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DE2107249A1 - Verfahren zur katalytischen Veresterung von 3,5-Dikarboxybenzolsulfonaten alkalischer Metalle mit Äthylenglykol - Google Patents

Verfahren zur katalytischen Veresterung von 3,5-Dikarboxybenzolsulfonaten alkalischer Metalle mit Äthylenglykol

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Publication number
DE2107249A1
DE2107249A1 DE19712107249 DE2107249A DE2107249A1 DE 2107249 A1 DE2107249 A1 DE 2107249A1 DE 19712107249 DE19712107249 DE 19712107249 DE 2107249 A DE2107249 A DE 2107249A DE 2107249 A1 DE2107249 A1 DE 2107249A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ethylene glycol
esterification
ester
dicarboxybenzenesulfonate
reaction mixture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712107249
Other languages
English (en)
Inventor
Jaroslav Dr.-Ing.; Bazhant Vladimir Prof.Dr.-Ing.; Kohoutkova Jana Dipl.-Ing.; Prag Malek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Czech Academy of Sciences CAS
Original Assignee
Czech Academy of Sciences CAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Czech Academy of Sciences CAS filed Critical Czech Academy of Sciences CAS
Publication of DE2107249A1 publication Critical patent/DE2107249A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C303/00Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides
    • C07C303/26Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides of esters of sulfonic acids
    • C07C303/30Preparation of esters or amides of sulfuric acids; Preparation of sulfonic acids or of their esters, halides, anhydrides or amides of esters of sulfonic acids by reactions not involving the formation of esterified sulfo groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Catalysts (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Oxygen Or Sulfur (AREA)

Description

PATENTANWALT
15. Februar 1971 Anw.-Akte: 75.301
PATENTANMELDUNG Anmelders CeskoslovenskS ökademie ved., Praha 1, Narodni tr. 3
"Verfahren zur katalytischen Veresterung von 3,5-Dikarboxybenzolsulfonaten alkalischer Metalle mit Athylenglykol"
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur katalytischen Veresterung von 3,5-Dikarboxybenzolsulfonaten alkalischer Metalle mit Athylenglykol.
In der deutschen Offenlegungsschrift Nr. 1 952 735 wird ein Verfahren zur Herstellung von bis /2-Hydroxyäthyl/- estern der 3,5-Dikarboxybenzolsulfonaten alkalischer Metalle beschrieben, dessen Gegenstand in der direkten Veresterung der erwähnten Sulfonate mit Athylenglykol beruht. Der Prozeß vollzieht sich bei einem gegenseitigen Molverhältnis von Is3 bis 1:12, bei erhöhten Temperaturen und in Ab- oder Anwesenheit von Zink-, Zinn-, Titan-, Antimon- oder Germaniumverbindungen als Veresterungskatalysatoren. Aus der Beschreibung dieser Erfindung geht hervor, daß die entsprechenden bis -/-2-Hydroxyäthyl/ -ester nach Reaktionszeiten zwischen 5 Stunden20 Minuten bis zu 2 Stunden 15 Minuten in Ausbeuten von 80 - 90 % durch Kristallisation des Veresterungeprodukts gewonnen werden können.
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Fur die Weiterverarbeitung des Veresterungsprodukts aus der Reaktion eines 3,5-Dikarboxybenzolsulfonats eines alkalischen Metalls mit Äthylenglykol und für die direkte Anwendung dieses Produkts, d. h. des bis-/2-Hydroxyäthyl/-esters des 3,5-Dikarboxybenzolsulfonats eines alkalischen Metalls als Monomers - wenn möglich ohne weitere Reinigung von dem Ausgangssulfonat - ist es jedoch zweckmäßig, während des Veresterungsprozesses einen höchstmöglichsten Umsatz des 3,5-Dikarboxysulfonats und dadurch auch eine möglichst hohe Ausbeute seine bis-/2-Hydroxyäthyl/-esters zu erzielen.
r
Wie allgemein bekannt, wird die Veresterung von Karboxysäuren mit. Äthylenglykol immer in größerem oder kleinerem Ausmaß durch die Bildung des Diäthylenglykols begleitet, das die Qualität des Monomers und der anfallenden Polykondensationsprodukte negativ beeinflußt.
