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DE2106671B2 - Vorrichtung zum Schärfen von Bohrerspitzen, insbesondere von Spiralbohrern - Google Patents

Vorrichtung zum Schärfen von Bohrerspitzen, insbesondere von Spiralbohrern

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DE2106671B2
DE2106671B2 DE2106671A DE2106671A DE2106671B2 DE 2106671 B2 DE2106671 B2 DE 2106671B2 DE 2106671 A DE2106671 A DE 2106671A DE 2106671 A DE2106671 A DE 2106671A DE 2106671 B2 DE2106671 B2 DE 2106671B2
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DE
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grinding wheel
drill
bores
relief
axis
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DE2106671A
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DE2106671A1 (de
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Sherwood George Baltimore Enders, Md. (V.St.A.)
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Black and Decker Corp
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Black and Decker Manufacturing Co
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Description

25
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schärfen von Bohrerspitzen, insbesondere von Spiralbohrern, mit einer drehbaren Schleifscheibe mit einer symmetrisch zur Schleifscheibenachse liegenden kegelstumpfförmigen Fläche und einem über dieser Flaehe stationär angeordneten Körper mit einer Anzahl von sich durch ihn erstreckenden Bohrungen mit Öffnungen im Bereich der kegelstumpfförmigen Fläche sowie mit einer vorsprungförmigen Halteeinrichtung für jede Bohrung.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (US-PS 28 00 755) sind die vorsprungförmigen Halteeinrichtungen jeweils Teil eines aus einer Buchse und einer Kappe bestehenden Elementes für jede der einzelnen Bohrungen. Dadurch muß für jede der Bohrungen beim Montieren die Justierung der vorsprungförmigen Halteeinrichtungen getrennt erfolgen, und auch bei einem eventuell erforderlich werdenden Nachstellen muß dieses für jede Bohrung getrennt vorgenommen werden.
Es ist demgegenüber Aufgabe der Erfindung, eine einfachere Montage und insbesondere eine Anpassung an Toleranzschwankungen der einzelnen Bohrer sowie Schwankungen entsprechend unterschiedlicher Fabrikate zu erreichen.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die vorsprungförmigen Halteeinrichtungen aller Bohrungen Teil einer Platte sind, die mit den Bohrungen fluchtende Öffnunger aufweist und die begrenzt um die Mittelachse drehbar ist.
Somit ist es bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht erforderlich, für jede Bohrung ein einzelnes, verhältnismäßig teuer herzustellendes, die vorsprungförmige Halteeinrichtung aufweisendes Element zu montieren, sondern es braucht lediglich eine allen Bohrungen gemeinsame, durch einfaches Stanzen herzustellende Platte eingebaut zu werden. Darüber hinaus ermöglicht diese Platte ein gemeinsames Justieren der vorsprungförmigen Halteeinrichtung aller Bohrungen, so daß die Justierung sowohl beim Montagevorgang als auch bei einem eventuell erforderlichen Nachstellen wesentlich vereinfacht wird.
Es ist zwar auch bereits eine Vorrichtung zum Schärfen von Bohrerspitzen bekannt (US-PS 33 41 981), die zwei starr zueinander befestigte, einen Körper bildende Scheiben aufweist, um den jeweils zu schärfenden Bohrer in in den Scheiben vorgesehenen Löchern bezüglich der Schleifscheibe zu führen, wobei die eine der beiden Scheiben Halteeinrichtungen für jede Bohrung aufweist Die gesamte Vorrichtung sowie auch die Funktion der die Halteeinrichtungen aufweisenden Scheibe unterscheiden sich jedoch grundsätzlich vom Prinzip der Erfindung. Der aus den beiden Scheiben gebildete Körper ist nämlich nicht stationär über der Schleiffläche angeordnet, sondern es ist unbedingt erforderlich, daß dieser Körper sowohl um seine Mittelachse vollständig drehbar als auch gegenüber der Schleifscheibe verschiebbar ist. Die vollständige Drehbarkeit ist erforderlich, um die für einen bestimmten Bohrer benötigten Führlöcher in die Arbeitsstellung zu bringen, während durch Verschieben des Körpers bezüglich der Schleifscheibe eine Anpassung an unterschiedliche Bohrerdurchmesser erreicht wird.
