DE2166632C3 - Verwendung quatemierter Benzofuranylbenzimldazole als optische Aufhellungsmittel - Google Patents
Verwendung quatemierter Benzofuranylbenzimldazole als optische AufhellungsmittelInfo
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- DE2166632C3 DE2166632C3 DE19712166632 DE2166632A DE2166632C3 DE 2166632 C3 DE2166632 C3 DE 2166632C3 DE 19712166632 DE19712166632 DE 19712166632 DE 2166632 A DE2166632 A DE 2166632A DE 2166632 C3 DE2166632 C3 DE 2166632C3
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Description
H,CO
Xf
in der R15- einen Methyl-, Phenyl- oder Benzyl-Rest
und X4 ein Halogenatom, den Methylsulfonsäurerest oder den Methylphenylsulfonsäurerest
bedeuten.
(D eine Methoxygruppe oder ein Halogenatom, R7 ein
WasserstofFatom, eine Methylgruppe, eine Methoxygruppe oder ein Halogenatom, R8 einen Alkylrest
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen., einen Hydroxyalkylrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, einen Cyanäthylrest,
einen gegebenenfalls durch ein Chloratom, eine Methyl- oder Methoxygruppe substituierten PhenyS-iest
oder einen Cyclohexyl- oder Benzyl-Rest, R9 einen gegebenenfalls durch eine Hydroxygruppe oder eine
ίο Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen substituierten
Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, einen gegebenenfalls durch ein Chloratom oder eine
Methoxygruppe substituierten Benzylrest oder einen Rest der Formel -CH2CN, -CH2-CONH2 oder
'5 -CH2COOR, in der R eine Alkylgruppe mit 1 bis
4 Kohlenstoffatomen darstellt, und X1 ein Halogenatom, einen Alkylsulfonsäurerest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
oder einen gegebenenfalls durch eine Methylgruppe substituierten Phenylsulfonsäurerest
bedeuten.
Hervorzuheben sind im Rahmen der Formel (1) die Verbindungen der Formel
Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung von quarternierten Benzofuranyl-bcnimidazolcn als
optische Aufhellungsmittel Tür organische Materialien,
insbesondere Polyacrylnitril.
Aus den deutschen Offcnlegungsschriften 14 69 227 und 15 94 841 sind quarternierte Furanylbenzimidazole
bekannt, die als Aufheller für verschiedene Materialien verwendet werden. Die hiermit erreichbaren
Weißgrade und bzw. oder Lichtechtheiten sind jedoch noch nicht völlig befriedigend.
Die erfindungsgemäß verwendeten Verbindungen entsprechen der Formel
R1,
in der R1 ein Wasserstoffatom, eine Methyl-, Äthyl-,
Mcthoxy-Gruppe, ein Halogenatom oder zusammen mit R2 einen anneliierten Benzolrest, R2 ein Wasserstoffatom,
eine Methyl-, Äthyl-, Methoxy-Gruppe, ein Halogenatom oder zusammen mit R1 oder R3
einen anncllierten Benzolrest, R3 ein Wasserstoffatom, eine Methyl-, Äthyl-, Alkoxy-Gruppe mit 1 bis
4 Kohlenstoffatomen, ein Halogenatom oder zusammen mit R2 oder R4 einen anneliierten Benzolrest, R4
ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis fo 4 Kohlenstoffatomen, eine Methoxygruppe. ein Halogenatom
oder zusammen mit R3 einen annellicrtcn Benzolrest, R5 ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einen gegebenenfalls mit einer Methyl- und bzw. oder Methoxygruppe
substituierten Phenylrest, R6 ein Wasserstoffalom,
eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Alkylsulfonylgruppe mit I bis 4 Kohlenstoffatomen,
(2)
in der R10 ein Wasserstoffatom oder zusammen mit R1,
einen annulierten Benzolrest, R11 ein Wasserstoffatom,
ein Halogenatom oder zusammen mit R10 einen
annulierten Benzolrest, R12 ein Wasserstoffatom oder
eine Alkyl- oder Alkoxy-Gruppe mit je 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, R13 ein Wasserstoffatom oder ein
Halogenatom, R14 ein Wasserstoffatom oder eine
Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, R15 eine
Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, R16 eine
Alkyl- oder Hydroxylalkyl-Gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Aralkylgruppe, und X2 ein
Halogenatom, einen Alkylsulfonsäurercst oder den Methylphenylsulfonsäurerest bedeuten.
Im Vordergrund des Interesses stehen dabei die quarternierten Benzofuranylbenzimidazole der Formel
50
40
45
in der R10. und R11. ein Wasserstoffatom oder zusammen
einen annellierten Benzolrest, R12- ein Wasserstoffatom,
eine Methoxy- oder Methyl-Gruppe, R13 ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppc, R14- ein
Wasserstoffatom, eine Methyl-, Methoxy-, Methylsulfonyl-Gruppc oder ein Chloratom, R15. einen
Methyl-, Phenyl- oder Benzyl-Rest, R16. einen Methyl-
oder Benzyl-Rest und X3 ein Chloratom oder den
Methylsulfonsäurerest bedeuten.
Unter den Verbindungen der Formeln (1) bis (3) sind im allgemeinen diejenigen bevorzugt, bei denen
nicht mehr als 3 der Substituenten R1 bis R9, R10 bis
R16 bzw. R10- bis Rj6- eine andere Bedeutung haben als
Wasserstoff.
Von besonderem praktischem Interesse sind Verbindungen der Formel
H3CO
(4)
in der R15- einen Methyl-, Phenyl- oder Benzyl-Rest
und X4. ein Haiogenatom, den Methylsulfonsäurerest
oder den Methylphenylsulfonsäurerest bedeuten.
Die Verbindungen der Formeln (1) bis (4) dienen zum Weißtönen von organischem Material, z. B. von
natürlichem Fasermaterial, wie etwa Baumwolle, vor allem aber von synthetischem Fasermaterial, z. B.
solchen aus Polyestern wie Polyterephthalsäureglykolestern, aus Polyamiden wie Polymeren auf Basis von
Hexamethylendiaminadipat oder Caprolactam, aus Celluloseestern, wie Cellulose-21 2-Acetat und Cellulosetriacetat,
und insbesondere aus Polyacrylnitril.
Man kann das organische Material beispielsweise dadurch aufhellen, daß man diesem geringe Mengen
der erfindungsgemäß als optische Aufheller verwendbaren Verbindungen, zweckmäßig 0,001 bis 1%, bezogen
auf das aufzuhellende Material, gegebenenfalls zusammen mit anderen Substanzen, wie Weichmachern,
Stabilisatoren oder Pigmenten, einverleibt. Man kann die Aufheller beispielsweise gelöst in
Weichmachern, wie Dioctylphthalat, oder zusammen mit Stabilisatoren, wie Dibutylzinndilaurat oder Natrium-pentaoctyl-tripolyphosphat,
oder zusammen mit Pigmenten, beispielsweise Titandioxyd, in die Kunststoffe einarbeiten. Je nach der Art des aufzuhellenden
Materials kann der Aufheller auch in den Monomeren vor der Polymerisation, in der Polymerenmasse
oder zusammen mit den Polymeren in einem Lösungsmittel gelöst werden. Das so vorbehandelte
Material wird hierauf nach an sich bekannten Verfahren, wie Verspinnen und Strecken, in
die gewünschte endgültige Form gebracht. Man kann die Aufheller auch in Appreturen einarbeiten, beispielsweise
in Appreturen für Textilfasern wie Polyvinylalkohol, oder in Harze bzw. Harzkondensate
wie z. B. Methylolverbindungen von Äthylenharnstoff, die zur Textilbehandlung dienen.
Die erfindungsgemäß verwendbaren Verbindungen eignen sich auch zum Aufhellen von Papier im Oberflächenstrich.
Vorzugsweise wird jedoch farbloses, hochmolekularcs organisches Material in Form von Fasern
aufgehellt. Zum Aufhellen dieser Fascrmatcrialien verwendet man vorteilhaft eine wässerige Lösung
oder Dispersion der crfindungsgcmäß als Aufhellungsmittcl
zu verwendenden quarterniertcn Benzofuranylbenzimidazole der Formel (1). Die Aufhellerdispcrsion
bzw. Lösung weist hierbei vorzugsweise einen Gehall von 0,005 bis 0,5% an crfindungsgcmäß verwendbarem
Benzofuranylbenzimidazol, bezogen auf das Fasermaterial, auf. Daneben kann die Dispersion
Hilfsstoffe enthalten, wie Dispergatoren, beispielsweise
Kondensationsprodukte 10 bis 18 Kohlenstoffaiome
aufweisender Fettalkohole oder Alkylphenole mit 15 bis 25 Mol Äthylenoxyd, oder Kondensationsprodukte
16 bis 18 Kohlenstoffatome aufweisender Alkylmono- oder Polyamine mit mindestens
10 Mol Äthylenoxyd, organische Säuren wie Ameisen- Oxal- oder Essigsäure, Waschmittel, Quellmittel
wie Di- oder Trichlorbenzole, Netzmittel wie Sulfobernsteinsäure-alkylesler,
Bleichmittel wie Natriumchlorit, Peroxyde oder Hydrosulfite, sowie gegebenenfalls
Äufhellungsmittel anderer Klassen, wie z. B. celluloseaffine Derivate des Stilbens.
