DE2103861C - Verfahren zur Herstellung von Inosin auf mikrobiologischem Wege - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Inosin auf mikrobiologischem WegeInfo
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Description
in.i-.in (lUpovanthin-Ribosid) ist ein wichtes Zwische:iproüukt
zur Herstellung \on 5'-lnosmsäure (lno>m-5-phosphorsäure), die in großem Umfang
als ehemi\dier Wurzstoff verwendet wird. Fener hat
Inosin in letzter Zeit als wichtiges Arzneimittel Bedeulung gewonnen, da es ausgezeichnete therapeutische
Wirkungen bei schwerem Herzleiden. Leberleiden oder abrormem Zellstoffwechscl. z. B. L.eukopenie.
zeigt.
Die bisher bekannten Verfahren zur Herstellung von Inosin weisen Nachteile und Mängel auf
fs wurde häufig gefunden, daß das Enzymsystem
zur Biosynthese von 5'-lnosinsäure. die als Vorläufer
des Inosins angesehen wird, der Feedback-Hemmung und der Repression durch verschiedene Purinnucleotide
oder ähnliche Verbindungen unterlieg! (vergl. Harn ο Mom öse, Protein. Nucleic Acid and
Enzyme [Japan], Bd. 13, S. 781 [1968]). Versetzt man
das Nährmedium eines zur Akkumulation von 5'-lnosinsäure befähigten Mikroorganismus während
der Akkumulation von 5'-Inosinsäure z. B. mit einem Überschuß \ou Adenin oder Guanin, so wird die
Akkumulation der 5'-lnosinsäure beträchtlich gehemmt.
Aufgabe der Erfindung war es daher, ein Verfahren zur Herstellung von Inosin auf mikrobiologischem
Wege zur Verfügung zu stellen, das die Nachteile und Mängel der bekannten Verfahren nicht aufweist.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst.
Die Erfindung beruht auf dem Befund, J.'.B das
En/\ msvstem zur Biosynthese von 5-Inosinsäure
bei bestimmten Mikroorganismen von der Art Brevibacterium
aminoniagenes keiner solchen Fccdback-Hemmung und/oder Repression unterliegt. Diese
Mikroorganismen häufen während der Fermentation beträch !liehe Inosinmengen im Kulturmedium und
in den Zellen an. Inosin wurde bereits durch Züchten
bestimmter Stämme von Brevibaclerium ammoniauenes
erhallen (französische Patentschrift 1 487 024, deutsche Offenlcgungsschrift 1 807 622).
Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zur Herstellung von Inosin durch aerobes Züchten
eines Stammes der Art Brcvibactcriiim ammoitiagcnes
in einem hierfür üblichen Nährmedium bei hierfür üblichen Temperatur- und pll-Wcrt-Vcrhältnissen,
das dadurch gekennzeichnet ist, daR man Brevibacterium
ammoniagenes ATCC 21 477, Brevibaclerium aminoniagenes ATCC 21 478, Brevibacterium
ammoniagenes ATCC 21 479 oder Brevibacterium ammoniagenes ATCC 21 480 einsetzt.
Nach dem Verfahren der Erfindung gelingt es. Inosin auf einfache Weise aus billigen Ausgangsstoffen
in hoher Ausbeute herzustellen.
Die zur Durchführung des Verfahrens der Erfindung verwendeten Bakterienstämme wurden durch mutagene
Behandlung, z. B. mit Hilfe von ultrav ioletten Strahlen.
Röntgenstrahlen. y-Strahlen oder mutagenen Verbindungen,
erhalten. Die Bakterienstämme wurden mit hoher Häufigkeit isoliert, wenn man die Mikro-Organismen
nach durchgeführter Mutation auf cnem purinanaioge Verbindungen, 7. B. 6-Mercaptopurin.
6-Mercaptoguanin. 6-Methylmercaptopurin. S-Azaadenin.
