DE2165358A1 - Verfahren zum Herstellen einer Offsetdruckplatte - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer OffsetdruckplatteInfo
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Description
MITSUBISHI ElPEK MILLS ITD,, Tokyo /Japan Verfahren zum Herstellen einer Offsetdruckplatte
Lde iurfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen
einer Gffsetdruckplatte unter .Anwendung des Silberkomplex-Diffusions über tragungs ve rf ahrens.
bine Offsetdruckplatte unter Anwendung des Silberkomplex-Diffusionsübertragungsverfahrens
wurde bereits in den japanischen Offenlegungsschriften 10910/61, 20505/61, 18719/61 beschrieben,
ferner ist in der US-Patentanmeldung Serial No. 71 623 (Futaki
et al) eine üffsetdruckplatte beschrieben, welche durch Herstellung eines oieophilen Silberbildes auf einer Direktpositivplatte
riacn dem Silberkomplex-Diffusionsübertragungsverfahrens hergesteilt
wurde, wobei diese Platte eine.--Gründschicht aus einem
wasserbeständigen Papier oder einen synthetischen Harzfilm auf~
wies, welcher hydrophil gemacht worden war; ferner lag eine Ober·=«
fläcnecischicht vor, welche Kerne für die physikalische Entwicklung
enthielt, wobei bis zu 30 Gew. 1° dieser Kerne aus einer hochmolekuLyren
Verbindung bestanden.
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BAD ORtGlNAi
BAD ORtGlNAi
Beispiele für die Kerne für die physikalische Entwicklung sind Au, Ag, Cu, Se, Cd, Zn, CuS^AggS, HgS, PdS
und ZnS.
Beispiele für die hochmolekularen Verbindungen sind Gelatine, Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylalkohol, Polyacrylamid,
Hydroxyäthylcellulose, Methylcellulose, Mischpolymere aus Acrylamid und n-Vinylimidazol, Carboxymethylcellulose
t sowie Mischpolymere aus Styrol und Maleinsäureanhydrid.
ι ■
Aus diesem Grund liefert der Silberfilm, welcher an den
Kernen für die physikylische Entwicklung durch Diffusionsübertragung
des Silberkomplexsalzes entsteht, ein Silberbild mit einer spiegelnden Oberfläche.
Die Erfindungbetrifft eine Verbesserung der Offset-'
druckplatte gemäß der US-Patentanmeldung Serial Ιο. 71 623.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren läßt sich eine noch ;' bessere Offsetdruckplatte herstellen, indem man die Machbej
handlung der Offsetdruckplatte gemäß dem Verfahren der US-Pa-
tentanmeldung Serial Bo. 71 623 verbessert. Insbesondere eig-
- I net sich das erfindungsgemäße Verfahren für solche Offsetdruckplatten,
mit welchen in einer Offsetdruckmaschine eine große Anzahl von Abdrucken hergestellt werden sollen.
