DE217870C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE217870C DE217870C DENDAT217870D DE217870DA DE217870C DE 217870 C DE217870 C DE 217870C DE NDAT217870 D DENDAT217870 D DE NDAT217870D DE 217870D A DE217870D A DE 217870DA DE 217870 C DE217870 C DE 217870C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- needle
- stitch
- shaft
- arm
- fabric
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 238000009958 sewing Methods 0.000 claims description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 19
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 3
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 3
- 238000009957 hemming Methods 0.000 description 2
- 238000010417 needlework Methods 0.000 description 2
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000004826 seaming Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B1/00—General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both
- D05B1/24—General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making blind-stitch seams
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B29/00—Pressers; Presser feet
- D05B29/06—Presser feet
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B85/00—Needles
- D05B85/06—Curved needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 217870 KLASSE 52«. GRUPPE
(Mass., V. St. A.).
des Arbeitstisches angeordnet sind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Nähmaschine zur Herstellung blinder Stiche. Die Stoffe, die durch
blinde Stiche zusammengenäht werden sollen, können flach aufeinandergelegt werden, wie es
z. B. beim Abfüttern zur Herstellung von Kleidungsstücken geschieht, oder eine oder mehrere
der oberen Stofflagen können übergefaltet werden, um einen nach innen gerichteten Saum zu
schaffen, der blind mit der oder den unteren
ίο Lagen vernäht werden kann, was allgemein
unter der Bezeichnung »Säumen« bekannt ist.
Bisher wurde dieses Abfüttern und Säumen
durch eine Maschine ausgeführt, bei welcher der Stichbildungsmechanismus zwei im wesent-,
liehen parallele Reihen von Nähten machte; die eine Reihe ist als gerade Stichnaht, die
andere Reihe als schräge Stichnaht bekannt. Beide Nähte wurden durch eine Verkettung
der Fäden vereinigt.
Zuweilen ist es erwünscht, eine Arbeit herzustellen, bei welcher nur eine einzige Reihe
blinder Stiche angewendet wird; diese Reihe kann entweder aus geraden oder schrägen
Stichen zusammengesetzt sein. Im letzteren Falle kann die Saumarbeit leicht .und schnell
ausgeführt werden, da die Stiche in die untere Stofflage von unten eintreten und durch den
Saum gehen, wobei die obere Stofflage mit dem Faden des Schleifenfängers verbunden wird.
Ein Zweck der Erfindung besteht darin, eine Maschine zu schaffen, die eine einzige Reihe
von schrägen, blinden Stichen machen kann und bei welcher der Winkel der schrägen Stiche
in bezug auf die Stoff Vorschubrichtung nach Wunsch verändert werden kann. Ein anderer
Zweck der Erfindung besteht darin, eine Maschine zu schaffen, die eine einzige Reihe von
geraden, blinden Stichen ausführen kann.
Es ist auch zuweilen wünschenswert, eine Maschine zu haben, die so eingestellt werden
kann, daß sie entweder eine Reihe schräger Stiche ausführt, die in irgendeinem gewünschten
Winkel zur Vorschubrichtung liegen, oder zwei miteinander verbundene Reihen von abwechselnd
geraden und schrägen Stichen, wobei die letzteren jeden gewünschten Winkel einnehmen sollen, so daß eine einzige Maschine
schnell derart eingestellt werden kann, daß sie eine der beiden oben genannten Saumarbeiten
ausführt.
Die Erfindung betrifft schließlich eine Einrichtung, durch welche der Beuger entweder
bei jedem Stich oder bei einem Stich um den anderen in Tätigkeit treten kann, wie es durch
die besondere Arbeit verlangt wird.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt,' und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Grundriß der unter der Bettplatte liegenden Teile,
Fig. 3 eine Einzelheit für den Antrieb des Beugers, durch welchen er gesenkt und gehoben
wird,
Fig. 4 eine Einzelheit der Kupplung, die die Zeit bestimmt, in welcher der Beuger in Tätigkeit
tritt,
Fig. 5 eine Vorderansicht einer Maschine nach der Erfindung,
Fig. 6 eine Einzelheit der Einrichtung, durch
Fig. 6 eine Einzelheit der Einrichtung, durch
ίο welche der Winkel der Nadel eingestellt wird,
Fig. 7 den Saum, der durch die Maschine gemacht wird, wenn alle Stiche schräg zur Stoffvorschubrichtung
liegen,
Fig. 8 den Saum, der von der Maschine gemacht wird, wenn die Stiche abwechselnd gerade und schräg liegen..