8-Azaguanin. 8-Azaxanthin. 2-Fluoradenin und 2-Bromadenin. enthaltenden Agar-N'ährboden
wachsen lief
Die Tabe' ι I und Il zeigen, daß das Enzymsystem
zur Biosynt: jse der 5-lnosinsäure df zur Durchführung
des Verfahrens der Erfindung verwendeten Mikroorganismen nicht der Feedback-Hemmung und
oder Repression unterliegt. Der Ausgangsstamm Brevibacterium ammoniagenes ATCC 6S72 (WiIdstamm)
wurde nach Behandlung mit N-Methyl-N'-nitro-N-nitrosoguanidin auf einem 6-Mercaptoguanin
enthaltender Nährboden ausgestrichen. Aus den gewachsenen Mikroorganismen wird der Stamm
Brevibaeterium ammoniagenes, der die Bezeichnung ATCC 21477 erhielt, isolfert. Tabelle 1 zeigt, daß die
Phosphoribosyl-pyrophosphat-amidotransferase (Enzymnummer 2.4.2.14) dieser Mutante durch Purin-
3η nucleotide nicht gehemmt wird. Das genannte Enzym
ist ein Schlüsselenzym der Biosynthese von 5'-Inosi:isäure und ein l.eitenzym zur Untersuchung der
Feedback-Hemmung dieses Biosynthesewegs. Tabelle II zeigt, daß die Enzymbildung durch Purinbasen
nicht reprimiert wird.
Inhibitor
Adenosin-5'-mono-
phosphat
Adenosin-5'-triphos-
phat ....
Uuanosin-
so 5'-monophosphat
phosphat
Adenosin-5'-triphos-
phat ....
Uuanosin-
so 5'-monophosphat
Molare
Inhibitor-Konzen
tration
Inhibitor-Konzen
tration
10 -
10
10 -
Hemmung der Phosphor-
ibosylpyrophosphatarr.idotransferase. Prozent ATCC 6872 1 ATCC 21477
iOO
100
| Reprcssor | Repressor- Konzcn- iraiion, mg/1 |
Repression der Enzym bildung, Prozent ATCC 6872 j ATCC 21477 |
0 0 |
| \denin Guanin |
500 500 |
80 75 |
Bei einigen der beim Verfahren der Erfindung einzusetzenden Stämme handelt es sich um Nährstoffabhängige Stämme, deren Enzymsystem zur Biosynthese
von 5'-lnosinsäure keiner Feedback-Hemmung und/oder Repression unterliegt und die zum Wachs-
ium ζ. B. Aminosäuren. Vitamine oder organische
Basen benotigen. In den Beispielen 3 und 4 wird
gezeigt, daß die dort verwendeten, guanin- und oder adeninabhängigen Stämme in hoher Austeile produzieren.
Im Verfahren der Erfindung können sowohl
synthetische als auch komplexe Nährlösungen verwendet
werden, vorausgesetzt, daß sie die für das Wachstum des verwendeten Stammes notwendigen
Bestandteile enthalten. Solche Nährlösungen sind wohlbekannt und enthalten 7. B. eine Kohlensioffquelle.
eine StickstofTquelle. anorganische Verbindungen und Spuren wichtiger Elemente und Verbindungen.
Als Kohlenstoffquelle können /. B. Kohlenhydrate, wie Glucose, Fructose. Saccharose. Maltose.
Mannose. Mannit, Galactose. Riho;e. Glycerin.
Stärke, flüssiges Stärekhydroksai und Melasse, organische
->iuren. wie Essigsäure. Milchsäure. Brenztraubensäure
und Cilukonsäure oder Aminosäuren,
wie Glycin, Glutaminsäure. Alanin. Glutanin und Asparagin, verwendet werden. Als KohLp.siuiiquelle
kann entweder eine der genannten Verbindungen oder ein Gemisch aus mehreren dieser Verbindungen
verwendet werden. Wenn dse im Verfahren der
Erfindung verwendeten Stämme Kohlenwasserstoffe zu assimilieren -vermögen, kann auch ein Kohlenwasserstoff
oder ein Kohlenwasserstoffeen-ii-vV. als
hauptsächliche Kohlenstoffquelle verwendet werden. Solche Kohlenwasserstoffe sind z. B. unverzweigte
Paraffine mit 5 his I " C-Atomen, wie n-Pentan.
n-Octan. η-Dekan. n-Dodekan und n-He\adekan. verzweigte Paraffine, wie Isopentan und Isooctan.
alicyclische Kohlenwasserstoffe, wie Cyclohexan und
Cyclooctan. geradkettige und verzweigte Olefine wie Penten-(2). Hexen-(l), Octen-U) und Octen-(2). cyclische
Olefine, wie Cyclohexen. aromatische Kohlenwasserstoffe,
wie Benzol, o-Xylol, und p-Xylol, und
Kohlenwasserstoffgemische, wie Petroläther. Leichtöle, Schweröle und Paraffinole, d. h. verschiedene
Erdölfraklionen einschließlich Rohöl. Es können einzelne Kohlenwasserstoffe oder Gemische mehrerer
Kohlenwasserstoffe verwendet werden. Es kann auch /. B. ein Kohlenhydrat zusammen mit einem Kohlenwasserstoff
als Kohlenstoff quelle verwendet werden.