Bei dem bekannten Diffusionsübertragungs-Positivmaterial
wird ein hochmolekulares Bindemittel in einer großen Menge, bezogen auf die Kerne für die physikalische Entwicklung
verwendet, um die Kerne auf eine wasserbeständige Papieroder Filmgrundschicht aufzubringen, welche hydrophil gemacht (
wurde. Auf diese Weise wird eine dicke Oberflächenschicht gebildet und die Kerne werden kontinuierlich als Überzug auf-
- 3 - ' 209828/1019 ~
gebracht und verteilt. Andererseits beträgt die Menge an hochmolekularem Bindemittel gemäß der US-Patentanmeldung
Serial No. 71 623 weniger als 30 Gew.$ der Kerne für die physikalische
Entwicklung. Daher liegen die Kerne in dispergierter Form vor und reagieren mit den aus den Silberhalogenidteilchen
gebildeten Silberkomplexionen in den Nichtbildflächen eines anderen photoempfindlichen Negativmaterials; dadurch wird
metallisches Silber an der Oberfläche der Bildflächen freigelegt und diese Flächen werden oleophil und ein Gleichgewicht
zwischen den oleophilen Eigenschaften in den Bildfläcnen und den hydrophilen Eigenschaften in den Nichtbildflächen
und damit eine Druckplatte erzielt wird. Um daher homogene Druckeigenschaften bei der Verwendung der so erhaltenen Offsetdruckplatte
in einer üblichen Offsetdruckmaschine zu erreichen, ist es notwendig, das Gleichgewicht zwischen den
hydrophilen Teilen, entsprechend den Nichtbildflächen, und den oleophilen Teilen, entsprechend den Bildflächen, so einzustellen,
daß eine konstante Menge Druckfarbe jeweils nur an den Bildflächen haftet und keine Einfärbung der Nichtbildflächen
durch Druckfarbe erfolgt. Es ist jedoch bei dem Diffusionsübertragungsverfahren
erforderlich, daß das Silberbild ausreichend an Kernen für die physikalische Entwicklung
aufweisendem Positivmaterial haftet, welches Kerne für die physikalische Entwicklung von einem Negativmaterial durch Übertragung
aufweist. Falls jedoch der Unterschied zwischen den oleophilen Eigenschaften in den Silberbildteilchen und
den hydrophilen Eigenschaften in den Nichtbildflächen groß
ist, tritt eine Einfärbung der i<ichtbildflachen durch Druckfarbe
ein und man kann praktisch keinen brauchbaren Druck
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erzielen. Man muß daher Maßnahmen ergreifen, aufgrund deren
ein großes Absorptionsvermögen für Druckfarbe in den oleophilen
Bildflächen erzielt wird. Erfindungsgemaß wird die in
eine Druckmaschine eingesetzte Offsetdruckplatte mit einer organischen Verbindung vorbehandelt, welche eine -SH - oder
^C=S - Gruppe aufweist, bevor mit dem Drucken begonnen
wird. Durch diese Vorbehandlung erhält man einen Druck mit hervorragenden Eigenschaften, nämlich klarer Druckzeichnung,
in welcher keine Nichtbildflächen durch Druckfarbe verfärbt · ■
sind und eine äußerst hohe Druckfarbendichte in den BiIdflachen
vorliegt.
Die erfindungsgemäß verwendeten organischen Verbindungen mit -SH - oder
>C»S -Gruppen können aus vielerlei Verbindungen
bestehen, wobei jedoch die Verbindungen der folgenden allgemeinen Formeln besonders bevorzugt werden:
oder ^G - SH
^ N
In den obigen Formeln besitzt R die Bedeutung von Wasserstoff, Alkyl mit nicht mehr als 12 Kohlenstoffatomen,
Allyl oder Aralkyl, und Z bedeutet die erforderliche Restatomgruppe zur Bildung eines fünf- oder sechsgliedrigen Rings,
zusammen mit dem Stickstoff und Kohlenstoff in den obigen Formeln.
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BAD
2165350
7Ζ X
Typische Beispiele für den I >C - Hing sind Imidazol,
Imidazolin, Thiazol, Thiazolin, OxazoL, Oxazolin, Pyrazolin,
Triazol, Thiadiazol, Oxadiazol, Tetrazol, Pyridin, Pyrimidin,
Pyrida.zin, Pyrazin und Triazin. Die Ringe können durch Kondensation γόη zwei oder mehreren Verbindungen oder durch Kondensation
mit einem Benzol- oder Naphthalinring hergestellt werden.