Die Aufhellung des Fasermaterials mit der wässerigen Aufhdlerflotte erfolgt entweder im Ausziehverfahren,
bei Temperaturen von vorzugsweise 30 bis 150° C oder im Foulardverfahren. Im letzteren
Falle imprägniert man die Ware mit einer beispielsweise 0,2 bis 0,5%igen Aufhellerdispersion und stellt
das Färbegut z. B. durch trockene oder feuchte Hitzebehandlune
fertig, beispielsweise durch Dämpfen bei 2 Atmosphären oder nach erfolgter Trocknung durch
kurzes trockenes Erhitzen auf 180 bis 22Qr C, wobei gegehenenfalls das Gewebe zugleich thermofixiert
wird. Das derart behandelte Fasermaterial wird zum Schluß gespült und getrocknet.
Das dadurch optisch aufgehellte, farblose hochmolekulare,
organische Material, insbesondere das nach dem Auszichverfahrcn aufgehellte natürliche
oder synthetische Fasermaterial, weist ein gefälliges, rein weißes, blauviolett bis blaustichig ,luoreszierendcs
Aussehen auf. In hellen Farbtönen pefärbtes und erfindungsgemäß weißgetöntes derartiges Material zeichnet
sich durch reinen Farbton aus.
Waschflotten, die quarternierte Benzofuranylbenzimidazolc der Formel (1) enthalten, verleihen beim
Waschen den damit behandelten Textilfasern, beispielsweise synthetischen Polyamid-, Polyester- und
Celluloscester-Fasern, insbesondere aber Polyacrylnitrilfasern. einen brillanten Aspekt im Tageslicht.
Zur Herstellung von Verbindungen der Formel (1) geht man von den entsprechenden nicht quarternierten
Verbindungen der Formel
R.
YvI «.
/\Ao\ /,NnZX
aus, worin R1 bis R8 die bei der Foimel (1) angegebene
Bedeutung haben, welche nach bekannten Methoden aus bekannten Ausgangsstoffen hergestellt werden
können.
Zur Herstellung der Bcnzofuranylbenzimidasole
der Formel (5), worin R8 eine Alkyl-, Cycloalkyl- oder
Aralkyl-Gruppc bedeutet, geht man beispielsweise von den entsprechenden N-substituierten o-Nitroanilincn
aus, die man mit gegebenenfalls substituierter Cumarilsäure (Cumaroncarbonsäurc-2) oder einem
funktioncllen Derivat davon acylicrt, worauf man entweder in saurem Medium die Nitrogruppe unter
gleichzeitigem Ringschluß zum Bcnzimidazol reduziert,
z. B. mit Slannochlorid/Salzsäure, oder die
Nitrogruppc unter Bedingungen reduziert, die den Ringschluß der o-Amino-acyiaminoverbindung zum
Benzimidazol nicht bewirken (Bechamp-Reduktion) und anschließend durch saure Kondensalionsmitlcl,
wie Salzsäure, den Ringschluß herbeiführt. Analog substituierte Verbindungen lassen sich aus Bcnzimidazolen
der Formel (5) in der RH für Wasserstoff steht,
herstellen, wenn man solche N-unsubstituierte Ben-/imidazole
mit Alkylierungs- bzw. Aralkylierungsmitteln in Gegenwart basisch wirkender Verbindungen
nach bekannten Verfahren umsetzt.
Benzimidazole der Formel (5), worin R8 eine Alkyl-.
Cycloalkyl-, Aralkyl-, insbesondere aber eine Aryl-Gruppe bedeutet, lassen sich aus N-monosubstituierten
o-Phcnylcndiaminen bzw. gegebenenfalls aus substituiertem 2-Aminodiphcnylamin herstellen, indem
man diese mit gegebenenfalls substituierter Cumarilsäure oder einem funktionellen Derivat davon
acyliert und im entsprechenden substituierten primären Acyl-o-phenylendiamin in Gegenwart saurer
Kondensationsmittel, wie Salzsäure, den Ringschluß herbeiführt.
Als Cumarilsäuren seien beispielsweise genannt:
Als Cumarilsäuren seien beispielsweise genannt:
3-Methylcumarilsäure,
4-Methylcumarilsäure,
5-Methylcumarilsäure,
6-Mcthylcumanlsäure,
7-Methylcumarilsäure, 5-Äthylcumarilsäure.
6-Äthylcumarilsä ure,
3-(2-Methoxyphenyl)-cumari1säure, 3,4-Dimethyl-cumarilsäure,
3,5-Dimethylcumarilsäure, 3,6-Dimethyl-cumarilsäure,
3,7-Dimethylcumarilsäure,
4,6-Dimethylcumarilsäure,
S.o-DimethylcumariSsäure,
5,7-Dimethylcumarilsäure, 6.7-Dimethylcumarilsäure,
S-Phenyl-o-methyl-cumarilsäure,
S-Phenyl-S-methylcumarilsäure.
3-{2-Methoxy-5-methylphenyl)-5-methylcumarilsäure,
3-lsopropyl-6-methyl-cumarilsäure,
3.4,6-Trimethylcumarilsäure,
4,6-Dimethyl-3-isopropylcumarilsäure, 3,5,6-Trimethylcumarilsäure,
3,4-Dimethyl-7-isopropylcumarilsäure, 4,6-I>iinethyl-3-äthylcuniari1säure,
5-Chlorcumarilsäure,
5-Bromcumarilsäure,
ö-Chlorcinnarilsäure,
T-Cblorcumarflsäure,
S-Meftyl-S-chlorcumarilsäure,
S-Methyl-S-bromcumarilsäarc,
ö-Chlor-T-methylcumarilsäure,
60
65
.y
3-ÄAyl-5-<&lor-6-methylajmarilsäufe,
5,7-IMcMorcumarilsäure,
SJ-Dibromcuniarilsäure,
SJ-Dibrom-ö-meäiylcninaril^ure, 3-Methyl-5JsiibromcumaiflsäHre, ^Methoxycumarilsäxire,
5-Methoxycaniarilsäiire,
6-Methoxycxiinarilsäxire,
SJ-Dibromcuniarilsäure,
SJ-Dibrom-ö-meäiylcninaril^ure, 3-Methyl-5JsiibromcumaiflsäHre, ^Methoxycumarilsäxire,
5-Methoxycaniarilsäiire,
6-Methoxycxiinarilsäxire,
7-Methoxycumarilsäure, S-Methyl^-methoxycumarilsäure,
S-Methyl-S-methoxycumarilsäure,
3-Methyl-6-methoxycunlarilsäure,
3-Mcthyl-7-methoxycumarilsäure, S-Methyl-ö-butoxycumarilsäure,
.VMethyl-S-äthyl-o-methoxycumarilsäure,
SJ-Dimethyl-o-methoxycumarilsäure,
S-Methyl-S-methoxy-o-bromcumarilsäure,
3-Methy1-5-brom-6-methoxycumarilsäul"e,
S-Methyl^-brom-S-methoxycumarilsäure,
S-MethyM-methoxy^-bromcumarilsäure,
S-Chlor-o-methoxycumai ilsäure,
S-Brom-o-methoxycumarilsäure,
4-Äthyl-7-melhoxycumarilsäuΓe.
5-Älhyl-7-melhoxycumarilsäure,
4-Äthyl-5-methoxycumarilsäure,
S-Methyl^-methoxy-SJ-dibromcumarilsäure,
S.o-Dimethyl^-methoxy-SJ-dibrcmcumarilsäure,
4,6-Dimethoxycumarilsä ure, 6,7-Dimethoxycumarilsä ure,
5,6-Dimethoxycumarilsäure, S-Methyl^.ö-dimethoxycumarilsäure,
S-Methyl-oJ-dimethoxycumarilsäure,
S-Methyl-S.o-dimethoxycumarilsäure,
4,6-Dimethoxy-7-methylcumarilsäure, 4,6-Dimethoxy-5-methylcumarilsäure, S-Phenyl-S^-dimethoxycumarilsäure,
S-PhenylAo-dimethoxycumarilsäure.
S-Phenyl-oJ-dimethoxycumarilsäure,
5,6-Dimethoxy-3-methyl-7-bromcumarilsäure, S-Methyl^brom-S.ö-dimethoxycumarilsäure,
S.S-Dimethyl^.o-dimethoxycumarilsäure,
SJ-DimethyM.e-dimethoxycumarilsäure,
3-Methyl-7-chlor-4,6-dimethoxycumarilsäure,
3-Methyl-7-brom-4,6-dimethoxycumarilsäure,
4-Methyl-5-brom-6-methoxycumarilsäure,
3-Methyl-6-methoxy-7-bromcumarilsäure,
S-Phenyl-o-methoxycumarilsäure,
3-(m-Methoxyphenyl)-6-melhoxycumarilsäure, S-tp-MethoxyphcnyO-o-methoxycumarilsäure,
S-Methyl-o-methoxy-SJ-dibromcumarilsäure,
5-Methoxy-7-chlorcumarilsäure, 5-M eihoxy-7-bromcumarilsäure,
4,5,6-Trimethoxycumarilsäure, 4,6,7-Trimethoxycumarilsäure,
S-Phenyl^S^-trimethoxycumarilsäure,
S-Phenyi-S^J-trimethoxycumarilsäure,
4,o,7-Trimethoxy-5-methylcumarilsäure,
4,6J-Trimetboxy-5-bromcuQiariisäure,
S-Methyl-oJ-benzocumaron-carbonsäure-^l),
3-Äthyl-6,7-benzocuraaroE-carbon^ire-(2),
S-Isopropyl-öJ-benzocamaroH-carbonsäiire^),
S-Mcthoxy-ej-benzocumaron-carboQSäare-il),
S-Methyl-S-methoxy-^J-benzocumaroncarbonsäure-<2),
3-Methy!-4^-bäizocuinaron-Garboosäurfr<2),
5,6-Benzocumaron-carbon^ureH(2).
Als substitnierte o-Nitroaniline seien beispielsweise
genannt:
2-Nitro-4-chloranilia,
2-Nitro-4-metht»xyaaflni,
l-Nitro^meliiylanflni,
2-Nitro-4-metJiylsulfonylaniHn,
2-Nitro-4-chlor-5-aiiahylain.üin,
2-Nitro-3-metiiyl-5^brotDaniHii,
2-Nitro-4-tert.bütylaniJin.
709 607/225
2-Nitro-4-methoxy-5-mclhylanilin, 2-Nilro-4-aihylsulfonylanilin.
2-Nitro-3-chlor-5-methoxyanilin, 2-Nitro-5,6-dimethy !anilin,
2-Nitro-4.6-dichloraniliin,
o-Nilro-N-mcthylaminobcn/.ol,
o-Nitro-i/i-cyanathylaminoJ-benzol,
o-Nitro-(/<-hydroxyäthylamino)-bcnzoI,
o-Nitro-N-äthylaminobcnzol.
o-NiliO-N-butylaminobenzol,
o-Nitro-N-cyclohcxylaminobcnzol,
o-Nitro-N-bcnzylaminobenzol,
2-Nitro-4-mcthyl-N-mcthyIaminobcnzol.
Als o-Phenylendiamine seien beispielsweise genannt:
2-Amino-diphenylamin.
3-Chlor-2-amino-diphenylaITlin,
4-Chlor-2-amino-diphenylamin.
S-Chlor^-amino-diphenylamin.
5-Fluor-2-amino-diphenylamin, 3'-Chlor-2-amino-diphenylamin,
4-Chlor-2-amino-diphenylamin,
4'-Brom-2-amino-diphenylamin,
4,3'-Dichlor-2-amino-diphenylamin,
4,4'-Dichlor-2-amino-diphenylamin,
4,5'-Dichlor-2-aminodiphcnylamin,
4-N4ethyl-2-arniriu-dipheny!arniri,
S-ChlorO'-methyW-amino-diphenylamin.
4-Methoxy-2-amino-diphenylamin,
4'-Methoxy-2-amino-diphenylamin.
Die Quaternierungsreaktion erfolgt dann nach dem
Schema:
Dioxan; niedere Ketone wie Aceton oder Methyläthylketon; Fettsäureamide wie Dimethylformamid
oder Dimethylacetamid; Sulfoxyde wie Dimethyl' sulfoxyd und Harnstoffe wie TetramethylharnstofT.
Gewünschtenfalls können die entstandenen quaternären Salze durch doppelte Umsetzung in andere
Salze übergeführt werden.
Die oben beschriebene Reaktion kann grundsätzlich mit jedem Quaternierungsmittel durchgeführt
ίο werden. Beispielsweise für solche Quaternierungs*
mittel sind: Alkylhalogenide wie Methyljodid, Butyl-.' bromid, Dialkylsulfate wie Dimethylsulfat, Diäthylsulfat,
Aralkylhalogenide wie Benzylchlorid oder Bcnzylbromid, Halogenessigsäureester und deren De-
• 5 nvate, Ester der Benzolsulfonsäure ouer der p-Toluolsulfonsäure,
insbesondere deren Methyl- oder Äthylester.
Die erh'ndungsgemäß verwendbaren quaternären
Verbindungen bilden gelbliche, wasserlösliche Pulver, deren verdünnte wässerige Lösungen im Tageslicht
lebhaft blau fluoreszieren.
In den folgenden HerstellungsVorschriften und Beispielen
sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben.
Herstellungsvorschriften
A. Zur Herstellung der quaiernären Verbindung der
Formel
H3CO
CH3OSOf
(6)
(D
Diese Quaternierung wird in einem für die Reaktionsteiinehmer
inerten Lösungsmittel bei Temperataren von O bis 200° C, vorzugsweise bei 20 bis 150° C
durchgeführt. Geeignete Lösungsmittel sind beispielsweise aromatische Kohlenwasserstoffe wie Benzol,
Toluol und Xylol; Halogenkohlenwasserstoffe wie Methylenchslorid, Tetrachlorethylen, ChlorbeazoL
Brombenzol oder Dichlorbenzol, ferner auch NitrobenzoL
niedere Alkanole und offene oder cyclische Äther, wie Äthanol, IsopropanoL BotaaoL Diäthyläther,
Dibutyläüier, Atkylenglykohnonomethylather
Äthylenglykolmonoäthyläthei, Tetrahydrofuran oder
werden 18,1 g 6-Methoxy-2-[l-methyl-benzimidazolyl-(2)]-benzofuran
in 270 ml Dioxan bei 45°C gelöst Unter Rühren versetzt man die Lösung mit 10,0 g
Dimethylsulfat, wobei nach kurzer Zeit das quaternäre Ammoniumsalz ausfällt Man rührt die Reaktionsmischung
noch 2 Stunden bei 72 bis 75° C nach, kühlt alsdann auf 15°C, filtriert das Produkt, wäscht
mit 2mal 25 ml Dioxan nach und trocknet im Vakuum bei 6O0C. Rohausbeute: 25 g entsprechend 97,5%
der Theorie. Nach einer Umkristallisation aus Isopropanol
schmilzt die nahezu farblose Verbindung bei 224 bis 225,5° C.
Die Verbindung löst sich in Wasser mit blauvioletter
Fluoreszenz am Tageslicht und eignet sich vorzüglich zum Aufhellen von organischen Materialien, insbesondere von Polyacrymitrilfaseni.
Das als Ausgangsprodukt verwendete Ä-Methoxy-
i-Ll-methyl-benzimidazolyl-(2«'beazoraraa isärd wie
folgt hergestellt:
In eine Lösung von 7,6 g N-*lediyi-o>mtoßani!m
in 85 ml Pyridin werden bei Ranmtemperatur 1€£ g
o-Methoxycumarilsäurechlorid innerhalb von *@ Minuten
eingetragen. Man rührt di Rkti^h
whd 3 S
getragen. Man rührt die ReaktionsnH^chong
wahrend 3 Stunden bei Raumtemperatur, erwärmt
dann eine Stunde auf 80 bis 85°C and gfeSt sie alsdann ra Wasser, wobei sich das Acvüemgsprödokt
zuerst als öl abscheidet, welches äaeat fcorzer left
kristallisiert. Nach dem Troekae» «md tsaet i&akristallisation
aus Benzol-Petrolätber erhält nffia das
6-Meäioxycumarilsäure-N-iaefl^i-o-aiääaniBd in
nahezu farblosen würfelartigen Kristallen, welche bei 105,5 bis 106,5 C schmelzen.
13,0 g des vorstehend beschriebenen Aeylicrungsproduktcs
werden mil 400 ml Älhylenglykol-monomethyläthcr
verrührt und bei SO bis 90"C innerhalb 15 Minuten mit 42,0 g Zinn-ll-chlorid · 2H2O, gelöst
in 84 ml 37,3%iger Salzsäure versetzt. Die Reaktionsmischung rührt man anschließend 3 Stunden bei
104 bis 106"C, gießt sie nach dem Abkühlen zu 1800 ml
IO%iger Natronlauge und destilliert aus der erhaltenen
Lösung den Äthylenglykol-monomethyläthcr unter vermindertem Druck azeotrop mit Wasser ab,
wobei sich gegen Ende der Destillation die Verbindung abscheidet. Nach dem Erkälten wird das Produkt
abgetrennt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Durch mehrmalige Umkristallisation aus
Chloroform-Petroläther (1:2) erhält man 6-Methoxy-2-[ 1 -methyl-benzimidazolyI-(2)]-benzofuran in
nahezu farblosen Kristallen, welche bei 151 bis 151,5°C schmelzen.
Verwendet man an Stelle von 6-Mcthoxy-cumarilsäurcchlorid
die äquivalente Menge 3-Methyl-6-methoxycumarilsäurechlorid und verfahrt im übrigen wie
vorstehend beschrieben, so erhält man das 3-Methyl-6-melhoxy-2-[l -methylbenzimidazolyl-(2)]-benzofuran.
Schmelzpunkt: 159 bis 159,5' C.
B. Zur Herstellung der quaternären Verbindung der Formel
Verwendet man an Stelle von 6-Methoxy-2-[l-phenyl-benzimidazolyl-(2)]-benzofuran
die äquivalente Menge 6-Methoxy-2-[ 1 -benzyl-benzimidazolyl-(2)]-benzofuran
und verfährt im übrigen wie vorstehend beschrieben, so erhält man die quaternäre Verbindung
der Formel
H3CO
CH3OSO^
(7)
werden 11.9 g 6-Methoxy-2-[l-phenyl-benzimidazolyl-(2)]-benzofuran
in 90 ml Dioxan durch Erwärmen auf 85"C gelöst. Unter gutem Rühren gibt man 9,0 g
Dimethylsulfat hinzu. Das quaternäre Salz scheidet sich nach wenigen Minuten als goldgelbes öl aus.