Die Erreichung eines höchstmöglichsten Umsatzes des 3,5-Dikarboxybenzolsulfonats eines alkalischen Metalls bei der Veresterung mit Äthylenglykol verbunden mit einer möglichst niedrigen Bildung von Diäthylenglykol stellt somit eine wünschenswerte Verbesserung des Herstellungsverfahrens dieser bis-/2-Hydxpxyäthyl/-ester dar.
In Ergänzung zu der oben erwähnten Offenlegungsschrift wurde festgestellt, daß, wenn 3,5-Dikarboxybenzolsulfonate eines alkalischen Metalls mit Äthylenglykol bei einem Molverhältnis von 1:20 bis 1:4O in einem Inertgasstrom bei Temperaturen von 170 - 197 C und in Anwesenheit von im Reaktionsgemisch löslichen Verbindungen, z. B. des Zinks, Kalziums, Mangans oder Kobalts als Veresterungskatalysatoren,
109839/1831
zusammen mit anorganischen oder organischen Basen, die entweder in reinem Zustand oder als azeotropisches Gemisch mit Wasser bis zu 150 C sieden und deren Dissoziationskonstante in der Größenordnung
—3 —8
von 10 bis 10 liegt, verestert werden^ dann gewinnt man die brs-/2-Hydroxyäthyl/-ester der eingesetzten 3,5-Dikarboxybenzolsulfonate der alkalischen Metalle völlig frei von den verwendeten Ausgangssubstanzen /den 3,5-Dikarboxybenzolsulfonaten der alkalischen Metalle) und mit grundsätzlich niedrigerem Gehalt an estergebundenem Diäthylenglykol als im Falle der Veresterung, die in Abwesenheit der vorerwähnten anorganischen oder organischen Basen durchgeführt wurde,, Der anfallende bis -/2-Hydroxyäthyl/-ester des 3,5-Dikarboxybenzolsulfonats eines alkalischen Metalls kann dann aus dem Reaktionsgemisch durch einfaches Abdestillieren des überschüssigen Äthylenglykols und der flüchtigen anorganischen oder organischen Basen isoliert werden; das Produkt ist dann ohne jede weitere Reinigung, Z0 B. zur Polykondensation mit anderen Monomeren, benutzbar.
Als Veresterungskatalysatoren können jedoch auch die übrigen in der vorerwähnten Offenlegungsschrift beschriebenen, im Reaktionsmilieu löslichen Metallverbindungen verwendet werden0
Im Sinne der gegenständlichen Erfindung können mit Vorteil z. B0 folgende Basen eingesetzt werden! Triäthylamin mit einer Dissoziations-
-4 ο
konstante von 5,65.10 und mit einem Siedepunkt von 89,4 C in reinen Zustand und von 75,8 C als azeotropisches Gemisch mit Wasser, ohne
-5 Tri-n-butylamin mit einer Dissoziationskonstantes von 8,51.10 und mit einem Siedepunkt als azeotropisches Gemisch mit Wasser von 99,8 C
—8 oder Beta-Picolin mit einer Dissoziationskonstante von 1,00.10 und einem Siedepunkt von 143,4 C0 Als geeignete Base erwies sich jedoch
1 0 9 0 - ·; / 1 8 3 1
-5 auch Ammoniak, mit einer Dissoziationskonstante von 1,79.10 , dessen Siedepunkt zwar schon bei -33,4 C liegt, das aber im gegebenen Reaktionsgemisch durch die Azidität des 3,5-Dikarboxybenzolsulfonats vorübergehend, gebunden wird. Mit fortschreitender Veresterung des 3,5-Dikarboxybenzolsulfonats wird die gebundene Base nach und nach freigesetzt und durch das Inertgas ausgetragen. Falls die Base mit Wasser ein azeotropisches Gemisch bildet, wird hierbei auch das durch die Veresterung gebildete Wasser aus dem Reaktionsgemisch entfernt, was zweckdienlich zur Beschleunigung der Reaktion beiträgt. Die aus dem Reaktionssystem freigesetzte Base, wie z. B. das Triäthylamin, das Tri-n-butylamin oder das Beta-Picolin, kann in einfacher ^ Weise aufgefangen und ohne wesentliche Reinigung für weitere Reaktionen benutzt werden. Als bedeutungsvollster Effekt, durch den sich die vorerwähnten basischen Verbindungen in der Veresterung von S,5-Dikarboxybenzolsulfonaten geltend machen, ist jedoch die bis 14-fache Herabsetzung des Gehalts des erstergebundenen Diäthylenglykols und die bis 7-fache Herabsetzung des Gesamtumsatzes von Äthylenglykol in Diäthylenglykol anzuführen.