Als Stickstoffquelle können anorganische oder organische Verbindungen, z. B. Ammoniak. Ammoniumsalze,
wie Ammoniumchlorid. Ammoniumsulfat. Ammoniumnitrat, Ammoniumaeetat. Ammoniumphosphat
und Ammoniumcarbonat, Harnstoff, Glycin. Glutaminsäure und Alanin oder stickstoffhaltige
Substanzen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, wie Maisquellwasser, Hefeextrakt. Fleischextrakt.
Pepton, Fischmehl, Bouillon Caseinhydrolysate, lösliche Fischbestandteile, Reiskleieextrakt. NZ-Amine
(eine Reihe von Caseinhydroly säten), entfetteter Sojabohnenpreßkuchen,
angedaute Produkte, wie abgebautes Fischmehl oder abgebauter entfetteter Sojabohnenpreßkuchen
oderSchmetterlingspuppenhydrolysat, verwendet werden. Die genannten Stickstoffquellen können
entvveder einzeln oder als Gemische verwendet werden.
Als anorganische Verbindungen können der Nährlösung z. B. Magnesiumsulfat. Natriumphosphat,
Kaliumdihydrogenphosphat, Dikaliumhydrogenphosphat, Eisen(ll)-sulfat, Manganchlorid, Calciumchlorid,
Natriumchlorid, Zinksulfat, Mangansulfat und CaI-ciumcarbonat
zugesetzt werden.
Wenn im Verfahren der Erfindung Bakterienstämme verwendet werden, die zum Wachstum Spuren wichtiger
Nährstoffe. /.. B. Vitamine. Aminosäuren oder organische Basen, benötigen, so werden diese \ erbindungen
der Nährlösung zugesetzt, wenn sie nicht schon in den Hauptbestandteilen der Nährlösung
eniKilien sind. Solche wichtigen Nährstoffe sind z. B.
Purinbasen. wie Adenin oder Guanin, und oder Vitamine, wie Biotin. Thiamin und Cobalamin.
Die Fermentation wird unter aeroben Bedingungen.
ίο z. B. in aerober Schütielkullur oder in belüfteter und
gerührter Submerskuliur. bei Temperaturen von etwa 20 bis 4(1 C und einem pH-Wert der Nährlösung von
etwa 4.0 bis etwa 9.0 durchgeführt. Zur Erzielung
hoher Inosinausbeuten wird während der Fernientation
der pH-Wert durch Zugabe von /. B. wäßriger Ammoniak-. Harnstoff- oder Nairiumhydro'udlösung
auf etwa 7.0 gehalten. Im Verfahren der Erfindung stellen jedoch die Temperatur und der pH-Wert der
Fermentation keine kritischen Faktoren dar. Nach 2- bis 7tägiger Fermentation unter den genannten
Bedingungen haben sich beträchtliche Inosinmengen in der Kulturflüssigkeit und in den Zellen des Mikroorganismus
angereichert.
Nach beendeter Fermentation wird das Inosin aus der KuI'irflüssigkeit nach bekannten Methoden,
z. B. mit Hilfe von Ionenaustauschern, durch Lösungsmittelextraktion.
Ausfällung, -\dsoption oder Chromatographie isoliert. Vorzugsweise wird das Inosin
mit Hilfe von Ionenaustauschern isoliert.
Die Beispiele erläutern die Erfindung. Wenn nicht anders vermerkt, sind die angegebenen Prozente
Gew iehtsprozenle Liter Wasser.
3=^ Brevibaeterium ammoniagenes ATCC 21477 wird
in einer aus 2% Glucose. 1 °·0 Pepton. 1" „ Fleischextrakt.
1% HefeextKjkt und 0,3'V0 Natriumchlorid
bestehenden Nährlösung 24 Stunden bei 30 C zur Gewinnung des Anzuchtstamms gezüchtet.
Es wird eine Nährlösung hergestellt, die pro Liter Wasser folgende Bestandteile enthält:
| 50 | g | Glucose. |
| 10 | g | Kaliumdihydrogenphosphat. |
| 10 | CI) | Dikaliiimhydrogenphüsphat. |
| 10 | e | Magnesiumsulfat. |
| 1. | Og | Calciumchlorid. |
| 10 | mg | Eisensulfat. |
| 1 | mg | Zinksulfat, |
| 10 | mg | Mangansulfat. |
| 5 | mg | Vitamin B1. |
| 10 | mg | Calciumpantolhenat. |
| 20 | mg | Cystin. |
| 30 | Ug | Biotin, |
| 10 | g | Fleischextrakt, |
| 2 | •TO 1 | Harnstoff (getrennt sterilisiert) |
3 Liter dieser Nährlösung werden nach Einstellen des pH auf einen Wert von 7,8 in einem 5-Liter-
fio Fermenter 30 Minuten bei 120 C sterilisiert. Die
abgekühlte sterilisierte Nährlösung wird mit 3(X) ml des vorstehend beschriebenen Anzuehtstamins beimpft.
Nach 4tätiger Fermentation, wobei der pH-Wert mit wäßriger Ammoniaklösung auf 6.8 gehalten
wird, enthält die Kulturflüssigkeit 35,4 mg Inosin ml.
Die Kulturflüssigkeit wird zur Entfernung des
Zellmaterials und der Niederschläge filtriert. 1 Liter des Kulturfiltrats wird zusammen mit I Liter eines
ihirJi Furakiion des /ellenmaterials und der Niederschläge
r.iit heißem Wasser erhaltenen Fvtrakts auf
eine loneiiausiauschersäule siark saurer Kationenaustauscher
auf der Basis eines Surol-Divinvlbenzol-Copoivnierisats
gegeben, wobei das Inosin an den Ionenaustauscher gebunden wird. Die Säule wird mit
Wasser gewa.seIien und anschließend mit 0.0! π »illriser
Ammoniaklosung elutert. Die inosinhaltigen Fraktionen werden vereinigt, und das Lösungsmittel
wird unter vermindertem Druck teilweise abdestilhert. Nach Abkühlen des Konzentrats werden IS.4 g Inosin
ui Form verunreinigter Kristalle erhalten. Die Identität
der urrkrisialiisierte'i Verbindung mit Inosin wurde
durch Flemenuiranahse. Bestimmung des Gehalts
von Base und Zucker. L itraMoleitspektroskopie und
Bestimmung der Ri-W cnc in der Papierchromaiographic
nachgewiesen.
Brevibacterium ammoniagenes ATCC 6872 wurde
mit ultraviolettem Licht bestrahlt. Die aus diesem
Stamm isolierte Mutante Brevibai .erium ammoniagenes
ATCC 2147S wird als Anzuchtstamm verwendet.
Die Fermentation wird gemäß Beispiel I durchgeführt,
ausgenommen, daß Glucose durch ein Stärkehydrolysat mit einem Glucosegehah von 200g Liter ersetzt
wird. Nach 1 HMündiger Fermentation enthält die
Kulturflüssigkeit 43.5 mg Inosin ml.
Brevibacterium ammoniagenes ATCC21 477 wurde mit ultraviolettem Licht bestrahlt. Die daraus isolierte
adeninahhängige Mutante Brevibacterium ammoniagenes
ATCC 21479 wird als Anzuchtstamm verwendet. Die Fermentation wird gemäß Beispiel i durchgeführt,
ausgenommen, daß der Nährlösung 300 mg Liter Adenin und KK) mg Liter Hypoxanthin zugesetzt
wert' -n: ferner wird die Nährlösung 48 Stunden nach Beginn der Fermentation mit 5"0 Glucose versetzt.
7ur pH-Regulierung der Kullurflüssigkeit wird eine 2O0Z0IgC wäßrige Harnstofflösung verwendet. Nach
120stündigcr Fermentation enthält die Kulturflüssigkcit
45.5 mg Inosin ml.
Brevibacterium ammoniagenes ATCC 21478 wurde mit Methansiilfonsäureäthyiester behandelt. Die daraus
isolierte adenin- und guaninabhängige Mutante Brevibacterium ammoniagenes ATCC 21480 wird als
Anzuchlstamm verwendet.