Das Reaktionsgemisch wird 1 Stunde bei 85° C gerührt und anschließend das Lösungsmittel im Vakuum
abdestilliert. Der verbleibende ölige Eindampfrückstand wird mit 750 ml Wasser bei 50 bis 55° C
verrührt und zwecks Hydrolyse überschüssigen Dimethylsulfats langsam mit 10%iger Sodalösung bis
zur bleibenden, schwach alkalischen Reaktion (pH- Wert etwa 7,5 bis 8,0) versetzt. Man nitriert alsdann
von etwas unverändertem Ausgangsprodukt ab, klärt mit Aktivkohle und verdampft die wässerige Lösung
im Vakuum bis zur Trockne. Der Eindampfrückstand wird mit 300 ml Methyläthylketon bis zum Kochpunkt erwärmt, von unlöslichen anorganischen Salzen
filtriert und hierauf auf ein Volumen von 180 bis 200 ml konzentriert. Nach 24 Stunden wird das ausgeschiedene Kristallgut abgetrennt und nochmals aus
Methyläthylketon umkristallisiert. Man erhält das quaternäre Sak als nahezu farblose, zu Büscheln vereinigten, feinen Kristallen vom Schmelzpunkt 158,5
bis 1600C. Ausbeute: 6,25 g.
Die quatercäre Verbindung löst sich m Wasser
mit blauer Fluoreszenz am Tageslicht und eignet sich
zum Aufhellen von organischen Materialien, insbesondere von Polyaerylnitriliasern.
H1CO
15
jj CHjOSO-V
(8)
die nach zweimaliger Kristallisation aus Isopropanol in nahezu farblosen Kristallen, welche bei 155 bis
155,5" C schmelzen, anfällt. Dieses Produkt besitzt ähnliche Eigenschaften wie die oben beschriebene
Verbindung.
Verwendet man an Stelle von 6-Methoxy-2-[l-phenyl-benzimidazoly!-(2)]-benz.ofuran
die äquivalente Menge 6 - Methoxy - 2 - [ 1 - cyclohexyl - benzimidazolyl-(2)]-benzofuran
und verfährt im übrigen wie vorstehend beschrieben, so erhält man die quaternäre
Verbindung der Formel
CH1
35 H3CO
CH3OSO3 0
Das als Ausgangsprodukt verwendete 6-Methoxy-2 - [ 1 - phenyl - benzimidazolyl - (2) ] - benzofuran wird
wie folgt hergestellt:
Zu einer Lösung von 18,4 g 2-Amino-diphenylamin
in 200 ml Pyridin werden bei Raumtemperatur unter Rühren 21,7 g 6-Methoxycumarilsäurechlorid
rasch eingetragen. Das Reaktionsgemisch erwärmt sich hierbei auf etwa 45° C Nach 15 Minuten wird zur
Vervollständigung der Umsetzung die Reaktionsmischung noch 1 Stunde auf 80 bis 85° C erwärmt
und alsdann die dunkle Lösung auf reichlich Wasser gegossen. Das sich zuerst schmierig abscheidende
braunrosafarbene AcylieruL-gsprodukt verfestigt sich
nach mehreren Stunden und wird alsdann abgenutscht, mit Wasser gewaschen and getrocknet. Nach
Umkristallisation aus Äthanol werden 31,5 g (88%
der Theorie} 2-f6-Methoxycnmaroylanrido]-drphenylamin erhalten. Schmelzpunkt 141 bis 142° C
17,9 g 2-[6-Methoxycumaroylamido]-diphenylamin
werden in 180 mlÄthylenglykolmonomethyläther ver-
rührt und mit 15,0 g 37,3%iger Salzsäure versetzt; die
Reaktionsmischung wird auf 100 bis 105°C erwärmt
und während 4 Stunden bei dieser Temperatur unter schwachem Rückfluß gehalten. Anschließend gießt
man die stark fluoreszierende Reaktionslösung in eine Mischung von 18 ml 30%igcr Natronlauge und
1800 ml Wasser, wobei sich das Reaktionsprodukt zuerst etwas schmierig abscheidet. Nach mehrstündigem
Stehen wird das erstarrte Produkt abgetrennt, zerkleinert, mit Wasser alkalifrei gewaschen und getrocknet.
Man erhält 14,6 g (85,8% der Theorie) dunkelbraunrot gefärbte Kristalle vom Schmelzpunkt
151 bis 155°C. Durch Umkristallisieren aus Toluol
und Behandlung mit Entfärbungskohle und Bleicherde erhält man das 6-Methoxy-2-[l-phcnyl-benzimidazolyl-(2)]-bcnzofuran
als nahezu farblose Kristalle vom Schmelzpunkt 161 bis 162° C.
Verwendet man an Stelle von 2-Amino-diphcnylamin die äquivalente Menge N-CycIohexyl-l^-phenylendiamin
oder N-Bcnzyl-l,2-phenylendiamin und verfährt im übrigen wie oben beschrieben, so erhält
man 6-Methoxy-2-[ 1 -cyclohexyl-benzimidazolyl-(2)]-benzofuran
oder 6-Mcthoxy-2-[l-benzyl-benzimidazolyl-(2)]-benzofuran.
Verwendet man an Stelle von 2-Amino-diphenylamin die äquivalente Menge N-Bcnzyl-l^-phenylendiamin
und an Stelle von 6-Mcthoxy-cumarilsäurechlorid die äquivalente Menge 6-Methyicumarilsäurechlorid
oder SJ-Dichlorcumarilsäurechlorid und verfahrt
im übrigen wie vorstehend beschrieben, so erhält man 6 - Methyl - 2 - [ 1 - benzyl - benzimidazo-
lyl-(2)]-benzofuran vom Schmelzpunkt 172 bis 1730C
oder 5,7-Dichlor-2-[ 1 -benzyl-benzimidazolyl-(2)]-bcnzofuran
vom Schmelzpunkt 177 bis 178°C.
C. Zur Herstellung der quaternären Verbindung der Formel
H3CO
SOj1 + H2O
(10)
werden 12,5 g 6-Methoxy-2-[l-mcthyl-benzimidazolyl-(2)]-benzofuran
in 150 ml Toluol durch Erwärmen auf etwa 65" C gelöst. Dann gibt man unter Rühren
12,5 g p-Toluolsulfonsäuremcthylester hinzu. Das
quatcrnärc Salz fällt rasch kristallin aus. Das Reaktionsgemisch wird noch 2 Stunden bei lOO'C
nachgerührt, nach dem Erkalten abgenutscht, mit Toluol gewaschen und getrocknet. Ausbeute 18.85 g,
entsprechend 90% der Theorie. Nach einer Umkristallisation aus Wasser unter Zusatz von Aktivkohle
bildet das Salz nahezu farblose Kristalle, welche 1 Mol Kristallwasser enthalten und bei 204
bis 205r C schmelzen.
Die Verbindung löst sich in Wasser mit blauvioletter Fluoreszenz am Tageslicht und eignet sich
vorzüglich zum Aufhellen von organischen Materialien, insbesondere von Polyacrylnitrilfasern.
D. Zur Herstellung der quaternären Verbindung der Formel
Die Verbindung löst sich in Wasser mit blauvioletter
Fluoreszenz am Tageslicht und ist vorzüglich
geeignet zum Aufhellen von organischen Materialien,
insbesondere von Polyacrylnitrilfasern.
Verwendet man an Stelle von 6-Methoxy-2-[!-me-
Verwendet man an Stelle von 6-Methoxy-2-[!-me-
ihyl-bcnzimidazolyl-(2)]-benzofuran die äquivalente Menge 3-Methyl-6-methoxy-2-[l-methyl-bcnzimid-
azolyl-(2)]-benzofuran und verfährt im übrigen wie beschrieben, so erhält man die qualernäre Verbindung
der Formel
40
45
H3CO
CH,
c Ω Τ II αθ+ ι/2Η2ο
CH,
H1CO
Cl3 + 3 H2O
(Π)
(12)
so die nach einer Umkristallisation aus Wasser in perlmutterglänzenden
farblosen Kristallen, welche bei 229 bis 23 Γ C unter Zersetzung schmelzen, anfällt.
Dieses Produkt besitzt ähnliche Eigenschaften wie die oben beschriebene Verbindung.
E- Zuer Herstellung der quaternären Verbindung der Formel
werden 14,0 g 6-Methoxy-2-[l-methyl-benzimidazolyH2)3-benzofuran, 150 ml Alkohol 95%ig und 7,5 g
Methylchlorid in einem Druckgefäß während 2l/2 Stun
den auf 100 bis 1050C erhitzt. Nach dem Abkühlen
und Entspannen wird die Reaktionsmischung zur Trockne verdampft und der Eitidampfrückstand zweimal aus Wasser unter Zusatz von Aktivkohle umkristallisiert. Man erhält die quaternäre Verbindung
als schwachgelbgrünstichig feine Nidelchen, enthaltend 3 Mol Krislall wasser, welche bei 212 bis
213°C schmelzen.
H,CO
CF+"
CH,
(13)
werden 10 g 6-Methoxy-2-[l-methyl'benzimidazolyl··
(2)]-benzofuran mit 40 g Benzylchlorid während einer Stunde unter Rühren auf 130 bis 135° C erhitzt, wobei
nach einiger Zeit das quaternäre Salz kristallin ausfallt.
Nach dem Erkalten ws»d der Niederschlag abgenutscht,
mit Essigester gewaschen und nach dem Trocknen aus Wasser umkristallisiert. Man erhält
7,5 g schwachgelbe Kristallblättchen, welche 1 Mol KristaHwasser enthalten und bei 206,5 bis 207° C
schmelzen.
Die Verbindung löst sich in Wasser mit blauvioletter Fluoreszenz und eignet sich zum Aufhellen
von organischen Materialien, insbesondere von PoIyacrylnitrilfasern.
