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DE2165650C3 - Selbstentwicklerkamera - Google Patents

Selbstentwicklerkamera

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Publication number
DE2165650C3
DE2165650C3 DE2165650A DE2165650A DE2165650C3 DE 2165650 C3 DE2165650 C3 DE 2165650C3 DE 2165650 A DE2165650 A DE 2165650A DE 2165650 A DE2165650 A DE 2165650A DE 2165650 C3 DE2165650 C3 DE 2165650C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film unit
film
nip
flap
light shielding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2165650A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2165650B2 (de
DE2165650A1 (de
Inventor
Richard Carlisle Mass. Paglia (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Polaroid Corp
Original Assignee
Polaroid Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Polaroid Corp filed Critical Polaroid Corp
Publication of DE2165650A1 publication Critical patent/DE2165650A1/de
Publication of DE2165650B2 publication Critical patent/DE2165650B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2165650C3 publication Critical patent/DE2165650C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/48Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
    • G03B17/50Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus
    • G03B17/52Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus of the Land type

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras Adapted For Combination With Other Photographic Or Optical Apparatuses (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Selbstentwicklerkamera der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Eine solche Kamera ist aus der DE-OS 19 49 176 bekannt. Hierbei ist außer der um eine untere Achse verschwenkbaren Lichtabschirmklappe noch eine weitere Deckklappe mit oberer Schwenkachse vorgesehen, die zusammen den Auslaßschlitz bilden, in dem die untere Lichtabschirmklappe durch eine die Quetschwalzen durchlaufende Filmeinheit gesteuert in eine Öffnungsstellung verschwenkt wird, in der ein genügend breiter Auslaßschlitz f'ir die Filmeinheit gebildet ist. Dies hat gegenüber einer Ausbildung nach der DE-OS 72 936, bei der die Filmeinheit zwei flexible konvergierende Lippen, die elastisch gegeneinander vorgespannt sind, aufbrechen muß, den Vorteil, daß ein Stauchen der Filmeinheit vom Vorderrand her vermieden wird. Erkauft wird dieser Vorteil jedoch mit einem relativ hohen konstruktiven mechanischen Aufwand zur Steuerung der Klappe. Außerdem hat der Filmhalter nach der DE-OS 19 49 176 gegenüber dem Filmhalter nach der DE-OS 17 72 936 den Vorteil, daß er lediglich auf die Bildränder einwirkt, und damit das Übertragungsbild nicht beeinträchtigen kann. Es ist jedoch bei diesem bekannten Filmhalter die Einhaltung enger Toleranzen erforderlich, da der Schlitz in der Auswurfstellung ganz präzise durch die relativ zueinander bewegten Teile fixiert sein muß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Selbstentwicklerkamera mit einem Filmhalter zu schaffen, der die Filmeinheit im Wegzugsschlitz festklemmt, ohne von dessen Begrenzungen innerhalb der Bildfläche berührt zu werden, wobei in der Ruhestellung eine einwandfreie Lichtabdichtung gewährleistet ist und der Mechanismus einen einfachen und billigen Aufbau aufweist
Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Durch die seitlichen Finger wird ein sicheres Haltern der Filmeinheit gewährleistet und diese Haltefinger beeinträchtigen nicht das Einlaufen der Filmeinheiten in den Auswurfschlitz, da die Klappe zurückweicht und die Filmeinheit schräg durch den Schlitz verlaufend eintreten kann. Dadurch wird es möglich, diesen Auslaßschlitz so anzuordnen, daß er in geschlossener Stellung der Lichtabschirmklappe nicht auf den Quetschspalt ausgerichtet ist, sondern auf die obere Quetschwalze, so daß eine günstige Lichtabdichtung erlangt wird, ohne daß es notwendig wäre, über den Schlitz elastische Lippen zu fügen. Trotzdem kann die Filmeinheit glatt in der Ebene des Quetschspaltes austreten, weil durch die Verschwenkung der Lichtabschirmklappe eine Ausrichtung des Auslaßschlitzes auf die Ebene des Quetschspaltes bewirkt wird.
