DE2649570C2 - Vorrichtung zur Führung einer Werkzeugaufnahmevorrichtung - Google Patents
Vorrichtung zur Führung einer WerkzeugaufnahmevorrichtungInfo
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- B23Q1/44—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms
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Description
a) daß die Längsachse des in die geneigte Bohrung (12) eiligreifenden Abschnittes des Bolzens (13)
parallel zur Längsachse der geneigten Bohrung (12) ausgerichtet ist,
b) dall der in die geneigte Bohrung (12) eingreifende Abschnitt des Bolzens (13) in einer Kugelführungsbuchse (14) gelagert ist,
c) daß in dem aus der Bohrung (12) herausstehenden Abschnitt des Bolzens (13) in einer Ebene
senkrecht zur Zentral-Acbie (11) ein Querbolzen (16) befestigt ist und
d) daß der Querbolzen (16) durch eine Kugelführungsbuchse (17) in der Ebene senkrecht zur
Zentral-Achsc (11) verschiebbar geführt ist.
2. Vorrichtung nach A.nsprucu 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (13) mit seinem an der Bohrung (12) hervorstehenden Endr sinen parallel zur
Zentral-Achsc (11) angeordneten Zapfen (15) aufweist, der in dem unteren Teil eines Kreuzschlittens
drehbar gelagert ist, dessen oberer Teil an dem maschinenfesten Teil angebracht ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (13) gegen Verdrehung gegenüber der Zylinderbuchse (10) durch einen paral
lel zu der Achse der Bohrung (12) angeordneten und
fest mit dem Bolzen (13) verbundenen Stift (18) gesichert ist, welcher in der Zylinderbuchse (10) verschiebbar geführt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (18) durch den Querbolzen
(16) hindurchgeht.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichiung zur Führung
einer Werkzeugaufnahmevorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Aus der sowjetischen Patentschrift 5 22 936 ist eine
Vorrichiung zur Führung einer Elektrode für die elektroerosive Bearbeitung eines Werkstückes bekannt, bei
welcher die in der Elektrodenaufnahmcvorrichtung angeordncic
Elektrode auf räumlichen Bewegungsbahnen geführt werden kann. Dabei wird die Elektrode dadurch
in einer horizontalen Bahnebene verschoben, daß ein zwischen der Elektrodenaufnahmevorrichtung und einer
Lagerbuchse angeordneter Kopfbolzen in einer schrägen Flache der Lagerbuchse in vertikaler und damit
auch in radialer Richtung verschoben wird. Der Kopfabschnitt des Kopfbol/cns ist so ausgebildet, daß
seine Vertikalachse parallel zur Hauptdrchachsc der Vorrichtung liegt und daß seine AuBenumfangsfläehe
mit der schrägen Fläche nur in linienförmigcr Berührung steht. Damit wird einerseits erreicht, daß zwischen
der schrägen Fläche und der Außenumfangsftäche des Kopfabschnittes des Kopfbolzens nur eine geringe Reibung auftritt, andererseits kann aber eine ungünstige
Kraftbeeinflussung von außen zur Folge haben, daß die sichere Übertragung der Richtungsvorgaben ungünstig
to beeinflußt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eineVorrichtung zur Führung einer Werkzeugaufnahmevorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche
unter Beibehaltung der Möglichkeit, eine praktisch bc-
.iebige Vielfalt von verschiedenen Bewegungsformen
durchzuführen, gleichzeitig ein außerordentlich hohes Maß an richtungsgenauem Arbeiten gewährleistet.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Nach dem Grundgedanken der Erfindung ist zunächst vorgesehen, daß die Längsachse des in die geneigte
Bohrung eingreifenden Abschnittes des Bolzens parallel zur Längsachse der geneigten Bohrung ausgerichtet ist.