Verwendet man an Stelle von 6-Methoxy-2-[l-methyl-benzimidazolyl-(2)]-benzofuran
eine äquivalente Menge 3-Methyl-6-methoxy-2-[l-methyl-benzimidazolyl-(2)]-benzofuran
oder 6-Äthoxy-2-[l-methylbenzimidazolyl-{2)]-benzofuran oder 6-Methoxy-2
- [ 1 - methyl - 5 - methyl - benzimidazolyl - (2) ] - benzofuran
und verfährt im übrigen wie vorstehend beschrieben, so erhält man die quaternären Verbindungen
der Formeln
CH3
H,CO
C,H,O
H,CO
Diese Produkte besitzen ähnliche Eigenschaften wie die Verbindung der Formel (13) und eignen sich
deshalb ebenfalls zum Aufhellen von organischen
^nV
Cle
Materialien, insbesondere von Polyacrylnitrilfascrn.
F. Zur Herstellung der quaternären Verbindung der Formel
CH3OSOf
werden 6,72 g 6-Methyl-2-[l-benzyl-benzimidazolyl-(2)]-benzofuran
in 67 ml Dioxan bei 80 bis 900C gelöst und unter Rühren mit 3,15 g Dimethylsulfat
tropfenweise versetzt, wobei nach kurzer Zeit das quaternäre Salz anfällt. Nach einstündigem Nachrühren
bei 80 bis 85"C läßt man auf Raumtemperatur abkühlen, filtriert das Produkt ab, wäscht mit Dioxan
und trocknet im Vakuum bei 60" C. Nach zweimaligem Umkristallisieren aus Wasser erhält man
6,25 g farblose Kristallblättchen, welche bei 189.5 bis 190,5° C schmelzen.
Die quaternäre Verbindung eignet sich zum Aufhellen von organischen Materialien, insbesondere
von Polyacrylnilrilfasern.
Verwendet man an Stelle von 6-Methyl-2-[" I-benzylbenzimidazolyl-(2)]-benzofuran
eine äquivalente Menge 6-Methoxy-2-[ 1 -benzyl-S-methyl-benzimidazolyl-(2)]-bcnzofuran
oder 6-Methoxy-2-[l-benzyl-
17
18
S-chlor-benzimidazolyl-(2)]-benzofuran oder 6-Methoxy
- 2 - [ 1 - benzyl - 5 - methylsulfonyl - benzimidazolyl-(2)]-benzofuran oder 3-Methyl-6-methoxy-2-[l -methyl
- benzimidazolyl - (2)] - benzofuran oder 5,7 - Di-
H3CO
chlor-2-[ 1 -benzyl-benzimidazolyl-(2)]-benzofuran
und verfährt im übrigen wie vorstehend beschrieben, so erhält man die quaternären Verbindungen der
Formeln
CH,
CH3OSOf
(18)
Smp.: 144—146°C
H,CO
CH3OSO3 0 1/2 H2O
(19)
Smp.: 178— 181°C
H,CO
SO2CH3
CH3OSO3 3
(20)
Smp.: 199—200üC
Smp.. 182—183°C
H3CO
CH3OSO3 0 + 1/2 H2O
(21)
CH3OSOf
(22)
Smp.: 187—189CC
Diese Produkte besitzen ähnliche Eigenschaften mein (18), (19) und (20) verwendeten substituierten
wie die Verbindung der Formel (17) und eignen sich 65 6-Methoxy-2-[l-benzyl-benzimidazolyl-(2)]-benzo-
zum Weißtönen von synthetischen Fasern, insbeson- furane lassen sich wie folgt herstellen:
dere aus Polyacrylnitril. In eine Lösung von 32,0 g 2-Nitro-4-methyI-anilin
dere aus Polyacrylnitril. In eine Lösung von 32,0 g 2-Nitro-4-methyI-anilin
Die zur Herstellung der Verbindungen der For- in 400 ml Pyridin werden bei Raumtemperatur 42,6 g
j-Methoxycumarilsäurechlorid eingetragen, wobei
;ich die Reaktionsmischung auf etwa 400C erwärmt
jnd ein gelber kristalliner Niederschlag sich bildet. Nach einer Stunde wird die Reaktionsmischung auf
50 bis 85" C erwärmt, wobei eine Lösung entsteht, :ine Stunde bei dieser Temperatur gerührt und danach
:rkalten gelassen. Der kristalline gelbe Niederschlag
wird abfiltriert, mit kaltem Alkohol gewaschen und getrocknet. Ausbeute: 45,2 g 6-Methoxy-cumarilsäure-4-methyl-2-nitroanilid.
Schmelzpunkt: 191 bis 192° C. ι ο
Zur Reduktion der Nitroverbindung werden 42 g Eisenspäne mit 42 ml Wasser und 8,3 ml 80%iger
Essigsäure bei 900C während 30 Minuten angeätzt. Danach werden 111ml Cyclohexanon zugegeben,
das Gemisch auf 95 bis 1000C erwärmt und innerhalb einer Stunde in kleinen Portionen 45,2 g Nitroverbindung
eingetragen. Das Reaktionsgemisch wird 4 Stunden am Rückfluß gekocht, dann durch vorsichtige
Zugabe von etwa 8,3 g Soda schwach alkalisch gestellt, mit 200 ml Cyclohexanon versetzt, wieder auf
Kochtemperatur gebracht und alsdann heiß vom Eisenschlamm abfiltriert und der Filterrückstand mit
heißem Alkohol gewaschen. Hierauf wird das Filtrat mit Wasserdampf destilliert, der feste Rückstand abfiltriert,
mit Wasser gewaschen und anschließend getrocknet. Die Ausbeute an rohem 6-Methoxy-cumarilsäure-4-methyl-2-aminoanilid
beträgt 39,4 g. Schmelzpunkt: 178 bis 181°C.
Zur Herstellung der Benzimidazolverbindung werden 39,4 g der oben hergestellten o-Amino-acylaminoverbindung
mit 485 ml Äthylenglykolmonomethyläther verrührt, mit 40,2 g 37,2%iger Salzsäure
versetzt und die Reaktionsmischung 4 Stunden am Rückfluß auf 100 bis 1040C erwärmt und anschließend
auf 4800 ml kaltes Wasser, enthaltend 47 ml 30%ige Natronlauge, gegossen. Das anfänglich ölige Benzimidazol
kristallisiert nach mehrstündigem Stehen, wird dann abfiltriert, mit Wasser gewaschen und getrocknet.
Nach zweimaliger Umkristallisation aus Toluol unter Zuhilfenahme von Bleicherde erhält man 26,4 g
6-Methoxy-2-[5-methyl-benzimidazolyl - (2)] - benzofuran. Schmelzpunkt: 214 bis 215°C.
26,4 g des oben erhaltenen Benzimidazols werden unter Rühren in 200 ml Methyläthylketon eingetragen.
Nach Zugabe von 13,12 g wasserfreiem Kaliumcarbonat, 0,95 g Kaliumiodid und 12,35 g Benzylchlorid
wird die Reaktionsmischung während 12 Stunden am Rückfluß gekocht, hierauf von anorganischen
Salzen filtriert, letztere mit Methyläthylketon gewaschen, das Filtrat eingeengt und das nach dem Abkühlen
auskristallisierte Produkt abfiltriert und getrocknet. Durch zweimalige Umkristallisation aus
Toluol unter Zuhilfenahme von Bleicherde erhält man 15,3 g 6-Methuxy-2-[l-benzyl-5-methyl-benzimidazolyl-(2)]-benzofuran.
Schmelzpunkt: 157 bis 159° C.
Verwendet man an Stelle von 2-Nitro-4-methylanilin die äquivalente Menge 2-Nitro-4-chloranilin
oder 2-Nitro-4-methylsulfonylanilin und verfährt im übrigen wie oben beschrieben, so erhält man 6-Methoxy-2-[
1 -benzyl-5-chlorbenzimidazoly!-(2)]-benzofuran vom Schmelzpunkt 143,5 bis 144,5° C, oder
6-Methoxy-2-[ 1 -benzyl-5-methyIsulfonyI-benzimidazolyl-(2)]-benzofuran
vom Schmelzpunkt 166 bis 169° C.
G. Zur Herstellung der quatetnären Verbindung der Formel
CH3OSOj=>
(23)
werden 5,96 g 2-[l-Methyl-benzimidazolyl-(2)]-4,5-benzocumaron in 120 ml Dioxan durch Erwärmen
auf 90 bis 95° C gelöst. Unter Rühren tropft man alsdann 3,15 g Dimethylsulfat dazu, wobei nach kurzer
Zeit das quaternäre Salz ausfällt. Nach einstündigem
Nachrühren bei 90 bis 95° C läßt man auf 400C abkühlen,
filtriert das Produkt ab, wäscht mit Dioxan und trocknet im Vakuum bei 50 bis 6D0C. Durch Umlösen
aus Isopropanol und nachfolgender Kristallisation aus Äthanol erhält man die quaternäre Verbindung
in leicht beigen Kristallen vom Schmelzpunkt 202 bis 204° C.
Die Verbindung löst sich in Wstsser mit blauer Fluoreszenz am Tageslicht und eignet sich vorzüglich
zum Aufhellen von organischen Materialien, insbesondere von Polyacrylnitrilfascrn.