Durch die Merkmale des Anspruchs 2 wird gewährleistet, daß an der Bildfläche kein Schlitzbegrenzungsrand liegt, sondern die Schlitzbegrenzung seitlich auf die Schlitzbegrenzungszungen beschränkt bleibt, die sich lediglich über den Bildrand erstrecken. Auf diese Weise wird eine Beeinträchtigung der Flüssigkeitsausbreilung oder der Diffusionsübertragung mit Sicherheit verhindert, wobei der Aufbau selbst äußerst einfach ist und keine engen Toleranzen eingehalten zu werden brauchen. Die elastischen Finger können dann zweckmäßigerweise gemäß Anspruch 3 im Bereich dieser Schlitzbegrenzungszungen vorgesehen werden.
Durch die Merkmale des Anspruchs 4 wird erreicht,
daß die Kamera gesperrt wird, wenn eine vorbesnimmte Anzahl von Filmeinheiten bereits vom Filmhalter erfaßt ist. Dabei erweist es sich als zweckmäßig, die Kamera nach Durchlaufen zweier Filmeinheiten zu sperren, da zwei Filmeinheiten noch sicher durch die Halterung erfaßt werden können. Es soll jedoch auch vorbehalten bleiben, bereits nach Durchlaufen und Halterung einer Filmeinheit die Kamera zu sperren.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Teilschnittansicht einer als Klappmamera ausgebildeten Selbstentwicklerkamera gemäß der Erfindungin Bereitschaftsstellung;
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 gemäß Fig. 1;
Fig.3 eine perspektivische Ansicht der Kamera gemäß Fig. 1 mit einer im Auslaßschlitz befindlichen Filmeinheit;
F i g. 4 bis 7 Teilschnittansichten der Quetschwalzen und des Filmhalters in aufeinanderfolgenden Betriebsstellungen;
F i g. 8 eine Teilschnittansicht der Quetschwalzen und des Filmhalters beim Erfassen zweier Filmeinheiten;
F i g. 9a, b, c schematische Darstellungen der Vorrichtung zur Sperrung der Kamera in einer abgewandelten Ausführungsform.
Die Kamera 10 weist mehrere Genüyseteile 12,14,16 und 18 auf, die mit einem Balg 22 zusammenwirken, von dem nur eine Seite dargestellt ist und durch die eine Belichtungskammer 24 gebildet wird. Weiter weist die Kamera einen Gehäuseteil 20 auf, der von dem Gehäuseteil 18 nach vorn vorsteht Die Gehäuseteile 12, 14 und 16 sind um Achsen 13,15,17 und 19 schwenkbar und können zwischen der Gebrauchsstellung gemäß F i g. 1 und 3 und einer kompakten Faltstellung bewegt werden.
Der Gehäuseteil 18 weist eine Kammer 28 zur Aufnahme eines Filmpacks 30 auf, der mit mehreren Filmeinheiten 32 ausgestattet ist. Der Filmpack 30 weist eine Vorderwand 34 mit einer integral ausgebildeten, aufrecht stehenden Rippe 36 auf, die eine allgemein rechteckige öffnung 38 bildet, durch die Licht eintreten kann, um die oberste Filmeinheit 32 des Filmpacks zu belichten. Die vorstehende Rippe 36 greift teleskopartig in eine öffnung 60 eines Trägerrahmens 58 ein, um die vorderste Filmeinheit 32 in der Belichtungsstellung festzulegen. Der Filmpack 30 weist eine vordere Stirnwand 40 mit einer schlitzförmigen Wegzugsöffnung 42 auf, durch die jeweils eine Filmeinheit nach der Belichtung weggezogen werden kann. Ferner besitzt er ein flexibles lichtundurchlässiges Blatt 43, das die Wegzugsöffnung 42 abdeckt, um den Durchtritt aktinischen Lichtes durch die Wegzugsöffnung 42 in das Innere des Filmpacks zu verhindern. Ferner besitzt der Filmpack eine Rückwand 64, auf die eine F eder 62 einwirkt, um den Filmpack 30 auf den Trägerrahmen 58 hin zu drücken.
