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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Nähmaschine zur Bildung einer
unabhängigen
Naht, die aus perfekten Stichen besteht, und einer anderen unabhängigen Naht,
die aus Knotenstichen besteht, auf derselben Linie, während ein
Nähgut
in einer einzigen Richtung zugeführt
wird.
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Bei
Bällen,
die für
sportliche Aktivitäten
oder dergleichen verwendet werden, werden auf jede Naht hohe Lasten
ausgeübt,
und die Fäden
neigen dazu, locker zu werden und die Naht kann aufbrechen. Die
Antragstellerin der vorliegenden Erfindung hat bereits ein Verfahren
zur Herstellung einer starken Naht vorgeschlagen, indem eine unabhängige Naht
gebildet wird, die aus perfekten Stichen (d.h., normalen Stichen)
besteht, und einer anderen unabhängigen
Naht, die aus Knotenstichen (Hitch-Stichen) besteht (bei welchen
der Nadelfaden bei jedem Knoten mit dem Greiferfaden verschlungen
wird), auf derselben Linie (d.h., Überlappen der beiden Nähte).
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Gegenwärtig ist
keine Spezialnähmaschine zur
Herstellung einer solchen starken Naht erhältlich; eine solche Naht kann
jedoch unter Verwendung oder geringfügigen Verbesserung einer bestehenden Nähmaschine
und auch durch Verbesserung des Nähvorganges hergestellt werden.
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Zum
Beispiel kann die oben genannte Naht mit einer Nähmaschine hergestellt werden,
die eine Struktur von Umlaufgreifern und Nadeln hat, wie in 5 dargestellt ist. In der
Nähmaschine
sind ein linker horizontaler Umlaufgreifer 101, der sich
gegen den Uhrzeigersinn oder im Uhrzeigersinn dreht, eine linke
Nadel 102, eine rechte Nadel 103 und ein rechter
horizontaler Umlaufgreifer 104, der in dieselbe Richtung
dreht wie der Umlaufgreifer 101, ausgerichtet und die linke
Nadel 102 und die rechte Nadel 103 werden in die
Richtung A (senkrecht zu der Richtung, in der die Umlaufgreifer
und Nadeln ausgerichtet sind) hin- und herbewegt, um das Nähgut zuzuführen.
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Zur
Bildung einer unabhängigen
Naht, die aus perfekten Stichen besteht, und einer weiteren unabhängigen Naht
auf derselben Linie, die aus Knotenstichen besteht, unter Verwendung
dieser Nähmaschine,
wird zunächst
der Vorschubmechanismus der Nähmaschine
entfernt, so dass die Hin- und Herbewegung der Nadel unterbunden
ist. Dann wird genäht,
während
das Material von Hand in Richtung B bewegt wird (in eine Richtung,
die durch einen der Pfeile des Doppelpfeils angezeigt ist). Dem
Nähen entsprechend
drehen sich der linke horizontale Umlaufgreifer 101 und
der rechte horizontale Umlaufgreifer 104 im Uhrzeigersinn.
Wenn das Nähgut
nach rechts bewegt wird (d.h., zur rechten Seite in 5), werden perfekte Stiche von der linken
Nadel 102 erzeugt, während
die Knotenstiche von der rechten Nadel 103 gebildet werden.
Wenn das Nähgut
nach links bewegt wird, werden perfekte Stiche von der rechten Nadel 103 erzeugt,
während
die Knotenstiche von der linken Nadel 102 gebildet werden.
Wenn andererseits der linke horizontale Umlaufgreifer 101 und
der rechte horizontale Umlaufgreifer 104 gegen den Uhrzeigersinn
gedreht werden und das Nähgut nach
rechts bewegt wird, werden perfekte Stiche von der rechten Nadel 103 erzeugt,
während
die Knotenstiche von der linken Nadel 102 gebildet werden. Wenn
im Gegensatz dazu das Nähgut
nach links bewegt wird, während
die Umlaufgreifer 101 und 104 gegen den Uhrzeigersinn
gedreht werden, werden perfekte Stiche von der linken Nadel 102 erzeugt, während die
Knotenstiche von der rechten Nadel 103 gebildet werden.
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Das
Verfahren zur Bildung solcher Nähte kann
auch unter Verwendung von Nähmaschinen ausgeführt werden,
welche in Teilen (1) und (2) in 6 dargestellt sind, die jeweils einen
horizontalen Umlaufgreifer und einen vertikalen Umlaufgreifer verwenden.
Jede Nähmaschine
hat einen einzigen Umlaufgreifer 105 und eine einzige Nadel 106,
und ein Nähgut
wird in die Richtung A-B vorgeschoben (siehe den Doppelpfeil zwischen
den Bezugszeichen A und B), senkrecht zu der Richtung, entlang welcher
der Umlaufgreifer und die Nadel angeordnet sind. Zur Bildung einer
unabhängigen
Naht, die aus perfekten Stichen besteht, und einer weiteren unabhängigen Naht auf
derselben Linie, die aus Knotenstichen besteht, unter Verwendung
der oben genannten Nähmaschine,
wird, nachdem die erste Naht in der normalen Vorschubrichtung A
genäht
wurde, die zweite Naht von Position X (d.h., dem Ausgangspunkt der
ersten Naht) oder Position Y (d.h., dem Endpunkt der ersten Naht)
in der umgekehrten Richtung B genäht, so dass die erste Naht
und die zweite Nahe auf derselben Linie gebildet werden. In diesem
Fall besteht die erste Naht aus perfekten Stichen und die zweite
Naht aus Knotenstichen.
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Bei
der Bildung der unabhängigen
Naht aus perfekten Stichen und der unabhängigen Naht aus Knotenstichen
unter Verwendung der Nähmaschine, die
in 5 dargestellt ist,
wird das Nähgut
von Hand zugeführt;
somit sind der Vorschubschritt und die Nährichtung variabel und daher
ist die Stärke
der Nähte über die
gesamte genähte
Linie variabel. Zusätzlich
wird die Arbeitseffizienz verringert.