Es wird eine Nährlösung hergestellt, die in 1 Liter
Wasser folgende Bestandteile enthält:
15"/0 (ausgedrückt in Glucose) säurehydroly-
sierte Abfallmasse.
2,0 g Dikaliumhydrogenphosphat,
2,0 g Dikaliumhydrogenphosphat,
5 nig Vitamin B1.
Ui mg ,"i'-AIunin.
Ui mg ,"i'-AIunin.
i..(i J Harnstoff (getreu sterilisiert).
5.0 g Natmmiglutamat.
2.0 g I'ep'.on.
5.0 g Natmmiglutamat.
2.0 g I'ep'.on.
30o mn Adenin.
200 mg Guanin.
200 mg Guanin.
Der pH-Wert der Nährlösung wird auf 7,4 eii.gestellt.
Die Fermentation wird gemäß Beispiel 1 durchgeführt, ausgenommen, daß die Kühlflüssigkeit
41S biiinden nach Beginn der Fermentation mit 10" „
(ausgedrückt in Glucose! säurehvdrolvsierier Abfallmelassc
versetzt wird. Der pH-Wert der Kultiirflüssigkeit
wird mit wäßriger Ammoniaklösung auf 6.4 einresiuüert. Nach 120sti'indiger Fermentation
enthält die Kühlflüssigkeit 52.4mg Inosinml.
In der nachstehenden Tabelle werden die lnosinausbeuten,
die nach dem eri'indungsgemäßen Vcrfahren erhalten werden, mit den nach bekannten Verfahren
erhaltenen Ausbeute, verdienen.
Stamm
In der
Kuliurbruhe I
Kuliurbruhe I
Ausbeute, bc/ogen auf die Hatipi-
| enmaiicncs | kohlenstoiT | |
| Inosin, πιμ mi | quelle. " | |
| Brevibacterium ammonia | ||
| genes ATCC 21295 (deut | ||
| sche Offeniegungsschrift | ||
| 1 K07 622. Beispiel 1) ... | 18.4 | 18.4 |
| Baflillus pumilus tiottheil | ||
| ATCC 19546 (deutsche | ||
| Offeniegungsschrift | ||
| 1 517 S57. Beispiel 3) ... | 17.8 | 17.8 |
| Arthrobactcr paraftineus | ||
| ATCC 21161 (französi | ||
| sche Patentschrift | ||
| 1 563 036. Beispiel 2) ... | 2.8 | 2.8 |
| Brevibacterium ammonia | ||
| genes ATCC 15312 (fran | ||
| zösische Patentschrift | ||
| 1 487 024. Beispiel 2) ... | 7.3 | 9.1 |
| Bacillus subtilis ATCC | ||
| 14661 (französische Pa | ||
| tentschrift 1 321 118, | ||
| Beispiel 3) | 4.5 | 9,0 |
| Bacillus subtilis ATCC | ||
| 19162 (L1SA.-Patent | ||
| schrift 3 409 502. Bei | ||
| spiel 2) .... | 5.6 | 11,2 |
| Vorliegende Erfindung | ||
| Beispiel 1 | 35,4 | 23.6 |
| Beispiel 2 | 43.5 | 21,8 |
| Beispiel 3 | 45.5 | 22,8 |
| Beispiel 4 | 52.4 | 21,0 |
Claims (1)
- Patenianspruch:Verfahren zur Herstellung \on Inosin durch aerobes Züchten eines Stammes der Art Brevibaeterium ammoniagenes in einem hierfür üblichen Nährmedium bei hierfür üblichen Temperatur- und pH-\\ emerhältnissen. dadurch gekennzeichnet, daß man Brevibacterium ammoniagenes ATCC 21 477. Brcvibacterium ammoniager.e> ATCC 21 478, Brcvibaclerium ammonia gen es ATCC 21 479 oder Brevibacierium ammoniaseres ATCC 21 480 einsetzt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP961470 | 1970-02-05 | ||
| JP45009614A JPS515075B1 (de) | 1970-02-05 | 1970-02-05 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2103861A1 DE2103861A1 (de) | 1971-08-19 |
| DE2103861B2 DE2103861B2 (de) | 1973-02-01 |
| DE2103861C true DE2103861C (de) | 1973-09-06 |
Family
ID=
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