Jede der einzelnen Filmeinheiten weist folgende Teile auf:
Ein lichtempfindliches Blatt 44; ein darübergefügtes transparentes Bildempfangsblatt 46; einen Behälter 48, der eine viskose Behandlungsflüssigkeit enthält und an einem der Blätter 44 und 46 am Vorlaufendabschnitt der Filmeinheit befestigt ist; eine Flüssigkeitsfalle 50 am Nachlaufende; ein opakes Verbindungsblatt zur Befestigung des lichtempfindlichen Blattes 44 auf dem Bildempfangsblatt 46 mit opaken Umfangsrändern auf dem tranparenten Bildempfangsblatt einschließlich seitlicher Ränder 52 und einschließlich von Längsrändern 54, die Begrenzungen der rechteckigen Bilderzeugungsfläche 56 bilden, wie am besten aus F i g. 3 ersichtlich.
Die Filmeinheiten 32 sind so angeordnet, daß das transparente Bildaufnahmeblatt 46 der Belichtungsöffnung 38 zugewandt ist, die im wesentlichen gleich groß ist, wie die Bilderzeugungsfläche 56. Die vorderste Filmeinheit 32 wird durch die Belichtungsöffnung 38 hindurch belichtet und dann vom Filmbehälter über den Wegzugsschlitz 40 zum Zwecke der Behandlung herausgezogen.
Die Kamera 10 ist eine einävy><*e Spiegelreflexkamera, die zunächst im Sucher ^..0 Li.iatellbetrieb und dann im Belichtungsbetrieb arbeitet. Eine Schwenkklappe 66 ist voll ausgezogen in F i g. 1 in der Sucher- bzw. Einstellstellung am Träger 58 die öffnungen 38 und 60 abdeckend, dargestellt und die aufrechtstehende Rippe f>5 36, bildet eine lichtdichte Barriere zwischen der Belichtungskammer 24 und der Aufnahmekammer 28. Die Klappe 66 weist einen Fresnel-Spiegel 68 auf einer Seite und einen ebenen Spiegel 70 auf der anderen Seite auf. Sie ist um eine Achse 71 schwenkbar und durch eine Feder nach dem Gehäuseteil 16 hin vorgespannt und sie wird in der Sucher- bzw. Einstellstellung durch eine nichfdargestellte Klinke gehalten.
In der Sucher- bzw. Einstellstellung treten die Strahlen durch das Objektiv 72, das vom Gehäuseteil 12 gehaltert wird, und durchlaufen die Beli"htungskammer 24, bis sie auf einen ebenen Spiegel 74 auftreffen, der fest an der Innenwand des Gehäuseteils 16 angeordnet ist. Dann werden die Strahlen nach dem Fresnel-Spiegel 68 reflektiert, wo sie ein Bild der Aufnahmeszene erfolgen. Vom Spiegel 68 werden die Lichtstrahlen nach einem nichtdargestellten geeigneten Sucher reflektiert, der am Gehäuseteil 14 befestigt ist Die Bedienungsperson betrachtet das Bild am Spiegel 68 durch den Sucher, während das Objektiv 72 eingestellt wird, bis das Bild scharf erkennbar ist und dann wird ein Verschlußauslöseknopf 76 betätigt
Durch Betätigung des Knopfes 76 wird ein Arbeitskontaktschalter betätigt, der eine elektronische Belichtungssteuerschaltung erregt die schematisch bei 78 im Gehäuseteil 12 dargestellt ist und aufeinanderfolgend elektronische Bauteile innerhalb der Kamera erregt und entregt, wobei einer der Bauteile von einem Elektromotor 80 gebildet wird, der am Hinterende des Gehäuseteils 18 gelagert ist. Die zur Erregung der Belichtungssteuereinrichtung 78 erforderliche Energie wird von einer Batterie geliefert
