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DE2165211A1 - Elektrischer linearantrieb fuer ein trassengebundenes fahrzeug - Google Patents

Elektrischer linearantrieb fuer ein trassengebundenes fahrzeug

Info

Publication number
DE2165211A1
DE2165211A1 DE2165211A DE2165211A DE2165211A1 DE 2165211 A1 DE2165211 A1 DE 2165211A1 DE 2165211 A DE2165211 A DE 2165211A DE 2165211 A DE2165211 A DE 2165211A DE 2165211 A1 DE2165211 A1 DE 2165211A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
armature winding
winding current
route
vehicle unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2165211A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Dipl Ing Lichtenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE2165211A priority Critical patent/DE2165211A1/de
Priority to JP48004486A priority patent/JPS4877312A/ja
Publication of DE2165211A1 publication Critical patent/DE2165211A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/002Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles for control of propulsion for monorail vehicles, suspension vehicles or rack railways; for control of magnetic suspension or levitation for vehicles for propulsion purposes
    • B60L15/005Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles for control of propulsion for monorail vehicles, suspension vehicles or rack railways; for control of magnetic suspension or levitation for vehicles for propulsion purposes for control of propulsion for vehicles propelled by linear motors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/60Other road transportation technologies with climate change mitigation effect
    • Y02T10/64Electric machine technologies in electromobility

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Vehicles With Linear Motors And Vehicles That Are Magnetically Levitated (AREA)
  • Control Of Linear Motors (AREA)

Description

  • Elektrischer Linearantrieb für ein trassengebundenes Fahrzeug Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Linearantrieb für ein trassengebundenes Fahrzeug.
  • Bei dem Bemühen, die Höchstgeschwindigkeiten der Eisenbahnen wesentlich zu erhöhen, kommt auch der Entwicklung neuartiger Antriebssysteme besondere Bedeutung zu, da sich oberhalb einer Geschwindigkeit von ca. 350 km/h Probleme aufzeigen, die mit den konventionellen Paarungen Rad-Schiene und Stromabnehmer-Fahrleitung nicht mehr zu meistern sind.
  • Als Antrieb für Schienenfahrzeuge sind schon Luftschraubenantriebe und bestimmte elektrische Linear-Motorantriebe bekannt geworden. Die bekannten elektrischen Antriebsarten haben den Nachteil, daß den auf dem Fahrzeug installierten Antriebsmotoren die Antriebsleistung von außen über Stromschienen und Stromabnehmer zugeführt oder daß die elektrische Leistung für den Antrieb auf dem Triebfahrzeug selbst erzeugt werden muß, oder daß umfangreiche Maßnahmen für eine dreiphasige Stromversorgung und eine Speisung mit veränderlicher Spannung und Frequenz nötig sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen trassengebundenen Fahrzeugantrieb mit elektrischem Linear-Antrieb zu schaffen, der mit einem im Vergleich zu bekannten Lösungen für eine derartige Transporteinrichtung geringeren Aufwand einen sicheren Antrieb mit einer Anfahr-Brems- und Geschwindigkeitsregelung ermöglicht.
  • Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt erfindungsgemäß dadurch, daß in der Trasse in Fahrtrichtung hintereinander angeordnete Ankerwicklungs-Stromschleifen an Gleichstromquellen längs der Tasse anschließbar und mit einem magnetischen Gleichfeld einer Supraleiter-Magnetisierungseinrichtung auf dem Fahrzeug in Wirkverbindung bringbar sind derart, daß das Fahrzeug in der einen oder anderen Trassenrichtung angetrieben ist. Damit ist es also möglich, lediglich durch Schwächung oder Stärkung des Ankerstromes in den entsprechenden Trassenleitern bzw. in den Ankerwicklungs-Stromschleifen das Fahrzeug in seiner Geschwindigkeit zu steuern. Durch Umkehr der Stromrichtung in den mit dem magnetischen Gleichfeld des Fahrzeuges zusammenwirkenden Ankerwicklungs-Stromschleifen läßt sich auf einfache Weise ein zunächst angetriebenes Fahrzeug abbremsen.
  • Wird die Tasse von Fahrzeugeinheiten bestimmter Mindestlänge befahren, die aus mehreren, mit je einem Magnetsystem ausgerüsteten Einzelfahrzeugen bestehen, so kann diepahl der vorzusehenden notwendigen Ankerwicklungs-Stromschleifen dadurch vermindert werden, daß - in Fahrtrichtung gesehen - der Mindestabstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ankerwicklungs-Stromschleifen so groß gewählt ist, daß vorzugsweise jeweils nur eine Stromschleife mit einem magnetischen Gleichfeld eines Fahrzeugs einer Fahrzeugeinheit in Wirkverbindung gebracht ist.
