[go: up one dir, main page]

DE216829C - - Google Patents

Info

Publication number
DE216829C
DE216829C DENDAT216829D DE216829DA DE216829C DE 216829 C DE216829 C DE 216829C DE NDAT216829 D DENDAT216829 D DE NDAT216829D DE 216829D A DE216829D A DE 216829DA DE 216829 C DE216829 C DE 216829C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
nozzle
air
supply line
disk
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT216829D
Other languages
English (en)
Publication of DE216829C publication Critical patent/DE216829C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- M 216829 KLASSE 24 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur getrennten Zuführung von Gas und Luft bei Winderhitzern durch einen als Mantelrohr ausgebildeten Stutzen, bei welcher zwecks Schaltung des Winderhitzers auf Wind der Stutzen unter Verwendung einer Drehbrille von der Gaszuleitung völlig getrennt wird, während er bei Schaltung auf Gas mit der Gaszuleitung und der Außenluft in Verbindung tritt, und zwar in solcher WTeise, daß die Verbrennungsluft dem Gas in regelbarer Menge beigemischt wird.
Die zur Regelung der Gas- und Luftzufuhr dienende Drehbrille besteht aus zwei neben-, einander angeordneten, um einen gemeinsamen Mittelpunkt drehbaren Scheiben, von denen die eine als Blindscheibe ausgebildet, die andere dagegen mit im Querschnitt regelbaren Öffnungen für die Luftzuleitung versehen ist. Mit Hilfe dieser Drehbrille kann die Gas- und Luftzuführung des Winderhitzers schnell und betriebssicher geregelt werden.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt.
Fig. ι zeigt die am unteren Teil des Winderhitzerschachtes vorgesehene Vorrichtung in senkrechtem Längsschnitt und Fig. 2 eine teilweise abgebrochen gezeichnete Ansicht der Vorrichtung im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1.
Bei der dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung ist am unteren Teil des Schachtes ι des steinernen Winderhitzers auf dessen Außenseite mit dem Mantel 2-ein als Mantelrohr ausgebildeter Stutzen dicht verbunden, dessen innerer Mantel 3 als Gaszuleitungsröhr dient, während durch den Zwischenraum 4 zwischen dem inneren Mantel 3 und dem mit diesem durch Rippen 5 verbundenen äußeren Mantel 6 die Verbrennungsluft in den Schacht ι eintritt. Der äußere Mantel 6 ist zweckmäßig kegelförmig ausgestaltet, so.daß der Stutzen 3, 6 für die Verbrennungsluft eine ringförmige, nach dem Schacht 1 zu ,gerichtete Düse bildet. Der innere Mantel 3 kann mit der Gaszuleitung 7 dicht verbunden werden, die bei der dargestellten ■ Ausführung^form als Kanal ausgebildet ist.
Die zur abwechselnden Absperrung und Zuleitung von Gas und Verbrennungsluft zum Winderhitzer bei der Verwendung des Stutzens 3, 6 dienende Vorrichtung ist beispielsweise folgendermaßen eingerichtet.
Dicht vor dem Stutzen 3, 6 ist eine Drehbrille angeordnet, welche im wesentlichen aus zwei Scheiben 8, 9 besteht, deren gemeinsame, zwischen ihnen liegende, wagerechte Drehachse 10 in einem auf dem Mantel 6 des Stutzens befestigten Bock 11 gelagert ist. Die Scheiben 8 und 9 sind zweckmäßig so zuein-
35
40
45
55
60
ander angeordnet, daß die Drehachse IO auf der Verbindungslinie ihrer Mitten liegt, und ferner so ausgebildet, daß sie bei ihrer Drehung" vor den Stutzen 3, 6 an dem Rand des äußeren Mantels 6 anliegen, gegen welchen sie durch an diesem drehbar befestigte Schrauben 12 angepreßt werden können, die in entsprechend an den Scheiben 8, 9 vorgesehene Lappen 13 eingelegt werden.
Während die.Scheibe 8 als ein voller Deckel ausgebildet ist, der bei seiner Lage vor dem Stutzen 3,6 diesen völlig abdeckt, ist die Scheibe 9 in ihrer Mitte mit einer Öffnung 14 von solchem Durchmesser versehen, daß die Gaszuleitung hindurchgeführt werden kann. Zur regelbaren Zufuhr der Verbrennungsluft ist die Scheibe 9 ferner zwischen der Öffnung 14 und ihrem äußeren, zur Abdichtung dienenden Rand mit Durchbrechungen 15 versehen, deren Durchgangsquerschnitt dadurch vergrößert oder verkleinert werden kann, daß. auf der Scheibe 9 eine Scheibe 16, beispielsweise mittels der Halteglieder 17, drehbar befestigt ist, in welcher den Durchbrechungen 15 entsprechend . angeordnete Durchbrechungen 18 vorgesehen sind. Die Drehung der Scheibe 16 erfolgt beispielsweise mit Hilfe eines auf ihr befestigten Zahnradsegments 19, das in eine auf der Scheibe 9 gelagerte und durch eine Kurbel 20 drehbare Schnecke 21 eingreift.