Das oben verwendete 2-[l-Methyl-benzimidazolyl-(2)]-4,5-benzocumaron
wird wie folgt erhalten:
42,5 g4,5-Benzocumaron-2-carbor säure werden mit 95 ml Thionylchlorid am Rückflu(3 so lange gekocht,
bis eine klare Lösung entstanden ist. Hierauf destilliert man den Thionylchlorid-Uberschuß am Vakuum ab,
wobei das Carbonsäurechlorid als hellbeige-brauner kristalliner Rückstand in praktisch quantitativer Ausbeute
erhalten wird. Roh-Schmelzpunkt: 116 bis
116,5° C.
In eine Lösung von 31,9g N-Methyl-o-nitroanilin
in 400 ml Pyridin werden bei Raumtemperatur unter Rühren 44,9 g des oben hergestellten Carbonsäurechlorides,
fein pulverisiert, eingetragen, wobei die Innentemperatur leicht ansteigt. Nach 15 Minuten
wird die Reaktionsmischung auf 80 bis 85° C erwärmt, eine Stunde bei dieser Temperatur gehalten und alsdann
noch heiß auf 3500 bis 4000 ml kaltes Wasser gegossen, wobei sich das Acylierungsprodukt zuerst
als öl abscheidet, welches nach einiger Zeit kristallisiert. Nach erfolgter Verfestigung wird das Produkt
abfiltriert, mit Wasser gewaschen und bei 40 bis 50' C im Vakuum getrocknet. Die Ausbeute an rohem
4,5-Benzocumaron-2-carbonsäure-N-methyl-o-nitroanilid beträgt 57,5 g. Schmelzpunkt: 136 bis 138°C.
Zur Herstellung der o-Amino-acylaminoverbin-
/1%
iung werden 49,8 g Eisenspäne in 51 ml Wasser mit 10 ml 80%iger Essigsäure bei 900C während 30 Minuten
angeätzt. Danach werden 133 ml Cyclohexanon zugegeben, das Gemisch auf 95 bis 1000C erwärmt
und innerhalb 45 Minuten in kleinen Portionen 57,5 g 4,5-Benzocumai on-2-carbonsäure-N-methylo-nitroanilid
eingetragen. Das Reaktionsgemisch wird 4 Stunden unter Rückfluß gekocht, nach Zugabe von
51 ml Wasser mit etwa 10 g Natriumcarbonat alkalisch
gestellt, mit 250 ml Cyclohexanon versetzt und nach dem Erreichen der Kochtemperatur heiß
abfiltriert und der Filterrückstand mit heißem Äthanol gewaschen. Hierauf wird das Filtrat mit Wasserdampf
destilliert, der feste Rückstand abfiltriert, mit Wasser gewaschen und danach getrocknet. Die Ausbeute
an rohem 4,5-Benzocumaron-2-carbonsäure-N-methyl-2-aminoanilid
beträgt 46,2 g. Schmelzpunkt: 196 bis 198° C.
Zur Herstellung der Benzimidazolverbindung werden 46.2 g der oben hergestellten o-Amino-acylaminoverbindung in 440 ml Äthylenglykolmonomethyläther suspendiert, mit 35,3 g 37,2%iger Salzsäure versetzt und unter Rühren 4 Stunden am Rückfluß auf 100 bis 105° C erhitzt, wobei eine feine Suspension des Benzimidazol-Hydrochlorids resultiert. Nach Zugabe von 500 ml Äthylenglykolmonomethyläther wird bei 90 bis 95' C mit etwa 40 ml 30%iger Natronlauge die Reaktionsmischung schwach phenolphthalein-ο alkalisch gestellt und hierauf unter Rühren auf 4000 ml kaltes Wasser gegossen, das ausgefallene Produkt abgenutscht, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Durch Umkristallisation aus Äthanol unter Zuhilfenahme von Entfärbungskohle erhält man 32,6 2-[1-Methyl-benzimidazolyl-(2)]-4,5-benzocumaron in nahezu farblosen Kristallen. Schmelzpunkt: 208 bis 2090C.
Zur Herstellung der Benzimidazolverbindung werden 46.2 g der oben hergestellten o-Amino-acylaminoverbindung in 440 ml Äthylenglykolmonomethyläther suspendiert, mit 35,3 g 37,2%iger Salzsäure versetzt und unter Rühren 4 Stunden am Rückfluß auf 100 bis 105° C erhitzt, wobei eine feine Suspension des Benzimidazol-Hydrochlorids resultiert. Nach Zugabe von 500 ml Äthylenglykolmonomethyläther wird bei 90 bis 95' C mit etwa 40 ml 30%iger Natronlauge die Reaktionsmischung schwach phenolphthalein-ο alkalisch gestellt und hierauf unter Rühren auf 4000 ml kaltes Wasser gegossen, das ausgefallene Produkt abgenutscht, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Durch Umkristallisation aus Äthanol unter Zuhilfenahme von Entfärbungskohle erhält man 32,6 2-[1-Methyl-benzimidazolyl-(2)]-4,5-benzocumaron in nahezu farblosen Kristallen. Schmelzpunkt: 208 bis 2090C.
H. Zur Herstellung der quaternären Verbindung der Formel
(24)
werden 6,0 g2-[l-Methyl-benzimidazolyl-(2)]-4,5-benzocumaron,
dessen Herstellung unter Vorschrift G beschrieben ist, mit 150 ml Dioxar. und 16 g Methyljodid
während 24 Stunden in einem Wasserbad von 55 bis 60°C Badtemperatur verrührt. Der gebildete
Niederschlag wird noch warm filtriert, mit Dioxan gewaschen und getrocknet. Ausbeute: 7,5 g. Eine aus
Äthanol umkristallisierte Probe bildet hellgelbe Kristalle vom Schmelzpunkt 262 bis 265° C.
Zur überführung in die entsprechende Methochlorid-Verbindung
werden 7,5 g des oben hergestellten quaternären Methojodids in 500 ml 90%igem
Äthanol suspendiert und auf 45 bis 50° C erwärmt. Alsdann wird eine alkoholische Aufschlämmung von
frisch hergestelltem Silberchlorid, welches aus 10,0 g Silbernitrat in üblicher Weise bereitet worden ist,
zugegeben und die Reaktionsmischung während 5 Stunden bei 45 bis 50° C verrührt. Hierauf wird vom
Halogensilber abgenutscht, mit warmem 50%igem Äthanol gewaschen, das Filtrat mit Entfärbungskohle
geklärt und alsdann die wässerig-alkoholische Lösung im Vakuum zur Trockne eingedampft. Nach
Kristallisation des Eindampfrückstandes aus Wasser mit geringem Salzsäuregehalt, erhält man die Verbindung
der Formel 24 in hellgelben, feinen Kristallnädelchen. Schmelzpunkt: 254 bis 256°C. (Zersetzung).
Die Verbindung löst sich in Wasser mit starker blauer Fluoreszenz am Tageslicht und eignet sich
vorzüglich zum Aufhellen von organischen Materialien insbesondere von Polyacrylnitrilfasern.
Verwendet man an Stelle von 2-[ 1 -Methyl-benzimidazolyl-(2)]-4,5-benzocumaron
die äquivalente Menge 6-Methoxy-2-[ 1 -benzyl-5-methylsulfonyl-benzimid·
azolyl-(2)]-benzofuran und verfährt im übrigen wie vorstehend beschrieben, so erhält man nach Um
kristallisation aus Wasser und Trocknen im Vakuurr bei 60 bis 65° C die quaternärc Verbindung der Forme
H3CO
CH3
SO2CH3
(25)
in schwachgrünstichiggelben Kristallen. Schmelzpunkt: 148 bis 150°C.
Dieses Produkt besitzt ähnliche Eigenschaften wie die oben beschriebene Verbindung.
J. Auf analoge Weise wie in den Herstellungsvorschrifien A bis H beschrieben gelangt man zu den in der
Tabelle 1 aufgeführten Verbindungen der Formel
CH3OSO3 · zH2O
(26)
|
Ver
bindung |
Y, | A | LI | Y2 | Y3 | -CH3 -CH3 |
Y5 | 7. |
Schmelzpunkt
in "C |
| 27 | — Η | TJ | -Cl | -OCH3 | -CH2-Q | —H | — | 208—210 | |
| 28 29 |
— Η r I |
— H — H |
-Cl π |
-OCH3 — OC4H9(n) |
-CH2-^V | -SO2CH3 -SO2CH3 |
— | 237—242 228—230 |
|
| 30 | TI | —H | II | — 0C4H9(n) | -CH2-^J) | — H | —- | 134—135 | |
| 31 | Π | TJ —H —H JI |
-C2H5 | -OCH3 | -CH3 | — H | 1/2 | 143—145 | |
| 32 |
^X
\ / |
—H | -CH2-^Q | —H | — | 258—260 | |||
| 33 | — H | -OCH3 | -CH3 -C2H4CN |
-SO2C2H5 | 1 | 210—211 | |||
| 34 | — H | -OCH3 | -ch*-O | -SO2C2H5 | 1/2 | 209—210,5 | |||
| 35 36 |
— H — H |
-OCH3 -OCH3 |
-C2H5 -C2H4OH -CH(CH3), -C4H9(D) |
-SO2CH3 — H |
1/2 | 205-209 184—186 |
|||
| 37 | -Cl | -OCH3 | — H | — | 180—181 | ||||
| 38 39 40 41 |
TJ — H —H — H |
-OCH3 -OCH3 -OCH3 -OCH3 |
-SO2CH3 -SO2CH3 -SO2CH3 -SO2CH3 |
' — | 209—210 204—206 187—188 145—146 |
||||
Die aufhellende Wirkung der nach den Vorschriften A bis H hergestellten Verbindungen wird durch die
folgenden Beispiele erläutert.