  • De irkungsgrad des erfindungsgemäßen Antriebs kann dadurch weiter erhöht werden, daß jeweils nur die im Bereich eines Fahrzeugs bzw. einer Fahrzeugeinheit befindlichen Ankerwicklungs-Stromschleifen eingeschaltet und von einer Gleichstromquelle gespeist sind. Die elektrischen Verluste sind weiterhin dadurch vorteilhafterweise reduzierbar, daß - in Fahrtrichtung gesehen - jeweils die Ankerwicklungs-Stromschleifen durch das Fahrzeug bzw. die Fahrzeugeinheit selbst mittels auf der Fahrzeugeinheit bzw. auf dem Fahrzeug angeordneter Sender und an der Trasse vorgesehener diesen zugeordneter Empfängereinrichtungen einschaltbar sind.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand eines schematisch dargestellten Trassenstückes, das auch die für eine magnetische Schwebehalterung und Schwebeführung notwendige Einrichtung enthält, näher erläutert.
  • Die Zeichnung zeigt eine Aufsicht auf die Trasse mit den dazugehörigen Stromleitern und den Spannungsspeise- und Regeleinrichtungen. Zur klareren zu Darm Darstellung ist im oberen Figurenteil die Anordnung lediglich zweier Ankerwicklungs-Stromschleifen 1, 2 gezeigt, die sich mit gleichem Abstand zueinander über die gesamte tasse verteilen und von denen jede aus mehreren Windungen bestehen kann. Weiterhin ist vereinfacht nur jeweils eine Speise- und Regeleinrichtung des Spurführungs- und Tragschienensystems für die Schwebehalterung und Schwebeführung des Fahrzeugs erläutert; im übrigen sind die Einspeisungen an den dafür vorgesehenen Stellen nur jeweils durch ihre Zuführungen angedeutt.
  • Zu beiden Seiten der Fahrzeugeinheit 8, die aus drei Einzelfahrzeugen 8a, 8b, 8c mit je einer eigenen Supraleiter-Magnetisierungseinrichtung 3 besteht, sind entlang der tasse selektiv einzuspeisende und gegeneinander isolierte Spurführungs- und Tragschienen 4, 5, 6, 7 angeordnet. Diese Schienen sind unter Verwendung quer zur Trassenrichtung verlaufender Verbindungsleiter 9, 10, 11 zu Spurführungs- und Tragschienen-Stromschleifen I, II, III zusamxenschaltbarw wobei in jedem der Verbindungsleiter 9 bis 11 je ein elektronischer Schalter (Thyristoren 12 bis 14) angeordnet ist, der jeweils durch einenentgegn der Hauptstromrichtung fließenden Strom gelöscht werden kann. Zur Notabschaltung ist jedem Thyristor 12 bis 14 noch ein relaisbetätigter mechanischer Schalter 15; 16; 17 vorgeschaltet. Die jeweils mit einem gemeinsamen Bezugszeichen gekennzeichneten und sich entsprechenden Einrichtungen der selektiv einspeisbaren Stromschienen sind einander baugleich, können jedoch unabhängig voneinander betätigt werden. In an sich bekannter Weise sind außerdem größere Streckenabschnitte durch z.B. alle 10 km angebrachte Streckentrenner 18, 19 voneinander trennbar.
  • Der dargestellte Streckenabschnitt ist unterteilt in jeweils 200 m lange Spurführungs- und Tragschienenabschnitte I, II, III, die hintereinandergeschaltet sind. In der Mitte jedes zweiten Abschnittes werden zweckmäßigerweise Einspeisepunkte vorgesehen, von denen jeder jeweils mit einer Spannungsversorgungseinrichtung entlang der Strecke verbunden ist. Eine Spannungsversorgungseinrichtung U1 mit der Einspeisung im Streckenabschnitt I ist in der Zeichnung näher dargestellt; die nächstfolgende Einspeisung erfolgt im Abschnitt III.
