DE185895C - - Google Patents
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- DE185895C DE185895C DENDAT185895D DE185895DA DE185895C DE 185895 C DE185895 C DE 185895C DE NDAT185895 D DENDAT185895 D DE NDAT185895D DE 185895D A DE185895D A DE 185895DA DE 185895 C DE185895 C DE 185895C
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H13/00—Other common constructional features, details or accessories
- D01H13/12—Arrangements preventing snarls or inadvertent doubling of yarns
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVU 85895 -
KLASSE-76 c. GRUPPE
und Zwirnmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Dezember 1906 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine-Vorrichtung
zur Entfernung der zusammengelaufenen Fäden bei Spinn- und Zwirnmaschinen, welche durch schwingende Fadenfänger
mit Schlitzen auf die zusammengelaufenen Fäden einwirkt. Diese Fadenfänger
bewirken aber nicht, wie bei den bisher bekannten Einrichtungen dieser Art, ein Trennen
der zusammengelaufenen Fäden, sondern
ίο sie reißen dieselben dadurch ab, daß sie mit
einer umlaufenden, in bekannter Weise als Fangwalze dienenden Walze zusammenwirken,
gegen welche sie die Fadenverschlingungen anlegen. Die hierdurch abgerissenen Fäden
werden dann von der Fangwalze abgeführt.
Die Erfindung besteht also in der gemeinsamen Verwendung der bekannten schwingenden
Fadenfänger und der bekannten Fangwalze.
Die Schlitze in den schwingenden Fadenfängern haben bei der neuen Vorrichtung infolge
der anderen Arbeitsweise derselben auch nicht denselben Zweck wie bei den Fadenfängern
der bekannten Entwirrungsvorrichtungen. Bei letzteren dienen die Schlitze in den Fadenfängern dazu, seitliche Bewegungen
der einzelnen Fäden der Fadenverschlingungen zwecks Trennung der Fäden voneinander
zuzulassen, während sie bei der neuen Vorrichtung gerade den Zweck haben, ein seitliches
Gleiten der Fäden auf den Fadenfängern zu verhüten.
Auf der Zeichnung ist die neue Einrichtung dargestellt, und zwar veranschaulicht
. Fig. ι die in Betracht kommenden Teile von vorn gesehen. Fig. 2 ist ein Querschnitt,
welcher die Teile in ihrer Ruhestellung zeigt und Fig. 3 eine Ansicht des oberen Teiles
einer der zum Anlegen der Fäden an die Fangwalze dienenden Fadenfänger.
Auf einer Längswelle α sind zwischen je zwei vom Zylinder nach den Spindeln laufenden
Fäden Fadenfänger b befestigt, welche mit Schlitzen m in' versehen sein können. Durch eine
sich drehende Scheibe d mit dem Arm g wird durch Vermittlung eines auf der Achse a befestigten
gebogenen Hebels c und eines ebenfalls auf der Achse α befindlichen Hebels e
mit Gegengewicht h den Fadenfängern b eine hin- und herschwingende Bewegung erteilt,
wobei durch das Gegengewicht h die Vorrichtung in die durch Anschlag des Hebels c
gegen die Nabe d' der Scheibe d bestimmte Ruhestellung zurückgeführt wird.
Die entgegengesetzte Endstellung der Fadenfänger b ist in Fig. 2 durch punktierte Linien
angedeutet.
Sobald eine Verschlingung der Fäden f und/' beispielsweise bei/" entsteht, führt
der Fadenfänger b bei seinem Rückgange die Verschlingungsstelle gegen eine Walze i, hält
sie an diese angedrückt, so daß die Torsion nicht bis zum Zylinder aufsteigen kann. Die
Fäden kommen durch die Torsion dicht zusammen, reißen an dem Fadenfänger b ab
und werden -durch die sich drehende Walze i, welche hierbei als Fangwalze dient, abgeführt.
Es empfiehlt sich, die Fangwalze wie üblich mit Felbel oder einem anderen geeigneten
Stoff zu bekleiden, um das Anhaften der abgerissenen Fäden an der Walze zu befördern
und das'Gleiten der letzteren auf der Treibwalze zu verhindern.
Die Schlitze m und m' in den Fadenfängern b klemmen die dicken und widerstandsfähigen
Fäden ein, so daß sich eine kleine Anhäufung von Fadengut bildet, welche leichter abgerissen werden kann und welche
ίο ohne die Schlitze auf dem Fadenfänger b
gleiten könnte, ohne von der Fangwalze erfaßt zu werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:I. Vorrichtung .zur Entfernung der zusammengelaufenen Fäden bei Spinn- und Zwirnmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich bekannten, zwischen den Fäden auf ihrem Wege vom Zylinder zur Spindel hin- und herschwingenden Fadenfänger die miteinander verschlungenen Fäden durch Anlegen derselben gegen eine in an sich bekannter Weise als Fangwalze dienende umlaufende Walze abreißen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Fäden an die Fangwalze anlegenden Fadenfänger mit die Fäden einklemmenden Schlitzen versehen sind, welche ein Gleiten der Fäden auf den Fadenfängern verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE185895C true DE185895C (de) |
Family
ID=449697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT185895D Active DE185895C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE185895C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1003101B (de) * | 1954-11-19 | 1957-02-21 | Mackie & Sons Ltd J | Fluegelspinnmaschine mit einem Saugmundstueck zum Absaugen gebrochener Faserlunten |
-
0
- DE DENDAT185895D patent/DE185895C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1003101B (de) * | 1954-11-19 | 1957-02-21 | Mackie & Sons Ltd J | Fluegelspinnmaschine mit einem Saugmundstueck zum Absaugen gebrochener Faserlunten |
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