Da diese vorbekannte Vorrichtung wesentlich komplizierter, aufwendiger und auch schwieriger zu handhaben ist als die erfindungsgemäße Vorrichtung und da diese insbesondere auf einem vollständig anderen Prinzip beruht, indem nämlich der die Bohrungen für die einzelnen Bohrer aufweisende Körper stationär bezüglich der Schleifscheibe angeordnet ist, also für Bohrer unterschiedlicher Durchmesser nicht jeweils eine neue Arbeitsstellung des Körpers bezüglich der Schleifscheibe eingestellt werden muß, konnte die vorbekannte Vorrichtung dem Fachmann keinerlei Hinweis auf die erfindungsgemäße Lösung geben.
In einer bevorzugten Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist die Platte zwischen der Schleifscheibe und dem Körper angeordnet, so daß die Führung der Bohrer mit größerer Genauigkeit erfolgt.
Die Erfindung wird im folgenden an H->nd der Ausführungsbeispiele zeigenden Figuren näher erläutert.
F i g. 1 zeigt die Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in Verbindung mit einer elektrischen Handbohrmaschine;
F i g. 2 zeigt vergrößert eine Draufsicht auf die Vorrichtung aus F i g. 1;
F i g. 3 zeigt einen Schnitt entlang der Linie 3-3 aus F ig. 2;
Fig.4 zeigt einen Schnitt entlang der Linie 4-4 aus F ig. 3;
F 1 g. 5 zeigt einen Schnitt entlang der Linie 5-5 aus F i g. 3;
F i g. 6 zeigt vergrößert einen Teil der F i g. 1 in Richtung der Pfeile 6-6;
F i g. 7 A zeigt die Bohrerspitze eines üblichen Spiralbohrers;
Fig. 7B zeigt eine Draufsicht auf die Bohrerspitze gemäß F i g. 7A;
F i g. 8 zeigt in ähnlicher Darstellung wie F i g. 3 ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung;
F i g. 9 zeigt einen Schnitt entlang der Linie 9-9 aus F ig. 8;
Tig. IO zeigt vergrößert einen Schnitt entlang der Linie 10-10 aus F i g. 8;
F i g. 11 zeigt eine Ansicht der Vorrichtung aus F ig. 8;
Fig. 12 zeigt vergrößert einen Schnitt entlang der Linie 12-12 aus F i g. 9 mit dem Bohrer in der Stellung für normalen Hinterschliff;
Fig. 13 zeigt eine Ansicht ähnlich Fig. 12 für vergrößerten Hinterschiiff;
F i g. 14 zeigt die Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung als selbständige Baueinheit.
In den F i g. 1 bis 6 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung als Zusatzgerät für eine übliche elektrische Handbohrmaschine oder eine andere Antriebseinheit dargestellt. Wie in F i g. 1 zu erkennen ist, ist die Vorrichtung 21 zum Schärfen von Bohrern mit einer elektrischen Handbohrmaschine 23 verbunden, die auf einem Ständer 25 angebracht und mittels; eines Riemens 27 gehalten ist Die Bohrmaschine 23 weist im Gehäuse 29 einen Motor (nicht gezeigt) auf, der im Betrieb ein Futter 31 dreht, an dem die Vorrichtung 21 lesbar befestigt ist Am Ständer 25 ist außerdem ein vertikaler Pfosten 33 vorgesehen, der in noch zu beschreibender Weise mit der Vorrichtung 21 zusammenwirkt.
Die in den F i g. 2 bis 6 dargestellte Vorrichtung hat einen Körper 35 mit einem sich entlang des Umfanges nach unten erstreckenden Rand 37. Unterhalb des Körpers 35 innerhalb des Randes 37 ist eine Schleifscheibe 39 angebracht, die über eine Achse 41 drehbar am Körper 35 befestigt ist. Wie dargestellt, erstreckt sich die Achse 41 durch ein in den Körper 35 eingepaßtes Lager 43 und durch die Schleifscheibe 39. Sie hat an einem Ende einen Schraubenkopf 45, und an ihrem anderen Ende ist eine Mutter 47 aufgeschraubt. Ein Paar Unterlegscheiben 49, 51 sind auf der Achse zu beiden Seiten der Schleifscheibe 39 vorgesehen, und zwischen uer Unterlegscheibe 49 und dem Lager 43 ist ein Sicherungsring 53 angeordnet.
