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DE2100898A1 - Sackmaschine mit einer von einer Prüfeinrichtung gesteuerten Ausscheideweiche - Google Patents

Sackmaschine mit einer von einer Prüfeinrichtung gesteuerten Ausscheideweiche

Info

Publication number
DE2100898A1
DE2100898A1 DE19712100898 DE2100898A DE2100898A1 DE 2100898 A1 DE2100898 A1 DE 2100898A1 DE 19712100898 DE19712100898 DE 19712100898 DE 2100898 A DE2100898 A DE 2100898A DE 2100898 A1 DE2100898 A1 DE 2100898A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
bag machine
workpiece
conveyor
additional acceleration
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712100898
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Honsei, Karl-Heinz, 4800 Bielefeld
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Honsei, Karl-Heinz, 4800 Bielefeld filed Critical Honsei, Karl-Heinz, 4800 Bielefeld
Priority to DE19712100898 priority Critical patent/DE2100898A1/de
Publication of DE2100898A1 publication Critical patent/DE2100898A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H29/00Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
    • B65H29/58Article switches or diverters
    • B65H29/62Article switches or diverters diverting faulty articles from the main streams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)
  • Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)

Description

  • Sackiaschine sit einer von einer Prilfeinrichtung gesteuerten Ausscheideweiche Die Erfindung betrifft eine Sackmaschine, die eine Fehlerispulse erzeugende Prüfeinrichtung hat. Die Fehleriipulse werden auf einen Speicher gegeben und so lange gespeichert, bis beispielsweise der fehlerhafte Sack die Bodenlegevorrichtung verläßt, oder bis beispielsweise ein Sackschlauchabschnitt an die nach ste Bearbeitungsstation abgegeben werden soll. Dann wird Mittels des gespeicherten Fehleriipulses eine Ausscheideweiche uagesteuert, die dann in eine Stellung gelangt, die das ibfiihren des fehlerhaften Sackes oder des fehlerhaften Sackachlauchabschnittes aus der Eauptförderrichtung bewirkt. Vor der iusscheideweiche befindet sich dabei ein Förderer.
  • Bei den bisher bekannten Sackmaschinen der eingangs genannten Art werden die mit Fehlern behafteten Werkstücke ppit der Transportgeschwindigkeit, d.h. der normalen Durchlaufgeschwindigkeit, der Werkstücke durch die Maschine aus der Hauptförderrichtung entfernt. Das Unschalten der Ausscheideweiche muß dabei iit einer sehr hohen Geschwindigkeit geschehen, da infolge der hohen Maschinenleistung die hierfür zur Verfügung stehende Zeit inier kürzer geworden ist. Das Umschalten der Ausscheideweiche kann erst eingeleitet werden, wenn das Eade des den fehlerhaften Werkstück vorauslaufenden Werkstückes die iusscheideweiche verläßt, und der Unschaltvorgang nuß beendet sein, wenn das fehlerhafte Werkstück Mit seiner vorauslaufenden hnte die iusscheideweiche erreicht.
  • Es hat sich nun herausgestellt, daß sich eine von der Sacknaschine als solcher her durchaus zu realisierende sehr hohe Haschinenleistung kaun verwirklichen läßt, da die dann zur Verfügung stehende Zeit für den Uischaltvorgang der Ausscheideweiche kleiner ist als die Sunde der Schaltzeiten der verwendeten elektrischen Schaltelemente, so daß eine ordnungsgemäße Ausscheidung fehlerhafter Werkstücke nicht sehr gewährleistet ist.
  • Der vorliegenden Erfindung iegt daher die rufgabe zugrunde, eine Sacknaschine der eingangs genannten lit dahingehend auszugestalten, daß auch bei sehr hohen Maschinenleistungen noch einwandfrei fehlerhafte Werkstücke ausgeschieden werden können.
  • Die erfindungsgenäße Lösung besteht ii wesentlichen darin, daß den vor der Ausscheideweiche befindlichen Förderer ein durch die Fehlerispulse einsch@atbarer Zusatz-Beschleunigung santrieb zugeordnet ist. Hierdurch läßt sich in sehr vorteilhafter Weise die Umschaltzeit für die iusscheideweiche beträchtlich vergrössern. Der Zusatz-Beschleunigungsantrieb wird von den Fehlerimpuls so eingeschaltet, daß das den fehlerhaften Werkstück vorauslaufende fehlerfreie Werkstück bereits von den Förderer über die normale Durchlaufgeschwindigkeit der Werkstücke hinaus beschleunigt wird. Hierdurch wird der Abstand zwischen diesen beiden Werkstücken vergrößert, so daß das vorauslaufende fehlerfreie Werkstück die Ausscheideweiche früher verläßt. Es ist so-Mit auch die frühere Einleitung des Umschaltvorganges für die iusscheideweiche möglich, so daß diese bei ausreichender Schaltzeit sicher ungeschaltet ist, wenn dann das fehlerhafte Werkstück die jusscheideweiche erreicht. Das fehlerhafte Werkstück wird bei noch eingeschaltetes Zusatz-BeschlellnigungsaXtrieb durch die Ausscheideweiche geführt und durch diese abgeftihrt.
  • SoMit wird auch der Zwischenraun zwischen den fehlerhaften Werkstück und den nachfolgenden einwandfreien Werkstück vergrößert.
  • Für die Rückschaltung der ausscheideweiche ist somit wiederum zusätzliche Zeit gewonnen, so daß sichergestellt ist, daß die Ausscheideweiche rechtzeitig rückgeschaltet werden kann, bevor das nachfolgende einwandfreie Werkstück die iusscheideweiche erreicht.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung weist der Zusatz-Beschleunigungsantrieb einen eigenen, von den Fehlerinpulsen steuerbaren Motor auf, wobei in dem Getriebezug zu den den Förderer bildenden Transportwalzen eine Uberholkupplung und in zu des von der Hauptmaschinenantriebswelle-abgeleiteten Transportwalzenantrieb für die unbeschleunigte Arbeitsphase eine Freilaufkupplung vorgesehen ist. Durch Einschalten des Motors des Zusatz-Beschleunigsantriebes werden die Transportwalzen dann bei Wirksamwerden der Überholkupplung in der gewünschten Weise beschleunigt, wobei dann die Freilaufkupplung die Übertragung dieser Beschleunigung auf die Hauptmaschinenantriebswelle veraindert.
  • Gemaß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auch der Zusatz-Beschleunigungsantrieb von der Hauptmaschinenantriebswelle abgeleitet, wobei dieser Zusatz-Beschleunigungsantrieb vorzugsweise über eine Elektromagnetkupplung durch den Fehlerimpuls einschaltbar ist. Bei dieser jusgestaltung ist eine Überholkupplung in dem Zusatz-Beschleunigungsantrieb nicht erforderlich.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen näher beschrieben.
  • Es zeigen Fig. 1 eine schenatisierte Teil-Seitenansicht einer Sacknaschine gesäß der Erfindung Fig. 2 eine Draufsicht auf die inordnung gemaß Fig. Z Die die Sacknaschine durchlaufenden Werkstücke werden von Transportbändern 1 und 2 der iusscheidestation zugeführt, in der fehlerhafte Werkstücke aus der Rauptdurchlaufstrecke ausgeschieden werden. Den Transportbändern 1 und 2 schließen sich Transportwalzen 3 und 4 an, die die Werkstücke über eine iusscheideweiche 5 leiten, die Mittels einer Welle 6 schwenkbar gelagert ist. Befindet sich die Weiche 5 in der in Fig. 1 dargestellten Durchlaufstellung, werden die durchlaufenden, fehlerfreien Werkstücke über ein Zwischentransportblech 7 Preßtransportbändern 8 und 9 zugeleitet. Die Verschwenkung der Ausscheideweiche 5 derart, daß ihr vorderes Ende hochsteht, und die dann ankonenden fehlerhaften Werkstücke über ein Transportband 10 einer Ablage 11 zugeführt werden, geschieht mittels eines mit einen Drucknittel zu beaufschlagenden, unsteuerbaren Zylinder-Kolbenaggregat 12. Der Antrieb der Transportwalzen 3 und 4 Mit einer Geschwindigkeit entsprechend der nornalen Durchlaufgeschwindigkeit der Werkstücke geschieht von der Hauptmaschinenantriebswelle aus über einen Getriebezug, von den lediglich das letzte Zahnrad 13 dargestellt ist, das mit einem fest auf der Welle der Transportwalze 4 angeordneten Zahnrad 14 in Eingriff steht. ueber die Transportwalze 4 wird auch die Transportwalze 3 angetrieben.
  • Den Transportwalzen 3 und 4 ist ein Zusatz-Beschleunigungsantrieb zugeordnet, der in dargestellten Ausführungsbeispiel einen eigenen Notor 15 aufweist, der über ein Ritzel 16 die auf Zwischenwellen befindlichen Zahnräder 17,18,19,20 treibt. Das letzte Zahnrad 20 des Getriebezuges steht mit einen fest auf der Welle der Transportwalze 3 angeordneten Zahnrad 21 in Eingriff. In das Zahnrad 17 des vorstehend genannten Getriebezuges ist eine Uberholkupplung 22 eingebaut. Ferner ist in das Zahnrad 14 auf der Welle der Transportwalze zeine Freiltufkupplung 23 eingebaut.
  • Wird nun von der Prifeinrichtung der Sackuaschine ein Fehl erimpuls auf den Inpulsspeicher gegeben und von dort abgegeben, wird der Motor 15 eingeschaltet, so daß die mit einer Geschwindigkeit entsprechend der nornalen Durchlaufgeschwindigkeit der Werkstücke umlauf enden Transportwalzen 7 und 4 über den Getriebezug 16 bis 21 beschleunigt werden, so daß sie das den fehlerhaften Werkstück vorauslaufende Werkstück beschleunigt über die Ausscheideweiche 5 führen. Sobald dieses fehlerfreie Werkstück die Ausscheideweiche 5 verlassen hat, wird diese ungeschaltet, so daß das dann folgende fehlerhafte Werkstück ausgeschieden werden kann. Die iusscheidung erfolgt ebenfalls bei noch eingeschalteten Zusatz-Beschleunigungsantrieb, so daß wiederun ansreichend Zeit für die Riicksteuerung der Ausscheideweiche 5 vorhanden ist. Der Zusatz-Beschleunigungsantrieb wird dann abgeschaltet, und das dann folgende wiederun einwandfreie Werkstück wird bei nornaler Durchlaufgeschwindigkeit über die rickgeschaltete Ausscheideweiche 5 den Preßtransportbändern 8 und 9 zugeleitet.
  • In Abwandlung des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels kann der Zusatz-Beschleunigungsantrieb für die Transportwalzea 3 und 4 ebenfalls von der Hauptnaschinenantriebswelle abgeleitet sein, der dann zwecksmäßig über eine Elektromagnetkupplung, die wieder von den Fehlerimpuls gesteuert wird, zu- und abgeschaltet wird. Bei dieser Anordnung erübrigt sich der Einsatz einer Überholkupplung in dem Zusatz-Beschleunigungsantrieb für die Transportwalzen.

Claims (4)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e
    Sackmaschine mit einer Fehlerimpulse erzeugenden Prüfeinrichtung, einer durch die Fehleritpulse steuerbaren Ausscheideweiche und einen vor der Ausscheideweiche befindlichen Förderer, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß den Förderer (3,4) ein durch die Fehleriapulse einschaltbarer Zusatz-Beschleunigungsantrieb (15 bis 22) zugeordnet ist.
  2. 2. Sacknaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatz-Beschleunigungsantrieb einen eigenen Motor (15) aufweist, in den Getriebezug (16 bis 21) zu den den Forderer bilenden Transportwalzen (3,4) eine Überholkupplund (22) und in der von der Hauptiaschinenantriebswelle abgeleiteten Transportwalzenantrieb eine Freilaufkupplung (23) vorgesehen ist.
  3. 3. Sackmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatz-3e schleunigungsantrieb von der Hauptnaschinenantrieb 5-welle abgeleitet ist.
  4. 4. Sackmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatz-Beschleunigungsantrieb über eine El ektronagnetkupplung einschaltbar ist.
    L e e r s e i t e
DE19712100898 1971-01-09 1971-01-09 Sackmaschine mit einer von einer Prüfeinrichtung gesteuerten Ausscheideweiche Pending DE2100898A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006041275A1 (de) * 2006-09-02 2008-03-20 Windmöller & Hölscher Kg Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von Säcken aus beschichtetem Kunststoffgewebe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006041275A1 (de) * 2006-09-02 2008-03-20 Windmöller & Hölscher Kg Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von Säcken aus beschichtetem Kunststoffgewebe
DE102006041275B4 (de) * 2006-09-02 2013-02-14 Windmöller & Hölscher Kg Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von Säcken aus beschichtetem Kunststoffgewebe

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