DE1449365C3 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE1449365C3 DE1449365C3 DE1449365A DE1449365A DE1449365C3 DE 1449365 C3 DE1449365 C3 DE 1449365C3 DE 1449365 A DE1449365 A DE 1449365A DE 1449365 A DE1449365 A DE 1449365A DE 1449365 C3 DE1449365 C3 DE 1449365C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- word
- memory
- register
- flip
- circuit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000015654 memory Effects 0.000 claims description 105
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 69
- 238000003860 storage Methods 0.000 claims description 28
- 238000000605 extraction Methods 0.000 claims description 23
- 238000012546 transfer Methods 0.000 claims description 17
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 11
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 claims description 10
- 238000012432 intermediate storage Methods 0.000 claims description 4
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 4
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000013075 data extraction Methods 0.000 claims 2
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 claims 1
- 238000013479 data entry Methods 0.000 claims 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 15
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 11
- 230000006870 function Effects 0.000 description 8
- 230000002688 persistence Effects 0.000 description 6
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 5
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 5
- 238000011161 development Methods 0.000 description 4
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 3
- 230000008569 process Effects 0.000 description 3
- 230000008521 reorganization Effects 0.000 description 3
- 230000001629 suppression Effects 0.000 description 3
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 2
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 2
- 210000004072 lung Anatomy 0.000 description 2
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 2
- 230000008707 rearrangement Effects 0.000 description 2
- 239000002887 superconductor Substances 0.000 description 2
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000012093 association test Methods 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 1
- 238000012217 deletion Methods 0.000 description 1
- 230000037430 deletion Effects 0.000 description 1
- 239000003292 glue Substances 0.000 description 1
- 229910052734 helium Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000001307 helium Substances 0.000 description 1
- SWQJXJOGLNCZEY-UHFFFAOYSA-N helium atom Chemical compound [He] SWQJXJOGLNCZEY-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 1
- 230000006386 memory function Effects 0.000 description 1
- 229910052758 niobium Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010955 niobium Substances 0.000 description 1
- GUCVJGMIXFAOAE-UHFFFAOYSA-N niobium atom Chemical compound [Nb] GUCVJGMIXFAOAE-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000001208 nuclear magnetic resonance pulse sequence Methods 0.000 description 1
- 238000004091 panning Methods 0.000 description 1
- 230000002085 persistent effect Effects 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 102220226390 rs5030803 Human genes 0.000 description 1
- 238000005070 sampling Methods 0.000 description 1
- 229910052715 tantalum Inorganic materials 0.000 description 1
- GUVRBAGPIYLISA-UHFFFAOYSA-N tantalum atom Chemical compound [Ta] GUVRBAGPIYLISA-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
- 239000011800 void material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11C—STATIC STORES
- G11C19/00—Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers
- G11C19/32—Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using super-conductive elements
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11C—STATIC STORES
- G11C15/00—Digital stores in which information comprising one or more characteristic parts is written into the store and in which information is read-out by searching for one or more of these characteristic parts, i.e. associative or content-addressed stores
- G11C15/06—Digital stores in which information comprising one or more characteristic parts is written into the store and in which information is read-out by searching for one or more of these characteristic parts, i.e. associative or content-addressed stores using cryogenic elements
Landscapes
- Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)
- Memory System Of A Hierarchy Structure (AREA)
- Machine Translation (AREA)
- Discharge Of Articles From Conveyors (AREA)
Description
speicherte Datenwörter entnommen werden. Es besteht deshalb keine Gewähr, daß eine feste Adresse
ihre Gültigkeit behält.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung anzugeben, bei der die Nachteile von Keller- oder
Stapelspeichern hinsichtlich der erläuterten Einschränkungen beim Zugriff zu gespeicherten Datenwörtern
für eine Entnahme derselben aus dem Speicher durch Anwendung der Prinzipien des Hauptpatentes vermieden
werden. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß bei einem Speicher der eingangs
angegebenen Art die Wortbereiche in Richtung der Wortstellenspalten über je ein Zwischenregister miteinander
verbunden sind, daß der erste oder oberste Wortbereich zur Aufnahme des jeweils zuletzt einzugebenden
Datenwortes dient, daß bei jeder Eingabe eines neuen Datenwortes die in den Wortbereichen
bereits enthaltenen Datenwörter über die Zwischenregisterzum nächstniedrigeren Wortbereich überführbar
sind und daß die Entnahmefolge der Datenwörter durch die Ordnungsbestimmungsschaltungen abweichend
von der Eingabefolge festgelegt ist.
Verschiedene vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind aus den Ansprüchen
ersichtlich. Nachfolgend ist ein Alisführungsbeispiel der Erfindung an Hand von Zeichnungen beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild einer Einrichtung nach der Erfindung,
F i g. 2 ein Kryotronschaltelement, wie es im Ausführungsbeispiel
verwendet wird,
F i g. 3 eine vereinfachte Darstellung des Kryotrons
nach h" i g. 2, das in der F i g. 4 Verwendung findet, und
F i g. 4 die Zusammensetzung der F i g. 4a bis 4f, die ein detailliertes Schaltbild der Einrichtung nach
F i g. 1 angeben.
Die F i g. 1 zeigt einen sogenannten Kellerspeicher oder Stapelspeicher, der aus einer Anzahl Wortregister
10, 12 und 14 besteht. Unmittelbar über dem ersten Wortregister 10 ist ein Einschreibregister 16
angeordnet, über welches die Daten von einer Leitung 18 in den Speicher eingegeben werden. Zwischen jedem
der Wortregister ist ein Zwischenregister 20, 22 vorgesehen. Jedes der Zwischenregister 20, 22 dient zur
Übertragung von Informationen aus dem Wortregister über dem jeweiligen Zwischenregister in das
darunter befindliche Wortregister. Eine solche Übertragung von Informationswörtern findet statt, wenn ein
neues Wort in den Speicher eingegeben wird. Sobald daher ein neues Wort in das Einschreibregister 16
eingeschrieben wird, erfolgt eine Verschiebung des Wortes im Wortregister 10 in das Zwischenregister 20.
Wenn dann das neue Wort aus dem Einschreibregister 16 in das erste Wortregister 10 geschoben wird, wird
das vorher im Wortregister 10 gespeicherte Wort aus dem Zwischenregister 20 in das zweite Wortregister 12
übertragen. In dergleichen Weise werden die Wörter in
den übrigen Wortregistern um jeweils ein Register nach unten verschoben, wenn immer ein neues Wort
in den Speicher eingeschrieben wird. Die Einschreiboperation sowie die zugeordnete Verschiebeoperation
wird unter der Steuerung einer Schreibsteuer-Einrichtung 24 bewirkt. Eine Schreib- und Verschiebeoperation
kann gestartet werden durch Betätigung eines Start-Schalters 26, der über eine ODER-Schaltung
28 mit der Schreibsteuereinrichtung 24 verbunden ist.
Mit dem in der nach nachfolgenden Beschreibung verwendeten Ausdruck »stapeln« wird die Eingabe und
Speicherung von Information im Speicher bezeichnet. Für das Einschreibregister wird gelegentlich der Ausdruck
»oberstes Register« verwendet. Diese Begriffe sind lediglich auf die Funktion bezogen und stehen in
keiner Beziehung zu der physischen Anordnung. Die Wörter können beispielsweise ebensogut von unten
nach oben oder von links nach rechts im Speicher
ίο verschoben werden. Wesentlich ist vielmehr, daß die
Wörter jeweils nur durch ein erstes Register in den Speicher eingegeben werden können.
Die Entnahme der Wörter aus dem Speicher wird wie beim Gegenstand des Hauptpatents durch die im
Speicher enthaltenen Informationen bestimmt. Die Wörter können auf der Grundlage einer Folgeordnung
von Nummern, die in besonderen Feldern eines jeden Wortes gespeichert sind, ausgewählt und gelesen
werden. Diese Auswahl von einzelnen Wörtern zum Zwecke der Entnahme wird ausgeführt durch die
Lesesteuer-Einrichtung 30. Der Aufbau und die Arbeitsweise dieser Einrichtung und der mit ihr verbundenen
Schaltkreise der Register 10, 12 und 14 wird ausführlich in Verbindung mit den F i g. 4a
bis 4f beschrieben werden. Eine Leseoperation kann durch Betätigung eines Schalters 32 eingeleitet werden,
der über eine ODER-Schaltung 34 mit der Lesesteuer-Einrichtung verbunden ist.
Die Lese-steuer-einrichtung 30 ist mit einem Ausgang
36 versehen, auf dem ein Signal jeweils dann erscheint, wenn die Entnahme eines einzelnen Wortes
ausgeführt ist. Es ist möglich, eine Anordnung so zu betreiben, daß jedes gelesene Wort sofort wieder über
das Einschreibregister 16 in den Speicher eingegeben wird. 1st eine solche Betriebsart erwünscht, so kann
das Signal auf der Leitung 36 über einen Schalter 38 und die ODER-Schaltung 28 zum Start der Schreibsteuerschaltung
24 Verwendung finden. Die Schreibsteuerschaltung 24 besitzt eine Ausgangsleitung 40,
auf der ein Ausgangsimpuls normalerweise am Ende einer jeden Schreiboperation auftritt. Für die vorerwähnte
Betriebsart kann das Signal auf Leitung 40 über den Schalter 42 und die ODER-Schaltung 34
zur Lesesteuer-Einrichtung 30 geführt werden und diese erneut starten. Es kann so eine Neuordnung des
Speicherinhaltes erfolgen, so daß die Ordnung der Wörter in den Speicherregistern im umgekehrten Verhältnis
zu der Ordnung steht, in der die Wörter für die Entnahme ausgewählt wurden. Erfolgt diese Auswahl
auf Grund einer numerischen Ordnung, dann werden die Wörter im Speicher ebenfalls in numerischer
Ordnung gespeichert.
Die Schreibsteuer-Einrichtung 24 enthält Speichereinrichtungen für jedes Wortregister zur Anzeige,
welche Wörter bereits entnommen undzur Neuordnung wieder eingespeichert wurden. Die Lesesteuer-Einrichtung
30 arbeitet nur dann, wenn mindestens ein Wort im Speicher steht, das nocht nicht gelesen und
neu geordnet worden ist. Wenn daher die Neuordnung vollzogen ist, erfolgen keine weiteren Entnahmen,
und kein weiterer Impuls erscheint auf der Leitung 36.
Einzelheiten dieser Einrichtungen sind in Verbindung mit den F i g. 4a bis 4f beschrieben.
Die Anordnung nach F i g. 1 kann vorteilhaft mit Kryotronschaltkreisen, die Kryotronschaltelemente
realisiert werden. Die F i g. 4a bis 4f zeigen ein vereinfachtes Detailschaltbild einer derartigen Realisierung.
Bevor nun auf die Erläuterung dieser An-
7 8
Ordnung eingegangen wird, soll eine kurze Beschrei- etwa zehn, hundert oder mehrere tausend Wörter
bung der Kryotrons und der von den Fig. 4a bis 4f speichern zu können. Ebenso dient es der Vereinverwendeten
Kryotrondarstellung in Verbindung mit fachung, wenn im Beispiel nur Wortregister für zweiden'
F i g. 2 und 3 gegeben werden. ziffrige Wörter dargestellt sind. Durch Hinzufügung
Der Ausdruck »Kryotron«, wie er in der vorliegen- 5 von weiteren Speicher-Flip-Flops kann die Wortgröße
den Beschreibung verwendet wird, bezieht sich auf beliebig erweitert werden. Die Speicher-Flip-Flops des
Kryotrontor-Einrichtungen, die aus einem Material ersten Wortregisters 10 (Fig. 4b) sind mit 6QA und
bestehen, welches normalerweise supraleitend ist, 60 5 bezeichnet. Die Flip-Flops in den Wortregister 12
wenn es auf einer sehr niedrigen Temperatur gehalten und 14 (F i g. 4d und 4f) tragen die entsprechenden
wird. Solche Temperaturen lassen sich beispielsweise io Benennungen 62A, 625, 64A und 645. Die entdurch
Eintauchen in flüssiges Helium erreichen. .Diese sprechenden Speicher-Flip-Flops im Einschreibregister
Kryotrontoreinrichtungen enthalten einen Haupt- oder 16 (F i g. 4b) sind mit 66 A und 665 bezeichnet, und
Torleiter vom supraleitfähigen Material und einen diejenigen in den Zwischenregistern 20 und 22 sind
separaten Steuerleiter, der so angeordnet ist, daß er mit 6SA, 685 und 7OA, 705 benannt,
im Strom führenden Zustand ein Magnetfeld erzeugt, 15 Das Prinzip der Wortspeicherung im Stapelspeicher
das den Torleiter veranlaßt, zumindest einige seiner wurde in Verbindung mit F i g. 1 erklärt. Die F i g. 4 a
supraleitenden Eigenschaften aufzugeben, so daß der bis 4f zeigen die Schaltungseinzelheiten zur Verwirk-Torleiter
normälleitend wird. lichung dieser Speicherfunktion. Die Figuren zeigen
F i g. 2 zeigt eine solche Kryotroneinrichtung 44, in ferner Einrichtungen zur Auswahl und zum Lesen der
der eine Steuerwicklung 46 ein Torelement 48 um- 20 gespeicherten Wörter auf der Basis einer numerischen
gibt. Der zu steuernde Strom fließt durch das Tor- Ordnung, wie sie durch eine Information gegeben
element 48 zwischen Klemmen 50 und 52, und der die wird, die in einem oder mehreren Feldern der ge-Steuerung
bewirkende Steuerstrom fließt durch die speicherten Wörter selbst enthalten ist. Der erste Teil
Wicklung 46 zwischen Klemmen 54 und 56. der Beschreibung ist insbesondere auf diejenigen Teile
In F i g. 3, in der die gleichen Bezugsziffern für ent- 25 des Systems gerichtet, die sich auf die Entnahmeoperasprechende
Teile verwendet werden, ist das Kryotron tion beziehen. Darauf folgt die detaillierte Beschreivon
F i g. 2 vereinfacht dargestellt. Der einzige Unter- bung der Anordnung in bezug auf die Speicherfunkschied
besteht darin, daß die Wicklung 46 einfach tion.