  • Die Fahrzeugeinheit 8 besitzt aus drei Einzelfahrzeugen 8a, 8b, 8c von je 20 m Länge. Auf jedem einzelnen Fahrzeug wird durch die Supraleiter-Magnetisierungseinrichtung ein Magnetfeld erzeugt, das sich möglichst über die gesamte Fahrzeugbreite und über die Hälfte der Fahrzeuglänge symmetrisch von der Mitte des Fahrzeuges ausFerechnet nach vorn und hinten erstreckt, so daß sich bei der angenommenen Fahrzeugeinheitlänge insgesamt je drei 10 m lange Magnetfelder mit je einem Bückabstand von 10 m zueinander ergeben.
  • Je ein Wicklungsteil der Supraleiter-Spule verläuft in Pahrtrichtung entlang Je einer Wagenkastenseite der Fahrzeugeinheit 8.
  • In zweckmäßiger Weise haben bei diesen vorausgesetzten Maßangaben die Ankerwicklungs-Stromschleifen 1, 2 einen gegenseitigen Abstand von 50 m und es ist bei einer einzelnen Stromschleife der vordere Wicklungsteil - in Fahrtrichtung gesehen - vom hinteren Wicklungsteil 10 m entfernt angeordnet. Insbesondere bei Schnellbahnen und im elektrischen Nahverkehr, bei denen fertige Zuggarnituren aus Fahrzeugeinheiten mit bestimmter Mindestlänge zusammengesetzt sind, brauchen also die Ankerwicklungsstromschleifen 1, 2 entsprechend dem Aufbau der kleinsten Pahrzeugeinheit nicht unmittelbar aufeinanderfolgend aneinandergereiht werden. Jede Ankerwicklungs-Stromschleife ist an eine Spannungsversorgungseinrichtung u1, u2 ..anschließbar, von denen in der Zeichnung wiederum nur zwei einzelne Einrichtungen näher dargestellt sind. Zweckmäßigerweise sind jeweils nur die im Bereich eines Fahrzeugs bzw. einer Fahrzeugeinheit befindlichen Ankerwicklungs-Stromschleifen eingeschaltet und gespeist.
  • Die Spannungsversorgungseinrichtungen Ul, U2, U3 der Spurführungs- und Tragschienen 4 bis 7 sind über Geber 20-, 21, 22 ... (insbesondere magnetische Feldplatten), diesen nachgeschalteten Auswertegliedern 27 und einer Regeleinrichtung 28; die Spannungsversorgungseinrichtungen ul, u2, der Ankerstromwicklungen 1, 2 jeweils über Geber 23, 24 zu Beginn und Ende der Ankerwicklungs-Stromschiife 1; 25, 26 zu Beginn und Ende der Ankerwicklungs-Stromschleife 2, diesen nachgeschalteten Auswertegliedern 29 und Regeleinrichtungen 30 in Schaltabhängigkeit gestellt vom Magnetfeld des Fahrzeuges 8 und dessen räumlicher Lage entlang der Tasse in Bezug auf die Stellung in einem Abschnitt der Spurführungs-und Tragschienen 4 bis 7 bzw. zu einer Ankerwicklungs-Stromschleife 1 bzw. 2. Zusätzlich zu den Wirkverbindungen zwischen den Auswertegliedern 27 der Spurführungs- und Tragechienen und der Regeleinrichtungen 28 ist eine solche von den Auswertegliedern 27 zu den mechanischen, relaisbetätigten Schaltern 15 bis 17 vorhanden.
  • Die Spannungsversorgungseinrichtungen Ul, U2 ... bzw.
  • u1, u2 .... sind eingangsseitig an ein Drehstromnetz R, S, T angeschossen. Die Spannungsversorgungseinrichtung U1, U2...
  • der Spurführungs- und Tragschienen 4 bis 7 enthalten für jedes selektive einzuspeisende System jeweils einen Transformator, ein nachgeschaltetes, in Wirkabhängigkeit mit der Regeleinrichtung 28 stehendes spannungssteuerbares Element und eine Drehstrom-Diodenbrückenschaltung. Die Spannungsversorgungseinrichtungen u1, u2 ... der Ankerstromschleifen 1, 2 bestehen aus je einem spannungstransformierendem Element, dem eine steuerbare Dioden-Doppelbrückenschaltung nachgeschaltet ist. An den Spurführungs- und Tragschienen 4 bis 7 sowie an den Ankerwicklungs-Stromschleifen 1, 2 sind zusätzlich Strommeßeinrichtungen 31, 32, 33 sowie 34, 35 vorgesehen, die gleichfalls mit den Auswertegliedern 27 sowie 29 in Wirkverbindung stehen.
