DE2165765B2 - Informationsspeicher mit Schieberegistern - Google Patents
Informationsspeicher mit SchieberegisternInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Informationsspeicher
mit Schieberegistern, insbesondere zur Speicherung von großen Datenmengen, die in Seiten geordnet sind,
bei relativ kurzer Zugriffszeit, mit nacheinanderfoigenden Registerpositionen, deren jede Datenbits und
Adressenbits speichern kann, mit einer Zugriffsposi-
tion zur Datenein- und -ausgabe.
Schiebespeicher in Form von hintereinandergeschalteten Schieberegistern aus Ferritkernen oder aus
Speicherzellen mit bipolaren Transistoren bzw. Feldeffekttransistoren sind prinzipiell bekannt. So ist z. B.
in der deutschen Auslegeschrift 1 198 599 ein Schieberegister beschrieben, das eine Parallelverschiebung
einer mehrstelligen Information um mehr als eine Stelle in mehreren Einzelschritten vornehmen kann.
Der Nachteil eines derartigen Schieberegisters besteht
jedoch darin, daß es die gespeicherten Informationen entweder nur nach links oder nach rechts verschieben
kann.
Durch die deutsche Auslegeschrift 1 179 399 ist eine weitere Anordnung von magnetischen Schieberegistern
bekanntgeworden, die so miteinander verbunden sind, daß mit ihnen gleichzeitig stellverschiebende,
rechnende und speichernde Funktionen durchgeführt werden können. Gekennzeichnet ist
diese Anordnung dadurch, daß die Schieberegister mit
Magnetkernen derart zu einem Netzwerk vereinigt sind, daß sie sich mit verschiedenen Koordinateneinrichtungen
in den einzelnen Registerstufen kreuzen, und daß steuerbare Schaltglieder solcher Art vorgese-
165 765
hen sind, daß eine Information aus einer Registerstufe in einer wählbaren Koordinateneinrichtung zur
nächstfolgenden Registerstufe weitergegeben wird. Dabei sind insbesondere die Schieberegister der Zeilen
und/oder der Spalten je fiir sich zu geschlossenen Ringen zusammengeschaltet. Obwohl durch diese
Anordnung gezeigt ist, daß mehrere Schieberegister miteinander verbunden werden können, so daß sowohl
horizontale als auch vertikale Verschiebungen mögJirh sind, hat diese Anordnung jedoch den Nachteil,
daß zur Verwirklichung Ferritkcrrimatrizen erforderlich sind, die sich schaltungstechnisch und im
Aufbau völüg von den dazwischenliegenden logischen Elementen unterscheiden, daß sie wenig flexibel ist
und außerdem einen geringen Sicherheitskoeffizienten aufweist. Hinzu kommt noch, daß bei der Speicherung
sehr großer Datenmengen mit einem derartigen Speicher der Zugriff zu den gespekherien Daten relativ
lange dauert, da die Schieberegister ihre Infoimationen
nur schrittweise weitergeben können und somit auch nur schrittweise ausgelesen werden können.
Außerdem ist in der deutschen Auslegeschrift 1 178 623 eine Schaltungsanordnung tür eine programmgesteuerte
Datenverarbeitungsanalge gezeigt, die mehrere Befehlsregister und eine Vorrangsteuerung
aufweist, mit dem Merkmal, daß die Befehle in einzelnen Schieberegistern bzw. Umlaufregistern gespeichert
sind, die zu einer geschlossenen Schleife zusammengeschaltet werden und zyklisch gelesen werden
können. Diese Schaltungsanordnung eignet sich jedoch nur zur Speicherung weniger Befehle in einem
Steuerwerk einer Rechenmaschine und nicht zur Speicherung großer Datenmengen, da auch hier die
Zugriffszeit so ansteigen würde, daß eine praktische Verwendung ausgeschlossen ist.
Des weiteren wurde eine hierarchische Speicheranordnung zum Aufbau eines Speichers mit sehr grober
Speicherkapazität und geringer Zugriffszeit vorgeschlagen, die aus vielen den Zeilen einer Matrix zugeordneten
Schieberegistern besteht. Zum Zwecke der Zugriffszeitverkürzung wurde insbesondere vorgeschlagen,
in einer Zeile ι in Schieberegister mit sehr kleiner Speicherkapazität und äußerst geringer Zugriffszeit,
und ein Schieberegister mit großer Speicherkapazität und längerer Zugriffszeit so miteinander
zu koppeln, daß die Zugriffszeit für diese Kombination äußerst gering wird. Obwohl hier bereits
ein Weg gezeigt wurde, die Zugriffszeit für einen Speicher, der aus Schieberegistern besteht, zu verkürzen,
hat dieser Speicher auch den Nachteil, daß die Informationsseiten in feststehender Folge gespeichert sind
und daß gewünschte Seiten irgendwo in den Registern stehen, wodurch die durchschnittliche Zügriffszeit Hie
halbe Anzahl notwendiger Verschiebungen, um die am meisten entfernte Seite zur Zugriffsposition zu
bringen, beträgt. Da erfahrungsgemäß die Zugriffsanforderungen zu einem Speicher in einer gewissen Ordnung
und die Adressen, zu denen Zugriff gewünscht wird, nicht zufällig verteilt sind, wurde festgestellt, daß
in einem Programm die Wahrscheinlichkeit groß ist. daß der Zugriff zu gewissen Adressen einer bestimmten
Klasse oder bestimmter zusammenhängender Klassen häufig wiederholt wird.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Datenspeicher, der aus Schieberegistern besteht,
so zu organisieren und zu steuern, daß bei seinem Betrieb die gespeicherten Datenseiten nach
Adressen geordnet werden, damit zu den zuletzt benützten Seiten ein möglichst rascher Zugriff erfolgen
kann.
Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe besteht nun darin, daß zwischen zwei oder mehreren Speicherschleifen
eine Zugriffsposition angeordnet ist, die mit einer Adressenerkennungsschaitung verbunden
ist, die die Seitenadressen mit den gewünschten Adressen vergleicht, und daß eine Verschiebesteuerung
die Verschiebung der Seiten in den genannten :o Speicherschleifen so steuert, daß diejenigen Seiten,
auf die zuletzt Zugriffe erfolgt sind, in Positionen stehen, aus welchen sie vor den anderen Seiten in die
Zugriffsposition geschoben werden können, wenn nicht Zugriff auf eine andere Seite gewünscht ist.
Der Vorteil dieser Lösung besteht vor allem darin, daß durch die Umordnung der Datenseiten vom Programm her meist sofort Zugriff zu den gewünschten Datenseiten besteht, so daß die Zugriffszeit für einen Speicher mit sehr großen Datenmengen wesentlich verkürzt wird.
Der Vorteil dieser Lösung besteht vor allem darin, daß durch die Umordnung der Datenseiten vom Programm her meist sofort Zugriff zu den gewünschten Datenseiten besteht, so daß die Zugriffszeit für einen Speicher mit sehr großen Datenmengen wesentlich verkürzt wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden anschließend
näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 die Anordnung eines Schieberegisters in einem
Ausführungsbeispiel eines Speichers,
Fig. 2 symbolisch bestimmte Positionen von zwei
der K-Positionen großen Schieberegister der Fig. 1
und die Art der Verschiebung sowie Eingabe-/Ausgabe-Verbindung,
Fig. 3 die Schaltung eines statischen Zwei-Weg-Schieberegisters,
welches im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 verwendet werden kann,
Fig. 4 die Schiebephasenverbindungen zu den Positionen
K bzw. K-I bis 1 der Fig. 1 und 2,
Fig. 5 in Form eines Blockdiagrammes Steuerungen
für die Register des Ausführungsbeispiels in den Fig. 1 bis 4 und die Umordnung ihrer Seiten,
Fig. 5a eine Vergleichsschaltung, die in der in Fi g. 5 gezeigten Adressenvergleichereinheit verwendet
werden kann,
Fig. 6 eine Modifikation der in Fig. 5 gezeigten
Steuerungen,
Fig. 7 in einem Blockdiagramm ein Ausführungsbeispiel,
das mit dynamischen Einweg-Schieberegistern arbeitet, sowie die Art der Verschiebung,
Fig. 8 in einem Blockdiagramm Steuerungen über
die Register der in Fig. 7 gezeigten Klasse und die Umordnung von Seiten in diesem Ausführungsbeispiel,
und
F i g. 9 eine ähnliche Ansicht wie F i g. 7 einer Ausführung, die mit statischen Schieberegistern arbeitet.
Die Erfindung wird zuerst unter Bezug auf die vereinfachten Diagramme in den Fig. 1, 2. 7 und 9 erklärt.
Fig. 1 zeigt drei kongruente Klassen von Speicherregistern
N, N+I und N—l, von denen jede für separaten Zugriff und Seitenumordnung vorgesehen ist.
Jede Klasse ist aus Schieberegistern zusammengesetzt, die vertikal in der Figur verlaufen und verschieben.
Jedes Register hat K Schiebepositionen, wobei K die Speicherkapazität der Klasse in Seiten angibt. Jede
Schiebeposition dieser Register enthält alle Bits einer Seite. Daher ist eine Gruppe von Registern zahlenmäßig
gleich der Anzahl von Datenbits pro Seite zuzüglich einer Gruppe α gleich der Anzahl von Adressenbits
pro Seite. In diesem Ausführungsbeispiel sind außerdem zusätzliche Register für ein Kennzeichenbit
vorhanden. Die Register werden gleichförmig verschoben, so daß die Seiten nacheinander von einer
Bitposition auf die nächste geschoben werden. Die Position K ist die für die Adressenprüfung und den
Lese-/Schreib-Zugriff vorgesehene Position. Der Begriff »Seite« soll also eine Einheit von Informationen,
die z. B. eine bestimmte Anzahl Bits enthält, bedeuten.
AT-I erreicht. Diese ist die einzige Seite in der Schleife
Ll, deren Kennzeichenbit auf 1 steht. Dieses Bit wird auf die Aus-Leitung gegeben, um die Verschiebung
zu beenden. Durch eine solche Übereinstimmung wird außerdem das Kennzeichenbit der Seite in Position A'
auf 1 geändert, wenn es nicht bereits auf 1 stand, d. h. d.h., wenn die Übereinstimmung der vorher in Position
K-I stehenden Seite, deren Kennzeichenbit auf 1
gesetzt war, bei der ersten Verschiebung in der Schleife Ll auftrat.