Damit wird die Grundlage für eine Flächenführung des
in der geneigten Bohrung angeordneten Bolzenabschnittes geschaffen. Weiterhin ist gemäß der Erfindung
vorgesehen, daß der i".die geneigte Bohrung eingreifende Abschnitt des Bolzens in einer Kugelführungsbuchsc
gelagert ist Damit wird der Vorteil erreicht, daß ein
sehr stabiler und leichtgängiger Abschnitt zur Richtungsübertragung geschaffen wird. Schließlich wird in
dem aus der Bohrung herausstehenden Abschnitt des Bolzens in einer Ebene senkrecht zur Zentral-Achsc ein
Querbolzen befestigt, welcher durch eine Kugclfüh
rungsbuchse in der Ebene senkrecht zur Zentral-Achse
verschiebbar geführt ist. Damit wird die Gesamt-Vorrichtung zur Übertragung von Richtungsvorgaben sehr
stabil und leichtgängig und ist in der Lage, auch geringe Richtungsänderungen bei sehr niedrigen Reibungswcr
ten außerordentlich richtungsgenau zu übertragen.
In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist der
Bolzen mit seinem aus der Bohrung hervorstehenden Ende mit einem parallel zur Zentral-Achse angeordne
ten Zapfen versehen, in welchem das Werkzeug aulgcnommen werden kann. Da der Zapfen im Betriebszu
stand rotiert, wird auch das im Zapfen aufgenommene Werkzeug gedreht. Diese Aufnahmemöglichkeit kann
in bestimmten Anwendungsfällen in vorteilhafter Weise genutzt werden.
Weitere bevorzugte Ausführungsformen und vorteil hafte Weiterbildungen des Gegen, iandes der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
L»ie Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung
beschrieben: in dieser zeigt
Fig. I einen Vertikalschnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgi.'gcnstandcs entlang
der Linie l-l in der F i g. 3.
F i g. 2 einen Teilschnitt durch die in der F i g. 1 dargestellte
Vorrichiung entlang der Linie H-Il in der I' i g. i.
ho F i g. 3 einen Grundriß der in den Fig.! und 2 dargestellten
Vorrichtung und
F i g. 4 verschiedene Formen von Durchbrächen, welche
mit der Vorrichtung herstellbar sind.
In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsei form der Vorrichtung dargestellt, welche insbesondere
zur Aufnahme und zur Führung einer Halterung für eine pendelnde Elektrode einer Funkenerosionseinrichiting
anwendbar ist. Vorzugsweise ist tue Anordnung dabei
derart getroffen, daß die Aufnahme 23 eine nur pendelnde
Bewegung ausführt. In einer alternativen Ausführungsform
des Erfindungsgegenstandes könnte jedoch ein Werkzeug auch beispielsweise an den rotierenden
Zapfen 15 angeschlossen werden, wenn beispielsweise eine zentrische Bearbeitung für Kugellagersiize hergestellt
werden soll.
Die nachfolgend beschriebene Ausführungsform dient lediglich zur Veranschaulichung des Erfindungsgegenstandes,
wobei zu bemerken ist, daß außer den obengenannten
Anwendungsfällen ganz allgemein exzentrische Bahnbewegungen ausgeführt werden können, die
auch für beliebige andere Zwecke verwendbar sind.
Das Kernstück der in der F i g. 1 dargestellten Vorrichtung ist eine Zylinderbuchse 10, die in einer Kugeiführungsbuchse
24 entlang ihrer Zentral-Achse 11 auf und abbewegbar geführt ist. Die Zylinderbuchse 10
weist eine gegenüber der Zentral-Achse 11 unter einem
spitzen Winkel geneigte Bohrung 12 auf, in welcher ein Bolzen 13 innerhalb einer Kugelführungsbuchse 14
gleiibar gelagert ist. An den Bolzen 13 ist nach unten ein konzentrisch zu der Zylinderbuchse 10 angeordneter
Zapfen 15 angebracht. Der Bolzen 13 mit .uem nach unten ragenden Zapfen 15 ist gegenüber der Zylinderbuchse
10 gegen Verdrehung durch einen Stift 18 gesichert, der fest in dem Zapfen 15 sitzt und innerhalb der
Zylinderbuchse 10 verschiebbar geführt ist. Der Stift 18 ist parallel zu dem Bolzen 13 in einer entsprechenden
Bohrung in der Zylinderbuchse 10 verschiebbar geführt. Die Zylinderbuchse 10 mit dem Bolzen 13 ist einschließlich
dem nach unten ragenden konzentrischen Zapfen 15 sowie zusammen mit der Kugelführungsbuchse 24
sowie mit einer äußeren Lagerschale 25 für die Kugelführungsbuchse 24 drehbar gelagert. Die Lagerung für
die im wesentlichen aus den obigen Teilen bestehende drehbare Anordnung wird aus den beiden oberen Kugellagern
26 und 27 sowie aus einem unteren Kugellager 28 gebildet. Die beiden oberen Kugellager 26 und 27
sind auf der Höhe der Zylinderbuchse 10 angeordnet, so daß die Lagerschale 25 für die Kugelführungsbuchse 24
in den beidtii oberen Kugellagern 26 und 27 gehalten
ist.