Um die Verfärbung des Reaktionsgemisches klein zu halten, ist es vorteilhaft, die Veresterung in Anwesenheit von Inhibitoren der Äthylenfe glykoloxydation - wie z. B. von Salzen der unterphosphorigen Säure,
z. B. des Natriumhypophosphitmonohydrats - durchzuführen. Man benutzt hierbei Konzentrationen von 0,03 - 0,5 Gew.-??, bezogen auf das eingesetzte 3,5-Dikarboxybenzolsulfonat.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Veresterung von 3,5-Dikarboxybenzolsulfonaten alkalischer Metalle der allgemeinen Formel
1 0 9 e ■■■-) / 1 8 3 1
3,5-C Hg(COpH)9SO-Mj in welcher M ein Natrium- oder Kaliumatom bedeutet, mit Athylenglykol in Anwesenheit von Metallveresterungskatalysatoren, und sie besteht darin, daß das vorerwähnte 3,5-Dikarboxybenzolsulfonat mit Athylenglykol in einem Molverhältnis von 1:20 bis 1:40 und mit 0,1 bis 1,0 Gew.-^ Zink-, Kalzium-, Mangan- oder Kobalt-Oxyds oder -Azetats als Veresterungskatalysatoren vermischt und in einem Inertgasstrom - gegebenenfalls unter Zugaben von Inhibitoren der Äthylenglykoloxydation - bis zum Verschwinden freier Karboxylgruppen bei 170 - 197 C erwärmt wird, wobei im Reaktionsgemisch noch
-1 -3
2,3*10 bis 6,5.10 Mol anorganischer oder organischer Basen auf 1 Mol des eingesetzten 3, 5-DikarboxyE>enzolsulfonats vorhanden sind, die entweder im Reinzustand oder in Form eines wässrigen Azetrops bis zu 150 C sieden und deren Dissoziationskonstanten in der Größenordnung von 10 bis 10 liegt, wonach der durch die Reaktion gebildete bis -/2-Hydroxyäthyl/-ester des 3,5-Dikarboxybenzolsulfonats eines alkalischen Metalls durch Abdestillieren des überschüssigen Äthylenglykols und der vorerwähnten anorganischen oder organischen Base isoliert wird.
Die im folgenden angeführten Beispiele veranschaulichen das erfindungsgemäße Veresterungsverfahren der 3,5-Dikarboxybenzolsulfonate alkalischer Metalle mit Athylenglykol, ohne sie darauf zu begtenzen oder einzuschränken.
