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DE2103321A1 - Vorrichtung zur Mehrfachbeiich tung in einer fotografischen Kamera - Google Patents

Vorrichtung zur Mehrfachbeiich tung in einer fotografischen Kamera

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Publication number
DE2103321A1
DE2103321A1 DE19712103321 DE2103321A DE2103321A1 DE 2103321 A1 DE2103321 A1 DE 2103321A1 DE 19712103321 DE19712103321 DE 19712103321 DE 2103321 A DE2103321 A DE 2103321A DE 2103321 A1 DE2103321 A1 DE 2103321A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film transport
coil
lever
film
rewind
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712103321
Other languages
English (en)
Other versions
DE2103321B2 (de
DE2103321C3 (de
Inventor
Katsuhiko Kawagoe Saitama Watanabe Koichiro Urano Fuimo Tokio Nomura, (Japan) P
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pentax Corp
Original Assignee
Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd filed Critical Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
Publication of DE2103321A1 publication Critical patent/DE2103321A1/de
Publication of DE2103321B2 publication Critical patent/DE2103321B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2103321C3 publication Critical patent/DE2103321C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/42Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film
    • G03B17/425Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film motor drive cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
  • Shutter-Related Mechanisms (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
HELMUTSCHROETER KLAUS LEHMANN 2103321
DIPL.-PHYS. DIPL.-ING. 8 MÜNCHEN 25 · LIPOWSKYSTR. 10
y-as-89 SB/Po
22.I.I97I
Vorrichtung zur Mehrfachbelichtung in einer fotografischen Kamera
Die Erfindung "betrifft eine "Vorrichtung zur Mehrfachbelichtung in einer fotografischen Kamera, in der der Filmtransport durch eine Spule erfolgt, die in Reibungskopplung mit einem Filmtransportmechanismus steht, welcher mit dem Verschlußaufzug gekoppelt ist.
Es ist bereits eine Vorrichtung zur Mehrfachbelichtung bekannt, bei der eine Kupplung zur Ein- und Auskopplung der Schaltrolle des Filmtransports und eine Kupplung zwischen einer Filmtransportachse und der Innenseite der Spule vorgesehen ist. Beide Kupplungen stehen mit einer Bedienungstaste in Verbindung, die auf der Außenseite der Kamera angeordnet ist und beide Kupplungen auskuppelt. Wird mit einer solchen Kamera eine Mehrfachbelichtung durchgeführt, so muß die Bedienungstaste betätigt werden, so daß die Schaltrolle und die Filmtransportspule frei drehbar sind, bevor die zweite Aufnahme durchgeführt wird. Wird in diesem Zustand der Filmtransporthebel betätigt, so wird nur der Verschluß gespannt, ohne daß der Film mit der bereits durchgeführten ersten Aufnahme aus dem Belichtungsbereich weitertransportiert wird. In der praktischen Durchführung sind jedoch noch weitere Bedienungsfunktionen erforderlich. Vor der Betätigung der Bedienungstaste und nach der ersten Aufnahme muß eine an der Oberseite der Kamera vorgesehene
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Rückspulkurbel angehoben und nach dem Filmtransport in einer Patrone wieder eingedrückt werden. Die Bedienungstaste muß betätigt und der Filmtransporthebel bewegt werden, wie es vorstehend beschrieben wurde. Auf diese Weise ist es möglich, die zweite Aufnahme ohne Verlagerung des Films aus dem Belichtungsbereich heraus durchzuführen.
Auch bei Kameras mit automatischem Verschlußaufzug, in denen keine Kupplung für die Filmtransportspule vorgesehen ist, kann eine Mehrfachbelichtung durchgeführt werd'en. Das Spannen des Verschlusses ohne Weitertransport des Films ist hierbei möglich, indem mit der Rückspulkurbel der Film um ein Bild zurückgedreht wird, nachdem die erste Aufnahme durchgeführt ist. Dann wird eine Freigabetaste zur Lösung des Schaltrades des FilmtransOorts betätigt und der Filmtransporthebel bewegt. Durch diese Vorgänge kann sich jedoch eine leichte Verlagerung des Films ergeben, so daß die für Mehrfachbelichtungen gewünschte Stabilität nicht vorhanden ist, denn es wurde eine Filmspule bewegt.
Die wichtigste und wesentlichste Anforderung für die Kehrfachbelichtung besteht darin, daß der Verschluß kurz vor der zweiten Aufnahme gespannt werden kann und daß der Film nicht verlagert oder weitertransportiert wird. Bei der bekannten Kamera mit zwei Kupplungen wird dieses Erfordernis weitgehend erfüllt, jedoch führt eine Kupplung zwischen der Filmtransportspule und deren Achse nicht nur zur Beeinflussung der Filmtransportspule während der Betätigung des Filratransporthebels, sondern bedingt auch eine extrem komplizierte Konstruktion, durch die solche Vorrichtungen zur Mehrfachbelichtung fehleranfällig und kostspielig sind. Die Kamera der zweiten bekannten Art erfordert eine besonders sachkundige Bedienung zur Mehrf'achbelichtung, da unbeabsichtigte Filmverlagerungen auftreten können.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zur Kehrfachbelichtung zu schaffen, die die vorstehend genannten Nachteile vermeidet und sich durch einen besonders einfachen Aufbau sowie durch einfache Bedienung auszeichnet.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist zur Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß ein die Spule gegen die Wirkung der !Reibungskupplung stillsetzendes Element vorgesehen ist, das durch ein manuell betätigbares Bedienungselement in seine Hemmstellung bewegbar ist, welches außerdem ein Freipcabeelement für die Schaltrolle des Filmtransports betätigt.
AusführungsbeisOiele der Erfindung werden im folgenden an Hand der 7eichnun~ beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine einfache perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeis"Diels der Erfindung,
Fig. P. eine verkleinerte Ansicht der in Fig. 1 gezeigten Anordnung von unten,
Fig. 5 einen Vertikalschnitt eines Teils einer Kamera, die mit der» erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgerüstet ist,
Fig. 4 den Schnitt A-A aus Fig. 3,
Fig. ^ eine perspektivische Darstellung eines Bedienungseleinentes der erfindunersgemäßen Vorrichtung und
Fig. 6 den Vertikalschnitt einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
In Fir. 1 ist eine Filmtransportspule 3 dargestellt, die durch eine r?cibungEl:oDplung gedreht wird. Zur Stillsetzung der Spule 3 gegen cie Wirkuncr der Reibungskopplung ist ein L-förmiges Hemmelement vorgesehen, das an einer irundiDlatte 19 schwenkbar befestigt ist und durch eine Feder 23 im Uhrzeigersinn (Fi<-% 1) derart ^edreht wird, daß sein eines Ende 24a einen Abstorid zu eine;r Flansch 5a der Srmle ? hat. Dar, andere Ende
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BAD ORIQtNAL
24b liegt an der einen Seite 21c eines Hebels 21d an, der an einem manuell betätigbaren Bedienungselement angeordnet ist. Dieses träfet den Hebel 21d über Keinem als Druckknopf 21 o.a. ausgebildeten Teil und ist ferner mit einem Kontaktteil 21a versehen, dessen schräge Fläche unmittelbar über dem Hebel 21d so angeordnet ist, daß sie wahlweise mit einem Vorsprung 1Jc eines Rückspulhebels 13 auf der anderen Seite 21b . des Hebels 21d in Wechselv/irkung gebracht v/erden kann. Der Rückspulhebel 13 ist mit einem Freigabeelement 17 gekoOpelt, das beispielsv/eise ein Rückspulknopf f,ur Freigabe des Schaltrades des Filmtransports sein kann. Der Bedienungsknopf 21 enthält eine Feder und ist in vertikaler Richtung längs seiner Achse 23 beweglich, er wird durch die Feder in einer nach unten gedrückten Lage gehalten, bis auf ihn eine Druckkraft einwirkt .
Das Freigabeelement hat am unteren Teil der Schaltrollenachse 2 eine ITut 2a, in die ein Ende 13a des RücksOulhebels 13 einrasten kann. Der als Freigabeelement vorgesehene, die Lösung des Schaltrades bewirkende Rückspulknopf 17 ist unter der Nut 2a angeordnet. Der Rückspulhebel 13 wird normalerweise im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 2 und 4) vorgespannt, so daß sein vorderes Ende 13a in die Nut 2a einrasten kann, wenn der Rückspulknopf 17 nach oben gedrückt wird. Bei diesem Vorgang wird ein Vorsprung 10a eines Kupplungsringes 10, der mit einer kleinen Schraube 11 an der Achse 2 der Schaltrolle 1 befestigt ist, aus einer Vertiefung 9a herausbewegt, die am oberen Teil 9 eines Schaltrollenzahnrads 8 vorgesehen ist. Dadurch kann die Schaltrolle 1 leerlaufend gedreht werden. Das Schaltrollenzahnrad 8 überträgt seine Drehung über die leerlaufenden Zahnräder 6 und 7 auf ein Filmtransportzahnrad 5, das mit einer Abtriebsfläche 5a versehen int. Es ist auf einer Spulenachse 4 befestigt, die in Reibungskupplung mit der Filmtransportspule 3 steht.
BAD ORIQfNAL
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Der Rückspulhebel13 ist auf einer Achse 14 an der Grundplatte 19 drehbar gelagert. Er hat ein gezahntes Ende 13b, das auf die Antriebsfläche 5a des Rückspulzahnrades 5 einwirkt. Der Hebel 21d am Bedienungsknopf 21 wirkt mit; seinem Ende 21b auf einen Flansch 17a des Rückspulknopfes 17 ein. Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn eine Mehrfachbelichtung durchgeführt wird. Dann wird der Rückspulknopf 17 durch den Bedienungsknopf 21 nach oben gedruckt. Beim Filmtransportvorgang kann der Rück spulknopf 17 unabhängig von dem Bedienungsknopf für die Kehrfachbelichtung betätigt v/erden.
Die Schaltrolle 1 des Filmtransports ist auf ihrer Innenseite mit einer Vertiefung 1a versehen, in die das vordere Ende 11a der kleinen Schraube 11 hineinragt. Das Hemmelement 24 ist an einer Achse 24c schwenkbar an einem Lagerstück 19 befestigt, das durch teilweises Umbiegen der Grundplatte 19 gebildet ist. Mit 15 und 15 sind die ilchsen der leerlaufenden Zahnräder 6 und 7 bezeichnet, ferner isb eine Feder 18 und eine untere Abdeckplatte 20 der Kamera vorgesehen.
Im folgenden wird die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Mehrfachbelxchtung beschrieben.
Die Mehrfachbelxchtung wird eingeleitet, nachdem die erste Aufnahme in derselben Weise wie bei einer bekannten Kamera durchgeführt wurde. Der Bedienungsknopf 21 für die Mehrfachbelxchtung wird von Hand nach oben gedruckt, und der Filmtransporthebel wird betätigt.
Ist der Bedienungsknopf 21 nach oben gedruckt, so wird das Ende 24b des Hemmelementes 24 , das am oberen Teil des Hebels 21d anliegt, um die Achse 24c nach oben geschwenkt. Das Ende 24a wird dabei gegen den Flansch 3a der Spule 3 gedrückt, so daß diese gegen eine Bewegung stillgesetzt ist. Da das
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Hemmelement ?A durch eine Feder 25 normalerweise im Uhrzeigersinn vorgespannt ist, dreht es sich nun r-egen diese Federv/irkung. Der Flansch 3a der Spule ~i wird durch die Reibungskraft des Endes 24a festgehalten, da diese größer ist als diejenige Reibungskraft;, die die Spule 3 mifc ih^er Achse LV koppelt.