Das untere Kugellager 28, welches gemä3 der Darstellung
in der Zeichnung als Doppelkugellager ausgebildet ist. dient der drehbaren Lagerung des Zapfens 15.
Der Zapfen 15 sowie der nach oben in die Bohrung 12 der Zylinderbuchse 10 hineinragenoc· Bolzen 13 sind
senkrecht zu der Zcntral-Achse 11 der Zylinderbuchse
10 verschiebbar gelagert, und zwar mittels eines in einer
Kugelführungsbuchse 17 hin und herbewegbaren Querbol/ens
16. Durch den Querbolzen 16 ist der Stift 18 hindurchgcführt. und zwar in der Weise, daß der Stift 18
fest im Querbolzen 16 sitzt.
Die Lagerung des Zapfens 15 gemeinsam mit der Aufnahme 23 für ein Werkzeug sind gegenüber der Zylinderbuchse
10 und deren entsprechenden Lagerteilen durch einen aus der Zeichnung ersichtlichen Kreuzschlitten
verbunden, so daß grundsätzlich der mit der Zylinderbuchse 10 gemeinsam drehbare Zapfen 15
ebenso wie die an der äußeren Lagerschale des unteren
Kugellager·» angebrachte Aufnahme 23 senkrecht zu der /eniral-Achse Il entlang zwei /u einander senkrecht
stehenden Koordinaten verschiebbar sind.
Duivh die Kreu/schliucn-Verbindung ist die Aufnahme
2 J daher in einer zu der Zentral-Achse 11 unter einen) rcchien Wi;ikr! ungeordneten Hbcne bewegbar.
Nin-Iifdlgend soll ;iuf die Art und Weise näher eingcj/.Ui)-IWi
werden, im welcher diese Bewegung der Aufnahme 23 herbeigeführt und gesteuert werden kann. An
ihrer Oberseite weist die Zylinderbuchse 10 einen Ansatz 29 auf, der im wesentlichen als zylinderförmige Hülse
ausgebildet ist, die mitteis einer Kugelf ührungsbuchse 30 drehbar gelagert ist.
Der Ansatz 29 weist eine Ringnut 19 auf. in weiche das eine Ende eines Steuerhebels 20 eingreift. Dieses
Ende des Steuerhebels 20 ist gabelförmig ausgebildet,
wobei an den beiden Gabelzinken, welche den Ansatz 29 auf der Höhe der Ringnut 19 beidseitig umgreifen,
jeweils nach innen stehende Kugellager 21 bzw. 22 angebracht sind, welche durch die beiden Kreisringflächen
geführt werden, welche die Ringnut 19 bilden. Der Steuerhebel 20 mit den beiden Kugellagern 21 und 22 ist aus
der F i g. 3 am deutlichsten ersichtlich.
Bei der in der Fig. 1 dargestellten Einstellung ist gemäß
den obigen Ausführungen der Zapfen 15 konzentrisch zu der Zylinderbuchse 10 angeordnet. Wenn die
Zylinderbuchse 10 durch eine entsprechende Schwenkbewegung des Steuerhebels 20 etwas angehoben wird,
so bleiben der Bolzen 13 sowie der ,"-jerbolzen 16 zusammen mit ucm z-äpicfi 15 üfiu ucfii oi'ti Io ZWdT 3üi
gleicher Höhe, zugleich werden jedoch diese genannten Teile gemäß der Darstellung in Fig. 1 nach links verschoben.