durch einen quer über dem Torelement 48 liegenden Die Flip-Flops der Wortregister und die zugeord-
Leiter dargestellt ist. Diese vereinfachte Darstellung 30 neten Einzelheiten werden beispielsweise an Hand des
für ein Kryotron wird in allen folgenden Figuren, die Flip-Flop 60 Λ erläutert, welcher die höchste Stelle
Kryotronausführungen zeigen, verwendet. In diesen im ersten Register 10 bildet. Wie in der Zeichnung
Systemen können die Schaltungsleitungen oder -drähte angezeigt, bedeutet ein Kryotronstrom im rechten
und der Steuerleiter 46 jedes Kryotrons aus einem Zweig des Flip-Flop 6QA die Speicherung einer
sogenannten »harten« Supraleitermaterial, wie Niob 35 binären 0. Andererseits bedeutet die Anwesenheit
oder Blei, bestehen. Dagegen kann das Torelement eines Stroms im linken Zweig des Flip-Flop 6OA die
jedes Kryotrons aus einem »weichen« Supraleiter- Speicherung einer binären 1. Der Flip-Flop 6QA
material, wie Tantal oder Zinn, bestehen. Der ver- sowie die Flip-Flops der höchsten Wertstellen der
wendete Strom ist so beschaffen, daß der Strom in der übrigen Register werden über eine Leitung 112A
Steuerwicklung 46 ein magnetisches Feld erzeugt, das 40 gleichbleibend mit Strom versorgt,
den Wert des kritischen Feldes übersteigt und so den T
Torleiter 48 normalleitend macht. Das Feld übersteigt Leseoperation
aber diesen kritischen Wert nicht in bezug auf die Wie bereits in Verbindung mit F i g. 1 erklärt wurde,
Steuerwicklung 46 und die Verbindungsleitungen, und erfolgt die Auswahl eines Wortes für eine Leseoperadaher
bleiben diese Elemente supraleitend. 45 tion auf der Basis des numerischen Wertes einer InWenn
zwei Torleiter elektrisch parallel geschaltet formation, die in einem oder mehreren der Felder des
sind, wobei der eine supraleitend und der andere Wortes enthalten ist. Die Auswahl für eine Entnahme
normalleitend ist, fließt ein zu der Parallelschaltung kann dabei von einem extremen numerischen Wert
fließender Strom vollständig durch den supraleitenden zum nächsten derartigen Wert fortschreiten. Es kann
Torleiter, obwohl der andere Torleiter vielleicht nur 50 daher eine Entnahme von einzelnen Wörtern vom
einige Zehntel eines Ohm Widerstand aufweist. Wenn Wort mit dem niedrigsten Wert bis zu dem mit dem
nun der normalleitende Torleiter supraleitend werden höchsten Wert oder umgekehrt vom Wort mit dem
kann, fließt der Strom weiterhin durch den Ursprung- höchsten Wert bis zu dem mit dem niedrigsten Wert
lieh supraleitenden Torleiter. Der Strom wird also erfolgen. Die Beschreibung bezieht sich auf eine Entdurch
einen ausgewählten Pfad geleitet, der supra- 55 nahmefolge vom niedrigstwertigen zum höchstwertigen
leitend gehalten wird, und der Strom fließt selbst Wort. Es sind jedoch nur geringfügige Abänderungen
dann weiterhin in diesem Pfad, wenn nachträglich der Einrichtung notwendig, um diese Folge in ihr
andere Parallelpfade supraleitend werden. Gegenteil umzukehren.
In den Fig. 4a bis 4f sind die verschiedenen Ab- Grundsätzlich führt die Schaltung einen spaltenschnitte
entsprechend den Blöcken nach F i g. 1 60 weisen Vergleich eines jeden Wortes mit einem jeden
durch strichlierte Linien abgeteilt, und jeder solche der anderen Worte durch, wobei die Spalte der
Abschnitt ist in der oberen linken Ecke mit der höchsten Stelle den Vorrang hat. Es wird daher bei
gleichen Nummer versehen, die der entsprechende der Entnahmefolge vom Wort mit dem niedrigsten
Block in F i g. 1 trägt. Wie in F i g. 1 sind auch hier zum Wort mit dem höchsten Wert ein Wort, welches
nur drei Wortregister 10, 12 und 14 in den F i g. 4 b, 65 eine binäre 0 enthält, für Vergleiche in den niedrigeren
4dund4f dargestellt. Es ist selbstverständlich, daß die Stellen festgehalten, während ein Wort, welches eine
dargestellte Einrichtung abweichend hiervon in jeder binäre 1 enthält, zurückgewiesen wird, da es offengewünschten Größe ausgebildet werden kann, um sichtlich nicht das Wort mit dem niedrigsten Wert sein
I 449 365
9 10
kann. Enthalten jedoch andere Wörter in ihren höchsten schaltung umfaßt eine Eingangsleitung 144/4, die an
Stellen binäre Einsen, so müssen sie alle in der aus- eine nicht dargestellte Stromquelle angeschlossen ist.
gewählten Klasse für weitere Vergleiche registriert Der Strom auf dieser Leitung durchfließt entweder das
werden, da eine Unterscheidung nicht möglich ist. Kryotron 146/4 oder das Kryotron 148Λ sowie das
Diese Prinzipien werden in jeder Stelle angewendet, S Kryotron 150/4. Da die Steuerwicklung des Kryotrons
bis das Wort (oder Wörter) mit dem niedrigsten Wert 146 A einen Teil des O-Anzeigezweiges 88 A desSpeicher-
ausgewählt ist. zustandsanzeiger bildet, wird das Kryotron 146/4
In der beschriebenen Schaltung wird diese Funktion stets normalleitend, wenn immer eine 0 im Flip-Flop
wie folgt verwirklicht: Der O-Zweig des Flip-Flop 6OA auf Leitung 8SA angezeigt wird. Der Strom
60/4 enthält die Steuerwicklung eines Kryotrons 114/1 io auf Leitung 144/1 wird dadurch gezwungen, durch
und der 1-Zweig enthält die Steuerwicklung eines die Kryotrons 148/1 und 150/4 zu Leitung 152A zu
Kryptron 116/4. Diese zwei letztgenannten Kryotrons fließen. Ein Strom in Leitung 152/1 bedeutet somit die
haben die Funktion von Torschaltungen. Sie sind Anwesenheit einer 0. Eine gleichartige Schaltung ist
betätigbar, um den Strom in einer Speicherzustands- für jedes der Wortregister vorgesehen. Im zweiten
anzeigeschaltung von einer Eingangsleitung 16A zu 15 Wortregister sind die betreffenden Kryotrons mit
einem O-Anzeige-Ausgang 88/1 oder zu einem 1-An- 154A, 156A und 158/4 und im dritten Wortregister
zeige-Ausgang 90/4 zu öffnen oder zu sperren. Gleiche mit 160A, 162 A und 164A bezeichnet. Es ist ein-
Kryotrontore zur Speicherzustandsanzeige sind für leuchtend, daß eine Umleitung des Stromes von der
Flip-Flop 62/4 die Kryotrons 118/4 und 120A und ursprünglichen Leitung 144/4 in die Leitung 152/4
für Flip-Flop 64/4 die Kryotrons 122/4 und 124/4. 20 bei irgendeinem der drei Wortregister durch die
Der Strom von Leitung 16A passiert entweder Operation der Kryotrons 146/4, 154/1 und 160A die
Kryotron 114 A oder Kryotron 116 A. Speichert der Existenz von mindestens einer 0 in der Spalte bedeutet,
Flip-Flop 60/4 eine 0, so bedeutet dies, daß ein Strom so daß die Lauter-Einsen-Bedingung nicht erfüllt ist.
in der Wicklung des Kryotrons 114/4 fließt, so daß Die Leitung 152A führt über ein Kryotrpn 166A und
der Strom von Leitung 76/4 zum Tor 116 A umgeleitet 25 geht über in die Steuerleitung 140A, welche die
wird und auf der Ausgangsleitung SSA den Speicher- Lauter-Einsen-Tore 126 A, 130A und 134 A wie vorzustand
0 anzeigt. Ist im umgekehrten Falle im Flip- beschrieben steuert. Es wird angenommen, daß das
Flop 60/4 der Wert 1 gespeichert, so bedeutet dies, Kryotron 16SA im unteren Teil der Zeichnung nordaß
ein Strom in der Steuerwicklung 116 A fließt, so malleitend ist. Wenn die Ordnungssteuerschaltung und
daß der Strom von Leitung 16A beeinflußt wird, 30 die Lauter-Einsen-Anzeigeschaltung der ersten Spalte
durch das Kryotron 114/4 zur Ausgangsleitung 9OA wirksam sind, befindet sich das Kryotron 168/4 im
als Anzeige des Speicherzustandes 1 zu fließen. Aus normalleitenden Zustand. Dies wird verwirklicht durch
der Zeichnung geht hervor, daß der Strom am Aus- eine Auswahl-Unterdrückungs-Funktion, zu deren
gang 88/4 über Leitung 765 weiterfließt, die den Ein- Ausführung ein schematisch dargestellter Schalter
gang einer gleichartigen Speicherzustandsanzeige- 35 MOA dient, durch welchen ein Strom zu der Steuerschaltung
des Flip-Flop 605 der nächstniedrigeren wicklung des Kryotrons 168/1 geleitet wird. Ist der
Ziffernstelle des gleichen Wortes bildet. Ordnungssteuerkreis dieser ersten Spalte zu unter-
Eine Lauter-Einsen-Bedingung wird durch die drücken, dann wird der Steuerschalter 110 A in seine
Kryotrons 126A und 12SA und ihre Schaltverbindun- linke Schaltstellung gebracht, um das Kryotron 166/4
gen geliefert. Entsprechende Schaltungen für das 40 normalleitend und das Kryotron 168 A supraleitend
zweite und dritte Wortregister werden durch die zu machen. Der Strom von Leitung 152 A wird daher
Kryotrons 130A, 132/4, 134/4 und 136/4 gebildet. zu Leitung 138/4 umgeleitet und schließt die Tore
Liegt die Lauter-Einsen-Bedingung in allen wirk- 12SA, 132/4 und 136A der Lauter-Einsen-Schaltung.
samen Flip-Flops der ersten Spalte der Wortregister Wie bereits erläutert, findet, wenn diese Leitung 13SA
vor, dann stellt sich ein Strom auf Leitung 13SA ein, 45 erregt ist, keine Unterscheidung zwischen Nullen und
der die Steuerwicklung des Kryotrons 128A durch- Einsen statt, da der Einsen-Anzeigestrom, beispiels-
fließt. Dadurch wird bewirkt, daß ein jeder Anzeige- weise der Strom auf Leitung 9OA, umgeleitet wird,
strom auf dem Ausgang 9OA des Speicherzustands- beispielsweise durch das Kryotron 126 A um den
anzeigers durch das Tor 126A umgeleitet wird, auf Wortauswahlstrom zum Eingang 765 weiterzuleiten,
den Ausgang 88A trifft und ein Ausgangssignal auf 50 Zurückkehrend zur Beschreibung der Arbeitsweise
Leitung 765 liefert. Liegt andererseits die Lauter- der Kryotrons 146/4, 14SA und 150/4 wird deutlich,
Einsen-Bedingung nicht vor, dann fließt ein Strom daß, wenn eine binäre Eins im Flip-Flop 60/4 existiert,
auf Leitung 140 Λ, der die Wicklung des Kryotrons der resultierende Speicherzustands-Anzeigestrom im
126/4 stromführend macht, so daß der Strom von Zweig 9OA, der die Kontrollwicklung des Kryotrons
Leitung 80/4 zum Tor 12SA umgeleitet wird. Dies 55 148/1 enthält, einen Stromfluß von Leitung 144/4
bedeutet, die Eliminierung des Wortes im Register 10 durch das Tor 146 A bewirkt. Ist eine 1 ebenso in
von der weiteren Auswahloperation, da kein Strom jedem der übrigen Wortregister gespeichert, fließt der
zur Eingangsleitung 765 des nachfolgenden Speicher- Strom weiterhin im rechten Zweig der Schaltung durch
zustandsanzeigers geliefert wird. Der das Tor 12SA die Tore 154/4 und 160A und liefert den Steuerstrom
durchfließende Strom bewirkt statt dessen einen Strom 60 zu Leitung 138/4 als Anzeige einer Lauter-Einsen-
auf der Wortabweiseleitung 138. Gleiche Wortabweise- Bedingung. Ist jedoch, wie oben erwähnt, eine 0 in
leitungen 140 und 142 sind den übrigen Wortregistern einem der drei Wortregister gespeichert, wird der
zugeordnet. Der Strom in der Wortabweiseleitung 138 Strom umgeleitet in den linken Zweig zu Leitung 152 A,
stellt das Gegenteil dar von einem Speicherzustands- da die Lauter-Einsen-Bedingung dann nicht existiert,
anzeigestrom auf der Leitung 765 und von einem 65 Ist ein Wort aus der Gruppe, für die eine Auswahl
Wortauswahlsignal, wie es auf Leitung 76 C erscheinen durchgeführt wird, auszulassen, fließt ein Strom in der
kann. Die Verwendung dieses Stromes wird später entsprechenden Wortabweiseleitung, beispielsweise in
im Detail beschrieben. Die Lauter-Einsen-Anzeige- Leitung 138, zur Steuerwicklung des Kryotrons 1505.
