DE218815C - - Google Patents
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/16—Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
- E04B5/17—Floor structures partly formed in situ
- E04B5/23—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
- E04B5/26—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated with filling members between the beams
- E04B5/261—Monolithic filling members
- E04B5/265—Monolithic filling members with one or more hollow cores
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Structural Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE ZIa. GRUPPE
Rippenplattendecke mit ebener Untersicht.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Oktober 1903 ab.
In der Tonindustriezeitung vom 35. April 1903 ist eine Decke veröffentlicht, die aus
vorher angefertigten Eiseribetonstegen und unten und oben wagerecht begrenzten Hohlkörpern
besteht. Die bei der Fabrikation oder dem Verlegen entstandenen Ungleichheiten
wurden mittels Sand, Asche (mit oder ohne Mörtelzusatz) abgeglichen.
Hiernach waren bei dieser Decke die Stege die allein tragenden Teile. Da diese aber nur
eine geringe Breite hatten, war ihre !tragfähigkeit eng begrenzt. Schon bei verhältnismäßig
geringen Weiten überstiegen die Druckspannungen das zulässige Maß, so daß selbst bei
mittleren Zimmertiefen zur Unterstützung der •Stege eiserne I-Träger notwendig waren.
Im Gegensatz hierzu lassen sich mit der vorliegenden neuen Bauweise Spannweiten von
10 m (und darüber) ohne jede Verwendung von !-Trägern oder Unterzügen unschwer herstellen,
weil die Hohlkörper oben nicht wagerecht begrenzt sind und die Stege von einem dritten Bestandteile der Decke, nämlich der
auf dem Bau herzustellenden Deckschicht von zu berechnender Stärke, von drei Seiten so
umfaßt werden, daß die oben beschriebene Balkendecke ihrer Wirkung nach in eine Plattenbalkendecke oder Rippenplattendecke
umgewandelt ist. Die Stege wirken als Träger nur so lange, bis die Betonschicht aufgebracht
und erhärtet ist; späterhin wirken sie nur als Rippen des Plattenbalkens zur Übertragung
der Schub- und Scherkräfte.
In der fertigen Decke bildet die Eisenarmierung der Stege die Zuggurtung, die Deckbetonschicht
die Druckgurtung. Die Füllkörper dienen lediglich als Lehre bei Herstellung der Druckgurtung und zur Aufnahme
des Deckenputzes, sind also statisch unwirksam; sie können dementsprechend aus leichten
Materialien und verhältnismäßig schwach hergestellt werden.
Zur Herbeiführung der statischen Wirkungsweise ist es nötig, daß die Deckschicht die
Stege auf drei Seiten umfaßt, so daß die zwischen der Deckschicht und den Kopfflächen
der Stege entstehende Horizontalschubkraft von * der Haftfestigkeit zwischen dem alten
(abgebundenen) Beton der Stege und dem neuen Beton der Deckschicht aufgenommen werden kann.
Die Bauweise ist auf der beiliegenden Zeichnung in Fig. ι bis 3 dargestellt. Die Fig. 1
und 2 zeigen isometrische Ansichten von je einer der möglichen Formen der Rippen bzw.
Füllstücke. In Fig. 3 ist die aus den genannten Teilen und der Deckbetonschicht bestehende
Decke ohne Fußboden und Deckenputz dargestellt.
Die Stege α werden fabrikmäßig hergestellt und mit einer (oder mehreren) Eiseneinlage d
beliebiger Form versehen; sie kommen erst nach genügender Erhärtung zur Baustelle und
werden wie Balken von Mauer zu Mauer (unter Umständen auch auf Unterzüge u. dgl.) verlegt.
Mittels der Absätze tragen sie die Füllstücke b, die ebenfalls fabrikmäßig vorher, hergestellt
und fertig erhärtet zur Baustelle gebracht werden; sie haben eine solche Form, daß der Beton der Deckschicht c die Stege
von drei Seiten umfaßt. Nachdem die Stege und Füllkörper verlegt sind, hat man eine
(2. Auflage, ausgegeben am 25. September
Abdeckung des Raumes, die den Unfallverhütungsvorschriften entspricht.
Auf diesen Unterbau wird dann die Deckbetonschicht c in der zu berechnenden Stärke
aufgebracht und auf dieser der Fußboden hergestellt.
Stege und Deckschicht können aus beliebigen (erhärtenden) widerstandsfähigen Materialien
hergestellt werden, sie müssen nur ίο die Eigenschaft haben, gegenseitig eine innige
und zuverlässige Verbindung einzugehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Rippenplattendecke mit ebener Untersteht unter Verwendung von vor dem Einbau hergestellten Eisenbetonstegen und sich auf diese stützenden, ebenfalls vorher angefertigten Hohlkörpern, gekennzeichnet durch eine solche Querschnittsform der Hohlkörper, daß die am Bau herzustellende Deckbetonschicht die Stege im oberen Teile von drei Seiten umfaßt und so als wirksamer Druckgurt ausgebildet ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT44598D AT44598B (de) | 1903-10-01 | 1905-01-23 | Stegdecke. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE218815C true DE218815C (de) |
Family
ID=480005
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1903218815D Expired - Lifetime DE218815C (de) | 1903-10-01 | 1903-10-01 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE218815C (de) |
-
1903
- 1903-10-01 DE DE1903218815D patent/DE218815C/de not_active Expired - Lifetime
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