Die Achse 41 weist einen hervorstehenden Zapfen 55 auf, der in das Futter 31 eingesetzt und dort festgeklemmt werden kann, so daß beim Einschalten der Bohrmaschine 23 die Schleifscheibe 39 in Drehbewegung versetzt wird. Andererseits soll sich der Körper 35 nicht mitdrehen, und er weist zu diesem Zweck am Rand 37 einen seitlich vorspringenden Flansch 57 auf, der von einer öffnung 59 im stationären Pfosten 33 aufgenommen wird.
Wie in Fig.3 dargestellt, ist die Schleifscheibe 39 vertieft und hat eine dem Körper 35 zugewandte kegelstumpfförmige Fläche 61. Im Körper 35 sind eine Vielzahl von im Abstand voneinander angeordneten öffnungen 63 vorgesehen, die im wesentlichen parallel zueinander und parallel zur Achse 41 verlaufen und sich im Bereich der kegelstumpfförmigen Fläche 6t der Schleifscheibe 39 befinden. Diese Öffnungen 63 haben unterschiedliche Größe, so daß sie unterschiedlich große zu schärfende Bohrer aufnehmen können, die in zu beschreibender Weise eingesetzt werden. so
Die Bohrerspitzen von Spiralbohrern haben üblicherweise zwei einander gegenüberliegende Hinterschliff-Flächen, die durch ein Paar Spiralnuten voneinander getrennt sind. Ein derartiger üblicher Spiralbohrer 65 ist in den F i g. 7A und 7B dargestellt. Er hat Hinterschliff-Flächen 67 und 69 sowie Spiralnuten 71 und 73. Die Hinterschliff-Flächen 67 und 69 gehen von den vorderen Schneidkanten 75 und 77 aus und laufen von diesen spiralförmig nach hinten und bilden dabei den sogenannten Hinterschliff. Außerdem laufen die Hinterschliff-Flächen 67 und 69 zur Mitte des Bohrers zusammen, wo sie die Querschneide 7'0 bilden. Sie schließen im allgemeinen einen Winkel von etwa 118° bis etwa 120" ein.
Zum Schärfen derartiger üblicher Spiralbohrer hat die kegelstumpfförmige Fläche 61 der Schleifscheibe einen Winkel von etwa 59° bis 60° gegenüber der Achse der Schleifscheibe bzw. sie schließt einen Winkel von etwa 118° bis etwa 120° ein. Außerdem ist die kegelstumpfförmige Fläche 61 vertieft so daß der in Berührung mit den Hinterschliff-Flächen 67, 69 gebrachte Teil der Schleifscheibenfläche 61 zwangläufig den gewünschten »Hinterschliff« bildet, wenn der zugehörige Spiralbohrer in eine der öffnungen 63 eingesetzt und rr.it einer seiner Schneidkanten 75,77 in Berührung mit der Fläche 61 gebracht ist, während sich die Querschneide 70 im wesentlichen senkrecht zu einem Radius der Scheibe 39 erstreckt. Man erkennt, daß der Grad des Hinterschliffs vom Durchmesser der Schleifscheibe 39 und insbesondere vom Durchmesser des Schleifbereiches der kegelstumpfförmigen Fläche 61 abhängt. Daher wird der Durchmesser der Schleifscheibe 39 zweckmäßigerweise verhältnismäßig klein gehalten.
Wie vorstehend beschrieben, werden die Bohrer vorzugsweise so geschärft, daß die Querschneide 70 senkrecht zu einem Radius der Scheibe 39 !regt. Zu diesem Zweck ist am Körper 35 eine Stellplatte 79 mit einer Schraube 80 befestigt. Diese Stellplatte hat eine Vielzahl von Bohrungen 81, die mit den öffnungen 63 im Körper 35 fluchten, in einem Bereich jeder Bohrung 63 erstreckt sich ein Vorsprung 83. Diese Vorsprünge sind jeweils so ausgebildet, daß sie in eine Spiralnut 71, 73 des Bohrers 65 passen, der in die zugehörige Bohrung eingesetzt wird. Dabei wird die Querschneide 70 jedes der Bohrer 65 senkrecht zu einem Radius der Schleifscheibe 39 gehalten.