11 12
Wurde das erste Wort von einer Auswahl eliminiert elemente und Schaltungen, die mit jedem der übrigen
durch Ablenkung des Wortauswahlstromes durch das Flip-Flops 62 A, 64 A, 605, 62B und 645 verbunden
Kryotron 128, dann tritt ein Strom an der zweiten sind, im wesentlichen in Aufbau und Wirkungsweise
Ziffer des ersten Wortes in der Steuerwicklung des identisch sind. Ebenso sind die mit den Flip-Flops
Kryotrons 1505 auf. Diese Bedingung würde in Er- 5 60S, 625 und 645 verbundenen Elemente der SpalteB
scheinung treten bei der Anwesenheit einer gespeicher- wie die Elemente A bezeichnet, mit der Ausnahme des
ten 1 im Flip-Flop 60/1 in Verbindung mit einer ge- nachgestellten 5.
speicherten 0 in jedem der Flip-Flops 62A und 64A. Die Anordnung wird durch Impulse von einem
Aus dem Vorhergesagten ist ersichtlich, daß in der Impulsgenerator 232 (Fig. 4f) bekannter Bauart
Lauter-Einsen-Anzeigeschaltung durch eine frühere io betrieben. Der Impulsgenerator 232 startet, wenn er
Abweisung des Wortes, die sich beispielsweise durch ein Startsignal auf Leitung 234 empfängt. Er sendet
einen Strom in der Steuerwicklung des Kryotrons Serien von je drei Impulsen in Folge auf die drei
150A zeigt, die gleiche Steuerfunktion erreicht wird Ausgangsleitungen A, B, und C und setzt das Aussenden
wie durch die Anzeige einer 1, beispielsweise durch derartiger A-, B- und C-Impulse fort, bis er ein Stop-
einen Strom in der Steuerwicklung des Kryotrons 15 signal über Leitung 236 erhält. In jedem Fall wird
14SA. Dies ist richtig, da die Lauter-Einsen-Anzeige- jedoch die laufende Serie von A-, B-, C-Impulsen be-
schaitung die Existenz der Lauter-Einsen-Bedingung endet, nachdem das Stopsignal empfangen wurde,
zu ermitteln hat, wenn immer sie in den verbleibenden Das heißt, wenn das Stopsignal zur Zeit des 5-Tm-
Worten des Bereiches, aus welchem die Auswahl pulses empfangen wird, dann sendet der Generator
durchgeführt wird, auftritt. Andererseits ist festzu- 20 noch einen letzten C-Impuls bevor er stoppt,
stellen, daß die Existenz einer 0 in einem bestimmten Wie vorausgehend erklärt wurde, ist das Ergebnis
Wort einer bestimmten Ziffernstelle nur dann bedeut- der Auswahl eines Wortes, das den niedrigsten Wert
sam ist, wenn das entsprechende Wort als das Wort aufweist, ein Strom auf der Leitung 76C für das erste
mit dem niedrigsten Wert durch den Vergleich der Wort, ein Strom auf Leitung 78C für das zweite
jeweiligen Stellenspalte und der höheren Stellenspalten =5 Wort oder ein Strom auf der Leitung 8OC für das
ausgewählt werden kann. dritte Wort. Ist das entsprechende Wort abgewiesen
Nach der Auswahl eines bestimmten Wortes für worden, tritt statt dessen ein Strom auf den Leitungen
eine Entnahme wird die tatsächliche Übertragung der 138,140 oder 142 für das entsprechende der drei Wörter
Information aus den einzelnen Ziffern-Flip-Flops der auf. Die Steuereinrichtung enthält Kryotrons 238-1
Register durch eine Informationsentnahme und Über- 30 238-2 und 238-3 zur Ermittlung der Auswahl eines
tragungsschaltung ausgeführt. Für den Flip-Flop 60A der drei Wörter des Speichers in Form eines Stromes
z. B. besteht diese Lese- und Übertragungsschaltung auf den entsprechenden Wortauswahlleitungen. Entaus
den Kryotrons 172A und 114A, deren Steuer- sprechende Kryotrons 240-1, 240-2 und 240-3 dienen
wicklungen durch die beiden Zweige des Flip-Flop 60 A zur Ermittlung der Abweisung eines der drei Wörter,
gebildet werden. Entsprechende Lese- und Über- 35 Die Schaltung enthält ferner Kryotrons 238 und 240,
tragungsschaltungen sind dem zweiten und dritten die mit der ,4-Tmpulsleitung des Generators 232 verWortregister
zugeordnet und haben die Bezeichnungen bunden sind. Während einer Leseoperation gelangen
116 A, 178/4, ISOA und 182A. Die zu lesende In- die /4-Impulse über diese Schaltungen zum Bereich des
formation wird mittels der Kryotrons 112 A und 114A zuunterst angeordneten ausgewählten Wortes. Wurde
zu Leseleitungen übertragen, die von Kryotrons 184 Λ 40 das dritte Wort abgewiesen, so ist das Kryotron 240-3
und 186/4 gesteuert werden, wobei der Steuerstrom normalleitend, und#der Strom fließt weiter durch das
durch die Tore 112A oder 114 A erhalten wird. Gleich- Kryotron 238-3. Ähnlich ist es, wenn das zweite
artige Tore sind für das zweite und dritte Speicherwort Wort abgewiesen worden ist, wodurch Kryotron 240-2
mit ISSA, 190A, 192A und 194 A bezeichnet. Die Lese- normalleitend wird und der Strom über Kryotron
leitungen sind über eine Leitung 196 A an eine Gleich- 45 238-2 weitergeleitet wird. Ist das dritte Wort ausgespannungsquelle
angeschlossen. Wenn eine Infor- wählt, dann ist Kryotron 238-3 normalleitend, und die
mation zu lesen ist, liefern die Kryotrons 172Λ oder ^-Impulse laufen über Tor 240-3 zur Leitung 242-3.
V74A einen Impuls, der die Information aus dem Wurde jedoch das dritte Wort abgewiesen und das
Flip-Flop 60A darstellt, über die Kryotrons 184 Λ und zweite Wort ausgewählt, dann gelangt der Strom durch
1S6A zu der Leseleitung 19SA. Der dadurch in der 50 das Tor 238-3 und das Tor 240-2 zur Leitung 242-2.
Leseleitung entsprechend der Information im Speicher Es wird deutlich, daß bei Auswahl des dritten Wortes
6OA eingestellte Strom bleibt auch dann noch auf- und gleichzeitiger Auswahl des zweiten Wortes die
rechterlialten, wenn die Lese- und Übertragungs- Λ-Impulse zur Leitung 242-3 geliefert werden, da sie
schaltung bereits wieder aberregt ist. Dies wird durch nicht in der Lage sind, durch das Kryotron 238-3 zu
die den Kryotronschaltungen innewohnende Speicher- 55 gelangen, sobald sie den Bereich des zweiten Wortes
eigenschaft bewirkt. Die zu lesenden Daten erscheinen erreichen. Die Verbindungen 242-1, 242-2 und 242-3
als Stromsignale auf einer der zwei Leitungen, aus sind die individuellen Stromversorgungsleitungen für
denen sich die Leseleitung 19SA zusammensetzt. Die die Informations-, Übertragungs- und Lese-Schal-Arbeitsweise
der Schaltung ist die gleiche für jedes tungen. Es ist aus dieser Erklärung ersichtlich, daß das
Wortregister und jede Ziffernstelle in jedem Wort. Die 6o in bezug auf die Zeichnung zuunterst befindliche
Steuerungen, welche Stromimpulse zu den Lese- und Wort, das von einer Auswahl betroffen ist, immer zu-Übertragungsschaltungen
der richtigen Wortregister erst ausgelesen wird. Da die Wörter von oben in den zu den richtigen Zeitpunkten liefern, werden später Speicher eingegeben werden, wobei die vorher einim
Detail bei der Erläuterung der Lese-Steuer-Ein- gegebenen Wörter nach unten verschoben werden, berichtung
30 beschrieben. Während die vorausgehende 65 deutet dies, daß die ältesten Speicherwörter nach voll-Beschreibung
sich im wesentlichen speziell auf die zogener Auswahl stets zuerst ausgelesen werden,
mit dem Flip-Flop 6OA verbundenen Schaltelemente Sind alle drei Wörter abgewiesen worden, so gelangt
bezog, sei darauf hingewiesen, daß die Kryotron- der Λ-Impuls durch das Tor 238-1 und betätigt einen
Anzeiger 244. Dieser zeigt an, daß alle Wörter abgewiesen sind, was bedeutet, daß die Leseoperation beendet
ist. Der Anzeiger 244 kann aus einer Verriegelungseinrichtung bestellen, um den Anzeiger in
der Ein-Stellung zu halten, nachdem die Λ-Impulse
aufhören. Die den Anzeiger 244 erregende Leitung enthält ferner die Steuerwicklung eines Kryotrons 246,
das ein Teil eines Steuer-Flip-Flop ist. Dieser Flip-Flop umfaßt die Steuerwicklung eines Kryotrons 248
im gleichen Flip-Flop-Zweig und ein Kryotron 250 im zweiten Flip-Flop-Zweig. Das Kryotrontor 248
überträgt einen 5-Impulsstrom vom Ausgang des
Impulsgenerators 232 über die Leitung 252 zu einer ODER-Schaltung 254, die mit dem Stopimpuls-Eingang
236 des Generators 232 verbunden ist. Wenn daher der das Kryotron 246 enthaltende Flip-Flop
durch den Anzeiger-Einstellstrom gesetzt worden ist, wird das Kryotron 248 supraleitend, und die .S-Impulse
gelangen über das Kryotron 248 zur ODER-Schaltung 254, so daß mit Auftreten des folgenden
C-Impulses der Generator 232 gestoppt wird. Der Durchgang der iJ-Impulse durch das Tor 248 setzt die
Bedingung voraus, daß alle übrigen Wege der B-Impulse
normalleitend sind. Aus der nachfolgenden Beschreibung wird deutlich, daß diese Bedingung stets
dann vorliegt, wenn alle Wörter abgewiesen worden sind und der Indikatorstrom das Kryotron 246 schaltet.
Die Steuerwicklung des Kryotrons 250 ist in die C-Impulsleitung des Generators 232 geschaltet, so
daß der Steuer-Flip-Flop durch denjenigen C-Irripuls
rückgestellt wird, der auf den über das Kryotron 246 den Flip-Flop einstellenden y4-lmpuls folgt. Wenn die
Leseoperation beendet ist, so wird dies durch den Anzeiger 244 angegeben. Das vorbeschriebene Anhalten
des Generators 232 durch den nächstfolgenden Zählimpuls über Kryotron 248 ist daher berechtigt.
Die Operation der ^4-Impulse wird ferner durch die
Kryotrons 238-1 und 240-1 beeinflußt. Es wurde angenommen, daß das Kryotron 256 normalleitend und
das Kryotron 258 supraleitend ist. Dies ist die normale Arbeitsweise der Anordnung, in der der gesamte
Inhalt des Speichers entnommen wird und in der das erste Wortregister in normaler Weise zum Einschreiben
und Speichern eines Wortes wie alle übrigen Wortregister verwendet wird. Eine hiervon abweichende
Betriebsart besteht darin, daß für eine geordnete Entnahme einer Folge von Wörtern im Ordnungsfeld ein
vorausgegebener Begrenzungswert enthalten ist. 1st diese Betriebsart erwünscht, so wird der Grenzwert
in der ersten Wortposition, d. h. im ersten Wortregister, gespeichert. Dies wird ausgeführt, indem in
einfacher Weise das Wort, welches den Grenzwert enthält, als letztes eingeschrieben wird. Mittels einer
Steuerschaltung, die scnematisch durch einen Schalter 260 dargestellt ist, wird ein Steuerstrom von der Wicklung
des Kryotrons 258 umgeleitet. Mit dieser Leitungsumschaltung
wird bewirkt, daß stets dann, wenn die Bedingung erreicht wurde, daß das niedrigstwertige
Wort im Speicher das Wort im ersten Wortregister ist, der über das Tor 240-1 fließende /1-Impulsstrom
durch Kryotron 256 zum Indikator 244 geleitet wird, um das Ende der Entnahmeoperation anzuzeigen und
den Generator 232 stillzusetzen. Ist die Begrenzungsoperation nicht erforderlich, so verbleibt der Schalter
260 in seiner oberen Stellung und hält das Kryotron 256 normaileitend.
Durch einige einfache Änderungen in den Leitungsverbindungen kann die Steuerschaltung für die ge
ordnete Entnahme so ausgebildet werden, daß die geordnete Entnahme mit dem höchstwertigen Wort
beginnt und sich in Richtung der Wörter mit den niedrigeren Werten fortsetzt, bis der ganze Speicherinhalt
ausgelesen worden ist. In einer solchen Betriebsart wird die mit dem Schalter 260 verbundene 'Begrenzungsschaltung
zur Beendigung der Leseoperation ebenfalls dann wirksam, wenn ein bestimmter Grenzwert
erreicht ist. Der Grenzwert stellt in diesem Falle
ίο eine untere Grenze dar.
Der Impulsgenerator 232 kann ursprünglich durch Erregung der Leitung 234 gestartet werden. Dies wird
ausgeführt über eine UND-Schaltung 262, welche koinzidente Signale von der ODER-Schaltung 34 und
einer Eingangsleitung 266 empfängt. Die mit der Leitung 266 verbundene Schaltung dient lediglich
dem Zweck, anzuzeigen, daß die Auswahl- und Abweiseschaltungen wirksam sind und daß mindestens
ein Wort ausgewählt wurde. Sie enthält parallelso geschaltete Kryotrons 268-1, 268-2 und 268-3 sowie
serienweise verbundene Kryotrons 270-1, 270-2 und 270-3. Über eine Leitung 272 erhält die Schaltung von
einer nicht gezeigten Gleichstromquelle Strom zugeführt. Sind alle Worte abgewiesen,^ so sind die
parallelgeschalteten Kryotrons 268-1, 268-2 und 268-3 normalleitend, und es erscheint kein Ausgangssignal
am Eingang der UND-Schaltung 262 auf Leitung 266. Der Strom von Leitung 272 fließt statt dessen durch
die Kryotrons 270-1, 270-2 und 270-3 und erregt einen Anzeiger 274. Dieser wird über die Kryotrons 270
so lange erregt gehalten, wie der Zustand der Abweisung aller Wörter aufrechterhalten bleibt. Wenn
immer jedoch irgendeines der Wörter ausgewählt wurde, macht der entsprechende Auswahlstrom das
zugeordnete Kryotron 270 normalleitend und das zugeordnete Kryotron 268 supraleitend, so daß dem
Strom von Leitung 272 die Möglichkeit gegeben wird, zur UND-Schaltung 262 zu fließen. Es ist daraus ersichtlich,
daß stets bei Auftreten einer Wortauswahl ein Ausgangssignal auf der Leitung 266 zur UND-Schaltung
262 gelangt.
Der folgende Teil der Beschreibung nimmt Bezug auf die Steuerschaltungen in den F i g. 4a, 4c und 4e.
Wie die Zeichnung zeigt, sind die Wortauswahl- und Abweiseschaltungen über Leitungen 276-1, 276-2 und
276-3 mit entsprechenden nicht gezeigten Gleichstromquellen verbunden.
Auf der äußersten linken Seite der F i g. 4 a, 4 c und 4e ist je ein Flip-Flop 277-1, 277-2 und 277-3
für jedes Wortregister angeordnet. Der Flip-Flop 277-1 des ersten Wortregisters umfaßt die Steuerwicklungen
der Kryotrons 278-1 und 280-1. Ist eine Wortposition leer, dann fließt ein Strom in der
Steuerwicklung des Kryotrons 280-1 und bewirkt, daß der Strom von Leitung 276-1 durch das Kryotron
278-1 fließt, das die Wortabweiseleitung vorbereitet. Dies gilt allgemein für die Leseoperation, da aus einer
leeren Wortposition offensichtlich kein Wort auszulesen ist. Es ist ferner zu ersehen, daß dadurch ein
Wortregister als leer betrachtet werden kann,, indem
die Ziffernspeicher-Flip-Flops, wie beispielsweise 60/1 und 6OB, nicht in ihre 0-Stellungen zurückgebracht
werden müssen, solange dieser Wort-Leer-Flip-Flop in seinem Leer-Zustand eingestellt ist. -Rechts neben
jedem der Wort-Leer-Flip-Flops ist ein weiterer Flip-Flop
für jedes Wortregister vorgesehen, welcher als Anzeige dafür dient, ob das Wort bereits ausgelesen
ist. (Selbst wenn es nicht als leer betrachtet wird).
