DE2106849A1 - Druckmittelbetatigte Bremsvor richtung - Google Patents
Druckmittelbetatigte Bremsvor richtungInfo
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Description
Patentanmeldung
ÄÜTOüOTIVE PRODUCTS COl-EPAJTY LIMITED
Tachbrook Road, Leamington Spa, Warwickshire; England
Druckciittelbetätigte Bremsvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine druckmittelbetätigte Bremsvorrichtung für Fahrzeuge, bei der die maximale
Bremskraft auf mindestens ein Paar von Rädern von einem von der Fahrzeugbeladung abhängigen Absperrorgan steuerbar
ist und bei der die Bremsen der genannten Räder von zwei getrennten Druckmitteldruckanordnungen mit einer
gleichzeitig auf beide gemeinsam einwirkenden Steuereinrichtung betätigbar sind.
Bekanntermaßen ist einer der Faktoren, die die Haftung der Fahrzeugreifen an der Straßenoberfläche bestimmen,
die Belastung der Fahrzeugräder} dementsprechend können unter allen StraSenverhältnissen die Bremsen eines Fahrzeuges
stärker und ohne, daß eine Rutachgefahr besteht, angezogen werden, wenn das Fahrzeug stärker beladen ist.
Es wird heute immer mehr üblich, besonders bei schweren Lastkraftwagen druckmittelbetätigte Zweikreis-Bremssysteme
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vorzusehen, die beide die Bremsen an einem bestimmten Paar von Fahrzeugrädern betätigen,,
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,
bei Fahrzeugen mit einem solchen Zweikreis-Bremssystem ein Absperrorgan vorzusehen, dessen Einstellung sich
mit der Beladung des Fahrzeuges ändert, so daß entsprechend der Beladung der Druck, der in beiden druckmittelbetätigten
Bremssystemen auf wenigstens ein Paar von Fahrzeugrädern ausgeübt wird, begrenzt wird,
wobei dieses Absperrorgan beim Ausfallen eines Bremskreises sicherstellen soll, daß durch das zweite
Bremssystem der maximale Bremsdruck auf die Bremsen aufrechterhalten bleibt,
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß das Absperrorgan Druckmitteldurchlässe zur Übertragung des Druckmitteldrueks der jeweiligen Druckmitteldruckanordnung
auf die zugehörigen Bremsen aufweist, wobei die Druckmitteldurchlässe mit voneinander
getrennten Yerschlußgliedern versehen sind, die mittels einer auf beide gemeinsam einwirkenden, von
der Fahrzeugbeladung abhängigen und dem auf die Bremsen wirkenden Druckmitteldruck entgegengerichteten
Feder in offener Stellung gehalten sind; dabei sind die Bremsen auch bei Ausfall einer der Druckmitteldruckanordnungen
von der anderen Druckmitteldruckanordnung mit dem ganzen gegen den Federdruck wirksamen
Bremsdruck beaufschlagbar.
Bei der Bremsvorrichtung nach der Erfindung liegen die voneinander getrennten Verschlußglieder je einer
axial im Abstand zur anderen, in einer Bohrung angeordneten Auflagefläche an, wobei das erste Verschluß-
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glied über einen ersten Stößel und das zweite Verschließglied
über einen zweiten, zwischen den Yerschlußgliedern angeordneten Stößel mit der gemeinsamen Feder in Wirkverbindung
steht und die Stößel mit gleich großen wirksamen Flächen ausgebildet sind. Die stromab liegenden
Flächen der Verschlußglieder und die beiden Stößel sind niit einem dem Federdruck entgegengerichteten Druckmitteldruck,
die stromauf liegende Fläche des ersten Versehlußgliedes und der erste Stößel sind mit einem dem Federdruck
gleich gerichteten Druckmitteldruck beaufschlagt.