Um Herstellungstoleranzen und Abweichungen der Bohrer auszugleichen, kann die Stellplatte 79 mittels der sich durch den länglichen Schlitz 85 erstreckenden Schraube 80 gegenüber dem Körper 35 verstellt werden. Wird also die Schraube 80 gelöst, so kann die Stellplatte 79 in der einen oder der anderen Richtung um einen gewissen Winkel verschoben werden. Da die Nuten 71 und 73 spiralförmig sind, bewirkt das Verschieben der Steliplatte 79 und insbesondere das Verschieben der Vorsprünge 83 eine Winkelverstellung der Bohrer 65 in den Bohrungen 63 und der Hinterschliff-Flächen 67 und 69 gegenüber der Oberfläche der Schleifscheibe 39.
Im Betrieb wird die Vorrichtung 21 mit einem Antrieb 23 verbunden und die Einzelteile am Ständer 25 und dem Pfosten 33 befestigt. Der Antrieb 23 wird eingeschaltet und ein zu schärfender Bohrer 65 in die entsprechende öffnung 63 eingeführt, wobei der Vorsprung 83 in eine der Nuten 71, 73 eingreift. Wird der Bohrer 65 gegen die kegelstumpfförmige Fläche der Schleifscheibe 39 gedrückt, so wird eine der Hinterschliff-Flächen 67, 69 geschärft. Danach wird der Bohrer 65 so weit zurückgezogen, daß die Nut 71 bzw. 73 vom Vorsprung 83 frei kommt. Der Bohrer wird dann um 180° gedreht und wieder eingesetzt, so daß der Vorsprung 83 in die andere Spiralnut eingreift, wobei die andere Hinterschliff-Fläche 67 bzw. 69 geschärft wird.
Befinden sich die Platte und eine oder mehrere der Vorsprünge 83 in einer für das Schärfen eines bestimmten Bohrers 65 ungenauen Stellung, so erfolgt ein unvollständiges Schärfen der Hinterschliff-Flächen 67 und 69, was sehr einfach durch optische Prüfung des Bohrers 65 nach dem Schärfen festgestellt werden kann. In diesem Fall wird die Stellplatte 79 in der richtigen Richtung verstellt, nachdem die Schraube 80 in der vorstehenden Weise gelöst worden ist. Die Hinterschliff-Flächen 67 und 69 werden dann erneut geschärft.
In den F i g. 8 bis 13 ist ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem die
Stellplatte 79 an einer Seite einen nach oben gerichteten Arm 91 mit einer länglichen vertikalen öffnung 93 aufweist. Am Körper 35 ist mittels einer Schraube 97 ein Einstellknopf 95 drehbar befestigt, der einen in der öffnung 93 drehbaren exzentrischen Teil 99 aufweist. Wird also der Einstellknopf 95 gedreht, so verschiebt der exzentrische Teil 99 die Stellplatte 97 in der einen oder der anderen Richtung um die Achse 4t. Gegebenenfalls kann der Einstellknopf 95 am Umfang mit Markierungen 101 versehen sein, die mit einer Bezugslinie 103 am Arm 91 fluchten, so daß eine genaue Anzeige der mittels des Knopfes 95 erzielten Verstellung der Stellplatte 79 möglich ist.
Ein weiteres Merkmal dieses Ausführungsbeispiels besteht in einer einstellbaren Führplatte 105 auf dem Körper 35, die drehbar an der Achse 41 befestigt ist. Diese Führplatte 105 hat einen sich nach unten erstrekkenden Arm 107, der entsprechend dem Arm 91 mit einer länglichen vertikalen öffnung 108 versehen ist. Ein Einstellknopf 109 wird mittels einer Schraube 111 drehbar am Gehäuse 35 gehalten und hat einen in der öffnung 107 befindlichen exzentrischen Teil 113. Die öffnungen 63 im Körper 35 sind in diesem Fall etwas vergrößert und verlaufen zur Schleifscheibe 39 hin konisch. Die Führplatte 105 hat eine Vielzahl von Löchern 115, die etwas kleiner sind als die öffnungen 63 und mit diesen fluchten.