15 16
Diese Flip-Flops sind mit 281-1, 281-2 und 281-3 seine rechte Stellung gebracht. Das Kryotron 320-1
bezeichnet. Der Flip-Flop 281-1 des ersten Speicher- ist dann normalleitend, und der 5-Impulsstrom vom
registers enthält Steuerwicklungen von Kryotrons Tor 308-1 wird durch Kryotron 318-1 zur Steuer-
282-1 und 284-1. Nach jeder Wortentnahme wird wicklung eines Kryotrons 325-1 geleitet, wodurch der
dieser Entnommen-Flip-Flop in den Ein-Zustand ge- 5 Wort-Leer-Flip-Flop 277-1 in seinen Leerzustand
stellt. Diese Einstellung bewirkt einen Stromfluß gebracht wird. Der über die Steuerwicklung des Tores
durch das Kryotron 284-1, so daß der Strom von 325-1 fließende Strom von Leitung 300-1 trifft dann
Leitung 276-1 durch das Kryotron 282-1 fließt, um auf die Leitung 322-1, um ebenfalls den Entnommen-
das Wort für die weiteren Wortauswahlzyklen zu Flip-Flop 281-1 über das Kryotron 324-1 in zuvor
unterdrücken. Letzteres wird ausgeführt durch Um- io beschriebener Weise zu betätigen. Für das zweite
schaltung des in der Wortauswahlleitung fließenden Wortregister enthält die Schaltung das Kryotron
Stromes in die Wortabweiseleitung mittels des Kryo- 318-2, dessen Torleiter mit der Steuerwicklung eines
trons 282-1. Ist ein Wort noch nicht ausgelesen worden, Kryotrons 326-2 in einem Zwischen-Flip-Flop 327-2
dann fließt der Flip-Flop-Strom durch die Wicklung verbunden ist. Diese Schaltung dient zur Einstellung
des Kryotrons 282-1, so daß der Wortauswahlstrom 15 des Flip-Flop 327-2 für einen noch zu erklärenden
durch das Kryotrontor 284-1 in die Wortauswahl- Zweck. Ein gleiches Kryotron 326-3 in einem Flip-Flop
leitung fließen kann. 327-3 ist in Fig. 4e für das dritte Wortregister dar-
Jedem Wortregister ist ferner ein Steuer-Flip-Flop gestellt und in gleicher Weise angeordnet.
296-1, 296-2 und 296-3 zugeordnet. Zweck dieser Die Steuerwicklungen der Kryotrons 324-1, 324-2 Steuer-Flip-Flops ist es, die Information zu ermitteln ao und 324-3 sind mit einer gemeinsamen Leitung 328 und zu speichern, daß das zugeordnete Wortregister verbunden, die einen Entnahmesteuerimpuls liefert, während eines bestimmten Arbeitszyklus wirksam ist. Dieser Steuerimpuls kann zu der Einrichtung geleitet Diese gespeicherte Information wird zum Zweck der werden, welche die aus dem Speicher über die Lei-Zustandsänderungen des Wort-Leer-Flip-Flop und tungen 198 Λ und 198 B entnommenen Daten empfängt, des Entnommen-Flip-Flop verwendet, wie noch be- 95 um dieser Einrichtung die Zeit für eine Datenaufnahme schrieben wird. Die Arbeitsweise dieser Flip-Flops anzuzeigen. Da die Datenübertragung von den Speicherund der zugeordneten Schaltungsteile wird unter Flip-Flops zu den Entnahmeleitungen durch die Λ-Im-Bezugnahme auf das erste Wortregister erklärt. pulse bewirkt wird, ist die 5-Impulszeit passend für Der Flip-Flop 296-1 enthält im rechten Zweig ein die Abtastung der neuen Daten in der empfangenden Kryotron 298-1, dessen Steuerwicklung mit der Ent- 30 Einrichtung. Der Steuerimpulsausgang wird durch nähme- und Übertragungsschaltung verbunden ist, eine geschlossene Schleife realisiert, in welcher der welche die Kryotrons 172A und 174,4 enthält. Wird Strom über Leitung 330 zurückkehrt und über die daher das Wort im ersten Wortregister ausgewählt, so Leitung 314, die ODER-Schaltung 254 und die Leitung gelangen Λ-Impulse über die Informations-Lese- und 236 als Stopimpuls für den Generator 232 verwendet Übertragungs-Schaltung zum Steuer-Flip-Flop 296-1 35 wird.
296-1, 296-2 und 296-3 zugeordnet. Zweck dieser Die Steuerwicklungen der Kryotrons 324-1, 324-2 Steuer-Flip-Flops ist es, die Information zu ermitteln ao und 324-3 sind mit einer gemeinsamen Leitung 328 und zu speichern, daß das zugeordnete Wortregister verbunden, die einen Entnahmesteuerimpuls liefert, während eines bestimmten Arbeitszyklus wirksam ist. Dieser Steuerimpuls kann zu der Einrichtung geleitet Diese gespeicherte Information wird zum Zweck der werden, welche die aus dem Speicher über die Lei-Zustandsänderungen des Wort-Leer-Flip-Flop und tungen 198 Λ und 198 B entnommenen Daten empfängt, des Entnommen-Flip-Flop verwendet, wie noch be- 95 um dieser Einrichtung die Zeit für eine Datenaufnahme schrieben wird. Die Arbeitsweise dieser Flip-Flops anzuzeigen. Da die Datenübertragung von den Speicherund der zugeordneten Schaltungsteile wird unter Flip-Flops zu den Entnahmeleitungen durch die Λ-Im-Bezugnahme auf das erste Wortregister erklärt. pulse bewirkt wird, ist die 5-Impulszeit passend für Der Flip-Flop 296-1 enthält im rechten Zweig ein die Abtastung der neuen Daten in der empfangenden Kryotron 298-1, dessen Steuerwicklung mit der Ent- 30 Einrichtung. Der Steuerimpulsausgang wird durch nähme- und Übertragungsschaltung verbunden ist, eine geschlossene Schleife realisiert, in welcher der welche die Kryotrons 172A und 174,4 enthält. Wird Strom über Leitung 330 zurückkehrt und über die daher das Wort im ersten Wortregister ausgewählt, so Leitung 314, die ODER-Schaltung 254 und die Leitung gelangen Λ-Impulse über die Informations-Lese- und 236 als Stopimpuls für den Generator 232 verwendet Übertragungs-Schaltung zum Steuer-Flip-Flop 296-1 35 wird.
und bringen diesen mittels des Kryotrons 298-1 in den In jedem Operationszyklus wird unmittelbar nach
Ein-Zustand. dem .B-Impuls ein C-Impuls durch den Generator 232
Die iMmpulsleitung vom Generator 232 ist mit erzeugt. Die Funktion dieses Impulses besteht darin,
einer Leitung 300-1 verbunden. Mit Einstellen des die Steuer-Flip-Flops 296-1, 296-2 und 296-3 rückFlip-Flop
296-1 wird dessen Kryotron 308-1 geöffnet, 40 zustellen durch einen Stromfluß in den Steuerwickwodurch
die Impulsübertragung von Leitung300-l frei- lungen der zugeordneten Kryotrons 342-1, 342-2 und
gegeben wird. Wird im umgekehrten Falle dieses Wort 342-3. Diese Impulse dienen des weiteren zur Ernicht
ausgewählt, so werden die 5-Impulse auf Lei- zeugung eines Signals auf einer Leitung 36 als Eintung
300-1 durch das Kryotron 308-1 blockiert. Den gangssignal der ODER-Schaltung 28. Diese Funktion
übrigen Wortregistern sind gleichartige Impulsleitun- 45 wird jedoch später beschrieben,
gen 300-2 und 300-3 zugeordnet. Wird daher kein Wort Die Entnommen-Flip-Flops 281 können zugleich ausgewählt, sind alle diese Leitungen, blockiert und durch eine Rückstellschaltung, die schematisch durch die 5-Impulse fließen durch Kryotron 248, um über einen Schalter 344 dargestellt wird, rückgestellt werden, Leitung 252, ODER-Schaltung 254 und Leitung 236 indem in jeder der Steuerwicklungen der Rückstellden Generator 232 stillzusetzen. 50 kryotrons 346-1, 346-2 und 346-3 über eine Leitung
gen 300-2 und 300-3 zugeordnet. Wird daher kein Wort Die Entnommen-Flip-Flops 281 können zugleich ausgewählt, sind alle diese Leitungen, blockiert und durch eine Rückstellschaltung, die schematisch durch die 5-Impulse fließen durch Kryotron 248, um über einen Schalter 344 dargestellt wird, rückgestellt werden, Leitung 252, ODER-Schaltung 254 und Leitung 236 indem in jeder der Steuerwicklungen der Rückstellden Generator 232 stillzusetzen. 50 kryotrons 346-1, 346-2 und 346-3 über eine Leitung
Das über das Kryotron 308-1 geleitete Signal dient ein Strom erzeugt wird, in welche die Steuerwicklung
zur Steuerung einer Leerungs- oder Unterdrückungs- eines Kryotrons 345 geschaltet ist. Es ist ein wesentoperation,
oder es dient zur Einstellung des Ent- liches Merkmal der Erfindung, daß der Inhalt des
' nommen-Flip-Flop. Diese zwei Operationen können Speichers wiederholt in geordneter Folge entnommen
durch eine als Schalter 316 schematisch angedeutete 55 werden kann durch einfache Betätigung der Rück-Steuerschaltung
festgelegt werden. Soll das Wort ein- Stellsteuerung 344, bevor jede Entnahmefolge befach
gelesen und unterdrückt werden, dann wird der gönnen wird. Eine ähnliche Schaltung kann vorgesehen
Schalter in seine linke, gezeichnete Stellung gebracht, werden, um alle Wort-Leer-Flip-Flops 277 in den
um die Steuerwicklungen der Kryotrons 318-1, 318-2 Leer-Zustand einzustellen, wenn es gewünscht wird,
und 318-3 zu erregen. Der über Kryotron 308-1 60 den gesamten Speicher zu leeren,
fließende 5-Impulsstrom durchquert ein Kryotron , ., .
320-1 und gelangt zu einer Leitung 322-1. Von hier bcnreiboperation
fließt er über die Steuerwicklung eines Kryotrons 324-1 Wie in Verbindung mit der F i g. 1 angegeben wurde, im Entnommen-Flip-Flop 281-1. Dieser Flip-Flop werden Informationen in die Anordnung durch Einwird daraufhin in den Ein-Zustand gestellt und unter- 65 gäbe in das Einschreibregister 16 eingespeichert, drückt das Wort. Jedes neue Wort wird daher zuerst im Wortregister 10
fließende 5-Impulsstrom durchquert ein Kryotron , ., .
320-1 und gelangt zu einer Leitung 322-1. Von hier bcnreiboperation
fließt er über die Steuerwicklung eines Kryotrons 324-1 Wie in Verbindung mit der F i g. 1 angegeben wurde, im Entnommen-Flip-Flop 281-1. Dieser Flip-Flop werden Informationen in die Anordnung durch Einwird daraufhin in den Ein-Zustand gestellt und unter- 65 gäbe in das Einschreibregister 16 eingespeichert, drückt das Wort. Jedes neue Wort wird daher zuerst im Wortregister 10
Soll andererseits neben der Entnahme eine Löschung gespeichert, und alle vorausgehend gespeicherten Worte
des Wortregisters erfolgen, so wird der Schalter 316 in werden nach unten verschoben, bis das oberste leere
17 18
Speicherregister gefüllt ist. Die Grundelemente des 352 laufen durch das Kryotron 364 über eine Leitung
Einschreibregisters 12 sind die Speicher-Flip-Flops 382, um den Leer- oder Nicht-Leer-Zustand des
66A und 665 (F ig. 4b). Diese Flip-Flops enthalten Speicherregisters 10 durch Abfühlung des Flip-Flop
Kryotrons 348Λ und 350Λ sowie 3485 und 3505, 277-1 zu prüfen. Die Prüfung erfolgt mit Hilfe der
deren Steuerwicklungen die binären Ziffern der ein- 5 Kryotrons 384-1 und 386-1. Wenn das Speicherregister
zugebenden Datenworte empfangen. Gleichartige 10 leer ist, dann fließt der Strom im Flip-Flop 277-1
Flip-Flops 6SA und 685 sowie 7OA und 705 sind in durch die Steuerwicklung des Kryotrons 384-1, und
den Zwischenregistern 20 und 22 vorgesehen. Geeignete der S-Impulsstrom auf Leitung 382 kann durch das
Informationsübertrags- und Verschiebeschaltungen Kryotron 386-1 gegen Erdpotential abfließen. Ist
dienen zur Verschiebung der Information nach unten io jedoch das Speicherregister nicht leer, so wandern die
von den Flip-Flops des Einschreibregisters 16 zu den S-Impulse über das Kryotron 384-1, um die gespei-Flip-Flops
des Wortregisters 10 sowie von den Flip- cherte Information nach Punkten vom ersten Speicher-Flops
des Wortregisters 10 zu den Flip-Flops des register 10 in das Zwischenregister 20 zu übertragen.
Zwischenregisters 20 usw., von jedem Register zum Als erstes fließt der Strom von Leitung 382 durch die
jeweils nächstniedrigeren Register. Die erforderlichen 15 Steuerwicklung eines Kryotrons 388-2 und stellt da-Steuerimpulse
für diese Informationsübertragungen durch sicher, daß der Zwischen-Flip-FIop 327-2 in
werden von einem Schreibimpulsgenerator (F i g. 4a) den Nicht-Leer-Zustand gebracht wird. Die S-Impulsgeliefert.
leitung führt daraufhin zum Entnommen-Flip-Flop
Die Schreibsteuereinrichtung 24 enthält ferner 281-1, wo sie die in diesem Flip-Flop gespeicherte
Flip-Flops 327-2 und 327-3 zur Zwischenspeicherung 20 Information über die Kryotrons 390-1 und 392-1
der Leer- und Nicht-Leer-Bedingung des zugeordneten abfühlt. Diese Information wird abwärts zu Flip-Flop
Registers. Ähnliche Zwischen-Flip-Flops 354-2 und 354-2 übertragen, indem der Ausgangsstrom des
354-3 sind zur Zwischenspeicherung der normalerweise Kryotrons 390-1 oder 392-1 durch die Steuerwicklung
in den Flip-Flops 281 gespeicherten Information, ob eines Kryotrons 394-2 oder 396-2 fließt. Die S-Impuls-
ein bestimmtes Wort bereits gelesen worden ist oder 25 leitung führt weiter zum Flip-Flop 6OA Ses Registers
nicht, vorgesehen. Der Flip-Flop 347 bildet den Ein- 10, wo sie die gespeicherte Binärinformation zum
gang für diese Flip-Flop-Spalte. Er arbeitet in Ver- Flip-Flop 6SA des Zwischenregisters 20 überträgt,
bindung mit dem Einschreibregister 16. Die Zwischen- Dies geschieht mit Hilfe der Kryotrons 39SA, 4G0A,
Flip-Flops 327-2 und 354-2 werden in Verbindung mit 402Λ und 404A. Die S-lmpulse gelangen daraufhin
dem Zwischenregister 20 und die Zwischen-Flip-Flops 30 zum Flip-Flop 605, wo sie die gespeicherte Informa-
327-3 und 354-2 in Verbindung mit dem Zwischen- tion in gleichartiger Weise zum Zwischen-Flip-Flop
register 22 betätigt. 685 übertragen.
