DE2165146A1 - Elektrostatische Reproduktionsmaschine mit einem auf Rollen geführten Aufzeichnungsträger - Google Patents
Elektrostatische Reproduktionsmaschine mit einem auf Rollen geführten AufzeichnungsträgerInfo
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. F. Weickmann, 2165146
Dipl.-Ing. H.Weickmann, Dipl.-Phys. Dr.K. Fincke
Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
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Elektrostatische Reproduktionsmaschine mit einem auf Rollen geführten Aufzeichnungsträger
Die Erfindung betrifft eine elektrostatische Reproduktionsmaschine
mit einem auf mehreren Rollen einer Bandführungseinheit geführten bandförmigen Aufzeichnungsträger. Die Verwendung
bandförmiger Aufzeichnungsträger eignet sich besonders für automatisch arbeitende Kopier- und Reproduktionsmaschinen,
die mit hoher Geschwindigkeit betrieben werden.
Um viele Nachteile des Hochgeschwindigkeitsbetriebes zu vermeiden,
arbeiten die neuesten derartigen Maschinen mit Blitzbelichtung eines Schriftstückes und einem bewegten fotoleitfähigen
Aufzeichnungsträger in Form eines endlosen Bandes, der im Zeitpunkt der Belichtung in flacher Lage gehalten wird. Die Verwendung
fotoleitfähiger Bänder erfordert jedoch extreme Sorgfalt während der Entfernung und der Montage solcher Bänder, da
sie sehr empfindlich sind. Ferner ist eine Wartung und Reinigung der Verfahrenseinrichtungen einer Reproduktionsmaschine
so durchzuführen, daß der Aufzeichnungsträger nicht beschädigt wird, was auch die Bereiche der Maschine betrifft, die nur bei
herausgenommenem Band zugänglich sind. Die Verwendung von Band-
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führungseinheiten erfordert elektrische Steuersignale und auch
Zuführung von Unterdruck an einen oder mehrere Teile des Bandverlaufes. Die Montage und Demontage einer Bandführungseinheit
wäre schwierig, wenn die elektrischen Leitungen und Unterdruckleitungen durch die Bedienungsperson jeweils angeschlossen bzw.
abgekoppelt werden müßten.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine elektrostatische Reproduktionsmaschine so auszuführen, daß ihre Bandführungseinheit
schnell und einfach zu montieren und demontieren ist, ohne besonders schwierige und komplizierte Maßnahmen ergreifen zu
müssen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine elektrostatische Reproduktionsmaschine
vorgesehen, deren Bandführungseinheit eine Rolle
enthält, welche eine drehbare Hohlwelle aufweist, in die eine Antriebsachse der Maschine eingeschoben ist. Eine weitere Achse
ist am Maschinenrahmen befestigt. Beide Achsen tragen die gesamte Bandführungseinheit derart, daß sie freitragend aufgehängt
ist. Die Achsen sind mit konischen Enden versehen, die mittels entsprechend konischer Befestigungselemente der Bandführungseinheit
befestigt sind, so daß eine genaue Ausrichtung der gesamten Einheit relativ zum Maschinenrahmen gewährleistet ist.
Die Antriebsachse dient zur Häterung der Bandführungseinheit und außerdem zur Drehung einer ihrer Rollen, wodurch wiederum
das Band transportiert wird.
Die Reproduktionsmaschine nach der Erfindung enthält ferner
eine Anordnung von Luftleitungen, die so ausgeführt sind, daß der der Maschine zugeordnete Anschluß mit dem der Bandführungseinheit
zugeordneten Anschluß luftdicht ohne besondere Handgriffe verbunden werden kann, wenn die Bandführungseinheit in
die Maschine eingesetzt wird. Die Passung dieser beiden Leitungsteile erfolgt dabei automatisch. Es ist ferner eine elektrische
Verbindungsvorrichtung vorgesehen, die eine gleichartige automatische Verbindung der elektrischen Stromkreise für
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die Bandführungseinheit gewährleistet, wenn diese in die Maschine
eingesetzt wird. Die Unterdruckleitungen und die elektrischen Verbindungen können auch dann hergestellt werden, wenn
die Bandführungseinheit beim Einsetzen in die Maschine nicht genau ihre vorgegebene Lage einhält.
Ein Ausführungsbeispiel einer Reproduktionsmaschine nach der Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren beschrieben.
Es zeigen:
Es zeigen:
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Fig. 1 eine schematische Schnittdarsteilung einer elektro-.
"■ statischen Reproduktionsmaschine mit ihren verschiedenen
Verfahrensstationen,
Fig. 2 einen Teilschnitt einer Bandfahrungsvorrichtung von
• der Vorderseite der Maschine aus gesehen,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung eines Teils der
Bandf übungsvorrichtung,
Fig. 4 einen Teüschnitt der Bandführungsvorrichtung von
der Seite der Maschine aus gesehen,
Fig. 5 einen Schnitt einer Einzelheit der Bandführungsvor-
richtung,
W Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Unterdruckvorrichtung, Fig. 7 den Schnitt 7-7 aus Fig. 6 für den Ruhezustand und
W Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Unterdruckvorrichtung, Fig. 7 den Schnitt 7-7 aus Fig. 6 für den Ruhezustand und
Fig. 8 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 7, jedoch für einen anderen Betriebszustand.
In Fig. 1 ist eine elektrostatische Reproduktionsmaschine mit ihren verschiedenen Komponenten zum allgemeinen Verständnis
ihrer Arbeitsweise übersichtlich dargestellt. V/ie bei allen elektrostatischen Maschinen wird auch bei
der dargestellten elektrofotografischen Maschine ein Lichtbild eines zu reproduzierenden Schriftstücks auf
die sensitivierte Oberfläche eines elektrofotografischen Aufzeichnungsträgers projiziert, um auf diesem ein elektrostatisches
latentes Bild zu erzeugen. Dieses wird dann mit einem ihm entgegengesetzt geladenen Entwicklerstoff
entwickelt, um ein elektrofotografisches Tonerbild zu erzeugen, welches dem latenten elektrostatischen Bild
auf dem Aufzeichnungsträger entspricht. Das Tonerbild wird dann elektrostatisch auf einen Bildträger übertragen,
auf dem es in einer Fixiervorrichtung eingeschmolzen werden kann, so daß es dauerhaft an diesem Bildträger
anhaftet.
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Bei der dargestellten Maschine wird ein zu kopierendes Origina'lbild auf eine transparente Auflageplatte P aufgelegt,
die in einer Beleuchtungsvorrichtung 10 fest angeordnet ist und sich an der linken Seite der Maschine befindet.
Während das Originalbild auf der Auflageplatte liegt, wird es durch ein Beleuchtungssystem blitzartig
mit Lichtstrahlen beleuchtet, so daß Bildstrahlen entstehen, die den Informationen des Originalbildes entsprechend
verteilt sind. Diese Strahlen werden durch eine Optik zur Belichtung der lichtempfindlichen Oberfläche
einer elektrofotografischen Platte in Form eines flexiblen
fotoleitfähigen Bandes 12 projiziert, dieses Band 12 ' befindet sich in einer Bandfiihrungsvorrichtung 14.
Wie noch beschrieben wird, ist die BandfUhrungsvorrichtung
14 für das fotoleitfähige Aufzeichnungsband auf zwei Lagerachsen verschiebbar gelagert, von denen eine am Rahmen
der Maschine befestigt ist und das Band 12 in der dargestellten Pfeilrichtung mit konstanter Geschwindigkeit
bewegt. Während dieser Bandbewegung wird das am Originalbild auf der Auflageplatte reflektierte Lichtbild blitzartig
auf die Oberfläche des Bandes projiziert, so daß darauf ein elektrostatisches latentes Bild an der Belichtungsstation
A entsteht. I
Während die Bandoberfläche weiterbewegt wird,.gelangt das'
erzeugte elektrostatische Bild an eine Entwicklungsstation B, an der eine Entwicklungsvorrichtung 15 angeordnet ist
und das Band in einer flachen Lage gehalten wird. Die Entwicklungsvorrichtung 15 entwickelt das elektrostatische
latente Bild mittels mehrerer Magnetbürsten, wenn es durch die Entwicklungszone B geführt wird.
