DE216607C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B51/00—Tools for drilling machines
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B2251/00—Details of tools for drilling machines
- B23B2251/14—Configuration of the cutting part, i.e. the main cutting edges
-
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- B23B2251/40—Flutes, i.e. chip conveying grooves
- B23B2251/406—Flutes, i.e. chip conveying grooves of special form not otherwise provided for
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling Tools (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49«. GRUPPE
HANS KOCHER in BERLIN.
Die großen Nachteile, die den bekannten
Bohrern anhaften, bestehen lediglich in der ungünstigen Anordnung der Schneidkanten,
welche bei allen diesen Bohrern gegenseitig ineinander aufgehen bzw. unter Bildung eines
gewissen Winkels zusammenstoßen, z. B. bei dem Bohrer mit scharfkantigen Längsrippen,
welcher gebogene Schneidkanten besitzt, und dem bekannten Doppelbohrer mit trapezförmigen
Nuten. Der Widerstand, den die , Schneidkanten dieser Werkzeuge zu überwinden haben, ist sehr groß und die Beanspruchung
äußerst ungleichmäßig. Der Doppelbohrer mit trapezförmigen Nuten wird, wie Fig. 4, Teil A1, darstellt, am meisten an dem
Schnittpunkt O1 der einzelnen Schneidkanten
und den ihm am nächsten liegenden Teilen beansprucht. Die Folge davon ist, daß einerseits
die Schneidkanten sehr leicht ausbrechen und andererseits der schädlichen Erwärmung
des Bohrers äußerst Vorschub geleistet wird. Ferner besteht bei diesem Bohrer noch der
Übelstand, daß die Späne nicht in der gewünschten aufgerollten Form aus dem Bohrloch
herausbefördert werden können. Da nämlich der Span infolge der winkelbildenden
Schneidkanten auch dementsprechend winklig geschnitten wird, bricht derselbe beim Aufrollen
stets im Scheitelpunkte seines Winkels auseinander und fällt entweder teils in das
Bohrloch zurück, oder er tritt mehr oder weniger, ähnlich wie beim Bohren von Gußeisen,
nur in Form von kleinen Stückchen zutage.
Diese hier erwähnten Nachteile zu beseitigen, soll durch vorliegende Erfindung erstrebt
werden, und sind die erzielten Vorteile derselben in folgender Ausführung näher hervorgehoben.
Fig. ι und 2 zeigen die Ansicht des Bohrers sowie des Bohrerkegels, während Fig. 3 den
Vertikalschnitt eines mit dem Bohrer hergestellten Bohrloches veranschaulicht. Aus Fig. 1
ist ersichtlich, daß die Schneidkanten des Vorbohrers und diejenigen des Nachbohrers zur
Längsachse des Werkzeuges verschiedene Winkel bilden. Trotzdem entstehen die einzelnen
Schneidkantenpaare α b und U1 O1 bzw. b d
und b\ dx durch einfaches beiderseitiges Anschleifen
des Bohrerschaftes zu gleicher Zeit und verlangen auch in der Folge nicht etwa jede für . sich noch ein besonderes Nachschleifen, ein Vorteil, welcher für den praktischen
Gebrauch sehr bequem ist. Fig. 3, der Vertikalschnitt eines Bohrloches läßt erkennen,
daß dasselbe in seiner Begrenzung nur gerade Kanten aufweist, wodurch sich der auf den Bohrer ausgeübte Druck in
günstiger Weise verteilt. Des weiteren ist auch zu sehen, wie die Schneidkanten des
Vorbohrers und Nachbohrers unter verschiedenen Winkeln das Material in Angriff nehmen,
ein Umstand, welcher das Verlaufen des Bohrers direkt verhindert. Fig. 4, Teil A, -
den neuen Bohrer in Stirnansicht von der Spitze aus gesehen darstellend, zeigt, daß die