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Bei
der Bildung der unabhängigen
Naht aus perfekten Stichen und der unabhängigen Naht aus Knotenstichen
unter Verwendung der Nähmaschine, die
in 6 dargestellt ist,
wird das Nähen
sowohl in die normale als auch umgekehrte Richtung ausgeführt; somit
ist die Nähzeit
zweimal so lange wie die Zeit beim Nähen in eine einzige Richtung.
Daher ist diese Methode ineffizient. Zusätzlich ist es schwierig, die
erste und zweite Nahe übereinander
zu bilden, has heißt,
es ist schwierig, eine gleichmäßige Nahtstärke über die
gesamte genähte
Linie zu erhalten.
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Es
wird noch angegeben, dass das Bilden von Knotenstichen im Wechsel
zu normalen bzw. perfekten Stichen in der
US 4 627 371 grundsätzlich dargestellt
ist.
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KURZDARSTELLUNG
DER ERFINDUNG
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Angesichts
der oben genannten Umstände ist
eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Nähmaschine bereitzustellen zur
effizienten und stabilen Bildung einer unabhängigen Naht, die aus perfekten
Stichen besteht, und einer anderen unabhängigen Naht auf derselben Linie,
die aus Knotenstichen besteht, wobei die Nähte eine ausreichende Stärke haben.
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Die
vorliegende Erfindung stellt eine Nähmaschine bereit, in der ein
erster horizontaler Umlaufgreifer, der im Uhrzeigersinn oder gegen
den (Uhrzeigersinn dreht, eine erste Nadel, eine zweite Nadel und
ein zweiter horizontaler Umlaufgreifer, der in dieselbe Richtung
dreht wie der erste Umlaufgreifer, der Reihe nach in. einer Richtung
angeordnet sind, wobei die Nähmaschine
umfasst:
einen Vorschubmechanismus zum schrittweisen Zuführen eines
Nähguts
mit einem Vorschubschritt, der mit dem Abstand zwischen der ersten
und zweiten Nadel übereinstimmt,
wobei der Vorschubmechanismus eine obere Vorschubvorrichtung (z.B.
einen oberen Vorschubfuß 42 in
einer Ausführungsform,
die in der Folge erklärt
wird) hat, die über
dem Material bereitgestellt ist, sowie eine untere Vorschubvorrichtung
(z.B. einen unteren Vorschub 34 in der Ausführungsform),
die unter dem Material bereitgestellt ist, und das Material, das
zwischen der oberen Vorschubvorrichtung und der unteren Vorschubvorrichtung
gehalten wird, in die Richtung vorgeschoben wird, in der die Umlaufgreifer
angeordnet sind; und
eine Druckvorrichtung (z.B. einen Pressfuß 53 in
der Ausführungsform)
zum Pressen des Materials, während
jeder Stich gebildet wird (Anspruch 1).
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In
einem typischen Beispiel wird eine erste Naht von dem ersten horizontalen
Umlaufgreifer und der ersten Nadel erzeugt, eine zweite Naht wird
von dem zweiten horizontalen Umlaufgreifer und der zweiten Nadel
erzeugt, und die erste und zweite Naht, die jeweils unabhängig erzeugt
werden, werden auf derselben Linie gebildet (Anspruch 2).
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In
diesem Fall besteht für
gewöhnlich
eine der ersten und zweiten Nähte
aus perfekten Stichen und die andere Naht besteht aus Knotenstichen
(Anspruch 3).
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Gemäß der Nähmaschine
der vorliegenden Erfindung kann eine starke Naht, in der eine unabhängigen Naht,
die aus perfekten Stichen besteht, und eine andere unabhängige Naht,
die aus Knotenstichen besteht, auf derselben Linie gebildet werden, leicht
und effizient durch einen einzigen Nähvorgang in eine einzige Richtung
erzeugt werden, das heißt, ähnlich dem
herkömmlichen
Vorgang. Zusätzlich kann
der Vorschubschritt einer der unabhängigen Nähte mit dem Vorschubschritt
der anderen unabhängigen
Naht übereinstimmen;
somit können
die zwei unabhängigen
Nähte gleichmäßig überlappen, wodurch
eine starke und wunderschöne
Naht erhalten wird. Zusätzlich
ist es möglich,
eine gleichförmige Nahtstärke über die
gesamte genähte
Linie zu erhalten. In der Nähmaschine
ist bei dem Vorschubmechanismus die obere Vorschubvorrichtung über dem Nähgut bereitgestellt,
und die untere Vorschubvorrichtung ist unter dem Material bereitgestellt;
somit kann ein sehr dickes Material zuverlässig zugeführt werden und eine wunderschöne Naht
entsprechend einem gleichmäßigen Vorschubschritt
erhalten werden. Zusätzlich
können
horizontale Umlaufgreifer verwendet werden, ähnlich jenen, die in herkömmlichen
Zwillingsnadel-Nähmaschinen
benutzt werden.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Diagramm, das die allgemeine Struktur einer Nähmaschine
in einer Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt, in der Verhältnisse
zwischen Hauptelementen oder Bestandteilen der Nähmaschine in drei Dimensionen dargestellt
sind.
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2 ist
eine vergrößerte Ansicht
von Elementen oder Bestandteilen, die zu dem unteren Vorschub und
den Umlaufgreifern in 1 gehören.
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3 ist
eine vergrößerte Ansicht
von Elementen oder Bestandteilen, die zu dem oberen Vorschub in 1 gehören.
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4 ist
eine Seitenansicht einer Nähmaschine
in einer anderen Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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5 ist
eine Draufsicht, die das Verhältnis zwischen
den Nadeln und Umlaufgreifern einer herkömmlichen Zwillingsnadel-Steppstich-Nähmaschine
für den
Nadelvorschub zeigt.