Typische Beispiele für die oben genannten Verbindungen sind 2-Mercapto-4-phenylimidazol, 2-Mercapto-i-benzylimidazol,
2-Mercaptobenzylimidazol, i-Äthyl-2-mercaptobenzimidazOl, 2-Me
reapto-1-butyl-benzimidazol, 1,3-Diäthylbenzimidazolin-2-thion,
1,3-Dibenzylimidazolidin-2-thion, 2,2!-Ι)^6Γθ3ρίο-1,11-decamethylendiimidazolin,
2-Mercapto-4-phenylthiazol, 2-Mercaptobenzothiazol, 2-Mercaptonaphthothiazol, 3-lthylbenzothiazolin-2-thion,
3-Dodecylbenzothiazolin-2-thion, 2-Mercapto-4,5-diphenyloxazol,
2-Mercaptobenzoxazol, 3-Penthylbenzoxazolin-2-thion,
1-Phenyl-3-methylpyrazolin-5-thion, 3-Mercapto-4-allyl-5-pentadecyl-1,2,4-triazol,
3-Mercapto-5-nonyl-1,2,4-triazol, 2-Mercapto-5-phenyl-1,3,4-thiadizol,
2-Mercapto-5-phenyl-1,3,4-oxadiazol, 2-Heptadecyl-5-phenyl-1,3,4-oxadiazol, 5-Mercapto-1-phenyltetrazol,
2-Mercapto-5-nitropyridin, 1-Methyl-chinolin-2(1H)-thion,
2-Mercapto-4-hydroxy-6-pentadecylpyrimidin, 3-Mercapto-4-methjl-6-phenylpyridazin,
2-Mercapto-5,6-diphenylpyrazin, 2-Mercapto-4,6-diphenyl-1,3,5-triazin und 1,5-Dimercapto-3,7-diphenyl-S-triazolino-1,2Ta-S-triazolin.
:
Unter den oben genannten Verbindungen weisen 3-Mercapto-4- ;
: amino-1,2,4-triazol-Derivate der folgenden allgemeinen Formel
j besonders hervorragende Eigenschaften auf:
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BAD
In der obigen Formel besitzt IL die Bedeutung von Wasserstoff, Alkyl oder Allyl oder Aralkyl, und Rq die Bedeutung
von Wasserstoff, Acyl oder Allylsulfonylw
Typische Beispiele für die obigen 3-Mercapto-4-amino-1,2,4-triazolderivate
sind 3-Mercapto-4-Benzamid~ 1,2r4-triazol, 3-Mercapto-4-phenylacetamid-5-methyl-1,2,4-triazol,
3-Mercapto-4-amino-5-phenyl~1,2,4-triazol, 3-Mercapto-4-toluolsulfonamid-5-pheny1-1,2,4-triazol,
3-Mercapto-4-acetamid-5-heptyl-1,2,4-triazol,
3-Mercapto-4-benzamid-5-beptyl-1,2,4-triazoly3-Mercapto-4-phenylacetalnid-5-lleptyl-1,2,4-triazol,
3-Mercapto-4-amino-5-nonyl-1 t 2,4-triazol,
3-Mercapto-4-acetalIlino-5-nonyl-1,2,4-triazol, 3-Mercapto-4-amino-5-pentadecy
1-1,2,4-triazol, 3-Mercapto-4-acetamino-5'-pentadecyl-1,2,4-triazol,
3-Mercapto-4-amino-5-heptadecyl- . .1,2,4-triazol, 3-Mercapto~4-acetamino-5-heptadeoyl-1t2t4-triazol
und S-Mercapto^-amino^-heneicosyl-i,2,4-triazol.
Die Herstellung der 3-Mercapto-4-amino-1,2,4-triazol-:
derivate der oben genannten allgemeinen Formel ist in"Iakugaku Zasshi", 76, Seite 1133 (1956), "Pharmaceutical Bulletip"
(αTokyo), 5, Seite 385 (1957) und "Berichte der Deutschen
Chemischen Gesellschaft" (Berlin) 41, Seite 1101 (1908), beschrieben.