Schneidkanten α b des Vorbohrers sowie diejenigen c e des Nachbohrers voneinander gänzlieh
unabhängig und getrennt sind und sich nicht, wie bei den bekannten Bohrern, in
einem Punkte' schneiden bzw. nicht unter Bildung eines bestimmten Winkels ineinander
aufgehen (Fig. 4, Teil ^1). . Vielmehr sind die
Schneidkanten des Vor- und Nachbohrers durch nicht mitarbeitende Hilfskanten b c verbunden,
welche derartig angeordnet sind, daß dieselben innerhalb des Kreises liegen, welchen
der Vorbohrer mit dem Radius M b um die Achse des Bohrers beschreibt. Die Schneidkanten
des Vorbohrers sind nämlich, bevor dieselben in dem Punkte s mit den Schneidkanten
des Nachbohrers zusammentreffen bzw. mit diesen einen Winkel bilden würden, um das Stück b s gekürzt, während sich die
Schneidkanten des Nachbohrers über s hinaus . verlängern. Es stehen sodann die Schneidkanten
der einzelnen Bohrer, wie bereits erwähnt, durch eine Hilfskante in Verbindung, wobei allerdings auch in den Schneidkanten
des Nachbohrers scheinbar der nichtschneidende Teil c d entstehen wird. Da jedoch
die Hilfskanten ihrer Bestimmung gemäß, nur eine Unterbrechung der Schneidkanten
des Vor- und Nachbohrers herbeizuführen, ■ äußerst klein sein sollen, .so verschwindet c d
ganz von selbst und kommt daher überhaupt nicht in Betracht. Bei einem Bohrer der
größten Dimension würde beispielsweise eine Länge der Hilfskanten von wenigen Zehntel
Millimetern vollauf genügen.· Vorteilhaft wäre es auch, wenn man die Schneidkanten des Nachbohrers
unmittelbar an ihrem äußersten Ende nach der beschriebenen Weise abermals trennte,
um noch eine dritte ganz kleine Schneide für einen Schlichtbohrer zu erhalten, welcher das
zu bohrende Loch genau auf Maß schneidet und in demselben eine äußerst glatte Wandung
erzeugt, wodurch sich das zeitraubende und kostspielige Nacharbeiten des Bohrloches
mittels der Reibahle erübrigt. Infolge der beschriebenen Trennung wird erreicht, daß
die Schneidkanten der einzelnen Bohrer auf ihrer ganzen Länge gleichmäßig beansprucht
werden (Fig. 4, Teil A, ab und c e), eine Arbeitsweise, welche die Haltbarkeit des Werkzeuges
in weitgehender Weise gewährleistet. Der Widerstand ist bei dieser Anordnung der
- Schneidkanten nämlich lange nicht so bedeutend wie bei ineinander aufgehenden bzw.
winkelbildenden Schneidkanten (Fig. 4, Teil Ax, ai ^i ci)
> infolgedessen macht sich auch nicht die übermäßige schädliche Wärmeerzeugung
bemerkbar, wie, eingangs erwähnt, bei den bekannten Bohrern dieser Art. Zur Verminderung
des Widerstandes kann die Kante α ax
in Fig. ι durch das übliche Einkerben, wie es bei Spiralbohrern der Fall ist, noch entsprechend
verkürzt werden. Die Späne, welche durch diesen Bohrer geschnitten werden, sind nach Anordnung der getrennten Schneidkanten
ebenfalls voneinander getrennt. Es schneiden nämlich Vor- und Nachbohrer je einen besonderen
Span, welche beide separat in völlig aufgerolltem Zustande das Bohrloch verlassen,
weshalb die getrennten Schneidkanten der ihnen zugedachten Aufgabe auch in diesem
Punkte voll und ganz gerecht werden.
Fig. 5 und 6 zeigen das Werkzeug in etwas anderer Form. Bei Fig. 5 laufen die Schneidkanten
α b bzw. ax bx des Vorbohrers mit
denen des Nachbohrers c d bzw. C1 d1 in ihren
Verlängerungen b χ und d χ bzw. bxXx und
dx Xx völlig parallel, während in Fig. 6 die
Schneidkanten des Vorbohrers mit denjenigen des Nachbohrers in ihren Verlängerungen b χ
und d χ bzw. O1 Xx und dx X1 auseinandergehen.