Eine obere Quetschwalze 82 ist mit fester Achse drehbar gelagert und eine untere Quetschwalze 84 kann gegenüber der Quetschwalze 82 in Vertikalrichtung versetzt werden und sie ist durch eine Feder nach oben vorgespannt und es ist ein Anschlag vorgesehen, um einen vorbestimmten Quetschspalt zwischen den beiden Quetschwalzen aufrechtzuerhalten. Die Quetschwalze wird, im Gegenuhrzeigersinn angetrieben, um die belichtete Filmeinheit längs einer Ebene vorzuschieben, den den Quetschspalt zwischen den Quetschwalzen einschließt und im wesentlichen senkrecht zu einer die Längsachsen der Quetschwalzen 82 und 84 enthaltenden Ebene liegt. Gemäß Fig. 1 liegt diese Ebene im wesentlichen horizontal.
Wie am besten aus F i g. 4 und 7 ersichtlich, bewegt sich, wenn das Vorderende der Filmeinheit zwischen die Quetschwalzen eintritt, die Quetschwalze 84 nach unten gegen die Vorspannung der Feder, um den Quetschspalt der Dicke des die Flüssigkeit enthaltenden Behälters 48 anzupassen. Die Quetschwalzen üben einen Kompressivdruck auf den Behälter aus, so daß dieser aufreißt und dadurch die viskose Behandlungsflüssigkeit freigibt. Nach Entweichen der Flüssigkeit wird der Behälter zusammengedrückt und die untere Quetschwalze 84 bewegt sich nach oben, um den vorbestimmten Abstand zwischen den Quetschwalzen einzustellen. Die Quetschwalzen breiten die Behandlungsflüssigkeit in Gestalt einer dünnen gleichmäßigen Lage zwischen lichtempfindlichem Blatt 44 und Bildempfangsblatt 46 aus, wobei der vorbestimmte Abstand zwischen den Quetschwalzen die Dicke der Flüssigkeitsschicht steuert. Die Filmeinheit wird mit konstanter Geschwindigkeit, etwa 17cm/sec angetrieben und die Behandlungsflüssigkeit wird über die Bilderzeugungsfläche 56 ausgebreitet, wobei überschüssige Behandlungsflüssigkeit in der Flüssigkeitsfalle 50 am Nachlaufende des Filmverbandes gesammelt wird. Die Flüssigkeitsfalle 50 ist dicker als jener Abschnitt der Filmeinheit, der nach vorn über die Falle vorsteht und wenn die Flüssigkeitsfalle in den
Einlauf zwischen den Quetschwalzen 82 und 84 einläuft, dann wird die untere Quetschwalze 84 nach unten bewegt, so daß die Flüssigkeitsfalle zwischen den Quetschwalzen hindurchtreten kann. Dann bewegt sich die untere Quetschwalze abrupt nach oben auf die andere Quetschwalze 82 unter dem Einfluß der Vorspannfeder zu, wodurch der Nachlaufrand der Filmeinheit nach vorn »geschnipst« wird, was dessen Vorwärtsgeschwindigkeit vergrößert. Nachdem die Filmeinheit einmal die Quetschwalzen durchlaufen hat, bewirkt die elektronische Steuerschaltung 78 eine Abschaltung des Motors 80, wodurch der Belichtungsund Behandlungszyklus vollendet wird.