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Die Herstellung typischer Beispiele dieser Verbindungen
geschieht wie folgt:
(1) Die Herstellung von 3-Mercapto-4-acetamid-5-n-h.eptyl-1,2,4-tr-iazol
107 g 3-Mercapto-4-amino-5-n-heptyl-1,2,4-triazol und
100 ml Essigsäureanhydrid wurden vermischt und 6 Stunden
auf 95 bis 10O0G erhitzt und dann abgekühlt. Dann wurde in
3000 ml n-NaOH aufgelöst un^tiltriert. Das Filtrat wurde
mit Essigsäure angesäuert, wobei sich Kristalle abschieden, welche dann abfütriert wurden. Diese Kristalle wurden aus
50^igem Äthanol umkristallisiert, wobei 100 g weiße nadelföraige
Kristalle von 3-Mercapto-4-acetaInid-5-n-heptyl-1,2,4-triazol
vom Schmelzpunkt 156 bis 1570C erhalten wurden.
(2) Herstellung von 3-Mercapto-4-amino-5-n--heptyl-1,2,4-triazol
106 g Thiocarbohydrazid ("Journal für praktische Chemie·1 2, 132, Seite 222, (1932)) und 433 g n-Caprylsäure
wurden vermischt und erhitzt und 6 Stunden bei 140 bis 1500C
gerührt. Während des Erhitzens wurden unlösliche Substanzen abfiltriert und dann wurden zu dem Filtrat 1500 ml heißes
η-Hexan zugegeben. Dann wurde mit Eis gekühlt und die hierbei
ausfällenden Kristalle wurden abfiltriert. Die Kristalle wurden cfenn in 1000 ml n-NaQH aufgelöst und unlösliche Substanzen
abfiltriert. Das Filtrat wurde mit Essigsäure angesäuert und die hierbei ausfallenden Kristalle wurden abfiltriert.
Die Kristalle wurden dann aus Äthanol umkristal- I lisiert, wobei 110 g weiße nadelfönaige Kristalle von
3-Mercapto-4-amino-5-n-heptyl-1,2,4-triazol mit einem Schmel:
■ ■ -8-
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punkt von 118 bis 119°C erhalten wurden. ' ·
Diese Verbindungen weisen C=S- oder Sfi-Gruppen auf und
diese basischen Gruppen liefern direkt die erfindungsgemäß
erwünschten Wirkungen und Vorteile. Sie können daher, außer
den oben genannten organischen Verbindungen, in äquivalenter Weise substituiert sein.
Viele dieser organischen Verbindungen sind bei normaler
Temperatur praktisch wasserunlöslich, lösen sich aber in einer
wässrigen Lösung, in welcher Alkalihydroxid (IaOH, KOH, LiOH),
Ammoniak, quartäre Ammoniumsalze usw* (pH-Wert etwa 8 - 10)
gelöst sind oder in einem Gemisch von Wasser mit wassermischbaren
organischen Lösungsmitteln, wie Methanol, Äthanol, Propanol,
Dimethylformamid, Dirnethylsulfoxid, Aceton, Methylethylketon
oder Tetrahydrofuran und können in einer derartigen Lösung verwendet werden. Die Löslichkeiten dieser organischen
Verbindungen sind zwar unterschiedlich, aber sie können vorzugsweise
in einer Konzentration von weniger als etwa 5$,
bezogen auf die Festsubstanz, angewendet werden. Die so hergestellte Lösung wird in Berührung mit der Oberfläche der
Offsetdruckplatte gebracht, auf welcher die Silberbilder erzeugt wurden. Durch diese einfache Behandlung werden die
oleophilen Eigenschaften der Silberbildflächen beträchtlich verbessert und das Druckfarbenaufnahmevermögen dieser Flächen
gesteigert. Selbstverständlich führt diese Behandlung zu keiner Beeinträchtigung der Druckeigenschaften. Der Grund
hierfür beruht vermutlich auf der Tatsache, daß die -SH-Gruppe oder ^C = S-Gruppe mit der Silberbildfläche reagiert und
deren hydrophobe Eigenschaften (oleophile Eigenschaften)
vergrößert, so daß die Druckfarbe noch stärker aufgenommen wird. Wenn man ferner hydrophile. Bindemittel, wie ein hi sch-"
209828/1019 . Λ -~'~
BAD OFUGiNAL
polymeres von Polyvinyline thy lather und Maleinsäureanhydrid, ■
Hydroxyäthy!cellulose, Polyvinylpyrrolidon, ein Mischpolymeres l
aus Styrol und Maleinsäureanhydrid, Glycerin, Polyäthylenglykol,
Gelatine oder Stärke in geeigneter Menge in dieser/
Lösung zugibt, werden eine hervorragende Beständigkeit gegen Fleckenbildung und hervorragende Druckeignung erzielt.
