DE218269C - - Google Patents
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- DE218269C DE218269C DENDAT218269D DE218269DA DE218269C DE 218269 C DE218269 C DE 218269C DE NDAT218269 D DENDAT218269 D DE NDAT218269D DE 218269D A DE218269D A DE 218269DA DE 218269 C DE218269 C DE 218269C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/30—Coverings, e.g. protecting against weather, for decorative purposes
- E06B3/301—Coverings, e.g. protecting against weather, for decorative purposes consisting of prefabricated profiled members or glass
- E06B3/303—Covering metal or plastic frames with wooden profiled members
-
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- E06B3/04—Wing frames not characterised by the manner of movement
- E06B3/26—Compound frames, i.e. one frame within or behind another
- E06B3/2605—Compound frames, i.e. one frame within or behind another with frames permanently mounted behind or within each other, each provided with a pane or screen
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- E06B2003/2615—Frames made of metal
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Wing Frames And Configurations (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37d. GRUPPE
A. KLINGER in RUMMELSBURG b. BERLIN.
schwingenden Flügeln.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Doppelfenster mit eisernen. Rahmen, dessen beide
Flügel in jeder Stellung einzeln oder zusammen gedreht werden können und in bekannter Weise
stets auf derselben geometrischen Achse schwingen.
Das Neue und Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß die beiden Fensterrahmen
so ineinandergreifen, daß die Schenkel der
ίο Winkeleisen bei geschlossenem Doppelfenster
einen Hohlraum bilden, in dem das Zubehör zu den Fensterrahmen, wie Verschlüsse und
Verschraubungen von innen und außen unsichtbar und leicht zugänglich eingeschlossen ist.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt in der Vorrichtung zum gemeinsamen Schließen
und Kuppeln der Fensterflügel, die von einem Handgriff aus erfolgen, nämlich mittels einer
in bekannter Weise durch den Handgriff bewegten Baskülestange und eines durch den
gleichen Handgriff gedrehten, auf dessen Achse im Innenrahmen angeordneten Riegels, die
beide durch Schlitze in den Rahmen greifen. Durch Bewegung dieser beiden Verschlußmittel
mittels des Handgriffes erfolgt zunächst die Kupplung und dann der Verschluß. Beim
Zurückdrehen des Handgriffes wird der Verschluß gelöst, die Kupplung bleibt aber bestehen,
da eine Sperrvorrichtung den Riegel an der weiteren Drehung hindert. Erst wenn diese Sperrvorrichtung gelöst wird, können
die beiden Flügel durch vollständiges Zurückdrehen des Handgriffes entkuppelt werden.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht des geöffneten Fensters mit entkuppelten Flügeln,
Fig. 2 einen Bruchteil des geschlossenen Fensters in größerem Maßstabe,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2.. ·
Fig. 4 zeigt in Rück- und Seitenansicht die Kupplungsvorrichtung für die Doppelflügel in
ausgelöster Stellung, wobei also die Flügel getrennt voneinander bewegt werden können.
Fig. 5 zeigt in Vorderansicht, teilweise im Schnitt, die Stellung der Kupplungs- und
Schließvorrichtung bei geschlossenem Fenster.
Fig. 6 zeigt in Rückansicht die Stellung der Kupplungsvorrichtung bei gekuppelten, als
Ganzes bewegbaren Doppelflügeln, und
Fig. 7 ist eine Seitenansicht von Fig. 6.
Das Fenster besteht aus dem in das Gewände eingelassenen Futterrahmen α aus
U-Eisen, der aber auch aus einfachen Winkeleisen bestehen kann. An diesen Rahmen sind
mittels der für beide Flügel gemeinschaftlichen Scharniere b die Innen- und Außenflügel c, d
des Doppelfensters angelenkt, die sich sowohl gemeinsam als auch unabhängig voneinander
in den Scharnieren δ drehen können. Bei dem dargestellten Beispiel drehen sich beide Flügel
in zwei gemeinsamen Scharniergruppen im Futterrahmen; für jeden Flügel können aber
auch besondere Scharniere angeordnet werden. Die Flügel c, d bestehen aus Winkeleisen, in
welche die Glasscheiben e eingekittet sind. Diese Winkeleisen sind so angeordnet, daß bei
geschlossenem Doppelfenster ihre Schenkel einen Hohlraum einschließen, in dem das Zubehör
zu den Fensterrahmen, wie Verschlüsse und
Verschraubungen gegen Witterungseinflüsse geschützt und trotzdem leicht zugänglich eingeschlossen
ist.