Die dargestellte Schaltungsanordnung ist zur Durch- Im weiteren Verlauf gelangen die 5-Impulse abführung
verschiedener Betriebsarten geeignet. Für die wärts zum Wort-Leer-Flip-Flop 277-2, wo sie prüfen,
Auswahl der jeweiligen Betriebsart dient eine Steuer- 35 ob eine Leer-Bedingung für das zweite Wortregister 12
schaltung, welche schematisch durch die Schalter 356 gegeben ist. Dies geschieht mittels der Kryotrons
und 358 dargestellt ist. Die Funktion dieser Schalter 384-2 und 386-2. Ist dieses Wort leer, dann werden
wird später ausführlich beschrieben. Der Schalter 356 die S-Impulse zu Erdpotential geleitet über das
verbindet eine Gleichstromquelle über die Leitung 360 Kryotron 386-2. Ist andererseits das Wortregister 12
entweder mit der Steuerwicklung eines Kryotrons 362 40 nicht leer, dann wird die gespeicherte Information
oder mit der Steuerwicklung eines Kryotrons 364. abwärts übertragen in der gleichen Weise wie voraus-Für
die gegenwärtige Erläuterung wird angenommen, gehend beschrieben durch Weiterleitung der S-Imdaß
der Schalter 356 in seiner unteren Stellung steht pulse über das Kryotron 384-2. Dies wird ausgeführt
und die Steuerwicklung des Kryotrons 362 daher durch gleichartige Informations-Übertragungsschalstromführend
ist. Es fließt daraufhin ein Strom vom 45 tungen für die Übertragung der Information vom
Ausgang S des Impulsgenerators 352 durch das Kryo- Wortregister , 12 zum Zwischenregister 22. Diese
tron 364. Es wird weiterhin angenommen, daß der Schaltungen enthalten Kryotrons 388-3, 390-2, 392-2,
Schalter 358 sich in seiner unteren Stellung befindet, 394-3, 396-3, 406A bis 412A und 4065 bis 4125. Aus
wie dargestellt, um eine Gleichstromquelle über eine der vorausgehenden Beschreibung ist deutlich ge-Leitung
366 mit den Steuerwicklungen von Kryotrons 50 worden, daß die S-Impulsleitung die Wortregister
368,372 und 376 zu verbinden. Die der anderen Schalt- nacheinander, vom obersten angefangen, prüft, bis
stellung dieses Schalters zugeordneten Kryotrons ein leeres Wortregister gefunden ist. Für alle Register,
tragen die Bezeichnung 370, 374 und 378. welche nicht leer sind, erfolgt eine Informationsüber-
Der Impulsgenerator 352 kann einen herkömmlichen tragung vom jeweiligen Wortregister zum darunter
Aufbau haben. Er ist so ausgebildet, daß er Impuls- 55 befindlichen Zwischenregister.
Serien auf seinen Ausgängen S, T, U und V liefert, Der nächste Abschnitt der Operation ist die Übersobald
er ein Startsignal über Leitung 380 von der tragung der Information aus den Zwischenregistern
ODER-Schaltung 28 erhält. Die Impulsserien an den in das jeweils darunter befindliche Wortregister. Diese
genannten Ausgängen erscheinen in einer Folge, wie Übertragung wird für alle Wortbereiche zur gleichen
sie aus dem neben dem Generator 352 dargestellten 60 Zeit ausgeführt. Des weiteren wird das neue Wort im
Impulsdiagramm ersichtlich ist. Diese Impulsserien Eingangsregister 16 ebenso in das erste Wortregister 10
werden immer ausgesendet, solange ein Eingangssignal zur gleichen Zeit übertragen. Da jedoch die Flipauf
Leitung 380 gegeben wird. Das Diagramm zeigt, Flops der Wortregister mit Schreibschaltungen verdaß
sich die Impulse U mit den Impulsen T überlappen. sehen sind, welche Leiterschleifen mit Speichereigen-
In einer normalen Schreiboperation, in welcher ein 65 schaft enthalten, sind diese Schleifen einer Rückeinzelnes
Wort in den Speicher einzugeben ist, wird Stelloperation zu unterziehen, bevor neue Information
der Impulsgenerator 352 gestartet durch ein Start- in diese Wortregister übertragen werden kann. Die
signal vom Schalter 26. Die 5-Impulse vom Generator speichernden Stromschleifen der Wortregister 10, 12
19 20
und 14 sind für die Flip-Flops 60/1, 62A und 64A Im Falle einer im Flip-Flop 66A gespeicherten 0
mit 414/4,416/1 und 418/4 bezeichnet. Die entsprechen- wird kein Strom zu der Schleife 414Λ geliefert, da
den speichernden Stromschleifen für die Flip-Flops die t/-Impulse direkt über Leitung 446 zu Kryotron
6OB, 622? und 642? sind mit 4142?, 4162? und 418/? 444A geleitet werden. In Übereinstimmung damit
bezeichnet. Wenn immer eir.e 1 in einem dieser Flip- 5 wird kein Verharrungsstrom in der Schleife 414A
Flops gespeichert ist, fließt ein Speicherstrom im nach dem Ende der T- und {/-Impulse aufrecht-
Uhrzeigersinn in der entsprechenden Leitenchleife. erhalten. Die Schleife 414A enthält Steuerwicklungen
Jede dieser Schleifen enthält den Torleiter eines zu- von Kryotrons 452Λ und 454A, deren Torleiter in
geordneten Kryotrons. Diese Kryotrons sind in der den zwei Zweigen des Flip-Flop 60A angeordnet sind.
/4-Spalte mit 420A, 422A und 424A bezeichnet. io Das Kryotron 454A ist mit einer zusätzlichen Wick-
Gleichartige Kryotrons sind in der 5-Spalte mit lung 456A versehen, die kontinuierlich mit einem
42Oi?, 422 B und 424 B benannt. Die speichernden Vorspannungsstrom versehen wird, der in entgegen-
Leiterschleifen werden rückgesteilt durch Sperrung gesetzter Richtung zu dem durch die Schleife 414A
der verharrenden Stromzirkulation. Dies geschieht gelieferten Steuerstrom fließt. Bei Anwesenheit beider
durch Schließen eines der letztgenannten Kryotrons. 15 Ströme findet daher in den entsprechenden Steuer-
Hierzu dienen die !T-Impulse vom Impulsgenerator wicklungen des Kryotrons 454Λ ein Vernetzungs-
352, welche über eine Leitung 426 durch die Steuer- effekt statt mit dem Ergebnis, daß sich die Wirkungen
wicklung der betreffenden Kryotrons laufen, und zwar beider Ströme aufheben, so daß das Kryotron 454 A bei
in folgender Ordnung: Kryotrons 420A, 4202?, 4225, Anwesenheit beider Ströme nicht normalleitend ist.
422Λ, 424A und 4242?. 20 Zur gleichen Zeit ist das zugeordnete Kryotron 452/4
Als nächstes wird die Information durch den normalleitend bei Anwesenheit eines Stromes in der
{/-Impuls vom Impulsgenerator 452 übertragen. Der Verharrungsstromschleife 414/4. Übereinstimmend dai/'-Impuls
gelangt zuerst über eine Leitung 428 zur mit fließt der Strom des Flip-Flop 60/4 durch das
Steuerwicklung eines Kryotrons 430-1, um sicherzu- Kryotron 454/4 anstatt durch das Kryotron 452/4,
stellen, daß der Wort-Leer-Flip-FIop 277-1 in den 25 wenn immer ein Verharrungsstrom vorhanden ist.
Zustand »nicht leer« eingestellt wird. Daraufhin ge- Bei Abwesenheit eines Verharrungsstromes in der
langt der (/-Impuls über die Leitung 431 zum Flip- Schleife 414 A wird der Vorspannungsstrom in der
Flop 347, wo er die dort gespeicherte binäre Infor- Wicklung 456/4 des Kryotrons 454 wirksam und
mation abfühlt mittels der Kryotrons 432-1 und 434-1 macht dieses Kryotron normalleitend, so daß der
sowie unter Steuerung der Kryotrons 436-1 und 438-1 30 Strom des Flip-Flop 6OA durch das Kryotron 452/4
zum Entnommen-Flip-Flop 281-1 überträgt. Es wird läuft zur Anzeige dafür, daß der Speicher auf 0 steht,
dadurch die richtige Information über eine Entnahme Es ist daraus zu ersehen, daß die Abwesenheit eines
in bezug auf das im Register 10 gespeicherte Wort Verharrungsstromes in der Schleife 414A den Speicherübertragen.
Im allgemeinen wird der Flip-Flop 347 in zustand einer binären 0 im Flip-Flop 60 Λ entspricht,
einem Zustand stehen, in dem ein Strom durch den 35 während die Anwesenheit eines solchen Stromes mit
linken Zweig über das Kryotron 434-1 fließt zur An- der Speicherung einer binären 1 in diesem Flip-Flop
zeige dafür, daß das eingegebene Wort nicht ausge- verbunden ist.
lesen wurde. Dies wird erreicht durch ein Kryotron Die [/-Impulse fließen weiter über Leitung 446 zum
439. Die Steuerwicklung dieses Kryotrons wird üb- Flip-Flop 662?, wo die Information zum Flip-Flop
licherweise erregt am Beginn einer Schreiboperation 40 602? in der eben beschriebenen Weise übertragen wird
oder einer Serie von Schreiboperationen mittels einer mit Hilfe von Elementen, welche bis auf das nachge-
zugeordneten Schaltung, die schematisch als Schalter stellte 2? die gleiche Bezeichnung tragen. Daraufhin
444 dargestellt ist. gelangen die !/-Impulse über eine Leitung 458 zum
Die {/-Impulse gelangen weiterhin über die Leitung Zwischen-Flip-Flop 327-2. Für diesen Flip-Flop wird
441 zum Flip-Flop 66A des Eingangsregisters 16, wo 45 die Wort-Leer- oder Wort-Nicht-Leer-Information
die dort gespeicherte Information mittels der Kryo- übertragen zum Flip-Flop 277-2 mittels der Kryotrons
trons 442/4 und 444A abgefühlt wird. Ist im Flip- 460-2,462-2,464-2 und 466-2. Der {/-Impulsstrom wird
Flop 466/4 eine 0 gespeichert, dann wird das Kryotron weitergeführt über Leitung 468 zu dem Flip-Flop
442/4 normalleitend, und die {/-Impulse gelangen durch 454-2, wo er die darin gespeicherte binäre Information
Kryotron 444A zur Leitung 446. Wenn andererseits 5° zum Entnommen-Flip-Flop 281-2 mittels der Kryoeine
1 im Flip-Flop 466A gespeichert ist, dann laufen trons 432-2, 434-2, 436-2 und 438-2 überträgt. Der
die {/-Impulse durch das Kryotron 442/4 zu einer [/-Impulsstrom fließt weiterhin über die Leitung 469
Leitung 448/4. Da die T-Impulse die {/-Impulse über- zum Flip-Flop 68/4 des Zwischenregisters 20. Ist in
lappen, ist das Kryotron 420/4 zur Zeit der {/-Impulse diesem Flip-Flop eine 0 gespeichert, so ist das Kryonormalleitend.
Der {/-Impulsstrom auf Leitung 44SA 55 tron 470 A normalleitend, und die {/-Impulse fließen
ist daher gezwungen, die Schleife 414 A zu durch- weiter durch das Kryotron 4Ί2Α zu einer Leitung 474,
laufen bis zur Leitung 450/4, mit der er auf die Leitung ohne daß ein Kreisstrom in der Verharrungsstrom-446
trifft, um zum Flip-Flop 662? zu gelangen. Mit schleife 416A des Flip-Flop 62A eingestellt wird. Ist
dem Ende der Γ-Impulse wird das Kryotron 420A jedoch eine 1 im Flip-Flop 68 A enthalten, dann laufen
wieder supraleitend, noch bevor der {/-Impulsstrom 60 die {/-Impulse durch das Kryotron 470/4 und bebeendet
ist. Wie es jedoch für Kryotronschaltungen wirken die Einstellung eines Verharrungsstromes in
charakteristisch ist, verharrt der {/-Impulsstrom in der Schleife 416 A in der gleichen Weise, wie sie vorseinem
Fluß durch die Schleife 414A, anstatt durch ausgehend in Verbindung mit der Übertragung einer
das Kryotron 420A zu fließen. Der Strom in der Information aus dem Flip-Flop 66A in den Flip-Flop
Schleife 414A verharrt auch noch am Ende des 65 60/4 beschrieben wurde. Auf diese Weise werden die
{/-Impulses und verwendet das nun nicht mehr wider- Kryotrons 476A und 478/4 durch den Verharrungsstandsleitende
Kryotron 420, um den Schleifenkreis strom in der Schleife 416/4 gesteuert, um die Speichezu
schließen. rung einer 1 im Flip-Flop 62 A zu bewirken. In ahn-
21 22
licher Weise überträgt der i/-Impulsstrom über die 198Λ und 1985 übertragen. Dies wird ausgeführt
Leitung 474 und über gleichartige Schaltelemente die durch die Kryotrons 176 A, 178 A, 1765 und 1785 sobinäre
Information vom Flip-Flop 685 zum Flip- wie 188A, 190/J, 1885 und 1905. Der Λ-Impuls fließt
Flop 625. Er fließt weiter über die Leitung 480 zum daraufhin durch die Steuerwicklung des Kryotrons
Flip-Flop 327-3, dessen Information er in den Flip- 5 298-2, um den Flip-Flop 296-2 einzustellen zur Anzeige
Flop 277-3 überträgt, sowie über die Leitung 482 dafür, daß das Wortregister 12 ausgelesen worden ist.
