DE216571C - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 32". GRUPPE
ERNST PICK in JUNGBUNZLAU, Böhmen.
Patentiert Im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1908 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet
eine Einrichtung zur Ausführung des bekannten Verfahrens, nach welchem mehrere
gleichzeitig" gezogene Fäden unter Verwendung von Glasklebemitteln zusammengedreht
werden, so daß eine Art Glaszwirn oder Glasgarn entsteht, das in der Industrie zu mannigfachsten
Zwecken, vornehmlich zur Isolation, verwendbar ist.
Die Zeichnungen veranschaulichen verschiedene Ausführungsformen der Erfindung, wobei
ausnahmslos der elektrische Flammbogen als Hitzflamme zum Abschmelzen des Glases
gewählt ist, doch können auch andere geeignete Hitzflammen (Stichflammen) verwendet
werden. .
ν ; Bei der in Fig. I und 2 veranschaulichten
ν ; Bei der in Fig. I und 2 veranschaulichten
,,Ausführungsform ist an einem Gestell 36 eine
Platte 37 angeordnet. Dieselbe besitzt eine zentrale purchlochung, deren Begrenzungs-V^Krnifeiner
Verzahnung ausgestattet ist. dem Gestell"'36 ist eine hohle Welle 38 gelagert^
mit Svelchef zwei Scheiben 39 starr verbunden
siiicLä Durch diese Scheiben 39 reichen
Λ54fiülserit4o hindurch, in welchen einerseits je
ein hohler Glaszylinder 41 und, durch diesen geführt, je ein Kohlenstab 7 o. dgl. befestigt
sind. Durch die hohle Achse 38 reicht ein Glasstab 42 hindurch, der in entsprechender
Weise in dieser hohlen Achse 38 festgestellt ist lind gleichmäßig mit den Kohlen 7 und den
hohlen Glaszylindern 41 abgenutzt wird. An dem Umfang der Hülsen 40 sind Zahnräder 43
aufgekeilt, welche in die Verzahnung der zentralen Durchlochung der Scheibe ; eingreifen.
Durch Betätigung der Welle 38 werden die Scheiben 39 in Rotation versetzt, wodurch sich
die Zahnräder 43 auf der erwähnten Verzahnung der Scheibe T1J abrollen. Hierdurch
wird erzielt, daß gleichzeitig die beiden Kohlen 7 mit den sie umschließenden Glasröhren 41 um den mittleren Glasstab 42 sowie
um ihre eigene Achse gedreht werden. Die !einrichtung ist derart getroffen, daß zwischen
den Kohlcnstäben 7 ein Flammbogen entsteht, der einerseits die Glasröhren 41 sowie auch
den zentralen Glasstab 42 beständig umkreist und dadurch dieselben in vollkommen gleichmäßiger
Weise zum Abschmelzen bringt, wobei Wechselstrom angewendet wird, so daß die Kohlenstäbe an ihrer Spitze gleichmäßig und
nicht bloß in der Richtung zum Gegenpol abbrennen und durch Abziehen der die Glasfäden
erzeugenden Schmelzmasse stetig frei werden. An den Scheiben 39 sind die Kontaktringe 11
angeordnet, von welchen unter Vermittlung vonsSchlciffcdern der Strom in die Kohlenpole
geleitet wird. Durch Zusammenstellung mehrerer durch Fig. 1 veranschaulichten Maschinen,
welche jedoch derart angeordnet sind, daß deren Achse- 38 konvergierend zueinander und
zum Berührungspunkt der Abziehwalzen ge-' stellt sind, wobei nur darauf Rücksicht genommen
werden muß, daß sich die einzelnen Maschinen in ihrer Arbeit nicht hindern, kann
man Glasgarne mit mehreren parallel laufenden Drähten in einem Zug erzeugen.
In den Fig. 3, 4 und 5 ist in Vorderansicht, Draufsicht und Seitenansicht eine weitere
Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt.