Beispiel 1
In einen 500 cm -Glaskolben, der mit einem Rührer mit Quecksilberverschluß, einem Thermometer, einem 30 cm langen RUckflußkühler mit auf 40 - n0°C temperierten Athylenglykol im Kühlermantel und einer
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— ο —
Stickstoffzuführung / Sauerstoffgehalt kleiner als 5 ppm) ausgestattet ist, wurde 35g (0,1305 Mol) Natrium-375-dikarboxybenzolsulfonat, 162,0 g (2,6100 Mol) Athylenglykol (Diäthylenglykolgehalt 0,2 Gew. -%)t 0,175 g (0,50 Gew.-# bezogen auf das 3,5-Dikarboxybenzolsulfonat) Zinkoxyd und 0,830 g Tri-n-butylamin, (3,43.10~2 Mol/Mol 3,5-Dikarboxybenzolsulfonat) eingebracht. Der Kolben wurde dann mit Stickstoff ausgespült und in einen auf 210 C vorgeheizten Thermostat eingetauchte Nach Einschaltung des Rührers wurde der Stickstoffstrom auf 2 l/h eingestellt. Die Temperatur des im Kühlermantel umlaufenden Glykols wurde vorerst auf 40 C eingehalten. Die Temperatar des Reaktionsgemisches stieg innerhalb von 10 Minuten auf 175 C an. Nach 2 Stunden wurde die Temperatur im Kühler auf 110 und die Temperatur des Reaktionsgemisches innerhalb von 30 Minuten auf 197 C erhöht. Das durch die Reaktion gebildete und gemeinsam mit dem Tri-n-butylamin durch den Rückflußkühler entweichende Wasser wurde noch vor dem Atmosphärenabschluß des Kühlers aufgefangen. Nach weiteren 45 Minuten sank die Konzentration des 3,5-Dikarboxybenzolsulfonats auf den Nullwert ab, der Stickstoffdurchfluß wurde auf 10-15 l/h erhöht und die Reaktion nach weiteren 20 Minuten beendet. Aus dem völlig glasklaren Reaktionsgemisch wurde im Vakuum (13 Torr) das überschüssige Athylenglykol entfernt, das gemäß der Analyse 0,41 Gew.-# Diäthylenglykol enthMt. Dar Destillationsrückstand (46 g) enthielt gemäß der Analyse keine freien Karboxylgruppen mehr; nach Umrechnung der Analyseergebnisse auf die theoretisch zu erwartende Menge des bis-/2-Hydroxyäthyl/-e§ter des Natrium-3,5-dikarboxybenzolsulfonats beträgt der Gehalt an estergebundenem Diäthylenglykol 0,86 Gew.-%. Der im Laufe der Veresterung eingetretene Gesamtumsatz von Athylenglykol zu Diäthylenglykol belief sich demnach auf 0,77 Gew. -%.
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In einem bei 197 C durchgeführten Parallelversuch bei gleichen Konzentrationen des Ausgangsstoffes (Molverhältnis 3,5-Dikarboxybenzolsulfonat zu Äthylenglykol 1:20) und bei gleicher Konzentration des ZnO als Katalysators, aber in Abwesenheit des Amins, gewann man zwar wiederum praktisch die theoretische Ausbeute an karboxylfreiem bis -^-HydroxyathyV-ester, das nach der Reaktion aus dem Reaktionsgemisch abdestillierte Überschüssige Äthylenglykol enthielt jedoch 0,74 Gew.-?£ freien Diäthylenglykols und der Ester 4,84 Gew.-/£ esiergebundenen Diäthylenglykols, was einem Gesamtumsatz von Äthylenglykol zu Diäthylenglykol von 2,17 % während der Veresterung entspricht.