Wenn also nach dem ersten Vergleich eine Übereinstimmung
auftritt, wird diese Klasse neu geordnet Die Seite, die bei Empfang der Anforderung in der
Zugriffsposition K war, und die die vorher letzte
■Seile
wo
tion K steht. Dadurch kommt die Seite, die bei Em;
fang der Anforderung in der Position Af-I stand, je;/
in die Position K-I. sofern sie nicht die angefordert
Seite war, und alle Seiten, die dann in Positionen zw ■
sehen K-I und der Position stehen, welche die an^.
forderte Seite enthält, werden jetzt um eine Stei:·-
weiter von der Zugriffsposition K weggerückt. Scm··
werden alle Seiten einer Klasse in Schieberichtung der Schleife Ll ungeachtet ihrer ursprünglichen S'-lung
neu geordnet und von der neuesten Seite in Fortiori
K zur ältesten Seite in Position 1. Die Setter. *;■-'-hen
also in der Reihenfolge, in der sie /'..λ·;/.;
adressiert wurden. Da die K-Position aus der Schiebeschleife L2 ausgenommen ist, bleibt die angeforderte
Seite trotz der Verschiebung zugriffsbereit
In einem Schieberegister-Speichersystem, in ^ ei·
Fi g. 2 zeigt die Art der Verschiebung und Adressierung
der Seiten einer Registerklasse. In dieser Figur
sind die Rechtecke mit entgegengesetzt gerichteten
Pfeilen und Linienverbindungen die symbolische Darstellung der Speicherzellen eines statischen
Zwei-Weg-Schieberegisters. Das Register selbst in in
Fi g. 3 dargestellt und anschließend beschneben. Nur 15 adressierte Seite ist. wird gegen die angeforderte
zwei Register der Klassen sind dargestellt, und zwar ausgetauscht, d. h. in die Position K-I gesetzt, ν
da*. Datenregister do der ersten Ordnung und das in Schieberichtung am dichtesten bei der Zugriffspos'
Endregister der gegenüberliegenden Seite / fur das
Kennzeichenbit. Zwischen den beiden dargestellten Registern liegen die übrigen Datenregister d und alle *o
Adressenregister a der Fig. 1, die dieselbe Anzahl
von Speicherzellen haben wie die beiden dargestellten
Register und dieselben Schiebeverbindungen zum
gleichzeitigen Verschieben aller Register. Die Zellen
zwischen 1 und K-A der beiden dargestellten Register as sind weggelassen.
In Fig. 2 sind alle Register für die Verschiebung
in zwei Schleifen verbunden. Eine Schleife Ll, welche die K-Position enthält, dient der Linksverschiebung,
und die Schleife Ll. die alle Positionen mit Ausnahme
der ./^-Position enthält, dient der Rechtsverschiebung.
Der Lese- und Schreibzugriff zu jeder Bitposition einer
Seite in der K-Position erfolgt über die Ein- und
Aus-Leitungen. Am Anfang kann die Klasse mit Sei- chem die Seiten in einer festen Reihenfolge gt V.lten
ten geladen werden, indem in die Zellen der Posi- 35 werden, wie es z.B. im System der Fig. 2 oh:u Jie
tion K geschrieben und dann deren Inhalt je K-mz\ Rückwärtsschiebeschleife Ll gezeigt wurde. \>' ;
um einen Schritt in der Schleife Ll verschoben wird. Zugriffszeit gleich der Anzahl von Verschiebun;,.:
Die ersten beiden eingegebenen Seiten tehen in den die erforderlich sind, um die angeforderte Seite zu <·■-Postionen
K und K-I, wenn das Laden beendet ist. kalisieren. multipliziert mit der SchiebegeschwindSf.
und ihre Kennzeichenbits sind auf 1 gesetzt. AiIe an- *o keit. Die durchschnittliche Zugriffszeit ist (K-I) 2 rna"
deren Kennzeichenbits stehen auf 0. der Schiebegeschwindigkeit, wobei K die Anzahl vor.
Eine Zugriffsanforderung zur Klasse in Form der Seiten in der Klasse ist. In dem umordnenden System
Adresse der gewünschten Seite wird mit den Adres- gemäß Fig. 2 ist die Zugriffszeit gleich der A'nzahi
senbits der Seite in Position K verglichen. Wenn eine von Verschiebungen, die erforderlich sind, um die anÜbereinstimmung
vorliegt, erfolgt ohne weitere Ver- 45 geforderte Seite zu lokalisieren, multipliziert mit der
Schiebung der angeforderte Zugriff. Wenn jedoch Schiebezeit plus der Anzahl von Verschiebungen, die
keine Übereinstimmung beim ersten Adressenver- erforderlich sind, um die letzte vorher adressierte
gleich von der Position K vorliegt, werden die Regi- Seite in die Position K-I zu setzen, multipliziert mit
ster einmal in der Schleife Ll verschoben, wodurch der Verschiebezeit. Trotzdem kann das nach Fis. 2
die zuletzt in Position K stehende Seite mit ihrem 50 ausgelegte System die durchschnittliche Zugriffszeit
Kennzeichenbit auf 1 1 die Position 1 der Klasse und wesentlich reduzieren gegenüber einem System mit
die letzte Seite in der Position Kl in die Position K festgelegter Reihenfolge^enn bestimmte "Seiten eigelangt.
Die Adressenbits der neuen Seite in Posi- ner Klasse mit größererHäufigkeit aufgerufen werden
tion K werden mit denen der angeforderten Seite ver- als anderen, wie es im allgemeinen bei einem proglichen,
und wenn eine Übereinstimmung erzielt wird. 55 grammgesteuerten Speicherzusriff der Fall ist.
erfolgt der Zugriff. Wenn keine Übereinstimmung Wenn als Beispiel angenommen wird, daß ein Provorliegt, wird das Kennzeichenbit der vorher in Posi- gramm nur 10 von 61 Seiten benützt, so werden diese tion K-I stehenden Seite von 1 auf 0 geändert und 10 Seiten nach dem in Fig. 2 gezeigten System in die die Suche iäuft weiter durch abwechselnde Verschie- Positionen K bis K-9 gesetzt, nachdem sie alle einmal bung in der Schleife Ll und Vergleich der Adresse 60 aufgerufen wurden. Wenn sie danach vom Programm der "neu in die Position K gelangenden Seite, bis mit gleicher Frequenz adressiert werden, beträgt die Übereinstimmung besteht. durchschnittliche Zugriffszeit das Neunfache der Ver-
erfolgt der Zugriff. Wenn keine Übereinstimmung Wenn als Beispiel angenommen wird, daß ein Provorliegt, wird das Kennzeichenbit der vorher in Posi- gramm nur 10 von 61 Seiten benützt, so werden diese tion K-I stehenden Seite von 1 auf 0 geändert und 10 Seiten nach dem in Fig. 2 gezeigten System in die die Suche iäuft weiter durch abwechselnde Verschie- Positionen K bis K-9 gesetzt, nachdem sie alle einmal bung in der Schleife Ll und Vergleich der Adresse 60 aufgerufen wurden. Wenn sie danach vom Programm der "neu in die Position K gelangenden Seite, bis mit gleicher Frequenz adressiert werden, beträgt die Übereinstimmung besteht. durchschnittliche Zugriffszeit das Neunfache der Ver-
Jede Übereinstimmung nach dem ersten Vergleich schiebezeit gegenüber dem Dreißigfachen der Verliefert
nicht nur einen Zugriff zur übereinstimmenden schiebezeit bei einem Speichersystem mit festceleeter
Seite in der Position K, sondern veranlaßt außerdem S5 Reihenfolge. Wenn das Programm einige dilser" 10
Instruktionen wesentlich häufiger braucht aK aruWe
eine Verschiebung der Registerpositionen 1 bis K-I
in Rückwärtsrichtung in der Schleife L2, bis die ursprünglich in Position K stehende Seite die Position
häufiger braucht a!s andere, wird die durchschnittliche Zugriffszeit in einem derartigen
System weiter reduziert.
Bei der Verwendung eines Speichers, der für separat adressierbare Seiten in den Klassen und fur Seitenumordnung
ausgelegt ist, sollen häufiger oder ausschließlich von einer bestimmten Anzahl von
Programmen benutzte Seiten zur Speicherung in verschiedenen Klassen aufgeteilt werden. Auf diese
Weise stehen häufiger benutzte Seiten näher bei einer Zugriffsposilion, als wenn sie alle in einer Klasse enthalten
wären. Die Zugriffszeit für eine begrenzte Anzahl von Seiten, die durch bestimmte Programme benutzt
werden, wird ebenfalls reduziert. Wenn die Seiten des oben gegebenen Beispiels zu je 2 Seiten
auf beispielsweise 5 Klassen verteilt werden, dann wird die durchschnittliche Zugriffszeit nach einmaliger
Adressierung einer jeden Seite auf höchstens die doppelte Schiebezeit reduziert. Außerdem reduziert
diese Verteilung die Wahrscheinlichkeit der direkt wiederholten Zugriffe zur selben Klasse.
Um eine vorrangige Absuche einer begrenzten Gruppe von Seiten zu ermöglichen, die am häufigsten
benutzt werden, wurden schon Datenverarbeitungssysteme mit zusätzlichen Registern ausgerüstet, in denen
solche Seiten im Duplikat gespeichert sind. Die Seitenadressen dieser Zusatzregister werden zuerst
abgesucht, und die Klasse, die sie teilweise duplizieren, wird nur abgesucht, wenn die angeforderte
Adresse im Zusatzregister nicht gefunden wird. Durch ziemlich ausgefeilte Steuerungen werden die Seiten
in den Zusalzregistern entsprechend der Häufigkeit ihrer Benutzung fortgeschrieben.
Das in F i g. 2 gezeigte System hat gegenüber dem oben beschriebenen herkömmlichen System zahlreiche
Vorteile, von denen einer eine stark vereinfachte Maschinenausrüstung und Steuerung ist. Die
Zusatzregister und die Duplikatseiten-Leseeinrichtung für die Register oder Positionen der Hauptklasse
fallen weg. Die Schiebeverbindungen sind einfach dynamisch gesteuert. Der Betrieb ist vereinfacht. Irgendwelche
Probleme bei der Änderung von Duplikatseiten
treten nicht auf. Ein doppeltes Suchen derselben Seite wie bei konventionellen Systemen erfolgt
nicht. In dem in Fi g. 2 gezeigten System werden alle Seiten einer Klasse nach einer Priorität abgesucht,
die darauf beruht, wie lange der Zeitpunkt zurückliegt, an welchem die Seiten zuletzt adressiert wurden.
Die Fig. 7 und 9 zeigen in einem vereinfachten
Diagramm Modifikationen, die noch weniger Maschinenausrüstung und Kosten mit sich bringen als die in
den Fig. 1 und 2 gezeigten Systeme, wobei sie aber die vollen Vorteile dieses Systems nicht erzielen können.