Wenn das Vorderende der belichteten Filmeinheit die Quetschwalzen 82 und 84 durchlaufen hat, wirkt es auf tiie Lichtabschirrnklappe 88 ein, der außerhalb der Quetschwalzen 82 und 84 gelagert ist. Der Filmhalter 86 (Fig.2) besteht aus einer dünnen langgestreckten Lichtabschirmklappe 88, die seitlich so dimensioniert ist, daß sie sich über die Länge der Quetschwalzen 82 und 84 erstreckt. Diese Klappe 88 besitzt vier nach hinten vorstehende Lagerflanschc 90. Jeder Flansch 90 besitzt ein Befestigungsloch, durch das eine Lagerachse 92 geführt ist, um die Klappe 88 an der Auslaufseite der Quetschwalzen schwenkbar zu haltern. Zwei Schraubenfedern 94, die die Achse 92 umschließen, sind mit einem Ende an dem die Quetschwalzen lagernden Trägeraufbau und mit ihrem anderen Ende an der Klappe 88 verankert, so daß der Filmhalter 86 nach der aufrechten Stellung gemäß Fig. 1 und 4 gedruckt wird. Die Lichtabschirmklappe 88 besitzt weiter zwei Schlitzbegrenzungszungen 96, die sich nach oben und innen von dem Horizontalrand 98 des oberen Abschnitts der Klappe 88 erstrecken und den Auslaßschlitz 100 dazwischen bilden, durch den eine Filmeinheit vorgeschoben werden kann. Die Zungen 96 sind so dimensioniert, daß sie nur über den seitlichen Rändern 52 der Filmeinheit liegen, wenn diese durch den Schlitz 100 vorgeschoben wird. Zwei elastische Finger 102 sind am unteren Teil der Klappe 88 vorgesehen und erstrecken sich nach oben nach dem Schlitz 100 zwischen die Zungen 96 und den Horizontalrand SS.
Im folgenden wird auf die Fig.4 bis 8 Bezug genommen. Hier ist zum Zwecke der Veranschaulichung eine Grundlinie 85 eingezeichnet, die parallel zur Filmaustrittsebene verläuft, um den Relativwinkel Θ zwischen der Klappe 88 und der Filmaustrittsebene anzugeben. Wie am besten aus F i g. 4 ersichtlich, halten die Vorspannfedern 94 die Klappe 88 in einer aufrechten Stellung im wesentlichen senkrecht zur Filmwegzugsebene, wobei der horizontale Rand 98 über dem Oiiptsrhsnalt zwischen den Quetschwalzen liegt, so daß der Auslaßschlitz 100 nicht auf die Filmwegzugsebene ausgerichtet ist.
In dieser Stellung wirkt die Klappe 88 als Lichtdichtung, die den Durchtritt aktinischen Lichtes durch den Raum zwischen den Quetschwalzen verhindert, so daß eine Verschleierung der Filmeinheit vermieden wird, wenn diese durch den Wegzugsschlitz 42 des Filmpacks hindurchtritt, jedoch noch nicht soweit vorgeschoben ist, daß ihr Vorderrand in Eingriff mit den Quetschwalzen steht Der Winkel zwischen dem Filmhalter 86, bzw. der von ihm gebildeten Lichtabschirmklappe 88, wenn dieser sich in Abdichtungsstellung gemäß Fig.4 befindet ist mit Θ β bezeichnet
Wenn die Filmeinheit durch die Quetschwalzen hindurchgeschoben wird, greift ihr Vorderrand an der Klappe 88 unter dem horizontalen Rand 98 an und bewirkt, daß sie im Uhrzeigersinn gedreht wird, bis der Schlitz 100 auf die Filmaustrittsebene ausgerichtet ist. In dieser Stellung gemäß Fig.5 beträgt der Winkel Θ ,4. Hierbei wird es möglich, daß der Vorderrand der Filmeinheit durch den Schlitz 100 hindurchtritt und in Eingriff mit den elastischen Fingern 102 gelangt, wie dies aus F i g. 5 ersichtlich ist. Die Federkraft ist so gewählt, daß die elastischen Finger 102 eine kleinere Federkonstante besitzen als die Vorspannfedern 94.
ίο Wenn die Filmeinheit weiter durch den Schlitz 100 hindurchgeschoben wird, werden die elastischen Finger 102, wie aus F i g. 5, 6 und 7 ersichtlich, ausgelenkt und wirken auf die Seitenränder 52 auf der Unterseite der Filmeinheit 32 ein und die Filmeinheit gleitet hieran ab.
Durch geeignete Wahl der relativen Federgradienten der Vorspannfedern 94 und der elastischer. Finger J02 wird es möglich, die Klappe 88 gegen die Vorspannung der Federn 94 unter einem vorbestimmten Winkel Θα zu halten, wenn eine Filmeinheit in Eingriff mit den Fingern 102 befindlich ist und durch den Schlitz 100 durch die Quetschwalzen 82 und 84 vorgeschoben ist Wenn die Filmeinheit 32 weiter durch den Schlitz 100 in Reibungsverbindung mit den elastischen Fingern 102 vorgeschoben wird, heben die Finger 102 die Filmeinheit 32 über den Rand 98, wie aus F i g. 6 ersichtlich, so daß der Rand 98 nicht mehr die Unterseite der Bilderzeugungsfläche 56 berührt. Nachdem der Hinterrand der Filmeinheit 32 von den Quetschwalzen freikommt, dreht sich die Filmeinheit im Uhrzeigersinn um die Berührungsfläche zwischen den Seitenrändern 52 auf der Unterseite der Filmeinheit und den elastischen Fingern 102 infolge des Gewichtes der Filmeinheit, die über die elastischen Finger nach vorn vorsteht Hierdurch wird bewirkt, daß die seitlichen Ränder 52 der oberen Fläche der Filmeinheit 32 in Reibungsverbindung mit den Zungen 96 gelangen. Die kombinierten Reibungskräfte, die durch die elastischen Finger 102 und die Zungen 96 auf die seitlichen Ränder 52 ausgeübt werden, reichen aus, um die Bewegung der Filmeinheit nach Durchlaufen der Quetschwalzen stillzusetzen und die Filmeinheit zu halten, bis sie von der Bedienungsperson entfernt wird. Aus den F i g. 6 und 7 ist ersichtlich, daß die Größe der Reibungskraft, die auf die sich vorschiebende Filmeinheit auf die Klappe 88 aufgebracht wird, eine Funktion des Winkels ist, der zwischen jenem Teil der Filmeinheit der in der Filmebene liegt, und dem Filmbehälter gebildet wird. In F i g. 6 beispielsweise bilden Filmeinheit und Lichtabschirmklappe 88 einen spitzen Winkel, wobei die
so elastischen Finger 102 die einzigen Bestandteile des Filmhalters 86 sind, die mit den Seitenrändern 52 in Eingriff stehen. Wie am besten aus Fig.7 ersichtlich, werden die elastischen Finger 102 weiter ausgelenkt, wenn die Filmeinheit 32 mit dem Filmhalter 86 einen spitzen Winkel bildet. Dadurch wird eine größere Reibungskraft auf die seitlichen Ränder 52 ausgeübt und außerdem befinden sich die Zungen 96 in Berührung mit den oberen seitlichen Rändern 52.
Nachdem die Filmeinheit 32 einmal von den Quetschwalzen freigekommen ist, ist es erwünscht den Winkel zwischen der Filmeinheit 32 und dem Filmhalter 86 so schnell als möglich zu ändern, um dem Massenträgheitsmoment der Filmeinheit 32 entgegenzuwirken, indem die maximal möglichen Reibungskräfte auf die Filmeinheit übertragen werden. Zusätzlich zur Uhrzeigersinndrehung der Filmeinheit infolge des Gewichts jenes Abschnitts der Filmeinheit der vor den elastischen Fingern 102 liegt drehen die Vorspannfe-
dem 94 den Filmhalter 86 im Gegenuhrzeigersinn in die Lichtabdeckstellung, wodurch weiter dazu beigetragen wird, den Winkel zwischen dem Filmhalter 86 bzw. der Lichtabschirmklappe 88 und der Filmeinheit 32 schnell zu ändern.