Fig. 8 den Saum, der von der Maschine gemacht wird, wenn die Stiche abwechselnd gerade und schräg liegen..
Die Maschine besteht aus der gewöhnlichen Bettplatte 1 und dem überhängenden Arm 2.
Die Hauptantriebswelle 3 ist in dem überhängenden Arm gelagert und an ihrem äußeren
Ende mit dem gewöhnlichen Handrad 4 und der Schnurscheibe 5 versehen, durch welche
der Antrieb erfolgt. :
Der Presserfuß 6 ist mittels der Stellschraube 7 in der Stange 8 einstellbar gelagert, die an dem
unteren Ende des überhängenden Armes 2 gehalten wird. Der Arbeitstisch 9 ist senkrecht
beweglich und wird von einem Rahmen 10 getragen, der in senkrechten Führungen der Bettplatte
gleitet und gewöhnlich durch eine Feder 11 nach oben gedrückt wird; die Feder liegt
in der Hohlschraube 12, die in dem unteren Teil des Maschinengestelles einstellbar ist.
Der Stichbildungsmechanismus besteht aus der gebogenen Nadel 13, die in einem Arm 14
gelagert ist; der Arm 14 wird von einer schwingenden
Welle 15 getragen, die an ihrem äußeren Ende den Kurbelarm 16 aufnimmt. Die Welle
15 liegt in einem wagerechten Lager 17 am
unteren Ende der senkrechten Stange 18, die in dem unteren Teil des Armes 2 gelagert ist.
Das Lager 19 für die Stange 18 ist mit einer Stellschraube 20 versehen. Wenn die Stange 18
gedreht wird, kann die Nadel entweder eine gerade oder schräge Stellung in bezug auf die
■Vorschubrichtung des Stoffes einnehmen und dann in ihrer Stellung durch die Schraube 20
befestigt werden.
Die Hauptwelle 3 trägt an ihrem vorderen Ende eine Scheibe 21 mit einem exzentrisch
angeordneten Zapfen 22 (Fig. 5). . Ein einstellbares Glied 23 verbindet den Zapfen 22 mit
einem Zapfen 24 am Ende der Kurbel 16; zwischen dem Ende des Gliedes 23 und der Kurbel
16 befindet sich ein Kugelgelenk. Auf diese Weise werden beim Antrieb der Welle 3 der gekrümmten
Nadel 13 Schwingungen erteilt.
Eine Kurvennutscheibe 25 ist auf einer Achse 26 unterhalb der Hauptwelle 3 gelagert; die
Achse 26 wird mittels der Räder 27, 28 (Fig. 1) angetrieben. Ein schwingender Arm 29 ist
drehbar bei 30 (Fig. 6) gelagert und schwingt unterhalb der Kurvenscheibe 25. Er trägt den
Zapfen 31 für eine Rolle, die in der Nut der Kurvenscheibe 25 liegt, wodurch der Arm 29
seine Schwingung von der Kurvenscheibe erhält. An dem oberen Ende der Stange 18 ist
ein Schwingarm 32 gelagert, der mittels einer Schraube 33 an der Stange 18 befestigt wird.
Der Schwingarm 29 ist mit einem nach abwärts gerichteten Zapfen 34 versehen, der in
einem Schlitten 36 geführt wird; der Schlitten ist längs des Armes 29 mittels der Schraube 37
einstellbar. Der Zapfen 34 tritt in eine Längsnut 38 des Schwingarmes 32. Auf diese Weise
wird bei der Drehung der Hauptwelle 3 die Kurvenscheibe 25 gedreht, der Schwingarm 29
schwingt um seinen Zapfen 30, wobei dem Schwingarm 32 gleichfalls eine Schwingung erteilt
wird, die auf die Stange 18 und die Nadel übertragen wird. Die Größe der Nadelschwingung
hängt also von der Stellung des Zapfens 34 ab, die durch die Schraube 37 bestimmt wird.
Infolge dieser Konstruktion kann die Nadel zunächst in gerader Richtung, also in der
Stoffvorschubrichtung, arbeiten und dann in schräger Richtung zum Stoff vorschub. Das
Maß der schrägen Richtung wird durch die Einstellung der Schraube 37 bestimmt.
Eine Hülse 39 (Fig. 5) ist an dem oberen Ende der Stange 18 befestigt, um diese zu halten.