An einem Support 44 ist· ein Zahnrad 45 gelagert,
auf welchem ein konisch zulaufender Hohlkörper 46 >aus Glas ο. dgl. befestigt ist.
Das Zahnrad 45 steht mit einem Zahnrad 47 '
im Eingriff, welches unter Vermittlung der
Antriebswelle 4 in Umdrehung versetzt wird. In dem Hohlkörper 46 sind parallel· zu den Erzeugenden
seines Kegelmantels Kohlenstabe 7 untergebracht. Durch den Support 44 und
unter Vermittlung der Zahnräder 45 und 47 wird dem Hohlkörper 46 und den in demselben
befindlichen Kohlenstäben gleichzeitig eine fortschreitende und drehende Bewegung crteilt.
Gegebenenfalls können die Kohlenstäbe 7 besonders durch ein Uhrwerk o. dgl. in Drehung
versetzt werden, zu dem Zweck, ein gleichmäßiges Abschmelzen des Glashohlkörpers
noch besser zu ermöglichen. An dem Tisch 3 ist eine Scheibe 48 angebracht, welche
parallel zueinander gestellte Kohlenstäbe 49 trägt, welche derart angeordnet sind, daß sie
den Kohlenstäben 7 gegenüberstehen. Beispielsweise geht'durch die Kohlenstäbe 49 der
positive Strom hindurch, während durch einen Schleifring 50 der negative Strom durch die
Zahnräder 47 und 45 den Kohlen 7 zugeführt wird. Die Einrichtung ist derart getroffen,
daß der Vorschub des Hohlkörpers 46 stets so erfolgt, daß die Kohlenstäbe 7 und 49 in ihrer
Entfernung voneinander verändert bleiben. In der Scheibe 48 ist eine kreisförmige Aussparung
51 vorgesehen, durch welche die erzeugten Glasfaden geführt werden. Letztere
werden zwischen Rollen 52 hindufchgeführt, in welchem Zeitpunkt die Versorgung der
Glasfäden mit Klebemittel (Appretur) erfolgt.
In der Ausführungsform nach Fig. 6 sind
in dem Glashohlkörper 46 die Kohlenstäbe 7 parallel zu den Erzeugenden des Kegelmantels
untergebracht. Die Kohlen 49 sind in einem leitenden Ring 53 festgestellt,- welcher eine
Drehbewegung erhält, die jener des Glashohlkörpers 46 entgegengesetzt ist. Die Kohlen-
.40 stäbe 49 brennen ab. Es bleibt jedoch immer der Abstand zwischen denselben und dem Glaskörper
derselbe, weil eben der Glashohlkörper 46 entsprechend konisch ausgebildet ist und
nach Maßgabe des Abbrennens der Kohlenstäbe 49 bzw. 7 abschmilzt. Die Stromzuführung
erfolgt durch eine an dem Ring 53 schleifende Feder 54 in die Kohlen 49, bzw. entsprechend
der Einrichtung nach Fig. 10 in die Kohlen 7.
Eine weitere Ausführungsform ist in den Fig. 7 und 8 zur Darstellung gebracht. Nach
dieser Ausführungsform ist ebenfalls an einem Zahnrad 45 ein konisch geformter Hohlkörper
46 aus Glas angebracht. Das Zahnrad 45 steht mit dem mittelbar von einer Antriebswelle betätigten
Zahnrad 47 im Eingriff. Durch eine zentrale Durchlochung des Zahnrades 45 reicht
eine hohle Welle 57 hindurch, welche in einem Lager 55 festgestellt ist. Die Einrichtung ist
derart getroffen, daß das Zahnrad 45 über der hohlen Welle 57 verschiebbar angeordnet ist.