zum Flip-Flop 354-3, dessen Information in den Flip- Daraufhin gelangt der /l-lmpulsstrom vom Kryotron
Flop 281-3 übertragen wird. Der weitere Weg der 298-2 zu einer gemeinsamen Leitung 496. Da diese
[/-Impulse führt über die Leitung 484 zum Flip-Flop Leitung /!-Impulse von jedem der Kryotrons 298-1,
70Λ, dessen Information mittels der Kryotrons 486/1 io 298-2 und 298-3 empfangen kann, erhält die gemein-
und 488Λ zu der Verharrungsstromschleife 418Λ und same Leitung 496 /!-Impulse immer dann, wenn ein
mit Hilfe der Kryotrons 490A und 492/1 in den Flip- Wort gelesen worden ist. Die ^-Impulse werden auf
Flop 64 A übertragen wird. Die [/-Impulse gelangen dieser Leitung aufwärts zu den Kryotrons 376 und 378
des weiteren durch die Leitung 494 zum Flip-Flop 705, geführt. Befindet sich die Anordnung in einer Einstelum
dort eine gleichartige Übertragung zum Flip- 15 lung für eine normale Leseoperation, so ist das Kryo-Flop
645 durchzuführen. Es ist daraus ersichtlich, daß tron376 widerstandsleitend, und die gemeinsame Leimit
Hilfe der [/-Impulse eine komplette Abwärts- tung ist über Kryotron 378 geerdet. Befindet sich die
verschiebung der Speicherwörter erreicht wird. Anordnung jedoch in der Einstellung für eine Neu-Es
ist festzustellen, daß die S-Impulse die Infor- Ordnungsoperation, so fließen die ^(-Impulse über das
mation von den besetzten Wortregistern abwärts in die 20 Kryotron 376 durch die Steuerwicklung eines Kryounmittelbar
darunter befindlichen Zwischenregister trons 498 im Flip-Flop 347. Dies führt dazu, daß der
übertragen. Die S-Impulse verschieben keine In- Flip-Flop 347 eingestellt wird und anzeigt, daß das im
formation abwärts von einem leeren Wortregister. ersten Wortregister 10 enthaltene Wort gelesen und neu
Nach der Rückstellung der Wortregister durch die geordnet ist. Dies macht irgendwelche vorausgehenden
Γ-Impulse vollziehen die [/-Impulse die Einspeiche- 25 Rückstellungen des Flip-Flop 347, wie beispielsweise
rung der Information aus allen Zwischenregistern in durch Betätigung des Kryotrons 439, nichtig. Die
die unmittelbar darunter befindlichen Wortregister. /!-Impulse werden zum Einschreibregister 16 geleitet,
Die [/-Impuls-Leitungen unterscheiden nicht zwischen wo sie die Information von den Leseleitungen 198/1
Wörtern, die nach unten verschoben wurden, und in dem Flip-Flop 66 A mittels einer Informationsüber-WÖrtern,
die keine Verschiebung nach unten erfahren 30 tragungsschleife übertragen, welche die Kryotrons
haben. Dies hat jedoch keinen Einfluß auf die korrekte 500Λ, 502 A, 504/1 und 506Λ enthält. Eine gleich-Durchführung
der Operation, denn die Zwischen- artige Informationsübertragung wird von der Leitung
register, in welche keine neue Information durch die 1985 zum Flip-Flop 665 mittels einer zweiten Infor-S-Impulse
übertragen wurde, enthalten noch immer mationsübertragungsschleife vollzogen, welche die
die vorausgehend gespeicherte Information, die auch 35 Kryotrons 5005 bis 5065 aufweist. Das gelesene Wort
im zugeordneten unmittelbar darunter befindlichen wird daher unmittelbar im Einschreibregister 16 wäh-Wortregister
enthalten ist. Die [/-Impulsoperation rend der /!-Impulsperiode eines Lesezyklus gespeichert,
speichert in diesem Falle die gleiche Information in Die B- und C-Impulsleitungen arbeiten genauso, wie
die Wortregister ein, welche dort bereits im voraus- vorausgehend für die Leseoperation erläutert wurde,
gehenden Speicherzyklus eingegeben wurde. 40 Wenn jedoch ein C-Impuls auf der Leitung 36 er-,
. scheint, so wird er durch das Kryotron 368 zu ODER-Neuordnungsoperation
Schaltung 28 übertragen, um den Schreibimpuls-Einer der wesentlichsten Vorteile der vorliegenden generator 352 zu starten. Wenn daher ein erfolgreicher
Erfindung besteht in der Möglichkeit einer automati- Lesezyklus innerhalb der Neuordnungsoperation aufsehen
Neuordnung des Speicherinhaltes, indem die 45 tritt, wird der Schreibimpulsgenerator 352 am Ende
einzelnen Wörter, welche im Speicher inbeliebiger Folge dieser Operation gestartet. Der daraufhin erfolgende
enthalten sind, physisch in einer bestimmten Folge ge- Einschreib- und Übertragungszyklus nimmt den genau
ordnet werden. Eine solche physische Neuordnung ist gleichen Verlauf, wie vorausgehend beschrieben, mit
sehr vorteilhaft für bestimmte Spezialzwecke, z. B. für dem Ergebnis der Verschiebung aller unteren Wörter
Matrixvergleichsoperationen zwischen zwei oder meh- 50 und der Neueinspeicherung des entnommenen und in
reren derartiger Speicher. Nach der Neuordnung kann das Register 16 eingeschriebenen Wortes in das Referner
eine herkömmliche, auf die physische Position gister 10. Der durch den Generator 352 ausgelöste
bezogene Adressensteuerung der verschiedenen Re- F-Impuls, der vorausgehend über das Kryotron 374
gister verwendet werden, um ein Wort zu finden, wel- gegen Erde geleitet wurde, gelangt nun durch das Kryoches
beispielsweise den dritten Wert oder den fünften 55 tron 372 zu einer Leitung 510. Diese Leitung führt zu-Wert
in einer Folge hat. rück zu der ODER-Schaltung 34, um den Leseimpuls-Für
die automatische Neuordnungsoperation wird generator 232 erneut zu starten als Beginn eines neuen
der Steuerschalter358 (Fig. 4a) in seine obere Stel- Lesezyklus innerhalb der Neuordnungsoperation,
lung gebracht, so daß die Steuerwicklungen der Wenn alle Wörter gelesen und neu geordnet sind, er-Kryotrons
370, 374 und 378 erregt werden. Daraufhin 60 folgt kein erneuter Start des Generators 232, da die
wird die Operation durch den Start des Impulsgenera- UND-Schaltung 262 durch das Fehlen eines Signals
tors 232 mit Hilfe des Schalters 32 begonnen. Die auf Leitung 266 geschlossen ist. Dies ergibt sich aus
Leseimpulsfolge beginnt mit dem /!-Impuls vom Im- der Tatsache, daß alle Flip-Flops 281 eingestellt sind,
pulsgenerator 232. Die /1-Impulsleitung wird, wie vor- so daß alle Kryotrons 268 gesperrt sind und der Strom
ausgehend beschrieben, im Wortregister eines ausge- 65 von Leitung 272 durch die Kryotrons 270 zum Anzeiwählten
Wortes wirksam. Ist z. B. das im Wortregister ger 274 geleitet wird. Ist daher die Neuordnung be-12
enthaltene Wort ausgewählt worden, so wird dieses endet, so wird die Arbeit der Anordnung gestoppt und
von den Flip-Flops 62 A und 625 zu den Leseleitungen die Beendigung im Anzeiger 274 angezeigt.
23 24
Parallele Schreiboperation Flop 277-1. Der Schalter 550-2 verbindet eine Strom
quelle mit einem Rückstellkryotron 554-2 in Flip-
Eine weitere mit der Anordnung mögliche Arbeits- Flop 327-2 und ein Rückstellkryotron 552-2 in Flipweise gestattet eine Einspeicherung in alle Wort- Flop 277-2. Ein gleichartiger Schalter 550-3 dient zur
register in einem Schreibzyklus. Für diesen Zweck 5 Steuerung der Rückstellkryotrons 554-3 und 552-3.
werden die einzelnen Charaktere der zu speichernden
Wörter an das Einschreibregister 16 sowie an die Zwi- Assoziative Entnahmeoperation
schenregister 20 und 22 geliefert. Diese Information
wird im Einschreibregister 16 in die einzelnen Flip- Eine weitere mögliche Betriebsart der Anordnung
Flops 66 A und 665 durch die Steuerwicklungen der 10 nach der Erfindung besteht darin, daß sie ebensogut als
Kryotrons 248A, 3S0A, 3485 und 3505 eingestellt. assoziativer Speicher wie als Speicher mit einer Ent-Gleichartige
Informationseingabeschaltungen sind im nähme nach vorgegebener Ordnung betrieben werden
Zwischenregister 20 für die Flip-Flops 6SA und 685 kann. Ebenso ist auch eine kombinationsweise Anvorgesehen.
Sie bestehen aus Kryotrons 512 A, 514 A, Wendung beider Betriebsarten möglich. Für den Zweck
5125 und 5145. Gleichartige Schaltungen sind ferner i5 der Umschaltung auf die assoziative Speicherung dient
dem Zwischenregister 22 für die Flip-Flops 70Λ und eine Steuerschaltung, wie sie schematisch durch den
705 in Form der Kryotrons516A, 51SA, 5165 und Schalter530 (Fig. 4a) dargestellt ist. Dieser Schalter
5185 zugeordnet. Der Steuerschalter 356 für den liefert einen Strom von einer Stromquelle entweder zu
Schreibimpulsgenerator 352 wird in seine obere Stel- einer oberen Steuerleitung, welche die Steuerwicklunlung
gebracht, um die Steuerwicklung des Kryotrons ao gen von Kryotrons 534Λ und 5345 enthält, oder zu
364 zu erregen und den Stromfluß in der Steuerwick- einer unteren Steuerleitung, welche die Steuerwicklunlung
des Kryotrons 362 zu beenden. Der Generator gen von Kryotrons 536 A und 5365 enthält. Befindet
352 wird daraufhin durch Betätigung des Schalters 26 sich der Schalter 530 in seiner oberen Stellung, wie
gestartet. Die S-Impulse werden durch das Kryotron dargestellt, so fließt ein Strom durch die Torleiter der
362 auf eine Leitung übertragen, welche zur Rück- 35 Kryotrons 536/i und 5365 zu allen Speicherzustandsstellung
aller Entnommen-Flip-Flops sowie aller Wort- anzeigern 144Λ und 1445 für die Ziffer 1, wie es vor-Leer-Flip-Flops
dient. Dies wird ausgeführt durch die ausgehend in Verbindung mit der Leseoperation für
hintereinandergeschalteten Steuerwicklungen der fol- geordnete Entnahme erläutert wurde. Wird jedoch bei
genden Kryotrons in den folgenden Flip-Flops: assoziativer Auswahl und Entnahme der Schalter 530
Kryotron 520-1 in Flip-Flop 347, Kryotron 522 in 30 in seine untere Stellung gebracht, so fließt der Strom
Flip-Flop 277-1, Kryotron 524-2 in Flip-Flop 327-2, statt dessen durch die Torleiter der Kryotrons 534A
Kryotron 520-2 in Flip-Flop 354-2, Kryotron 520-3 und 5345 direkt zu den Leitungen 152 A und 1525,
in Flip-Flop 354-3 und Kryotron 524-3 in Flip-Flop so daß alle Speicherzustands-Anzeigeschaltungen der
327-3. Der Rest der Operation der Schreibimpulse ver- Ziffer 1 unwirksam gemacht werden. Mit anderen
läuft, wie vorausgehend für die Schreiboperation be- 35 Worten, die Vergleichsschaltung der betreffenden
schrieben. Die Arbeitsweise des Schreibimpulsgenera- Spalte wird für jede Ziffernstelle eine 1 zurückweisen
tors und der zugeordneten Leitungen bewirken die und eine 0 auswählen.
Einspeicherung der neuen Information, die am Eingang Eine assoziative Zifferninformation wird von einem
des Registers 16 und der Zwischenregister 20 und 22 Assoziationsregister 537 erhalten, welches das geauftritt,
in die zugeordneten Speicherregister. Als 40 wünschte Assoziationswort speichert. Die assoziative
Nebenwirkung von dieser Speicheroperation werden Zifferninformation der höchsten Stelle erscheint auf
die Entnommen-Flip-Flops 281 rückgestellt durch die der Leitung 538A. Ist die assoziative Ziffer dieser
Verschiebeoperation von den zugeordneten Flip-Flops Spalte eine 1, so tritt ein Strom auf der Leitung 538 A
347 und 354, welche ihrerseits durch die 5-Impulse auf. Die Leitung 538 enthält zusätzliche Wicklungen
über Kryotron 362 rückgestellt wurden. Ebenso wer- 45 von Kryotrons 552A und 554Λ im Flip-Flop 60 Λ.
den die Wort-Leer-Flip-Flops 277-2 und 277-3 rück- Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, fließt der assogestellt
durch die Übertragung der Nicht-Leer-Infor- ziative Strom der zusätzlichen Wicklung des Kryotrons
mation von den zugeordneten Flip-Flops 327, die auch 554 A (Fig. 4d) in der gleichen Richtung wie der
durch die S-Impulse zurückgestellt wurden. Ist es ge- Strom in der anderen Steuerwicklung dieses Kryotrons,
wünscht, daß während der parallelen Schreiboperation 50 das ein Teil der Verharrungsstromschleife 414 A ist. Im
einige Wortregister gefüllt und andere leer gelassen Kryotron 452Λ ist jedoch der Stromfluß in der assowerden
sollen, so kann die in das Einspeicherregister ziativen Steuerwicklung dem Stromfluß in der Schleife
und in die Zwischenregister eingegebene Information 414 A, die die andere Steuerwicklung bildet, entgegen-"
derart verändert werden, daß einzelne Wörter mit gesetzt. Ist daher eine 1 im Flip-Flop 60 Λ gespeichert,
einem Leer-Signal zum Flip-Flop 327 versehen wer- 55 was von der Existenz eines Stromes in der Verharrungsden.