Verwendungsbeispiele
B ei spi el 1 ta
Zu 100 ml Wasser werden 0,12 ml 85%ige Ameisensäure gegeben. Vom optischen Aufheller der Formel (6)
wird eine Lösung hergestellt, indem man 1 g in 1000 ml Wasser löst Von dieser Stammlösong gibt man 1,5 mi
zu der oben beschriebenen Lösung. Die so erhaltene Flotte wird auf ffÖ°C erwäiint und in diese ein 3 g
schweres Polyacrylftitiflgewebe gegeben. Man steigert
die Temperatur mnerhalb von 10 bis 15 Minuten auf
95 bis 98° C und beläßt bei dieser Temperatur eine Stunde. Das Gewebe wird sodann 2 Minuten in
fließendem kaltem Wasser gespült und anschließend 20 Minuten bei 6O0C getrocknet. Das u>
behandelte Gewebe zeigt ein weißes brillantes Aussehen.
Verfährt man wie im obigen Beispiel angegeben,
verwendet aber an Stelle des dort genahnten Aufhellers die Verbindungen der Formeln (7), (8), (10),
(1 D, (13), (15), (18), (20), (2-1), (23), (24) oder (25), so erhalt
man ähnliche'Resultate.
Zu 100 ml Wasser werden OJg Natriumnitrat,
0,2 g 80%iges Natriumchiorit 02 g Oxalsäure oder
eine äquivalente Menge einer anderen, Sir diesen
709607/225
Zweck geeigneten organischen oder anorganischen Säure gegeben. Von dem Aufheller der Formel (8)
wird eine Lösung hergestellt, indem man 1 g des genannten
Aufhellers in 1000 ml Wasser löst. Von dieser Stammlösung gibt man 1.5 ml zu der oben beschriebenen
Lösung. Diese Flotte wird auf 600C erwärmt, dann gibt man ein 3 g schweres Polyacrylnilrilgewcbe
zu, steigert die Temperatur innerhalb 10 bis 15 Minuten
auf 95 bis 98° C und beläßt das Bad während 60 Minuten bei dieser Temperatur. Das Gewebe wird
sodann in kaltem Wasser gespült und 20 Minuten bei 60 C getrocknet. Das so behandelte Gewebe zeigt ein
weißes, brillantes Aussehen.
Ähnliche Ergebnisse erhält man, wenn man wie oben beschrieben verfährt, jedoch die A'ilhellcr der
Formeln (6), (7), (10), (11). (13), (16), (18), (19), (20), (23),
(24) oder (25) einsetzt.
Zu 100 ml Wasser werden 0,1 g Oxalsäure. 0,1 g Natriumacctal. O.O125u Natnumbisulfh und O,O25g
eines Polyphosphates als Komplexbildner gegeben. Vom optischen Aufheller der Formel (8) wird eine
Lösung hergestellt, indem man 1 g in 1000 ml Wasser löst. Von dieser Stammlösung gibt man 6 ml zu der
oben beschriebenen Lösung. Die wässerige, den Aufheller enthaltende Flotte wird auf 600C erwärmt und
ein 3 g schwerer Strang aus Polyacrylnitril in die Flotte gegeben. Die Temperatur wird innerhalb 10
bis 15 Minuten auf 98°C erhöht und das Material 30 Minuten bei dieser Temperatur behandelt. Anschließend
wird mit kaltem Wasser gespült und getrocknet. Das so behandelte Fasermaterial zeigt ein
gefälliges, weißes Aussehen.
Verwendet man an Stelle des vorstehend beschriebenen Aufhellers die Verbindungen der Formeln (7)
(9), (11), (13), (18), (19), (20), (21). (23) oder (24) und verfährt
im übrigen wie im Beispiel angegeben, so erhält man ähnliche Effekte auf dem genannten Fasermaterial.
Vom optischen Aufheller der Formel (6) wird 1 g in 1000 ml Wasser gelöst. Von dieser Stammlösung
gibt man 3 ml in 100 ml Wasser und erwärmt die den Aufheller enthaltende Flotte auf 600C und
gibt alsdann ein 3 g schweres Nylongewebe hinzu. Man steigert die Temperatur innerhalb 10 bis 15 Minuten
auf 92 bis 950C und beläßt das Gewebe bei dieser Temperatur während 30 Minuten. Nach dem
Spülen und Trocknen zeigt das so behandelte Material ein gefälliges, weißes Aussehen.
Ähnliche Ergebnisse werden mit den Aulhellern der Formeln Γ7), (8),(10),(l 1),(18),(19) oder (20)erzielt.
dieser Temperatur 30 Minuten. Dann steigert man innerhalb 10 bis 15 Minuten auf 95 bis 980C und
beläßt bei dieser Temperatur wiederum 30 Minuten. Das Gewebe wird sodann 2 Minuten in fließendem
kaltem Wasser gespült und anschließend 20 Minuten bei 60°C getrocknet. Das so behandelte Material zeigt
ein gefälliges, weißes Aussehen.
■ ο Vom optischen Aufheller der Formel (7) wird 1 g
in 1000 ml Wasser gelöst. Mit dieser Lösung foulardiert man bei 20° C ein Polyestergewebe (Abquetscheffekt
50 bis 60%, Walzendruck 30 kg/cm2, Geschwindigkeit 3 m/Min.). Das Gewebe wird 20 Minuten bei
60° C getrocknet und anschließend 30 Sekunden bei 200 C fixiert. Das so behandelte Gewebe zeigt ein
weißes, brillantes Aussehen.
Ähnliche Ergebnisse werden erzielt, wenn man die Aufheller der Formeln (6), (8), (10), (17), (18), (19) oder
(20) einsetzt und im übrigen wie oben beschrieben verfährt.
Beispiel 7
Zu 95 ml Wasser werden 0,06 ml 80%ige Essig-
saure gegeben. Vom optischen Aufheller der Formel (7) w^ e!ne Lösung hergestellt, indem man 1 g in
lUUOmI Wasser löst. Von dieser Stammlösung gibt
man 6 ml zu der oben beschriebenen Lösung. Man erwärmt die den Aufheller enthaltende Flotte auf 4O0C
und gibt alsdann ein 3 g schweres Acetatgewebe hinzu.
Man steigert die Temperatur innerhalb 10 bis 15 Minuten
au, 75 bib SOx und beläßt die Flotte bei dieser
1 emperatur während 30 Minuten. Das Gewebe wird alsdann mit fließendem Wasser gespült und getrock-
net Das so behandelte Gewebe zeigt ein weißes,
brillantes Aussehen.
(12W1 ίπ^!Äo der Formeln (6>
< W> <10>' (J1)·
■u V i ]'i151 (17)'il8)' (20>- <21) oder (23) erhält man
ähnliche Ergeonisse.
40
40
™g, dner ^gebauten Stärke werden in 1000 m!
w C heittem Wasser während 15 Minuten kolloidal
gelost und nut einer in der Wärme zubereiteten Lö-
sung von 5 g des optischen Aufhellers der Formel (8)
η 50 ml destilliertem Wasser vermischt. Das erhal-
^ne, starke und optischen Aufheller enthaltende
Gemisch weist einen pH-Wert von 5,5 bis 6,0 auf.
<0 Dr„ ΐ r St™fchflotte bestreicht man ein geleimtes
ESSf!T °berflächlich in einer Leimpresse und
rocknet das bestrichene Papier bei ungefähr 50 bis
w"L.ln„der.Trockenpartie der Papiermaschine.
Man erhält !«η«τ» ™ ο« ii>.·» ..r. . ,
Zu 100 ml Wasser werden 0,2 g Natriumchlorid (80%ig), 0,2 g Natriumnitrat und OJt g Oxalsäure oder
eine äquivalente Menge einer anderen, für diesen Zweck geeigneten organischen oder anorganischen
Säure gegeben. Vom optischen Aufheller der Formel{7) wird eine Lösung hergestellt, indem man 1 g in
ml Wasser löst. Von dieser Stammlösung gibt man 3 ml zu der oben beschriebenen Lösung. Diese
wässerige, den Aufheller enthaltende Flotte wird auf 6s
60° C erwärmt Dann gibt man ein 3 g schweres Nylongewebe hinzu. Man steigert die Temperatur
innerhalb 10 bis 15 Minuten auf 85°C und beläßt bei
LJ,n Seleimtem Papier kann man auch mit
Erfolg geleimten Karton verwenden.
?. ^"nwoHcretonne werden 15Minuten
«««Temperatur von 400C in 300 Teilen
T* J*"14*, «β 0,6TeUe eines kaiim-Griff
des Textflmateriab verbessern^»
Typ 6^ ****&&*&α&*αα&
Snää£ ^d 201 TdIe des Aacheners der Pmmel
(8) eatbilL Naca dem Trocknen zeigt das benaaaeiteGewebe
emen schonen WeiBeSelct and weist
ZBdem emen weichen Griff au£
Eine bedeutend stärkere Weißtönung wird erhalten,
wenn in obigem Beispiel an Stelle von 0,01 Teil 0,06 Teile des genannten Aufhcllungsmittels verwendet
werden.
Hs werden wässerige Lösungen hergestellt, die, bezogen
auf das Gewicht des aufzuhellenden Materials, 0,3% jeweils eines Aufhellers der Formeln (6) bis (16)
enthalten.