Bei Fig. 7 werden dynamische Einweg-Schieberegister verwendet, d. h. Register, die kontinuierlich in
einer Richtung schieben, um die gespeicherten Daten zu halten. Dabei ist eine geringere Maschinenausrüstung
erforderlich als bei den Registern der in den Fig. 1 bis 6 gezeigten Ausführungsbeispiele. Es sind
genügend große Registerzellen vorgesehen, um alle Daten- und Adressenbits einer Seite in jeder Position
zu halten, ein Kennzeichenbitregister ist jedoch nicht vorhanden. Die Registerpositionen sind in 3 Abschnitte
A, Bl und C mit verschiedenen Schiebean
Schlüssen aufgeteilt und durch separate voll ausgezogene Rechtecke dargestellt. Die Abschnitte A und B
sind Gruppen mit mehreren Positionen, die durch gestrichelte Linien dargestellt sind, während der Abschnitt
C eine Position aufweist, nämlich die Zugriffsposition Ein/Aus. Es wird eine Klasse mit 64
Seitenpositionen angenommen, von denen 60 im Abschnitt A [Ax bis AM) und 3 im Abschnitt B (ß,
bis ß3) stehen, wobei die Gesamtpositionen der Klasse
und ihre Verteilung auf die Abschnitte A und B natürlich willkürlich ist.
Jeder Teil hat eine Schiebeschleife, wie es durch eine ausgezogene Pfeillinie dargestellt ist. Diese
Schleifen sind mit einer 1 bezeichnet und dienen als normale Schiebeschleifen, um die gespeicherten
ίο Werte festzuhalten, wobei die Verschiebung in diesen
Schleifen mit Ausnahme bestimmter Zugriffsoperationen konstant ist. Die Teile B und C haben eine
zweite Schiebeschleife, die diese beiden Abschnitte schließt, so daß die Seiten in B und C und die Seite
in C durch B geschoben werden können. Während der Verschiebung der Abschnitte B und C in
Schleife 2 schiebt der Abschnitt A weiter in seiner normalen Schleife, die daher die Bezeichnung »1 oder
2« trägt. Eine dritte Schiebeschleife ist mit der Zahl 3 bezeichnet und umfaßt alle drei Abschnitte, so daß
eine Seite AM) im Abschnitt A in den Abschnitt C,
die Seite im Abschnitt C in die Position B1 des Abschnittes
B und die Seite ß3 im Abschnitt B in die Position A, des Abschnittes A geschoben werden
kann. Da die Verbindung zwischen den Abschnitten C und B für die Schleifen 2 und 3 dieselbe ist.
ist sie bezeichnet mit »2 oder 3«.
Eine Anforderung einer Seite in Form ihrer Adresse wird mit den Adressenbits der Seite im Abschnitt
C verglichen. Zu diesem Zeitpunkt schieben die drei Abschnitte in ihren normalen Schleifen 1.
Wenn eine Übereinstimmung vorliegt, wird die Verschiebung nicht geändert, die anfordernde Einheit
wird davon unterrichtet und Lese-Schreib-Leitungen zu jeder Registerzelle des Abschnittes C angeschaltet.
Da C auf sich selbst zurückschiebt, steht die Seite sofort zur Verfugung. Bei Bedarf kann aber der wiederholte
Bezug ohne Verschiebung im Abschnitt Γ erfolgen. Wird keine Übereinstimmung erzielt, so werden
die Abschnitte C und B auf eine Verschiebung in Schleife 2 umgeschaltet, so daß die Seiten in B nacheinander
durch C geschoben und ihre Adressen mit der Anforderungsadresse verglichen werden. Sobald
eine Übereinstimmung vorliegt, werden die Schiebeverbindungen auf Schleife 1 geändert, so daß die angeforderte
Seite wie oben adressiert werden kann. Wenn die Suche in C und B keine Übereinstimmung
der Steiten bringt, können diese Abschnitte weiter in der Schleife 2 ohne weiteren Adressenvergleich
schieben oder können in die Schleifen 1 zurückgeschaltet werden. Jetzt werden die Adressen der
Seiten im Abschnitt A verglichen, die in der Schleife »1 oder 2« verschoben werden. Ihre Adressenbits
werden nacheinander, wie sie in die Position A60 ein-
^5 geschoben werden, auf die Vergleicherschaltung ausgelesen,
was durch den Pfeil mit der Beschriftung »v4-Aus« angegeben ist. Wenn eine Übereinstimmung
erzielt wird, werden alle Abschnitte auf die Schiebeschleife 3 umgeschaltet und einmal verschoben, wonach
sie wieder auf die Schiebeschleifen 1 zurückgeschaltet werden. Diese einmalige Verschiebung in
Schleife 3 schiebt die übereinstimmende Seite in Position Ab0 in den Abschnitt C hinein, die Seite in C auf
die Position Bl des Abschnittes B und die Seite in Position ß3 dieses Abschnittes in die Position A1 des
Abschnittes A, wodurch eine Seite von B für die von A nach C geschobenen Seite ausgetauscht wird.
Die Adressierung der übereinstimmenden Seite, die
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Mt
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jetzt im Abschnitt C steht, erfolgt genauso, wie es oben beschrieben wurde
Da die Abschnitte A und B in den Schleifen 1 nur in einer Richtung verschoben und dynamische Register
verwendet werden, ist die Lage der Seiten in den einzelnen Position zu jeder Zeit willkürlich. Das ist
gegenüber den in den Fi g. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispielen
insofern ein entschiedener Nachteil, als bei einer Zugriffsanforderung die Seiten im Abschnitt
B nicht unbedingt in der Reihenfolge der letzten Benutzung abgesucht werden. Außerdem bilden
die Seiten in B nicht unbedingt die Gruppe, die unmittelbar vor der im Abschnitt C siegenden Seite
adressiert wurde, da die bei der Suche in A von ß3
nach A, ausgetauschte Seite jede Seite in B sein kann.
Die Wahrscheinlichkeiten liegen jedoch so, daß der Abschnitt B stets fast alle Seiten der Gruppe enthält,
die der Zahl der Positionen in B entsprechen, die vor der Seite im Abschnitt C adressiert wurden. Diese
Schwierigkeit kann natürlich behoben werden, indem man im Abschnitt C entweder einen statischen Speicher
vorsieht oder indem man die Verschiebungen im Abschnitt B und die Verschiebung in den Schleifen 2
und 3 nur zählt, wenn die Reihenfolge im Abschnitt B die gewünschte Reihenfolge ist. Der Gewinn wiegt jedoch
den zusätzlichen Aufwand nicht auf.
Wenn der Abschnitt B relativ groß ist, läßt sich eine beträchtliche Suchzeit einsparen durch gleichzeitigen
Vergleich der angeforderten Adresse mü der Adresse
der Seite in C und der Adresse der in der dem Abschnitt C am nächsten liegenden /J-PosMon stehende
Seite, nämlich die Position /I60JnFJg. 7. Die separate
Vergleichsschaltung /1-Aus würde dann die Verschiebung
auf Schleife 3 umschalten, wenn beim Absuchen von C oder B eine Übereinstimmung auftritt.
F i g. 9 zeigt eine Modifikation des in F i g. 7 gezeigten Systems, welches statische Einbahn-Schieberegister
verwendet. Bei dieser Modifikation werden die Registerpositionen in nur zwei Gruppen A' und B'
unterteilt, und die Zugriffsposition C ist die erste Position des Abschnittes B'. Wie in Fi g. 7 wird eine angeforderte
Adresse am Anfang mit der Adresse der Seite in der Zugriffsposition C verglichen. Wenn eine
Übereinstimmung mit der Seite C vorliegt, wird nicht mehr verschoben, und es erfolgt der Zugriff wie in
Fig. 7. Wenn keine Übereinstimmung vorliegt, wird der Abschnitt B' in der Schleife 1 verschoben und gibt
nacheinander die dort stehenden Seiten in die Position C zum Adressenvergleich. Wenn eine Übereinstimmung
vorliegt, wird die Verschiebung beendet und dci Zugriff erfolgt zur Position C". Wenn keine Übereinstimmung
erzielt wird, wird die Verschiebung von B' nach einem weiteren Schiebezyklus beendet, um die
ursprüngliche Reihenfolge der Seiten wiederherzustellen. Der Abschnitt A' wird in der Schleife 1 verschoben,
bis bei A'-Aus eine Übereinstimmung auftritt, woraufhin beide Abschnitte einmal in der
Schleife 2 verschoben und dann die Verschiebung als ganze beendet wird. Dadurch wird die übereinstimmende
Seite in die Position C und die Seite an der unteren Position von B' in die obere Position von A'
gesetzt. Wie in Fig. 7, können A' und B' simultan verschoben und abgesucht werden durch eine separate
Vergleicherschaltung, und in diesem Fall hat eine Übereinstimmung bei A '-Aus die oben beschriebenen
Auswirkungen, während eine Übereinstimmung bei C die ganze Verschiebung beendet und der Zugriff
zum Punkt C erfolgt.
Die Schaltung in Fig. 9 weist gegenüber der in Fig. 7 den Vorteil auf, daß sie weniger Verschiebeschleifen
hat, jedoch mehr Bauteile in den Registern benötigt. Wie in dem Ausführungsbeispiel der Fi g. 7
ist jedoch nicht sichergestellt, daß der Abschnitt B' nur die zuletzt gebrauchte Seite enthält, oder daß die
Seiten im Abschnitt B' in einer bestimmten Reihenfolge abgesucht werden. Die zusätzliche Verschiebung
des Abschnittes ß', die ausgeführt wird, wenn keine ίο Übereinstimmung erzielt werden kann, führt die zuletzt
benutzte Seite in die Position C zurück, da sonst die in der untersten Position von B stehende Seite
durch die Verschiebung in der Schleife 2, welche die übereinstimmende Seite in die oberste Position des
Abschnittes B' setzt, in den Abschnitt A' verschoben wurde. Wenn eine Übereinstimmung mit einer Seite
im Abschnitt B' erzielt wird, wird außerdem die Reihenfolge der Seiten in diesem Abschnitt verändert.
Wenn bei Beginn der Suche die übereinstimmende Seite in der obersten Position des Abschnittes B'
stand, dann wird bei der nächsten Suche als erste die
letzte vorhergehende Seite verglichen, -oust aber nicht. Die Suchteihenfolge im Abschnitt Ii' ist also
willkürlich, und jede Seite von B' kann mit A' vertauscht
werden.