Zweckmäßigerweise ist bei der erfindungsgemäßen Bremsvorrichtung
der Sitz des zweiten Verschlußgliedes als eine öffnung mit einem mindestens der Stößelfläche
gleichen Durchtrittsq.uersch.nitt ausgebildete
Bei der Bremsvorrichtung nach der Erfindung sind Anschläge zur Begrenzung der axialen, öffnenden Verschiebung
der Stößel vorgesehen.
Vorteilhafterweise ist bei der Bremsvorrichtung nach der Erfindung das Absperrorgan an der Karosserie des mit den
Bremsen ausgerüsteten Fahrzeuges angeordnet, und es ist ein Verbindungsglied zwischen einem Anschlag der gemeinsamen
Feder und einer Fahrzeugachse mit einer gegen die Kraft dieser Feder mit zunehmender Fahrzeugbeladung
abnehmend wirksamen Feder vorgesehen«
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend an Hand der Abbildungen im einzelnen beschrieben:
Fig. 1 zeigt schematisch ein druckmittelbetätigtes Bremssystem für ein Fahrzeug
nach der Erfindung;
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Fig. 2 zeigt das Absperrorgan dieser Bremsvorrichtung im Detail.
Die in Pig. 1 dargestellte Bremsvorrichtung ist ein Flüssigkeitsdruck-Bremssystem mit geteiltem Durchfluß
und Druckspeicher, bei dem die Bremsen 11 an den Vorderrädern des Fahrzeugs über Flüssigkeitsdruckmotor
zylinder 12 betätigt werden und die Bremsen 13 an den Hinterrädern des Fahrzeuges von entsprechenden
Flüssigkeitsdruckmotorzylindern 14 und 15. Mit einer Pumpen-Abschlußventil-Einheit 16, deren
Pumpe vom Motor oder vom Getriebe des Fahrzeugs angetrieben wird, wird Druckflüssigkeit einem Yorratsgefäß
17 entnommen und den beiden Druckspeichern 18 und 19 über ein Trennventil 21 zugeführt, wobei
das Absperrventil bewirkt, daß die von der Pumpe geförderte Druckflüssigkeit dem Vorratsgefäß 17 zugeführt
wird, wenn die Druckspeicher gefüllt sindo
Die Druckspeicher 18 und 19 gehören zwei getrennten Druckmitteldruckanordnungen an, deren eine den Druckspeicher
18, die Motorzylinder 12 der vorderen Bremsen und die Hotorzylinder 14 der rückwärtigen Bremsen
enthält, während das andere aus dem Druckspeicher und den Motorzylindern 15 der rückwärtigen Bremsen
besteht. Ein vom Fahrer mittels des Pedals 23 betätigtes Steuerventil 22 besteht aus getrennten Ventilen
für die beiden Druckmitteldruckanordnungen, von denen jedes die Verbindung zwischen den I-iotorzylindern
und dem Druckspeicher des zugehörigen Systems normalerweise unterbricht und die Hotorzylinder
mit dem Vorratsgefäß 17 verbindet, während durch Betätigung des Steuerventils durch den Fahrer die
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Verbindung zwischen den Motorzylindern und dem Vorratsgefäß
unterbrochen und zwischen den Hotorzylindern
und den Druckspeichern hergestellt wird,.
Bei der erfindungsgemäßen Bremsvorrichtung ist in die Verbindungsleitungen zwischen dem vom Fahrer
betätigten Steuerventil 22 und den Motorzylindern 14 und 15 ein Absperrorgan 24 (Pig. 1) eingebaut.