Die Erfindung wird nun anhand der folgenden Beispiele
weiter erläutert: ■
iel 1
Ein Palladiumsulfidsöl, welches gemäß dem folgenden
Verfahren hergestellt wurde, wurde auf einen hydrophilen , Polyesterfilffl in einer Geschwindigkeit von. 5 m/Min durch Eintauchenüberziehen
aufgebracht:
. Palladiumsulfidsol
. Palladiumsulfidsol
Flüssigkeit A: PdCl 5g
HGl 40 ml
Wasser ■ 1 Liter
Flüssigkeit B: Na2S 8,6 g
Polyäthylenglykolalkyläther.
Flüssigkeit C:
Wasser
Mischpolymeres aus
Me t hy1vinyla the r
und Maleinsäureanhydrid
(Gantrez AI, hergestellt
durch die GAF Company)
"1#
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• 30 ml
T Liter
180 ml
Die Flüssigkeiten A und B wurden unter Rühren
vermischt und dann wurde die Flüssigkeit C eingemischt.
Die Oberfläche des Films, auf welches dieses Sol aufgebracht wurde, bestand aus einem Positivfilm für das
Silberkomplexdiffusionsübertragungsverfahren. Auf diesen Film wurde Schichtseite auf Schichtseite ein Mitsubishi
Hishirapid NL für PF (handelsübliches Negativpapier für die Silberkomplexdiffusionsübertragung), welches durch ein
Original hindurch kontaktbedruckt worden war, aufgelegt, und mit einem Hishirapid-Entwickler unter Verwendung einer
Mitsubishi Entwicklungslösung behandelt. Die Druck- und Übertragungsbehandlung wurde etwa innerhalb einer Stunde
beendet. :
Die so erhaltene Offsetdruckplatte wurde in eine Offsetdruckmaschine (z.B. dem Modell 1250 W, hergesteift
durch die Addressorgraph-Multigraph Corp., USA) eingesetzt. Eine Flüssigkeit der folgenden Zusammensetzung wurde dann auf
die gesamte Oberfläche der Offsetdruckplatte aufgebracht, z.B. durch Abwichen der Oberfläche mit einem Absorptionswollappen,
welcher mit dieser Flüssigkeit getränkt worden wars
J-Mercapto-^aeetamid^-n-heptyl-
1,2,4-triazol (1) 3,5 g
Isopropanol 150 ml
Wasser . 250 ml
Unmittelbar danach wurde gedruckt, wobei mehr als 1000 Kopien erhalten wurden. Selbst bei dem ersten Druck
wurde ein klares Druckbild erhalten, Falls der Kohlenwasserstoff in der 5-Stellung des Triazols aus einem langkettigen
-11-2 Q Β S 2 8/1019
Kohlenwasserstoff (C^yHzc) bestand, wurde die Verteilung
der Druckfarbe besonders verbessert und es wurde auch ein klarer Druck erhalten, selbst wenn die Menge des übertragenen
Silbers gering war.