Diese Lösungen werden auf 3O0C erwärmt. Dann
gibt man jeweils ein durch Cokondcnsation mit 2 bis 5 Mol% lsophthalsäure-5-NatriumsuIfonat hergestelltes
modifiziertes Polyestergewebe in die Lösungen, wobei ein Flottenverhältnis von 1 :25 eingehalten
wird. Man steigert die Temperatur innerhalb von
30 Minuten auf 120" C und beläßt 30 Minuten bei
dieser Temperatur. Dann kühlt man innerhalb von 15 Minuten auf 80"C ab. Die Gewebe werden sodann
in fließendem kaltem Wasser gespült und anschließend bei 180" C mit dem Bügeleisen getrocknet.
Die dermaßen behandelten Proben zeigen einen sehr lichtechten, hohen Aufhelleffekl.
ίο Aus den deutschen Offcnlegungsschriften 14 69 227
und !5 94 841 sind quaternierte Furanylbenzimidazole
bekannt. Aus den nachfolgend angeführten Vergleichsversuchen sind die Vorteile der erfindungsgemäß
verwendbaren Verbindungen gegenüber jenen aus den obengenannten Offenlegungsschriften zu ersehen.
Vergleichsversuche A) Verwendet werden die Verbindungen der Formeln
CI
CH3OSO3
CH3OSO3-
CH3 ^O\ /,Nv/V/
CH,
CH3OSO3-
H3CO
CH3OSOf
29
30
(C)
(d) (e)
H3CO
CH2
C „. Il
CH1 CH,
H3CO C
H3CO
CH3
CH3
Cl
So2C2H,
CH3OSOi1'
SO2CH3
CH3OSOl
CH3
(0
(g)
H3CO
H«C
C9] j CH2CH2CN
CH3
CH3OSOi'
CH3OSOJ*
CH3OSQ?
/1}
H,CO
CH3OSO3^
SO2CH3
CH3OSOf
C4H9
Die Verbindung der Formel (1) ist in der DT-OS 14 69 227 beschrieben und kommt der aus der DT-OS
der Weißgrad ur. J dann die Lichtechtheit der Aufhellung im Xenotest gemäß SNV-Norm 195 909 be-
15 94 841 bekannten Verbindung der Formel (II) 25 stimmt,
strukturell am nächsten. Die Verbindungen der For- Die Resultate sind in der folgenden Tabelle II aufmein
(a) bis (k) werden durch die vorliegende Anmel- geführt,
dung umfaßt.
B) Durchführung der Versuche
a) Proben von Acetat-Gewebe werden nach dem Ausziehverfahren mit einer Flotte, die 0,25% eines
optischen Aufhellers gemäß A) (bezogen auf Fasergewicht), 0,25 g/l eines Anlagerungsproduktes von 30
bis 35 Mol Äthylenoxid an 1 Mol Stearylalkohol und 0,5 ml/1 80%ige Essigsäure enthält, im Flottenverhältnis
1: 25 30 Minuten bei 40 bis 9O0C und 30 Minuten
bei 90° C behandelt, und anschließend gespült, geschleudert und gebügelt.
b) Proben von Polyacrylnitrilgewebe werden nach dem Ausziehverfahren mit einer Flotte die 0,5% eines
optischen Aufhellers gemäß A) (bezogen auf Fasergewicht), 0,25 g/l eines Anlagerungsproduktes von
30 bis 35 Mol Äthylenoxid an 1 Mol Stearylalkoho! und 1,5 ml/185%ige Ameisensäure enthält, im Flottenverhältnis
1:25 30 Minuten bei 40 bis 97° C und 30 Minuten bei 97" C behandelt, und anschließend gespült,
geschleudert und gebügelt.
c) Proben von modifiziertem Polyestergewebe werden im Foulardthermverfahren mit einer Flotte, die
1 g/l eines Aufhellers gemäß A) und 0,25 g/l eines Anlagerungsproduktes von 2 bis 5 Mol Äthylenoxid
an 1 Mol Octylphenol enthält,.bei einer Flottenaufnahme von 70% kalt foulardiert, bei 8O0C getrocknet
und 30 Sekunden bei 220° C thermofixiert.
Von den gemäß a), b) und c) behandelten Proben werden nun visuell nach dem Ciba-Geigy-Weißmaßstab
(vgl. Ciba-Geigy Rundschau 1973/1 S. 10 ff)
Verbindung Acetat Polyacrylnitril Polyester der Formel
Weiß- Licht- Weiß- Licht- Weiß- Licht-
grad echt- grad echt- grad echt-
heit heil heit
| (D | 130 | 3 | 195 | 3-4 | 160 | 4 |
| 40 (Π) | 150 | 2—3 | 215 | 3 | 170 | 4 |
| (a) | 150 | 5 | 230 | 4 | 200 | 6-7 |
| (b) | 170 | 5 | 250 | 3 | 210 | 6—7 |
| (C) | 150 | 5 | 230 | 4 | 180 | 6—7 |
| 4S(d) | 170 | 5 | 250 | 4—5 | 200 | 6 |
| 45 (e) | 160 | 5 | 250 | 4—5 | 160 | 6 |
| (0 | 135 | 5 | 235 | 4—5 | 170 | 6—7 |
| (g) | 175 | 5 | 250 | 4 | 220 | 6—7 |
| (h) | 165 | 5 | 245 | 4 | 220 | 7 |
| 50 (i) | 165 | 5 | 245 | 2 | 210 | 6—7 |
| (k) | 160 | 5 | 245 | 4 | 200 | 6—7 |
Wie aus Tabelle II ersichtlich ist, ergeben die erfindungsgemäß verwendbaren Verbindungen der Formeln
(a) bis (k) bedeutend höhere Weißgrade und bzw. oder Lichtechtheiten ills die bekannten Verbindungen
der Formeln (I) und (II).
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Verwendung quaternierterBenzofuranylbenzimidazole der Formslin der R1 ein Wasserstoffatom, eine Methyl-, Aethyl-, Methoxy-Gruppe, ein Halogenatom oder zusammen mit R2 einen annellierten Benzolrest, R2 ein Wasserstoffatom, eine Methyl-, Äthyl-, Methoxy-Gruppe, ein Halogenatom oder zusam- *o men mit R1 oder R3 einen annellierten Benzolrest, R3 ein Wasserstoffatom, eine Methyl-, Äthyl-, Alkoxy-Gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, ein Halogenatom oder zusammen mit R2 oder R4 einen annellierten Benzolrest, R4 ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Methoxygruppe, ein Halogenatom oder zusammen mit R3 einen annellierten Benzolrest, R5 ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einen gegebenenfalls mit einer Methyl- und bzw. oder Methoxygruppe substituierten Phenylrest, R6 ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Alkylsulfonylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Methoxygruppe oder ein Halogenatom, R7 ein Wasserstoffatom, eine Methylgruppe, eine Methoxygruppe oder ein Ha-logenatom, R8 einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, einen Hydroxyalkylrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, einen Cyanäthylrest, einen gegebenenfalls durch ein Chloratom, eine Methyloder Methoxygruppe substituierten Phenylrest oder einen Cyclohexyl- oder Benzylrest, R9 einen gegebenenfalls durch eine Hydroxygruppe oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen substituierten Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, einen gegebenenfalls durch ein Chloratom oder eine Methoxygruppe substituierten Benzylrest oder einen Rest der Formel —CH2CN, -CH2-CONH2 oder -CH2COOR, in der R eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt, und X1 ein Halogenatom, einen Alkylsulfonsäurerest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder einen gegebenenfalls durch eine Methylgruppe substituierten Phenylsulfonsäurerest bedeuten, als optische Aufhellmittel für organische Materialien, insbesondere Polyacrylnitril.
- 2. Verwendung gemäß Anspruch 1 von quarternierten Benzofuranylbenzimidazolen der Formel16M 3in der Rip ein Wasserstoffatom oder zusammen mit R11 einen annellierten Benzolrest, Rn ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom oder zusammen mit Rj0 einen annellierten Benzolrest, R12 ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl- oder Alkoxy-Gruppe mit je 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, R13 ein Wasserstoffatom oder ein Halogenatom, R14 ein Wasserstoffatom oder eine Alkylgruppe mit 1 bis Xf4 Kohlenstoffatomen, R15 eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, R16 eine Alkyl- oder Hydroxylalkyl-Gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder eine Aralkylgruppe, und X2 ein Halogenatom, einen Alkylsulfonsäurerest oder den Methylphenylsulfonsäurerest bedeuten.
- 3. Verwendung gemäß Anspruch 1 von quarternierten Benzofuranylbenzimidazolen der Formelin der R10. und R11 ein Wasserstoffatom oder zusammen einen annellierten Benzolrest. R.·,· ein2i 66Wasserstoffatom, eine Methoxy- oder Methyl-Gruppe, R13. ein Wasserstoffatoni oder eine Methylgruppe, R,4· ein Wasserstoffatom, eine Methyl-, Methoxy-, Methylsulfonyl-Gruppe oder ein Chloratom, Ris· einen Methyl-, Phenyl- oder Benzyl-Rest, Rl6· einen Methyl- oder Benzyl-Rest und X3 ein Chloratom oder den Methylsulfonsäurerest bedeuten.
- 4. Verwendung gemäß Anspruch 1 von quarternierten Benzofuranyibenzimidazolen der Formel
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1825170 | 1970-12-09 | ||
| CH1825170 | 1970-12-09 | ||
| CH1296373A CH577998A5 (de) | 1970-12-09 | 1970-12-09 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2166632A1 DE2166632A1 (de) | 1975-01-23 |
| DE2166632B2 DE2166632B2 (de) | 1976-07-08 |
| DE2166632C3 true DE2166632C3 (de) | 1977-02-17 |
Family
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