Eine wesentliche Verbesserung läßt sich in dem in Fig. 9 gezeigten Ausführungsbeispiel durch eine zusätzliche
dritte Schiebeschleife zum Verschieben eier Positionendes Abschnittes B' außerhalb der Zugrilfsposition
C erreichen, wie durch die gestrichelte Pfeillinie mit der Markierung 3 angedeutet ist. Dadurch
wird die Verschiebung auf die Schleife 3 umgeschaut und fortgeführt, bis alle Verschiebungen in den
Schleifen 1 und 3 gleich der Anzahl der Positionen im Abschnitt B' ausschließlich der Position C sind,
wenn eine Übereinstimmung mit einer Seite im Abschnitt B' erzielt wird, wobei die Seite ausgenommen
ist, die bei Beginn der Suche in der obersten Position des Abschnittes stand. Die zuletzt adressierte Seite
in der unteren Position von B' wird für den ersten Vergleich bei der nächsten Suche bereitgestellt. Wenn
keine Übereinstimmung mit einer Seite im Abschnitt C erzielt wird, wird an Stelle der zusätzlichen Verschiebung
in der Schleife 1 der Abschnitt B' ausschließlich der Position C in der Schleife 3 um einen
Zyklus von Verschiebungen weniger verschoben, al« im Abschnitt B' ausschließlich der Position C Positionen
vorhanden sind. Dadurch wird die zuletzt adressierte Seite aus der unteren Position des Abschnitte;
B' in die nächsthöhere Position von unten geschoben von wo sie durch Verschieben der übereinstimmender
Seite aus dem Abschnitt A' in die Position C ir Schleife 2 übertragen wird.
Mit der dritten Schiebeschleife und den gerade be sennebenen Steuerungen kann das in Fig. 9 gezeigt«
Ausfuhrungsbeispiel im Abschnitt B' bis zu desser Kapazitätsgrenze alle zuletzt adressierten Seiten fest
halten und ihre Suchordnung beginnend mit der zu letzt benutzten Seite aufrechterhalten. Die erforderli
chen Steuerungen sind nicht schwierig. Ein Verschie bungszahlerod.dgl.,derinFig. 7oderFig 9 sowies(
zur Beendigung der Verschiebung des Abschnittes I oder B benatigt würde, und durch ihn zur Änderuni
oder Beendigung der Verschiebung betaine Schalte S5 sind ants, was gebraucht wird. Trotzdem weist da
in Fig. 9 gezeigte System noch nicht das wichtig!
Merkmal des in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausfüh rungsbeispiels auf, die Möglichkeit, daß eine Klass»
und ein ganzer Speicher vollständig in der Reihenfolge der letzten Benutzung gehalten wird.
F i g. 3 zeigt zwei Positionen oder Zellen eines statischen zweistufigen ^Phasen-Schieberegisters. Die
beiden Zellen 10 und 12 links bzw. rechts von der gestrichelten Trennungslinie können als Bits der Positionen
K bzw. AT-1 des Registers in Fi g. 2 betrachtet
werden.
In jeder Zelle der F i g. 3 werden Impulswerte von 1 oder U empfangen und in einer mit den Buchstaben
»CN« bezeichneten Kapazität gespeichert die in gestrichelten Linien dargestellt ist, da sie im allgemeinen
nur die Kapazität zwischen der Eingangsleitung 14 und Erde ist. Die Leitung 14 ist mit den Feldplatten F
eines komplementären FET T-I verbunden, dessen p-Kanalleiter P mit einer positiven Spanr.ungsquelle
+ V verbunden und dessen n-Kanalleiter N zwischen den Leiter P und Erde gelegt ist. Ein Ende der Leitung
16 ist mit der Schaltung zwischen den Leitern P und N verbunden. Der Transistor Π arbeitet auf die
übliche Weise und erzeugt auf der Leitung 16 die Umkehrung des Signals auf der Leitung 14. Er dient dazu,
die Leitung 14 elektrisch von der Leitung 16 zu isolieren
und einen Abfall des Potentials auf der Leitung 14 zu verhindern. ^5
Die Leitung 16 ist über einen FET mit einer Leitung 18 verbunden. Dieser Transistor hat einen n-Kanalieiter
N, der durch die erste Phase eines 4-phasigen Zuges von positiven Schiebeimpulsen leitend gemacht
wird, um das Potential auf der Leitung 16 auf die Lei- 3n
tung 18 zu schieben. Dieser Transistor funktioniert daher einfach als Schalter und ist mit 5-1 bezeichnet.
Das Signal auf Leitung 18 wird in einem Kondensator CS gespeichert, der wieder in gestrichelten Linien
dargestellt ist. da er einfach durch die Kapazität zwi- s.5 sehen der Leitungund Erde gebildet wird. Die Leitung
18 ist mit den Platten eines Transistors 7-2 verbunden, der genauso aufgebaut und angeschlossen ist wie der
Transistor T-I, so daß das Signal auf der Leitung 18
umgekehrt auf der Leitung 20 erscheint, die genauso ist wie die Leitung 16. Daher empfängt die Leitung
20 ein Potential, welches dem ursprünglich auf die Eingangsleitung 14 gegebenen Potential entspricht.
Bei einer Rechtsverschiebung wird das Signal auf der Leitung 20 durch den an den Transistorschalter 5-2
angelegten Impuls der zweiten Phase auf die Leitung »Aus« und somit in die Eingangsleitung 14 der nächsten
Zelle 12 verschoben.
Um nach links zu verschieben, ist die Leitung 22 über Leitung 24 mit Leitung 18 über Schalter S-3 verbunden.
Ein Impuls der Phase 3 an 5-3 schiebt das Signal auf der Leitung 18 auf die Leitung Ϊ6 der Zelle
12, welche durch den~Transistor T-I die Umkehrung
des Signals auf ihrer Leitung 14 erhält. Das Signai auf Leitung 18 wird auf der Leitung 20 der Zelle 10
durch deren Transistor T-I umgekehrt, und entspricht
dem Signal auf der Eingangsleitung 14 der Zelle 12. Dieses Signal wird durch einen an den Schalter 5-4
angelegten Impuls der Phase 4 über die Leitung 26; welche an Leitung 20 angeschlossen ist, den Transistorschalter
5-4 der Zelle 10 und die den Transistor 5-4 mit der Eingangsleitung 14 der Zelle 10 verbindende
Leitung 28 verschoben.
Jede Zelle kann als statische Speichereinheit betrieben werden, indem man abwechselnd ihre Schalter
5-1 und 5-4 an Stelle der Schalter 5-2 und 5-3 mit einem Impuls versorgt. Der Impuls auf dem Schalter
5-1 führt die Leitung 20 auf das Potential der Leitung 14, welches durch den Schalter 5-4 wieder auf die Leitung
14 zurückgeschoben wird, um das gespeicherte Bit zu halten.
Daten können in die Zellen eingeschrieben werden, indem das entsprechende Potential an deren Eingangsleitung
14 angeregt wird. Die Schalter 5-2 und 5-4 dürfen dabei keinen Potentialkonflikt auf der Leitung
14 zu verursachen. Daten können von der Leitung 16 über die Ausgangsleitung 22 ausgelesen werden,
wenn keiner der Schalter 5-2 und 5-4 arbeitet, und auch, wenn die Zelle im statischen Zustand steht,
während nur die Schalter 5-1 und S-4 abwechselnd arbeiten.
Fig. 3 zeigt die Einschreib- und Ausleseverbindungen der Zelle 10 unter der Annahme, daß es sich
um eine Datenzelle in Position K im Ausführungsbeispiel der F i g. 2 handelt. Daten werden nur in Datenzellen
geschrieben oder gelesen, die sich in der Position K befinden, und nur, solange nicht verschoben
wird. Da im statischen Zustand die Schalter S-I und 5-4 abwechselnd einen Impuls erhalten und eine
Schreibphase nicht mit einem Impuls für 5-4 zusammenfallen darf, wird der Impuls der Phase 4 über ein
UND-Glied 30 an die Datenzeilen geleitet, dessen anderer Anschluß über einen Inverter 32 ein Signal zur
Schreibsteuerung empfängt. Gleichzeitig mit dem Schreibsteuersignal werden Daten in die Leitung 14
eingelesen. Ein 1-Signal betätigt einen Transtorschalter 34 zur Übertragung einer positiven Spannung + V
auf der Leitung 35 zur Leitung 36 und zur Leitung 14. Ein 0-Signai betätigt den Transistorschalter 37,
so daß die Leitung 14 über die Leitungen 38 und 39 mit Erdpotential verbunden wird.
Aus jeder Zelle 10 werden die Daten von einem Anschluß über die Leitung 22 und einen Inverter 40
ausgelesen auf eine Leitung LESEN. Der Inverter ist nötig, da die Leitung 22 ein invertiertes Potential gegenüber
dem auf der Leitung 14 führt. Es ist keine Sperrschaltung erforderlich, da das Auslesen nur
stattfinden kann, während die Schalter 5-1 oder S-4 einen Impuls erhalten, und nur diese Schalter werden
im statischen Zustand gepulst. Die Ausgangsleitung 22 läuft auch zum Schalter 5-3 der Position 1.
Die Ausleseschaltung für die Adressenzellen der Position K zur Veigleichersc'haltung kann dieselbe
sein. Sie arbeitet zunächst, wenn sich die Zelle im statischen Zustand befindet und danach, wenn K die gewünschte
Seite nicht enthält, während jede neue Seite und ihre Adresse von der Position K-I in die Position
K geschoben wird. Während jeder Linksverschiebung einer Suche, in welcher die Schalter S-3 unc
5-4 abwechselnd einen Impuls erhalten, ersetzt dei neue invertierte geschobene Adressenwert den vor
herigen Wert auf der Leitung 22, und die Auslese schaltung kehrt ihn wieder auf den geschobenen Wer
um. Das Auslesen von Daten und Adressen kann voi der Leitung 26 ohne Umkehrung erfolgen, würde je
doch zusätzlich zur Leitung 22 eine weitere Auslese leitung erfordern, was zu einer anderen Konstruktion
der Zelle 10 gegenüber den übrigen Zellen oder ζ einer zusätzlichen und unbenutzten Ausleseleitung i
den anderen Zellen führen würde.
Fig. 4 zeigt geeignete Phasen-Schiebeimpuls-Vei
bindungen, für die Schalter S-I und 5-4 der Positic nen K (Zelle 10, Fig. 3) und K-I (Zelle 12. Fig. 3
Der Impuls für die erste Phase wird irrt dem 5-1 Schalter aller Zellen über ein UND-Glied 41 verbur
den, dessen anderer Anschluß entweder durch ein S
gnal HALTEN oder durch ein Sign^J RECHTSVERSCHIEBUNG
über das ODER-Glied 42 vorbereitet wird. Der Impuls für die Ph^se 2 wird an eine Leitung
angelegt, die mit den 5-2-Toren aller Zellen, mit Ausnahme
der Position K, über ein UND-Glied 44 verbunden ist. Der andere Eingang wird durch ein Signal
RECHTSVERSCHIEBUNG vorbereitet. Im Falle der Position K wird der Impuls für Phase 2 über ein
ODER-Glied 46 angelegt, um 5-4 zu schalten. Der Schalter 5-2 der Position K ist außer Betrieb, weil er
nur bei einer Rechtsverschiebung betätigt wird und die Position AT daran nicht teilnimmt. Der Schalter 5-1
wird bei einer Rechtsverschiebung von der Leitung der ersten Phase gepulst, und der Schalter 5-4 von
der Leitung der zweiten Phase über das ODER-Glied 46.