Das entwickelte elektrostatische Bild wird auf dem Band an eine Bildübertragungsstation C gebracht, wo ein Blatt
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Kopiepapier zwischen einer -Bildübertragungsrolleund dem Aufzeichnungsband
synchron mit diesem vorbeibewegt'wird, um eine Übertragung des entwickelten Bildes allein durch elektrische
Vorspannung der Bildübertragungsrolle zu bewirken." An dieser Bildübertragungsstation C ist ein Blattförderer
16 vorgesehen, der die Papierblätter aus einem Blattzuführungsgerät
17 an das in der Entwicklungszone B entwickelte Bild auf dem fotoleitfähigen Band heranführt.
Nachdem das Kopieblatt vom Band 12 wieder abgelöst ist, wird' es einer Fixiervorrichtung 18 zugeführt, wo das entwickelte
und übertragene elektrofotografische Tonerbild auf dem Blatt dauerhaft fixiert wird. Nach diesem Einschmelzvorgang
wird die fertige Kopie aus der Maschine an geeigneter Stelle ausgegeben, so daß sie an ihrer
Außenseite zur Verfügung steht.
Zum Antrieb des Bandes 12 in zeitlicher Abstimmung auf
die Blitzbelichtung mit einem zu kopierenden Originalbild, zur BiIdentwicklung, zur Trennung und Zuführung
von Papierblättern und zum Transport dieser Blätter an der Bildübertragungsstation C vorbei sowie zu ihrer
Weiterführung durch die Fixiervorrichtung ist ein Antrieb vorgesehen, der zeitlich so gesteuert wird, daß
eine gesamte Kopieerzeugung mit den genannten Vorgängen kontinuierlich durchgeführt wird.
Das Band 12 hat eine fotoleitfähige Selenschicht, die die lichtempfindliche Oberfläche bildet und als Aufzeichnungsmedium
dient. Diese Schicht befindet sich auf einer elektrisch leitfähigen Unterlage. Das Band ist zur kontinuierlichen
Bewegung auf drei Rollen 20, 21 und 22 geführt, die parallel zueinander angeordnet sind und ein
Dreieck bilden. Während der Belichtung des Bandes 12 befindet sich der jeweils belichtete Teil zwischen einer
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Rolle 20-und der unteren Rolle 21. In Fig. 4 ist die Band.-führungsvorrichtung
14 mit teilweise gebrochenem Band dargestellt, um den Mechanismus im Bereich des Bandes
selbst darzustellen.
Die obere Rolle 22 ist auf einer Hohlwelle 23 in zwei Seitenplatten
24und 25 gelagert, die jeweils dreieckförmig
ausgebildet sind. Die obere Ecke der Seitenplatte 24 ist mit einer Öffnung versehen, in der eine Lagerung 26 sitzt,
die ein Ende der Welle 23 hält. Diese ist mit ihrem anderen
Ende in einer Lagerung 27 angeordnet, die an der oberen
Ecke der Seitenplatte 25 in gleicher Weise gehalten *
ist. Innerhalb der Hohlwelle 23 ist eine Antriebsachse
30 angeordnet, die durch eine Maschinenrahmenplate 28
ragt und mit einem konischen Element 31 sowie mit einem
längeren Teil geringeren Durchmessers 32 versehen ist.
Die Antriebsachse ist im Maschinenrahmen in einem Lager
33 angeordnet, welches im Rahmen befestigt ist. Sie ist mit einem Antriebsmechanismus (nicht dargestellt) gekoppelt.
Das konische Element 31 ist in axialer Richtung
fest angeordnet und ragt aus dem Rahmenteil 28 in Richtung zur Bandführung heraus, so daß es einem Innenkonus
34 der Hohlwelle 23 angepaßt ist, wenn die Bandführungsvorrichtung
am Rahmen befestigt ist. Am anderen Ende der M Hohlwelle 23 endet die Antriebsachse 30 in einem Gewindebolzen
35* a*i dem ein Befestigungselement 36 verschraubt
ist. Dieses hat einen konischen Teil 37* der einem Innenkonus
38 des äußeren Endes der Hohlwelle 23 angepaßt ist.
Das Befestigungselement ist ferner mit einem Drehknopf 39 versehen, der seine leichte Entfernung zu einem noch
zu beschreibenden Zweck ermöglicht.
Die Aufgabe der langen Antriebsachse 32 besteht darin,
in noch zu beschreibender Weise die Rolle 22 zu lagern und damit das Band beim Betrieb der Bandführungsvorrich-
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tung 14 zu führen. Dabei ist die Seitenplatte 25 an der Hauptrahmenplatte
28 angeordnet. Diese Anordnung ermöglicht auch die leichte Entfernung der Bandführungsvorrichtung 14 aus
dem Maschinenrahmen.
Die Seit'enplatten 24 und 25 sind in zueinander parallelen
Ebenen angeordnet und starr mit Abstand zueinander montiert, so daß sie die Rollen 20, 21 und 22 halten können.
Alle anderen Einzelteile der Bandführungsvorrichtung 14 werden zwischen den Seitenplatten 24 und 25 durch Strukturelemente
42 gehalten. Ferner wird die Hohlwelle 25 mit ihren Enden fest an den Innenteilen der Lagerungen 26 und
27 gehalten. Die Seitenplatten 24 und 25 werden ferner
durch eine Hohlwelle 4j5 mit Abstand zueinander gehalten, die gleichartig wie die Hohlwelle 23 ausgebildet ist, jedoch
mit ihren Enden an den Seitenplatten befestigt ist und sich nicht dreht. An dem der Rahmenplatte 28 zugewandten
Ende hat die Hohlwelle 43 einen Konus 44, der einem konischen Teil 45 einer Lagerachse 46 angepaßt ist,
die sich in der Hohltfelle 43 befindet. Die Achse 46 ist
am Rahmen 28 befestigt, ihr äußeres Ende hat einen Gewindebolzen 47, der mit einem Befestigungselement 48 versehen
ist. Dieses Element ist gleichartig wie das Element 36 ausgebildet und mit einem Konus 49 versehen, der einem
Innenkonus 50 am äußeren Ende der Hohlwelle 43 angepaßt
ist. Ein Knopf 51 auf dem Element 36 ermöglicht eine
Befestigung der Innenachse 46 relativ zur Hohlwelle 43
von Hand. Aus der vorstehenden Beschreibung ist zu erkennen, daß die Bandführungsvorrichtung 14 mittels der
Hohlwellen 2j5 und 43 freitragend an der Rahmenplatte 28
befestigt ist und daß durch die konischen Teile 3I* 37 an
der Welle 23 und die konischen Teile 45, 49 an der Welle
43 eine genaue Positionierung an der jeweils erforderlichen
Stelle möglich ist, nachdem die gesamte Vorrichtung vom Rahmen 28 abgenommen wurde. Diese Konstruktion er-
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möglicht' eine schnelle und leichte Entfernung bzw. Montage der gesamten Bandführungsvorrichtung am Maschinenrahmen,
gleichzeitig ist ein einfacher Antrieb für das Band möglich, und das Band 12 kann von seiner Führung leicht abgenommen
werden.