Diese Methode ist einfacher als die Rückstellung schleife 414 A begleitet ist, so wird durch die auftrealler
zu den betreffenden Wortregistern gehörigen tende Koinzidenzwirkung das Kryotron 452 A supraFlip-Flops
mit S-lmpulsen. leitend und das Kryotron 454 A normalleitend, solange
Es können ferner erforderlichenfalls einzelne Wort- der assoziative Stromfluß existiert. Als Folge davon
register des Speichers wahlweise gelöscht werden durch 60 wird der Stromfluß im Flip-Flop 6OA in den rechten
einfaches Rückstellen des zugeordneten Wort-Leer- Zweig umgeschaltet, so daß dieser Flip-Flop an Stelle
Flip-Flop 227 in den Leer-Zustand. Im Falle der einer 1 eine 0 enthält. In dieser Weise wird durch ein
Flip-Flops 277-2 und 277-3 ist es auch nötig, die zu- assoziatives 1-Signal auf Leitung 538.4 der Inhalt
geordneten Zwischen-Flip-Flops 327-2 und 327-3 rück- des Flip-Flop 60 Λ komplementiert. Ist im Flip-Flop
zustellen. Rückstellschaltungen für diesen Zweck sind 65 60/1 ursprünglich eine 0 gespeichert, so bewirkt der
schematisch durch die Schalter 550-1, 550-2 und assoziative Strom auf der Leitung 538 Λ eine zeitweise
550-3 dargestellt. Der Schalter 550-1 liefert einen Komplementierung des Flip-Flop-Inhaltes zu einer
Strom zu einem Rückstellkryotron 552-1 des Flip- Letzteres wird folgendermaßen ausgeführt: Der Strom
25 26
durch die zusätzliche Wicklung des Kryotrons 454 A wurde, ist das niedrigstwertige Wort, das bei einem
überwindet die Wirkung der Vorspannungswicklung Auswahlvorgang vorgefunden wird, stets das tatsäch-
456A und macht dieses Kryotron supraleitend, da ein lieh ausgewählte Wort.
Stromfluß in der Schleife 414A nicht vorhanden ist. Es ist darauf hinzuweisen, daß die Anordnung im
Der Strom von Leitung 53SA, der die zusätzliche Wick- 5 Bedarfsfalle so abgewandelt werden kann, daß das
lung des Kryotrons 452 A durchquert, macht dieses neueste Wort bzw. das als letztes eingetriebene Wort,
Kryotron normalleitend, wenn der Gegenstrom in der auf das die übrigen Auswahlprüflingen zutreffen, als
Schleife 414A abwesend ist. In Übereinstimmung da- erstes ausgewählt und gelesen wird. Diese Abwandmit
wird der Strom im Flip-Flop 6OA vom O-Zweig lung kann dadurch realisiert werden, daß die A-Imüber
Kryotron 452 Λ zum 1-Zweig über Kryotron io pulse führende Leitung der Auswahlschaltungan Stelle
454 A umgeschaltet. Das assoziative 1-Signal bewirkt von unten in bezug auf die Zeichnung von oben durch
somit eine Komplementbildung einer jeden Ziffer in die einzelnen Wortbereiche des Speichers läuft,
den Flip-Flops der höchsten Wertstelle. Gleichartige Eine weitere Verwendungsart ist der Betrieb als
komplementbildende Schaltungen sind den übrigen Wartespeicher mit einem Vorrangfeld, in dem ein über-Spalten
zugeordnet. 15 geordnetes Vorrangmerkmal enthalten ist. Zum Beiist im Speicher ein Wort enthalten, das genau mit spiel wird einer jeden Formvorrangklasse eine indidem
assoziativen Wort übereinstimmt, dann ergibt viduelle Spalte im Vorrangfeld zugeordnet, und die
sich durch die Komplementierung unter Berücksichti- Speicherung einer 1 in der geeigneten Spalte eines jeden
gung des Umstandes, daß keine Komplementierung für Wortbereiches bedeutet, daß dieses Wort Vorrang hat.
diejenigen Spalten durchgeführt wird, in denen die 20 Allen Wörtern einer bestimmten Vorrangklasse kann
assoziative Ziffer eine 0 darstellt, das Resultat, daß in eine übergeordnete Priorität, welche Vorrang vor allen
allen Speicher-Flip-Flops des betreffenden Speicher- übrigen Vorrangklassen hat, dadurch gegeben werden,
registers Nullen enthalten sind. Zur Entnahme dieses daß der Inhalt der Flip-Flops in der die Vorrangklasse
Wortes wird die vorausgehend erläuterte Entnahme- bezeichnenden Spalte komplementiert wird. Das Vorschaltung
zur Wortentnahme nach vorgegebener Ord- 35 rangfeld eines jeden Wortes dieser Klasse zeigt dann
nung verwendet, da das Wort nach dem Komplemen- lauter Nullen, welche automatisch dazu führen, daß
tierungsvorgang den niedrigsten Wert aufweist. Da die diese Klasse von Worten den höchsten Vorrang be-Lauter-Einsen-Anzeigeschaltungen
durch den Steuer- sitzt. Die Komplementierung kann ausgeführt werden schalter 530 und die Kryotrons 536^4, 5365 unwirk- durch die vorausgehende Verbindung mit dem Assosam
gemacht worden sind, kann kein Wort ausgelesen 30 ziationsregister 537 erläuterte Komplementierungswerden,
das nicht lauter Nullen enthält. Es wird somit schaltung. Ein Komplementsignal kann zu der genur
dasjenige Wort ausgewählt, welches genau mit dem wünschten Spalte von einer geeigneten Komplementassoziativen Wort übereinstimmt. schaltung des Assoziationsregisters geliefert werden.
Es ist selbstverständlich, daß das assoziative Aus- Die Vorrangfelder aller Wörter in den übrigen Von angwahlprinzip
sich, wenn erforderlich, nur auf bestimmte 35 klassen werden weiterhin eine 1 in jeder der betreffen-Spalten
des Speichers erstrecken kann, während der den Kolonne enthalten, und außerdem wird jede auch
verbleibende Teil des Wortes auf der Basis einer ge- eine 1 in der komplementierten Spähe enthalten. Der
ordneten Folge, wie vorausgehend erläutert, ausge- relative Vorrang von allen Wörtern der übrigen Vorwählt
werden kann. Die Auswahl erfolgt dann durch rangklassen bleiben daher gleich. Solange die Kompleeine
Kombination von Assoziation und geordneter 40 mentschaltung wirksam ist, solange bleibt auch der
Folge, indem erst ein Assoziationstest in dem be- übergeordnete Vorrang bestehen gegenüber allen im
treffenden Feld erfolgt und daraufhin von allen Wör- Speicher enthaltenen Wörtern, einschließlich neuen
tern, die diesen Test bestanden haben, dasjenige Wort Wörtern, die erst nach Beginn der Operation mit überausgewählt
wird, das in seinem Ordnungsfeld den geordnetem Vorrang eingegeben worden sind. Ändern
niedrigsten Wert enthält. Das für eine assoziative Aus- 45 sich die Umstände, so daß die übergeordnete Priorität
wahl vorgesehene Feld ist normalerweise ein Feld hö- für eine ausgewählte Vorrangklasse nicht länger geherer
Wertordnung, so daß die ersten Ausscheidungen fordert wird, so kann das Komplementsignal entfernt
auf assoziativer Basis vorgenommen werden können. werden, wodurch sich die ursprünglichen Zustände in
den Wortregistern wieder einstellen. 50 Die Operation für geordnete Entnahme der darge-
Weitere Verwendungen stellten Anordnung wurde erläutert an Hand einer
Speicherentnahme in geordneter Folge, beginnend mit
Die dargestellte Anordnung kann sehr vorteilhaft dem Wort des niedrigsten Wertes und endend mit dem
als Wartespeicher in einer Großrechenanlage verwen- Wort des höchsten Wertes im zugeordneten Ordnungsdet
werden, in der bestimmte Wörter einerseits auf 55 feld. Es ist offensichtlich, daß die Anordnung mit nur
assoziativer Basis und andererseits auf der Basis von geringfügigen Änderungen in der Wortauswahlschalverschiedenen
anderen Prüfungen, wie beispielsweise tung zur Auswahl an eine Entnahmeordnung, die vom
einer Vorrangprüfung, auszuwählen sind. Die Vor- höchsten zum niedrigsten im zugeordneten Ordnungsranginformation
ist in Form einer Vorrangnummer ge- feld gespeicherten Wert schreitet, angepaßt werden
speichert, indem die niedrigste Nummer im Vorrang- 60 kann. Die Anordnung kann jedoch auch in weiterer
feld die höchste oder erste Vorrangstufe bedeutet. Die Ausbildung der Erfindung in einfacher Weise von der
Anordnung ist weiterhin vorteilhaft in solchen Fällen Auswahl des jeweils niedrigsten Wortes zur Auswahl
verwendbar, in welchen dasjenige Wort, welches das des jeweils höchsten Wortes dadurch umgeschaltet
längste im Speicher ist, stets als erstes Wort entnom- werden, daß der Inhalt aller Speicher-Flip-Flops in
men werden soll, sofern es auch den übrigen Auswahl- 65 den Ordnungsfeldern der Speicherregister durch Vertests
entspricht. Dies wird durch die Operation der Wendung der Komplementschaltung des Assoziations-Λ-Impulse
in Verbindung mit den Kryotrons 238 und registers 537 komplementiert wird. Hierzu werden
240 erfüllt. Wie in diesem Zusammenhang erklärt Einsen im Assoziationsregister für jede Ziffer, die einer
Spalte eines Ordnungsfeldes entspricht, eingestellt. Die Ordnungsbestimmungsschaltung wählt dann die Worte
zur Entnahme nach den komplementierten Ziffernwerten aus. Die Anordnung kann zur Entnahme nach dem
jeweils niedrigstwertigen Wort in einfacher Weise zurückgestellt werden durch Abschaltung der Komplementschaltungen.
Die Erklärung der auf die geordnete Entnahme bezogenen Abschnitte vorliegender Anordnung wurde an
Hand von binär verschlüsselten Speicherwerten vorgenommen. Es ist jedoch augenscheinlich, daß die Anordnung
ebensogut für beliebig andere Informationscodes verwendbar ist, wie beispielsweise den binär
codierten Dezimalcode, den biquinären Code usw. Bedingung ist lediglich, daß jede Bitstelle ein höheres
Gewicht als die nachfolgende aufweist, welche den jeweils nächstniedrigen Stellenwert besitzt.
In der Schaltung nach den F i g. 4 a bis 4f ist eine
Anzahl separater Stromeingangsleitungen dargestellt. Es ist selbstverständlich, daß auf Grund der Eigenschaften
der Kryotronschaltungen eine Anzahl dieser Leitungen in vorteilhafter Weise zu Gruppen vereinigt
werden können, die mit je einer einzelnen Stromquelle verbunden sind.
ίο Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel
verwendet Kryotronschaltelemente zur Realisierung der Erfindung. Es können jedoch hierzu auch beliebige
andere Speicherelemente sowie ein entsprechend abgewandelter Speicheraufbau Verwendung finden, ohne
daß dadurch der Bereich der Erfindung verlassen wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (17)
1. Einrichtung zum Betriebeines Datenspeichers, der in Wortbereiche organisierte bistabile Speicherelemente
aufweist, mit einer Schaltungsanordnung zum Sortieren und Markieren von im Speicher
enthaltenen Daten, dessen bistabile Speicherelemente in mehrere Wortbereiche (Wortzeilen)
zur Aufnahme von Datenwörtern und in mehrere Wortstellenspalten zur Aufnahme von unter sich
gleichrangigen Wortstellen (Bits) organisiert sind, und mit den Speicherelementen zugeordneten
Speicherzustandsanzeigern, die überTorschaltungen einerseits in Richtung der Wortstellenspalten und
andererseits von Spalte zu Spalte in Richtung der Wortbereiche zu Ordnungsbestimmungsschaltuntungen
verknüpft sind, nach Patent 1449 358, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wortbereiche (10, 12, 14) in Richtung der Wortstellenspalten über je ein Zwischenregister (20, 22)
miteinander verbunden sind, daß der erste oder oberste Wortbereich (10) zur Aufnahme des jeweils
zuletzt einzugebenden Datenwortes dient, daß bei jeder Eingabe eines neuen Datenwortes die in den
Wortbereichen (10, 12) bereits enthaltenen Datenwörter über die Zwischenregister (20, 22) zum
nächstniedrigeren Wortbereich (12,14) überführbar sind und daß die Entnahmefolge der Datenwörter
durch die Ordnungsbestimmungsschaltungen (76, 78, 80, 138, 140) abweichend von der Eingabefolge
festgelegt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine gemeinsame Entnahmeimpulsleitung (A) in jedem Wortbereich mit einer
Wortentnahmeschaltung (242) verbunden ist und daß durch die Speicherzustandsanzeige-Stromkreise
und die Wortabweiseleitungen (z. B. 138) Torschaltungen (238, 240) steuerbar sind, über die die
Entnahmeimpulsleitung mit einem Wortbereich koppelbar und von den nachfolgenden Wortbereichen
entkoppelbar ist.