Der Impuls für Phase 3 wird an eine Leitung, die über das UND-Glied 48 an die Schalter 5-3 ailei Zellen
führt, angelegt. Der andere Anschluß des UND-Gliedes erhält das Signal LINKSVERSCHIEBUNG.
Der Impuls der Phase 4 wird an eine Leitung angelegt, die direkt mit dem Schalter 5-4 der Zellen A-I bis 1
verbunden ist. Mit den Zellen der Position A ist dieselbe Leitung über das UND-Glied 30 und das
ODER-Glied 46 vermittels des UND-Gliedes 50 verbunden, desM. anderer Anschluß entweder das Signal
LINKSVERSCHIEBUNG oder das Signal HALTEN über das ODER-Glied 52 erhält.
Die gerade beschriebene Steuerschaltung ist in Fi g. 4 im gestrichelten Rechteck enthalten und kann
als Schiebesteuerung der Fig. 5 benutzt werden.
Fig. 5 zeigt eine Steuerschaltung für die Register einer Klasse gemäß dem Ausfuhrungsbeispiel in den
Fig. 1 und 2. wobei Schieberegister und Verbindungen
nach Fig. 3 und 4 verwende! sind. Es sind d Datenregister
und α Adressenregister. \ on denen nur das erste und letzte dargestellt sind, sowie ein Kennzeichenbitregister
Fund die Positionen A' (Zugriff). A-I (Nächste) und 1 (Weiteste) dargestellt. Die beiden
Verschiebeschleifen für die Register sind wie in F i g. 2 mit L1 für die linke Schiebeschleife einschließlich Position
K und L1 für die rechte Schiebeschleife ausschließlich
Position K bezeichnet.
Die Adressenbits der Position A des Adressem egisters
werden über Leitungen 100 an die Anschlüsse einer Adressenvergleichseinheit ACU geleitet. Jedes
A-Positionsbit der Datenregister hat eine Ausgangsleitung 102, die von der Ausgangsschaltung der F i g. 3
zu einem UND-Glied /4-3 führt, zu dessen anderem Anschluß eine Leitung 104 führt. Die beiden Eingangbleitungen
106 und 107 von den beiden UND-Gliedern /4-2 sind an die Leitungen Ein-1 und Fin-0
eines jeden Bit nach Fig. 3 angeschlossen. Die UND-Glieder A-3 haben Datenausgangsleitungen
108 zur Übertragung der Daten an die Benutzereinheit des Systems. Die UND-Glieder A-2 haben Eingangsleitungen
SCHREIBEN-I und SCHREIBEN-O von der Datenquelle des Systems. Der andere Anschluß
der beiden UND-Glieder isl mit der Lcliung
104 verbunden. Die Eingangsleitungen zu den Anschlüssen 112 der Α-Positionen der Adressenregister
werden nur benutzt, wenn am Anfang alle Register
der Klassen geladen werden, und können 7. B. von
einem Zähler kommen.
Die A-Posilion des Kennzeichenregisters kann wie
in Fig. 3 Schreibverbindungen haben, hai jedoeh keine Ausleseanschluß. Sie hat eine Eingangsleitung
KENNZEICHEN EINS von der Leitung 104 zur Eingabe-1-Leitung und zum UND-Glied 30 der Eingabeschaltung.
Weiterhin hat die Position einen Eingang KENNZEICHEN NULL vom UND-Glied /4-7 zur
Eingabe-0-Leitung und zum UND-Glied 30 der Eingabfcschaltung. Ein Auslesen ist vorgesehen von der
Kennzeichenbitposition A-I, deren Schaltung dieselbe sein kann wie in Fig. 3. Das Auslesen erfolgt
über die Leitung 110, über einen Inverter wie in Fig. 3, auf einen Anschluß des UND-Gliedes A-6.
ίο Fordert eine Benutzungseinheit Zugriff zu einer
Seite an, so sendet sie die Adresse dieser Seite über die Leitung 118 an die UND-Glieder A-I, von wo
die Bits über Leitungen 120 an die Bitpositionen des Speicheradressenregisters MAR geleitet werden. Die
Bits vom MAR kommen wiederum durch die Leitungen 122 auf passende Anschlüsse der Adressenvergleichereinheit
ACU. Die in Fig. 5 gezeigten Leitungen und Tore entsprechen den a-Adressenrtgistern.
die natürlich α derartige Leitungen und Tore enthalten.
Die ACU kann eine konventionelle Vergleichsschaltung benutzen, die ein Ausgangssignal »PASS!
NICHT« erzeugt, wenn eines der verglichenen Bits nicht übereinstimmt, und ein Ausgangssignal
»PASST«, wenn alle verglichenen Bits gleich sind. Die /ICfZ-Schahung in Fig. 5a wird anschließend beschrieben.
Bei dem MAR handelt es sich um ein konventionelles Speicherregister, welches seine 1- oder
0-Bitwerte auf die Leitungen 122 leitet.
Gleichzeitig mit dem Laden des MAR sendet die Benutzercinheit ein Signal SUCHE über das ODER-Glied
124, und eine Leitung VERGLEICH auf die Vergleichsschaltung ACU. Wenn die angeforderte
Adresse die Adresse der zuletzt adressierten Seite ist. befindet sich diese Seite in der Position A, und die
ACU liefert ein Ausgangssignal »PASST« und zeigt damit der Benutzereinheit an, daß die gewünschte
Seite in Zugriffsposition steht. Das Ausgangssignal auf der »PASST«-Leitung geht außerdem zur Leitung
104 und den UND-Gliedern /4-2, um die gegebenenfalls
durch die Benutzereinheit auf den Leitungen SCHREIBEN-I oder SCHREIBEN-2 gelieferten
Datensignal an die Eingabeschaltung der Datenzellen der Α-Position anzulegen. Die Benutzereinheit
liefert außerdem ein Signal SCHREIBSTEUE-RUNG, um die Schalter 5-4 (Fig. 3) zu sperren. Das
PASST-Signal auf der Leitung 104 bereitet auch die UND-Glieder A-3 zum Auslesen vor, so daß die Benutzereinheit
wahlweise lesen oder schreiben kann. Es bereitet auch einen Anschluß des UND-Gliedes
Ad vor, dessen anderer Anschluß das Kennzeichenbit
1 in Position A-I erhält, daß das UND-Glied ein
Signal KLASSE VERFÜGBAR an die Benutzereinheit abgibt, welches anzeigt, daß die Benutzereinheit
eine weitere Suche beginnen kann, sobald sie ihre Lese- oder Schreiboperation beendet hat. Die Lese-SchreiS-Tore
A-2 und A-3 bleiben solange offen, wie die Benutzereinheit die Suchleitung erregt.
Wenn die angeforderte Adresse nicht in der A-Posiiion
steht, setzt das resultierende ACU-Ausgangssi-
i5o gnal »PASST NICHT« eine entsprechende Verriegelung,
die in der Zeichnung mit NML bezeichnet ist. Das Aiisgangssignal NML EIN geht über die Leitung
126 zum ODER-Glied 124. um die ACU im Such-Vergleichszustand
zu verriegeln. Außerdem werden die Eingabetore A-I für die angeforderte Adresse,
welche vorher von dem Signal NML EIN über den Inverter 128 und die Leitung 130 vorbereitet waren,
jetzt wieder abgeschaltet. Das Ausgangssignal NML
EIN bereitet außerdem einen Anschluß des UND-Gliedes A-A vor, dessen anderer Anschluß durch das
Fehlen des PASST-Signals auf der Leitung 104 vorbereitet
ist, welches über die Leitung 132, den Inverter 134 und die Leitung 136 läuft. Das Ausgangssignäl
des Tores A-A auf der Leitung 138 wird auf die Leitungen
für Linksverschiebung der Schiebesteuerung gegeben. Die Haltesteuerleitungen der Schiebesteuerung,
die vorher durch Fehlen eines Aiasgangssignals
auf der Leitung NML Ein über die Leitung 14(K den
Inverter 142 und die Leitung 144 eingeschaltet waren, werden jetzt durch den negierten Ausgang von der
Leitung NML EIN abgeschaltet.
Bei Beendigung der ersten Linksverschiebung wird ein Anschluß des 3-Weg-UND-Gliedes A-7 vorbereitet
durch das Ausgangssignal NML EIN über die Leitung 46, eine Schiebeverzögerung 148 und eine Leitung
ISO. Ein zweiter Anschluß dieses UND-Gliedes wird vorbereitet durch die Abfühlleitung 110 für das
Kennzeichenbit 1, die dieses Kennzeichen in Position K-I am Anfang des vorhergehenden Zyklus über die
Leitung 152, eine Schiebezyklusverzögerung 154 und die Leitung 156 abluhlte. Wenn die erste Linksverschiebung
keinen erfolgreichen Vergleich ergibt, bereitet das resultierende Ausgangssignal auf der Leitung
»PASST NICHT« den dritten Anschluß des UND-Gliedes /1-7 über die Leitung 157 vor, wa«; ?u
einem Auseangssignal von diesem UND-Glied auf der Leitung KENNZEICHEN NULL führt, die zum
Nulleingangskreis des Kennzeichenbits in Position K läuft und diesen von 0 auf 1 ändert. Dadurch soll das
Kennzeichenhit der vorher in Psoition K stehenden Seite als einziges auf 1 gehaLen werden, da es jetzt die
zuletzt gebrauchte Seite ist, die schließlich fur die Position AM bestimmt ist.
Wenn andererseits die erste Linksverschiebung einen erfolgreichen Vergleich erbringt, sperrt das Fehlen
des »PASST NICHT«-Ausgangssignals das Tor /1-7, während das vorhandene PASST-Ausgangssignal
auf der Leitung 104 die Leitung KENNZEICHEN EINS vorbereitet, die in diesem Fall nicht zur
Wirkung kommt, da das Kennzeichen bereits 1 steht. Bei jeder Linksverschiebung nach der ersten Verschiebung,
in der eine Übereinstimmung vorliegt, wird sie jedoch wirksam. Wenn kein Eingangssignal
PASST NICHT zum UND-Glied A-I vorliegt, wird dadurch ein Konflikt zwischen den Signalen KENNZEICHEN
EINS und KENNZEICHEN NULL verhindert, wenn die gewünschte Seite in. der Position
K-I steht.
Wenn die erste Linksverschiebung ein erfolgreiches Vergleichsergebnis bringt, wird das PASST-Signal an
die Benutzereinheit gegeben und die Lese- und Schreibtore werden vorbereitet. Außerdem wird
durch das PASST-Signal auf der Leitung 104 das UND-Glied /1-4 abgeschaltet durch den Inverter
und über die Leitung 158 ein Anschluß durch das Ausgangssignal der Verriegelung auf der Leitung
NML EIN vorbereitet wird. Das Tor A-S bereitet die Rcchtsschiebeleitungen der Fig. 4 vor, um eine ersie
Rechtsverschiebung durchzuführen, und zwar über die Leitung 160. Da hier angenommen wird, daß die
gewünschte Seite bei der ersten Linksverschiebung gefunden wurde, setzt die erste Rechtsverschiebung
die Seite, welche zuletzt in der Zugriffsposition K stand und die das Kennzeichenbit 1 hatte, auf die Position
ΚΛ, während die Position K für den Zugriff im Haltezustand verbleibt.
Während das Kennzeichenbit 1 in die Position Kl
geschoben wird, bereitet sein Auslesen auf die Leitung 110 einen Anschluß des Tores /1-6 vor, dessen anderer
Anschluß durch den PASST-Ausgang auf die Leitung 104 vorbereitet ist. Der Ausgang vom Tor /1-6 schaltet
die NML-Verriegelung über die Leitung 162 aus und
sendet das Signal KLASSE VERFÜGBAR zur Benutzerstation, Das Fehlen des Ausgangssignals auf der
Leitung NML EIN schaltet das Tor A-S ab, hält das ίο Tor A-A abgeschaltet und stellt alle Registerpositionen
über die Leitung 140 auf HALTEN zurück, dazu den Inverter 142, die Leitung 144 und die HALTE-Verbindungen
der Fig. 4.
Wenn die gewünschte Seite nicht durch den ersten und zweiten Vergleich lokalisiert wird, läuft die
Linksverschiebung weiter, bis die Seite die Position K erreicht. Das vorhandene Ausgangssignal auf der Leitung
NML EIN und das fehlende Ausgangssignal auf der Leitung 104 halten das Tor A-A vorbereitet und
schalten das Tor AS sowie die HALTE-Verbindungen
ab. Das resultierende PASST-Ausgangssignal erzeugt dann dieselben Operationen, wie sie gerade fur
den Fall einer Übereinstimmung bei der ersten Verschiebung beschrieben wurden. Allerdings liegt die
Anzahl von Rechtsverschiebungen höher als 1 und ist gleich der Anzahl von Linksverschiebungen, die zur
Lokalisierung der gewünschten Seite durchgeführt wurden.
Die Vergleicherschaltung der in Fig. 5 a gezeigten ACU arbeitet mit Antivalenztoren 170, deren beide
Eingangsanschlüsse an die Leitungen 100 von den K-Positionsadressenbits bzw. 122 von den MAR-Adressenbits
angeschlossen sind. Die Ausgangsleitungen 172 der lore 170 sind mit dem ODER-Glied 174
verbunden. Die Ausgangsleitung 176 des ODER-Gliedes ist an einen Anschluß eines ersten UND-Gliedes
178 und über den Inverter 180 an einen Anschluß eines zweiten UND-Gliedes 178 angeschlossen.
Die anderen Anschlüsse der UND-Glieder 178 und 182 liegen an der Vergleicherleitung der Fig. 5.
Ein Ausgang vom Tor 178 wird an die Leitung PASST NICHT angelegt, wogegen ein Ausgang vom UND-Glied
182 an die PASST-Lehung gelegt wird.
Da eine Antivalenzeinheit mit zwei Eingangsan-Schlüssen nur bei unterschiedlichen Eingängen ein
Ausgangssignal liefert, erzeugt jegliche Differenz zwischen den Werten entsprechender Bits auf den Leitungen
100 und 122 ein Ausgangssignal der Antivalenzschalfjng 170. das über das ODER-Glied 174 auf
die Leitung 176 und über das UND-Glied 178 auf die Leitung PASST NICHT geleitet wird. Dasselbe
Signal gelangt über den Inverter 180 auf die PASST-Leitung.
Fig. 6 zeigt eine Modifikation des Teiles der in Fi g. 5 gezeigten Schaltung, in welchem das Kennzeichenbitregister
und die zugehörigen Steuerungen weggelassen und durch einen Zweiweg-Zähler mit Steuerungen ersetzt werden. Die mit Fig. 5 identischen
Schaltungen tragen dieselben Bezugszahlen.
Die Daten- und Adressenregister und die Verbindungen zu und von ihnen sowie die Benutzereinheit können
dieselben sein wie in Fig. 5 und sind daher in Fig. 6 nicht gezeigt.
Der Block 200 in Fig. 6 kann jeden geeigneten
65 Zähler darstellen, der in einer Richtung aufwärts die
Anzahl von Linksverschiebungen der Schiebeschaltung bei einer Suche bis zum Auffinden der gewünschten
Seite und dann in entgegengesetzter Richtung oder
ma 1-1 η /onn
If
abwärts die Rückstellungen auf O zählt, die durch eine
Ausgabe signalisiert werden. Wegen der günstigen Anpassung an die in Fig. 4 gezeigte Steuerschaltung
wird für den Zähler 200 angenommen, daß es sich um ein statisches 2-Weg-Schieberegister derselben
Art handelt, wie die Adressen- und Datenregister der Fig. 5, der außerdem genauso an die Schiebesteuerungen
der Fig. 4 angeschlossen ist. Wenn die Register der Klasse am Anfang geladen sind, wird eine
positive Eins in die Zelle der Position 1 am rechten Ende des Zählers gesetzt, wie es durch die gestrichelte
Linie mit der Beschriftung EINSATZ EINS in F i g. 6 dargestellt ist. Alle anderen Zellen stehen auf Null.
Wenn die Daten- und Adressenregister in Fig. 5 nach links verschoben werden durch das UND-Glied
Λ-4 und die Links-Schiebesteuexschaltung der F i g. 4,
wird der Zähler 200 gleichzeitig damit duich dieselbe Steuerschaltung nach links geschoben und überträgt
so bei jeder Verschiebung nacheinander die Eins von der Position 1 auf die folgenden Zellen. Er zähii so
die Anzahl der Linksverschiebungen aufwärts, vie es durch die Linksschiebeschleife in Fig. 6 dargestellt
ist. Wenn die gewünschte Seite lokalisiert und die Daien- und Adressenregister durch das UND-Glied A-S
und die Rechtsschiebeschaltung der Fig. 4 nach rechts verschoben sind, wird der Zähler 200 gleichzeitig
mit den anderen Registern nach rechts verschoben, wie es in F i g. 6 durch die Rechts-Schiebeschleife dargestellt
ist. Wenn die abwärtsgezählte Zahl die aufwärtsgezählte Zahl erreicht, steht die am Anfang der
Suche in der K-Position befindliche Seite in der Position K-I und der Wert 1 ist in die Zählerposition 1
zurückgeführt, wo er über die Leitung 202 zum Tor A-6 ausgelesen wird. Das hat dieselben Folgen wie
das Auslesen des Kennzeichens 1 von der Position K-I des in Fi g. 5 gezeigten Ausführungsbeispiels, die
Rückstellung aller Register und des Zählers 200 in den Haltezustand.
Während der in Fig. 6 gezeigte Zähler ähnlich arbeitet wie das in Fi g. 5 dargestellte Kennzeichenregister,
benötigt er die in Fig. 5 erforderliche Schaltung zum Ändern des Kennzeichenbits von Oauf 1 und umgekehrt
nicht. Die zur Rückführung der zuletzt adressierten Seiten in die Position K-I erforderliche Zeit
kann ;ii-gekürzt werden durch eine zweite Linksschiebeschlcjo
für die Register, die die Position K ausschließt, und Steuerungen, die eine Linksverschiebung
der Positionen K-I bis 1 in dieser zweiten Schleife veranlassen, wenn in der ersten Linksschiebeschleife
mehr als Ki 2 Verschiebungen erforderlich sind, bevor die gewünschte Seite in der Position K steht. Wenn
also die angeforderte Seite bei Beginn der Suche in der Position 1 steht, dann wird durch die vorgeschlagene
Änderung die zuletzt adressierte Seite in die Position K-I gesetzt, wenn die Seite auf Position 1 die
Position K erreicht. Somit ist weiter keine Verschiebungerforderlich.
In ähnlicher Weise wird die Anzahl weiterer Verschiebungen, die erforderlich sind, nachdem
die gewünschte Seite durch eine Anzahl N>K/'2 von Verschiebungen lokalisiert ist. verkürzt um K-N.
Die Ersparnis an Zugriffszeit nach Adressierung einer
von der Position K weit entfernten Seite wird jedoch nicht soweit reduziert, daß dadurch die erforderliche
zusätzliche Schiebe- und Steuerschaltung gerechtfertigt wäre.
In Fig. 8 wird eine Betriebsschaltung für eine Klasse von dynamischen Einweg-Schieberegistern ge-/eiüt.die
genauso organisiert und verschoben werden.
wie die in Fig. 7 gezeigten Register. In dieser Figur sind die Registerpositionen genauso bezeichnet wie
in Fig. 7, dabei sind lediglich die Positionen A1, A^
und Aw der Gruppe A dargestellt. Mehrfachleitun-
gen, die im FaUe der Schiebeschleifen gleich der Anzahl
der betroffenen Register sind und bei den Daten- und Adressen-Eingabe- und -Ausgabeieitungen
gleich der Anzahl der Daten- bzw. Adressenbits sind,
werden durch breite Linien dargestellt.
ίο Die dynamischen Einweg-Schieberegister können
von beliebiger Art sein. Sie können z.B. nur die in Fig. 3gezeigteRechts-Schiebeschaltungsein(14, 71.
16, Sl, 18, Γ2.20, Sl), die durch einen zweiphasigen
Impulszugbetrieben wird, der abwechselnd die Schal-
ter S-I und S-2 betätigt. Auslesesignale werden in F i g. S direkt von den Schiebeleitungen abgenommen,
während die Seiten in die Leseposition der Schleife gebracht werden und dort abgenommen werden. Daten
werden in die Eingabeleitungen der £ vl-Position
eingelesen, die auf sich selbst schiebt, und für welche die Eingabeschaltung gemäß Fig. 3 benutzt werden
kann, solange die UND-Schaltungen gesperrt sind, durch welche die Verschiebung erfolgt. Da die Schiebeimpulse
gleichmäßig und in nur einer Richtung anas gelegt werden, ist keine Impulssteuerschaltung wie in
Fig. 4 notwendig. Änderungen in den Schiebeschleifen
werden durch die UND-Glieder gesteuert. Die Schieberichtung in die und aus den Registern läuft
in Fig. 8 nach unten.
Wenn die Schaltung der Fig. S nicht im Suchbetrieb
läuft, arbeiten die beiden Registergruppen A-I
bis /4-60 und S-I bis B-3 sowie die mit E A beschrieteten
Eingabe-Ausgabeposition in den Schiebeschleifen, die in Fig. 7 mit 1 bzw. 1 ODER 2 bezeichnet
sind. Im Falle der /!-Gruppe umfaßt diese Schleife die Schiebeleitungen 300, die an die Ausgangsanschlüsse
aller Registerbits in der Position /1-60 und duich die UND-Glieder 302 an die Leitungen 304
angeschlossen sind, die auf die Eingangsanschlusse der Bits in der Position /4-60 zurückführen. Im Falle der
B-Gruppe umfaßt die Schleife die Schiebeleitungen 306, die an die Ausgangsanschlüsse aller Registerbits
in der Position B-3 und über die UND-Glieder 308
an die Leitungen 310 angeschlossen sind, die auf die
Eingangsanschlusse der Bits in Portion ß-1 zurückführen.
Im Falle der Eingabe-Ausgabe umfaßt die Schleife die Leitungen 312, die an die Ausgangsanschlüsse
eines jeden Bits und über die UND-Glieder 314 an die Leitungen 316 angeschlossen sind, die auf
die entsprechenden Eingänge zurückführen. Die UND-Glieder 302, 308 und 314 werden noch nachfolgend
beschrieben.
Wenn die Benutzereinheit durch eine Schaltung, wie sie in F i g. 5 gezeigt ist, einen Zugriff fordert, scn-
det sie die gewünschte Adresse über Leitungen ADRESSE EIN durch die UND-Glieder 318 und die
Leitungen 320an das Speicheradressenregister MAR.
welches seinerseits die entsprechenden Anschlüsse einer Adressenvergleichereinheit ACU über Leitungen
322 vorbereitet. Die Benutzereinheit hat außerdem eine leitung SUCHE, die über das ODER-Glied 324
und eine Leitung VERGLEICH die ACU erregt. Wie in Fig. 5, liefert die ACU, die in Fig. 5a gezeigt ist,
ein Ausgangssignal PASST, wenn der Vergleich erfolgreich
ist und PASST NICHT wenn der Vergleich nicht erfolgreich verläuft. Wie in F i g. 5 schaltet das
PASST NICHT-Signal eine entsprechende Verriegelung NML ein, deren Ausgangssignal auf eine Leitung
fJML EIN geleitet wird. Dieses Signal verriegelt die
aq\] und wird über die Leitung 326 zum ODER-riied324
und einer Vergleichleitung geleitet. Außerdem schaltet dieses Signal die UND Glieder 318 ab
"ber den Inverter 328 und die Leitung 330. Somit weiden der ACU keine Adressenbits mehr von der
via Position über die Leitungen ADRESSE AUS zugeführt. Die UND-Glieder 380 versorgen ah ACU
'edoch stattdessen mit Adressenbits über die Leitun-J
382 Die Adressen der Positionen in der A-GruPPe
in der ^CU werden mit der angeforderten
Adresse im MAR verglichen, während sie nacheinander von der Position A-59 auf die Position /1-60 geschoben
werden.
pie ,4-Verriegelung versorgt über die Leitung 384.
eine Schiebeverzögerung 386 und eine Leitung 388 einen Anschluß des UND-Gliedes 390, dessen anderer
Anschluß durch ein Ausgangssignal von der ACU auf der PASST-Leitung über die Leitung 392 und Uw
Schiebeverzögerung 393 versorgt wird. Das Tor 390 versorgt über" die Leitung 394 einen Anschluß der
UND-Glieder 396, deren andere Anschlüsse mit den entsprechenden Bitausgabeleitungen 356 von der Po
sition ß-3 verbunden sind. Die UND-Glieder 396 neben
Bitwerte von den Leitungen 356 auf die Eingange der Position A-I der Gruppe A über die Leitung 398.
nas UND-Glied 390 versorgt außerdem über die Le-itune400.
die mn der Leitung 394 verbunden ist. einen d-r Anschlüsse der UND-Glieder 402, deren anaere
Anschlüsse mit den Schiebausgangsleitungcn von Position
,4-60 verbunden sind. Die UND-Glieder 402 sehen die Bitwerte \on der Position ,4-60 an die entsprechenden
Eingange der EM-Positionen üb-r d^
T rituimen 404. Die Leitung 400 versorgt außerdem
über die Leitung 406 und das ODER-Glied 368 die
UND-Glieder 370.
Wenn eine Übereinstimmung bei einem Vergleich mit einer Adresse von den Leitungen A ADRESSE
AUS auftritt, schaltet das resultierende Ausgangssienal
auf der PASST-Leitu-ig die Verriegelung A über
die Leitung 407 ab. Dadurch werden die UND-Glieder 380 abgeschaltet und weitere /ICt/-Vergleiche mit
Adressen von den Leitungen A ADRESSE AUS verhindert Der Ausgang auf die PASST-Leitung schaltet
jedoch auch die NML-Verriegelung ;ibcr der Leitung
375 ab die über den Inverter 328 die UND-Glieder 132 wieder einschaltet, so daß ein Adressenvergleich
mit der Adresse auf den Adressenausgangsleitungen bei der nächsten Verschiebung vorgenommen wird.
Der Ausgang zur PASST-Leitung schaltet auch die R VF-Verriegelung ein und gibt außerdem Signale an
die Rechnereinheit über die Verzögerung 342
Bei der nächsten Verschiebung wird aas UND-Glied
390 durch die Verzögerungen 386 und 393 versorgt wodurch eine Verschiebung in der Schielte
der Fig. 7 erfolgt, in welcher die Gruppe A C und
H als eine Einheit verschoben werden, so daß A-M) in die EM-Position C, die E /!-Position in die Position
ΒΛ und ß-3 in die Position ΑΛ geschoben werden
InFiU 8 ist diese Schiebeschleife durch die Leiumgen
356 vom Ausgang von ß-3, die UND-Glieder 396 und die Leitungen 398, welche nach A-I fmu.n.
die UND-Glieder 402 und die Leitungen 404 als Verbindung χ on ,4-60 mit der Verschiebung nach EM
und die UND-Glieder 370 und die Leitungen 372 so-Da die B-Verriegelung aus war und die
die Leitungen 394 bzw. 400 geschaltet werden.
der NML-Verriegelung und —
Auseanessienal auf der Leitung NML EIN tet wirdTwird der andere Anschluß des UNL 352 abgeschaltet. Dieser Anschluß,kommtvonv
Auseanessienal auf der Leitung NML EIN tet wirdTwird der andere Anschluß des UNL 352 abgeschaltet. Dieser Anschluß,kommtvonv
ίο eansssignal des UND-Gliedes 390 überteandie
Leitung 394 angeschlossene Leitung406 den Imerte
408 und die Leitung 410. Die UND-Glieder 30-wer
den ebenfalls für diese eine Verschiebung ^geschal
tet. da sie durch den negierten Ausgang vom UNL
Glied 390 eingeschaltet sind, der über die Leitung,4 und
394. den Inverter 414 und die an die V°rberei
lungsanschliisse der UND-Glieder 302 fuhrenuen
Leituna 41d lauft. H^crhriehe-
Nach Beendigung dieser emen gerade beschnebe
*o nen Verschiebung schaltet das UND-Glied 390 ab
da die /4-Verrieglung abgeschaltet ,st. Die: UND
Glieder 302, 308 und 314 werden durch die oben er
klarte Schaltung vorbereitet, so daß die normale Verschiebung
in den Schleifen 1 bzw. 1 ODER 2 der Fi u. " wieder aufgenommen wird.
Um den richtigen Betrieb der Schaltung, die sie
steuern ^nerzuftel.en, sollten die Verzögerungen
386 und 393 ein Ausgangssignal wahrend eines vollen
Schiebezyklus nach der Verzögerung des einen Schiebez\klus !iefern. . ,. c- h.
Wie bereits gesagt, können Daten in die Eingabeleitung
λ B. durch die EingabeschaUung,de,Fi |^
einlesen werden, während die UND-Glieder^314
in den Datenleitungen so gesperrt werden daß die
3, neuen Daten diejenigen ersetzen, die sonst über diese
Leitungen in der £//!-Schleife umlaufen
Wie bereits gesagt, kann die Verwendung einer
zwei ten ACU erwünscht sein, die gle.chze.fg; die
Adressen von A ADRESSE AUS vergleicht wah rend die ACU der Fig. 8 die Adressen von EM vergleicht.
Durch wenige Änderungen in der Steuer
«haltung kann eine gleichzeitige Betätigung der
beiden .4CtZs bewirkt werden, so daß eine Überein
«immune mit einer Adresse von den Leitungen « ADRESSE AUS und eine Übereinstimmung von
45 de^UMtungen A ADRESSE AUS dieselben Folgen
hainWdem £'*'£. S gezeigten Ausführungsbeispiel
wi d die Adresse der leite in der /^-Position von
5o EM-Adressengabeleitungen über Leitungen
5 ADRESSE AUS an die UND-Glieder 332 geleitet.
Zum Zeitpunkt einer Anforderung sind die LIND
Seder 332 vorbereitet von der im abgeschalteten
Zustand befindlichen Leitung PASST NlCH 1 über « den nverter 328, die an die Leitung 330 angeschlos-55
^Leitung 334 und das ODER-Glied 336 sow die zu den anderen Anschlüssen der UND-Gliede
332 fuhrenden Leitungen 338. so daß die Bitweru
der Leitung ADRESSE AUS an die zugehörigen An-5o
£i IuS ACU auf den Leitungen 340 geleitet wer
dC Wenn beim ersten Versuch eine Ubereinstimmunj
festgestellt wird, liefert die ACU ein Ausgangssgna
auf die PASST-Leitung und weiter an die Benutze ι 65 Ä. indicscm Fa.. jedoch über eineVerzögerun,
342 Pas Ausuanussignal auf der PASST-Le.tu.,
scha.tet auch \m„c ^e-Schreib-Vernegegng »
Fig. 8 ein. deren Aiisnangssignal auf die UNJ-' υ
der 344 zur Übertragung von Schreibdaten von der Benutzereinheit über die DATEN EIN-Leitungen an
die Eingabeleitungen der EM-Position vorbereitet. Außerdem bereitet dieses Signal die UND-Glieder
346 zum Auslesen der Daten von der E//4-Position über die DATEN AUS-Leitungen vor, die an die BE-NUTZER-Leitungen
angeschlossen sind. Die Lese-Schreib-Verriegelung wird von der Benutzereinheit
über ein Signal R/W FERTIG abgeschaltet. Die Positionen der B-Gruppe und die EM-Position schieben
weiter in den durch die Leitungen 306 bzw. 312 dargestellten
Schleifen, da die entsprechenden 11ND-Glieder
308 bzw. 314 von der abgeschalteten Leitung NML EIN über den Inverter 348, die Leitung 350.
das UND-Glied 352 und die Leitung 354 eingeschaltet sind. Die /4-Gruppe schiebt außerdem auf sich
selbst weiter, da ihre UND-Glieder unter den angenommenen Umstanden eingeschaltet bleiben.