Zur zeitweisen dichten Verbindung der Gaszuleitung 7 mit dem inneren Mantel 3 des Stutzens 3, 6 ist bei der dargestellten Ausführungsform der Zuführungsvorrichtung das Absperrventil 22 für die Gaszuleitung 7 in einem Gehäuse 23 heb- und senkbar gelagert, das untef dem Ventilsitz 24 mit einem erweiterten Teil 25 in eine Wassertasse 26 ο. dgl. taucht, durch welche die Gaszuleitung 7 hindurchgeführt ist, während oberhalb des Ventilsitzes 24 an dem Gehäuse 23 ein Stutzen 27 von dem Durchmesser des inneren Mantels 3 vorgesehen ist, der in gleicher Flucht mit diesem Mantel liegt. Das Gehäuse 23 ist in der Längsachse des Stutzens 3, 6 verschiebbar angeordnet, indem es mit Rollen 28 auf dem Rand der Wassertasse 26 ruht und auf dieser beispielsweise durch eine Spindel 29 mittels Drehung der Kurbel 30 verschoben werden kann. Der erweiterte Teil 25 des Gehäuses 23 ist demgemäß so ausgebildet, daß die Dichtung zwischen der Gaszuleitung 7 und dem Gehäuse 23 durch die Wassertasse 26 bei der Verschiebung gewahrt bleibt. Zweckmäßig trägt der Stutzen 27 des Gehäuses 23 an seinem vorderen Ende einen auswechselbaren Ring 31, der beispielsweise durch Eingreifen seines zugeschärften vorderen .Randes in den entsprechend ausgebildeten vorderen Rand des inneren Mantels 3 mit diesem dicht verbunden werden kann. Das Gasventil 22 wird beispielsweise dadurch gehoben und gesenkt, daß in seine als Zahnstange 32 ausgebildete Spindel ein oben auf dem Gehäuse 23'gelagertes Zahnrad 33 eingreift, das durch eine Kurbel 34 gedreht werden kann. ■ . .
Natürlich kann die zeitweise gasdichte Verbindung zwischen der Gaszuleitung und dem inneren Mantel 3 des Stutzens 3, 6 je nach der Art der Lagerung der Gaszuleitung auf verschiedene Weise hergestellt -werden.
Bei der in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien dargestellten Stellung des Gehäuses 23 und der Drehbrille 8, 9 geht der Winderhitzer auf Gas, so daß das Gas aus der Leitung 7 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles durch das Gehäuse 23 und dessen Stutzen 27 in den inneren Mantel 3 des Stutzens 3, 6 einströmt. Gleichzeitigtritt die Verbrennungsluft durch die Durchbrechungen 15 der Scheibe 9 und die Durchbrechungen 18 der Scheibe 16 in den düsenförmigen Ringraum 4 ein, wobei der Durchgangsquerschnitt der Durchbrechungen 15 durch Drehung der Scheibe 16 mittels der Kurbel 20 je nach dem Drück und der Zusammen-Setzung der Gichtgase so regelbar ist, daß Gas und Verbrennungsluft in dem zur Erzielung der Wirkung eines Bunsenbrenners. erforderliehen Verhältnis zueinander stehen. Da die Verbrennungsluft den aus dem Mantel 3 · austretenden Gasstrom allseitig umgibt, so werden Gas und Luft innig miteinander gemischt, bevor die \7erbrennung des Gasluftgemisches erfolgen kann. Infolgedessen tritt unmittelbar beim Eintritt des Gasluftgemisches in den Schacht ι des Winderhitzers eine vollkommene Verbrennung der Gichtgase ein.
Soll der Winderhitzer auf Wind gehen, so wird zunächst das Gasventil 22 mittels der Kurbel 34 auf seinen Sitz 24 niedergelassen, so daß die Gaszufuhr abgesperrt ist, und darauf durch die. Kurbel 30 das Gehäuse 23 so weit zurückgezogen, bis der Ring 31 des Stutzens 27 aus der Öffnung 14 der Scheibe 9 herausgetreten ist, wie Fig. 1 mit gestrichelten Linien zeigt, ^ach Lösung der Schrauben 12 wird nunmehr die Drehbrille 8, 9. um ihre Drehachse 10 so gedreht, daß die Scheibe 8 in gleiche Flucht mit dem Stutzen 3, 6 kommt, worauf sie zur besseren Abdichtung mit Hilfe der Schrauben 12 gegen den Stutzen angepreßt wird. Bei abermaliger.Umschaltung des Winderhitzers wird nach Drehung der Drehbrille 8, 9 in die auf der Zeichnung dargestellte Stellung durch Vorschieben des Gehäuses 23 der Ring 31 durch die Öffnung 14 der Scheibe 9 hindurchgeführt, bis er an dem Mantel 3 des Stutzens 3, 6 dicht anliegt, worauf das Gasventil 22 geöffnet werden kann.
Die Anwendung und Durchführung des vor-
liegenden Verfahrens für Gasöfen, Feuerungen u. dgl.
rigkeit.
ergibt sich hieraus ohne Schwie-