Wie am besten aus F i g. 3 ersichtlich ist, steht die sich vorschiebende Filmeinheit über den Vorderrand des Gehäuseteils 20 vor und wird in der aus Fig. 7 ersichtlichen Stellung gehalten, wobei das Hinterende der Filmeinheit in Eingriff mit dem Filmhalter 86 steht und ein Abschnitt der Filmeinheit vor dem Nachlaufende auf dem Vorderrand des Gehäuseteiles 20 aufruht. Das Gewicht einer gehalterten Filmeinheit wirkt der im Gegenuhrzeigersinn wirkenden Vorspannung der Federn 94 entgegen, so daß der Filmhalter 86 in einem Versetzungswinke! Qr · gehalten wird, wobei eine einzige Filmeinheit gehaltert wird und dieser Winkel liegt zwischen den Winkeln Gßund Qa-
Die erfaßte Filmeinheit in Fig. 7 wird in einem spitzen Winkel relativ zu dem Filmhalter 86 belassen und der Quetschspalt zwischen den Quetschwalzen 82 .und 84 ist hierdurch abgedeckt, so daß die Filmeinheit als Lichtsperre wirkt und das Eintreten aktinischen Lichtes zwischen die Quetschwalzen verhindert. Wenn die Bedienungsperson der Kamera den Auslöser 76 betätigt, um eine zweite Belichtung und eine zweite Behandlung einzuleiten, dann wird eine zweite Filmeinheit, die in Fig. 7 strichpunktiert dargestellt ist, zwischen die Quetschwalzen und durch den Schlitz 100 vorgeschoben und gelangt in Eingriff mit den elastischen Fingern 102, so daß sie unter die zuvor erfaßte Filmeinheit geschoben wird, wie dies aus Fig.8 ersichtlich ist. Das Gesamtgewicht der beiden erfaßten Filmeinheiten bewirkt, daß der Filmhalter 86 unter einem Winkel Qr2 gehalten wird (R2 soll zwei Filmeinheiten bezeichnen) und dieser Winkel ist kleiner als der Winkel QA oder genauer gesagt ist es der maximale Ausschlagswinkel gegenüber der Lage Qb-
Zur Sicherheit können Mittel vorgesehen werden, die einen weiteren Belichtungs- und Behandlungsablauf in der Kamera verbinden, wenn eine vorbestimmte Zahl von Filmeinheiten von dem Fiirnhalter S6 getragen wird oder wenn die Winkelversetzung Θ des Filmhalters 86 einen vorbestimmten Grenzwinkel überschreitet. Die F i g. 4 bis 8 veranschaulichen eine Möglichkeit, um die Kamera 10 zu sperren, wenn zwei Filmeinheiten vom Filmhalter 86 erfaßt sind. Zwei Ruhekontakte 104 sind in Reihe mit dem Arbeitskontakt der elektronischen Steuerschaltung 78 geschaltet, der bei Betätigung des Verschlußauslösers 76 geschlossen wird. Einer der beiden Kontakte des Schalters 106 wird von einem festen Trägeraufbau getragen, während der zweite von einer Blattfeder 108 getragen ist, die in den Schwenkbereich des Lagerflansches 90 einsteht. Der Flansch 90 berührt die Feder 108 erst dann, wenn der Filmhalter 86 den Winkel Qr2 einnimmt, der wiederum eine Funktion der kombinierten Gewichte der beiden erfaßten Filmeinheiten ist und dann wird die Feder 108 im Uhrzeigersinn, verschwenkt, wodurch die Kentakte 104 geöffnet werden, die ihrerseits die elektronische Steuerschaltung 78 abschalten. Eine Entfernung der beiden erfaßten Filmeinheiten bewirkt, daß der Filmhalter 86 sich im Gegenuhrzeigersinn dreht, so daß auch die Feder 108 in ihre Ausgangslage zurückkehren kann, die sie in der Stellung gemäß Fig.4, 5, 6 und 7 einnimmt, wobei die Kontakte 104 geschlossen sind.