Durch die Welle führt eine Achse 5(3, die, an
ihrem aus der Mündung des Hohlkörpers heraüsragenden Ende sternförmig angeordnet,
eine Reihe von Kohlenstäben 7 o. dgl. tragt. Bei Betätigung der Antriebswelle 4 wird der
Hohlkörper 46 in drehende Bewegung versetzt, während gleichzeitig unter Vermittlung
des Supports 5 nur dem Glaskörper 46 eine fortschreitende Bewegung erteilt' wird. Die
Drehbewegung der Kohlenstäbe 7 kann durch ein entsprechend angeordnetes Uhrwerk o. dgl. '
bewirkt werden. Außerhalb des Glashohlkörpers 46 sind, den Kohlenstäben 7 gegenüberliegend,
Kohlenstäbe 49 angeordnet, und zwar derart, daß dieselben an einem gemeinsamen.
Ring 53 untergebracht sind. Die Kohlen 7 be- ·
nötigen zufolge der konischen Ausgestaltung. des Hohlkörpers 46 keinen besonderen Vorschub,
während die Kohlen 49 mit den bei Bogenlampen üblichen Vorschubvorrichtungen
versehen sein müssen.
Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. g, 10 und 11 sind in einem, vorteilhaft aus Porzellan hergestellten, konisch geformten Körper
58 die Kohlenstäbe 7 und die Glasstäbe I derart untergebracht, daß dieselben zu- einem
Punkt der Berührungslinie der Appreturwalzen 52 konvergieren. Hierbei ist die Einrichtung derart getroffen, daß mehrere Kohlenstäbe
konzentrisch um die Achse des konisch geformten Körpers 58 gestellt sind. Konzentrisch
zu diesen Kohlenstäben sind Glasstäbe angeordnet, während zu diesem wieder Kohlenstäbe konzentrisch angebracht sind usL, so
daß abwechselnd Kohlen- und Glasstäbe stern-,I
förmig zur Achse des. Körpers 58 angeordnet sind. Der Vorschub der Kohlen- bzw. Glas-:
stäbe erfolgt selbsttätig durch an denselben
vorgesehene Gewichte 59. Der Boden des Körpers 58; ist an den Stellen, an welchen die
Glasstäbe 1 auf ruhen, mit Durchlochungen 60-versehen,
durch welche die Glasfaden abgezogen werden. Die Achse 61 des Gehäuses 58
ist hohl ausgebildet und dient zur Aufnahme eines zur Führung des Appreturmittels bestimmten Rohres 62. Das Appreturmittel gelangt aus diesem Rohr 62 zwischen die gewonnenen Glasfäden bzw. zwischen die Appreturwalzen 52. An der Welle 61 ist ein Zahnrad
63 a,ufgekeilt, welches mittels eines Getriebes mit der Antriebswelle in Verbindung steht und
eine Drehung des Körpers 58 verursacht.
Am Umfang des Gehäuses 58 sind Kontaktringe 10 vorgesehen, zu welchen der Strom
durch die Kontaktfedern 11 zugeführt wird. Die Kontaktringe 10 stehen durch in dem Gehäuse
58 untergebrachte Drähte 64 mit den Kohlenstäben in leitender Verbindung.
Fig. 12 zeigt eine Ausführungsform der
Vorrichtung, nach welcher auf einem entsprechend gelagerten Porzellanring 65 o. dgl. ein
Claims (1)
- Glasring 66 aufgeschoben ist. Die Rotation dieser beiden Ringe wird in beliebig geeig-. neter -Weise durchgeführt. Zwecks Abschmelzcns des Glasringes o(> sind quer zu .!:e scm Kohlenstäbe 7 gestellt.Entsprechend der Ausführungsform nach Fig. 13 und 14 sind auf einer gemeinsamen Achse mehrere Porzellanringe 05 festgestellt und auf jeden derselben ie ein Glasriiig <>o aufgeschoben. Diese ganze Vorrichtung im in einem mit einer Scheibe 67 verbundenen Lager angebracht. Die Achse der Scheibe 67 ist in einem Lager 68 mit Zahnkranz 6() drehbar. In den Zahnkranz greift ein an der Scheibe (17 in Lagern 74 angebrachtes Kegelrad 70 ein. welches, wenn die Achse der Scheibe 67 in I >rehung versetzt wird, sich auf dem festen Zahnkranz 69 abrollt und unter Vermittlung eines Riementriebes 71 eine Drehung der Glasringe um ihre eigene Achse bewirkt, welche zu der Drehung um die Achse der Scheibe 67 hinzu kommt. Zu beiden Seiten der Glasringe 66 ist je ein Kohlenstab 7 angeordnet, so daß man gleichzeitig von mehreren Seiten der Glasringe Fäden abziehen kann.Die Ausführungsform nach Fig. 15 und \( zeigt die Vorrichtung zur maschinellen Herstellung von Glasgarn, Glaszwirn u. dgl. aus einer verschiebbar.angeordneten Glasplatte 72. In Lagerböcken 73 ist eine hohle Welle 74 angeordnet, die an einem ihrer Enden eine Scheibe 75 trägt, an welcher zwei schmale Leisten 76 angeordnet sind, die von der Scheibe 75 durch Stützen 77 in bestimmter Entfernung gehalten werden. An diesen beiden Leisten 76 sind die Kohlenstäbe 7 angebracht. Zwischen diesen beiden Leisten 7O ist ein Schlitten 78 vorgesehen, welcher die (ilasplatte 72 trägt. Der Schlitten 78 ist in der zwischen den beiden Leisten 76 gebildeten Nut geführt, An den Leisten 76 ist ein Hebel 70 angelenkt, welcher einerseits mit dem unteren Ende des Schlittens 78, andererseits mit einem Hebel in gelenkiger Verbindung steht. Dieser Hebel 80 ist an einem Zahnrad 81 exzentrisch und drehbar befestigt. Letzteres ist an der Scheibe 75 gelagert. Das Zahnrad 81 greift in die Innenzahnimg einer in dem Lagerbock "festgestellten Scheibe 82 ein. Durch Drehung der Achse 74 wird die Scheibe 75 in Rotation versetzt, wobei sich gleichzeitig das Zahnrad 81 auf der Innenverzahnung der Scheibe Sj abwickelt und auf diese Weise unter Vermittlung der Hebel 79 und 80 eine hin und her gehende Bewegung der Glasplatte 72 erzielt wird. Gemäß dieser Ausführungsform sind zu beiden Seiten der (ilasplatte gegenüberstehend die Kohlenstäbe 7 angeordnet, so daß voii mehreren Stellen der (ilasplatte auf einmal Fäden ajbgezogen werden können. Behufs Führung des Schlittens 7S ist ein Stab 83 vorgesehen, welcher in Lagern 84 festgehalten wird. Die Stromzuführung erfolgt einerseits durch die hohle Welle 74 nach der einen der St;u:gcn 7(1. anderseits durch eine an der Scheibe Sj vorgesehene Kontaktfeder auf die Sche'be J^, und von dieser nach der anderen der Stangen 70. Die gewonnenen'Glasfaden werden schließlich auf einer schnell sich drehenden Haspel aufgewickelt. Selbstverständlich kann* bei den Ausiuhnuigsformen, wie beispielsweise nach Fig. 3. 4 und 5 bzw. 6. 