Die andere Seire 21b des Hebels 21d wirkt auf den Flansch 17a des Rückspulknopfes 17 ein, so daß dieser* nech oben bewegt wird. Dadurch v/ird auch die Achse 2 des Schal trades 1 nach oben bewegt.
Der Vorsprung 10a des Eupplun~sringes 10 wird aus der Vertiefung 9a der Achse 9 des Schaltrollenzahnrades ο her-'iusbewegt, so daß die Schaltrolle 1 im Leerlauf gedreht v/erden kann. Der Rückspulhebel 13 ist zu diesem Zeitpunkt unter der Wirkung der Feder 18 im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt, so da^ sein Ende 13a in die ?Tut 2a der Schaltrollenachse 2 einrasten könnte. Dies ist jedoch nicht möglich, wenn der Bedienungsknopf 21 nach oben gedruckt ist, da der Vorsprung 15c des Rückspulhebels 13 an dem Kontaktteil 21a anliegt.
Wie bereits ausgeführt, wird die Spule 5 durch das Ende ?zl-a des Hemmelementes 24 stillgesetzt, gleichzeitig v/ird die Schaltrolle 1 in den Leerlaufzustand gebracht, da der Vorsprung 10a des irupplungsringes 10 aus der Aussparung 9a der Achse 9 des Schaltrollenzahnrades S herausgenommen wird. Wird der Filmtransporthebel in diesem Zustand betätigt, so wird jeder Einfluß verhindert, der eine Verlagerung des Films bewirken könnte. Gleichzeitig wird der Verschluß für die Mehrfachbelichtung gespannt. Eine Freigabe des Bedienungsknopf es nach dem Spannen des Verschlusses bringt das Femmelement 24- und den Hebel 21d in ihre Anfanrsstellung, die dem in Fig. 1 rezeigten Filmtransportestand entspricht. Ein Auslösen des Verschlusses ergibt dann eine Doppelbelichtung.
^;:^; w 10 9 8 3 3/1357 BAD
Im folgend]en wird die Funktionsweise der erfindungsgemößen Vorrichtung beim Rückspulen des Films beschrieben. Der Rückspulknopf 17 wird beim Filmtransport normalerweise nach unten gedrückt, so daß bei einer manuellen Druckeinwirkung nach oben der Vorsprung 10a des Kupplunesringes 10, der mit der Schaltrollenachse 2 verbunden ist, aus der Aussparung 9a der Achse 9 herausgenommen wird. Dies entspricht dem bereits beschriebenen Vornan.'-:, dui^ch den die Schaltrolle 1 in den Leerlauf- ::uptand ^:elanp"t. In dem hier betrachteten Fall arbeitet ,iedoch der "Rückspulknopf bzw. das die Schaltrolle freigebende Element un^bhringi^ und ohne Wechselwirkung mit der Seite 21b des Hebels 21d. Der Vorsprung 15c des Rückspulhebels 15 liefet nicht an dem Kontaktteil 1a des Einstellknopfes 21, da dieser seine untere Lage einnimmt. Der Rücksnulhebel 15 wird dadurch mit der Feder 13 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so daß sein Ende 15a in die Nut 2a der Schaltrollenachse 2 einrasten kann. Dadurch wird die Schaltrollenschse 2 mit dem Rückspulhebel 15 gesen ein Absenken gesichert, bis der Filmtransportzustand eintritt. Dies ist auch dann der Fall, wenn der Rückspulknopf 1? nicht mehr gedrückt ist. Das Ende 15a des Rückspulhebels 15 sitzt in der Nut 2a der Schaltrollenachse 2 also auch dann, wenn die Druckeinwirkung auf den Rückspulknopf 1? aufhört. Das Ende 15b des Rückspulhebels 15 liegt dabei an der Antriebsfläche "?a des Filmtransport Zahnrades 5 an, so daß die Schaltrollenachse 2 nicht abgesenkt werden kann, bis ihre Anfangsstelluni? herbeigeführt wird. In Fig. 5 und 4 ist dieser Zustand dargestellt. Die Schaltrolle 1 befindet sich in ihrem zum Rückspulen erforderlichen Leerlaufzustand, da der Vorsprung 10a des Euoo!ungsringes 10 nicht in der Aussparung 9a der Achse 9 des Schaltrollenzahnrades 8 sitzt.
In diesem Zustand hat das Ende ?As. des Hemmelementes einen Abstand vom Flansch 5a der Spule 5, da der Bedienungsknopf 21 sich in seiner untersten Lage befindet.
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Der Übergang vom Rückspulzustand in den Filmtransportzustand erfolgt in einfacher V/eise durch Betätigung des Filmtransporthebels. Das Filmtransportzahnrad 5? das. mit der Spulenachse verschraubt ist, wird durch die Betätigung des Filmtransporthebels gedreht, wodurch seine Antriebsfläche 5a das Ende 13b des Rückspulhebels 13 um dessen Achse 14 im Uhrzeigersinn dreht, so daß das vordere Ende 13a des Rückspulhebe"1 s 13 aus der Hut 2a der Schaltrollenachse 2 herausgenommen wird. Diese wird dadurch mit einer Feder nach unten bewegt, so daß der Vorsprung 10a des Kupplungsringes 10 in die Aussparung 9a der Achse 9 des Schaltrollenzahnrades 8 einrastet. Auf diese Weise erfolgt der Übergang vom Rückspulzustand in den Filmtransportzustand.
Bei der in Fig. 6 gezeigten anderen Ausführungsform der Erfindung sind nicht ein besonderer Bedienungsknopf 21 und ein Rückspulknopf 1'7 vorgesehen, hier erfolgt die Einleitung der Mehrfachbelichtung lediglich durch Betätigung des Rückspulknopfes 17· Das Hemmelement 24 ist dabei so angeordnet, daß sein Ende 24b direkt auf den Flansch 17a des Rückspulknopfes 17 einwirkt, während sein Ende 24a wie im vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel an den Flansch 3a der Spule 3 heranbewegt werden kann.
Durch ein Drücken des Rückspulknopfes 17 nach oben wird das Ende 24b des Femmelementes 24 durch den Flansch 17a des Rückspulknopfes 17 um die Achse 24c nach oben geschwenkt, so daß das Ende 24a an den Flansch 3a der Spule 3 gedruckt wird und die Spule stillgesetzt ist. Die Schaltrollenachse 2 befindet sich im Leerlaufzustand, wenn der Rückspulknopf nach oben gedrückt ist, so daß eine Betätigung des Filmtransporthebels eine Spannung des Verschlusses ohne eine Filmverlngerung ermöglicht. Ein Rückspulen des Films erfolgt durch einmaliges Drücken und sofortiges Freigeben dop Rückspulknopfes 17. Bei
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der Freigabe des Rückspulknopfes 17 nach Einrasten des Endes 13a des Filmtransporthebels 13 in die Nut 2a der Schaltrollenachse 2 wird die Schaltrollenachne 2 kurz abgesenkt und dann festgehalten. Das Hemmelement 24 wird jedoch unter der Wirkung der Feder 25 etwas im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so daß sein Ende 24a vom Flansch 3a. der Spule 3 wegbewegt wird. Dadurch kann die Spule 3 zum Rückspulen gedreht v/erden.
Mit einer Vorrichtung nach dor Erfindung ist en in einfacher Weise möglich, den Verschluß einer Kamera zu spannen, zur Mehrfachbelichtuni?: dabei den Film jedoch nicht weiter zu transportieren. Bekannte Kameras mit einer Kupplung zwischen der Spule 3 und deren Achse 4 haben den Nachteil, daß auch bei einem Leerlaufzustand des Schaltrades 2 eine Betätigung dec Filmtransporthebelo zum Spannen des Verschlusses in gewisser V/eise die Spule 3 beeinflussen kann, so daß die Möglichkeit besteht, daß der Film nicht in einer festen Lage gehalten wird. Bei der Vorrichtung nach der Erfindung wird ,"jedoch die Spule 3 selbst gegen eine Drehung gesichert, so daß auch bei Betäti.^unnr des Filmtransporthebels zum Spannen des Verscnlusnes nur die /Vchse 4 der Süule 3 gedreht wird, ohne die Süule 3 selbst zu beeinflussen. Dadurch wird eine Verlagerung des Filmn sicher vermieden.
Der Bedienungsknopf für die Kehrfachbelichtung ist sehr bequem zu betätigen und ermöglicht eine einfache Mechanik, die die Spule 3 ge^en Drehunr r.ichert und gleichzeitig auf den EücksDulknopf einwirkt. Im Vergleich zu bekannten Vorrichtungen zur Mehrfachbelichtung ist dieser Mechanismus infolge des geringeren 'vufwandes billiger herzustellen. Wie insbesondere nun der in Fig. f> gezeigten Ausführungsform zu erkennen int, bietet die Erfindung außer der besonders einfachen Konstruktion den weiteren Vorteil, daß für eine Mehrfachbelichtung der Verschluß in einfacher Weise
BAD
- ίο -
durch Petptirrunr; des Pilmtransr-o othebelr fer"oannt v.'ir'i, 'b die Soule 3 freien eine Drehung residiert v/ird. τ·]ε ~ταΓ.' π' "ο nicht eine Eiicksnul>urbel betetipt und dann der Filmfc^-rnrro durchireführt v/erden, um den Verschluß zu snannen, '-.'ie 'iiec bei bekannten Kameras erforderlich int.
BAD ORIGINAL
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Claims (1)

  1. P ι t e η t a η s ό r ?i ehe
    Vorrichtung zur Keh?""fr.chbelichtunfc in einer fotografischen Fanera, in der ie" filmtransport durch eine Spule erfolrrt, die in Reibun^skoOplun'- mit einem FilmtransOortmechanismus cteht, v;elcher mit dem Verschlt^aufzug gekoppelt ist, dadurch ~ e kennzeichnet , dal? ein die Spule (3) gegen die V/i^kung der Reibungskopplung stillsetzendes Element (24-) vorgesehen ist, das du3nch ein manuell betrtirrbares Bedienungselement (21^ in seine "emmstellung bev;efrbar ist, v;elches au?erden ein Frei^abeelement (17) für die Schaltrolle (1) des "Filmtr-ansOorts betätigt.
    -?. Torric^tun™ nach Anspruch 1, dadurch sekennseichnet, daß das Prei^abeelement (1?) der Rückspulknopf des Filmtransports ist.
    ?. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das manuell betätjg5are Bedienungselement der Rückspulknopf (I?"*1 des Filmtransports ist.
    4-, Vorrichtung nach einem der Ansnrüche 1 bis 35 dadurch nreJ-ennzeichnet, daß das die Spule (3) stillsetzende Element (24-) zur Stillsetzung in Reibunsrskontakt mit dem Flansch (3a) der Smile (3) bev/egbar ist.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedienunerselement (21) eine drehrichtungsabhängig Kop-olung (13) zwischen der Spule (3) und einer der Schaltrolle (1) zugeordneten Kupplungsanordnung (2, 2a) bei "^etHtip-ung beseitip-t.
    BAD ORtOtNAt 109833/1357
DE19712103321 1970-01-26 1971-01-25 Vorrichtung zur Mehrfachbelichtung in einer fotografischen Kamera Expired DE2103321C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP626670 1970-01-26
JP626670 1970-01-26

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2103321A1 true DE2103321A1 (de) 1971-08-12
DE2103321B2 DE2103321B2 (de) 1972-12-14
DE2103321C3 DE2103321C3 (de) 1977-06-16

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DE2103321B2 (de) 1972-12-14
US3650191A (en) 1972-03-21

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8320 Willingness to grant licences declared (paragraph 23)