Beispiel 2
In den im Beispiel 1 beschriebenen Reaktor wurde 50 g (0,1864 Mol) Natrium-3,5-dikarboxybenzolsulfonat, 347,15 g (5,593 Mol) Äthylenglykol (Diäthylenglykolgehalt 0,2 Gew.-%), 0,25 g (0,5 Gew.-# auf das 3,5-Dikarboxybenzolsulfonat) Zinkoxyd und 6,67 g (3,53.10 Mol/ Mol 3,5-Dikarboxybenzolsulfonat) Triäthylamin eingebracht. Die Temperatur im Kühlermantel wurde vorerst auf 40 C eingestellte Die Temperatur des Reaktionsgemisches stieg innerhalb von 15 Minuten auf 185 C an. Nach 2 Stunden wurde die Temperatur im Kühlermantel auf 110 und die Temperatur des Reaktionsgemisches auf 196 C erhöht. Das aus dem Reaktionsgemisch zusammen mit dem Triäthylamin über den Rückflußkühler entweichende· Wasser wurde noch vor dem Atmosphärenabschluß des Kühlers aufgefangen. Nach 1 Stunde sank die Konzentration des 3,5-Dikarboxybenzolsulfonats zum Nullwert ab, der Stickstoffdurchfluß wurde auf 10-15 l/h erhöht und die Reaktion nach weiteren 30 Minuten beendet. Die Verarbeitung des Reaktionsgemisches erfolgte in
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— ο —
der im Beispile 1 beschriebenen Weise. Das aus dem Reaktionsgemisch abdestillierte Überschüssige Athylenglykol enthält gemäß der Analyse 0,15 Gew.-jS Diäthylenglykol und der Destillationsrückstand^ g), der bis -/2-Hydroxyäthyl/-ester des Natrium-3,5-dikarboxybenzolsulfonats, dann 0,35 Gew.-jS estergebundene Diäthylenglykols, was einem Gesamtumsatz von Athylenglykol zu Diäthylenglykol von 0,30 % während der Veresterung entspricht.
In einem bei 197 C durchgeführten Parallelversuch bei gleichen Konzentrationen der Ausgangsstoffe (Molverhältnis 1 s30 ) und in Anwesenheit von 0,75 Gew. -% Zinkoxyd, aber in Abwesenheit des Triäthylamins, gewann man zwar praktisch die theoretische Ausbeute an karboxylfreiem bis-/2-Hydroxyäthyl/-ester, das nach der Veresterung aus dem Reaktionsgemisch abdestillierte Überschüssige Athylenglykol enthielt jedoch 0,50 Gew.-jS freien Diäthylenglykols und der Ester 3,18 Gew.-?5 estergebundenen Di-A'thylenglykols, was einem Gesamtumsatz von Athylenglykol zu Diäthylenglykol von 1,08 % während der Veresterung entspricht.
Beispiel 3
In den im Beispiel 1 beschriebenen Reaktor wurde 40 g (0,1492 Mol) Natrium-3,5-dikarboxybenzolsulfonat, 370,31 g (5,9660 Mol) Athylenglykol (Diäthylenglykolgehalt 0,2 Gew.-%), 0,30 g (0,75 g) Zinkoxyd
-3 und 0,10 g Triäthylamin (6,6.10 Mol/Mol 3,5-Dikarboxybenzolsulfonat) eingebracht. Die Temperatur im RUckflußkUhler wurde anfange auf 110 C eingestellt, die Temperatur des Reaktionsgemische* stieg allmählich von dem Anfangswert 190 C bis auf 197 C an. Die Übrigen Reaktion»bedingungen waren die gleichen wie im Beispiel 2 angeführt. Nach 3,5 Stunden sank die Konzentration des 3,5-Dikarboxybenzolsulfonats zum
-P-
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Nullwert ab und nach weiteren 45 Minuten, in welchen der Stickstoffdurchfluß auf 10 - 15 l/h erhöht wurde, wurde die Reaktion beendete Das aus dem Reaktionsgemisch abdestillierte Überschüssige Äthylenglykol enthält gemäß der Analyse 0,36 Gew.-?? Diäthylenglykol und der Destillationsrückstand, der bis -/2-Hydroxyäthyl/-ester des Natrium-3,5-dikarboxybenzolsulfonats, dann 1,07 Gew.-% estergebundenen Diäthylenglykols, was einem Gesamtumsatz von Äthylenglykol zu Diäthylenglykol von 0,31 % während der Veresterung entspricht.
Beispiel 4
Der im Beispiel 3 beschriebene Versuch wurde mit den gleichen Konzentrationen der Ausgangsstoffe (Molverhältnis 1:40) und dem gleichen Anteil des gleichen Katalysators, jedoch bei einer Temperatur von 185-1970C und in Anwesenheit von 0,2 g (1,32JO"2 Mol/Mol 3,5-Dikarboxybenzolsulfonat) Triäthylamin wiederholte Man gewinnt den bis -/2-Hydroxyäthyl/-ester wiederum praktisch in theoretischer Ausbeute, das Überschüssige, nach Beendigung der Veresterung aus dem Reaktionsgemisch abdestillierte Äthylenglykol enthält 0,26 Gew.-# Diäthyienglykol, das isolierte bis-/2-Hydroxyäthyl/-ester dann 0,86 Gew.-jS estergebundenen Diäthylenglykols, was einem Gesamtumsatz von Äthylenglykol zu Diäthylenglykol von 0,18 % während der Veresterung entspricht.
In einem bei 197 C durchgeführten Parallelversuch bei gleichen Konzentrationen der Ausgangsstoffe wie vorstehend und mit 0,28 g (0,70 Gew.-^) Zinkoxyd und 0,012 g (0,03 Gew.-jS) Kalziumazetat als Veresterungskatalysatoren, aber in Abwesenheit des Triäthylamins, gewann man zwar nach 1,75 Stunden praktisch die theoretische Ausbeute des
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bis -^-HydroxyäthylZ-esters, das nach der Veresterung aus dem Reaktionsgemisch abdestillierte Überschüssige Athylenglykol enthielt jedoch 0,43 Gew.-# Diäthylenglykol und der Ester 2,45 Gevi,-% estergebundenen Diäthylenglykols, was einem Gesamtumsatz von Athylenglykol zu Diäthylenglykol von 0,65 % während der Veresterung entspricht.
Beispiel 5
In einem gemäß Beispiel 3 durchgeführten Versuch mit gleicher Konzentration der Ausgangsstoffe und des Zinkoxyds als Katalysator, der jedoch bei 195-197°C und in Anwesenheit von 0,2 g (1,44.10"2 Mol/Mol 3,5-Dikarboxybenzolsulfonat) Beta-Picolin verlief, gewann man nach 2,25 Stunden praktisch die theoretische Ausbeute des bis-/2-Hydroxyäthyl/-esters des Natrium-3,5-dikarboxybenzolsulfonats0 Das nach der Veresterung aus dem Reaktionsgemisch abdestillierte Überschüssige Athylenglykol enthielt 0,42 Gew.-% Diäthylenglykol und der Ester 0,84 Gew.-/? estergebundenen Diäthylenglykols, was einem Gesamtumsatz von Athylenglykol zu Diäthylenglykol von 0,38 % während der Veresterung entspricht.
In einem bei 197.C und gemäß Beispiel 3 durchgeführten Parallelversuch bei gleichen Konzentrationen der Ausgangsstoffe und des Zinkoxyds als Katalysator, aber in Abwesenheit des Beta-Picolins, gewann man zwar gleichfalls die theoretische Ausbeute des bis-/2-Hydroxyäthyl/ -esters des Natrium -3,5-dikarboxybenzolsulfonats, das nach der Veresterung aus dem Reaktionsgemisch abdestillierte Überschüssige Athylenglykol enthielt jedoch 0,47 Gew.-% Diäthylengiykols und der Ester 3,19 Gew.-^ estergebundenen Diäthylenglykols, was einem Gesamtumsatz von Athylenglykol zu Diäthylenglykol von 0,69 % während der Veresterung entspricht.