Man erkennt, daß durch Winkelverstellung der Führplatte 105 auf der Achse 41 (durch Drehung des Einstellknopfes 109) die in den öffnungen 63 befindlicher: Bohrer 65 in der einen oder in der anderen Richtung gekippt und in eine geneigte Lage bezüglich der Achse 41 gebracht werden. Dadurch wird wiederum in Abhängigkeit von der Richtung der Verschiebung der Platte 105 der Hinterschliff des zu schärfenden Bohrers 65 vergrößert oder verringert. Gegebenenfalls kann die Fiihrplatte 105 oder der Knopf 109 mit Markierungen versehen sein, um anzuzeigen, in welcher Stellrichtung eine Vergrößerung oder Verkleinerung des Hinterschliffes bewirkt wird.
Fig. 12 zeigt die Lage der einzelnen Elemente für das übliche Schärfen eines Bohrers, d. h. die Platte 105 ist so angeordnet, daß der Bohrer 65 in der öffnung 63 im wesentlichen parallel zur Achse 41, also der Achse der Schleifscheibe 39, liegt. Die gestrichelt angedeutete
ίο Schleifscheibe 39 schärft die Hinterschliff-Fläche 67 und erzeugt einen normalen Hinterschliff.
In F i g. 13 ist die Führplalte 105 jedoch nach rechts bzw. im Gegenuhrzeigersinn gemäß F i g. 9 verschoben. In diesem Fall ist die Achse des Bohrers gegenüber der Achse 41, also der Achse der Schleifscheibe 39, geneigt, und die Hinterschliff-Fläche 67 wird mit entsprechend größerem Hinterschliff geschärft. Man erkennt, daß die Vergrößerung des Hinterschliffs eine Funktion des Neigungswinkels des Bohrers 65 ist. Soll der Hinterschliff verringert werden, so wird die Führplatte 105 in den F i g. 12 und 13 nach links bzw. in F i g. 9 im Uhrzeigersinn bewegt.
Bezüglich aller anderen Punkte entspricht das Ausführungsbeispiel gemäß Fig.8 bis 13 im wesentlichen
2j dem beschriebenen Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 bis 6, und für gleiche Bauelemente sind in allen Figuren gleiche Bezugszeichen verwendet.
In Fig. 14 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, bei dem die Vorrichtung zum Schär fen von Bohrern aus einer selbständigen Einheit besteht, also ihren eigenen Antrieb aufweist. Mit der Achse 41 der Vorrichtung 203 ist ein Elektromotor 2011 gekoppelt, und die Vorrichtung ist auf dem Motor mittels verschiebbarer Stützen 205 und 207 gehalten. Im übrigen stimmt der Aufbau mit dem an Hand der F i g. 8 bis 13 beschriebenen Aufbau überein.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Schärfen von Bohrerspitzen, insbesondere von Spiralbohrern, mit einer drehbaren Schleifscheibe mit einer symmetrisch zur Schleifscheibenachse liegenden kegelstumpfförmigen Fläche und einem über dieser Fläche stationär angeordneten Körper mit einer Anzahl von sich durch ihn erstreckenden Bohrungen mit Öffnungen im Bereich der kegelstumpfförmigen Fläche sowie mit einer vorsprungförmigen Halleeinrichtung für jede Bohrung, dadurch gekennzeichnet, daß die vorsprungförmigen Halteeinrichtungen (83) aller Bohrungen (63) Teil einer blatte (79) sind, die mit den Bohrungen (63) fluchtende öffnungen aufweist und die begrenzt um die Mittelachse drehbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (79) zwischen der Schleifscheibe (39) und dem Körper (35) angeordnet ist.
DE2106671A 1970-03-06 1971-02-12 Vorrichtung zum Schärfen von Bohrerspitzen, insbesondere von Spiralbohrern Expired DE2106671C3 (de)

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