  • Die grundsätzliche Funktionsweise der Schwebehalterung und Schwebeführung sowie des Vortriebes des Fahrzeuges sei im folgenden anhand der Fig. 1 bis 3 bzw. 4 und 5 näär';erläutert. In Abhängigkeit vom Pahrzeugmagnetfeld und dessen räumlicher Lage entlang der Strecke werden mit Hilfe der Geber 20 bis 26 die Spannungsversorgungseinrichtungen U1, U2... bzw.
  • ul, u2 ... eingeschaltet. Mit den Strommeßeinrichtungen 31 bis 35 werden entlang der Tasse der Stromfluß und die Stromrichtung kontrolliert und den Regeleinrichtungen 28 bzw. 29 der Spannungsversorgungseinrichtung mitgeteilt. Hiermit ist sichergestellt, daß im Störungsfall ein möglicherweise mit faicher Stromrichtung beaufschlagter Stromkreis unterbrochen wird. In Abhängigkeit von den Gebern und Meßeinrichtungen werden auch die in den Verbindungsleitern der Spurführungs-und Tragschienen angeordneten elektronischen Schalter (Thyristoren) und mechanischen Schalter gegebenenfalls unter Zwischenschaltung der Regelglieder 27, 29-betätigt.
  • Durch Aussteuerung der Transduktoren in den Spannungsversorgungseinrichtungen U1, U2werden einerseits die gewünschten Schwebeabstände zwischen Fahrzeug und Spurführung bzw. Tragschienen sichergestellt und andererseits durch Aussteuerung der steuerbaren Gleichrichter in den Gleichrichterbriicken der Spannungsversorgungseinrichtungen u1, u2, U3 und somit der änderung der Ankerstromwerte in den Ankerwicklungsstromschleifen 1, 2 auf einfache Weise eine Geschtindigkeitsregelung erreicht.
  • Zunächst sei angenommen, daß von einer unterhalb des dargestellten Trassenstückes befindlichen Einspeisestelle der Strom über die Spurführungs- und Tragschienen des Abschnittes I und den geschlossenen mechanischen Schalter 15, den gezündeten Thyristor 12 und den Verbindungsleiter 9 fließt.
  • Das Fahrzeugmagnetfeld führt in Zusammenwirken mit den in den Spurführungs- und Tragschienen des Abschnittes I fließenden Summenstrom zu den erwünschten Kräften für die Schwebung der Fahrzeugeinheit 8. Mit dem tberttitt der Pahrzeugeinheit 8 vom Abschnitt I in den mittleren Streckenabschnitt II entsteht bei entsprechender Fahrgeschwindigkeit ein InduktionsÇorgang, der bei einer in der Zeichnung dargestellten angenommenen Fahrzeugbewegungsrichtung einen Strom erzeugt, der dem im Thyristor zuvor fließenden Strom entgegengesetzt gerichtet ist und den Thyristor ohne zusätzliche Mittel selbsttätig zum Verlöschen bringt. Der nunmehr gezündete Thyristor 13 übernimmt im gleichen Augenblick bei ebenfalls geschlossenem Schalter 16 den Strom; damit vergrößert sich also die gesamte Spurführungs- und Tragschienen-Stromschleife in ihrer Fläche um den Streckenabschnitt II.
  • Für die einspeisende Spannung der Gesamtschleife I + II ergibt sich keine zusätzliche Spannungsbeeinflussung, da die Summe des von der Fläche umschlossenen magnetischen Flusses praktisch konstant geblieben ist. Verläßt nun diekahrzeugeinheit 8 den Streckenabschnitt III, so wird von der Spannungsversorgungseinrichtung U1 die Stromführung übernommen. Die Thyristoren 12 und 13 haben dann bereits ihre volle Sperrfähigkeit wieder erlangt.
  • Die Aufteilung des gesamten Schwebesystems auf selektiv eingespeiste und verlegte Stromkreise sowie die Vielzahl der parallelen Einspeisepunkte führt zusammen mit der selbsttätigen Löschung der Thyristoren durch das sich bewegende Fahrzeug und zusammen mit der zusätzlich vorgesehenen mechanischen Trennstelle innerhalb eines jeden Spurführungs- und Tragschienenabschnittes auf einfache Weise zu einem hohen Grad von Sicherheit im Betrieb.