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch:
    Vorrichtung zur getrennten Zuführung von Gas und Luft bei Winderhitzern durch einen als Mantelrohr ausgebildeten Stutzen, gekennzeichnet durch eine Drehbrille (8, 9), deren Anschlußscheibe (9) mit einer dem inneren Mantelrohr (3) des Stutzens entsprechenden Öffnung (14) für die Gaszuleitung und mit regelbaren, die mittlere Öffnung umgebenden Öffnungen (15) für die Luftzuleitung in das äußere Mantelrohr (6) des Stutzens versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT216829D Active DE216829C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE216829C true DE216829C (de)

Family

ID=478200

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT216829D Active DE216829C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE216829C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE875844C (de) * 1939-12-17 1953-05-07 Askania Werke Ag Gasbrenner fuer Winderhitzer mit einem Schieber zur Unterbrechung sowohl der Gas- als auch der Luftzufuhr
US3086582A (en) * 1959-07-15 1963-04-23 S P Kinney Engineers Gas burner for blast furnace stoves

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE875844C (de) * 1939-12-17 1953-05-07 Askania Werke Ag Gasbrenner fuer Winderhitzer mit einem Schieber zur Unterbrechung sowohl der Gas- als auch der Luftzufuhr
US3086582A (en) * 1959-07-15 1963-04-23 S P Kinney Engineers Gas burner for blast furnace stoves

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2526252C3 (de) Anlage zum Beschichten durch Detonation
DE1500224B2 (de) Dichtung fuer einen kugelhahn
DE2307025B2 (de) Ventil zum Abdichten eines Abgasleitungsstücks
DE216829C (de)
DE3922619C1 (de)
EP0768493B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zünden eines Gasgebläsebrenners
DE2628704A1 (de) Abflussvorrichtung fuer die entleerung eines ein stroemungsmittel unter druck enthaltenden behaelters
DE2308568A1 (de) Stroemungsmitteldurchfluss-steuerventil
DE2845223A1 (de) Ventil
DE568163C (de) In einem Luftzufuehrungsrohr axial eingebauter Druckzerstaeuber fuer fluessige Brennstoffe
DE2439982A1 (de) Mischblock zum einlassen eines aus mindestens zwei komponenten bestehenden brenngases in einen brennraum
DE2754203C2 (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Ausscheiden von Luft aus dem Ölstrom einer Brennerdüse
EP0310665A1 (de) Einrichtung zum thermischen entgraten von stücken
DE2519622C2 (de) Vorrichtung zum Trennen von Mischungen mindestens teilweise schmelzflüssiger Metalle, Metallverbindungen und/oder metallhaltiger Schlacken in einer Schleudertrommel
DE1500224C (de) Dichtung für einen Kugelhahn
DE204318C (de)
CH616215A5 (en) Gas tap
DE3541132A1 (de) Hahn fuer gasbrenner in kochherden
AT135069B (de) Heiz-, Koch- und Lötvorrichtung für flüssige Brennstoffe.
DE2142613C3 (de) In eine Druckluftleitung eingesetzte Vorrichtung zum Zerstäuben von Schmieröl mit einer Prallplatte
DE648855C (de) Sicherheitsgasbrenner
DE221280C (de)
EP0681885A2 (de) Dichtteller für eine Vorrichtung zum Bilden einer abgeschlossenen Wärmestaukammer beim Schweissen von Rohren
DE290712C (de)
DE236382C (de)