3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Wortbereich
(10, 12, 14) eine Entnommen-Anzeigeschaltung (281) und eine Leer/Belegt-Anzeigeschaltung
(277) zugeordnet ist, die von der zugeordneten Wortentnahmeschaltung (242, 300) einstellbar
sind und den Speicherzustandsanzeige-Stromkreis sowie die Wortabweiseleitung des zugeordneten
Registers wirksam machen oder sperren, und daß jedem Zwischenregister (20, 22) zur
Zwischenspeicherung der Entnommen- und Leer/ Belegt-Information während einer Wortübertragung
von einem Wortregister in den nachfolgenden Wortbereich Speicherelemente (327, 354, 347) zugeordnet
sind, die mit den Entnommen- oder Leer/ Belegt-Anzeigeschaltungen der vorausgehenden und
der nachfolgenden Wortbereiche gekoppelt sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einschreib- und
Übertragungsschaltung vorgesehen ist, die aus einem für alle Speicherelemente der Zwischenregister
(20, 22) und der Wortbereiche (10, 12, 14) gemeinsamen ersten Kryotronstromkreis (S, 282)
zur parallelen Übertragung der Wörter aus den Wortbereichen in das jeweils nachfolgende Zwischenregister
sowie aus einem für alle Speicherelemente eines dem ersten Wortbereich vorgeschalteten
Einschreibre^ister (16) sowie der Zwischenregister und der Wortbereiche gemeinsamen
zweiten Kryotronstromkreis (U, 428) zur parallelen Übertragung der Wörter aus den Zwischenregistern
in die jeweils nachfolgenden Wortbereiche besteht.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnommen- und die Leer/
Belegt-Anzeigeschaltungen (281, 277) sowie die entsprechenden Zwischenspeicherelernente (327,
354 und 347) in der gleichen Ordnung wie die Wortspeicherelemente in die Kryotronstromkreise
(S, 282, U, 428) geschaltet sind.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schalteinrichtung
(344) vorgesehen ist, durch welche die Entnommen-Anzeigeschaltung (281) zum Zwecke der wiederholten
Entnahme einer entnommenen Wortfolge vor dem nächsten Entnahmedurchlauf rückstellbar
ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Datenentnahme
nach vorgegebener Wortordnung bis zu einem vorgegebenen Grenzwert der Entnahmeschaltung
(242) eines der Wortbereiche (10,"l2, 14) eine Steuerschaltung (256, 258) vorgeschaltet ist, durch
die bei Erreichen des betreffenden Wortes innerhalb der Entnahmeoperation die Entnahmeimpulse anstatt
zur Entnahmeschaltung zu einem Anzeiger (244) leitbar sind.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (256, 258)
dem ersten oder obersten Wortregister zugeordnet wird, so daß das zuletzt eingegebene Wort als
Grenzwert verwendbar ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß von den Entnahmeschaltungen
(242) wirksam gemachte Entnahmeleitungen (198) mit den Speicherelementen des dem
ersten bzw. obersten Wortbereich (10) vorgeschalteten Einschreibregister (16) mittels Eingabeschaltungen (500Λ, 502 A, 504Λ, 506Λ) verbunden
sind, die durch eine Steuereinrichtung (358) vorbereitbar sind, und daß zwischen je zwei Entnahmezyklen
ein Schreibzyklus auslösbar ist, so daß die nach gespeicherter Wortordnung ausgelesenen
Wörter unmittelbar danach nach dem Stapelprinzip wieder einspeicherbar sind.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Einschreibregister
(16) auch die Zwischenregister (20, 22) Informationseingänge (512, 514, 516, 518)
aufweisen und daß eine Steuereinrichtung (356) vorgesehen ist, die bei einer parallelen Einschreiboperation
eine Rückstellung der dem Einschreibregister und den Zwischenregistern zugeordneten
Speicherelemente (347, 354, 277, 327) zur Speicherung der Entnahme- und Leer/Belegt-Information
vornimmt.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Assoziationsregister
(537) vorgesehen ist, über das assoziative Suchworte in den Speicher eingebbar sind, die für
sich allein oder in Kombination mit einer Entnahme nach vorgegebener Ordnung die Auswahl
eines mit dem Suchwort oder mit Teilen desselben übereinstimmenden Speicherwortes durchführen.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch ge-
3 4
kennzeichnet, daß die assoziative Entnahme durch mehrere Wortstellenspalten zur Aufnahme von unter
Komplementierung des Speicherinhaltes der einer sich gleichrangigen Wortstellen (Bits) organisiert sind,
assoziativen Prüfung auf »1« (oder auf »0«) unter- und mit den Speicherelementen zugeordneten Speicherzogenen
Stellenspalten und durch nachfolgende zustandsanzeigern, die über Torschaltungen einerseits
Entnahme des niedrigstwertigen (oder höchst- 5 ia Richtung der Wortstellenspalten und andererseits
wertigen) Wortes mit Hilfe der Entnahmeschal- von Spalte zu Spalte in Richtung der Wortbereiche
tungen (242) für die Entnahme nach vorgegebener zu Ordnungsbestimmungsschaltungen verknüpft sind,
Wortordnung erfolgt, wobei die Stellenanzeiger nach Patent 1 449 358.
(138, 140) der zu komplementierenden Spalten Das Hauptpatent betrifft eine Schaltungsanordnung
auf der Lauter-Nullen-Anzeige (oder auf der io zum Sortieren und Markieren von in einem Speicher
Lauter-Einsen-Anzeige) haltbar sind. enthaltenen Daten, dessen bistabile Speicherelemente
13. Einrichtung nach einem der Ansprüchen in mehrere Wortbereiche (Wortzeilen) zur Aufnahme
und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die vom von Datenwörtern und mehrere Wortstellenspalten
Assoziationsregister (537) betätigte Schaltung zur zur Aufnahme der unter sich gleichrangigen Wort-Komplementierung
der einzelnen Speicherstellen- 15 stellen (Bits) organisiert sind. Bei dieser Schaltungsinhalte aus je einem mit den Flip-Flops (60, 62, 64) anordnung sind den Speicherelementen Speicherzuder
betreffenden Speicherstelle verbundenen Steuer- Standsanzeiger zugeordnet, die über Torschaltungen
Speicherglied (414/1, 420 A) besteht, dessen Steuer- einerseits in Richtung der Wortstellenspalten und
wirkung auf den Flip-Flop durch ein Komplemen- andererseits von Spalte zu Spalte in Richtung der
tierungssignal auf einer jeweils allen Flip-Flops 20 Wortbereiche zu Ordnungsbestimmungsschaltungen
gleichen Stellenordnung zugeordneten Leitung verknüpft sind. Diese Ordnungsbestimmungsschal-(538
A) für die Dauer dieses Signals aufhebbar oder tungen geben nach jeder Entnahme eines Datenwortes
umkehrbar ist. entsprechend einer vorgegebenen Wortordnung das
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 11 nächste zu entnehmende Datenwort an.
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuer- 25 Mit Hilfe dieser Anordnung ist es in einfacher
Speicherglied (414A, 420A) eine Kryotronschleife Weise möglich, einen geordneten Zugang zu den im
aufweist, welche Kryotron-Torelemente (z. B.452A, Speicher enthaltenen Datenwörtern zu erlangen, ohne
454/1) in den Flip-Flop-Zweigen steuert, und daß daß zuvor ein physisches Sortieren der Daten not-
die Komplementierungssignale zusätzlichen Steuer- wendig ist. Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden,
wicklungen der Torelemente zugeführt werden und 30 assoziative Speicher für diesen Zweck zu verwenden,
mit dem Schleifenstrom in Koinzidenzwirkung indem aufeinanderfolgende assoziative Abfragungen
treten. mit Hilfe eines Assoziationsregisters durchgeführt
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 werden, dessen Inhalt mit jeder Abfragung um Eins
bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß eine Um- erhöht wird. Eine solche Arbeitsweise hat aber verschaltung
der Entnahmeordnung von einer Folge 35 schiedene Nachteile. Sind z. B. im Ordnungsschema
vom niedrigstwertigen zum höchstwertigen Wort der gespeicherten Datenwörter breite Lücken entzu
einer Folge vom höchstwertigen zum niedrigst- halten, werden viele vergebliche Abfragungen zwischen
wertigen Wort durch zweitweise Komplemen- den aufeinanderfolgenden Entnahmen einzelner Datentierung
des Speicherinhaltes mittels der über das Wörter ausgeführt. Es ist außerdem bekannt, Daten-Assoziationsregister
(537) betätigten Komplement- 40 speicher als sogenannte Keller- oder Stapelspeicher
schaltungen (538, 414) erfolgt. zu organisieren (deutsches Patent 1 094 019). Derartige
16. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- Speicher bestehen aus mehreren Registern, von denen
kennzeichnet, daß die gemeinsamen Entnahmeim- nur das erste bzw. oberste als Ein- und Ausgabepulsleitungen
(A, B) in Richtung der Wortver- register ausgebildet ist. Ein in dieses Register einschiebungen
einer Stapeloperation den Speicher 45 gegebenes Wort wird mit Eingabe des nächsten Wortes
von der Wortentnahme-Schaltung (242-1, 300-1) in das folgende bzw. nächstniedrigere Register Vereines
Wortbereiches (10) zur Wortentnahme- schoben. Sind bereits mehrere Datenwörter im Speicher
schaltung (242-2, 300-2) des nächstniedrigeren enthalten, so werden alle Datenwörter um jeweils ein
Wortbereiches (12) durchläuft. Register verschoben. Die Entnahme erfolgt in um-
17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 50 gekehrter Richtung ebenfalls über das erste bzw.
bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß zur zeitweisen oberste Register. Dabei werden die gespeicherten
Festlegung einer übergeordneten Vorrangklasse Datenwörter im umgekehrter Richtung um je ein Reeine
Komplementierung voreingestellter Ordnungs- gister verschoben.
feldspalten in Übereinstimmung mit der der Ent- Diese Keller- oder Stapelspeicher sind in ihrer
nähme zugrunde liegenden Wortordnung mit Hilfe 55 Dateneingabe und -entnahme streng auf die Regel
der Komplementschaltungen (538, 414) erfolgt. »Zuletzt hinein, zuerst heraus« beschränkt. Diese
Regel hat zwar den Vorteil, daß keine Adressen zum Auffinden bestimmter Wörter benötigt werden. Nach-
teilig ist jedoch, daß das Programm, in welchem die
60 gespeicherten Wörter verwendet werden, besonders an diese Ein- und Ausgaberegel angepaßt werden muß.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung Für die allgemeinen Speicherzwecke stellt die Regel
zum Betiieb eines Datenspeichers, der in Wortbereiche ebenfalls eine mitunter unerwünschte Einschränkung
organisierte bistabile Speicherelemente aufweist, mit dar. Bei dem Versuch, einen Keller-oder Stapelspeicher
einer Schaltungsanordnung zum Sortieren und Mar- 65 mit einer festen Adressierung zu versehen, ergeben sich
kieren von im Speicher enthaltenen Daten, dessen jedoch erhebliche Probleme dadurch, daß sich die
bistabile Speicherelemente in mehrere Wortbereiche Position eines jeden Datenwortes im Speicher stets
(Wortzeilen) zur Aufnahme von Datenwörtern und in ändert, sobald neue Datenwörter eingegeben oder ge-
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US198239A US3234524A (en) | 1962-05-28 | 1962-05-28 | Push-down memory |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1449365A1 DE1449365A1 (de) | 1969-03-13 |
| DE1449365B2 DE1449365B2 (de) | 1974-01-03 |
| DE1449365C3 true DE1449365C3 (de) | 1974-08-01 |
Family
ID=22732555
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1449365A Granted DE1449365B2 (de) | 1962-05-28 | 1963-05-25 | Einrichtung zum Betrieb eines Datenspeichers |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3234524A (de) |
| DE (1) | DE1449365B2 (de) |
| GB (1) | GB1010523A (de) |
Families Citing this family (16)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3328763A (en) * | 1963-10-01 | 1967-06-27 | Monroe International Inc | Electronic desk-type computer |
| FR1483564A (de) * | 1965-06-18 | 1967-09-06 | ||
| US3449724A (en) * | 1966-09-12 | 1969-06-10 | Ibm | Control system for interleave memory |
| US3854124A (en) * | 1966-11-21 | 1974-12-10 | Friden Inc | Electronic calculator |
| US3493935A (en) * | 1967-03-06 | 1970-02-03 | Burroughs Corp | Queuer control system |
| US3493939A (en) * | 1967-04-10 | 1970-02-03 | Us Army | Priority sequencing device |
| US3564227A (en) * | 1967-12-14 | 1971-02-16 | Potter Instrument Co Inc | Computer and accumulator therefor incorporating push down register |
| US3601809A (en) * | 1968-11-04 | 1971-08-24 | Univ Pennsylvania | Addressable list memory systems |
| US3665487A (en) * | 1969-06-05 | 1972-05-23 | Honeywell Inf Systems | Storage structure for management control subsystem in multiprogrammed data processing system |
| BE755666A (fr) * | 1969-09-18 | 1971-02-15 | Burroughs Corp | Memoire tampon pour entree d'ordinateur |
| US3680062A (en) * | 1970-06-24 | 1972-07-25 | Westinghouse Electric Corp | Resettable non-volatile memory utilizing variable threshold voltage devices |
| US3725873A (en) * | 1971-04-07 | 1973-04-03 | Singer Co | Calculator having a sequential access stack |
| FR2140256B1 (de) * | 1971-06-07 | 1974-12-20 | Jeumont Schneider | |
| US3786432A (en) * | 1972-06-20 | 1974-01-15 | Honeywell Inf Systems | Push-pop memory stack having reach down mode and improved means for processing double-word items |
| US4030077A (en) * | 1975-10-16 | 1977-06-14 | The Singer Company | Multistage sorter having pushdown stacks for arranging an input list into numerical order |
| EP0186668A1 (de) * | 1984-06-27 | 1986-07-09 | Motorola, Inc. | Fliessbandausführung von dreiwortbefehlen |
-
1962
- 1962-05-28 US US198239A patent/US3234524A/en not_active Expired - Lifetime
-
1963
- 1963-05-16 GB GB19416/63A patent/GB1010523A/en not_active Expired
- 1963-05-25 DE DE1449365A patent/DE1449365B2/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3234524A (en) | 1966-02-08 |
| GB1010523A (en) | 1965-11-17 |
| DE1449365B2 (de) | 1974-01-03 |
| DE1449365A1 (de) | 1969-03-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1449365C3 (de) | ||
| DE2521436C3 (de) | Informationswiedergewinnungsanordnung | |
| DE1449765C3 (de) | Einrichtung zur Abfrage eines assoziativen Speichers | |
| DE2163342C3 (de) | Hierarchische binäre Speichervorrichtung | |
| DE2154106A1 (de) | Arbeitsspeicherwerk | |
| DE2212873B2 (de) | Aus schieberegistern aufgebaute speichereinrichtung und verfahren zum betrieb der speichereinrichtung | |
| DE3327379A1 (de) | Einrichtung und verfahren zum umordnen von datensaetzen | |
| DE2165765C3 (de) | Informationsspeicher mit Schieberegistern | |
| DE2252279A1 (de) | Verfahren und anordnung zur aenderung der relativen lage wenigstens eines informationsbits in einem datenstrom | |
| DE1499739C3 (de) | Datenspeicher zur gleichzeitigen Entnahme mehrerer Wörter | |
| DE1449544A1 (de) | Datenverarbeitende Maschine mit ueberlappend abrufbarem Speicherwerk | |
| DE1449613A1 (de) | Vorrichtung zur Erkennung von Zeichen und Mustern | |
| DE1449795A1 (de) | Schaltungsanordnung zur Ansteuerung eines assoziativen Speichers | |
| DE2004846A1 (de) | Anordnung zur Veränderung des Speicherinhalts eines digitalen Speichers durch Bits, Bytes oder Wörter | |
| DE1449774A1 (de) | Speichersystem mit kurzer Zugriffzeit | |
| DE1499690C2 (de) | Speicherplatzansteuerungs-Anordnung | |
| DE2519195A1 (de) | Assoziativspeicher | |
| DE2261586A1 (de) | Speichereinrichtung | |
| DE1524006B2 (de) | Vorrichtung zum erhoehen der informationsuebergaberate eines speichers | |
| DE1449752A1 (de) | Datenadressiertes Speichersystem | |
| DE1449816C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Steuerung des Zugriffs zu einem Magnettrommelspeicher | |
| DE2200744A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aussortieren | |
| DE1449449C (de) | Assoziativer Informationsspeicher | |
| DE1449358C (de) | Schaltungsanordnung zum Sor tieren und Markieren von Daten | |
| DE1945215C3 (de) | Assoziativer Speicher |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |