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DE218814C - - Google Patents

Info

Publication number
DE218814C
DE218814C DENDAT218814D DE218814DA DE218814C DE 218814 C DE218814 C DE 218814C DE NDAT218814 D DENDAT218814 D DE NDAT218814D DE 218814D A DE218814D A DE 218814DA DE 218814 C DE218814 C DE 218814C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solder
soldering flux
cavity
soldering
metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT218814D
Other languages
English (en)
Publication of DE218814C publication Critical patent/DE218814C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/02Soldered or welded connections
    • H01R4/023Soldered or welded connections between cables or wires and terminals
    • H01R4/024Soldered or welded connections between cables or wires and terminals comprising preapplied solder

Landscapes

  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 218814-KLASSE 21 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. März 1908 ab.
Es sind bereits lötfertige Anschlußstücke für elektrische Leitungen bekannt. Beispielsweise hat man in Kabelschuhe oder sonstige Anschlußstücke eine gewisse Menge Lot. eingebracht und darüber die erforderliche Menge eines Lötflußmittels eingefüllt. Man hat auch vorgeschlagen, in Anschlußstücken die Lötmittel derart anzubringen, daß in dem Hohlraum des Anschlußstückes der Boden und die
ίο Seitenwandung mit Lot in einer gewissen Stärke bedeckt und in den verbleibenden Hohlraum das erforderliche Lötnußmittel eingebracht wurde. Diese Anordnungen haben gewisse Nachteile. Was zunächst die letztere betrifft, so muß bei ihr der Durchmesser der Bohrung größer gemacht werden, als der Durchmesser der einzulötenden Leitung, weil ja ein Teil des Innenraumes dieser Bohrung durch den Mantel aus Lotmetall fortgenommen wird und die Leitung sonst nicht eingeführt werden könnte. Dies ist aber unzweckmäßig, weil allgemein die Bohrung eines Anschlußstückes nicht größer sein soll, als der Durchmesser der einzulötenden Leitung.
Außerdem hat die Anordnung, ebenso wie die zuerst erwähnte, den Nachteil, daß die Herstellung ziemlich umständlich ist. Es genügt nämlich nicht, in das fertige Anschlußstück etwa die erforderliche Menge geschmolzenen Lotmetalls einfach hineinzugießen; denn das Lot würde in diesem Falle sich nicht mit der Wandung des Anschlußstückes durch Lötung verbinden, und zwar selbst dann nicht, wenn man die Wandung vorher mit einem Lötflußmittel behandelt hat. Vielmehr muß man das ganze Anschlußstück auf Löthitze bringen, also mindestens ebenso hoch erhitzen wie das flüssige Lot. Dies ist schon an sich umständlich und kostspielig, und bei der zweiten Einrichtung kommt noch hinzu, daß das Lötmittel in die Form eines die Wandungen der Bohrung bedeckenden Mantels mit innerem Hohlraum gebracht werden muß.
Außerdem leidet durch das Erhitzen der Anschlußstücke deren Äußeres, und man muß die Stücke deshalb, um sie nicht unansehnlich in den Handel zu bringen, nochmals abschmirgeln oder nachpolieren.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Anordnung bei Anschlußstücken, durch welche diese ohne Erhitzen lötfertig gemacht werden. Es ist vielmehr nur dann erforderlich, die Stücke zu erhitzen, wenn die Lötung tatsächlich erfolgen soll. Während also bei den früheren Anordnungen zweimal erhitzt werden mußte, nämlich einmal, um sie lötfertig zu machen, und das zweite Mal, um die Leitung einzulöten, genügt bei der neuen Einrichtung eine einmalige Erhitzung, durch welche das Lot gleichzeitig mit dem Anschlußstück und der einzulötenden Leitung eine metallische Verbindung eingeht.
Es genügt zu diesem Zwecke, in den Hohlraum des Anschlußstückes zunächst das Lötflußmittel einzubringen, dessen Menge natür-' lieh dem einzelnen Falle entsprechend bemessen werden muß. Darauf wird in den Hohlraum des Anschlußstückes ein Stück Lötmetall, zweckmäßig in Form eines Pfropfens von gleichem Querschnitt wie der Hohlraum, eingesetzt und durch einen Schlag mit einem Dorn, durch Pressen oder auf andere geeignete Weise festgeklemmt.
Wenn ein so vorbereitetes Anschlußstück

Claims (2)