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6 ist
eine Draufsicht, die das Verhältnis zwischen
den Nadeln und dem Umlaufgreifer einer herkömmlichen Einzelnadel-Steppstich-Nähmaschine
zeigt, wobei Teil (1) einen horizontalen Umlaufgreifer
verwendet und Teil (2) einen vertikalen Umlaufgreifer verwendet.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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In
der Folge werden Ausführungsformen
gemäß der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erklärt.
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Die
erste Ausführungsform
der Nähmaschine
gemäß der vorliegenden
Erfindung wird unter Bezugnahme auf 1 bis 3 erklärt.
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1 ist
eine schematische Darstellung, welche die allgemeine Struktur der
Nähmaschine zeigt,
in der Verhältnisse
zwischen Hauptelementen oder Bestandteilen der Nähmaschine in drei Dimensionen
dargestellt sind. Ein Raum für
den Bediener ist an der Seite des Betrachters dieser Figur vorgesehen
(d.h., die Bedienerseite). In den folgenden Erklärungen werden die Positionsverhältnisse
im Allgemeinen von der Bedienerseite her betrachtet erklärt. 2 ist
eine vergrößerte Ansicht
von Elementen oder Bestandteilen, die zu dem unteren Vorschub und
den Umlaufgreifern in 1 gehören. 3 ist eine
vergrößerte Ansicht
von Elementen oder Bestandteilen, die zu dem oberen Vorschub in 1 gehören.
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Die
Nähmaschine
von 1 hat einen vorderen horizontalen Umlaufgreifer 15,
der im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn dreht, eine vordere
Nadel 20, eine hintere Nadel 21, und einen hinteren
horizontalen Umlaufgreifer 16, der in dieselbe Richtung
wie der Umlaufgreifer 15 dreht, die der Reihe nach von
der Bedienerseite ausgerichtet sind. Ein unterer Vorschub 34,
der unter einem Nähgut
angeordnet ist, und ein oberer Vorschubfuß 42, der über dem
Material angeordnet ist, sind zum Vorschieben des Materials von
der Bedienerseite zur Rückseite (d.h.,
der dem Bediener entfernten Seite) vorgesehen. Zusätzlich ist
ein Pressfuß 53 bereitgestellt,
so dass das Nähgut
zusammengepresst wird, während jeder
Stich gebildet wird.
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Im
Arm der Nähmaschine
ist eine Antriebswelle 1 drehbar gelagert und unter der
Grundplatte der Nähmaschine
ist eine untere Welle 5 drehbar gelagert. Eine Antriebsriemenscheibe 2 ist
an dem rechten Ende der Antriebswelle 1 befestigt, und
Leistung wird von einem Antriebsmotor (nicht dargestellt) über einen
Riemen (nicht dargestellt) auf die Antriebsriemenscheibe 2 übertragen.
Ein Synchronriemen 4 ist zwischen einer Synchronriemenscheibe 3 der
Antriebswelle 1 und einer Synchronriemenscheibe 3 der
unteren Welle 5 eingehängt,
so dass die Drehung der Antriebswelle 1 bei einem Übersetzungsverhältnis von
1:1 zu der unteren Welle 5 übertragen wird.
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In
der Folge wird der Mechanismus zur Leistungsübertragung von der unteren
Welle 5 zum vorderen horizontalen Umlaufgreifer 15 und
zum hinteren horizontalen Umlaufgreifer 16 erklärt.
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Unter
der Grundplatte der Nähmaschine
ist eine Greiferantriebstransmissionswelle 8 drehbar parallel
zu der unteren Welle 5 gelagert, und eine Greiferantriebswelle 10 ist
drehbar gehalten, wobei die Greiferantriebswelle 10 senkrecht
zur Greiferantriebstransmissionswelle 8 liegt. Ein Greiferantriebssynchronriemen 7 ist
zwischen einer Greiferantriebsynchronriemenscheibe 6 der
unteren Welle 5 und einer Greiferantriebsynchronriemenscheibe 6.
der Greiferantriebstransmissionswelle 8 eingehängt, so dass
die Drehung der unteren Welle 5 in einem Übersetzungsverhältnis von
1:1 auf die Greiferantriebstransmissionswelle 8 übertragen
wird. Ein Greiferantriebstransmissionsleitspindelrad 9 ist
an jeder der Greiferantriebstransmissionswelle 8 und der Greiferantriebswelle 10 befestigt.
In Übereinstimmung
mit dem Eingriff zwischen den Leitspindelrädern 9 wird die Drehung
der Greiferantriebstransmissionswelle 8 auf die Greiferantriebswelle 10 in
einem Übersetzungsverhältnis von
1:1 übertragen.
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An
den vorderen und hinteren Abschnitten der Greiferantriebswelle 10 sind
jeweils große
Greiferantriebsleitspindelräder 11 befestigt. Über den
großen
Greiferantriebsleitspindelrädern 11 sind
der vordere horizontale Umlaufgreifer 15 und der hintere
horizontale Umlaufgreifer 16, die jeweils eine ähnliche Struktur
wie bekannte horizontale Umlaufgreifer haben, an den entsprechenden
vorderen und hinteren Positionen bereitgestellt. Ein kleines Greiferantriebsleitspindelrad 12 ist
an dem unteren Ende einer Greiferwelle 13 jedes Umlaufgreifers
befestigt, wobei jedes kleine Leitspindelrad 12 mit dem
entsprechenden großen
Greiferantriebsleitspindelrad 11 in Eingriff steht, so
dass die Drehung der Greiferantriebswelle 10 über jede
Greiferwelle 13, die senkrecht zur Greiferantriebswelle 10 liegt,
auf den vorderen horizontalen Umlaufgreifer 15 und den
hinteren horizontalen Umlaufgreifer 16 bei der doppelten
ursprünglichen
Geschwindigkeit übertragen
wird.