- 11 -
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Beispiel 6
In den im Beispiel 1 beschriebene Reaktor wurden 60 g (0,2237 Mol) Natrium-3/5-dikarboxybenzoleülfonat, 347,16 g (5,5931 Mol) Äthylenglykol (Diäthylenglykolgehalt 0,2 Gew.-?J), 0,3360 g (0,56 Gew.-jS)
Mangantetraazetat und 0,0600 g (0,10 Gew.-jS) Kobalttetraazetat als
" -1
Veresterungskatalysatoren eingewogen und 3,00 g (2,35.10 Mol Ammoniak/Mol 3,5-Dikarboxybenzolsulfonat) Ammoniumkarbonatmonohydrat und 0,02 g Natriumhypophosphitmonohydrat als Inhibitor des Äthylenglykoloxydation zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird auf 197 C erhitzt und auf dieser Temperatur 3 Stunden lang belassen, wonach das Reaktionsgemisch bereits keine freien Karboxylgruppen enthielt. Der Rest des Ammoniaks wurde aus dem Reaktionsgemisch durch einen Stickstoffstrom von 10-15 1/h entfernt und das Überschüssige Athylenglykol bei vermindertem Druck abdestilliert. Das Destillationsprodukt enthält gemäß der Analyse 0,23 Gew.-jS Diäthylenglykol, der schwach gelbliche Destillationsrückstand (79 g) - der bis -/Z-HydroxyathylZ-ester des Natrium-3,5-dikarboxybenzoisulfonats - enthält dann 1,50 Gev.-% estergebundenen Diäthylenglykols, was einem Gesamtumsatz von Athylenglykol zu Diäthylenglykol von 0,42 % während der Veresterung entspricht.
- 12 -
1098 39/1831

Claims (1)

  1. - 12 -PATENTANSPRÜCHE:
    .1. Verfahren zur Veresterung von 3,5-Dikarboxybenzolsulfonaten alkalischer Metalle der allgemeinen Formel 3,5-C6H3(CO2H)2 SO3M7 in welcher M ein Natrium oder Kalium-atom bedeutet, mit Athylenglykol in Anwesenheit von Metallveresterungskatalysatoren, dadurch gekennzeichnet, daß das vorerwähnte 3,5-Dikarboxybenzolsulfonat mit Athylenglykol in einem Molverhältnis von 1:20 bis 1:40 und mit 0,1 bis 1,0 Gew.-% Zink-, Kalzium-, Mangan- oder Kobalt-Oxyds oder -Azetats als Veresterungskatalysatoren vermischt und in einem Inertgasstrom unter Zugabe von Inhibitoren der Äthylenglykoloxydation bis zum Verschwinden freier Karboxylgruppen bei 170 - 197 C erwärmt wird, wobei im Reaktionsgemisch noch 2,3.10 bis
    -3 6,5.10 Mol anorganischer oder organischer Basen aus 1 Mol des eingesetzten 3,5-Dikarboxybenzolsulfonats vorhanden sind, die entweder im Reinzustand oder in Form eines wässrigen Azetrops bis zu 150 C sieden und deren Dissoziationskonstanten in der Größenordnung von TO" bis 10" liegt, wonach der durch die Reaktion gebildete " bis -/2~Hydroxyäthyl/-ester des 3,5-Dikarboxybenzolsulfonats eines alkalischen Metalls durch Abdestillieren des Überschüssigen Äthylenglykols und der vorerwähnten anorganischen oder organischen Basen isoliert wird.
    2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als anorganische oder organische Basen Trialkalamine, z. B. Triäthylamin, Tri-n-butylamin^ ferner auch Pyridinbasen, z. B. Beta-Picolin, oder Ammoniak verwendet werden.
    - 13 -
    10 9 8 3 9/1831
    3. Verfahren gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch g<e kennzeich-. net, daß die Veresterung in Anwesenheit von Inhibitoren der Athylenglykoioxydation, z. B0 von 0,03 - 0,5 Gew.-% von Salzen, der unterphosphorigen Säure, beispielsweise von Natriumhypophosphitmonohydrat, durchgeführt wird.
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