  • Die für den Vortrieb benötigten Schubkräfte werden durch Zusammenwirken der Ströme in den Ankerwicklungsschleifen 1, 2 mit dem auch für die Schwebehalterung hinzugezogenen Magnetfeld auf dem Fahrzeug erzeugt. Durch Änderung dieser Ströme läßt sich eine Geschwindigkeitsregelung und ein Anfahrvorgang erzielen. In zweckmäßigerweise wird,sobald das erste Magnetfeld der Fahrzeugeinheit 8 den unteren, quer zur Fahrtrichtung liegenden Wicklungsteil der Ankerwicklungsstromschleife 1 erreicht hat, mit Hilfe des Gebers 23 die Spannungsversorgungseinrichtung ul an die AnkerwicklungssSromschleife 1 angeschlossen und von einem Strom der Größe und der:|Richtung durchflossen, daß der gewünschte Vorschub in Fahrtrichtung erreicht wird.
  • Sobald das vordere Magnetfeld der Fahrzeugeinheit 8 in den oberen, quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Wicklungsteil der Ankerstromwicklung 1 bewegt ist, werden aufgrund eines entsprechenden Meldeimpulses des Gebers 24 über das Auswerteglied 29 und die Steuereinrichtung 30 die Thyristoren der Di oden-Doppelbrücken-Schang der Spannungsversorgungseinrichtungen u1, u2 .. derart ausgesteuert, daß nunmehr ein Strom in umgekehrter Richtung durch die Ankerwicklungsstromschleife 1 fließt. Somit wird ein kontinuierlicher Vorschub durch Zusammenwirken des unteren wie des oberen quer zur Fahrtrichtung liegenden Wicklungsteiles der Ankerwicklungsstromschleife 1 mit dem Magnetfeld des Fahrzeuges erreicht.
  • Andererseits wird ersichtlachç daß durch entsprechende Spannungssteuerung der Spannungsversorgungseinrichtung ul, u2 ... und durch entsprechende Stromsteuerung in den Ankerwicklungsstromschleifen auch ein elektrischer Bremsbetrieb und ein Nutzbremsbetrieb mit einfachen Mitteln erzielt, werden kann.
  • Durch die in Fig. 1 näher dargestellte Zuordnung der Entfernungen und Abstände zwischen den Einzelmagnetfeldern eines Fahrzeuges und den Ankerwicklungsstromschleifen ist in vorteilhafter Weise sichergestellt, daß auch bei Hintereinanderreihung mehrerer Einzelfelder einer Triebfahrz,eugeinheit beim Überfahren der Ankerwicklungsstromschleifen jeweils nur eine Schubkraft derselben Richtung entsteht.
  • 5 Patentansprüche 1 Figur

Claims (5)

  1. PatentansprUche 1. Elektrischer Linearantrieb für ein trassengebundenes Fahrzeug, dadurch gekennzeichnet, daß in der Tasse in Fahrtrichtung hintereinander angeordnete Ankerwicklungs-Stromschleifen (1,2) an Gleichstromquellen(u1, u2) längs der Tasse anschließbar und mit einem magnetischen GReichfeld einer Supraleiter-Magnetisierungseinrichtung (3) auf dem Fahrzeug (8a;8b;8c) in Wirkverbindung bringbar sind derart, daß das Fahrzeug (8a;8b;8c) in der einen oder anderen Trassenrichtung angetrieben ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1 in Anwendung auf eine Trasse mit zummdest einer jeweils aus mehreren Fahrzeugen (8a, 8b,8c) bestehenden Fahrzeugeinheit (8) bestimmter Mindestlänge, dadurch gekennzeichnet, daß - in Fahrtrichtung gesehen - der Mindestabstand zwischen zwei aufeinanderfolgender Ankerwicklungs-Stromschleifen (1,2) so groß ist, daß vorzugsweise jeweils nur eine Stromschleife mit dem magnetischen Gleichfeld eines Fahrzeuges einer Fahrzeugeinheit in Wirkverbindung gebracht ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenazeichnet, daß jeweils nur die im Bereich eines Fahrzeuges bzw.
    einer Fahrzeugeinheit befindlichen Ankerwicklungs-Stromschleifen (1,2) eingeschaltet und von einer Gleichstromquelle u1;u2) gespeist sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerwicklungs-Stromschleifen 1,2 jeweils durch das Fahrzeug bzw. die Fahrzeugeinheit selbst mittels auf der Fahrzeugeinheit bzw. auf dem Fahrzeug angeordneter Sender und an der Trasse vorgesehener diesen zugeordneter Empfängereinrichtungen einschaltbar sind.
  5. 5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ankerwicklungs-Stromschleife aus mehreren Windungen besteht.
    Leerseite
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