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DE216607C - - Google Patents

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Publication number
DE216607C
DE216607C DENDAT216607D DE216607DA DE216607C DE 216607 C DE216607 C DE 216607C DE NDAT216607 D DENDAT216607 D DE NDAT216607D DE 216607D A DE216607D A DE 216607DA DE 216607 C DE216607 C DE 216607C
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DE
Germany
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drill
cutting edges
post
edges
cutting
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT216607D
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English (en)
Publication of DE216607C publication Critical patent/DE216607C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2251/00Details of tools for drilling machines
    • B23B2251/14Configuration of the cutting part, i.e. the main cutting edges
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2251/00Details of tools for drilling machines
    • B23B2251/40Flutes, i.e. chip conveying grooves
    • B23B2251/406Flutes, i.e. chip conveying grooves of special form not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49«. GRUPPE
HANS KOCHER in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. November 1908 ab.
Die großen Nachteile, die den bekannten Bohrern anhaften, bestehen lediglich in der ungünstigen Anordnung der Schneidkanten, welche bei allen diesen Bohrern gegenseitig ineinander aufgehen bzw. unter Bildung eines gewissen Winkels zusammenstoßen, z. B. bei dem Bohrer mit scharfkantigen Längsrippen, welcher gebogene Schneidkanten besitzt, und dem bekannten Doppelbohrer mit trapezförmigen Nuten. Der Widerstand, den die , Schneidkanten dieser Werkzeuge zu überwinden haben, ist sehr groß und die Beanspruchung äußerst ungleichmäßig. Der Doppelbohrer mit trapezförmigen Nuten wird, wie Fig. 4, Teil A1, darstellt, am meisten an dem Schnittpunkt O1 der einzelnen Schneidkanten und den ihm am nächsten liegenden Teilen beansprucht. Die Folge davon ist, daß einerseits die Schneidkanten sehr leicht ausbrechen und andererseits der schädlichen Erwärmung des Bohrers äußerst Vorschub geleistet wird. Ferner besteht bei diesem Bohrer noch der Übelstand, daß die Späne nicht in der gewünschten aufgerollten Form aus dem Bohrloch herausbefördert werden können. Da nämlich der Span infolge der winkelbildenden Schneidkanten auch dementsprechend winklig geschnitten wird, bricht derselbe beim Aufrollen stets im Scheitelpunkte seines Winkels auseinander und fällt entweder teils in das Bohrloch zurück, oder er tritt mehr oder weniger, ähnlich wie beim Bohren von Gußeisen, nur in Form von kleinen Stückchen zutage.
Diese hier erwähnten Nachteile zu beseitigen, soll durch vorliegende Erfindung erstrebt werden, und sind die erzielten Vorteile derselben in folgender Ausführung näher hervorgehoben.
Fig. ι und 2 zeigen die Ansicht des Bohrers sowie des Bohrerkegels, während Fig. 3 den Vertikalschnitt eines mit dem Bohrer hergestellten Bohrloches veranschaulicht. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß die Schneidkanten des Vorbohrers und diejenigen des Nachbohrers zur Längsachse des Werkzeuges verschiedene Winkel bilden. Trotzdem entstehen die einzelnen Schneidkantenpaare α b und U1 O1 bzw. b d und b\ dx durch einfaches beiderseitiges Anschleifen des Bohrerschaftes zu gleicher Zeit und verlangen auch in der Folge nicht etwa jede für . sich noch ein besonderes Nachschleifen, ein Vorteil, welcher für den praktischen Gebrauch sehr bequem ist. Fig. 3, der Vertikalschnitt eines Bohrloches läßt erkennen, daß dasselbe in seiner Begrenzung nur gerade Kanten aufweist, wodurch sich der auf den Bohrer ausgeübte Druck in günstiger Weise verteilt. Des weiteren ist auch zu sehen, wie die Schneidkanten des Vorbohrers und Nachbohrers unter verschiedenen Winkeln das Material in Angriff nehmen, ein Umstand, welcher das Verlaufen des Bohrers direkt verhindert. Fig. 4, Teil A, -
den neuen Bohrer in Stirnansicht von der Spitze aus gesehen darstellend, zeigt, daß die Schneidkanten α b des Vorbohrers sowie diejenigen c e des Nachbohrers voneinander gänzlieh unabhängig und getrennt sind und sich nicht, wie bei den bekannten Bohrern, in einem Punkte' schneiden bzw. nicht unter Bildung eines bestimmten Winkels ineinander aufgehen (Fig. 4, Teil ^1). . Vielmehr sind die Schneidkanten des Vor- und Nachbohrers durch nicht mitarbeitende Hilfskanten b c verbunden, welche derartig angeordnet sind, daß dieselben innerhalb des Kreises liegen, welchen der Vorbohrer mit dem Radius M b um die Achse des Bohrers beschreibt. Die Schneidkanten des Vorbohrers sind nämlich, bevor dieselben in dem Punkte s mit den Schneidkanten des Nachbohrers zusammentreffen bzw. mit diesen einen Winkel bilden würden, um das Stück b s gekürzt, während sich die Schneidkanten des Nachbohrers über s hinaus . verlängern. Es stehen sodann die Schneidkanten der einzelnen Bohrer, wie bereits erwähnt, durch eine Hilfskante in Verbindung, wobei allerdings auch in den Schneidkanten des Nachbohrers scheinbar der nichtschneidende Teil c d entstehen wird. Da jedoch die Hilfskanten ihrer Bestimmung gemäß, nur eine Unterbrechung der Schneidkanten des Vor- und Nachbohrers herbeizuführen, ■ äußerst klein sein sollen, .so verschwindet c d ganz von selbst und kommt daher überhaupt nicht in Betracht. Bei einem Bohrer der größten Dimension würde beispielsweise eine Länge der Hilfskanten von wenigen Zehntel Millimetern vollauf genügen.· Vorteilhaft wäre es auch, wenn man die Schneidkanten des Nachbohrers unmittelbar an ihrem äußersten Ende nach der beschriebenen Weise abermals trennte, um noch eine dritte ganz kleine Schneide für einen Schlichtbohrer zu erhalten, welcher das zu bohrende Loch genau auf Maß schneidet und in demselben eine äußerst glatte Wandung erzeugt, wodurch sich das zeitraubende und kostspielige Nacharbeiten des Bohrloches mittels der Reibahle erübrigt. Infolge der beschriebenen Trennung wird erreicht, daß die Schneidkanten der einzelnen Bohrer auf ihrer ganzen Länge gleichmäßig beansprucht werden (Fig. 4, Teil A, ab und c e), eine Arbeitsweise, welche die Haltbarkeit des Werkzeuges in weitgehender Weise gewährleistet. Der Widerstand ist bei dieser Anordnung der - Schneidkanten nämlich lange nicht so bedeutend wie bei ineinander aufgehenden bzw. winkelbildenden Schneidkanten (Fig. 4, Teil Ax, ai ^i ci) > infolgedessen macht sich auch nicht die übermäßige schädliche Wärmeerzeugung bemerkbar, wie, eingangs erwähnt, bei den bekannten Bohrern dieser Art. Zur Verminderung des Widerstandes kann die Kante α ax in Fig. ι durch das übliche Einkerben, wie es bei Spiralbohrern der Fall ist, noch entsprechend verkürzt werden. Die Späne, welche durch diesen Bohrer geschnitten werden, sind nach Anordnung der getrennten Schneidkanten ebenfalls voneinander getrennt. Es schneiden nämlich Vor- und Nachbohrer je einen besonderen Span, welche beide separat in völlig aufgerolltem Zustande das Bohrloch verlassen, weshalb die getrennten Schneidkanten der ihnen zugedachten Aufgabe auch in diesem Punkte voll und ganz gerecht werden.
Fig. 5 und 6 zeigen das Werkzeug in etwas anderer Form. Bei Fig. 5 laufen die Schneidkanten α b bzw. ax bx des Vorbohrers mit denen des Nachbohrers c d bzw. C1 d1 in ihren Verlängerungen b χ und d χ bzw. bxXx und dx Xx völlig parallel, während in Fig. 6 die Schneidkanten des Vorbohrers mit denjenigen des Nachbohrers in ihren Verlängerungen b χ und d χ bzw. O1 Xx und dx X1 auseinandergehen. In beiden Fällen sind jedoch ebenfalls Vor- und Nachbohrer durch nichtschneidende Hilfskanten miteinander verbunden, welche selbstverständlich wieder innerhalb des größeren Kreises liegen, welchen der Vorbohrer mit dem Radius M b um die Achse des Bohrers beschreibt.
Die Fabrikation dieses Bohrers ■ bietet bei der einfachen Form seines Profils keinerlei Konstruktionsschwierigkeiten, sowohl in der Ausführung mit geraden, als auch schraubenförmigen Nuten. Im Gegenteil wird erstere sogar beim Walzen oder Ziehen des Werkzeuges bedeutende Vorteile bringen. Überhaupt sind in diesem Bohrer infolge seiner günstigen Arbeitsweise die bisher vergeblich erstrebten guten Eigenschaften in einfachster Weise vereinigt. ■

Claims (2)

  1. Pate nt-A N Sprüche:
    i. Metallbohrer mit getrennten Schneidkanten, die durch den kegelförmigen Anschliff der Bohrerspitze als Vor- und Nachbohrerschneiden erscheinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten des Vor- und Nachbohrers im Querschnitt des Werkzeuges nicht direkt ineinander aufgehen bzw. in einem Winkel zusammentreffen, sondern durch nichtschneidende Hilfskanten (b c) in Verbindung stehen, d. h. daß die Schneidkanten des Vorbohrers (a s) gekürzt werden, bevor dieselben mit den Schneidkanten (e s) des Nachbohrers winklig in einem Punkte (s) zusammentreffen (Fig. 4, Teil A) und die Schneidkanten des Nachbohrers sich über den Scheitelpunkt (s) dieses Winkels — den die verlängerten Schneidkanten des Vorbohrers mit den Schneidkanten des Nach-
    bohrers bilden würden — hinaus bis in den äußeren Kreis, welchen der verkürzte Vorbohrer um seine Achse beschreibt, verlängern und hier mit den Schneidkanten des Vorbohrers verbunden sind.
  2. 2. Bohrer nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten des Vorbohrers mit den Schneidkanten des Nachbohrers parallel laufen oder auch auseinandergehen und dann gleichfalls der Endpunkt der Schneidkanten des Vorbohrers mit dem Anfangspunkt der Schneidkanten des Nachbohrers durch nichtarbeitende Hilfskanten in Verbindung steht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE216607C (de)

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