Eine abgewandelte Ausführungsform zur Sperrung der Kamera 10 bei nur einer vom Filmhalter 86 erfaßten Filmeinheit ist schematisch in den Fig.9a, b. c dargestellt. Ein flexibler Arm 110 ist am Filmhalter 86 befestigt und gleitet über einer Kontaktträgerfeder 112, wenn der Filmhalter im Uhrzeigersinn aus der Absperrstellung in die Ausrichtstellung verschwenkt wird. Nachdem die Filmeinheit 32 von den Quetschwalzen freigegeben ist und der Filmhalter 86 im Gegenuhrzeigersinn auf den Winkel Qr 1 gedreht wird, dann erfaßt der Arm 110 die Feder 112 und lenkt sie im Gegenuhrzeigersinn gemäß Fig.9c aus und öffnet die beiden Ruhekontakte 104, wodurch die Steuerschaltung 78 abgeschaltet wird. Durch die Entfernung der erfaßten Filmeinheit kann die Vorspannfeder 94 den Filmhalter 86 in die Absperrstellung überführen, wobei diese Kraft groß genug ist, um den Arm 111 von der Feder 112 freizugeben, so daß die Kontakte 104 in ihre Schließstellung zurückkehren können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
•30 249/71
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Claims (4)

Patentansprüche:
1. Selbstentwicklerkamera mit einer Behandlungsstation, die einen von Quetschwalzen gebildeten Quetschspalt aufweist, durch den die belichtete Filmeinheit gefördert wird, um die Behandlungsflüssigkeit als Schicht gleicher Dicke innerhalb der Filmeinheit zu verteilen und mit einem Auslaßschlitz und einer um eine parallel zum Quetschspalt verlaufende Achse verschwenkbare und in die Ruhestellung durch eine Feder vorgespannte Lichtabschirmklappe, die an der Ausgabeseite der Quetschwalzen angeordnet ist und mittels der eine Filmeinheit nach Durchlaufen des Quetschspaltes gegen ein völliges Herausfallen aus der Kamera sicherbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaßschlitz (100) in der Lichtabschirmklappe (88) ausgebildet ist und in Ruhestellung der Lichtabschirmklappe (88) gegenüber der vom Quetschspalt vorgegebenen Ebene versetzt angeordnet ist und daß an der Lichtabschirmklappe (88) in den Auslaßschlitz (100) zwei elastisch zurückweichende Finger (102) im Bereich der Seitenränder der Filmeinheit hineinragend angeordnet sind, die auf die bildfreien Ränder der Filmeinheit einwirken und diese im Auslaßschlitz festklemmen.
2. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaßschlitz (100) auf der einen Seite von dem der Schwenkachse entfernt liegenden Rand (98) der Lichtabschirmklappe (88) gebildet ist und auf der gegenüberliegenden Seite lediglich von seitlichen Zungen (96) begrenzt ist, die nur auf die Längsrandabschnitte der Filmeinheit einwirken.
3. Selbstentwicklerkamera nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elastisch zurückweichenden Finger (102) im Bereich der Schlitzbegrenzungszungen (96) angeordnet sind.
4. Selbstentwicklerkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Verfchwenkbereich der Lichtabschirmklappe (88) ein Schalter (106) vorgesehen ist, der im Motorstromkreis für den Quetschwalzenantrieb liegt.
DE2165650A 1971-01-04 1971-12-30 Selbstentwicklerkamera Expired DE2165650C3 (de)

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