Der gleichzeitige Verschluß beider Fensterflügel sowie die Kupplung und Entkupplung
der Doppelflügel c, d erfolgt vom Handgriffe f aus mittels der in bekannter Weise angeordneten
und bewegten Basküle g, die gleichzeitig oben und unten durch beide Flügelrahmen c, d
ίο sowie durch den Futterrahmen α greifen und
ferner durch einen ebenfalls durch den Handgriff f gedrehten, auf seiner Drehachse angeordneten,
im Innenrahmen c liegenden Riegel h, der. beim Verschluß des Fensters durch
Schlitze i, k des Außenflügels d und des Futterrahmens α greift, und dadurch auch an dieser
Stelle den Verschluß des Fensters und gleichzeitig eine Kupplung· zwischen Innen- und
Außenflügel herbeiführt. Der Riegel h steht unter dem Einfluß einer Sperrvorrichtung, beispielsweise
einer Blattfeder Z, die sich nach Schluß des Fensters, also wenn der Riegel h
in die Ausschnitte i, k eingreift, in die Bahn des Riegels legt und dadurch verhindert, daß
beim Öffnen des Fensters der Riegel vollständig zurücktreten kann. Die Feder I läßt eine Zurückbewegung
des Riegels h nur so weit zu, bis er aus dem Ausschnitt k des Futterrahmens
α wieder herausgetreten ist, um das
öffnen des Fensters zu ermöglichen. Im Ausschnitt i des Außenflügels d bleibt er dagegen,
wie aus Fig. 6 zu ersehen ist, liegen, da er in dieser Stellung durch den Riegel h, der in seiner
Bahn liegt, an der weiteren Drehung gehindert wird. Die Baskülestange g kann also infolge
der beschränkten Drehung der Handgriff ach se ebenfalls nur aus dem Futterrahmen heraustreten,
bleibt dagegen in den Schlitzen m des Außenflügels liegen. Infolgedessen wird beim
öffnen des Innenflügels c durch diesen gleichzeitig auch der mit ihm durch die Teile g, h
gekuppelte Außenflügel d mitgenommen, und es können beide Flügel als Ganzes wie ein einheitlicher
Fensterflügel bewegt werden.
Um beim öffnen nur den Innenflügel zu bewegen oder um beide Flügel unabhängig voneinander
bewegen zu können, wird die Feder I von außen mittels eines Stiftes η zurückgedrückt,
wobei sie außerhalb der Bahn des Riegels h gelangt, so daß der Riegel mittels
des Griffes f vollständig herumgedreht werden kann, wobei er auch aus dem Schlitz i des
Außenflügels und zugleich auch die Baskülestange g aus den Schlitzen im Außenflügel
heraustritt. Beide Flügel sind alsdann entkuppelt, so daß sowohl der Innenflügel allein
geöffnet als auch der Außenflügel unabhängig von ersteren bewegt werden kann. Die Entkupplung
der beiden Flügel kann also in jeder Stellung erfolgen, auch wenn beide Flügel an
dem Futterrahmen anliegen. Beim Schließen des Fensters werden dann beide Flügel in oben
beschriebener Weise wieder gekuppelt.
Der Innenflügel ist mit einer Abdichtung r aus irgendeinem geeigneten Material (vorteilhaft
Gewebe mit Filzeinlage) versehen, welche zwischen dem Winkeleisen c und auf diese
aufgeschraubten Flacheisen 0 sowie zwischengelegten Flacheisen s doppelt eingeklemmt ist
(s. besonders Fig. 3, wo die Flacheisen 0 gemäß Fig. ι und 4 bis 7 durch Holzverkleidungen q
ersetzt sind). Diese Anordnung bewirkt ein äußerst sicheres Festhalten der Dichtung. Besonders
bewirken die metallenen Zwischenlagen s, .welche bis nahe an die Rahmenaußenkanten
reichen, daß an diesen ein Abreißen der Dichtung nicht stattfinden kann. Wie Fig. 3
zeigt, wirkt diese Dichtung gleichzeitig gegen den Außenflügel sowie gegen den Futterrahmen,
so daß ein sicherer, luftdichter Fenster-Verschluß ermöglicht wird. Außerdem kann
(Fig. 3) auch noch der Futterrahmen a am Außenrande mit einer in gleicher Weise befestigten
Dichtung p versehen sein, auf welche sich beim Schluß des Fensters der Außenflügel
d zwecks Abdichtens nach außen legt.
Die Fensterflügel, insbesondere der Innenflügel können auch mit äußeren Holzverkleidungen
q versehen werden (Fig. 3).
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Eisernes Fenster mit zwei aufeinanderliegenden, um eine gemeinsame Achse schwingenden Flügeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelrahmen aus Winkeleisen derart zusammengesetzt sind, daß ihre Schenkel bei geschlossenem Doppelfenster einen Hohlraum einschließen, in dem die Verschlußteile und. Verschraubungen gegen Witterungseinflüsse geschützt liegen..2. Basküleverschluß für das Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Baskülestange (g) sowie ein im Innenrahmen (c) gelagerter, durch Schlitze (i, k) des Außenrahmens (d) und des Futterrahmens (a) greifender Riegel (h) beide Flügel (c, d) gleichzeitig in der Schlußlage sichern, wobei eine Sperrvorrichtung (Feder I o. dgl.) die vollständige Zurückbewegung des Riegels (h) und die dadurch sich ergebende Entkupplung der beiden Flügel (c, d) verhindert, während sie nach ihrer Auslösung die Verriegelung (h, g) zur weiteren . Zurückbewegung für die Entkupplung der Flügel freigibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE218269C true DE218269C (de) |
Family
ID=479509
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT218269D Active DE218269C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE218269C (de) |
-
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- DE DENDAT218269D patent/DE218269C/de active Active
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