Wenn es gewünscht wird, daß die Nadel in irgendeiner Richtung arbeitet, wird die Stellschraube
33 gelöst, so daß keine Verbindung zwischen der Stange 18 und dem Schwingarm 32
besteht; die Nadel wird in die gewünschte Stellung gebracht und die Stellschraube 20 angezogen,
um die Stange 18 in der eingestellten Lage zu halten. Die Nadel arbeitet dann nur
in der Bahn, in welche sie eingestellt worden ist. Wenn es gewünscht wird, daß die Nadel
zuerst in gerader und dann in schräger Richtung arbeitet, wird die Stellschraube 20 gelöst,
die Stange 18 gedreht und die Nadel in eine solche Stellung zur Kurvenscheibe 25 ge-■bracht,
daß sie zuerst einen geraden und dann einen schrägen Stich macht. Die Stellschraube
33 wird dann angezogen und die Schraube 37 in dem gewünschten Winkel eingestellt.
Es ist entbehrlich, die Zubehörteile der Stichbildungsvorrichtung im einzelnen zu beschreiben.
Sie sind von der gewöhnlichen Bauart und bestehen aus dem rotierenden Schleifenfänger
40, der eine Fadenspule enthält und in dem Arm 41 gelagert ist, am unteren Ende des
überhängenden Armes 2. Der Schleifenfänger wird durch geeignete Übertragung von dem
Kegelrad 42 angetrieben, das an dem vorderen Ende der Welle 3 sitzt.
Der Fadenaufnehmer 43 hat die gewöhnliche Form und wird von der Kurvenscheibe 44 der
Welle 3 angetrieben.
Die Stoffvorschubvorrichtung besteht aus dem Stoffschieber 45, der von der wagerechten
Gleitstange 46 getragen wird. Diese ist durch ein Gelenk 47 mit dem Arm 48 der Schwingwelle
49 verbunden, wodurch dem Stoffschieber die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung
erteilt wird. Die Gleitstange 46 ist auf einem senkrechten Schlitten 50 gelagert, der in den
senkrechten Führungen des Rahmens 10 geführt wird. Der Schlitten 50 erhält eine senkrechte
Bewegung, um dem Stoff schieber'die gewünschte Auf- und Abbewegung mittels einer
Hubscheibe 51 zu erteilen, die an dem Ende einer in dem Rahmen 10 gelagerten Achse 52
sitzt.
Die Achse 52 wird von der Welle 53 angetrieben, mit welcher sie durch ein Universalgelenk
verbunden ist.
Die Wellen 53 und 49 werden von der Hauptwelle 3 auf folgende Weise angetrieben.
Die Wellen 53 und 49 werden von der Hauptwelle 3 auf folgende Weise angetrieben.
Eine senkrechte Welle 55 ist an der Rückseite der Maschine gelagert und wird von der Hauptwelle
3 durch Kegelräder 56, 57 angetrieben. An ihrem unteren Ende trägt sie ein Kegelrad
s5 58, das mit dem Kegelrad 59 am Ende der
Welle 53 in Eingriff steht. Die Welle 53 trägt eine Hubscheibe 60, die auf einen Arm 61 (Fig. 2)
der schwingenden Welle 62 einwirkt, die seitlich unten an der Bettplatte gelagert ist. Der
zweite Arm 63 der Welle 62 ist bei 64 geschlitzt zur Aufnahme eines Zapfens 65, der an dem
Ende eines Gliedes 67 sitzt; dieses ist mit dem Kurbelarm 68 verbunden, der auf der Welle 49
gelagert ist. Bei der Drehung der Welle 53 wird die Welle 49 also geschwungen, um die
Vor- und Rückwärtsbewegung für den Stoffvorschub zu erzeugen. Die Größe dieser Vorwärts-
und Rückwärtsbewegung und infolgedessen die Stichlänge wird durch die Einstellung
des Zapfens 65 in dem Schlitz 64 bestimmt, die durch einen Handhebel 69 (Fig. 1) mittels
geeigneter Verbindungen erfolgt.