In beiden Fällen sind jedoch ebenfalls Vor- und Nachbohrer durch nichtschneidende Hilfskanten
miteinander verbunden, welche selbstverständlich wieder innerhalb des größeren Kreises
liegen, welchen der Vorbohrer mit dem Radius M b um die Achse des Bohrers beschreibt.
Die Fabrikation dieses Bohrers ■ bietet bei der einfachen Form seines Profils keinerlei
Konstruktionsschwierigkeiten, sowohl in der Ausführung mit geraden, als auch schraubenförmigen
Nuten. Im Gegenteil wird erstere sogar beim Walzen oder Ziehen des Werkzeuges bedeutende Vorteile bringen. Überhaupt
sind in diesem Bohrer infolge seiner günstigen Arbeitsweise die bisher vergeblich
erstrebten guten Eigenschaften in einfachster Weise vereinigt. ■
Claims (2)
- Pate nt-A N Sprüche:i. Metallbohrer mit getrennten Schneidkanten, die durch den kegelförmigen Anschliff der Bohrerspitze als Vor- und Nachbohrerschneiden erscheinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten des Vor- und Nachbohrers im Querschnitt des Werkzeuges nicht direkt ineinander aufgehen bzw. in einem Winkel zusammentreffen, sondern durch nichtschneidende Hilfskanten (b c) in Verbindung stehen, d. h. daß die Schneidkanten des Vorbohrers (a s) gekürzt werden, bevor dieselben mit den Schneidkanten (e s) des Nachbohrers winklig in einem Punkte (s) zusammentreffen (Fig. 4, Teil A) und die Schneidkanten des Nachbohrers sich über den Scheitelpunkt (s) dieses Winkels — den die verlängerten Schneidkanten des Vorbohrers mit den Schneidkanten des Nach-bohrers bilden würden — hinaus bis in den äußeren Kreis, welchen der verkürzte Vorbohrer um seine Achse beschreibt, verlängern und hier mit den Schneidkanten des Vorbohrers verbunden sind.
- 2. Bohrer nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten des Vorbohrers mit den Schneidkanten des Nachbohrers parallel laufen oder auch auseinandergehen und dann gleichfalls der Endpunkt der Schneidkanten des Vorbohrers mit dem Anfangspunkt der Schneidkanten des Nachbohrers durch nichtarbeitende Hilfskanten in Verbindung steht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE216607C true DE216607C (de) |
Family
ID=477998
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT216607D Active DE216607C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE216607C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2008046520A1 (de) * | 2006-10-13 | 2008-04-24 | Kennametal Inc. | Bohrerspitze für ein bohrwerkzeug |
| US7832966B2 (en) | 2003-01-30 | 2010-11-16 | Kennametal Inc. | Drill for making flat bottom hole |
| US8740515B2 (en) | 2008-09-03 | 2014-06-03 | Black & Decker Inc. | Metal cutting drill bit |
| WO2016183064A1 (en) * | 2015-05-13 | 2016-11-17 | The Timken Company | Drill bit |
-
0
- DE DENDAT216607D patent/DE216607C/de active Active
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US7832966B2 (en) | 2003-01-30 | 2010-11-16 | Kennametal Inc. | Drill for making flat bottom hole |
| WO2008046520A1 (de) * | 2006-10-13 | 2008-04-24 | Kennametal Inc. | Bohrerspitze für ein bohrwerkzeug |
| JP2010505636A (ja) * | 2006-10-13 | 2010-02-25 | ケンナメタル インコーポレイテッド | ドリル工具用ビット |
| RU2452597C2 (ru) * | 2006-10-13 | 2012-06-10 | Кеннаметал Инк. | Вершина сверла для сверлильного инструмента |
| US8550756B2 (en) | 2006-10-13 | 2013-10-08 | Kennametal Inc. | Drill bit for drilling having at least two cutting edges, each with two cutting portions and a non-cutting portion between the two cutting portions |
| US8740515B2 (en) | 2008-09-03 | 2014-06-03 | Black & Decker Inc. | Metal cutting drill bit |
| WO2016183064A1 (en) * | 2015-05-13 | 2016-11-17 | The Timken Company | Drill bit |
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