Die Bandführungsvorrichtung 14 ist mit einer Anordnung zur Spurhaltung des Bandes 12 versehen, wenn dieses seitlich in
beiden Richtungen während seiner Transportbewegung auf den Rollen 20, 21 und 22 auswandert. Innerhalb dieser Anordnung
ist die Rolle 21 so gelagert, daß sie verkantet werden kann. Ferner ist der Rolle 20 eine Kantenführung zu- i
geordnet, die eine Verkantung der Rolle 21 in Abhängigkeit von einer seitlichen Auswanderung des Bandes erzeugt.
Wie aus Fig. 2 und 4 hervorgeht, ist die Rolle 21 auf einer Achse 55 befestigt, die in Lagerungen an den Enden zweier
paralleler Arme 56, 57 eines Jochs 58 sitzt. Am Mittelpunkt
des Jochs und in zu den Armen 50 und 57 entgegengesetzter
Richtung ist eine Achse 60 befestigt, die das Joch für eine begrenzte Schwenkbewegung und für eine leichte Rückzugsbewegung
lagert. Die Achse 6ö hat vorzugsweise die Form eines Zylinders 61 relativ großen Durchmessers und
ist in mit Abstand zueinander angeordneten Lagerungen 62 g
befestigt, die/Rahmen 42 sitzen. Ferner hat sie einen Teil 63 verringerten Durchmessers an ihrem unteren Ende
und ist dort in einer geeigneten öffnung des Verbindungsteils für die beiden Arme des Jochs 58 befestigt. Eine
relativ starke Spiralfeder 64 umgibt den Teil 63 zwischen
dem Joch und der unteren Fläche der unteren Lagerung 62. Die Verkantungsbewegung des Jochs 58 um die Längsachse
der Zylinderachse 60 bewirkt eine Drehung des Zylinders 61 innerhalb der Lagerungen 62. Die Feder 64 übt dauernd
eine nach außen gerichtete Kraft auf das Joch aus, so daß die Rolle 21 das auf allen Rollen geführte Band 12 während
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/ο
des Betriebes unter leichter Spannung hält. Die konstruktive Verbindung zwischen dem Joch und dem Teil 6j5 ist etwas locker,
um ein sehr begrenztes Spiel zwischen diesen Teilen zuzulassen,
so daß leichte Änderungen des Kantenabstandes des Bandes 12 ausgeglichen werden.
Es ist auch eine Vorrichtung zur Zurückziehung der Rolle
in das Innere der Bandführungsvorrichtung vorgesehen, um
eine leichte Entfernung oder Anordnung eines Bandes auf der Bandführungsvorrichtung zu ermöglichen. Zu diesem Zweck
ist das innere Ende des Zylinders 61 mit einem Schnappgelenk
verbunden, welches den Zylinder nach innen zieht und damit die Rolle 21 in die zurückgezogene Stellung bringt.
Dieses Schnappgelenk hält auch das Joch 58 und die Rolle
21 innerhalb der Führungsvorrichtung.
Der obere Teil der Zylinderachse 61 ist mit einem koaxialen
vorspringenden Rohr Jl versehen. In der Hülse sind geeignete
Öffnungen einander gegenüberliegend angeordnet und halten einen Stift 72, der das eine Ende eines Gelenks 73 mit
diesem Ende des Zylinders 6l verbindet. Das Gelenk 73 ist
an sainem anderen Ende mit dem einen Ende eines weiteren
Gelenks 74 gekoppelt, dessen anderes Ende an der Rahmenstruktur
42 schwenkbar befestigt ist. Die Gelenke 75 und
74 sowie ihre Kopplungen bilden ein Schnappgelenk, welches
den Zylinder 61 nach außen drückt und in seiner Winkelstellung den Zylinder nach innen zieht. Diese Betätigungen des
Schnap'pgelenks werden durch ein Antriebsgelenk 75 erzeugt, welches mit seinem einen Ende an der Gelenkverbindung
zwischen den Gelenken 73 und 74 sitzt und quer zur Bandführungsvorrichtung
durch die Außenwand 24 geführt ist. Es endet an einem Handgriff 76, mit dem es in Richtung
seiner Längsachse verschoben werden kann und damit eine Betätigung des Schnappgelenks 73» 7^ in seinen beiden
Richtungen ermöglicht. Um ein Band 12 aus der Vorrichtung herauszunehmen oder in sie einzusetzen, wird der Handgriff
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J6 entsprechend betätigt,· so daß die Gelenkteile 73 und
in ihre Winkelstellung kommen, wodurch der Zylinder 61 nach
innen gezogen und die Rolle 21 mitgenommen wird. Dadurch hängt das Band ausreichend durch, so daß die Bedienungsperson
es leicht relativ zu seinen Rollen 20, 21 und 22 bewegen kann. Nachdem ein Band auf diese Rollen aufgelegt ist,
kann der Handgriff J6 zum Maschinenbetrieb in entgegengesetzter
Richtung betätigt werden, so daß die Gelenkteile 75 und Jh in ihre in Fig. 4 gezeigte ausgerichtete Stellung
gebracht werden und die Rolle 21 gegen das Band 12 gedrückt wird. Gleichzeitig wird sie in dieser Lage verriegelt.
Bei diesem Vorgang dient die Feder 64 als Übersteuerungselement und in beschriebener Weise als Spann- "
element für das Band 12, Eine weitere Übersteuerungsmöglichkeit bietet diese Feder bei einem noch zu beschreibenden
Vorgang.
Wie aus Fig. 2 und 4 hervorgeht, liegt die Achse 60 (Zylinder
61 und Teil 63) senkrecht zur Längsachse der Rolle 21
und mit dieser in einer gemeinsamen Ebene. Diese Ebene teilt auch den Winkel zwischen den Ebenen der Bandverläufe
zwischen der Rolle 21 und den Rollen 20 und 22. Wenn das Band 12 aus seiner vorbestimmten Position auf
allen Führungsrollen auswandert, so wird diese seitliche Bewegung des Bandes durch eine noch zu beschreibende Vor- . ä
richtung ausgewertet, welche eine derartige positive Steuerwirkung erzeugt, daß die Rolle 21 um die Achse 60
.gekippt wird und das Band in seine vorbestimmte Arbeitslage zurückgeführt wird. Dieser Vorgang ist eine Spurhaltung
und hat eine Beziehung der Winkellage der Rolle 21 relativ zur Bewegungsrichtung des Bandes zur Folge,
so daß dieses der Rollenoberfläche im Sinne einer Steuerung folgt und seitlich verlagert werden kann, um es in
eine zentrierte Lage zurückzubringen. Dabei wird kein Druck auf eine Bandkante ausgeübt. Es erfolgt hingegen
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eine gleichmäßige Druckwirkung auf alle Teile des Bandes während dieses Steuervorganges, so daß die schädlichen
Einflüsse auf die Bandstruktur während des Steuervorganges minimal gehalten werden. Dies erweist sich als vorteilhaft
gegenüber solchen Vorrichtungen, bei denen auf -eine Bandkante
-oder auf sinen Teil des Bandes zwischen seiner Mittellinie und einer Kante unerwünschte Druckwirkungen ausgeübt
werden. Da die Schwenkachse der Rolle 21 auf der Teilungsebene für die Ebenen der beiden Bandverläufe liegt,
tritt eine Ablenkung der Rollenenden in zueinander entgegengesetzten Richtungen auf, so daß eine optimale Bandführungskorrektur
bei minimaler Rollenverkantung gewährleistet ist. Vorzugsweise ist die Rolle 21 mit einem Gummiüberzug
versehen, der ein Rutschen des Bandes während des Steuervorganges verhindert. Während der Schwenkung der
Achse 55 werden beide Kanten des Bandes in gleicher Weise beansprucht, und bei zunehmender Verkantung während des
Steuervorganges verursacht jede Tendenz des Bundes, seinen Umfang zu verringern, eine Bewegung der Rolle 21 nach
innen gegen die Spannung der Feder 64, die als ein Übersteuerungselement oder Stoßdämpfer für den Steuervorgang
wirkt.
Wenn das Band 12 gegen ein Band mit etwas größerem oder
kleinerem Durchmesser ausgewechselt wird, hält die Feder Gk immer denselben Druck der Rolle 21 auf das Band, so
daß unabhängig vom Bandumfang immer dieselbe Bandspannung erreicht wird. Diese Anordnung vermeidet auch Kraftwirkungen
aus zwei Richtungen auf das Band, die den relativ dünnen fotoleitfähigen Film auf dem Band beschädigen
könnten. Au>3erdern ergibt sich durch die Lage der Achse der Rolle 21 auf der Teilungsebene des Winkels zwischen
den beiden, zugehörigen Bsndverläufen während der Schwenkbewegung
der Rolle 21 eine minimale Ablenkung infolge Bandverkantung im Belichtungsbereich zwischen den Rollen
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20 und 21, so daß die Verkantung des Bandes auf die Bilderzeugung einen minimalen Einfluß hat.
Die Bandfuhrungsvorrichtung 14 ist mit einem Fühler versehen,
um eine gesteuerte augenblickliche Schwenkung der Achse 55 für die Rolle 21 in beiden Richtungen einzuleiten,
abhängig von der Richtung der BandVerlagerung relativ zu den Achsen der Rollen 20, 21 und 22. Die Abweichung
des Bandes wird durch einen flachen Ring 80 festgestellt, der ein Ende der Achse 81 umgibt, die die Rolle
20 innerhalb der Bandführungsvorrichtung lagert. Die ,
Achse 8l ist vorzugsweise als Hohlachse ausgeführt und mit jedem Ende in Lagerungen 82 der Seitenwände 24 und
25 gelagert. Der Ring 80 ist vorzugsweise aus abnutzungsfestern
Kunststoff hergestellt, der bei Kontakt mit der relativ scharfen Kante des Bandes 12 nicht beschädigt
wird und die Bandkante nicht abnutzt oder anderweitig beschädigt. Der Ring 80 ist drehbar gelagert, wodurch
bei Einwirkung der Bandkante die Abnutzung weiter verringert
wird. Seine Drehung erfolgt auf einem Kugellager mit einem Innenring 83j auf den der Ring 80 axial
ausgerichtet und befestigt ist. Der zugehörige Außenring 84 ist an einer kreisförmigen Platte 85 befestigt,
die an einer Halterung für den Ring 80 sitzt. Die Platte f 85 ist mit einer zentralen öffnung 86 versehen, Vielehe
eine Anpassung der Gesamtanordnung aus dem Ring 80, den Lagerringen 83 und 84 und der PLatte 85 an das benachbarte
Ende der Achse 8L ermöglicht und die ELnwLrkurig des
Ringes 80 auf dLo Kante dos Bandes IP. zuLüüt.
Die HaLtopLatte ocj 1st an oLnem gekrümmten Arm 87 befestigt,
-lor mit dom oberen linde einer· gfjnoLgton Achsti c8
vorbwncUüi bit. ΠΙο'ίο IrA, in e;Lnem foltern Zylinder U)
ilrtihr.i'.r· pjoLfi^orl;. ilnltorunf/.'n 90 dLor.ei; ZyLinder?; '<)')
nlad r.iLt ;>".hraubi;n an nur Uahni·!tu.truktsur hV. dor Hand-
209828/1015 BAD ORIGlNAt.
führungsvorrichtung befestigt. Nicht dargestellte Lager innerhalb des Zylinders führen die Achse 88, um deren
Drehung zu erleichtern. Am unteren Ende der Achse 88 ist ein Teil 9.1 verringerten Durchmessers vorgesehen,
der ein zu seiner Längsrichtung senkrecht stehendes Element 92 aufweist, welches bei Drehung, der Achse in
zwei möglichen Richtungen verschwenkt wird. Das Element 92 ist mit einem Gelenk 93 gekoppelt, welches
wiederum an einer öse 94 an einem Ende des Jochs 58 befestigt ist. Es ist zu erkennen, daj3 die Rolle 21
in zumindest einer Richtung gekippt wird, wenn der Tastring So nach außen, d.h. von dem zugeordneten Ende
der Rolle 20 weg bewegt wird. Bei dieser Bewegung des Tastringes 80 wird die Achse 88 durch ihre Verbindung
mit dem Ring über den Arm 87 gedreht. Dadurch wird das Element 92 geschwenkt und verursacht eine Bewegung des
Gelenks 95 und damit ein Kippen des Jochs 58, so das
diese Bewegung auf die steuernde Rolle 21 übertragen wird. Diese Rollenbewegung, welche relativ geringfügig
ist, hat eine Bewegung des Bandes 12 von den dem Tastring 80 zugeordneten Enden der Rollen 20, 21 und 22 weg
zur Folge. Wenn der Ring 80 in Richtung zum zugeordneten Ende der Rolle 20 hin bewegt wird, erfolgt eine Schwenkung
der Rolle 21 in einer solchen Richtung, daß das Band 12 zu den verstehend genannten Enden der Rollen 20,
21 und 22 hinwandert.
Die Bewegung des TastrInges 80 in den beiden genannten
Richtungen zur Erzeugung eines Kippens der Steuerroile
21 in entsprechenden Richtungen und zur Korrekturbewegung des Bandes 12 entgegengesetzt zur Bewegung des
Tastringes 80 trLtt dann auf, wenn die Kante des Bandes
12 von einer vorbestimmten Laufposltiori relativ zu den
RoLlen .abweicht. Zur n'.maueri Ausrichtung und Positionierung
latenter elektn»stati£>-üher Biliier .sowie der lha^n
209828/1015 BAD ORtGlNAL
2165H6
entsprechenden entwickelten Bilder relativ zu den Verfahrens-Stationen
der Reproduktionsmaschine ist es erforderlich, daß das Aufzeichnungsband einen konstanten und vorbestimmten Weg
beibehält« Kenn das Band von diesem Weg abweicht., beispielsweise
zur Innenseite der Rahrnenstruktur 28 hin, so wirkt seine Kante auf die Oberfläche des Tastringes 80 ein und
verursacht eine entsprechende Bewegung dieses Ringes zur Rahmenstruktur hin bzw, bezüglich der Darstellung in Fig. j?
nach rechts. Der Betrag und die Geschwindigkeit dieser Bewegung des Ringes entsprechen dem Betrag und der Geschwindigkeit
der Bandabweichung. Wie beschrieben, wird durch diese Ringbewegung die steuernde Rolle 21 verkantet, so daß eine a
Kompensationsbewegung des Bandes erfolgt und dieses in seine vorbestimmte. Anfangsspur zurückgelangt. Die Abweichung des
Bandes in der anderen Richtung, d.h. von dem Rahmen 28 weg, ist mit einem Folgen des Tastringes 8o verbunden, so dai3
die steuernde Rolle in einer Richtung verkantet wird, die die Abweichung des Bandes stillsetzt und es in seine vorbestimmte
Spur zurückbringt. Eine schwache Blattfeder 97* deren eines Ende am Arm 87 und deren anderes Ende leicht
gespannt am Rahmen 42 angeordnet ist, übt eine geringe
Kraft auf den Ring 8o in Richtung zur zugehörigen Kante des Bandes aus, so daß die Reibungskräfte des Fühlermechanismus
überwunden werden und der Ring stets der Bandkante bei ihren Abweichungen folgt. %
Die Fühleranordnung und die Steuerung der Bandabweichungen ermöglichen eine Korrektur solcher Abweichungen in beiden
Richtungen durch jeweilige Kompensationseinwirkungen. Die
zugehörige Steuerung wird von nur einer Bariclkante abgeleitet. Es ist keine konstante Federkraft oder eine äquivalente
Wirkung erforderlich, die normalerweise durch Kippen
eines Jochs in einer Richtung eine Bewegung des Bandes in dieser Richtung erzeugt und wobei das Band in der dazu
entgegengesetzten Richtung positiv verlagert wird, um eine vorgegebene Spur einzuhalten. Es sind ferner nicht
209828/101 5 BAD
2165H6
zviei PUhlermechanismen für beide Bandkanten erforderlich. Die
vorstehend beschriebene Steuervorrichtung ist also eine doppelt wirkende Einzelsteuerung.
Die Abtastung der Bandabweichung erfolgt an einer der Rollen,
während die .Spurhaltung an einer anderen Rolle durchgeführt wird, die in Richtung der Bandbewegung auf die erste Rolle
folgend angeordnet ist. Auf diese Weise ist die Zeitverzögerung
für die Korrektur der Bandabweichung praktisch vernachlässigbar klein, wobei nur ein Teil des Bandes eine
abweichende Einwirkung erfährt. Es ist keine Bewegung des Bandes um seinen vollen Umfang erforderlich, bevor die
Korrektur erfolgt. Dies wäre der Fall, wenn eine Abtastung und Korrektur an ein und derselben Rolle durchgeführt würden.
Wie bereits ausgeführt, wird die Abnutzung der relativ empfindlichen abgetasteten Kante des fotoleitfähigen Bandes
durch Verwendung eines Abtastringes minimal gehalten, der drehbar gelagert ist und sich gemeinsam mit der Bandkante
bewegt. Aus Fig. 5 geht hervor, daß der Ring 80 einen Innen- und Außendurchraesser hat, der einen relativ großen
Oberflächenbereich erzeugt, in dem die Bandkante auf den Ring einwirken kann. Dadurch kann der Ring nicht von der
Bandkante abrutschen und die Abtastberührung vollständig verlieren. Die Abnutzung der abgetasteten Bandkante wird
ferner dadurch minimal gehalten, daß die Abtastung an einer Rolle erfolgt, deren Achse fest angeordnet ist,
wie es bei der Rolle 20 der Fall ist. Außerdem ist dabei das Band in seiner Querrichtung relativ steif, so daß es
sich nicht aufbuckelt oder krümmt, wenn ein Abtastelement auf seine Kante einwirkt. Die Abtastung zwischen zwei
Rollen an einer Stelle, wo das Band nicht gelagert ist, könnte eine Aufbiegung oder ein Aufbuckeln des Bandes
bei Einwirkung des Abtastelementes zur !«'ol.^e haben, bevor
das Band eine solche Steifigkeit hätte, die eine entspre-
209828/1015
ORiGiMAL
-2165U6
chende Bewegung des Abtastelementes erzeugen würde. Dadurch
wäre, eine vieriiger empfindliche Steuerung, Genauigkeit und
Vorbestinanbarkeit der· Bandposition gegeben. Um die relative
Quersteifigkeit des Bandes auf der Rolle 20 auszunutzen,
hat das Abtastelement die Form des flachen Ringes 80, der die Achse der Rolle umgibt, an der die Abtastung durchgeführt
wird. Der mittlere Durchmesser des Ringes ist ungefähr
gleich dem Durchmesser des Bogens, den das Band um die Rolle herum bildet. Es sei ferner darauf hingevd.esen,
daß die Ebene der Abtastfläche des Ringes 8θ etwas verkantet ist, womit sichergestellt wird, daß der Kontakt mit
der abgetasteten Kante des fiandes immer an derselben Stelle i
relativ zum zugeordneten Ende der Rolle 20 und dem Ring 8θ erfolgt. Da der Ring 8θ am Trinenrlng eines Kugellagers befestigt
ist, dreht sich der Ring gemeinsam und zusammen mit der Bandkante, wenn diese den Ring berührt.
Um extreme Verlagerungen des Bandes während des Betriebes zu verhindern, ist eine Schutzschaltung (nicht dargestellt)
vorgesehen, die mit dem Hauptantrieb der Maschine verbunden ist und ihn bei Auftreten derart großer Abweichungen
abschaltet. Dabei wird ein Schaltmechanismus 100 betätigt. Dieser enthält einen Schaltarm 101, der mit der Halteplatte
85 des Abtastringes 80 in Verbindung"steht und einen Doppel- schalter
102 im Mechanismus 100 betätigt. Dieser Mechanismus ist mit dem Arm 101 so eingestellt, daß der Schalter
102 den Stromkreis für den Maschinenantrieb öffnet, wenn
der Arm 101 in beiden möglichen Richtungen über vorbestimmte Werte hinaus ausgelenkt wird, verursacht durch die Bewegung
den AbtastrInges 80 Ln seinen beiden möglichen Richtungen',
imrart große Danriver Lagerungen können durch Daridfehl.er
odor ρLö"ti'. 1.1.oho HLiKlorniaüo buim Bandtransport or-
iU)U,']\; worden, buU;pLcLnwei.ne! worm oia Papierblatt; vom Band
v\Lll-;ononmwv. v/Lrcl oiLu· οLn n'ohlor dor t
ti.θα auftritt,
2 ο!) u 7 η /1 ο ι η
BAD ORIGINAL
Innerhalb der Bandführungseinheit 14 ist eine Elektroden.-anordnung
zur elektrischen Verbindung des fotoleitfähigen Bandes 12 mit den Steuerschaltungen der Maschine vorgesehen.
Jede der Bandrollen 20, 21 und 22 ist mit einem dünnen, elektrisch isolierenden Material wie z.B. Gummi beschichtet,
um Fehlströme oder Zusammenbrüche der Spannungen des elektrostatischen latenten Bildes auf dem Band zu
verhindern. Die Elektrodenanordnung umfaßt eine Xontaktbürste 110, deren Metallfasern vorzugsweise aus Edelstahl
bestehen und mit der leitfähigen Unterlage des Bandes 12 in Kontakt stehen. Die Bürste 110 ist an einer Halterung
111 am Rahmen 42 isoliert befestigt und über eine Leitung
112 mit einer isolierten Klemme llj>
verbunden, die an der Außenfläche .der Seitenplatte 25 befestigt ist. Die Seitenplatten
25 ist mit einer öffnung 114 versehen, durch die die Leitung 112 hindurchgeführt ist.
Die Klemme 11p ist mit einer länglichen, leiti'ähigen
Schiene 115 verbunden, die auf einem Isolierkörper 116
an der Seitenplatte 25 befestigt ist. Mit der Schiene
115 ist eine flexible Elektrode II7 verbunden, die an einem Isolierblock HS an einer Halteplatte 120 befestigt
ist, welche an der Maschinenstruktur 28 sitzt. Das biegsame Element II7 ist über eine Leitung 121 mit der Leitung
122 verbunden, die zu der Steuerschaltung der Reproduktionsmaschine gehört. Da die Maschinenschaltungen
auf verschiedenste Art ausgeführt sein können, sind sie in den Figuren nicht dargestel.lt, Die Aufgabe der Metallbürste
110, der Leitung 112, der Schiene 115, des biegsamen
Elementes II7, der Leitung L21 und der Leitung 122 besteht darin, die Leitfählge Unterlage der, foto Lo it fähigen
Bandet; L2 inLt don i-;teüorschu L tunken der Maschine zu
vorbinden. Da oino dorarttgo Verbindung .'üi'ciie elektrostatische
üLlfioraöU^uni'i'jj^lcarint Ltifc, v;irJ ihre Funktion
über die vorn tollenden ^iin-.eLheiU-n hiuaiu; nicht weiter
t)«i3chr· Leben,
208828/10 IS
BAÖ ORiQINAt
/3
Die elektrische Verbindung'mit der leitfähigen Unterlage
des Bandes 12 ermöglicht eine Entfernung der gesamten Bandführungsvorrichtung 14 vom Rahmen 28 ohne Demontage der
Leitungen oder Betätigung mechanischer Schalter. Wenn die Bandführungsvorrichtung aus ihrer Betriebsstellung herausgenommen
wird, erfolgt eine Unterbrechung der Verbindung zwischen der Maschinensteuerung und der Bandführungsvor-
• *
richtung, da die Schiene 115 von dem biegsamen Element 117 abgenommen wird. Eine erneute Installation der Bandführungsvorrichtung
in ihre Betriebsstellung drückt die Schiene II5 gegen die biegsame Elektrode 117* so daß beide
Elemente wieder in Kontakt kommen. Während der Bewegung g
der Bandführungsvorrichtung in die Betriebsstellung wird
eine gewisse seitliche und senkrechte Verschiebung vorgenommen, da die Hohlwellen 2j5 und 4j5 auf ihren Lagerachsen
32 und 46 etwas verschoben werden und die Hohlwellen durch
die abgeschrägten Enden 34 und 44 auf den konischen Flächen
yi und 45 ausgerichtet werden. Die Schiene II5 und das Kontaktelement
II7 sind so bemessen, daß diese begrenzte seitliche Bewegung der Bandführungsvorrichtung möglich ist und
trotzdem elektrische Verbindung zwischen beiden Elementen ohne ihre Beschädigung oder Abnutzung beibehalten wird.
Außer einer Zuführung elektrischer Größen an die Bandführungsvorrichtung
erfolgt auch eine Zuführung von Luft unter \ verringertem Druck bzw. von Vakuum. Wie noch beschrieben
wird, kann die Bandführungsvorrichtung auch im Hinblick
auf eine solche Anordnung leicht montiert und demontiert werden, ohne vorher oder nachher besondere Maßnahmen
durchführen zu müssen.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, arbeitet die Bandführungsvorrichtung
mit drei Bandverläufen, Diese sind Teile des Bandes, vrelche in .flachen Ebenen gehalten werden. Um diese flachen
Verläufe au erzeugen und das Band sicher in einer genau
9820/1015
vorgegebenen Ebene anzuordnen, ohne eine Vibration, eine unerwünschte
Ablenkung und eine Verlagerung aus der Arbeitsstellung zu verursachen, ist jedem der Bandverläufe eine
besondere Plachhaltevorrichtung zugeordnet. Zu diesem Zweck hat der Bandverlauf zwischen den Rollen 20 und 21 eine
Plachhaltevorrichtung 125, der Bandverlauf zwischen den Rollen 21 und 22 eine Plachhaltevorrichtung 126 und der
Bandverlauf zwischen den Rollen 20 und 22 eine Plachhaltevorrichtung 127. Diese drei Vorrichtungen sind, abgesehen
von ihrer Größe, übereinstimmend ausgebildet, weshalb im folgenden nur die Flachhaltevorrichtung 126 beschrieben
wird.
Wie aus Fig. 6 hervorgeht, hat die Plachhaltevorrichtung
126 eine Vakuumkammer I30 mit einer flachen Platte 1^1>
die mit vielen Öffnungen 1^2 versehen ist. über diese
Platte wird das fotoleitfähige Band 12 während seiner Bewegung gespannt. Auf der dem Band 12 abgewandten Seite
hat die Platte mehrere Rippen I55, die von ihr abstehen.
Ferner ist eine mit den Rippen gebildete Umfangswandung Ij54 vorgesehen, in die die äußeren Enden aller Rippen
übergehen und die auch alle öffnungen 1J2 umgibt.
Die Räume zwischen den Rippen 1J53 und der Umfangswandung
154 sind durch eine Leitung I35 abgeschlossen, die aus
flexiblem Kunststoff besteht und mit einem relativ flachen Teil I36 über allen Rippen und der Wandung Ij54 angeordnet
ist. Der Außenumfang der Leitung I35 ist mit einer Wandung
I57 versehen, die zur Platte I3I hin ragt und die Wandung
I54 vollständig umgibt. Die Wandung lyj endet in einem
Flansch I38, der mit der zugeordneten Oberfläche der
Platte 1^1 durch Verschlußscheiben l4o verbunden ist.
Um eine Vakuumabdichtung der durch den flachen Teil 1J6
der Leitung I35 und die Platte I3I gebildeten Kaminer zu
erreichen, ist eine Umfangedichtung 141 zwischen den Flansch 138 und der Platte angeordnet. Die Leitung 155
209828/1015
BAD ORIGINAL
2165U6
umschließt auch eine Kammer 142, die aus dem flachen Teil
I36 gebildet ist und in einen Anschluß 143 übergeht, an den
eine Luftleitung angeschlossen werden, kann. Die Kammerwände 142 ragen über die Ebene des flachen Teils IjJo hinaus und
sind ungefähr in der Mitte der Platte I3I angeordnet, um
einen Zugang zu allen Räumen zwischen den Rippen I33 zu ermöglichen. Fig. 6 zeigt die Verbindung der Kammer mit
allen Räumen zwischen allen Rippen 133* von denen einige
kurz vor dem mittleren Kernteil 144 der vertikalen und
horizontalen Rippen enden.
Um die Unterdruckwirkung der Flachhaltevorrichtung 126 zu f
erhöhen, ist die Platte I3I auf der dem Band 12 zugewandten
Seite mit Vertiefungen 146 mit halbkreisförmigem Querschnitt versehen, welche mit einigen der äußersten öffnungen I32 in
Verbindung stehen und nahe den äußeren, einander gegenüberliegenden Kanten der Platte I3I enden. Da die Luft aus dem
durch die Umfangswandung 134 umschlossenen Raum, in dem die
äußeren öffnungen 132 liegen, abgesogen wird, tritt die
Wirkung des durch diesen Vorgang erzeugten Vakuums an den extremen äußeren Grenzen der Vertiefungen 146 sowie längs
dieser Grenzen ein. Wenn das Band an der Außenfläche der Platte 131 in der in Fig. 6 gezeigten V/eise anliegt und
die Unterdruckkammer mit dem Unterdrucksystem verbunden ^ ist, wird es gegen die Platte I3I infolge des resultierenden
Druckunterschiedes zwischen den Räumen auf den beiden Seiten der Platte I3I angedrückt. Die Kraftwirkung auf das
Band verläuft dann zwischen den äußeren Enden der Vertiefungen 146 an einer Kante der Platte I3I bis zu den äußeren
Enden dieser Vertiefungen an der anderen Kante der Platte.
Diese Kraftwirkung auf das Band erfolgt kontinuierlich, während eß sich auf der Führungsvorrichtung 14 bewegt.
Auf diese Weise wird ein flacher ungevrellterTeil des
Bandes im Bereich der Flachhaltevorrichtung erzeugt,
209828/1015
unabhängig von der jeweiligen Verfahrenseinwirkung auf das
Band» 'Für die vorstehend beschriebene Flachhaitevorrichtung
126, die der Entwicklungsvorrichtung 15 in der Entwi cklungszone
B zugeordnet ist, wird eine Haltung des Bandes in einer festen Lage relativ zum Abstand zwischen dem Band und'den
Magnetbürsten der Entwicklungsvorrichtung erzielt. Die Flachhaltevprrichtung 125 in der Belichtungszone A halt
das Bi-nd fest relativ zur konjugierten optischen Achse der
Reproduktionsmaschine. Die Flachhaltevorrichtung 127 hält
das Band in fester Lage innerhalb der Reinigungs- und Aufladungszone.
Die Flachhaltevorrichtung 126 ist ferner mit einem flexiblen Band 147 versehen, welches über die Platte 1^1 gespannt ist
und verschiedenen Zwecken dient. Das Band 147 ist elektrisch
isolierend, da die Oberfläche des darüber hinweggeführten Bandes 12 unter beachtlicher Kraftwirkung steht und die
leitfähige Unterlage der fotoleitfähigen Schicht bildet. Das Band 147 isoliert das Band 12 gegenüber der Flachhaltevorrichtung.
Ferner schützt es die leitfähige Unterlage des Aufzeichnungsbandes gegen Abnutzung und verringert die
Reibung zwischen dem bewegten Band und der Platte IJl, da
es vorzugsweise aus weichem Gewebe oder Papier besteht. Außerdem wird eine Verschmutzung und Verkleinerung der
öffnungen 1J2 durch Staub usw. verhindert.
Das Band 147 wird an der Außenfläche der Platte IJl mittels
zweier parallel zueinander angeordneter Stäbe 150 und I5I gehalten, die mit jeweils einem Ende des Bandes verbunden
sind und an festen Stellen unter den Außenkanten der Platte
montiert sind. Wie aus Fig. 7 hervorgeht, ist das Band 147 um beide Außenkanten I52 und I53 der Platte I3I herumgeführt,
wobei es auf dem jevreiligen Stab I51 bzw. I52 einige Windungen
bildet.
209828/1OtS
BAD ORIGINAL
Der Stab' I50 an der Plattenkante I52 ist in zwei aufeinander
ausgerichteten Buchsen 154 geführt, von denen in Fig. β
eine dargestellt ist und die an den beiden Seiten der Platte Ij51 angeordnet sind. Da beide Stäbe I50 und I5I identisch
ausgebildet sind, wird im folgenden nur ein Stab mit zugehörigen Elementen beschrieben. Der Stab I50 ragt durch die
Buchse 154 hindurch und ist in ihr verschiebbar. Eines seiner
äußeren Enden trägt einen Knopf 155* der mit einer Riffelung I56 versehen ist. Diese greift in entsprechende Riffelungen
in der Außenfläche der Buchse 154 ein und verhindert
eine Drehung des Stabes I50. Der Knopf wird durch eine Feder I57 gegen die Buchse gedrückt, so daß die Riffelungen "
ineinander sitzen. Die Feder 157 umgibt den Stab I50 und
wird zwischen der Innenfläche der Buchse und einem Stift 158 am Stab gehalten. Mit dieser Anordnung muß die Bedienungsperson
zur Spannung des Bandes 147 lediglich den Knopf
I55 gegen die Spannung der Feder I57 herausziehen und damit
die Riffelungen entkoppeln und den Knopf in einer Richtung
dr.ehen, die ein Aufwickeln des Bandes auf dem Stab I50 zur
Folge hat. Gleichartig ist der Stab I5I mit einer derartigen
Spannvorrichtung versehen. Zur Entfernung des Bandes muß der Stab I50 nur in Loekerungsrichtung gedreht werden.
An jedem Stab I50 und I5I können Greifelemente vorgesehen
sein, die das Band befestigen und damit sein Aufwickeln { am jeweiligen Stab gewährleisten.
Wenn während des Maschinenbetriebes eine Unterdruckvorrichtung,
die üblicherweise die Form eines Gebläses und eines Leitungssystems hat, nicht arbeitet, befindet sich der
flache Teil I36 der Leitung 1^5 *·η einem ungespannten, in
Fig. 7 dargestellten Zustand. Wird die Unterdruckvorrich-' tung eingeschaltet, so wird Luft von außen her durch das
Band 14? und die öffnungen 1^2 der Platte 1^1 sowie durch
die Räuune zwischen den Rippen I33 innerhalb der Umfangswandung
Ijj4 aus der Kammer 142 herausgesogen. Wenn das
2.0 98 28/ 101 5
-as.- 2165H6
Band 12 an der Platte I3I anliegt, so wird in den genannten
Räumen" ein Unterdruck erzeugt, der das Band auf die Platte 151 drückt und auch den flachen Teil 136 gegen die Kanten
der Pappen I33 verbiegt, wie es in Fig. 8 dargestellt ist.
Normalerweise hat der flache Teil 136 einen geringen Abstajtid
von diesen Rippenkanten, wodurch die Leitung 135 und die
Platte 131 nicht beansprucht werden. Bei Erzeugung des Vakuums.,
welches eine Biegungstendenz der Platte Ij51 zur Folge hat,
wird jedoch eine solche Biegung der Platte I3I durch die Eiegung
des flachen Teils I36 und die dabei auftretenden Kraftwirkungen auf die Rippen 133 vermieden. Zu diesem Zweck ist
das Material der Leitung 135 derart, daß die Biegung des
flachen Teils Ij56 mit weniger Kraft möglich ist, als diese
zur Biegung der Platte I3I erforderlich ist. Dadurch ist
sichergestellt, daß vor einer Biegung der Platte I3I eine
Biegung des flachen Teils 136 eintritt. Wenn dieser die
Rippen 133 berührt, gleicht sich der atmosphärische Druck auf den beiden Seiten der Flachhaltevorrichtung aus, so daß
keine Biegung der Platte I3I auftritt. Die einzige Belastung
besteht dann in ihrem eigenen Gewicht sowie in den Einwirkungen der Verfahrensvorrichtungen, die an dieser Stelle
mit dem Band 12 in Berührung stehen.
Wie bereits ausgeführt, sind die Flachhaltevorrichtungen 125, I26 und 127 strukturell und funktionell gleichartig
ausgebildet. Jede ist mit einer Kammer 142 und einem Anschluß 143 der in Fig, 2 gezeigten Art versehen. Alle
diese Anschlüsse führen zu einer gemeinsamen Leitung I60 (Fig. 5), die sich an einer Seite der Bandführungsvorrichtung
befindet. Diese Leitung ΙβΟ ragt durch die Seitenplatte 25 hindurch und endet in einem vergrößerten
Flansch 161, der an der Außenfläche dieser Platte befestigt ist. Der Flansch 161 ist mit einer nach außen abgeschrägten
Fläche 162 versehen, die mit Isoliermaterial gefüllt ist. Die mit ihr gebildete öffnung hat einen
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sr
etwas größeren Durchmesser als der Innendurchmesser der Leitung I6o und ist dem Ende einer Anschlußleitung I63
angepaßt, welches durch eine öffnung 164 der Rahmenstruktur
28 hindurchragt. Der Außendurchmesser der Leitung I63
ist etwas größer als der Innendurchmesser der Leitung I60,
so daß beide Leitungen ineinandergesteckt werden können und das Ende der Leitung I63 mit der abgeschrägten Wand 162 eine
luftdichte Verbindung bildet.
Ein flacher Ring 165 umgibt die Leitung 163 und ist mit
einer Schraubenfeder 166 verbunden. Diese umgibt die Lei- g
tung 16;5 und ist auf der anderen Seite mit der Fläche des
Rahmens 28 verbunden, so daß sie dort eine öffnung 164 um- ■
gibt. Der an der anderen Seite des Rahmens 28 vorstehende Teil der Leitung I6j5 ist mit einer Luftleitung I67 verbunden,
die wiederum zum Unterdrucksystem der Reproduktionsmaschine
führt. Die Leitung I6j5 kann, bezüglich der Darstellung
in Fig. 5 nach links, tiefer in den Rahmen 28 eingeschoben sein, wobei dies gegen die Wirkung der Feder ·
166 erfolgt. Hierbei und bei der Rückführungsbewegung ohne diese Krafteinwirkung kann das Ende der Leitung I63 in jeder
Richtung seitlich begrenzt bewegt werden, da mit dem Rahmen 28 die Federverbindung gebildet ist. Wenn die Bandführungsvorrichtung
14 vom festen Rahmen 28 demontiert * wird, wird die Leitung I63 von der abgeschrägten Fläche
der Leitung I60 entfernt, so daß die luftdichte Verbindung zwischen diesen Teilen unterbrochen wird. Wenn die
Bandführungsvorrichtung montiert werden soll, bewirkt die
Bewegung der VJand 25 zum Rahmen 28 hin die Verbindung der
Leitung I63 mit der Leitung I60, ohne daß eine genaue Ausrichtung
erforderlich wäre. Dies erfolgt zumindest soweit, daß das Ende der Leitung 16*j5 in Kontakt mit der abgeschrägten
Wand 161 gebracht wird. Dieser Kontakt hat dann eine weitere Bewegung des Endes der Leitung I63 in eine zentrierte
Lage relativ zur Leitung ΙβΟ zur Folge.
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2165145
Die vorstehend beschriebene Bandführungsvorrichtung sowie
deren-Unterdruckverbindung und elektrische Verbindung mit
der übrigen Reproduktionsmaschine bilden einen Komplex,
der insgesamt aus der Maschine herausgenommen und in sie eingesetzt werdexi kann, ohne die ,jeweiligen Verbindungen
besonders au beachten. Hierbei sind keine besonderen Bedienungskräfte erforderlich, und die gesamte Vorrichtung
kann ohne genaue Ausrichtung in die Heproduktionsmaschine
eingeset2t v/erden. Bei Bewegung der Band führungsvorrichtung
werden die genannten Verbindungen infolge Verkantung oder Fehlausrichtung ihrer Einzelelemente leicht unterbrochen.
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BAD ORIGINAL
BAD ORIGINAL
Claims (4)
- Patentansprücheί1.,Elektrostatische Reproduktionsmaschine mit einem auf mehreren Rollen einer BandfUhrungseinheit geführten bandförmigen Aufzeichnungsträger, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandführungseinheit (14) zur Lagerung der Rollen (20, 21, 22) zwei Seitenplatten (24, 25) aufweist, daß am Maschinenrahmen (28) zwei Achsen (32, 46) befestigt sind, von denen eine (32) am Rahmen (28) drehbar, die andere (46) fest angeordnet ist, daß zwei Hohlwellen (23f 43) Vorgesehen sind, von denen eine (43) zwischen den Seitenplatten (24, 25) befestigt ist und bei Befestigung der Bandführungseinheit (14) am Rahmen (28) die fest angeordnete Achse (46) enthält, während die andere (23) in der Bandführungseinheit (14) drehbar gelagert ist, die Lagerachse für eine Rolle (22) ist und die drehbare Achse (32) als Antriebselement enthält, und daß Befestigungselemente (39, 51) zur Kopplung der Achsen (32, 46) mit den sie umgebenden Hohlwellen (23, 43) vorgesehen sind.
- 2. Reproduktionsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Achse (32, 46) Ausrichtungselemente (31, 45) zur Ausrichtung der ihnen jeweils zugeordneten Hohlwelle (23, 43) während der Montage der Bandführungseinheit (14) aufweisen.
- 3. Reproduktionsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente (39, 51) auf die Achsen (32, 46) einwirkende Flächen (37, 48) aufweisen, welche eine Ausrichtung der Achsen (32, 46) auf die Hohlwellen (23, 43) bewirken.
- 4. Reproduktionsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit Steuerschaltungen und Unterdruckleitungen für die Bandführungseinheit, gekennzeichnet durch mehrere Flachhaltevorrichtungen (125, 126, 127), die jeweils eine Vakuumkammer (130)209828/1015in Verbindung mit einer Unterdruckleitung (143) und eine Ansaugplatte (131) mit einer Bandführungsfläche aufweisen, durch eine den Unterdruckleitungen (143) gemeinsame Zuführungsleitung (16O), die an einer dem Maschinenrahmen (28) gegenüberliegenden Stelle der Bandführungseinheit (14) endet, durch eine elektrische Verbindungsvorrichtung (116, 117) zwischen dem Maschinenrahmen (28) und der Bandführungseinheit (14), durch eine Anschlußvorrichtung (163, 164, 165) am Maschinenrahmen (28) zur Verbindung der Unterdruckleitungen (143» 160) mit einer Unterdruckquelle, und durch eine am Maschinenrahmen (28) angeordnete elektrische Kontaktvorrichtung (118), die· bei am Maschinenrahmen (28) befestigter Bandführungseinheit einen über die Verbindungsvorrichtung (116, 117) verlaufenden Stromkreis für die Steuerschaltungen schließt.Reproduktionsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung der Unterdruckleitungen (143, 16O) der Bandführungseinheit (14) mit der dem Maschinenrahmen zugeordneten Leitung (167) zwischen dem Maschinenrahmen (28) und der Bandführungseinheit (14) eine Spannvorrichtung (166) vorgesehen ist, die ein Anschlußstück (163) gegen einen Anschluß (161) der Bandführungseinheit (14) drückt, wenn diese am Maschinenrahmen (28) befestigt ist.Reproduktionsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Verbindungsvorrichtung (116, 117) elastische Elemente umfaßt, die bei am Maschinenrahmen (28) montierter Bandführungseinheit unter mechanischer Spannung stehen und elektrische Kontakte bilden.Reproduktionsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterdruck- Verbindungsvorrichtung (163, 164, 165) und die elektrische Verbindungsvorrichtung (116, 117) begrenzt seitlich bewegbar angeordnet sind und bei Verkantung der Bandführungseinheit (14) während deren Montage in den Verbindungszustand gelangen.209828/1015
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US10246470A | 1970-12-29 | 1970-12-29 | |
| US10238470A | 1970-12-29 | 1970-12-29 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2165146A1 true DE2165146A1 (de) | 1972-07-06 |
| DE2165146B2 DE2165146B2 (de) | 1978-02-23 |
| DE2165146C3 DE2165146C3 (de) | 1978-10-12 |
Family
ID=26799323
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712165146 Expired DE2165146C3 (de) | 1970-12-29 | 1971-12-28 | Bandführungseinrichtung für einen Aufzeichnungsträger eines elektrostatografischen Reproduktionsgerätes |
Country Status (8)
| Country | Link |
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| NL (1) | NL7117932A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2509757A1 (de) * | 1974-03-07 | 1975-09-11 | Minolta Camera Kk | Lichtempfindliche bandeinheit |
| DE2528407A1 (de) * | 1974-06-25 | 1976-01-15 | Minolta Camera Kk | Elektrophotographischer kopierapparat |
-
1971
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- 1971-12-23 GB GB5988071A patent/GB1372389A/en not_active Expired
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- 1971-12-27 FR FR7147893A patent/FR2121218A5/fr not_active Expired
- 1971-12-28 JP JP363772A patent/JPS5433135B1/ja active Pending
- 1971-12-28 IT IT3302671A patent/IT944437B/it active
- 1971-12-28 DE DE19712165146 patent/DE2165146C3/de not_active Expired
- 1971-12-28 NL NL7117932A patent/NL7117932A/xx unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2509757A1 (de) * | 1974-03-07 | 1975-09-11 | Minolta Camera Kk | Lichtempfindliche bandeinheit |
| DE2528407A1 (de) * | 1974-06-25 | 1976-01-15 | Minolta Camera Kk | Elektrophotographischer kopierapparat |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5433135B1 (de) | 1979-10-18 |
| IT944437B (it) | 1973-04-20 |
| GB1372389A (en) | 1974-10-30 |
| DE2165146B2 (de) | 1978-02-23 |
| FR2121218A5 (de) | 1972-08-18 |
| NL7117932A (de) | 1972-07-03 |
| DE2165146C3 (de) | 1978-10-12 |
| BE777322A (fr) | 1972-06-27 |
| AR193980A1 (es) | 1973-06-12 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EF | Willingness to grant licences | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |