Drehrichtungen beaufschlagbar sein, d.h., sie sollten bei beiden Drehrichtungen der Welle in gleichermaßen
wirksamer Weise pumpen. Dies ermöglicht den Lieferanten eine vereinfachte Lagerhaltung und vermindert die
Möglichkeiten, daß ein Monteur fälschlicherweise eine "rechtsgängige" Dichtung auf eine sich nach links drehende
Welle montiert. Die Notwendigkeit, eine Pumpwirkung in beiden Drehrichtungen zu erzielen, ergibt sich außerdem
im Zusammenhang mit Kraftfahrzeugen, die häufig rückwärts gefahren werden, und mit Schienenfahrzeugen, die in zufriedenstellender
Weise in beiden Fahrtrichtungen betrieben werden sollen. Unter den Begriff "mit beiden Drehrichtungen
beaufschlagbar", wie er hier verwendet wird, soll die Fähigkeit einer Dichtung verstanden werden, öl in einer axialen
Richtung relativ zu einer Welle zu pumpen unabhängig davon, in welcher Richtung sich die Welle dreht. Dies im Unterschied
zur Wirkungsweise einer Doppelendendichtung, welche öl in beide axialen Richtungen pumpt, während die Welle
in einer einzigen Drehrichtung umläuft.
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Es gibt zwar bereits Dichtungen mit guter Pumpwirkung, jedoch weisen diese Dichtungen im allgemeinen schlechte
statische Eigenschaften auf. Andere Dichtungen mit guten Pumpeigenschaften sind nur wirksam, wenn sie entweder ausschließlieh
oder vorzugsweise mit einer Drehrichtung der Welle beaufschlagt werden. Andere Dichtungen wiederum
weisen gute statische Dichteigenschaften bei schlechter Pumpwirkung auf, während wiederum andere Dichtungen einen
oder mehrere Vorteile mit sich bringen, diese . - jedoch nur aufgrund sehr starker radialer . Vers annungskräfte
erzielen. Derartige Kräfte vennindern die Lebensdauer der
Dichtungen in ganz erheblichem Umfang.
Dementsprechend ist die Erfindung darauf gerichtet, eine öldichtung zu schaffen, die einen Befestigungsabschnitt
sowie eine Primärlippe aufweist, wobei die Primärlippe einen Wellenkontaktabschnitt trägt, der einen sich
rund um eine Innenfläche der Primärlippe erstreckenden Kontaktbereich zur «a? flüssigkeitsdichten Berührung der
Außenfläche einer durchgehenden Welle bildet. Dabei ist mindestens ein sinusförmiger Rippenabschnitt vorgesehen,
der sich um die Innenseite der Primärlippe erstreckt und mindestens einen Abschnitt aufweist, der sich wechselweise
in axialer Richtung relativ zum Kontaktbereich annähert und entfernt, und zwar über der Länge der durchlaufenen |
Streck^ jpi Innenumfang der Dichtung. Im Zusammenwirken
mit dem taktbereieh bidet der Rippenabschnitt Flüesigkeits-Pangbereiche
von immer mehr abnehmender Querschnittsfläche, und zwar in Richtung beider Drehrichfcungen der
Welle.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungsbeispiele
von Vorrichtungen nach der Erfindung dargestellt.
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Die Zeichnung zeigt in:
Pig, I einen stark vergrößerten, teils abgebrochenen
Vertikalschnitt durch eine erste Ausführungsform einer
öldichtung nach der Erfindung in Anwendung auf eine in unterbrochenen Linien gezeigte, abzudichtende Welle;
Fig. 2 in weiter vergrößertem Maßstab eine Teilansicht von der Ausbildung eines Abschnitts der Primärlippe;
Pig, 3 eine teilweise schematisch projizierte Ansicht
des Musters, das sich beim Kontakt zwischen der Welle und Abschnitten der Primärlippe bilden;
Fig. 4 eine projizierte Ansicht des Kontaktmusters, das auf einer abzudichtenden W'-..1-Ie von der Primärlippe
und einer der Rippen bei normaler Verwendung der Dichtung gebildet wird;
Fig. 5 bis 7 weiter vergrößerte Vertikalschnitte entlang
den Linien 5-5, 6-6 und 7-7 in Fig. 4;
Fig. 8 eine Teilansicht eines Abschnitts der Primärlippe von einer abgewandelten Ausführungsform nach der
Erfindung;
Fig. 9 eine Teilansicht eines Abschnitts der Primärlippe
nach Fig. 1, wobei einzelne Teile zur besseren Verdeutlichung in übertriebenem Maßstab dargestellt sind.
Fig. Io eine projizierte Ansicht des Kontaktmusters
auf einer abzudichtenden Welle bei der Berührung eines
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Abschnitts der Primärlippe und der einen Teil der Primärlippe bildenden Hippen, und zwar im Zusammenhang mit einer
abgewandelten Ausführungsform nach der Erfindung;
Fig. 11 eine projizierte Ansicht des Kontaktmusters,
das bei Berührung von Abschnitten der Primärlippe mit der abzudichtenden Welle entsteht;
Fig. 12 einen vertikalen Teilschnitt durch einen AbT
schnitt der Primärlippe und eine ihrer Rippen.
Die Erfindung wird anhand einer öldichtung beschrieben,
wie sie zum Abdichten eines Radlagers und einer Achsenanordnung gegen öl-Leckverluste Verwendung findet.
FiS. 1 zeigt eine Dichtungsanordnung 2o gegen Ölverlust,
bestehend aus einer Befestigungseinrichtung in Form eines Gehäuses 22 mit einem äußeren, im wesentlichen axial ausgerichteten
Flansch 24, einem abgebogenen Flansch 26 und
einem Befestigungsabschnitt 28 für eine Primärlippe. Letztere weist einen wesentlichen radial nach innen gerichteten
Flansch Jo auf, mit welchem die aus Gummi od.dgl. bestehende, flexible Primärlippe p2 verbunden
1st. Sie wird gebildet von einer eine Feder 36 aufneh- f
rnenden Hut jS4, einer axial inneren, teils radial einwärts
gerichteten inneren Lippenfläche JQ und einer zweiten,
im wesentlichen radial einwärts gerichteten äußeren Lippenfläche 4-O. Die äußere Lippenfläche 4o stößt entlang einer
Verbindungslinie 42 an die innere Lippenfläche ^8, um
dort die vorgesehene Wellen-Kontaktlinie bzw. den Wellen-Kontaktbereich zu bilden. Die Primärlippe ~j>2 weist
außerdem eine Mehrzahl
5 -
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von sich im wesentlichen sinusförmig erstreckenden Rippen 44, 46 und 48 auf, die sämtlichst einen im wesentlichen
halbkreisförmigen Querschnitt besitzen und einstückig als Teil der äußeren Lippenfläche 4o ausgeformt
sind. Die gesamte Dichtungsanordnung 2o wird innerhalb einer öffnung gehalten, die von einem nach innen gerichteten
Abschnitt 5o eines Maschinenteils umschlossen ist. Hier hinein erstreckt sich eine abzudichtende Welle 54,
die als Beispiel in Fig. 1 mit unterbrochenen Linien angedeutet ist.
Die Rippen 44, 46 und 48 erstrecken sich sinusförmig um die äußere Lippenfläche 4o der Primärlippe J>2} wobei
die^eweilige Portpflanzungsachse oder auch Symmetrieachse in einer Ebene liegt, welche parallel und in axialem
Abstand zu derjenigen Ebene verläuft, die von der Verbindungslinie 42 aufgespannt wird. Bei dein gezeigten
Ausführungsbeispiel nähert sich die Rippe 44 bei ihrem Lauf um die äußere Lippenfläche der Verbindungslinie 42
an, kommt im Punkte 56 mindestens annähernd zur Berührung mit der Verbindungslinie 42, liegt in den Punkten 5& und
6o etwas entfernt von dieser und schließt mit ihr im Punkte 62 einen noch größeren Abstand ein. In diesem
Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß die Verbindungslinie 42, die sich an der . -r1 indung zwischen den Lippenflächen
38 und 4o bildet, beim Aufbringen einer radialen
Kraft auf die Primärlippe p2 etwas nach außen verbreitert
wird, um einen Kontaktbereich 66 entsprechend der Darstellung nach Fig. 4 zu ergeben. Die Breite dieses Kantaktbereichs
hängt ab von der Steifigkeit des Materials, aus dem die Priinärlippe j52 besteht, von der Größe der auf die
Primärlippe aufgebrachten Axialkraft usw. Unterliegt die Dichtung während des Betriebs einem Verschleiß, so
verbreitert sich der Kontaktbereich 66 fortschreitend in beachtlichem Maße.
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Die Figuren 1, 2 und 4 zeigen, daß sich bei einer Drehrichtung der Welle entsprechend den Pfeilen ein Bereich
62 von fortschreitend verminderter axialer Ausdehnung und fortschreitend abnehmendem Querschnitt bildet,
und zwar nahe dem Punkt 56, an welchem eine Berührung zwischen dem Kontaktbereich 66 und der Rippe 44 vorhanden
ist. Außerdem bildet sich ein Bereich 54 von entsprechend
verminderter axialer Ausdehnung und entsprechend vermindertem Querschnitt zwischen dem Kontaktbereich 66 und
der Rippe 44, und zwar liegt dieser Bereich 64 im wesentlichen dem Bereich 62 gegenüber. Da die Wellenformationen
der Rippe 44 symmetrisch sind, weist auch dieser Bereich 64 eine fortschreitend abnehmende axiale Ausdehnung %
und einen fortschreitend abnehmenden Querschnitt zwischen dem Kontaktbereich 66 und der Rippe 44 aus, sofern man
davon ausgeht, daß die in diesem Fall ausschlaggebende Bezugsrichtung derjenigen nach den Pfeilen gemäß Fig. 1,
3 und 4 entgegengesetzt ist.
Bei einer typischen öldichtung der beschriebenen Art
treten beispielsweise folgende Abmaße auf: Radius jeder halbkreisförmigen Rippe zwischen 0, o75 und 0,15 mm
(o,oo5 und o,oo6 ")j Höhe oder Tiefe jeder Rippe zwischen
0,o25 und 0,15 mm (ο,οοΐ und 0,006"); maximale Amplitude
der von der Rippe 44 gebildeten sinusförmigen-Kurve - J
zwischen l,o und 1,25 mm ( o,o4 und o,o5M); Abstand zwischen
den Rippen 44, 46 usw. zwischen o,o25 und 0,65 mm (ο,οΐο bis 0,25"). Die "Frequenz"der sinusförmigen
"Wellen" hält normalerweise ein in etwa festgelegtes, empipirisch bestimmtes Verhältnis zwischen dem Wellendurchmesser,
der "Wellenamplitude11 und der Rippenhöhe oder -tiefe ein,
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Die Figuren 3 und 4 zeigen eine projizierte Ansicht
oder Darstellung der Beziehung zwischen dem Kontaktbereich 66 und der Rippe 44. Nimmt die Dichtungsanordnung
2o ihre richtige Stellung über der abzudichtenden Welle 54 ein, so entsteht durch die Berührung zwischen der Verbindungslinie
42 und dem zugehörigen Stück der Welle gemäß Fig. 4 der Kontaktbereich 66, der zwar schmal ist,
aber immerhin eine bestimmte axiale Ausdehnung aufweist. Weiterhin zeigt Fig. 4 einen Kontaktbereich 68 mit weiter
vergrößerter Breite sowie ein Paar einander entgegengerichteter Kontaktbereiche Jo und 72. Die axiale Ausdehnung
dieser Kontaktbereiche 7° und 72 nimmt zu, je mehr sie
sich dem Kontaktbereich 66 annähern. An der Stelle, an der sie den Kontaktbereich 66 erreichen, bilden sie den
weiter verbreiterten, gemeinsamen Kontaktbereich 68. Die Bereiche 62 und 64, die auch als Flüssigkeits-Fangbereiche
bezeichnet werden können, liegen zwischen diesen Kontaktbereichen 66 und Jo bzw. 66 und 72, und zwar in
einer Art und Weise sowie für einen Zweck, der im folgenden diskutiert wird.
Insbesondere aus Fig. 1 ergibt sich, daß ein schmaler Bereich 74 zwischen der Außenfläche der Welle 54 und der
äußeren Lippenfläche 4o der Primärlippe p2 gebildet wird,
und zwar gerade axial außerhalb der Verbindungslinie 42. Normalerweise sammelt sich eine kleine ölmenge in'diesem
Bereich und benetzt nicht nur die innere Lippenfläche 38
und die äußere Lippenfläche 4o der Primärlippe ^2, sondern
auch die aus Metall bestehende Welle 54. Dabei bildet sich eine Kuppe 76.
Da eine bestimmte Oberfläohenanziehung zwischen dem
öl und der Welle sowie zwischen dem öl und dem Gummi besteht,
und zwar aufgrund von Benetzungswirkstoffen,
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schweren Metallseifen usw., welche in ölen und Fetten
vorhanden sind, berühren die Kontaktbereiche 66 und 68 der Primärlippe j>2 tatsächlich einen dünen Ölfilm, der
fest an der Welle aus Metall haftet. Die Kontaktbereiche berühren also nicht die Welle selbst. Dementsprechend
wird das ÖJ. innerhalb der abzudichtenden Anordnung von
einer dünnen Ölschicht zurückgehalten, die sich zwischen dem Kontaktbereich 66 der Primärlippe j52 und der Welle
befindet;
Aufgrund der festen Haftung des Öls an der Fläche der
Welle und aufgrund der inneren Kohäsion des Öls wird bei J hoher Wellendrehzahl eine bestimmte ölmenge von der Welle
mitgerissen. In den Bereichen entlang den radial innen liegenden Abschnitten der inneren Lippenfläche ^8 der
Primärlippe J2 wirkt bei einem typischen Ausführungsbeispiel
nach der Erfindung kein Druck ein, der öl entlang der Welle 54 axial nach außen pressen könnte, abgesehen
von einem gegebenenfalls vorhandenen geringfügigen statischen Druck, der auftreten kann, wenn der ölspiegel
oberhalb eines Abschnittes der Berührungsfläche zwischen Dichtung und Welle liegt. Unter Berücksichtigung der
obigen Ausführungen kann ein Fall betrachtet wellen, in dem beim Umlaufen der Welle eine Mehrzahl von Schichten
um mehrere Größenordnungen dicker ist als die Stärke des ^ Films in dem K- ntaktbereich 66 zwischen der Primärlippe
J52 und der Welle 5^·
Dreht sich die Welle in der Richtung entsprechend dem Pfeil nach Fig. 1, so wird öl im Bereich 74 rund um die
äußere Iiippenfläche 4o der Primärlippe 32 mitgerissen.
Aus den Figuren 4 bis 7 ergibt sich, daß sich der Bereich 62 aufgrund einer Annäherung der Rippe 44 an den Kontakt-
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-ίο
bereich 66 fortschreitend verkleinert, und zwar in seiner axialen Ausdehnung und im Querschnitt. Das öl, das in
diesem Bereich eingefangen ist, wird unter der Wirkung der sich drehenden Welle nach vorne mitgerissen. Dieser
nach vorne gerichteten Bewegung des Öls steht diejenige Kraft entgegen, die erforderlich ist, um das Öl entlang
der Welle 44 unterhalb der Primärlippe 22 hindurchzupressen oder -zupumpen, und zwar durch die Kontaktbereiche
66 und 68, die von der Primärlippe 32 jeweils in den
Bereichen der Verbindungslinie 42 und der Rippe 44 gebildet werden. Bei bestimmten Drehzahlen tritt dieser
Effekt verstärkt auf, und als Folge davon wird öl in beiden axialen Richtungen unter die Lippe 32 in den Kontaktbereichen
66 und 68 gepumpt. Dieses öl wird in den abzudichtenden Raum zurückbefördert, wobei das unter der Lippe
44 durchgepreßte/Jl nicht verloren geht, obwohl es in axial
entgegengesetzte Richtung gelangt ist. Es wird nämlich von dem nächstfolgenden Abschnitt der Rippe 44 aufgefangen,
d.h., in den Kontaktbereichen Jo und 68. Mit anderen V/orten ausgedrückt, annähernd die Hälfte derjenigen
ölmenge, die von der Weife mitgerissen, in den Fang-Bereich 62 hineingetrieben und letzlich aus diesem Bereich
herausgepreßt wird, kehrt in den abzudichtenden Innenraum der Anordnung zurück. Die restliche Hälfte verbleibt in
einem axial etwas weiter a-xier» liegenden Bereich der Welle,
so daß ihr etwa halber Anteil zurückgeführt wird, wenn der nächstfolgende verjüngte Ölfang-Bereich herankommt.
Im Betrieb stellt sich normalerweise sehr schnell ein Gleichgewichtszustand ein, wobei im wesentlichen die gesamte
ölmenge, die dazu neigt, den abzudichtenden Bereich zu verlassen, wirkungsvoll zurückgeführt wird. Sammelt
- Io -
ORIGINAL INSPECTED
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sich während einer Stillstandsperiode eine bestimmte
Ölmenge auf der Welle an, so wird diese, soweit sie im
wesentlichen im Bereich 74 auf der Welle sitzt, aufgrund
der vorstehend beschriebenen*wirkung nach innen in den
abzudichtenden Raum zurückgefördert.
Es sei weiterhin darauf hingewiesen, daß sich bei merklicher Abnutzung der Primärlippe yi die Breite oder
axiale Ausdehnung des Kontaktbereichs 66 fortschreitend vergrößert, bis die Kanten dieses Kontaktbereichs sich
in beachtlichem Maße von ihrer ursprünglichen Lage entfernt haben. Dementsprechend erfolgt die Annäherung f
oder Überschneidung der unter einem Abschnitt der Rippe 44 liegenden Kontaktbereiche 68, 7o und 72 mit dem
Kontaktbereich 66 entsprechend einer etwas veränderten Geometrie. Die Abnutzung kann ein Ausmaß annehmen, bei
dem die Kanten des Kontaktbereichs 66 soweit nach außen wandern, daß sich ein Wellen-Kontaktbereich unterhalb
einer oder mehrerer der zusätzlich in axialem Abstand angeordneten, an der Primärlippe 32 ausgeformten Rippen
45, 48 bildet. In diesem Zusammenhang ergibt sich beispielsweise aus den Figuren 2 und 9, wobei Fig. 9
die Darstellung zum besseren Verständnis etwas übertreibt, daß die Höhe der Rippe 44 in ihrem Bereich 82, |
in welchem sie den größten axialen Abstand von der Verbindungslinie
42 einhält, größer ist als in ihrem Bereich 8o, in welchem sie der Verbindungslinie 42 bzw.
dem Kontaktbereieh 66 gegebenenfalls unter Berührung
am nächsten kommt. Anders ausgedrückt, die Höhe oder Tiefe der Rippe 44 ändert sich über ihrer Länge, und
zwar ist sie am geringsten bei der Annäherung an die Verbindungslinie 42 bzw. den Kontaktbereieh 66 und am
größten, wenn sie davon am meisten entfernt ist.
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Gleiches gilt für die Rippen 46 und 48. Nutzt sich also die Primärlippe 32 in der beschriebenen Weise ab
und ändert sich die Lage der Flüssigkeitsfang-Bereiche 62 und 64, so können sich neue Flüssigkeitsfang-Bereiche
bilden, und zwar beispielsweise zwischen dem vergrößerten Fangbereich 66 und einem Abschnitt der Rippe 46. Zusätzlich
dazu besteht eine Berührung zwischen Abschnitten der Rippen 44 und der Welle 52, und zwar in Bereichen
der Rippe 44, welche bei neuer oder nur geringfügig abgenutzter Dichtung nicht mit der Welle 52 in Berührung
getreten sind.
Fig. 8 zeigt eine Anordnung, bei der ein Unterschied in der Höhe zwischen Rippen 44a und 46a besteht. Hierbei
ist die Rippe 44a niedriger als die Rippe 46a und letztere ist ihrerseits niedriger als die Rippe 48a. Nach der
Erfindung besteht auch die Möglichkeit, die einzelnen Rippen 44a, 46a und 48a, die im Verhältnis zueinander
unterschiedliche Höhen aufweisen, auch noch mit unterschiedlichen Höhen über ihrer Länge zu versehen, und zwar
in der gleichen Weise, wie dieses Merkmal bei der Ausführungsform nach den Figuren 2 und 9 verwendet ist.
Fig. 1 zeigt absichtlich keines dieser Merkmale in übertriebenem Maßstab, da die Vorrichtung nach der Erfindung
auch dann zufriedenstellend arbeitet, wenn die Rippen untereinander von unterschiedlicher Höhe sind
und wenn die Höhe der einzelnen Rippen sich über ihrer Länge -- ändert.
Bei einem typischen Ausführungsbeispiel liegt die Höhe oder Tiefe der Rippe Im Bereich von 0,o25 bis mehr
als o,15 mm (ο,οοΐ to about 0,006"). Wenn die Rippen
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im Querschnitt als Teilkreise ausgebildet sind, liegt
ihr Radius in der Größenordnung von 0,o75 mm bis über o,15 mm (0,003 to about 0,006"). Bei einer typischen
Ausführungsform, wie sie beispielsweise in Fig. 2 gezeigt ist, weisen die Rippen 44, 46 usw. einen konstanten
Radius, jedoch unterschiedliche Höhen auf.
Pig. Io zeigt ein weiteres Kontaktmuster, welches
αϊ it einem Paar von Kontaktbereichen 84 und 86 versehen
ist, die über einen zentralen Kontaktbereich 88 voneinander getrennt sind, und zwar weist letzterer eine
etwas verlängerte Ausdehnung in Umfangsrichtung auf. *
Zwei symmetrisch angeordnete, von Lippen hervorgerufene Kontaktbereiche 90 und 92 schließen sich jeweils an die
Kontaktbereiche 84 und 86 an. Das Kontaktmuster nach Fig. Io ähnelt stark dem nach Fig. 4, abgesehen davon,
daß die Lippen, die die Kontaktbereiche 90 und 92 bilden,
die Kontaktbereiche 84 und 86 eher zu überschneiden scheinen, als daß sie sich diesen lediglich annähern
oder sie tangieren. Auf diese Weise zeigt Fig. Io ein Kontaktmuster, wie es typisch sein kann für den Fall,
in dem die Dichtung nach dem sogenannten Lippenschneidverfahrenauf
das hier Bezug genommen werden soll hergestellt ist. Andererseits ergibt sich beispielsweise
aus Fig. 2, daß bei diesem Ausführungsbeispiel nach der Erfindung die Rippe 44 in festgelegter Orientierung
axial knapp außerhalb der im Schnittpunkt der Lippenflächen ^8 und 4o liegenden Verbindungslinie 42 angeordnet
ist. Eine derartige Anordnung ist typisch für den Fall, in deirt die Dichtungen nach dem sogenannten Lippengußverfahren
hergestellt sind, bei welchem die Lageorientierung der Verbindungslinie 22 und damit des Kontakt^
bereichö 66 vorausbestimmt ist, da sie vollständig in
einer Gußform ausgeformt und dementsprechend von vorbe-
ORIGINAL IN6f>eCTED
103836/0994
stimmter Gestalt ist. Andererseits stellt das sogenannte Lippenschneidverfahren eine auf dem Gebiet der Üldichtungen
ebenfalls gebräuchliche Herstellungsaiöglichkeit dar.
Es handelt sich dabei um ein Verfahren, bei dem die Fläche, die der inneren Lippenfläche 358 der Primärlippe
52 entspricht, durch Ausschneiden oder Trimmen der vorher ausgeformten Primärlippe 252 anschließend
an den Gießvorgang ihre endgültige Gestalt und ihre endgültigen Abmaße erhält. In diesem Fall entsteht die
Verbindungslinie 42 überall dort, wo- die Lippenfläohe
58 auf die Lippenfläche 4o trifft. Die Lage dieser Verbindungslinie
wird oder kann nicht immer Gegenstand einer vorherigen Festlegung sein. Bei der Anwendung der Erfindung
auf Dichtung5, die nach dem Lippenschneidverfahren
hergestellt sind, wurde in ganz überraschender Weise gefunden, daß es nicht erforderlich ist, die Verbindungslinie
4j? und dementsprechend den Kontaktbereich 66 an einer genau vorbestimmten Stelle vorzusehen. Die
Dichtung wird auch dann wirkungsvoll arbeiten, wenn die Verbindungslinie 42 derart angeordnet ist, daß sie die
vorher gegossenen Rippen,wie etwa die Rippen 44, 4ΰ schneidet oder sich ihnen abrupter nähert. Mit anderen
Worten, wenn das Schneiden der Dichtung da^u führt, daß
der Kontaktbereich 66 seiner Lage nach einen Knoten der
Rippe gerade tangiert, so ..'gibt sich eine hervorragende
Dichtwirkung. Eine hervorrer- -de Dichtwirkung eingibt
sich jedoch andererseits auch dann, wenn die sinusförmigen Rippen nach der Erfindung nicht diese Lage zu der im
Schneidverfahren entstandenen Linie 42 bzw. zum Kontaktbereich
66 einnehmen. Dementsprechend kann die Erfindung Anwendung finden auf Dichtungen, die sowohl nach dem
Lippenguß - als auch nach dem Lippenschneidverfahren hergestellt sind.
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«AD
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Weiterhin hat sich herausgestellt, daß es bei der Herstellung der Dichtungen gemäß der Erfindung sowohl
nach dem Llppenguß- als auch nach dem Lippenschneidverfahren
nicht erforderlich ist, daß eine Rippe 44 die Verbindungslinie 42 oder den Kontaktbereich 66 tatsächlich
berührt. Fig. 11 zeigt eine entsprechende Ausbildung einer Primärlippe 32, bei der sich eine Rippe 44 der
Verbindungslinie 42, unterhalb der ein Kontaktbereich 66 liegt, annähert, um einen Bereich 62 zwischen der
Verbindungslinie und der Rippe zu bilden, welcher eine geringere Querschnittsfläche aufweist als andere Bereiche,
die zwischen anderen Abschnitten der Rippe 44 und des Kontaktbereichs 66 liegen. Bei dieser Konstruktion f
nähert sich die Rippe dem Kontaktbereich 66 lediglich an und entfernt sich von diesem Bereich, ohne daß es zu
einer Berührung oder einer Überschneidung mit diesem Bereich käme. Diese Ausbildung bringt ebenfalls Vorteile
mit sich und ist anwendbar auf Dichtungen, die sowohl nach dem Lippenschneid- als auch.nach dem Lippengußverfahr en hergestellt sind.
Wie oben bereits erwähnt, kann die empirisch bestimmte Beziehung zwischen der Amplitude der sinusförmigen
Wellen, dem Wellendurchmesser und der Anzahl der vollständigen Schwingungs- oder Wellenzyklen etwas variieren f
bei verschiedenen Typen und Größen von Wellen. Jedoch hat es sich -e« beim Abdichten von Wellen mittleren Durchmessers
als recht praktisch herausgestellt, eine Formel zu verwenden, bei welcher die Anzahl der Schwingungszyklen etwa gleich ist dem Produkt aus Wellendurchmesser
(angegeben in "), multipliziert mit einem Faktor von etwa ο,οβ und dividiert durch die Schwingungsamplitude
(ebenfalls angegeben in "). Dementsprechend würde beispielsweise eine Welle von 5" Durchmesser bei einer
SGhwingungsamplitude von etwa o,o45" zu einer Anzahl von
v-i^ip}völl«fcändigen sinusförmigen Zyklen an der Innenseite
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3 x ·ο6 des flexiblen Elements führen ( 4 = — ). Diese
Formel hat sich als verwendbar erwiesen bei Konstruktionen, bei denen die Höhe oder Tiefe der Rippen im Bereich
von o,o25 bis o,125 mm (ο,οοΐ bis 0,005") liegt.
Bei Abdichten etwas dickerer Wellen ergab sich hingegen eine Verwendung von Rippen als wirkungsvoll, deren Höhe
beispielsweise auf den Bereich von o,o25 bis o,o75 mm
(0,0οί bis 0,003") vermindert ist. In diesen Fällen ist eine erheblich geringere Anzahl von Wellen- oder
Schwingungszyklen vorzuziehen, und zwar beispielsweise
von zwei oder drei Zyklen im Gegensatz zu siehen oder acht Zyklen entsprechend der obigen Formel. Die obige
Beschreibung ergibt, daß die exakte Anzahl der Zyklen oder Wellen kein kritisches Merkmal der Erfindung, daß
jedoch die Beispiele typische Ausführungsformen nach der
Erfindung beschreiben, di: sich als verwendbar und nützlich
herausgestellt haben. Es wurde gefunden, daß Dichtungen mit Rippen von einer Höhe von o,o25 mm (ο,οοΐ")
bei Verwendung v©h lediglich von vollständigen Zyklen
im Zusammenhang mit sehr großen abzudichtenden Durchmessern wirksam arbeiteten und daß sich eine Verwendung
von acht oder mehr Zyklen bei o,o75 mm (0,003") hohen Rippen im Zusammenhang mit einer Welle von 5o oder 75 mm
(2 oder 3 ")Durchmesser als wirksam und nützlich herausgestellt hat. Bei den beschriebenen Ausführungsformen
sind die Schwingungen oder Wellen sinusförmig. Es können sich jedoch auch andere Wellen als zweckmäßig erweisen,
beispielsweise aufeinanderfolgende Halbsinusschwingungen oder aufeinander folgende Wellen anderer Gestalt, wie
etwa^ykloiden od.dgl. In diesen Fällen wäre die Grundlinie
entfernt vom Kontaktbereich 66 anzuordnen, wobei der auf der Ordinate als Maximum erscheinende Punkt der
Welle sich der Verbindungslinie 62 bzw. dem Kontaktbereich 66 gegebenenfalls unter Herbeiführung einer Über-
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schneidung annähern müßte.
Es hat sich herausgestellt, daß die Dichtungen nach der Erfindung keine so hohen radialen Belastungen erfordern,
wie man sie bisher für notwendig gehalten hat, um zweckentsprechende Pumpwirkungen zu erzielen.' Insbesondere
haben die Dichtungen nach der Erfindung, selbst wenn sie mit dem Lippenschneidverfahren hergestellt sind,
das Problem übermäßiger radialer Belastungen gelöst, welche bisher im Zusammenhang mit pumpenden Dichtungen
erforderlich waren, sofern deren Lippen ausgeschnitten
wurden. Allerdings verwendet man bei diesen nach dem Lippenschneidverfahren hergestellten Dichtungen gemäß f
der Erfindung Rippen, deren Höhe und Zykluszahl vorzugsweise
etwas niedriger liegen.
Die Erfindung wurde im Zusammenhang mit Ausführungsbeispielen
beschrieben, bei denen der Querschnitt der Rippen beispielsweise gemäß Pig. 2 als Teilkreis ausgebildet
war. Die Erfindung ist jedoch in zweckmäßiger V/eise auch anwendbar im Zusammenhang mit Rippen, deren
Querschnitt sägezahnförmig, trapezförmig oder in anderer
bekannter Gestalt ausgebildet sind. Es sei darauf hingewiesen, daß die genaue Form von irgendwelchen Rippen
kein kritisches Merkmal der Erfindung darstellt. I
17 -
ORIGINAL
10983S/0994
Claims (8)
- PatentansprücheÖldichtung für umlaufende Wellen u.dgl. mit einem Befestigungsabschnitt, der in eine öffnung eines Maschinenteils einsetzbar ist, und mit einer flexiblen Primärlippe, die Abschnitte trägt, welche radial einwärts weisen sowie einen Teil der Außenfläche der durchgehenden Welle berühren können, und die mit umlaufenden Abschnitten versehen ist, welche einen ringförmigen Wellen-Kontaktbereich begrenzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärlippe (32) mindestens eine Rippe (44 bis 48; 44a bis 48a) trägt, die die Welle (54) bereichsweise entlang eines weiteren Kontaktbereichs berühren kann und sich unter einem kleinen Winkel dem Wellen-Kontaktbereich (66) an mindestens einem Punkt auf dessen Länge in axialer Richtung annähert und entfernt, wobei zwischen dem Wellen-Kontaktbereich (66) und mindestens einer der Rippen (44 und 48; 44a bis 48a) mindestens ein Flussigkeitsfang-Bereich (62, >4) gebildet wird, der an dem in eine Drehrichtung der Welle (54) weisenden Ende einen verminderten Querschnitt aufweist, und wobei zwischen dem Wellen-Kontaktbereich (66) und den Rippen (44 bis 48; 44a bis 48a) minc-fr-ens ein weiterer ähnlicher Flüssigkeitsfang-Bereich (62, 64)liegt, dessen Querschnitt an dem in die entgegengesetzte Drehrichtung weisenden Ende vermindert ist.
- 2. öldichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktbereich direkt an der Verbindungslinie (42) zwischen zwei mindestens teilweise nachOPMGJNAL INSPECTED109836/0994innen gerichteten Lippenflächen (38, 4o) der Primärlippe (3J2) liegt.
- 3.v Öldichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Hippen (44 bis 48j 44a bis 48a) mindestens^inmal Über ihrer Länge rund um die Primärlippe 02) dem Wellen-Kontaktbereich (66) nahe kommt bzw. ihn berührt und sich dann von ihm entfernt«
- 4. öldichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, I dadurch gek en η zeichnet, daß mindestens eine der Rippen (44 bis 48j 44a bis 48a) relativ zur ringförmigen Erstreckung des Dichtelements (2o) dem Vfellen-Kontaktbereioh (66) unter· Bildung einer Überschneidung nahe kommt und an einem in Umfangsrichtung im Abstand zu diesem Schnittpunkt liegenden Punkt eine erneute Über* schneidung hervorruft, um sich anschließend vom Wellen-Kontaktbereich (66) zu entfernen.
- 5. Öldichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahlvon Rippen (44 bis 48; 44a bis 48a) vorgesehen ist, J
- 6. öldichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5t dadurch gekennze lehnet, daß mindestens eine der Rippen (44 bis 48; 44a bis 48a) fortlaufend sinusförmig ausgebildet ist.
- 7. öldichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Rippen (44 bis 48; 44a bis 48a) in den Abschnitten- 19 -109836/0994tonahe dem Wellen-Kontaktbereich (66) einen Querschnitt aufweist, der vermindert ist gegenüber demjenigen in den Abschnitten, die fern von dem Wellen-Kontaktbereich (66) liegen.
- 8. öldichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzei chne t, daß eine Mehrzahl von Rippen (44 bis 48; 44a bis 48a) in axialem Abstand zueinander angeordnet ist und daß der Durchmesser derjenigen Rippen, die näher an dem Wellen-Kontaktbereieh (66) liegen gegenüber dem Durchmesser der entfernter liegenden Rippen vermindert ist.- 2o -109836/0994Leerseite-^-iU^ssfey:.- · ^iS**
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