DE2100004C3 - Abdichtung für Trommelbremsen von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Abdichtung für Trommelbremsen von KraftfahrzeugenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D65/00—Parts or details
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D51/00—Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D51/00—Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like
- F16D2051/001—Parts or details of drum brakes
- F16D2051/005—Protective covers
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Description
dem Dichtrmg (3) zugekehrten Seite in ein Fenster 30 zu wenig Schmiermittel enthält und daher mit zu gro
(15) im anderen Ringende eingreift
4. Abdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß zur Verdrehsicherung
des Dichtringes (3) im Bremsgehäuse (2) ein in einer Innenringnut (12) des letzteren festsitzender, elastischer
Ring (13) vorgesehen ist, der den Dichtring mit Vorspannung umschließt.
Die Erfindung betrifft eine Abdichtung für Trommelbremsen von Kraftfahrzeugen mit einem im undrehbaren
Bremsgehäuse drehfest sitzenden und mit zwei Lippen an zylindrischen Flächen der umlaufenden Bremstrommel
anliegenden Dichtring, der im Raum zwischen den Lippen eine Schmiermittelfüllung aufweist.
Bei Bremsen von Kraftfahrzeugen ist es wichtig, den Bremstrommelinnenraum gegen Eindringen von Wasßer
auftretender Reibungswärme gerechnet werden
muß
Es ist auch schon eine Trommelbremsenabdichtung bekannt (DT-PS 1 255 520), bei der in einer Außenring
nut der Bremstrommel ein offener Dichtring aus Stahl od. dgl. eingesetzt ist, der unter Vorspannung an der
Innenseite eines die Bremstrommel übergreifenden axialer Ansatzes der Bremsendeckplatte od. dgl. anliegt
und in der Nut geringes seitliches, jedoch ausreichend großes Radialspiel besitzt Auch hier fehlt eine
ausreichende Schmierung, und es ist keine wirkliche Abdichtung erreichbar. Bei Schmutzeintritt besteht die
Gefahr, daß der Dichtring in der Nut haften bleibt, da
her von der Bremstrommel mitgenommen und mangels Schmierung an der Bremsendeckplatte festfressen
wird, worauf die Demontage der Bremstrommel nur unter Zerstörung von Bauteilen möglich sein dürfte.
Auch die Montage bereitet wegen der Vorspannung des Dichtringes Schwierigkeiten und erfordert entspre-
ser. Schlamm. Sand u. dgl. abzudichten, um einen früh- 50 chende Hilfsvorrichtungen. Durch den picturing in der
zeitigen Verschleiß der Bremsbeläge und der Bremstrommel
sowie gegebenenfalls Funktionsstörungen in der Bremsbetätigungseinrichtung zu verhindern. Es ist
bereits eine Abdichtung der eingangs geschilderten Art bekannt (DTPS 740 628). bei der der als Radialdichtung
ausgebildete Dichu.ng zwischen einer Brems-Irommelaußenschulter und einem am Bremsgehäuse
od dgl. angenieteten Stützring angeordnet ist. Die Außenschulter liegt aber nicht in einer Radialebene,
Nut wird praktisch nur die Wirkung einer Labyrinthdichtung erzielt, und es ist damit der Durchtritt von
flüssigen Medien, wie Schlamm und Wasser, nicht zu verhindern.
Demnach 'iegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
diese Mangel zu beseitigen und eine Abdichtung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, bei der das Eindringen
von Schmutz und von Schmiermittel in die Bremstrommel mit Sicherheit verhindert und eine ein
sondern bildet einen zylindrischen Kragen, der von der 60 fache Montage bzw. Demontage gewährleistet ist
Seite her zwischen die Lippen des Dichtringes eingreift, Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch.
Seite her zwischen die Lippen des Dichtringes eingreift, Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch.
so daß die beiden Dichtlippen von innen und außen an der Bremstrommelschulter bzw. dem von dieser gebildeten
Kragen anliegen. Nachteilig ist hier, daß es sich beim Einbau der Bremstrommel nach einer Reparatur
od. dgl. kaum vermeiden läßt, daß das Schmiermittel, das sich im Dichtring befindet, in die Bremstrommel
gelangt, wenn deren Außenschulter bzw. der gebildete daß die beiden Lippen ausschließlich mit einer zylindrischen
Bremstrommel-Außenfläche zusammenwirken, die radial innerhalb der im Bremsgehäuse liegenden
Aufnahmebohrung für den Dichtring liegt und axial von zwei radial verlaufenden Schultern begrenzt ist, von
denen die eine, dem Bremsgehäuse nähere, als in eine Außenringnut der Bremstrommel lösbar eingesetzter
21 OO
Stützring ausgebildet ist wogegen die andere Schulter mit der Bremstrommel verbunden ist und sich durch
fingerförmige Ansätze bis etwa zum Außendurchmesser des Dichtringes erstreckt
Beim Ausbau der Bremstrommel wird der Dichtring durch den Stützring gemeinsam mit ier Bremstrommel
abgezogen und dadurch ein Freilegen des Schmiermittelraumes verhindert Bei der Montage wird zunächst
der mit Schmiermittel gefüllte Dichtring auf die Außenfläche
der üffen auf der Werkbank liegenden Bremstrommel aufgesetzt wobei diese Arbeit mit der erforderlichen
Sorgfalt ausgeführt und überprüft werden kann. Dann braucht nur der Stützring montiert und die
Bremstrommel zusammen mit dem Dichtring in das Bremsgehäuse eingeführt zu werden, wobei die mit der
Bremstrommel verbundene Schulter den Dichtring in dea zugehörigen Sitz des Bremsgehäuses eindrückt,
was durch die fingerförmigen Ansätze erleichtert wird. Der Dichtring verbleibt also sowohl beim Auseinandernehmen
als auch beim Zusammenbau der Trommelbremse auf der zylindrischen Bremstrommel-Außenflä
ehe, so daß auch die Dichtüppen ihre Anlage an dieser
Außenfläche behalten und sich nicht umstülpen können und der Schmiermittelraum vor Austritt von Schmiermittel
bzw. Eindringen von Fremdstoffen bewahrt ist. Die Art des Dichtringes mit den beiden Dichtüppen
und der Schmiermittelfüllung zwischen diesen ergibt eine sichere Dichtwirkung bei geringstmöglichen Rei
bungserscheinungen.
Der Stützring ist in an sich bekannter Weise als gcschlitzter,
federnder Sprengring ausgebildet, so daß er leicht in die Außennut eingesetzt bzw. aus dieser entnommen
werden kann.
Dabei kann der Stützring an einem Ende einen hakenförmigen Fortsatz aufweisen, der von der dem
Dichtring zugekehrten Seite in ein Fenster im anderen Ringende eingreift Dadurch wird ein etwaiges öffnen
des Ringes unter Fliehkraftwirkung verhindert, und es kann der Stützring schwächer als sonst bemessen werden.
Da der hakenförmige Fortsatz von der dem Dichtring zugekehrten Seite in das Fenster am anderen
Ringende eingreift wird er beim Abziehen der Brems-, ommel durch den Dichtring in das Fenster gedruckt,
somit ein vorzeitiges öffnen des Stützringes verhindert und eine nahezu plane Auflagefläche für den Dichtring
am Stützring erreicht.
Der Dichtring kann im Bremsgehäuse auf verschiedene Weise an Drehung gehindert werden. Besonders
zweckmäßig aber ist es, wenn zur Verdrehsicherung des Dichtringes im Bremsgehäuse ein in einer Innenringnut
des letzteren festsitzender, elastischer Ring vorgesehen ist, der den Dichtring mit Vorspannung
umschließt. Der Dichtring braucht dann in das Bremsgehäuse
nicht eingepreßt zu werden, er findet in diesem lediglich die Zentrierung, wogegen der elastische Ring
die Verdrehsicherung übernimmt
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in
einem Ausführungsbeispiel dargestellt und zwar zeigt
F i g. 1 einen Teil einer Trommelbremse mit der erfindungsgemäßen Abdichtung im Axialschnitt und
F i g. 2 und 3 den Stützringverschluß in Ansicht und Draufsicht
Mit 1 ist die umlaufende Bremstrommel bezeichnet, die gegen das undrehbare Bremsgehäuse 2 abgedichtet
werden soll. Zu diesem Zweck dient ein im Bremsgehäuse 2 drehfest sitzender Dichtring 3, der mit zwei
L ippen 4 an einer zylindrischen Bremstrommel-Außenfläche 5 anliegt Der Dichtring 3 ist zwischen einer mit
der Bremstrommel 1 einstückig verbundenen, radial verlaufenden Schulter 6 und einer dem Bremsgehäuse 2
näheren, weiteren Schulter angeordnet, die als in einer Außenringnut 7 der Bremstrommel 1 eingesetzter, geschlitzter,
federnder Spreng- bzw. Stützring 8 ausgebildet ist Die Schulter 6 und der Stützring 8 begrenzen
die als Dichtungslauffläche dienende zylindrische Bremstrommel-Außenfläche 5. Der Raum 9 zwischen
den Dichtüppen 4 ist mit Schmiermittel gefüllt. Zwischen dem Dichtring 3 und dem Stützring 8 kann auch
eine Zwischenscheibe 10 vorgesehen sein, die mit Klauen U cd. dgl. einerseits in Vertiefungen des
Bremsgehäuses 2, andererseits in Aussparungen des Dichtringes 3 eingreift und diesen so an einer Drehung
hindert.
Eine andere Möglichkeit zur Verdrehsicherung des
Dichtringes 3 besteht darin, daß in einer Innenringnut 12 des Bremsgehäuses 2 ein O-Ring 13 angeordnet ist,
der in der Nut 12 festsitzt und den Dichtring Ϊ mit Vorspannung
umschließt sowie als zusätzliche Dichtung wirkt.
Gemäß den F i g. 2 und 3 weist der Spreng- bzw. Stützring 8 an einem Ende einen hakenförmigen Fortsatz
14 auf, der in ein Fenster 15 am anderen Ringende eingreift und zwar von der dem Dichtring 3 zugekehrten
Seite Mit 16 sind Bohrungen zur Montageerleichterung bezeichnet.
Die Schulter 6 der Bremstrommel 1 ist durch fingerförmige Ansätze 17 radial auswärts bis etwa zum Außenumfang
des Dichtringes 3 verlängert.
Zwischen der zylindrischen Außenfläche 5 und der Bremsreibfläche 18 besitzt die Bremstrommel 1 eine
die Wandstärke vermindernde Einschnürung 19, um die Wärmeübertragung von der Reibfläche 18 zur Fläche 5
möglichst zu verringern und die Dichtüppen 4 so vor /u hoher Temperatur zu bewahren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Abdichtung für Trommelbremsen von Kraftfahrzeugen mit einem im undrehbaren Bremsgehäuse
drehfest sitzenden und mit zwei Lippen an zylindrischen Flächen der umlaufenden Bremstrommel
anliegenden Dichtring, der im Raum zwischen den Lippen eine Schmiermittelfüllung aufweist, d a durch
gekennzeichnet, daß die beiden Lippen (4) ausschließlich mit einer zylindrischen
Bremstrommel-Außenfläche (5) zusantmenwirkea die radial innerhalb der im Bremsgehäuse (2) liegenden
Aufnahmebohrung für den Dichtring (3) liegt und axial von zwei radial verlaufenden Schultern (8.
€) begrenzt ist, von denen die eine, dam Bremsgehäuse
(2) nähere, als in eine Außenringnut (7) der Bremstrommel (1) lösbar eingesetzter Stützring (8)
ausgebildet ist, wogegen die andere Schulter (6) mit der Bremstrommel (1) verbunden ist und sich durch
fingerförmige Ansätze (17) bis etwa zum Außendurchmesser des Dichtringes (3) erstreckt.
2. Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützring (8) in an sich bekannter
Weise als geschlitzter, federnder Sprengring ausgebildet ist.
3. Abdichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet,
daß der Stützring (8) an einem Ende einen hakenförmigen Fortsatz (14) aufweist, der von der
Kragen in den Dichtring eingeschoben wird Außerdem kann nicht kontrolliert werden, ob die Reibflächen der
Bremse dann im zusammengebauten Zustand frei von Schmiermittel sind und ob sich beim Zusammenbau die
S eine oder andere Dicbtlippe nicht umgestülpt hat, was die Dichtheit in Frage stellen würde.
Bei einer anderen bekannten Abdichtung (vgl. US-PS 1 927 816) besteht der Dichtring aus einem einfachen
Filzring mit rechteckigem Querschnitt Er sitzt am
ίο Außenumfang der Bremstrommel und stützt sich einerseits
an einer Schulter dieser Bremstrommel und andererseits an einem ihn außen umschließenden und ihn
mit einer Abwinkdung stirnseitig fassenden Stützring ab der in das Trommelgehäuse eingeschraubt und mit
angenieteten Blechzungen gegen Drehung festgehalten werden muß. Bei der Montage wird der Dichtnng zusammen
mit der Bremstrommel in das Trommelgehäuse eingeschoben, wonach der Stützring in das Trommelgehäuse
eingeschraubt und mit den Zungen fixiert
wird. Das Abziehen der Bremstrommel erfordert zunächst ein Ausbiegen der Fixicrungszungen und das
Ausschrauben des Stützringes, was verhältnismäßig umständlich und schwierig ist. da das Gewinde, das ja
von außen frei zugänglich ist, zwangläufig verschmutzt .und verrostet. Dabei ist überdies Voraussetzung, daß
der Stützring von außen überhaupt erreicht werden kann, was bei modernen Trommelbremsen nicht der
Fall ist. weil derartige Teile geschützt untergebracht sind. Schließlich hat auch der Filzring Nachteile, weil er
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT52970A AT293903B (de) | 1970-01-21 | 1970-01-21 | Abdichtung für Trommelbremsen von Kraftfahrzeugen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2100004A1 DE2100004A1 (de) | 1971-08-05 |
| DE2100004B2 DE2100004B2 (de) | 1975-01-16 |
| DE2100004C3 true DE2100004C3 (de) | 1975-09-11 |
Family
ID=3493030
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712100004 Expired DE2100004C3 (de) | 1970-01-21 | 1971-01-02 | Abdichtung für Trommelbremsen von Kraftfahrzeugen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT293903B (de) |
| CH (1) | CH528031A (de) |
| DE (1) | DE2100004C3 (de) |
-
1970
- 1970-01-21 AT AT52970A patent/AT293903B/de not_active IP Right Cessation
-
1971
- 1971-01-02 DE DE19712100004 patent/DE2100004C3/de not_active Expired
- 1971-01-09 CH CH32171A patent/CH528031A/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH528031A (de) | 1972-09-15 |
| AT293903B (de) | 1971-10-25 |
| DE2100004A1 (de) | 1971-08-05 |
| DE2100004B2 (de) | 1975-01-16 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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