Das Trennventil 21 hat die Aufgabe, bei Ausfall der Druckflüssigkeitspumpe ein Zurückfließen der
Druckflüssigkeit aus den Druckspeichern zu verhindern, weiterhin bewirkt es beim Auftreten eines
Lecks in einem Druckspeicher oder den zugehörigen Druckleitungen einen Abschluß beider Systeme
gegen die Pumpe und schließt ebenfalls das unbeschädigte System gegen das undichte System
ab, so daß dieses weiterhin für eine Betätigung der Bremsen zur Verfügung steht bis der Druck des
Druckspeichers dieses Systems erschöpft ist»
Hach Pig. 2 besteht das Absperrorgan aus einem Ventilkörper 25 mit Auslässen 26 und 27, die mit
den Hotorzylindern 15 bzw0 14 verbunden sind,
sowie Einlassen 28 und 29, die mit den.beiden Ventilen des Steuerventils 22 und darüber mit
den Druckspeichern 19 bzw. 18 verbunden sind. Wie weiter unten noch beschrieben wird, sind
Mittel, zur Steuerung der Verbindungen zwischen den Durchlässen 26 und 28 bzw. 27 und 29 vorgesehen,
durch die bewirkt wird, daß die genannten Verbindungen unterbrochen werden, wenn der Druck
in einem Motorzylinder einen durch die Pahrzeugbeladung
bestimmten Wert überschreitet.
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Eine Bohrung innerhalb des Ventilkörpers 25 besteht aus Teilen mit verschiedenen Durchmessern, und zwar
einem Teil 30 mit dem kleinsten Durchmesser und zwei Teilen 31 und 32 mit größerem Durchmesser an jedem
Ende des Teiles 30, wobei sich der erweiterte Teil zwischen dem Teil 30 und einem Abschlußglied 33 befindet,
durch welches ein Ende der Bohrung verschlossen wird, und das erweiterte Teil 31 zwischen der
Bohrung 30 und einem rohrförmigen Abschlußkörper 34, der in das dem Abschlußglied 33 abgewandte Ende der
Bohrung eingeschraubt ist. Der Auslaß 27 mündet in den erweiterten Bohrungsteil 32 unmittelbar in Eachbar
schaft zu der Verbindungsstelle mit der Bohrung 30, der Einlaß 29 mündet in den erweiterten Eührungsteil
32 in Nachbarschaft zu dem Abschlußglied 33.
Ein becherförmiges Glied 35 ist in den erweiterten Bohrungsteil 32 eingepreßt; seine Abschlußwand befindet
sich zwischen den Durchlässen 27 und 29 und weist darin eine öffnung auf, deren Kante so ausgebildet
ist, daß 3ie eine Ventilkugel 36 aufnehmen kann, die durch eine Feder 37 in diesen Sitz gedruckt
wird, welche an ihrem anderen Ende dem Abschlußglied 33 anliegto Die Kugel 36 dichtet daher, wenn
sie sich in dem Sitz befindet, die Verbindung zwischen dem Einlaß 29 und dem Auslaß 27 ab und wird
in schließender Richtung mit dein Druck im Eingang 29 belastet.
Der rohrförmige Absehlu3körper 34 weist an einem
Ende nahe dem Bohrungsteil 30 eine verengte Durchführung 38 auf, deren Außenkante als Sitz für eine
Ventilkugel 39 ausgebildet ist, welche durch eine Feder 40 in diesen Sitz gedrückt wird, wobei die Feder mit
ihrem anderen Ende einer Schulter in der Bohrung des Ventilkörpers anliegt. Der Einlaß 28 mündet in den erweiterten
Bohrungsteil 31 in unmittelbarer Nachbarschaft zu seiner Verbindung mit dem Bohrungsteil 30,
und der Auslaß 26 mündet in einen Ringraum 41 zwischen der Wandung der Bohrung im"Ventilkörper und dem rohrförmigen
Abschlußkörper 34, wobei der Ringraum mit der Bohrung des Abschlußkörpers durch radiale Öffnungen
42 verbunden ist, die in diese Bohrung auf der vom ,
Teil 30 abgewandten Seite der Verengung 38 einmünden,,
Die Ventilkugel 39 schließt daher, wenn sie sich in dem Sitz befindet, die Verbindung zwischen dem Einlaß
28 und dem Auslaß 26, wobei die Kugel 39 durch den Flüssigkeitsdruck am Einlaß 28 in Schließrichtung
gedrückt wird.