Der Beuger besteht aus einer kleinen Stange 70, deren oberes Ende zugeschärft ist und
die in einem Schlitten 71 gelagert ist. Der Schlitten 71 ist an seinem unteren Ende,
mit einem gabelförmigen Teil 72 versehen; zwischen den Gabelteilen ist eine geriefte
Mutter 73 auf den Beuger 70 aufgeschraubt, so daß durch Drehen der Mutter 73 die
die Stellung des Beugers senkrecht zu dem Schlitten verändert werden kann. Eine Feder
74 (Fig. 2) greift in die Riefen der Mutter ein, um sie in der eingestellten Lage zu halten;
die Mutter kann, außerdem noch durch die Schraube 75 gesichert werden, die durch das
Ende des Gabelteiles des Schlittens 71 hindurchtritt. Der Schlitten 71 kann senkrecht
in den Lagern 76, 77 gleiten, die auf der äußeren Seite einer Platte 78 liegen. Diese ist mit dem
Maschinengestell durch die Schrauben 79, 80, 81,82 (Fig. 5) verbunden und dient dazu, um
den die Vorschubvorrichtung tragenden Schlitten zu halten. Eine genutete Hülse 83 ist an
dem Schlitten 71 einstellbar befestigt. Eine schwingende Welle 84 (Fig. 2) ist an der Vorderseite
der Maschine gelagert und . mit drei Armen 85, 86, 87 versehen. Der Arm 85 trägt
einen Zapfen 88 für eine Rolle, die in die Nut der Hülse 83 eintritt, während der Arm 86 mit
einem Zapfen 89 für eine Rolle versehen ist, die an dem Exzenter 90 der Welle 91 (Fig. 3) anliegt. Der dritte Arm 87 trägt an seinem freien
Ende eine einstellbare Schraube 92, die mittels einer Feder 93 mit der Bettplatte 1 verbunden
ist. Es ist ersichtlich, daß bei der Drehung der Welle 91 das Exzenter 90 mittels der genannten
Zwischenteile den Beuger nach abwärts drückt, während die Feder 93 ihn wieder hebt. Der
Beuger wird daher kraftschlüssig gehoben und zwangläufig nach abwärts gedrückt, so daß er
einem von oben kommenden außergewöhnlichen Druck nachgeben kann.
Wie bereits erwähnt, ist es zuweilen erwünscht, daß der Beuger bei jedem Stich arbeitet,
während er in anderen Fällen nur bei ■ jedem zweiten Stich in Tätigkeit treten soll.
Dieses wird auf folgende Weise erreicht.
Die Welle 53, die durch das Kegelrad 59 angetrieben wird, ist nach rückwärts verlängert
und trägt hier die beiden Zahnräder 94 und 95. Die Welle 91 ist ebenfalls nach rückwärts verlängert
und trägt hier die beiden losen Zahnräder 96 und 97. Eines dieser Räder, z. B. 96,
hat dieselbe Größe wie das entsprechende Rad 94, während das andere Rad 97 doppelt so
groß ist als das entsprechende Rad 95, so daß, wenn die Welle 91 durch die Räder 94 und 96
angetrieben wird, sie eine Umdrehung bei jeder Umdrehung der Welle 53 macht, während,
wenn sie durch die Räder 97 und 95 angetrieben wird, sie eine halbe Umdrehung auf
jede Umdrehung der Welle 53 macht. Die Räder 96 und 97 sind mit der Welle 91 durch
die Kupplung 98 verbunden, die auf die WeJIe
91 festgekeilt ist und Klauen 99 besitzt, die in entsprechende Aussparungen der Räder 96, 97
eintreten. Das Kupplungsglied 98 (Fig. 2) erhält eine Nut, in welche der Zapfen eines
Handhebels 101 tritt, der an dem Maschinengestell drehbar gelagert ist; hierdurch wird das
Kupplungsglied vor- und rückwärts geschoben, um das gewünschte Zahnrad mit der Welle 91
zu kuppeln.
Der Arbeitstisch, der den Stoffschieber trägt,' wird mittels des Hebels 102 (Fig. 1 und 2) nach
abwärts gedrückt, der bei 103 drehbar gelagert ist und sich gegen den von dem Rahmen 10
vorspringenden Ansatz 104 legt. Der Hebel 102 wird durch einen Kniehebel 105 nach abwärts
gedrückt, der bei 106 an dem Vorderteil der
Maschine drehbar gelagert ist.
In Fig. 7 ist der Saum dargestellt, der entsteht,
wenn die Maschine nur schräge Stiche macht, wie beim Säumen. Hier bezeichnet 107
den Hauptstoff, 108 den darüber liegenden Stoff
mit der eingeschlagenen Kante 109. Die Nadel 13 ist in dem Augenblick dargestellt, in welchem
sie durch den Hauptstoff und die obere Lage hindurchtritt, die abgebrochen gezeichnet
ist. Es ist ersichtlich, daß die Teile der beiden die Naht bildenden Fäden, welche durch den
Stoff hindurchgeführt werden, schräg zu der . Vorschubrichtung liegen. Der Schleifenfängerfaden,
der die Schleifen des Nadelfadens verriegelt und in gerader Linie längs des oberen
Stoffrandes liegt, ist bei 110 dargestellt.