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In
der Folge wird der Mechanismus zur Leistungsübertragung von der unteren
Welle 5 zum unteren Vorschub 34 (zur Ausführung des
Vorschubs des Nähgutes
von der unteren Seite des Materials) erklärt.
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Ein
horizontaler Vorschubnocken 22, der durch eine Linie in 1 dargestellt
ist, ist eigentlich eine Scheibe, die exzentrisch nahe der Mitte
der unteren Welle 5 befestigt ist. Das heißt, die
Drehwelle des Nockens 22, die parallel und mit einem bestimmten
Abstand zu der mittleren Achse des Vorschubnockens liegt, stimmt
mit der unteren Welle 5 überein. Ein Radelement, als
ein Ende einer horizontalen Vorschubstange 23, ist drehbar
an dem Umfang des horizontalen Vorschubnockens 22 angebracht.
Das andere Ende der horizontalen Vorschubstange 23 ist drehbar
an ein Ende eines Vorschubkopplungsgliedes 25 gekoppelt.
Unter der Grundplatte der Nähmaschine
ist eine horizontale Vorschubwelle 27 drehbar parallel
zu der unteren Welle 5 gelagert. Das andere Ende des Vorschubkopplungsgliedes 25 ist
drehbar an einen horizontalen Vorschubantriebsarm 26 gekoppelt,
der an der horizontalen Vorschubwelle 27 befestigt ist.
An einem Kopplungsabschnitt der horizontalen Vorschubstange 23 und
des Vorschubkopplungsgliedes 25 ist ein Vorschubsteuerteil 24 vorgesehen,
das ein Bestandteil eines Vorschubsteuermechanismus (nicht dargestellt)
ist. Der Drehwinkel der horizontalen Vorschubwelle 27 kann
durch Ändern des
Winkels des Vorschubsteuerteils 24 geändert werden, und diese Funktion
wird dazu verwendet, den Vorschubschritt (für den Vorschub des Nähgutes)
gleich dem Abstand zwischen den zwei Nadeln 20 und 21 zu
machen, so dass die zwei Nähte
auf derselben Linie ausgeführt
werden (d.h., Überlappen der
zwei Nähte).
Gemäß der oben
genannten Struktur wird die Drehung der unteren Welle 5 als
spezifische Größe der hin- und hergehenden
Drehbewegung auf die horizontale Vorschubwelle 27 über den horizontalen
Vorschubnocken 22, die horizontale Vorschubstange 23,
das Vorschubsteuerteil 24, das Vorschubkopplungsglied 25 und
den horizontalen Vorschubantriebsarm 26 übertragen.
Hier wird die horizontale Komponente der Bewegung des unteren Vorschubs 34 wie
auch des oberen Vorschubfußes 42 durch
die hin- und hergehende Drehbewegung der horizontalen Vorschubwelle 27 bereitgestellt; dies
wird jedoch in der Folge ausführlich
erklärt.
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Ein
horizontaler Vorschubarm 28, der aufwärts positioniert ist, ist an
dem linken Ende der horizontalen Vorschubwelle 27 befestigt,
und ein Ende des Vorschubteils 30 ist drehbar an das obere
Ende des horizontalen Vorschubarms 28 gekoppelt. An dem
anderen Ende des Vorschubteils 30 ist ein gabelförmiger Abschnitt 30a gebildet.
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Am
linken Ende der unteren Welle 5 ist ein vertikaler Vorschubnocken 29 befestigt,
der auch durch eine Linie in 1 angezeigt
ist. Der Vorschubnocken 29 ist jedoch eigentlich ein exzentrischer
Nocken, der an der unteren Welle 5 befestigt ist, wo der
Nocken an dem gabelförmigen
Abschnitt 30a des Vorschubteils 30 derart angebracht
ist, dass der Nocken entlang der Innenseite des gabelförmigen Abschnittes
gleiten kann.
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Der
untere Vorschub 34, dessen Zähne durch eine Öffnung über die
Nadelplatte 14 ragen (und dann verschwinden), ist an dem
oberen Ende eines Vorschubhebels 31 befestigt. Das untere
Ende des Vorschubhebels 31 ist drehbar in der Nähe des gabelförmigen Abschnittes 30a des
Vorschubteils 30 befestigt (d.h., an einen vorstehenden
Abschnitt, der an der linken Seite des gabelförmigen Abschnittes dargestellt
ist). Zusätzlich
ist ein Vorschubhalterungsstück 32 drehbar
an dem Vorschubhebel 31 befestigt, wobei die Befestigungsposition
nahe der Mitte des Vorschubhebels 31 liegt. Ein Vorschubhebelteil 33 mit
einer vertikalen Nut ist an einem Rahmen in der Nähe des Vorschubhebels 31 befestigt.
Das Vorschubhalterungsstück 32 ist
entlang der vertikalen Nut des Vorschubhebelteils 33 gleitfähig.
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Der
untere Vorschub 34 führt
eine elliptische Bewegung aus, die sich aus der horizontalen Bewegungskomponente,
die durch den horizontalen Vorschubarm 28 erzeugt wird,
und der vertikalen Bewegungskomponenten, die durch den vertikalen
Vorschubnocken 29 erzeugt wird, zusammensetzt.
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In
der Folge wird der Mechanismus zur Leistungsübertragung von der horizontalen
Vorschubwelle 27 zu dem oberen Vorschubfuß 42 (zur
Ausführung eines
Stoffzufuhrvorganges von der oberen Seite des Nähgutes) und dem Pressfuß 53 (zum
Niederpressen des Nähgutes
während
der Bildung jedes Stiches) erklärt.
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Im
Arm der Nähmaschine
ist eine obere Vorschubschwenkwelle 38 parallel zur Antriebswelle 1 bereitgestellt.
Zusätzlich
sind obere Vorschubantriebsarme 35 und 37 jeweils
an den rechten Enden der horizontalen Vorschubwelle 27 bzw.
der oberen Vorschubschwenkwelle 38 befestigt. Beide Enden
einer oberen Vorschubkopplungsstange 36 sind an den freien
Enden der oberen Vorschubantriebsarme 35 bzw. 37 drehbar
befestigt. Daher wird die Schwenkbewegung der horizontalen Vorschubwelle 27 als
Schwenkbewegung auf die obere Vorschubschwenkwelle 38 übertragen.
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Am
linken Ende der oberen Vorschubschwenkwelle 38 ist ein
oberer Vorschubschwenkarm 39 nach unten positioniert befestigt.
Am unteren Ende des Arms 39 wird ein Stück, das nach links vorsteht,
drehbar gehalten. Dieses Stück
ist an einen konkaven Abschnitt 40a des oberen Vorschubschwenkteils 40 (das
in der Folge erklärt
wird) derart angepasst, dass das Stück entlang der Innenseite des
konkaven Abschnittes gleiten kann. Das obere Vorschubschwenkteil 40 ist
an dem Rahmen der Nähmaschine
derart befestigt, dass ein oberer Endabschnitt des Teils in die
Vorwärts-
und Rückwärtsrichtung
schwenken kann. An der rechten Seite des Teils 40 ist der
konkave Abschnitt 40a vorgesehen und an der linken Seite
des Teils 40 ist ein Ring oder ein vertikales Loch zum
Führen
der oberen Vorschubstange 41 (in der Folge erklärt) bereitgestellt. Die
obere Vorschubstange 41 ist derart durch einen Ring oder
ein vertikales Loch des oberen Vorschubstangenteils 40 eingesetzt,
dass die Stange vertikal durch den Ring oder das vertikale Loch
gleiten kann, während
der obere Vorschubfuß 42 an
dem unteren Ende der oberen Vorschubstange 41 befestigt
ist und immer Druck auf die Stange 41 von der oberen Seite durch
eine obere Vorschubstangenpressfeder 43 ausgeübt wird.
Gemäß der zuvor
erklärten
Struktur liefert die Schwenkbewegung des oberen Vorschubschwenkarms 39 eine
horizontale Bewegungskomponente zu dem oberen Vorschubfuß 42,
wobei dieser Schwenkbewegung auf der Basis des Schwenkwinkels der
oberen Vorschubschwenkwelle 38 ausgeführt wird, der gemäß der Neigung
des Vorschubsteuerteils 24 definiert ist.
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Ein
oberer Vorschubnocken 44 ist an der Antriebswelle 1 befestigt,
wobei die Befestigungsposition nahe der Mitte der Welle 1 ist.
Dieser obere Vorschubnocken 44 ist auch durch eine Linie
in 1 dargestellt; tatsächlich ist der Nocken 44 jedoch
eine Scheibe, die exzentrisch an der Antriebswelle 1 befestigt
ist. Das heißt,
die Drehwelle des Nocken 44, die parallel und mit einem
bestimmten Abstand zu der mittleren Achse des Nocken liegt, stimmt
mit der Antriebswelle 1 in 1 überein.
Ein Radelement, als ein Ende der oberen Vorschubstange 45 sitzt drehbar
am Umfang des horizontalen Vorschubnocken 44. In dem Arm
der Näh maschine
ist eine obere Vorschubwelle 47 drehbar parallel zu der
Antriebswelle 1 bereitgestellt. Am rechten Ende der Welle 47 ist
ein oberer Vorschubarm 46 mit einem gekrümmten Schlitz 46a befestigt,
und am linken Ende der Welle 47 ist ein oberer Vorschubarm 48 befestigt,
wobei beide oberen Vorschubarme senkrecht zu der Antriebswelle 1 liegen.
Das andere Ende der oberen Vorschubstange 45 steht drehbar
mit dem Schlitz 46a des oberen Vorschubarms 46 in
Eingriff, wobei der Lagerungspunkt einstellbar ist, so dass das
Ausmaß, in
dem der oberen Vorschubfuß 42 und
der Pressfuß 53 angehoben
werden, gesteuert werden kann. Gemäß der oben erklärten Struktur
wird die Drehbewegung der Antriebswelle 1 als spezifische
Größe einer hin-
und hergehenden Drehbewegung zu der oberen Vorschubwelle 47 übertragen.
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Ein
Ende des oberen Vorschubkopplungsgliedes 49 ist drehbar
an das freie Ende des oberen Vorschubarmes 48 gekoppelt,
der an der oberen Vorschubwelle 47 befestigt ist. An das
andere Ende des oberen Vorschubkopplungsgliedes 49 ist
ein Ende eines L-Gliedes 50 drehbar gekoppelt. An der Ecke (d.h.,
am gebogenen Abschnitt) des L-Gliedes 50 ist ein Ringabschnitt 50a gebildet,
der drehbar an einem konvexen Abschnitt einer Druckstange 52 (in
der Folge erklärt)
sitzt. Die Druckstange 52 wird von dem Rahmen der Nähmaschine
derart gehalten, dass die Stange 52 vertikal gleitfähig ist,
während
immer Druck von der oberen Seite durch eine Drucksteuerfeder 54 auf
die Stange ausgeübt
wird. Am unteren Ende der Druckstange 52 ist der Pressfuß 53 befestigt,
und an der linken Seite der Stange 52 ist der zuvor erklärte konvexe
Abschnitt, eingesetzt in den Ringabschnitt 50a (in dessen
Loch) des L-Gliedes 50 bereitgestellt. An das andere Ende
des L-Gliedes 50 ist ein Ende des oberen Vorschubschwenkgliedes 51 drehbar
gekoppelt. Das andere Ende des oberen Vorschubschwenkgliedes 51 ist
drehbar an die obere Vorschubstange 41 gekoppelt, wobei
die Kopplungsposition nahe dem oberen Ende der Stange 41 liegt. Gemäß der oben
genannten Struktur werden vertikale Be wegungen des oberen Vorschubfußes 42 und des
Pressfußes 53 bereitgestellt,
wobei die Richtungen dieser vertikalen Bewegungen (d.h., in welche sich
der obere Vorschubfuß 42 und
der Pressfuß 53 bewegen)
einander entgegengesetzt sind. Daher führt der obere Vorschubfuß 42 eine
elliptische Bewegung aus, die sich aus dieser vertikalen Bewegungskomponente
und der zuvor erklärten
horizontalen Bewegungskomponente zusammensetzt.
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Die
Nähmaschine
der ersten Ausführungsform
hat die zuvor erklärte
Struktur. In der Folge wird der Nähvorgang dieser Nähmaschine
erklärt.
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Zunächst ist
die Neigung des Vorschubsteuerteils 24 zur Bildung von
zwei überlappenden
Nähten
so eingestellt, dass die horizontale Bewegungskomponente des unteren
Vorschubes 34 und des oberen Vorschubfußes 42, das heißt, der
Vorschubschritt für
das Nähgut,
gleich dem Abstand zwischen den Nadeln ist. Der folgende Nähvorgang
wird unten erklärt.
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Entsprechend
einem Antriebsvorgang eines Antriebsmotors (nicht dargestellt) dreht
sich die Antriebswelle 1 durch die Antriebsriemenscheibe 2,
und die untere Welle 5 wird auch über die Synchronriemenscheibe 3 und
den Synchronriemen 4 bei einem Übersetzungsverhältnis (d.h.,
einem Drehverhältnis) von
1:1 (zwischen der Antriebswelle 1 und der unteren Welle 5)
gedreht. Die Drehung der unteren Welle 5 wird über die
Greiferantriebssynchronriemenscheibe 6 und den Greiferantriebssynchronriemen 7 zu
der Greiferantriebstransmissionswelle 8 übertragen
und wird weiter über
das Greiferantriebstransmissionsleitspindelrad 9 zur Greiferantriebswelle 10 bei
einem Übersetzungsverhältnis von
1:1 übertragen.
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Die
Drehung der Greiferantriebswelle 10 wird zu den vorderen
und hinteren Greiferwellen 13 und zu dem vorderen horizontalen
Umlaufgreifer 15 und dem hinteren horizontalen Umlaufgreifer 16,
die jeweils an den Greiferwellen 13 befestigt sind, über das
große
Greiferantriebsleitspindelrad 11 und das kleine Greiferantriebsleitspindelrad 12 übertragen, wodurch
die Umlaufgreifer 15 und 16 im Uhrzeigersinn oder
gegen den Uhrzeigersinn bei der doppelten Geschwindigkeit der ursprünglichen
Drehung gedreht werden. In diesem Verfahren bewegt sich auf Grund
der Drehung der Antriebswelle 1 die Nadelstange 18 durch
einen Verbindungsmechanismus (nicht dargestellt) vertikal. Gemäß dem zuvor
erklärten
Betrieb wird eine erste unabhängige
Naht durch Zusammenwirken der vorderen Nadel 20, die an
der Nadelstange 18 befestigt ist, und des zuvor erklärten vorderen
horizontalen Umlaufgreifers 15 gebildet, während eine
zweite unabhängige
Naht durch Zusammenwirken der hinteren Nadel 21 und des
hinteren horizontalen Umlaufgreifers 16 auf derselben Linie
gebildet wird, auf der die erste Naht entsteht.
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Wenn
der vordere horizontale Umlaufgreifer 15 und der hintere
horizontale Umlaufgreifer 16 im Uhrzeigersinn drehen, besteht
die erste Naht aus perfekten Stichen und die zweite Naht besteht
aus Knotenstichen, bei welchen der Nadelfaden bei jedem Knoten verschlungen
wird, auf Grund des Verhältnisses
zwischen der Drehrichtung des Greifers und der Vorschubrichtung
des Nähgutes.
Wenn der vordere horizontale Umlaufgreifer 15 und der hintere horizontale
Umlaufgreifer 16 gegen den Uhrzeigersinn drehen, besteht
die erste Naht aus den Knotenstichen, während die zweite Naht aus den
perfekten Stichen besteht. Natürlich
wird bei der oben genannten Nahtbildung das Nähgut von dem unteren Vorschub 34 und
dem obere Vorschubfuß 42 zugeführt.
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Die
Drehung des horizontalen Vorschubnockens 22 gemäß der Drehung
der unteren Welle 5 wird über die horizontale Vorschubstange 23,
das Vorschubkopplungsglied 25 und den horizontalen Vorschubantriebsarm 26 zu
der horizontalen Vorschubwelle 27 als hin- und hergehende
Drehbewegung bei einem bestimmten Drehwinkel übertragen. Wenn die horizontale
Vorschubwelle 27 die hin- und hergehende Drehbewegung bei
einem bestimmten Drehwinkel ausführt,
schwenkt der horizontale Vorschubarm 28 mit einem bestimmten
Winkel. Dieser Schwenkwinkel wird durch Einstellen der Neigung des
Vorschubsteuerteils 24 festgelegt, das ein Bestandteil
des Vorschubmaßsteuermechanismus
ist. Entsprechend dem Schwenken des horizontalen Vorschubarms 28 bewegt
sich das Vorschubteil 30 horizontal (hier in die Vorwärts-Rückwärtsrichtung),
und diese Bewegung wird auch auf das untere Ende des Vorschubhebels 31 übertragen,
so dass eine horizontale Bewegung in einer umgekehrten Richtung, die
durch das Vorschubhalterungsstück 32 erzeugt wird,
zu dem unteren Vorschub 34 übertragen wird. Diese horizontale
Bewegung des unteren Vorschubs 34 in die umgekehrte Richtung
dient als die horizontale Bewegungskomponente zum Zuführen des
Nähgutes.
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Auf
Grund der Drehung des vertikalen Vorschubnockens 29, die
entsprechend der Drehung der unteren Welle 5 erzeugt wird,
bewegt sich zusätzlich der
gabelförmige
Abschnitt 30a des Vorschubteils 30, mit dem der
Nocken 29 in Eingriff steht, in die vertikale Richtung,
und der untere Vorschub 34, der sich gemeinsam mit dem
Vorschubteil 30 bewegt, bewegt sich auch in die vertikale
Richtung. Diese vertikale Bewegung dient als die vertikale Bewegungskomponente
zum Vorschieben des Nähgutes
mit Hilfe des unteren Vorschubs 34. Entsprechend der Synthese dieser
vertikalen Bewegungskomponente und der zuvor erklärten horizontalen
Bewegungskomponente führt
der untere Vorschub 34 eine elliptische Bewegung in die
Vorwärts-Rückwärtsrichtung
aus (in der die Umlaufgreifer angeordnet sind), so dass die Zähne des
unteren Vorschubes 34 abwechselnd über der Nadelplatte erscheinen
und unter der Platte verschwinden.
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Die
hin- und hergehende Drehbewegung der horizontalen Vorschubwelle 27 wird über den
oberen Vorschubantriebsarm 35, die obere Vorschubkopplungsstange 36 und
den oberen Vorschubantriebsarm 37 zu der oberen Vorschubschwenkwelle 38 übertragen,
auch als hin- und hergehende Drehbewegung. Entsprechend dieser hin-
und hergehenden Drehbewegung führt
der obere Vorschubschwenkarm 39 eine hin- und hergehende
Schwenkbewegung aus, und die obere Vorschubstange 41 und
der obere Vorschubfuß 42 bewegen
sich horizontal (d.h., in die Vorwärts-Rückwärtsrichtung, in der die Umlaufgreifer
angeordnet sind), durch das obere Vorschubschwenkteil 40,
dessen oberes Ende in der Vorwärts-Rückwärtsrichtung
drehbar gelagert ist.
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Auf
Grund der Drehung des oberen Vorschubnockens 44, die in Übereinstimmung
mit der Drehung der Antriebswelle 1 erzeugt wird, führt die obere
Vorschubwelle 47 eine hin- und hergehende Drehbewegung
durch die obere Vorschubstange 45 und den oberen Vorschubarm 46 aus,
so dass der obere Vorschubarm 48 eine hin- und hergehende Schwenkbewegung
ausführt.
Diese Bewegung wird über
das obere Vorschubkopplungsglied 49 zu dem L-Glied 50 übertragen.
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Wenn
der obere Vorschubarm 48 und das obere Vorschubkopplungsglied 49 in
eine Richtung geschwenkt werden, in der sich diese Elemente vom Bediener
entfernen, neigt das L-Glied 50 dazu, sich gegen den Uhrzeigersinn
um einen Lagerungspunkt zu drehen, welcher der Kopplungspunkt des
L-Gliedes 50 und
der Druckstange 52 ist. Bei diesem Betrieb wird Druck von
der Drucksteuerfeder 54 auf die Druckstange 52 ausgeübt, und
die Abwärtsbewegung
der Druckstange 52 ist begrenzt, während der Pressfuß 53 mit
dem Nähgut
in Kontakt steht. Entsprechend der Drehkraft gegen den Uhrzeigersinn des
L-Gliedes 50 dreht sich daher der Kopplungspunkt (von dem
L-Glied 50) zur oberen Vorschubstange 41 gegen
den Uhrzeigersinn. Daher steigt die obere Vorschubstange 41 gegen
den nach unten gerichteten Druck, der von der oberen Vorschubstangenpressfeder 43 ausgeübt wird,
so dass der obere Vorschubfuß 42,
der an der oberen Vorschubstange 41 be festigt ist, sich
von dem Nähgut
entfernt und hochsteigt. Das Ausmaß dieses Hochsteigens entspricht
der vertikalen Bewegungskomponente des oberen Vorschubfußes 42.
Der obere Vorschubfuß 42 führt eine
elliptische Bewegung in die Vorwärts-Rückwärtsrichtung
(in der die Umlaufgreifer angeordnet sind) aus, die durch Kombination
dieser vertikalen Bewegungskomponente und der zuvor erklärten horizontalen
Bewegungskomponente entsteht.
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Der
eigentliche Vorschubvorgang des Nähgutes wird durch ein Zusammenwirken
des unteren Vorschubes 34 und des oberen Vorschubfußes 42 ausgeführt. Das
heißt,
synchron mit dem Zeitpunkt, zu dem der untere Vorschub 34 entlang
der elliptischen Bahn an der Seite des Bedieners hochsteigt, senkt
sich der obere Vorschubfuß 42 entlang
der elliptischen Bahn an der Seite des Bedieners, wodurch das Nähgut zwischen
dem unteren Vorschub 34 und dem oberen Vorschubfuß 42 gehalten
wird. In diesem Zustand (d.h., das Material wird zwischen dem unteren
Vorschub 34 und dem oberen Vorschubfuß 42 gehalten) bewegen
sich der untere Vorschub 34 und der obere Vorschubfuß 42 vom
Bediener weg. Wenn beide Elemente das hintere Ende der elliptischen Bahn
erreichen, senkt sich der unter Vorschub 34 und der obere
Vorschubfuß 42 steigt
hoch. Dann bewegen sich beide Elemente wieder zum Bediener. Eine
solche Bewegungsserie wird wiederholt, wodurch das Nähgut schrittweise
vom Bediener weggeführt
wird.