Wenn beim ersten Vergleich keine Übereinstimmung zustandekommt, schaltet das resultierende
Ausgangssignal der NML-Verriegelung die B-Verriegelung
ein. Der Ausgang der B-Verriegelung ändert die Schiebeschleifen der ß-Positionsgruppc und
der EM-Position auf die Schleife 2 der Fig. 7, so dab
sie zusammen eine Schleife bilden.
Der Ausgang der B-Verriegelung wird außerdem auf den 3-Schiebezähler geleitet, der Verschiebungen
der drei Positionen in der Gruppe B zählt. Der 3-Schiebezähler
gibt ein Ausgangssignal auf eine Leitung AUS, wenn 3 Verschiebungen erfolgt sind. Das
Ausgangssignal der B- Verriegelung schaltet den Zähler auf die Signale der Schiebcschaltung und hält die
UND-Glieder 332 uber die Leitung 374 und das ODER-Glied 336 vorbereitet, um Adressen von den
Adressenausgangsleitungen an die ACU zu leiten. Wenn eine Übereinstimmung auftritt, während die
B- Verriegelung eingeschaltet ist, schaltet das resultierende
Ausgangssigna! auf der PASST-Leitung die B-Verriegelung
uber die Leitung 377 ab. Dadurch werden die UND-Glieder 358 und 370 abgeschaltet, und
die Verschiebung in der Kombination von EM-Schleifen und ß-Schleife 2 der Fig. 7 wird beendet.
Die unabhängige Verschiebung der Gruppe 8 und E/A in den Schleifen 1 der Fi g. 7 wird wieder aufgenommen,
da der Ausgang der PASST-Leitung die NML-Verriegelung über die Leitung 375 abschaltet,
und die UND-Glieder 308 und 314 wieder vorbereitet, wozu der Ausgang der Leitung NML EIN durch
den Inverter 348 umgekehrt iwrd. Das resultierende Signal auf der PASST-Leitung signalisiert der Benutzereinheit
und setzt die R/W-Verriegelung, wie oben erklärt. Das Abschalten der 5-Verriegelung
setzt den 3-Schiebezähler auf 0 zurück. Die Verschiebung der Positionenin der /!-Gruppe in der Schleife 1
oder 2 der Fig. 7 läuft weiter.
Wenn bei eingeschalteter ß-Verriegelung keine
Übereinstimmung auftritt, schaltet das Ausgangssignal
vom 3-Schiebezähler auf der Leitung AUS die B-Verriegelung ab, und schaltet eine /!-Verriegelung
ein. Das Abschalten der B-Verriegelung schaltet den Eingang zum ODER-Glied 364 über die Leitung 362
ab. aber der Ausgang von der /4-Verriegelung liefert
ίο ein Signal über die Leitung 376, so daß die E/A- und
ß-Positionen weiter in derselben Einzelschleife liegen, die die Leitungen 356 und 357 bilden. Die A-Posiiionen
liegen weiter wie vorher in einer separaten Schleife.
«5 Die Ausgangsleitung der /!-Verriegelung ist auch
über die Leitung 378 mit den UND-Gliedern 380 vei bundcn,
deren andere Anschlüsse an die Leitungen A ADRESSE Al S angeschlossen sind, die der Leitung
A AUS in Fig. 7 entsprechen. Das Abschalten der B-Verriegelung schaltet die Eingangsleitung 374
zum ODER-Glied 336 ab. und da die andere dorthin führende Eingangsleitung 334 ebenfalls von der Leitung
NML EIN über den Inverter 328 abgeschaltet ist, sind die UND-Glieder 332 jetzt abgeschalte*
Line Steuerschaltung für das statische Einbahn-Schieberegister
der Fig. 9 ist nicht gezeigt, da diese sehr ähnlich sein kann wie die in Fig. 8 gezeigte, besonders
bei Verwendung nur einer ACV. In diesem Ausfuhrungsbeispiel ist es von Vorteil, eine zusätzliche
Verschiebung in der Kombination ElN-AUS-B' vorzusehen (Leitungen 356. 357 und zugehörige
UND-Glieder in Fig. 8), wenn die geforderte Adresse nicht dort steht, so daß die zuletzt adressierte
Position in die EA- Position zurückgeführt und nicht wegen der Übereinstimmung von /T-AUS (.-4
ADRESSE AUS in Fig. 8) durch die Schleife 2 der Fig. 9 nach AA geschoben wird
Die Anzahl der Positionen in den Gruppen A und B oder A' und B' der Fig. 7 bis V kann sich nach
bedarf ändern, die einzige dazu in der Steuerschaltung erforderliche Änderung betrifft den 3-SCHIEBEZÄHLER
der Fig. 8. der zur Anzahl von Positionen in der Gruppe B oder B' passen muß.
♦5 Im Ausfuhrungsbeispiel der F i g. 8 ist die Verzögerung um eine Verschiebung des Signals an die Benuizereinheit auf der PASST-Leitung nicht nötig, wenn die angeforderte Adresse in den Positionen E/A oder B steht. Es soll lediglich sichergestellt werden, daß die Benutzereinheit nicht liest oder schreibt, bevor die angeforderte Seite von der /!-Gruppe in die EM-Position geschoben wurde, wenn die angeforderte Adresse in einer /!-Position steht.
♦5 Im Ausfuhrungsbeispiel der F i g. 8 ist die Verzögerung um eine Verschiebung des Signals an die Benuizereinheit auf der PASST-Leitung nicht nötig, wenn die angeforderte Adresse in den Positionen E/A oder B steht. Es soll lediglich sichergestellt werden, daß die Benutzereinheit nicht liest oder schreibt, bevor die angeforderte Seite von der /!-Gruppe in die EM-Position geschoben wurde, wenn die angeforderte Adresse in einer /!-Position steht.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
t-'Xi i-i
3865
Claims (9)
1. Informationsspeicher mit Schieberegistern, insbesondere zur Speicherung von großen Datcr.-mengen,
die in Seiten geordnet sind, bei relativ kurzer Zugriffszeit, mit nacheinanderfoigenden
Registerpositionen, deren jede Datenbits und Adressenbits speichern kann, mit einer Zugriffsposition
zur Datenein- und -ausgabe, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen zwei oder mehreren Speicherschleifen (A und B) eine Zugriffsposition
(C) angeordnet ist, die mil einer Adressenerkennungsschaltung verbunden ist, die
die Seitenandressen mit den gewünschten Adressen vergleicht, und daß eine Verschiebesteuerung
die Verschiebung der Seiten in den genannten Speicherschleifen so steuert, daß diejenigen Seiten,
auf die zuletzt Zugriffe erfolgt sind, in Positionen stehen, aus welchen sie vor den anderen Seiten
in die Zugriffsposition geschoben werden können, wenn nicht Zugriff auf eine andere Seite gwünscht
ist.
2. Informationsspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberegister
bzw. Speicherschleifen (A, B und C) jeweils als Umlauf register über einen Rückkopplungsweg (1)
ausgebildet sind, daß übej weitere Verbindungsleitungen (2) der Eingang eines Schieberregisters
mit dem Ausgang eines anderen verbunden ist. Und daß über weitere Leitungen (3) der Ausgang
des letzten Schieberregisters (B) mit dem Eingang des ersten (A) verbunden ist.
3. Informationsspeicher nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ku Schleifen verbundenen nach rechts und links verschiebenden Register (A, B und C) Seiten bzw.
Gruppen einer Registerschleife, die die Zugriffsposition enthält, wenn die gewünschte Seite nicht
In dieser Position steht, in einer Richtung ver Schieben, bis sie in der Zugriffsposition steht, und
daß danach die anderen Seiten oder Gruppen in der anderen Richtung in einer Schleife verschoben
Werden, die die Zugriffsposition nicht enihält, so daß die Seite, die vorher in der Zugriffsposition
Wand, so gespeichert ist, daß sie als nächste wieder In die Zugriffsposition geschoben werden kann,
»vorauf sie die Schieberrichtung ändert, so daß die Seiten bzw. Gruppen so geordnet werden, daß die
!zuletzt verlangten zunächst und die zuerst verlangten am weitesten entfernt von der Zugriffspofcition
stehen.
4. Informationsspeicher nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Speicherschleifen (A, B und C) jeweils eine Seite enthalten, die gleichzeitig verschoben werden.
5. Informationsspeicher nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste und dritte Speicherschleife mit einer Zugriffspostion ausgestattet sind und die erste Speicherschleife
keine Zugriffsposition enthält.
6. Informationsspeicher nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Speicherschleife
mit einer Adressenerkennungsschaltunj» verbunden ist, die die Anwesenheit der gewünschten
Seite in dieser Speicherschleife feststellt und die Steuerung des Schieberegisters bzw. der Speicherschleife
veranlaßt, diese Seite in die Zugriffs-
position zu verschieben.
7. Informationsspeicher nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die
Zugriffspostion bildende Speicherschleife von der ersten Speicherschleife abschaltbar ist, so daß eine
vierte selbständige Speicherschleife gebildet wird.
8. Informationsspeicher nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum
Verschieben von Seiten einer Klasse eine Speicherschleife mit einer Zugriffspostion angeordnet
ist, daß zur Verschiebung der anderen Seiten der Klasse nach dem Verschieben der einen Seite der
Klasse in die Zugriffsposition eine zweite Speicherschleife ohne Zugriffspostion angeordnet ist,
daß deren Inhalt als nächste Seite wieder in die Zugriffsposition geschoben wird, worauf die Verschieberichtung
geändert wird.
9. Informationsspeicher nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei Zugriff
zur gewünschten Seite die Verschiebung in einer Speicherschleife unterbrochen wird.
IC. informationsspeicher nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Speicherschleife (Ll) aus Registern besteht, deren Inhalt in der Schleife verschoben wird, wenn
beim Aoressenvergleich keine Übereinstimmung von der Position (K) vorliegt, wodurch die zuletzt
in Position (K) stehende Seite mit ihren Kennzeichenbits auf 1 in die Position 1 der Klasse und die
letzte Seite in der Position (K-I) in die Position (Kl) gesteuert verschoben wird, worauf die
Adressenbits der neuen Seite in Position (K) mit den angeforderten Seiten verglichen werden.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2165765B2 true DE2165765B2 (de) | 1974-03-07 |
| DE2165765C3 DE2165765C3 (de) | 1974-10-03 |
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Legal Events
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |