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DE217607C - - Google Patents

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Publication number
DE217607C
DE217607C DENDAT217607D DE217607DA DE217607C DE 217607 C DE217607 C DE 217607C DE NDAT217607 D DENDAT217607 D DE NDAT217607D DE 217607D A DE217607D A DE 217607DA DE 217607 C DE217607 C DE 217607C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bobbin
rod
thread
thread end
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT217607D
Other languages
English (en)
Publication of DE217607C publication Critical patent/DE217607C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C13/00Auxiliary devices incorporated in embroidering machines, not otherwise provided for; Ancillary apparatus for use with embroidering machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H65/00Securing material to cores or formers
    • B65H65/005Securing end of yarn in the wound or completed package
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- M 217607 KLASSE 76 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. März 1909 ab.
Bei einigen Spulmaschinen zur Herstellung der Spulen für Stickmaschinenschiffchen wird bekanntlich der Endfaden der fertigen Spule von der im Werden begriffenen Spule getrennt und das frei gewordene Fadenende mittels Bürsten an die Schlußwindung angelegt und dort festgeklebt. Die bisherigen Mittel zum Bürsten waren elastische oder schmierende. Eine richtige Führung und ein sicheres Anlegen des Fadenendes an die Spule konnte mit diesen Mitteln nicht dauernd erzielt werden. Zur Herbeiführung eines richtigen Anlegens des Fadenendes dient bei der vorliegenden Erfindung ein starrer Körper mit schrägen Führungsrippen, durch welche zwangläufig eine Seitwärtsbewegung des abstehenden Fadenendes zu den Schlußwindungen hin erzielt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes an einer teilweise gezeichneten Spulmaschine der oben genannten Art dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht. Fig. 3 zeigt einen Teil der Fig. 2 von oben gesehen und teilweise geschnitten, Fig. 4 eine Vorderansicht und Fig. 5 eine Seitenansicht des Führungskörpers.
Ein Hebel a, b ist um eine Achse c am Gestell d einer Spulmaschine schwingbar gelagert. Eine Spiralfeder e hält den Hebel a, b mit dem Arm h an den Rand einer Hubscheibe / angedrückt. Am Arm α sind verstellbar eine Spitze g und ein Fadenführer h befestigt. Letzterer ist ein harter Körper,
z. B. eine Metallplatte, deren einer Randteil zugespitzt ist und schräg zum Rand gerichtete Führungsrinnen i besitzt, die zwischen sich Führungsrippen k bilden, welche sich nebeneinanderreihen. Auf einer Achse m ist eine Stange 0 schwingbar gelagert. Sie besitzt einen Anschlag p, auf dem das eine Ende einer um die Achse m gelegten Torsionsfeder q, deren anderes Ende mit der Achse m fest verbunden ist, aufliegt. Während das Stangenende auf dem Gestell aufsitzt, besitzt in dieser Lage der Stangenkopf, der in einen Schlitz in der Muldenwandung r ragt, die größte Entfernung vom Spuldorn s. Unter der Stange 0 ist am Maschinengestell eine Schieberstange t mit einem Klotz u angeordnet. Durch letzteren greift lose eine Führungsstange v, welche die Schieberstange mit dem Klotz gegen Verdrehung sichert. In der Verlängerung der Schieberstange t besitzt die Nabe der Hubscheibe / eine zweite Hubscheibe w. Der Stangenkopf trägt einen Wachsstift x. y ist eine gewickelte Spule und ζ eine im Werden begriffene Spule. Die Wirkungsweise vorbeschriebener Vorrichtung ist folgende:
Während der Drehung des Spuldornes mit den Spulen y und z, deren End- bzw. Anfangsfaden noch zusammenhängend sind, und wobei der Hebel a, b die strichpunktiert dargestellte Lage einnimmt, werden die Hubscheiben / und w durch eine auf der Zeichnung nicht dargestellte Vorrichtung angetrieben. Infolge der besonderen Form der Hubscheiben f und w ■ schwingt nun zuerst der Hebel a, b in die in den Figuren dargestellte Lage, wobei die Platte h federnd an die Mittelpartie der Spule y anzuliegen kommt, während die Spitze g zwischen den Spuldorn und den Faden
greift (Fig. 3). Der Faden wird nun infolge der Drehung des Spuldornes s einerseits auf demselben selbst und anderseits auf der Spule zur Schlußwindung gewickelt, und da er einerseits an der Spule 2 fest ist und anderseits in einer Rinne des Hilfsfadenführers h gleitet, die Spitze g hingegen nicht nachgibt, so reißt er entzwei. Das frei gewordene Fadenende wird nun durch die Rippen k zwangläufig auf die Spule ζ neben die Schlußwindungen seitlich geführt. Unterdessen ist auch die Schieberstange t von der Hubscheibe w bewegt und dadurch die Stange 0 so verdreht worden, daß der Wachsstift χ am Stangenkopf an der Schlußwindung der Spule y anliegt, wodurch sich dieselbe mit einer leichten Wachsschicht überzieht, welche die Wicklungen an dieser Stelle miteinander in bekannter Weise leicht verkittet und ein selbsttätiges Loslösen des Fadenendes verhindert. Nachdem die Hubscheibe w die Schieberstange ί freigegeben hat, schnappt die Stange 0 infolge der Wirkung der Feder q wieder in die gezeichnete Lage zurück. Kurz darauf wird auch der Hebel a, b wieder bewegt, dabei der Arm ä gehoben, so daß die nun fertige Spule zum Abstreifen freigegeben ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung für Spulmaschinen zum Anlegen des Fadenendes an die Spule, dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenende nach Abtrennung von der im Werden begriffenen Spule durch einen harten, mit schrägen Führungsrippen versehenen, kammartigen Körper zwangsweise den Schlußwindungen der fertigen Spule seitlich zugeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT217607D Active DE217607C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE217607C true DE217607C (de)

Family

ID=478900

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT217607D Active DE217607C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE217607C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2022023051A1 (de) * 2020-07-29 2022-02-03 Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg Aufspulmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2022023051A1 (de) * 2020-07-29 2022-02-03 Oerlikon Textile Gmbh & Co. Kg Aufspulmaschine

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