An der der Kugel 39 gegenüberliegenden Seite der Verengung 38 v/eist der rohrförmige Abschlußkörper 34 eine
Bohrung 43 auf, die den gleichen Durchmesser besitzt wie das Bohrungsteil 30. In den Bohrungsteilen
43 und 30 sind Stößel 44 bzw. 45 angeordnet} der
Stößel 44 trägt einen Stift 46, der so ausgebildet |
ist, daJ3 er durch die Verengung 38 hindurch der Ventilkugel
39 anliegt, während der Stößel 45 mit einem Stift 47 an einem Ende der Ventilkugel 39 und mit einem
konisch ausgebildeten Endteil 48 am anderen Ende der Ventilkugel 36 anliegt. Die Bewegung der beiden
Stößel 44 und 45 in Richtung auf das Abschlußglied 33 wird durch daran angesetzte Flansche begrenzt, die
in den betreffenden Bohrungsteilen mit Schultern 49 bzwο 51 in Eingriff kommen, und zwar in der Weise,
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daß, wenn sich die Flansche im Eingriff mit den Schaltern
befinden, die Yentilkugeln durch die Stößel aus ihren Sitzen gehoben werden.
Die Stößel 44 und 45 und die Venti!kugeln 36 und 39
werden gegen das Abschlußglied 33 durch eine auf den Stößel 44 einwirkende Schubstange 52 verschoben, wobei
die Schubstange 52 durch eine spiralförmige Druckfeder 53 gegen den Stößel 44 gedrückt wird, die an einem
Ende einer Ringscheibe 54 anliegt, die mittels eines Klemmringes 55 in einem Federgehäuse gehaltert ist,
™ das mit dem Ventilkörper 25 aus einem Stück gebildet
ist, An ihrem anderen Ende liegt die Feder dem Yentillcörper
an der dem Abschlußglied 53 abgewandten Seite an. Die Schubstange 52 befindet sich nach dem Einbau
des Absperrorgans in ein Fahrzeug unter der Viirkung von Federnitteln, deren Druck sich mit der Beladung
des Fahrzeugs ändert und der Belastung durch die Feder 53 entgegengerichtet ist. 2.B. kann das Ventilgehäuse
25 an der Fahrzeugkarosserie angebracht werden, und ein Hebel 57 (Fig. 1), der an einem Ende
an der Karosserie angelenkt ist, ist an einem mittleren Punkt seiner Länge mit der Schubstange 52 ver-
fe bunden und an seinem anderen Ende mit einer Zugfeder
58, die an der Achse des Fahrzeuges verankert ist, die die Räder mit den Bremsen 13 trägt und mit einer
Blattfeder·59 abgestützt ist« Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß der Zug der Feder 58 zunimmt,
wenn die Fahrzeugbeladung abnimmt, wodurch die uesamtfederbelastung
der Stößel 44 und 45 herabgesetzt wird0
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Es ergibt sich daraas, daß ein am Auslaß 26 bestehender
Druclc auf den Stößel 44 in der Weise wirkt, daß er in einer Richtung verschoben wird, die der Virkrichtung
der Feder 53 entgegengerichtet ist, sowie, daß ein am Auslaß 27 bestehender Druck den Stößel
in die gleiche Sichtung zu bewegen trachtet. Solange die Belastung durch die Feder 53 ausreicht, um die
gerade beschriebenen Drücke zu überwinden, werden die Ventilkugeln 36 und 39 mittels der Stößel im Abstand
von ihren Aufl&g eflachen gehalten.
Für den Fall, daß die Drücke in den beiden Druckmitteldruckanordnungen
gleich sind, heben sich die am Stößel 45 in entgegengesetzten Richtungen angreifenden Drücke
in ihrer Wirkung auf und nur der auf den Stößel 44 wirkende Druck wirkt der durch die Feder 53 ausgeübten
Belastung entgegen» Beim Anziehen der Bremsen werden daher die Verbindungen zwischen den beiden
Druckquellen und den die Bremsen betätigenden Motorzylindern geöffnet bleiben bis der auf den Stößel
wirkende Druck einen solchen Wert erreicht, daß dadurch die Belastung durch die Feder 53 überwunden
wird. Dann bewegt sich der Stößel von dem Abschlußglied 33 weg bis die Kugel 39 ihrem Sitz anliegt
und die Verbindung zwischen den Durchlässen 28 und unterbricht. Der Stößel 45 wird dabei der Bewegung
des Stößels 44, die unter der Wirkung der Feder 37 erfolgt, folgen, so daß in ähnlicher Weise auch die
Verbindung zwischen den Durchlässen 29 und 27 unterbrochen wird, in-dem die Ventilkugel 36 ihrem
Sitz anliegt. Der Druck, bei .dem die beiden Kugeln ihren jeweiligen Auflageflächen anliegen, hängt
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von der Fahrzeugbeladung ab, da die von der Feder 53 ausgeübte Kraft von dem von der Feder 58 ausgehenden
Zug abhängte
Palis die Druckmitteldruckquelle, die mit dem Einlaß
28 verbunden ist, versagt, entsteht in dem Raum zwischen den beiden Stößeln 44 und 45 kein Flüssigkeitsdruck,,
Daher wird in diesem Fall sich der Stößel 45 nicht mehr im Druckgleichgewicht befinden, sondern
wird unter dem Flüssigkeitsdruck stehen, der an seinem dem Abschlußglied 33 benachbarten Ende herrscht,
der der Wirkung der Feder 53 entgegengerichtet ist. Das Ventil bestimmt daher den in den Motorzylindern
oder dem Motorzylinder wirkenden Druck, der bzw. die mit dem Auslaß 27 verbunden ist bzw. sind, und zwar
in genau der gleichen Weise, wie es der Fall wäre, wenn der Druck von beiden Druckmitteldruckquellen
zur Verfügung steht. Falls andererseits die mit dem Einlaß 29 verbundene Druckmitteldruekquelle versagt,
steht der Stößel 44 immer noch unter dem Druck der mit dem Einlaß 28 verbundenen Druekmitteldruckquelle,
und zwar an seinem dem Stößel 45 benachbarten Ende, so daß der Druck in dem Motorzylinder bzw. in den
Motorzylindern wirksam wird, die mit dem Auslaß 26 verbunden sind.
Die Öffnung in der Abschlußwand des becherförmigen Gliedes 33 besitzt einen Durchmesser, der mindestens
ebenso groß ist wie der der Stößel 44 und 45, so daß die mit dem Druck des Einlasses 29 beaufschlagte
Fläche der Kugel 36, wenn diese Kugel sich in ihrem Sitz befindet, mindestens genauso groß ist, wie die
Fläche des Stößels 45, auf den der im Einlaß 28
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herrschende Druck wirkt, der die Kugel 36 aus ihrem Sitz zu heben trachtet, so daß die Kugel 36 durch den am Einlaß
29 herrschenden Druck in ihren Sitz gezwungen wird.
Die im vorstehenden beschriebene Vorrichtung kann außer bei den Flüssigkeitsbremsen· der hier spezifisch beschriebenen
Art auch in anderen Bremssystemen verwendet werden, die als Druckmittel Luft oder ein anderes Gas anwenden·
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Claims (1)
- Λ2,Patentansprücheruckmittelbetätigte Bremsvorrichtung für Fahrzeuge, bei der die maximale Bremskraft auf mindestens ein Paar von Rädern von einem von der Fahrzeugbeladung abhängigen Absperrorgan steuerbar ist, bei der die Bremsen der genannten Räder von zwei getrennten Druckmitteldruckanordnungen mit einer gleichzeitig auf beide gemeinsam einwirkenden Steuereinrichtung betätigbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan (24) Druckmitteldurchlässe (52j 31, 41» 42) zur Übertragung des Druckmitteldrucks der jeweiligen Druckmitteldruckanordnung (18, 19) auf die zugehörigen Bremsen (H, 15) aufweist, daß die Druckmitteldurchlässe mit voneinander getrennten Verschlußgliedern (36, 39) versehen sind, daß die Verschlußglieder mittels einer auf beide gemeinsam einwirkenden, von der Fahrzeugbeladung abhängigen und dem auf die Bremsen wirkenden Druckmitteldruck entgegengerichteten Feder (53) in offener Stellung gehalten sind, und, daß die Bremsen auch bei Ausfall einer der Druckmitteldruckanordnungen von der anderen Druckmitteldruckanordnung mit dem ganzen gegen den Federdruck wirksamen Bremsdruck beaufschlagbar sind«2» Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die voneinander getrennten Verschlußglieder (36, 39) je einer axial im Abstand zur anderen, in einer Bohrung angeordneten Auflagefläche anliegen, . daß das erste Verschlußglied (39) über einen ersten Stößel (44) und das zweite Verschlußglied (36) über einen zweiten, zwischen den Verschlußgliedern angeordneten Stößel (45) mit der gerneinsanen Feder (53)109835/1120in ¥irkverbindung steht, daß die Stößel mit gleich großen wirksamen Flächen ausgebildet sind, daß die stromab liegenden Flächen der Verschlußglieder und die beiden Stößel mit einem dem Federdruck entgegengerichteten Druckmitteldruck beaufschlagt sind, und, daß die stromauf liegende Fläche des ersten Verschlußgliedes und der erste Stößel mit einem dem Federdruck gleichgerichteten Druckmitteldruck beaufschlagt ist.ο Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz des zweiten Verschlußgliedes (36) als eine Öffnung mit einem mindestens der Stößelf la ehe gleichen Durchtrittsq_uerschnitt ausgebildet ist.4e Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Anschläge (47, 49) zur Begrenzung der axialen, öffnenden Verschiebung der Stößel (44» 45) . vorgesehen sind.ο Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan (24) an der Karosserie des mit den Bremsen ausgerüsteten Fahrzeuges angeordnet ist, daß ein Verbindungsglied (57) zwischen einem Anschlag (54) der gemeinsamen Feder (53) und einer Fahrzeugachse mit einer gegen die Kraft dieaer Feder mit zunehmender Fahrzeugbeladung abnehmend wirksamen Feder (58) vorgesehen ist«,109835/1120
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB802470A GB1281471A (en) | 1970-02-19 | 1970-02-19 | Improvements in or relating to fluid pressure braking systems |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2106849A1 true DE2106849A1 (de) | 1971-08-26 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19717105403 Expired DE7105403U (de) | 1970-02-19 | 1971-02-13 | Absperrvorrichtung fuer druckmittelbetaetigte bremssysteme in fahrzeugen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE7105403U (de) |
| GB (1) | GB1281471A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2235818A1 (de) * | 1973-07-02 | 1975-01-31 | Bendix Corp | |
| US3958838A (en) * | 1974-01-28 | 1976-05-25 | Volkswagenwerk Aktiengesellschaft | Brake pressure limiting apparatus for a dual-circuit vehicle brake system |
| FR2307685A1 (fr) * | 1975-04-19 | 1976-11-12 | Automotive Prod Co Ltd | Dispositif a clapets pour circuit de freinage hydraulique d'un vehicule |
| FR2446205A1 (fr) * | 1979-01-12 | 1980-08-08 | Akebono Brake Ind | Dispositif de commande de pression hydraulique pour conduite hydraulique double de freinage de vehicule |
-
1970
- 1970-02-19 GB GB802470A patent/GB1281471A/en not_active Expired
-
1971
- 1971-02-13 DE DE19717105403 patent/DE7105403U/de not_active Expired
- 1971-02-13 DE DE19712106849 patent/DE2106849A1/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1281471A (en) | 1972-07-12 |
| DE7105403U (de) | 1971-07-29 |
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