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Wenn
der obere Vorschubarm 48 und das obere Vorschubkopplungsglied 49 zu
einer Richtung geschwenkt werden, entlang der sich diese Elemente dem
Bediener nähern,
neigt das L-Glied 50 dazu, sich im Uhrzeigersinn um einen
Lagerungspunkt zu drehen, welcher der Kopplungspunkt des L-Gliedes 50 und
der Druckstange 52 ist. Bei diesem Betrieb wird Druck von
der oberen Vorschubstangenpressfeder 43 auf die obere Vorschubstange 41 ausgeübt, und
die Abwärtsbewegung
der oberen Vorschubstange 41 ist begrenzt, während der
obere Vorschubfuß 42 mit
dem Nähgut
in Kontakt steht.
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Entsprechend
der Drehkraft im Uhrzeigersinn des L-Gliedes 50 dreht sich
daher der Kopplungspunkt (von dem L-Glied 50) zur Druckstange 52 im
Uhrzeigersinn. Daher steigt die Druckstange 52 gegen den
nach unten gerichteten Druck, der von der Drucksteuerfeder 54 ausgeübt wird,
so dass der Pressfuß 53,
der an der Druckstange 52 befestigt ist, sich von dem Nähgut entfernt
und hochsteigt. Diese Bewegung des Pressfußes 53 ist mit dem
Zeitpunkt synchron, zu dem der untere Vorschub 34 und der obere
Vorschubfuß 42,
zwischen welchen das Nähgut
gehalten wird, sich von dem Bediener entfernen, um so das Material
zuzuführen.
Daher behindert der Pressfuß 53 niemals
den Vorschubvorgang des Nähgutes.
Während
der obere Vorschubfuß 42 hochsteigt
und vom Nähgut
entfernt ist, senkt sich andererseits der Pressfuß 53,
um das Nähgut
zu halten, wodurch die Bildung von Schlingen (des Nadelfadens) bei
den Nadeln 20 und 21 unterstützt wird.
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Wie
zuvor erklärt,
wird entsprechend der Kombination aus (i) der Bildung der ersten
Naht unter Verwendung des vorderen horizontalen Umlaufgreifers 15 und
der vorderen Nadel 20, (ii) der Bildung der zweiten Naht
unter Verwendung des hinteren horizontalen Umlaufgreifers 16 und
der hinteren Nadel 21, und (iii) der Beförderung
des Nähgutes
rückwärts in die
Richtung, in der die Umlaufgreifer angeordnet sind, durch die elliptischen
Bewegungen des unteren Vorschubs 34 und des oberen Vorschubfußes 42 und die
vertikalen Bewegungen, die abwechselnd von dem oberen Vorschub 42 und
dem Pressfuß 53 ausgeführt werden,
das Nähgut
schrittweise bei einem Vorschubschritt zugeführt, der mit der Abstand zwischen
den Nadeln 20 und 21 übereinstimmt, so dass eine
unabhängige
Naht, die aus den perfekten Stichen besteht, und eine weitere unabhängig Naht,
die aus den Hitch-Stichen besteht, auf derselben Linie gebildet
werden.
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In
der Folge wird die zweite Ausführungsform der
Nähmaschine
gemäß der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf 4 erklärt.
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Die
Grundstruktur der Nähmaschine
der vorliegenden Ausführungsform
ist dieselbe wie jene der ersten Ausführungsform. Daher sind die
Elemente oder Bestandteile mit denselben Funktionen mit identischen
Bezugszeichen versehen, und es werden nur unterschiedliche Merkmale
erklärt.
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Bei
dieser Nähmaschine
sind der Reihe nach ein horizontaler Umlaufgreifer 15,
der gegen den Uhrzeigersinn oder im Uhrzeigersinn dreht, eine Nadel 20,
eine Nadel 21 und ein horizontaler Umlaufgreifer 16,
der in dieselbe Richtung wie der horizontale Umlaufgreifer 15 dreht,
angeordnet. Ein unterer Vorschubmechanismus (der einen unteren Vorschub 34 und
dergleichen enthält)
zum Zuführen
eines Nähgutes
in einem Schritt, der mit der Abstand zwischen den Nadeln 20 und 21 übereinstimmt,
ist unter dem Nähgut
bereitgestellt, während
ein oberer Vorschubmechanismus (der eine obere Vorschubstange 41, einen
oberen Vorschubfuß 42 und
dergleichen enthält) über dem
Nähgut
vorgesehen ist. Eine Stoffpressvorrichtung (die eine Druckstange 52,
einen Pressfuß 53 und
dergleichen enthält)
zum Pressen des Nähgutes
während
der Bildung der Naht ist ebenso bereitgestellt.
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Das
unterscheidende Merkmal der Nähmaschine
der vorliegenden Ausführungsform
ist, dass die Greiferanordnungsrichtung, in welcher der horizontale
Umlaufgreifer 15, die Nadel 20, die Nadel 21 und
der horizontale Umlaufgreifer 16 angeordnet sind, und die
Vorschubrichtung des Nähgutes
um 90 Grad im Vergleich zu der ersten Ausführungsform geändert sind.
Das heißt,
bei der Nähmaschine
der ersten Ausführungsform
ist die Anordnungsrichtung der Umlaufgreifer und die Vorschubrichtung
des Nähgutes
senkrecht zu der Richtung des Armes 60 (d.h., der Antriebswelle 1).
Bei der Nähmaschine
der zweiten Ausführungsform
jedoch ist die Anordnungsrichtung der Umlaufgreifer und die Vorschubrichtung
des Nähgutes
parallel zu der Richtung des Armes 60 (d.h., der Antriebswelle).
Daher befindet sich in der zweiten Ausführungsform die Position des
Bedieners an der Seite des freien Endes des Armes (d.h., an der linken
Seite in 4) und das Nähgut wird in eine Richtung
zu oder von einer Wand 61 (siehe 4) der Nähmaschine
zugeführt.
Bei der Nähmaschine mit
einer solchen Struktur können
auch eine unabhängige
Naht aus den perfekten Stichen und eine unabhängige Naht aus den Knotenstichen
auf derselben Linie, auf gleiche Weise wie in der ersten Ausführungsform,
gebildet werde.