  1. erhitzt wird, so wird das am Boden des Hohlraumes befindliche Lötflußmittel flüssig. Gleich darauf schmilzt auch das Lot, und verdrängt, da es schwerer ist, das Lötflußmittel vom Boden des Hohlraumes. Das Lötflußmittel steigt dann nach oben, und zwar, wie praktische Versuche ergeben haben, an der Wandung des Hohlraumes, so daß die Wandung gereinigt und die metallische Verbindung zwischen Lot
    ίο und Anschlußstück ermöglicht wird. Der Überschuß des Lötflußmittels sammelt sich an der Oberfläche, und es ist dann nur noch erforderlich, die einzulötende Leitung in den Hohlraum einzuführen, womit die gesamte Lötung beendet ist.
    Die Anordnung derart, daß das Lötflußmittel unten liegt und durch das darüber liegende Lotmetall festgehalten wird, ermöglicht erst die Herstellung lötfertiger Anschlußstücke auf kaltem Wege. Es ist zwar auch bei umgekehrter Anordnung vorgeschlagen worden, das Lotmetall kalt einzupressen; dies ist aber praktisch nicht ausführbar; denn es ist dann keine Gewähr dafür geboten, daß beim späteren Gebrauch des Anschlußstückes bei der Erhitzung auch tatsächlich eine innige Verbindung zwischen dem Lot und der Wandung des Hohlraumes eintritt. Diese \'rerbindung wird bei kalter Herstellung nur dann gesichert, \venn, wie gemäß der Erfindung, das Lötflußmittel unten liegt, weil nur dann die Möglichkeit besteht, daß durch das Lötflußmittel, welches beim Erhitzen des Anschlußstückes, wie erwähnt, zwischen der Wandung und dem nach unten sinkenden geschmolzenen Lot aufsteigt, alle Unreinigkeiten beseitigt werden, die einer innigen metallischen Verbindung zwischen Lot und Anschlußstücke möglicherweise entgegenstehen. Die metallische Verbindung wird bei untenliegendem Lotmetall auch keineswegs durch den Schutz gesichert, den das obenliegende Lötflußmittel gegen eine Oxydation des Lots möglicherweise gewähren kann; denn dieser Schutz ist besonders bei längerer Aufbewahrung der Anschlußstücke nicht ausreichend sicher. Man ist daher in der Praxis genötigt, wenn man das Lot unter dem Lötflußmittel einbringt, dies unter Erhitzung zu tun, um es sicher mit der Wandung des Anschlußstückes zu verbinden, und muß also, wie gesagt, zweimal erhitzen.
    Die Menge des Lötflußmittels kann für den einzelnen Fall leicht bemessen werden, indem man am Boden des Hohlraumes des Anschlußstückes eine Vertiefung anbringt, die gerade so viel Fassungsraum hat, daß sie die erforderliche Menge von Lötflußmittel aufnehmen kann. Diese Menge muß natürlich für die einzelnen Arten von Anschlußstücken durch Versuche festgestellt werden, was aber keinen ins Gewicht fallenden Arbeitsaufwand verursacht, da es sich um Massenartikel handelt, die in großer Zahl hergestellt werden.
    Eine solche Anordnung ist in der Fig. 1 dargestellt.
    Am Boden des Hohlraumes des Anschlußstückes α befindet sich die mit Lötflußmittel ausgefüllte Vertiefung b; c ist der Metallpfropfen aus Lotnietall.
    Die Vertiefung kann natürlich auch halbkugelförmig, zylindrisch oder in anderer geeigneter Form ausgebildet werden.
    Man kann die Einrichtung auch so treffen, daß das Lötflußmittel statt in einer Vertiefung des Bodens des Hohlraumes in dem Metallpfropfen untergebracht wird. Eine solche Anordnung zeigt Fig.
  2. 2. Der Boden des Hohlraumes des Anschlußstückes ist eben. Das Lötflußmittel befindet sich in einer beispielsweise kegelförmigen Vertiefung b des Metallpfropfens c.
    Diese Anordnungen können bei allen Arten von Anschlußstücken verwendet werden.
    Man kann die Dosierung auch in der Weise vornehmen, daß man von einer Stange fertigen Lötzinns (Lotmetallröhre mit Lötflußmittel gefüllt) ein entsprechendes Stück abschneidet und in den Hohlraum des Anschlußstückes einführt, in den dann der eigentliche Lotmetallpfropfen in der angegebenen Weise eingepaßt wird.
    In allen Fällen vermeidet die neue Anordnung die oben angegebenen Nachteile, die Herstellung ist einfacher, als die der früheren Einrichtungen und die Anschlußstücke sind auf kaltem Wege vollkommen lötfertig gemacht. Es ist dabei noch der Vorteil vorhanden, daß das weiche Lötflußmittel bei der neuen Einrichtung nicht wie bei der älteren Anordnung freiliegt, sondern vollkommen geschützt ist, so daß es weder verunreinigt werden noch herausfallen kann. Man kann gegebenenfalls das Lötflußmittel von allen Seiten, also auch von unten, mit Lotmetall umgeben. Wesentlich für die Erfindung ist, daß sich das Lotmetall hauptsächlich oberhalb des Lötflußmittels befindet, und daß letzteres beim Erhitzen zunächst im wesentlichen nach unten gelangt und erst .später aufsteigt.
    -r-,.
    Fatent-Anspruch: ■
    Lötfertige Anschlußstücke für elektrische Leitungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Lötflußmittel in dem Hohlraum des Anschlußstückes unterhalb des Lotmetalls liegt und durch dieses festgehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT218814D Active DE218814C (de)

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DE (1) DE218814C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2438075A (en) * 1945-02-09 1948-03-16 Newell R Smith Contact pin and method of making the same
DE1097504B (de) * 1953-04-23 1961-01-19 Amp Inc Verfahren zum Herstellen einer elektrischen Verbindung zwischen einem elektrischen Presshuelsenverbinder und einem Aluminiumleiter und Presshuelsenverbinder zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE1147284B (de) * 1957-02-15 1963-04-18 Louis Ralph Demarkles Einpoliger elektrischer Stecker
WO2003061075A1 (de) * 2002-01-21 2003-07-24 Rosenberger Hochfrequenztechnik Gmbh & Co. Koaxialverbinder zum lötenden verbinden mit einem koaxialkabel

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WO2003061075A1 (de) * 2002-01-21 2003-07-24 Rosenberger Hochfrequenztechnik Gmbh & Co. Koaxialverbinder zum lötenden verbinden mit einem koaxialkabel

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