7 und 8 statt <}cv in einer Richtung umlaufenden Drehung den GlasMäben. dem Konus u. dgl. durch ein hrwerk o. dgl. eine hin und her gehende Bewegung in der Weise erteilt werden, daß sämtiche Punkte der Abbrandstellcn nacheinander ι unter den Flammbogen geführt werden. Um Kabeldrähte mit einer Schicht von Glasgarn ineinem .Arbeitsgang zu überziehen, wird das ; gemäß vorliegender Krfindung erzeugte Glasgespinst nach Verlassen der Appretieruugs- ' vorrichtung über eine quer zur Richtung des ' gezogenen Glasgarnes gedrehte und gleichzeitig vorwärts bewegte Kabelseele aufge- : zogen..Ρλ τ ι·: ν τ - A ν s ΐ· u ü cue:ι. Einrichtung zur Herstellung von Glaszwirn oder -garn durch gleichzeitiges Ziehen mehrerer Glasfäden und Zusammendrehen unter Verwendung eines Klebemittels, dadurch gekennzeichnet, daß die von einer geeigneten Hitzllamme abzuschmelzenden Glasstäbe oder anders geformten Glaskörper ( z. B. zylindrische oder konische Röhren, Platten) auf einem gemeinsamen, sich drehenden Träger angebracht sind, so daß die gezogenen Fäden in zusammengedrehtem Zustande, also als Zwirn oder Garn, auf die Haspel auflaufen.2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daj.i statt von mehreren Glaskörpern das Ziehen der Fäden von mehreren Stellen eines (Glaskörpers erfolgt-.3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hitzflammen um die Längsachse des Glashohlkörpcrs kreisen, zum Zweck, um ein gleichmäßiges .Abschmelzen des Hohlkörpers zu bewirken.4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß au Stelleder Abzugshaspel (Rolle) für Glasgespin.Mc um ihre Längsachse sich drehende Kabeldrähte, welche die Gespinste abziehen, zu dem Zweck verwendet werden, um die Herstellung der mit Glasisolation versehenen Kabeldrähte in einem Arbeitsgang zu ermöglichen.5. Einrichtung nach Anspruch 1, da- , durch gekennzeichnet, daß an einem Gestell(36) eine Platte (37) angeordnet ist. deren zentrale Durchluchung mit einer Zahnung ausgestattet ist, in welche Zahnräder (43) eingreifen, die am Umfang von Hülsen (40) aufgekeilt sind, wobei diese Hülsen drehbar in Seheiben (39) sitzen, die-mit einer angetriebenen hohlen, den Glasstab (42) führenden Welle (38) starr verbunden sind, ,während in den Hülsen (40) je ein hohler Glaszylinder (41) und durch diesen geführt je ein Kohlenstab (7) o. dgl. befestigt sind, zu dem Zweck, mit Hilfe der angetriebenen Welle (38) gleichzeitig eine Drehung der Kohlen (7) mit den sie umschließenden Glasröhren (41) um den mittleren Glasstab (42) sowie um ihre eigene Achse zu bewirken (Fig. 1 und 2).6. Ausfühfungsform der Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere dieser Maschinen derart zusammengestellt werden, daß ihre Achsen (38) konvergierend zueinander und zum Berührungspunkt der Achsenwalzen gestellt sind, zu dem Zweck, mehrdrähtige Glasgarne in einem Zuge zu erhalten.7. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Support (44) ein Zahnrad (45) gelagert ist. auf welchem ein konisch zulaufender Hohlkörper (46) aus Glas befestigt ist, in welchem parallel zu den Erzeugenden des Hohlträgermantels Kohlenstäbe (7) untergebracht sind, während an einem Tisch (3) eine Scheibe (48) untergebracht; ist, welche wagerecht und parallel zueinander gestellte Kohlenstäbe (49) trägt, die den Kohlenstäben (7) gegenüberstehen, zu dem Zweck, durch den Support (44) und unter Vermittlung des mittelbar von der Antriebswelle gedrehten Zahnrades (45) gleichzeitig eine fortschreitende und drehende Bewegung des Hohlkörpers ('46) und der in denselben befindlichen Kohlenstäbe zu ermöglichen (I'ig. 3 und 4). '8. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlenstäbe (7) besonders in Umlauf oder in eine Hin- und I Icrdrehung versetzt werden, zu dem Zweck, ein gleichmäßiges Abschmelzen des (!lashohlkörpcrs zu ermöglichen.9. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der dein Glaskörper gegenüberstehenden Scheibe (48) eine kreisförmige Aussparung (51) vorgesehen ist. durch welche die erzeugten Glasfaden hindurchgeführt werden (Fig·. 5).10. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekenn-zeichnet, daß die dem einen Pol entsprechenden Kohlen (49) in einem sich drehenden, Ring (53) (liier zu dem Ginshohlkörper (46) und den darin angeordneten Kohlen (7) angeordnet sind.11. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine zentrale Durchloclning des Zahnrades (45) eine hohle Welle (57) hindurchreicht, die in einem fixen Lager. (55) festgestellt ist, wobei die Einrichtung derart getroffen ist, daß das Zahnrad (45) über der hohlen Welle (57) verschiebbar angeordnet ist und durch letztere eine Achse .(56) führt, die, an ihrem an der Mündung des Hohlkörpers (46) befindlichen Ende sternförmig angeordnet, eine Reihe von Kohlenstäben (7) trägt, während außerhalb des Glas-Jiohlkörpers (46), den Kohlenstäben (7) gegenüberliegend und an.einem gemeinsamen Ring (53) vorgesehen, Kohlenstäbe (49) angeordnet sind, zu dem Zweck, bei Betätigung der Antriebswelle (4) den Glashohlkörper (46) in drehende Bewegung zu versetzen, während gleichzeitig unter Vermittlung· eines Supports (5) bloß dem Glaskörper (46) eine fortschreitende Bewegung erteilt wird (Fig. 7 und 8).12. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlenstäbe (7) und die Glasstäbe (1 ) in einem aus feuerfester, nicht stromleitender Masse, besonders aus Porzellan o. dgl. hergestellten, konisch geformten drehbaren Gehäuse (58) so untergebrächt und zur Drehachse des Gehäuses gestellt sind, daß sie zu einem Punkt der Berührungslinic der Appreturwalzen (52) konvergieren (Fig. 9 und 10).13. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch-12, dadurch gekennzeichnet, dal.? der Boden des Gehäuses (51) an den Stellen, an welchen die Glasstäbe (i) aufruhen, mit Durchlochungen (60) versehen ist. durch welche die Glasfaden abgezogen werden (Fig. 9 und 10).14. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (61) des Gehäuses (5^) hohl ausgebildet und zur Aufnahme eines zur Führung des Klebemittels bestimmten Rohres (62) dient, welches das Klebemittel zwischen die gewonnenen Glasfaden und die Appreturwalzen (52) leitet ( Fig. 9 und 10).15. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch u. dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub der Kohlen- bzw. Glasstäbe selbsttätig durch an denselben vorgesehene Belastung (z. B. Gewichte 59j erfolgt (Fig. 9 und 10).;ί J 6.τι71Drehung erhi6. Ausfühnmgsfonn der Vorrichtung nach Anspruch υ. dadurch gckeiin/cich-ικί. diii.'i ;i!ii 'kr i ι' ι ] ι i c 11 I Jivhachse ^(>i ) (K-s ( H1IiIHiM1S ι 5,^ ι v;:; Zahnrad 1.031 anijj«.■-keilt ist. durch welche.- \..u einer Antriebswelle au.-- dem Gehäuse.
wird ι i;ig. y und io ).i/. Ausfiihrungsfonn der Vorrichtung nach Anspruch u. dadurch gekcnuzeich ■ net, dal.) am L'nifang des Gehäuses (5S) Kontaktringe (10; vorgesehen sind, . zu welchen der Strom durch Kontaktfedeni (11) zugeführt wird, wobei dieKontaktringe (10) durch in dem Gehäuse (58) untergebrachte Drähte (64) mit den Kohlenstäben in leitender Verbindung stehen (Fig. 11).18. Einrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß auf einer gemeinsamen Achse mehrere Porzellanringe (65) festgestellt sind und auf jedem derselben je ein Glasring (66) aufgeschoben ist, wobei die ganze Vorrichtung in einem mit einer drehbaren Scheibe (67) verbundenen Lager angebracht ist, an welchem ein Zahnkranz (69) vorgesehen ist, in welchem ein an der Scheibe (67) gelagertes Kegelrad (70) eingreift, das unter Vermittlung eines Riemenantriebes bei Drehung der Scheibe (67) eine Rotation der Glasringe .um ihre eigene Achse sowie um die Achse der Scheibe (67) bewirkt, während zur Erzeugung der Flannnbögen zu beiden Seiten der Glasringe (66) je ein Paar Kohlenstäbe (7) angeordnet ist, zu dem Zweck, gleichzeitig von mehreren Seiten der Glasringe Fäden abziehen zu können (Fig. 13 und 14). .19. Eine Ausführungsform der Vorrichtung · nach Anspruch 18, dadurch gekenn-d:e an 1751 i i.i-i.-len. dal.! in I ,agerbockeii 1/3) urne rehbare Welle '74J angeordnet is'i, einem ihrer Knden eine Scheibe 'ml. an welcher zwei schmale 1 7(') \ orgc-ehcn sind, die von der ."■vheilie 175) durch Stutzen [J"/) in bestimmter l'.iit lending gehalten werden, wo-· bei an diesen I .eisten (Jb) Kohlenstäbe 17) angebracht sind, wahrend zwischen den Leisten 1 70 1 ein eine Glasplatte (/-') tragender, hin und her beweglicher Schlitten ( 7S ) vorgesehen ist ( Kig. 15 und 16).jo. Ausfiilirungsform der Vorrichtung nach Anspruch iy, dadurch gekennzeichnet. dal.'i an den Leisten (76) ein Hebel (,7y) angelenkt ist, welcher einerseits an das untere knde άν^ Schlittens (78), andererseits mit einem Hebel (80) in gelenkiger \ erbindung steht, der an einem Zahnrad (81 ) exzentrisch und drehbar befestigt ist, wobei das Zahnrad (81) in die innere Zahnteilung einer in dem Lagerbock festgestellten Scheibe (82) eingreift, zu dem Zweck, bei Drehung der Achse (74) eine hin und her gehende Bewegung der Glasscheibe- {/2) zu bewirken.21. Ausführtuigsform der Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der Glasplatte einander gegenüberstehend die Kohlenstäbe (7) angeordnet sind, zu dem Zweck, von mehreren Stellen der Glasplatte auf einmal Fäden abziehen zu können.22. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 20 und 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführung zu den die Kohlen tragenden Leisten (y6) einerseits durch die hohle Welle (74), andererseits durch eine an der drehbaren Scheibe (75) schleifende Kontaktfeder erfolgt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE216571C true DE216571C (de) |
Family
ID=477965
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT216571D Active DE216571C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE216571C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740929C (de) * | 1941-09-30 | 1943-11-01 | Werner Schuller | Verfahren und Vorrichtung zum Abziehen feinster Glasfaeden |
| DE749925C (de) * | 1936-07-01 | 1952-04-15 | Actien Ges Der Gerresheimer Gl | Verfahren zur Herstellung und Verarbeitung von Glaswolle |
| DE1088196B (de) * | 1955-06-15 | 1960-09-01 | Owens Corning Fiberglass Corp | Vorrichtung zum Schlichten von kontinuierlichen Glasfaeden |
-
0
- DE DENDAT216571D patent/DE216571C/de active Active
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE749925C (de) * | 1936-07-01 | 1952-04-15 | Actien Ges Der Gerresheimer Gl | Verfahren zur Herstellung und Verarbeitung von Glaswolle |
| DE740929C (de) * | 1941-09-30 | 1943-11-01 | Werner Schuller | Verfahren und Vorrichtung zum Abziehen feinster Glasfaeden |
| DE1088196B (de) * | 1955-06-15 | 1960-09-01 | Owens Corning Fiberglass Corp | Vorrichtung zum Schlichten von kontinuierlichen Glasfaeden |
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