Jleispj.el_2
Gemäß dem Verfahren von Beispiel 1 wurde eine Druckplatte
hergestellt. Eine Flüssigkeit der folgenden Zusammensetzung wurde auf die gesamte Oberfläche der Druckplatte
aufgebracht und unmittelbar danach wurde mit dem Drucken begonnen:
3-Mercapto-4-amino-5-heptadecyl-
1,2,4-triazol 4 g
2 n-NaOfl" 10 ml
Isopropanol 80 ml
Wasser · 40 ml
Dabei wurden mehr als 500 Kopien auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten.
BeispjLel_:5
Das Herstellen der Druckplatte und das Drucken wurde auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 ausgeführt, mit der
Ausnahme, daß eine Flüssigkeit der folgenden Zusammensetzung auf der gesamten Oberfläche der Druckplatte unmittelbar
vor dem Drucken aufgebracht wurde:
■ ■""" - 12 L
209828/1019 ^
.i-Äthyl-2-meroapto-benzimidazol 1g
Dioxan 100 ml
Ls wurden mehr als 400 klare Kopien erhalten.
JBe i spie 1_4_
Das Herstellen der Druckplatte und das Drucken erfolgte auf gleiche Weise wie in Beispiel 1, mit der Ausnahme,
daß eine Flüssigkeit der folgenden Zusammensetzung auf die gesamte Oberfläche der Druckplatte aufgebracht wurde:
3-Äthyl-benzothiazolin-2-thion . 2 g
Dioxan ■'· 100 ml
Es wurden mehr als 500 klare Kopien erhalten.
Das Herstellen der Platte und das Drucken wurde auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 ausgeführt, mit der Ausnahme,
daß eine Flüssigkeit der folgenden Zusammensetzung auf die gesamte Oberfläche der Druckplatte aufgebracht wurde:
1,5-Dimercapto-3,7-dipheny1-S-
triazolin- 1,2-a -S-triazolin ; 2,5 ^
Isopropanol ; 300 ml
Polyvinylalkohol 1,3 g
V/asser · 500 ml
- 13 -
2 0 9828/1019
BAD
Auf diese Weise konnten mehr als. 29,99 klare Kopien
ohne jegliche Verfärbung des. Srunds erhalten werden.
Eg wurde ein"Silbersöl der folgenden Zusammensetzung
' 0,2 ^iges IgIP^
■ iifi T-
Ein Original wurde unter Ifer^eniing dieser Eolie mit
Hilfe einer plattenkamera redpktionskopiert. Dann wurde ein
Negativbild mit dem Entwickler ΰ-72 der folgenden Zusammensetzunp;
entwickelt:
£- F ' ! {r iV ·- ■ ■ r ■ --f -- j : ■ E f J
| Wasser (5Q-C] | 5Ö0 ml | g |
| Metoi (p-Methy}aminophenolsul|at) | "3. Γ | g |
| iJatriumsulfit, wasserfrei | 45 | g |
| !!,ydrochiriori | 12 | g |
| uatriurncarboriat, Moriohydrat | 80 | Lite* |
| Kaliumbromid | 1,9 | -1 |
| Wasser (kalt) | 1 | |
| 209828/iqia | ||
| BAD ORißlNÄiro f; 1 | ||
Masser wurde bis auf e^ine, Gesa.mtme.nge von 200 ml
zugegeben. . · ■
Das so erhaltene Silbersol wuräe cLurcli lauchüberziehen
auf ein Mitsubishi Hishi Copy - CH - F. aufgebracht, welches
aus einem synthetischen Harzfilm und einer Silberchlorbromidemulsion
bestand.
-H-
Die folgende Dif|usipngülier|;ragungslösung wurde
unter Verwe;nc|ung dieses EntWiekleTS hergestellt;
Wasser 50.0 ml
XiCi OH LvUi «IjL-L Uw LlJ- 1.U1Ii ^/ ei -
wasserfreies latriumpulfid 5Q g
Masser bis auf 1 Liter .