Diese Verschiebung nach links kommt dadurch zustande, daß der Bolzen 13 beim Anheben der Zylinderbuchse
10 aus der Bohrung 12 herausgleitet, so daß aufgrund der gegenüber der Zentral-Achse 11 geneigten
Anordnung der Bohrung 12 eine nach links gerichtete translatorische Bewegung zustand^kommt. Wenn
nunmehr in dieser nach links verschobenen Stellung des Zapfens 15 gemäß den obigen Ausführungen die Zylinderbuchse
10 einschließlich der zugehörigen Teile in Drehung versetzt wird, so wird die Aufnahme 23 auf
einer Kreisbahn bewegt, deren Radius der oben erläuterten Linksverschiebung entspricht. Bei dieser Bewegung
behält die Aufnahme 23 ihre Stellung im Raum bei. so daß diese Aufnahme und ein daran angebrachtes
Werkzeug keine Rotationsbewegung um die eigene Achse ausführen. Hingegen rotiert der Zapfen 15 mit, so
daß wahlweise durch Anbringung an der Aufnahme 23 ode. am Zapfen 15 entweder eine Bahnbewegung eines
Werkzeuges wahlweise mit oder ohne Eigenrotation herbeigeführt werden kann.
Durch eine entsprechende feste Einstellung des Hubes der Zylinderbuchse 10 kann die Aufnahme 23 über
den exzentrisch angeordneten und im Kreuzschlitten geführten Zapfen 15 auf einer Kreisbahn bewegt werden.
Durch eine entsprechende Schwenkbewegung des Steuerhebels 20 kann jedoch der Hub der Zylinderbuchse
10 momentan derart verändert werden, daß während der Drehbewegung oder während der Rolation der Zylinderbuchse
10 die Exzentrizität des Zapfens 15 und d?mi» ϊΐ-ch die Exzentrizität der Aufnahme 23 laufend
verändert werden. Auf diese Weise können beliebige vorgegebene Bahrxr; der Aufnahme 23 erzeupt werden,
die jedoch in ein und derselben Ebene liegen. Wenn der in seiner Gesamtheit in den F i g. 1 und 2 dargestellte
Werkzeugaufnah'Tiekopf in vertikaler Richtung bewegt
ho wird, während zugleich der Hub der Zylinderbuchse 10
im Werkzeugaufnahmekopf verändert wird, so lassen sich beispielsweise bei der Verwendung des Werkzeugaufnahmekopfes
an einer Funkenerosionsmaschine mit einer in der Aufnahme 23 angebrachten Elektrode
h'i Durchbrüche in Bauteilen wie Schallplatten für eine
Stanzeinrichtung erzeugen, wie sie in der F i g. 4 veranschaulicht
sind.
In der I- i g. 4a sind Durchbrüche dargestellt, bei wcl-
ζό ^y Di υ
chen die Exzentrizität der Aufnahme 23 gegenüber der Zcntral-Achsc 1! der Zylinderbuchse 10 über die Dicke
der Schnittplattc entweder konstant gehalten wurde oder kontinuierlich verändert wurde. Gemäß der Darstellung
in der F-'ig. 4a kann ein Durchbruch erzeugt >
werden, der sich wahlweise von oben nach unten entweder erweitert oder verengt. Da/u ist es lediglich erforderlich,
bei fortschreitender Vertikalbewcgung des Werkzeugaufnahmekopfes über eine entsprechende
Schwenkbewegung des Steuerhebels 20 den Hub der to Zylinderbuchse 10 und damit die Exzentrizität der Aufnahme
23 zu vergrößern oder zu verkleinern.
Die Schwenkbewegung des Steuerhebels 20 kann beispielsweise dadurch in geeigneter Weise gesteuert werden,
daß der Steuerhebel 20 als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, dessen eines F.nde gabelförmig ausgebildet
ist und in die Ringnut 19 der Zylinderbuchse 10 eingreift, während das andere Ende entweder an einem maschinenfcstcn
Teil bcfcstiat ist oder entlang einer Steuerkurve
geführt ist. Durch entsprechende Wahl des He- >o belverhältnisses b/w. durch entsprechende Einstellung
der jeweiligen Länge der beiden Hebelarme oder durch entsprechende Ausbildung der Steuerkurve läßt sich erreichen,
daß der Hub der Zylinderbuchse 10 nach einer vorgebbaren Funktion von der Höhenverstellung des
Werkzeugaufnahmekopfes verändert wird.
Wenn die Exzentrizität der Aufnahme 23 über einen Teil der Vertikalbewegung des Werkzeugaufnahmekopfes
auf Null eingestellt ist und während eines weiteren Teiles dieser Vertikalbewegung sich stetig verän- jo
dert, können beispielsweise die in der Fig.4b schematisch
dargestellten Durchbrüche in einer Schnittplatte erzeugt werden.
Es lassen sich mit der oben im einzelnen näher erläuterten Steuerung des Hubes der Zylinderbuchse 10 jedoch
auch unregelmäßige Formen von Durchbrüchen in einer Schnittplatte erzeugen, die in Extremfällen nicht
einmal symmetrisch in bezug auf die Zentral-Achse sein müssen, wie sie in der Fig.c dargestellt sind. Grundsätzlich
kann auch der Hub der Zylinderbuchse 10 währcnd einer Umdrehung ihrer Rotationsbewegung verändert
werden, so daß beispielsweise Durchbrüche erzeugt werden können, die erheblich von der Kreisform
abweichen.
Wenn die Hubbewegung der Zylinderbuchse 10 in geeigneter Weise auf die Drehbewegung der Zylinderbuchse
10 mit ihren zugehörigen Bauteilen abgestimmt ist, lassen sich mit der in den F i g. 1 bis 3 dargestellten
Vorrichtung praktisch beliebige Formen von Durchbrüchen mit einer in der Aufnahme 23 eingespannten Elektrode
bei einer Funkenerosionsmaschine hervorrufen. Natürlich können auch beliebige andere geeignete
Werkzeuge in die Aufnahme 23 oder in den Zapfen 15 eingesetzt werden, um komplizierte Bearbeitungsvorgänge
oder Formgebungsvorgänge herbeizuführen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
60
65
Claims (1)
1. Vorrichtung zur Führung einer Werkzeugaufnahmevorrichtung, insbesondere für elektroerosive
Bearbeitung, auf einer ebenen Bahn, mit verstellbarer Exzentrizität der Werkzeugaufnahmevorrichtung in bezug auf ein maschinenfestes Teil, mit einer
urn eine Zentral-Achse (11) drehbaren und in Achsrichtung verschiebbaren Zylinderbuchse (10), welche eine gegenüber der Zentral-Achse (11) geneigte
Bohrung (12) aufweist, und mit einem in die geneigte Bohrung (12) eingreifenden, verschiebbaren Bolzen
(13) an dessen einem aus der geneigten Bohrung herausstehenden Endabschnitt das Werkzeug anbringbar ist, dadurch gekennzeichnet,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2649570A DE2649570C2 (de) | 1976-10-29 | 1976-10-29 | Vorrichtung zur Führung einer Werkzeugaufnahmevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2649570A DE2649570C2 (de) | 1976-10-29 | 1976-10-29 | Vorrichtung zur Führung einer Werkzeugaufnahmevorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2649570A1 DE2649570A1 (de) | 1978-05-03 |
| DE2649570C2 true DE2649570C2 (de) | 1985-08-01 |
Family
ID=5991984
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2649570A Expired DE2649570C2 (de) | 1976-10-29 | 1976-10-29 | Vorrichtung zur Führung einer Werkzeugaufnahmevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2649570C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3320129C1 (de) * | 1983-06-03 | 1984-10-11 | Aeg-Elotherm Gmbh, 5630 Remscheid | Verfahren und Maschinen zum Formschleifen von gesenkartig ausgebildeten und als Patrize oder Matrize verwendbaren Werkstuecken,insbesondere Grafitelektroden,fuer die funkenerosive Bearbeitung von Werkstuecken |
| DE4330058A1 (de) * | 1993-09-06 | 1995-03-09 | Fischer Artur Werke Gmbh | Bohrvorrichtung zur Herstellung von Bohrlöchern mit Hinterschneidung |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SU522936A1 (ru) * | 1974-09-20 | 1976-07-30 | Особое Конструкторское Бюро По Проектированию Средств Автоматизации И Контроля И Электроэрозионного Оборудования | Устройство дл электрофизикохимической размерной обработки |
-
1976
- 1976-10-29 DE DE2649570A patent/DE2649570C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2649570A1 (de) | 1978-05-03 |
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Legal Events
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