In Fig. 8 ist der Saum dargestellt, bei welchem die Stiche abwechselnd, gerade und schräg ge^
führt werden, in zeigt den Hauptstoff, 112
die obere Stofflage mit dem eingeschlagenen Rand 113. Die Nadel 13 ist in der Stellung gezeigt,
in welcher sie einen der geraden Stiche 114 macht, der in der Richtung des Stoffvorschubes
und nahe an dem Rande 113 liegt. Die schrägen Stiche sind bei 115 gezeigt und
werden gemacht, wenn die Nadel unter den Rand und nach aufwärts durch den oberen Stoff hindurchtritt.
Der Verriegelungsfaden ist bei 116 angedeutet und verbindet die ' Schleifen der
geraden Stiche 114 mit den Schleifen der schrägen Stiche 115.
Claims (3)
1. Blindstichnähmaschine, bei welcher die Stichbildungswerkzeuge auf derselben
Seite des Arbeitstisches angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadel so
eingestellt werden kann, daß die ihr behufs Stichbildung erteilten Hin- und Herbewegungen
entweder in einer zur Stoffvorschubvorrichtung parallelen oder in. einer zu derselben
in einem bestimmten gewünschten Winkel geneigten Ebene oder abwechselnd
in einer zur Stoffvorschubrichtung parallelen und einer zu, derselben geneigten Ebene erfolgen.
2. Blindstichnähmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
die hin und her bewegte Nadel .tragende, drehbar gelagerte Nadelschaft (18) mit
einer Einrichtung versehen ist, durch welche er in jeder gewünschten Stellung
verriegelt werden kann, damit die Nadel in jeder gewünschten Richtung bewegt werden kann.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die' Antriebsvorrichtung
für den Beuger (70) so eingerichtet ist, daß der Beuger entweder bei jedem oder bei jedem zweiten Stich in Tätigkeit treten
kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR400193T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217870C true DE217870C (de) |
Family
ID=8896755
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217870D Active DE217870C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217870C (de) |
| FR (1) | FR400193A (de) |
-
0
- DE DENDAT217870D patent/DE217870C/de active Active
-
1909
- 1909-02-12 FR FR400193A patent/FR400193A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR400193A (fr) | 1909-07-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10348494B4 (de) | Nähmaschine | |
| DE217870C (de) | ||
| DE1685062A1 (de) | Vor- und zurueckschiebbare Stichbildezunge fuer Zickzack-Naehmaschinen | |
| DE308388C (de) | ||
| DE302832C (de) | ||
| DE566120C (de) | Naehmaschine mit in zwei verschiedenen Richtungen beweglicher Stoffklemme | |
| DE562766C (de) | Knopflochnaehmaschine | |
| DE488719C (de) | Kettenstichnaehmaschine, bei der unter Zuhilfenahme eines oder mehrerer Greifer die Nadelfadenschleife derart gespreizt wird, dass ein quer liegender Fadenschleifenteil entsteht | |
| DE5728C (de) | Nähmaschine mit einseitig sichtbarer Naht | |
| DE111434C (de) | ||
| DE211474C (de) | ||
| DE147178C (de) | ||
| DE151930C (de) | ||
| DE512205C (de) | Knopflochnaehmaschine | |
| AT112013B (de) | Nähmaschine zur Erzeugung einer Zickzack- oder Steppstichnaht. | |
| DE227885C (de) | ||
| DE628310C (de) | Verfahren und Maschine zur Herstellung einer vereinigten Zusammennaeh- und UEberdecknaht | |
| DE306897C (de) | ||
| DE658323C (de) | Handnaehgeraet | |
| DE487820C (de) | Naehmaschine, insbesondere zum Naehen von Tanzschuhen, sowohl fuer eine Blindstich-Doppelsteppstichnaht als auch fuer eine Blindstich-Kreuzstichnaht | |
| DE515724C (de) | Naehmaschine zum Verbinden zweier Stoffstuecke durch eine verhaeltnismaessig flache Randnaht | |
| DE47822C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Häkelstichs behufs Einfassung von Stoffkanten | |
| DE276310C (de) | ||
| DE389262C (de) | Stoffdruecker fuer Sohlennaehmaschinen | |
| DE77045C (de) | Stoffouführung für Ueberwendlich-Nähmaschinen zur Herstellung von Festonnähten |