Hurch Behandeln mi| §ipger Pi||usipnsül)|rtragungslösun:g
wurde ein Positivbild aus metallischem Silber, welche« frei
an der Oberfläche der Bildaufnahmeschieht lag, hergeatellt.
,Das O|faetd[ruclie.n wur^e mit ^er S^ erhalt|n|n Blatte
ausgeführt. Unmittelbar vor dem Brücken wurde eine Plüssigkeit
der folgenden Zusammensetzung auf die gesamte Oberfläche
1,5-Diäthyl-benziniidazp!|in-2-thion
Mischpolymeres aus Acrylamid und
l/ipylimidazol (Zusamme ns e'tzüngs ve r-
jiäitniB ^3 :Ί) ' ' "
"' ' .. Ig
2QC|
rin . ' '2Q
! 5Ϊ
Wasser 300 ml
j::;:1 HS Wit
00
HS
Auf cliese Viei^e. wurden mehr als 2000 klare Kopi§n
erhalten.
- 15 ~
20982 8/1019
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Claims (4)
- - 15 Pa tentansprüche:Verfahren zum Herstellen einer Offsetdruckplatte unter Verwendung des Silberkomplex-Üiffusionsübertragungsverfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß man die oleophilen Silberbilder, die auf einer Direktpositivplatte hergestellt wurden, welche aus einem Träger aus einem hydrophil gemachten wasserbeständigen Papier oder synthetischen Harzfilm und einer Oberflächenschicht mit Kernen für die physikalische Entwicklung, besteht, wobei bis zu 30 Gew,# dieser Kerne aus einer hochmolekularen Verbindung bestehen, mit einer Lösung einer organischen Verbindung, welche eine -SH- oder ^C=S-Gruppe aufweist, behandelt. . - . -.-".. ·
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine organische Verbindung verwendet, welche der folgenden allgemeinen Formel entsprichtC-S oderwobei R die Bedeutung von Wasserstoff, Alkyl mit nicht mehr als 12 Kohlenstoffatomen, Allyl oder Aralkyl und Z die Bedeutung einer zur Bildung eines fünf- oder sechsgliedrigen Kings, zusammen mit dem N und C in der Formel, erforderlichen Atomgruppe besitzen.- 16 -2Ö982871019 BAD ORIGINAL
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- · zeichnet, daß die organische Verbindung aus"einem 5-Mercapto-4-ämino-1,2,4-triazolderivat der folgenden allgemeinen Formel besteht, .NH- SH' I ΟN Nin welcher IL die Bedeutung von Wasserstoff, Alkyl, Allyl oder Aralkyl und E2 die Bedeutung von Wasserstoff, Acyl oder Allylsulfonyl -besitzen.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die -Lösung der organischen Verbindung zusätzlich ein hydrophiles Bindemittel in Form eines Mischpolymeren von Polyvinylmethyläther und Maleinsäureanhydrid, Hydroxyäthylcellulose, Polyvinylpyrrolidon, Mischpolymeren aus Styrol und Maleinsäureanhydrid, Glycerin, Polyäthylenglykol, Gelatine oder Stärke enthält.209878/ 1019
Applications Claiming Priority (1)
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| DE (1) | DE2165358C2 (de) |
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| DE1116536B (de) * | 1958-11-07 | 1961-11-02 | Agfa Ag | Verfahren zur Herstellung von seitenrichtigen Flachdruckformen auf photographischem Wege nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren |
-
1970
- 1970-12-29 JP JP13026370A patent/JPS4829723B1/ja active Pending
-
1971
- 1971-12-22 GB GB5983171A patent/GB1373415A/en not_active Expired
- 1971-12-29 DE DE19712165358 patent/DE2165358C2/de not_active Expired
Patent Citations (2)
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Non-Patent Citations (1)
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|---|
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS4829723B1 (de) | 1973-09-13 |
| DE2165358C2 (de) | 1982-05-13 |
| GB1373415A (en) | 1974-11-13 |
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