DE2165094A1 - Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines Farbhilfsträger-Bezugsignals für Farbfernsehzwecke - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines Farbhilfsträger-Bezugsignals für FarbfernsehzweckeInfo
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. F. Weickmann,
D1PL.-ING. H. Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke
Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
8 MÜNCHEN 86, DEN POSTFACH 860 820
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Tektronijf Inc., 14150 3.17. Karl Braun Drive, Beaverton,
Oregon, 97005, USA
Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines Farbhilfsträger-Dezugssignals
für Farbfernsehzwecke
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines Farbhilfsträger-Bezugssignals für Farbfernsehzwecke
mit einem Quadratur-Synchrondemodulator und einem Fehler-Synchrondemodulator
zum Empfang eines zusammengesetzten Chromsignals und zur Demodulation dieses Signals unter Verwendung
des Farbhilfsträger-Bezugssignals.
Die Demodulation einer Farbfernseh-Information erfolgt mittels
eines lokalen Hilfsträgers, welcher synchron mit einem Farbhilfsträger-Synchronsignal
erzeugt wird, das seinerseits auf der hinteren Schulter des Farbfernsehsignals vorgesehen ist.
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Die gewünschte Synchronisation kann dabei auf verschiedene V/eise herbeigeführt werden. Das übertragene Farbsynchronsignal
kann auf einen Phasendetektor gekoppelt werden, welcher ein Ausgangssignal
zur Regelung des lokalen Fcrbhilfsträger-Oszillators liefert. Dieser gleicht seinerseits den Phasendetektor ab und
liefert ein Signal zur Durchführung der Synchrondemodulator
Ein derartiges System ist aufwendig, da eine doppelte Detektorwirkung,
nämlich eine für das Farbsynchronsignal und eine für die Farbsignalinformation erforderlich ist.D aher ist ein
derartiges System in erheblichem Maße für Phasenfehler anfällig. Andererseits kann in einem Empfänger ein lokales
Kristallfilter verwendet werden, das zwischen Ililfsträger-Synchronsignalen
arbeitet; ein derartiges System ist jedoch weniger genau. Es ist weiterhin möglich, das Farbhilfsträger-Synchronsignal
am Ausgang der Synchrondemodulatoren von denen die demodulierte Farbinformation abgenommen wird, abzutrennen. Bei
einer derartigen Anordnung ist keine doppelte Detektorwirkung erforderlich, so daß dabei Phasenfehlerprobleme reduziert sind.
Die Rückgewinnung des Gleichspannungspegels bzw. die GIeichspannungsklemmung
kann dabei in bezug auf die Farbhilfsträger-Hüllkurve erfolgen, wobei diese als Fehlersignal verwendet wird.
Die genaue zeitliche Lage des Farbhilfsträger-Synchronsignals ist jedoch unbekannt. Dieses Farbsynchronsignal kann innerhalb
vorgegebener Grenzen auf der hinteren Schulter des Farbfernsehsignals, d.h., nach dem ilorizontal-Synchronimpuls und vor
dem Ende des Horizontal-Austasiintervalls auftreten. Bisher wurde der Zeitpunkt des Endes des Horizontalsynchronimpulses
bestimmt und eine Zeittaktanordnung, wie beispielsweise ein
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Multivibrator verwendet, um die Rückgewinnung des Gleichspannungspegels etwa zum Zeitpunkt des Farbsynchronsignals einzuleiten.
Da zur Erzeugung des richtigen Fehlersignals der Zeittakt für die Rückgewinnung des Gleichspannungspegels genau sein muß und
da der exakte Zeitpunkt des Auftretens des Farbsynchronsignals unbekannt ist, muß die sich durch den Multivibrator oder eine
entsprechende Verzögerungsanordnung ergebende Verzögerung generell regelbar sein. In Testinstrumenten und ählichen Geräten wird die
Zeit des Farbsynchronsignal-Bezugs eingeregelt, wodurch der richtige Zdttakt gewonnen wird. Da dabei jedoch eine richtige
Einstellung schwierig und eine ungenaue Einstellung nicht immer festgestellt werden kann, ergibt sich ein ungenauer Betrieb der
Geräte.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines Farbhilfsträgersignals
für Fernsehzwecke anzugeben.
Die Erzeugung soll dabei ohne Zeittaktregelung in bezug auf das Auftreten eines Farbsynchronsignals möglich sein.
Gleichzeitig soll jedoch das erzeugte Farbhilfsträgersignal zeitlich genau auf das Farbsynchronsignal bezogen sein.
Weiterhin soll mit einer derartigen Schaltungsanordnung das Farbsynchronsignal feststellbar und ein diesem entsprechendes
Bezugssignal ei-zeugbar sein.
Diese Aufr;a's wird bei einer Schaltungsanordnung der eingangs
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216509A
genannten Art erfindungsgemäß durch folgende iierkmale gelöst:
eine Anordnung zur Bestimmung einer Farbsynchronsignal-! iüllkurve
aus dem Ausgangssignal eines der Synchrondemodulatoren, eine durch die Hüllkurve angesteuerte Anordnung zur Erzeugung
eines Ausgangssignals, das ein Maß für einen Amplitudenwert der demodulierten Farbsynchronsignal-llüllkurve des anderen
Synchrondemodulator darstellt und eine Anordnung zur Steue rung der Frequenz des Fabrhilfsträger-Bezugssignals unter Verwendung
des ein Haß für einen Amplitudenwert der demodulierten Farbsynchronsigi
al- Hüllkurve darstellenden Ausgangssignals zwecks Änderung d ieser Frequenz derart, daß das ein Haß für einen Amplitudenwert
der demodulierten Farbsynchronsignal-Hüllkurve darstellenden /iUsgangssignal einer vorgegebenen Bedingung gehorcht.
Gemäß der Erfindung wird also ein demoduliertes Farbhilfsträger-Synchronsignal
zu seiner eigenen Tastung zum Zeitpunkt der Spitze der llüllkurve des Synchronsignals verwendet. Als Ausgangssignal
wird ein der Amplitude des erzeugten Farbsynchronsignals entsprechendes Signal erzeugt. Das Farbhilfsträgersignal
wird dann durch dieses Ausgangssignal gesteuert.
Die Tastung erfolgt erfindungsgemäß durch Rückgewinnung des Gleichspannungspegels. Die Farbsynchronsignal-Hüllkurve wird
aus einem synchron-demodulierten Ausgangssignal gewonnen, wobei in Zeitpuhkten, welche aus dem Spitzenwert der Farbsynchronsignal-Hüllkurve
ermittelt werden, ein Bezugswert gewonnen wird.
Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erfolgt die vorgenannte Bestimmung durch einen "Vier-Quadranten"-Spitzen-
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detektor, welcher Eingangssignale sowohl aus den Quadratur-Demodulationskanal
als auch aus dem Fehler-Demodulationskanal
e
ableitet. Gemäß einr anderen Ausführungsform der Erfindung wird ein "Ein-Quadranf-Sisitzendetektor verwendet.
ableitet. Gemäß einr anderen Ausführungsform der Erfindung wird ein "Ein-Quadranf-Sisitzendetektor verwendet.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand
der Figuren. Es zeigt:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Schaltung gemäß der Erfindung; Fig. 2 ein Schaltbild einer Schaltung gemäß der Erfindung;
Fig. 3 ein Signaldiagramm mit einem ilorizontalsynchronimpuls
und einem Farbsynchronsignal;
Fig. 4 ein Signaldiagramm, aus dem die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung ersichtlich
ist;
Fig. 5 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung;
Fig. ü ein Signaldiagramm, aus dem die Wirkungsweise der weiteren
Ausführungsform gemäß einem ersten Betriebszustand ersichtlich ist;
Fig. 7 ein weiteres Signaldiagramm, aus dem die Wirkungsweise der weiteren Ausführungsform in einem zv/eiten Betriebszustand
ersichtlich ist;
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Fig. 8 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der
Erfindung; und
Fig. 9 ein Schaltbild der in Fig. B dargestellten Aus Führungsform.
Dei der Ausführungsforrn der Erfindung nach Fig. 1 wird ein
zusammengesetztes Chromasicjnal auf einen Quadratur-Synchron-
demodulator 10 und einen Fehler-Synchrondemodulator 12 gegeben.
Die zusammengesetzte Chromainformation enthält das Farbsynchronsignal
und die Farbsignalinformation, welche generell auf eine gemeinsame Null-Achse bezogen sind, d.h., sie sind l/echselspannungs-gekoppelt.
Der Quadratur-Synchrondemodulator 10 erzeugt ein Farbdifferenzsignal, beispielsweise B-Y, während
der Fehlersynchrondemodulator 12 ein Farbdidfferenzsignal, beispielsweise R-Y erzeugt. Die Ausgangssignale der Demodulatoren
werden auf einen Tiefpaß 14 bzw. 16 gegeben, welcher als Teil der Dernodulatoren selbst betrachtet werden kann. Die
ψ Ausgangssignale der Filter 14 und 16 können zur Erzeugung der
Primärfarben, welche auf die Farbbildrühre des Gerätes gegeben werden, auf eine Farb-tiatrixschaltung gegeben werden.
Gemäß der hierin Rede stehenden Ausführungsform der Erfindung
werden die vorgenannten Ausgangssignale weiterhin über Und-Gatter 10 und 20 auf V/echselspannungsverstärker 26 und 2.U sowie
Inverter 22 und 24 gegeben. Während der gesamten Zeit der hinteren Schulter des Fernsehsignals erhalten die Und-Gatter Io
und 20 ein Tastsignal für diese hintere Schulter, auf der sich das Farbsynchronsignal befindet.
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Die Ausgangssignale der Und-Gatterl8 und 20 werden über die Dioden-Gliechrichter 31, 32, 33 und 34 auf einen Farbsynchronimpuls-Spitzendetektor
36 gegeben. Die Dioden 32 und 34 sind direkt zwischen die Und~Gatter 13 und 20 und den Eingang
des Detektors 36 gekoppelt, während die Dioden 31 und 33 die invertierten Ausgangssignale der Und-Gatter auf den Detektor
36 koppeln. Die Anoden der Dioden sind am Eingang des
Spitzendetektors direkt miteinander verbunden. Der Detektor arbeitet auf Gleichspannungsklemmstufen 30 und 40, denen weiterhin
die Ausgangssignale der Verstärker 2ό und 2o zugeführt
werden. Die Gleichspannungs -Klemmstufe 38 klemmt daher das Ausgangssignal
des Verstärkers 26 auf einen Uert, welcher der
Farbsynchronsignal-Spitze entspricht, weährend die Gleichspannungsklemmstufe
40 das Ausgangssignal des Verstärkers 2J αυί
einen Wert klemmt, welcher ebenfalls der Farbsynchronsignal-Spitze entspricht«
Ein Feliler-Ausgangssignal der Klemmstufe 40 wird über einen
Gleichspannungsverstärker 42 und einen Tiefpaß 44 auf einen Gleichspannungs -geregelten Oszillaetor 46 gegeben. Ein Amplituden-Ausgangssignal
der Klemmstufe 38 wird über einen Tiefpaß 4ü zur selektiven Steuerung auf den Tiefpaß 44 gegeben. Bei
Vorhandensein eines Amplitudenausgangssignals leitet der Tiefpaß 44 primär niederfrequente Änderungen des Fehler-Ausgangssignals
weiter. Der gleichspannungsgeregelte Oszillator 46 wird vom Ausgangssignal des Tiefpasses 44 gesteuert. Dieser
gleichspannungsgeregelte Oszillator enthält eine in seinen Frequenz bestimmenden Kreis eingekoppelte Spannungs-abhängige
Kapazität, zur /,nderung seiner Schi/ingfrequenz durch Steuerung
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mit dem Ausgangssignal des Tiefpasses 44. Das Äusgangssignal des Oszillators 46 dient als Farbhilfsträger-Bezugssignal zur
Steuerung der Synchrondemodulatoren 10 und 12 in gebräuchlicher Weise.
Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 werden die demodulierten Ausgangssignale der Demodulatoren
10 und 12 lediglich während der Zeit des Vorhandenseins eines Farbsynchronsignals, d.h. für die Zeit der
gesamten hinteren Schulter des Farbfernsehsignals über die Tiefpässe 14 und Io auf den übrigen Teil der Schaltung gegeben.
Ein Teil des Farbfernsehsignals ist in Fig. 3 in invertierter Form dargestellt. In diesem Signal ist ein Horizontalsynchronimpuls
90 und ein Farbsyndironimpuls 92 auf der hinteren Schulter, folgend auf den Horizontalsynchronimpuls enthalten.
Dieses Farbsynchronsignal besteht aus einigen Perioden der Farbhilfsträger-Frequenz, auf die der Oszillator 46 eingeregelt
werden soll. Wie oben erläutert, wurde das Farbsynchronsignal gemäß dem Stande der Technik folgende auf die Feststellung
des Horizontalsynchronimpulses durch eine regelbare Verzögerung ermittelt, da die exakte Lage dieses Farbsynchronsignals nicht
genau festliegt. Gemäß der Erfindung werden die Gatter 18 und für die Dauer der hinteren Schulter, d.h. vom Ende des ilorizontal-Synchronimpulses
bis zur Beendigung des Horizontalaustastintervalls durchgeschaltet. Durch die Dioden 31, 32, 33 und 34
wird dann die Farbsynchronsignal-Hüllkurve bestimmt. Eine derartige Hüllkurve 98 ist aus Fig. 4 ersichtlich, welche ein
Signal 94 darstellt, welches das Amplitudensignal nach Fig. 1
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enthalten kann. Da das Farbsynchronsignal synchron demoduliert ist, ergibt sich anstelle der einzelnen Perioden des Farbsynchornsignals
eine impulsförmige Hüllkurve.
Die Dioden 31bi^-s 34 sind so gepolt, daß eine negativ verlaufende
Farbsynchronsignal-Hüllkurve ermittelt wird, wobei der Detektor 36 die durch die Dioden 31 - 34 gelieferten negativen
Spitzen der Hüllkurve ermittelt. Die Schaltung befindet sich anfänglich in einem unsynchronisierten Zustand, in dem die Detektorwirkung
unvollständig ist.Dabei können die Dioden 31 - 34 das am meisten negative Spitzensignal bestimmen. Diese negative
Spitze dient zur Festlegung eines vorgegebenen Bezugswertes zur Tastung der Ausgangssignale der Verstärker 26 und 28 durch
Gleichspannungsklemmung.
Im eingeregelten Zustand bzw* im Betrieb auf der richtigen Frequenz wird das ermittelte Farbsynchronsignal zur richtigen
Synchrondemodulation verwendet, wobei dann das Amplitudensignal und das Fehjfersignal die Form der in Fig. 4 ausgezogen dargestellten
Kurven 94 und 96 besitzen. Das Ausgangssignal der Gleicbspa nnungs-Klemmstufe 38 enthält dann die Farbsynchronsignal-Müllkurve
98. Die Diode 32 bestimmt nun diese Hüllkurve, wobei der Spitzendetektor 36 den Spitzenwert dieser Kurve registriert.
Die Gleichspannungs-Klemmstufe 38 bezieht den unteren Spitzenwert 99 der Hüllkurve 98 auf ein vorgegebenes
Gleichspannungsniveau 101. Zu dieser Zeit besitzt die Fehler-
arbsynchronsignal-Hüllkurve die Amplitude Null (108 in Fig. 4).
Falls die Demodulation in den Synchrondemodulatoren 10 und 12 zurErzeuguig der gewünschten Farbdifferenzsignale nicht richtig
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- ίο -
erfolgt, so wird die Phase zwischen dem Zusammengesetzen Chromasignal und dem Hilfträgersignal geändert, was zu
einer Änderung des Amplituden-Ausgangssignals und des Fehlerausgangssignals
führt. Nur wenn das Hilfsträger-Bezugssignal zeitlich richtig zum Farbsynchronsignal liegt, liefert der
Fehler-Synchrondemodulator während der Zeit des Farbhilfsträger-Synchronsignals
ein Ausgangssignal Null, während der Demodulator 10 ein maximales Ausgangssignal liefert. Im
synchronisierten Zustand befindet sich das Ausgangssignal des geregelten Oszillators 46 zum empfangenen Farbsynchronsignal
in genauer Quadratur und zur Quadratur-Form dieses Signals genau in Phase. Sollte die Frequenz des geregelten Oszillators
46 geringfügig von der gewünschten Hilfsträger- Bezugsfrequenz abweichen, so ändert sich die Amplitude der
Synchronsignal-Hüllkurve im Fehlersignalkanal in Richtung einer Korrektur der Hilfsträger-Bezugsfrequenz.
Da die Spitzen der Farbsynchronsignal-Hüllkurven auf einen vorgegebenen
Spannungswert geklemmt werden, ändert sich bei dieser Ausführungsform der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung das
Niveau zwischen den Farbsynchronsignalen relativ zu diesem geklemmeten
Gl#ichspannungsniveau» Daher kann ein Gleichspannungsniveau 110 gemäß Fig. 4 über oder unter dem geklemmten Niveau
108 liegen, wenn der Oszillator 46 von der richtigen Frequenz
abweicht. Gleichzeitig ändert sich das Niveau 102 in bezug auf das geklemmte Spitzenniveau der Hüllkurve 98.
Bevor die Schaltungsanordnung in den synchronisierten Zustand gelangt, in dem der Oszillator 46 die richtige Hilfsträger-Bezugs-
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- Ii -
frequenz liefert, kann die maximale negative Spitze durch eine der Dioden 31, 32, 33 und 34 bestimmt werden, wie oben schon
erläutert wurde. Dabei ergeben sich entsprechende Hüllkurven 100, 98, 106 bzw. 104 nach Fig. 4. Vor Erreichen der richtigen Synchronisation
ändert sich der Augenblickswert der Hüllkurven. Das Signal wird in bezug auf die am meisten negative vorhandene
Spitze, welche durch eine der Dioden oder auf-einanderfolgend
durch alle Dioden festgestellt wird, geklemmt, wobei in bezug auf diesen Wert Steuersignale erzeugt werden. Wenn eine Spitze
durch den Spitzendetektor 36 festgestellt wird, ändert der Rückkoppelzweig zur Steuerung der Frequenz des Oszillators 46
diese Frequenz in einer Richtung, in welcher der in Fig. 4 in ausgezogenen Kurven dargestellte Zustand erreicht wird.
Vor der erfolgten Einregelung ist das Fehlersignal generell ein Wechselsignal, das ein Maß für die Differenz der Frequenz
des Farbsynchronsignals und der tatsächlichen Frequenz des Oszillators 46 ist. Das auf den Oszillator 46 gegebene Fehlersignal
sucht die Frequenz dieses Oszillators zu "Ziehen", da dieses Fehlersignal in konventioneller Weise auf eine
spannungsabhängige Kapazität im frequenzbestimmenden Kreis des Oszillators gegeben wird. Die Ausgangsfrequenz des Oszillators
ändert sich nach Maßgabe der Frequenz des Fehlersignals. Wenn sich die Frequenz des Oszillators 46 in einer Richtung
ändert, so nimmt der Fehler und die Frequenz des Fehlersignals ab. Das Fehlersignal weist eine asymmetrische Form auf, woraus
sich eine Gleichspannungskomponente ergibt, die im Sinne einer Reduzierung des Fehlers und der Frequenz des Fehlersignals
wirkt, Hit anderen Worten ausgedrückt, wird die Gleichspannungskomponenten in einer solchen Polarität angekoppelt, das die Os-
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zillatorfrequenz näher an die gewünschte Frequenz gebracht
wird.
Die Dioden 31 bis 34 bilden einen "Vier"-Quadranten-Spitzendetektor,
in dem immer eine Spitze festgestellt wird. Die Spitze läuft dabei in um 90 gegeneinander verschobenen Zeitpunkten des
Fehlersignals über die vier Dioden. Bei anderen Ausführungsformen welche im folgenden noch beschrieben werden, kann auch nur eine
Diode, beispielsweise die Diode 32, erforderlich sein. In der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 kann sich bei Verwendung lediglich
einer Diode die Einregelung auf die gewünschte Frequenz bzw. Phase jedoch verzögern, wenn der Oszillator 46 sehr stabil
ist und/oder bei Abwesenheit des vorgenannten Fehlersignals durch ein anderes normales geregelt wird, und wenn ein Fehlersignal
zur Durchsteuerung der Diode 32 mit der falschen Phase auftritt und in dieser Phase verbleibt. Daher sind vier
Dioden zur Verbesserung des Betriebs der Schaltungsanordnung bevorzugt.
Die Gleichspannungsklemmung durch die Stufen 38 und 40 erfolgt
zeitlich exakt zu den Zeitpunkten der Spitzen der Synchronsignal-Einhüllenden, ohne daß dabei Maßnahmen erforderlich wären,
um das Vorhandensein der Farbsynchronsignale zeitlich festzulegen. Das Farbsynchronsignal wird zu seiner eigenen Tastung
durch Gleichspannungsklemmung des demodulierten Signals zum Zeitpunkt der Spitze der Farbsynchronsignal-Hüllkurve benutzt.
Der Zeittakt bleibt dabei immer genau, auch wenn der Zeitpur'nkt des Auftretens des Farbsynchronsignals in bezug zum Horizontalsynchronimpuls
variiert. Daher ist zur "Auffindung" des Fabrsynciiron-
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- 13 signals keine Justierung erforderlich.
In der Schaltungsanordnung nach Fig* 1 dient der Tiefpaß 44
zur Stabilisierung der Schaltungscharakteristik im Normalbetireb sowie zur Eliminierung von Rauschen und ähiichem.
Bei Abwesenheit eines vorgegebenen Amplituden-Ausgangssignals
der Stufe 38 ist der Tiefpaß 44 jedoch im Hinblick auf die EIiminiuerung
höher frequenter Komponenten unwirksam. Daher spricht die Schaltungsanordnung zur Einregeiung der richtigen Frequenz
sehr schnell an; ist dieser Punkt erreicht, so tritt das Amplitudensignal
98 nach Fig. 4 auf, so daß der Tiefpaß 44 nunmehr seine Tiefpaß-Filterfunktion ausübt.
Fig. 2 zeigt einen Teil der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 im
einzelnen. Dabei sind entsprechende Teile mit gleichenBezugszeichen versehen. In Fig. 2 sind die Verstärker 26 und 28, die
Inverter 22 und 24, der Farbsynchronsignal-Spitzendetektor 36
und die Gleichspannungs-Klemmstufen 33 und 40 dargestellt.
Im folgenden wird der Amplitudensignalkanal zunächst beschrieben;
es ist jedoch zu bemerken, daß der Fehlersignalkanal im
wesentlichen identisch ist. Das auf eine Klemme 52 gegebene Eingangssignal
entspricht dem Ausgangssignal des Tiefpasses 14 nach Fig. 1. Dieses Signal wird Über Serienschaltung einer Kapazität
53, eines^iderstandes 54 und eines Widerstandes 55 auf
die Basis eines npn-Transistors 56 gegeben, welcheijdie Funktion
des Wechselspannungsverstärkers 26 ausübt. Der Kollektor dieses Transistors 56 liegt an einer positiven Spannung, während sein
Emitter über einen Widerstand 57 an einer negativen Spannung liegt.
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Der Transistor 56 arbeitet als Gleichspannungsemitter und 1 iefert' das Amplituden-Ausgangssignal über eine Gleichspannungspegel-Einstellkapazität
53 auf eine Leitung 59* Die letztgenannte Kapazk-ität bildet einen Teil der Gleicfispannungs-Klemmstufe
38.
Der Verbindungspunkt der Widerstände 54 und 55 liegt über einen
'Widerstand 60 an der Basis eines pnp-Transistors oir welcher
die Funktion des -Inverters 22 ausübt. Der Emitter dieses Transistors
61 liegt über einen Widerstand 62 an einer positiven
Spannung und über eine Kapazität 64 am Verbindungspunkt zwischen
einem Widerstand 65 und der Kathode der Diode 32. Der verbleibende Anschluß des Widerstandes 65 liegt an einer positiven
Spannung, während die Anode der Diode 32 an die Basis eines
pnp-Transistors 76 und über einen Widerstand 72 an eine psotive positive Spannung angeschaltet ist. Der Eraitterkreis des
Transistors 61 liefert dasinxchtinvertierte Aus gangs signal des
Tiefpasses 14 zur Einspeisung in die Diode 31. Der Transistor 76 bildet ein Element des Farbsynchronimpuls-Spitzendetektors
36.
Im Kollektorzweig des Transistors 61 liegt ein Lastwiderstand
63, dessen vom Kollektor abgewandte Klemme an einer negativen
Spannung liegt. Weiterhin ist der Kollektor des Transistors 61 über eine Kapazität 66 an den Verbindungspunkt eines an positiver Spannung liegenden Widerstandes 67 und der Kathode der
Diode 31 angeschaltet, deren Anode mit der Anode der Diode 32 zusamengeschaltet ist. Der Kollektorkreis des Transistors 61
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20983A/062/;
übt die invertierende Funktion des Inverters 22 nach Fig. 1 ans. Die Anode einer Diode 74 liegt an positiver Spannung,
während ihre Kathode an den Verbindungspunkt der Anoden der Dioden 31 und 32 angeschaltet ist, um ein negatives Werden
dieses Punktes zu begrenzen.
Der Emitter des Transistors 76 liegt über einen Widerstand 78
an positiver Spannung und über einen Widerstand SO an einer Speicherkapazität 82, deren verbleibender Anschluß geerdet
ist. Der Kollektor des Transistors 76 ist mit einem Lastwiderstand 84 geschaltet, dessen vom Kollektor abgewandter Anschluß
an negativer Spannung liegt. Weiterhin ist der Kollektor des Transistors 76 an die Baisis eines npn-Transistors 69 über einen
Widerstand 70 angeschaltet. Der Emitter dieses Transistors 69 ist geerdet, während sein Kollektor über einen Widerstand 68
an die Ausgangsleitung 59 angeschaltet ist. Dieser Transistor 69 bildet einen weiteren Teil der Gleichspannungs-Klemmstufe
38.
Die Funktion des Gatters 18 nach Fig. 1 wird gemäß Fig. 2 zum Teil von einem npn-Transistor 51 übernommen, dessen Emitter geerdet
und dessen Kollektor an den Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 54 und 55 angeschaltet ist. An einer Klemme 49 wird
das Tastsignal für die hintere Schulter des Fernsehsignals eingespeist, wobei diese Klemme über einen Widerstand 50 an der
Basis des Transistors 51 gelegen ist. Das gleiche Signal wird weiterhin auf eine Klemme 89 gegeben, welcher über die Serienschaltung
einer Kapazität 88 und eines Widerstandes 86 am Verbindungspunkt der Dioden 31 und 32 liegt.
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Das genannte Tastsignal ist ein negativer Impuls, welcher für die Dauer der hinteren Schulter des Farbfernsehsignals
andauert. Dieser Impuls wird in konventioneller V/eise durch Feststellung des '"ndes des Horizontalsynchronimpulses 90
nach Fig. 3 erzeugt, wobei ein Zeittaktkreis diesen negativen Impuls für die exakte Zeitdauer der hinteren Schulter, d.h.
für den Rest des Horizontalaustastintervalls aufrecht erhält. Wenn dieser negative Impuls auf die Klemme 49 gegeben, wird,
wird der durch eine positive Ruhespannung·an der Klemme 49 im leitenden Zustand gehaltene Transistor öl gesperrt, wodurch
das Signal an der Klemme 52 nicht mehr durch diesen Transistor 51 nach Erde abgeleitet, sondern auf den Transistor 56 gegeben
v/ird. Zu diesem Zeitpunkt wird auch an der Klemme 89 ein positiver Signalwert durch einen negativen Signalwert ersetzt.
Bei Abwesenheit eines Farbsynchronsignals im Fernsehsignal (innerhalb einer Periode vieler Horizontalzeilen) ist
daher ein kleines, den Spitzendetektor schaltendes Eingangssignal vorhanden, welches das Ausgangssignal auf der Leitung
59 auf Erdpotential klemmt.
Wenn eine Farbsynchronsignal-ilüllkurve auftritt, so leitet eine der Dioden 31 oder 32, wenn die Amplitude der auf eine Kathode
gegebenen Farbsynchronsignal-Hüllkurve größer als die Amplitude der auf die Kathoden der anderen Dioden gegebenen Farbsynchronsignal-Hüllkurve
ist. In dem Satz der Dioden 31, 32, 33 und 34 sperrt das an der Anode dieser Diode auftretende negative Signal
die, anderen Dioden und schaltet den Transistor 76 leitend.
Daher v/ird die Emitterspannung dieses Transistors kleiner, wodurch
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die Ladung auf der Kapazittät 82 geändert wird. Die Ladung
auf dieser Kapazität nimmt zwischen Farbsynehronsignal-Hüllkurvenspitzer^iur
wenig ab, so daß der Transistor 76 lediglich im Spitzenpunkt der Farbsynchronsignal-liüllkurve und für die
Dauer der Farbsynchronsignal-Hüllkurve leitet. Während der Transistor 76 leitet, wird sein Kollektor positiver, so daß
eine positive Spannung auf die Basis des Transistors 69 gegeben wird.
Der den Transistor 69 und die Kapazität 58 enthaltende Kreis
arbeitet folgendermaßen als Gleichspannungs-Klemmstufe; bei fehlender Klemmwirkung wirkt der Transistor 69 wie zv/ei gegeneinander
geschaltete Dioden. Seine Basis ist relativ negativ, während sein Kollektor positiv oder negativ werden kanp, da
der Transistor gesperrt ist. Wird der Kollektor um mehr als 5 V negativ, so leitet er; dabei wird der Kollektor jedoch um
nicht mehr als zwei Volt negativer.
Wenn eine Spitze einer Farbsynchronsignal-Hüllkurve festgestellt wirojund die Basis des Transistors 76 negativer als
die Ladung der Kapazität 82 wird, so wird der Kollektor des Transistors 76 positiv, wodurch der Transistor 69 aufgrund der
Ansteuerung seiner Basis im durchgeschalteten Zustand in die Sättigung gelangt. Nunmehr ist die Klemmwirkung dreh diesen
Transistor vorhanden. Falls das Signal an seinem Kollektor ins Positive geht, so arbeitet er im normalen Zustand als gesättigter
Transistor und schließt das in-s Positive gehende Signal gegen Erde kurz. Falls das Signal am Kollektor ins Ne-
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gative geht, so arbeitet der Transistor 09 wie ein Diodenpaar,
wobei sich der Basisstrom in zwei Dioden aufteilt, bis an jeder ein Teilspannungsabfall von einem Volt vorhanden
ist. Die Koellektordiode kann dann mehr Strom ziehen, wobei die Kollektorspannung zu dieser Zeit jedoch nicht abfallen
kann. Daher klemmt der Transistor 69 sowohl positiv als auch negativ werdende Signale solange, wie ein ausreichender Basisstrom
vorhanden ist. Diese Klemmwirkung besteht jedoch nur für die Dauer der Farbsynchronsignal-Hüllkurve, wobei sich die
Kapazität 58 auf die Amplitude der Farbsynchronsignal-Hüllkurye in Richtung einer Gleichspannungsklemmung des Signals in bezug
auf die Spitzen des Farbsynchronsignals, d.h. auf das Niveau 101 in Fig. 4 auflädt.
Der untere Teil der Schaltung, welcher den Fehlersignalkanal bildet, arbeitet in der gleichen Weise wie der vorstehend erläuterte
Schaltungsteil, so daß sich ein näheres Eingehen darauf erübrigt. Wie oben in Verbindung mit Fig. 1 erläutert wurde,
dienen das Amplitudensignal auf der Leitung 59 und das auf einer Leitung 59* erzeugte Fehlersignal zur Steuerung des
Oszillators 46, wobei die Hilfsträger-BezugsfreqUenz für die
Synchrondemodulation genau richtig liegt. Die Regelung wird bei einer Tiefenfrequenz, d.h. nach der Synchrondemodulation,
durchgeführt und die gewünschte Regelbandbreite über den Tiefpaß 44 nach Fig. 1 eingestellt. Dabei v/erden Rauscheinflüsse
ausgeschaltet. Die Schaltungsanordnung besitzt ein besseres Signal-Rauschverhältnis im Fehlerkanal und eine genaue Amplitudeninformation
im Amplitudenkanal. Die Farbsynchronsignal-Hüllkurve, welche normalerweise im Amplitudenkanal vorhanden ist,
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v/enn die Anordnung in der Phase eingeregelt ist, dient zur
genauen Festlegung des Gleichspannungs-Klemmwertes sowohl für den Ämplitudenkanal als auch für den Fehlerkanal.
Für die vorstehend beschriebene Ausfü hrungsforrn der Erfindung
wurde angenommen, daß der gleichspannungs-geregelte Oszillaetor
46 bei Fehlen eines Fehlersignals noch stabil ist. Dieser Oszillator 46 nach Fig. 1 kann jedoch bei Abwesenheit eines vom
Synchrondemodulator 12 nach Fig. 1 gelieferten wirksamen Fehlersignals auch durch ein anderes normal geregelt werden. Für einen
derartigen Fall sind die vier Dioden 31 bis 34 bevorzugt, da im Ausgangssignal des Oszillators 46 bei Verwendung lediglich
einer Diode zur Tastung des Gleichspannungs-Klemmwertes ein Phasenfehler vorhanden sein kann.
Ein gebräuchlicher geregelter Oszillator zur Erzeugung der Hilfsträger-Frequenz kann jedoch im Vergleich zu der oben beschriebenen
Ausführungsform weniger stabil sein, wenn er bei fehlender Regelung durch das Fehlersignal nach Fig. 1 nicht
durch andere äußere Maßnahmen geregelt wird. In einem solchen Fall kann eine einfachere Schaltungsanordnung zur Frequenzregelung
durch das Fehlersignal verwendet werden. Beispielsweise kann ein Spitzendetektor mit einer "Ein-Quadranten"-Dxektorwirkung
anstelle einer "Vier-QuadrantenH-Detektorwirkung benutzt
werden. Eine "Ein-Quadranten"-Detektorwirkung entspricht generell
der Verwendung einer Diode 32 nach Fig. 1; andererseits muß jedoch nicht unbedingt eine Diode verwendet werden. Beispielsweise kann
ein Verstärker Verwendung finden, welcher bei Vorhandensein eines
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Signals mit einer gegebenen Polarität leitet. Fig. 5 zeigt eine vereinfachte Schaltungsanordnung zur Erzeugung des Farbhilfsträgers.
'
In Fig. 5 sind Elemente, deren Wirkungsweise den Elementen der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen entspricht, mit gleichen
.Bezugszeichen versehen. Auch bei dieser Aus-Rj hrungsform wird
ein zusammengesetztes Chroma-Signal auf den Quadratur-Synchrondemodulator
10 und den Fehler-Synchrondemodulator 12 gegeben. Die Ausgangssignale dieser Demodulatoren werden über die
Tiefpässe 14 und 16 auf ein Und-Gatter 18' und eine Taststufe
120 gegeben. Das Und-Gatter 18' nimmt nicht nur das Ausgangssignal
des Tiefpasses 14, sondern auch das oben schon erläuterte Tastsignal für die hintere Schulter des Farbfernsehsignals auf
und liefert ein Ausgangssignal zum Farbsynchronimpuls-Spitzendetektor 36', wenn die beiden Eingangssignale zusammenfallen.
Der Detektor 361 enthält bei dieser Ausführungsform einen
der Diode 32 nach Fig. 1 entsprechendes, in einer Richtung Jßitendes Elemente, so daß die am meisten negativen Spitze
imAusgangssignal des Demodulators 10 bei Vorhandensein des Tastsignals für die hintere Schulter des Farbfernsehsignals
festgestellt wird. Dies entspricht der negativ verlaufenden Farbsynchronsignal-Hülllkurve 98 nach Fig. 4 und speziell der
Spitze 99 dieser Kurve.
Der Spitzendetektor 361 steuert eine Taststufe 120 beim Auftreten
der Spitze der Farbsynchronsignal-Hüllkurve am Quadratur-Synchronmodulator an. Diese Taststufe 120 koppelt die getastete
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Farbsynchronsignai-Hüllkurve auf eine Haltestufe 122. Diese Haltestufe 122 enthält ein Speicherelement, wie beispielsweise
eine Kapazität, das einen der getasteten Amplitude der Farbsynchronsignai-Hüllkurve
proportionalen Wert speichert, bis die Taststufe 120 die nächstfolgende Hüllkurve fest tastet. Die
Tastung und Speicherung des auf diese Weise erzeugten Fehlersignals ergibt ein Ausgangssignal, das - abgesehen von der Polarität
- dem gleichspannungs-mäßig geklemmten Fehlersignal nach Fig. 1 entspricht. In beiden Fällen ist zwischen den
Farbsynchronimpulsen ein der Farbsynchronsignai-Hüllkurve im Fehlerkanal proportionales Signal verfügbar. Anstelle der Taststufe
120 und der Haltestufe 122 nach Fig. 5 kann auch eine Gleichspannungs-Klemmstufe 40 nach Fig. 1 verwendet werden. Eine
derartige Schaftingsalternative wird im folgenden anhand der
Fig. ο und 9 beschrieben.Durch eine derartige gleichspannungsmäßige
Klemmung wird die Farbsynchronsignai-Hüllkurve ebenfalls getastet und ein dieser Tastung proportionaler Wert bis zur nächsten
Tastung gespeichert. Die eine weitere Ausfuhrungsfarm der
Erfindung darstellende Schaltungskonfiguration mit Taststufe und Haltestufe bilden die Grundlage für die weiteren folgenden
Erläuterungen:
Das Ausgangssignal der Haltestufe 122 nach Fig. 5 wird über einen Gleichspannungsverstärker 42* auf einen Tiefpaß 44 gegeben, um
den Oszillator 46 zu steuern. Da das Ausgangssignal der Haltestufe
122 gegenüber den von einer Gleichspannungs-Klemmstufe gelieferten Ausgangssignal um 180 in der Phase verschoben ist,
wird der Verstärker 42* zweckmüßχgerweise als Phaseninverter
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ausgebildet. Das Fehlersignal der Haltestufe 122 dient zur Steuerung der Frequenz des Oszillators 46, Dieser Oszillator
46 enthält eine in seinen Frequenz-bestimmenden Kreis geschaltete
spannungsabhängige Kapazität zur änderung seiner Schwingfrequenz
als Funktion des Ausgangssignals des Gleichspannungs-Verstärkers
42*.
»Es ist zu bemerken, daß zurJteuerung des Tiefpasses 44' nach
Fig. 5 kein Amplitudenäusgangssignal erforderlich ist. Die
Charakteristik des Tiefpasses 44f bleibt vielmehr konstant,
da die Steuerung des Oszillators 46 bei dieser Ausfuhrungsform
vollständig gleichspannungsmäßig erfolgt.
Die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung nach Fig. 5 wird im folgenden anhand der Diagramme nach Fig. 6 und 7 beschrieben.
Für das Diagramm nach Fig. 6 ist angenommen, daß der Oszillator 46 ein Ausgangssignal liefert, dessen Frequenz größer als die
gewünschte Frequenz ist. Für das Diagramm nach Fig. 7 ist an-P genommen, dcßdie Oszillaetor-Frequenz kleiner als die gewünschte
Frequenz ist. In Fig. 6a geben Pfeile 124 die Polarität und die Größe der Farbsynchronsignal-HUllkurven im Qudaraturkanal
an, welche aufeinanderfolgend am Eingang des Spitzendetektors 30' vorhanden ist. Dies gilt unter der Annahme, daß die
Schwingfrequenz des Oszillators größer als die gewünschte Frequenz ist. In Fig. 6b geben Pfeile 126 die Größe und die
Polarität der Farbsynchronsignal-Hüllkurven im Fehlerkanal, d.h. am Eingang der Taststufe 120 an, wobei ebenfalle angennoramen
ist, daß die Oszillator-Frequenz größer als die gewünschte Frequenz ist. Der Spitzendetektor 36* ermittelt lediglich <Jie
am meisten negativen Hüllkurven im Quadratur-Kanal in Abhängigkeit
von der durch eine Spitzenspeicherkapazität gespeicherten Ladung im Spitzendetektor 26'. Dabei müssen die Farbsynchronsignal-Hüllkurven
im Quadraturkanal ein Spitzenniveau 128 übersteigen,
bevor der Spitzendetektor 36' ein Ausgangssignal in die Taststufe 120 einspeist.
In Fig. oc geben Pfeile 130 die durch die Taststufe 120 durchgeführten
Tastungen der Farbsynchronsignal-Hüllkurven im Fehlerkanal an. Zwischen den Tastungen wird der zuletzt getastete Viert
durch die Haltestufe 122 gespeichert, wodurch Treppen 132 entstehen. Bei dem speziell dargestellten Beispiel werden die
Tastungen nur in Tastzeiten 134 durchgeführt, in denen die Farbsynchronsignal-Hüllkurven im Quadratur-Kanal ihren negativen
Maximalwert annehmen. Daher wird nach jeder Tastzeit 134 in der Haltestufe bis zur nächsten Tastzeit ein effektiver negativer
Gleichspannungswert 136 gespeichert, wenn die Farbsynchronsignal-Hüllkurve in Quadaratur-Kanal negativer als der Wert
128 wird.
In Fig. 7, der die Annahme zugrundeliegt, daß die Oszillator-Frequenz
zu klein ist, geben Pfeile 138 die Farbsynchronsignal-Hüllkurven in Quadratur-Kanal und Pfeile 140 die Farbsynchronsignal-Hüllkurven
im Fehlerkanal an. Da die Farbsynchronsignal-Hüllkurven im Quaderaturkanal einen Spitzenwert 142 übersteigen,
werden durch die Taststufe 120 Vierte 144 getastet, wobei Treppen 146 die zwischen den Tastungen gespeicherten Werte repräsentieren.
Gemäß Fig. 7 erfolgen die Tastungen nur dann, wenn die Frabsynchronsignal-Hüllkurven
138 in Quadratur-Kanal den Wert 142
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übersteigen. Dies ist während der Tastzeiten 148 der Fall. Zwischen den Tastzeiten 148 wird ein effektiver positiver
Wert 150 durch die iialtestufe 122 gespeichert. Wenn die Frequenz des Oszillators gemäß Fig. 6 zu hoch ist, so ist das
Ausgangssignal 136 der Haltestufe 122 gemäß Fig. ό vorwiegend
negativ. Ist andererseits die Frequenz des Oszillators zu klein, so ist das Ausgangssignal 150 der Haltestufe 120 gemäß
Fig. 7 vorwiegend negativ. Das Ausgangssignal ist immer so beschaffen,
daß der geregelte Oszillator 46 auf die richtige Frequenz eingeregelt wird. Diese Schaltungsanordnung arbeitet
in einem großen Frequenzbereich. Da das Ausgangssignal der Haltestufe im Effekt ein Gleichspannungssignal ist, braucht im Quadra
tur-Kanal zur Änderung der Charakteristik des Tiefpasses 44'
kein Amplitudensignal vorhanden zu sein. Da zwischen den Tastzeiten die letzte Tastung gespeichert wird, ergibt sich eine
relativ große Gleichspannungskomponente. Dabei wird auch ein großer Einregelbereich erreicht, wenn zweckmäßigerweise ein
Tiefpaß 44 mit geringer Bandbreite verwendet wird. Dieses Filter stabilisiert die Charakteristik der Schaltung, wobei Rauscheinflüsse
und ähliches eliminiert werden.
In Fig. 8 ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, welche der Ausführungsform nach Fig. 5 mit der Ausnahme entspricht,
daß anstelle der G Taststufe 120 und der Haltestufe 122 eine Gleichspannungs-Klemmstufe 40 vorgesehen ist. Elemente,
welche bei dieser Ausführungsform den Elementen nach den Fig. und 5 abgesehen von den im folgenden erläuterten Ausnahmen entsprechen,
sind mit gleichenBezugszeichen bezeichnet. In Quadratur-Kanal bzw. im Fehlerkanal sind Und-Gatter 18' und 20' sowie
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Verstärker 2ο1 und 28" vorgesehen. Das Tastsignal für die Hinterschulter
des Farbfernsehsignals arbeitet auf beide Und-Gatter 13' und 20". Der Farbsynchronimpuls-Spitzendetektor
enthält wiederum ein in einer Richtung leitendes Element zur Feststellung von Werten der Farbsynchronsignal-Hüllkurven im
Quadratur-Kanal, welche einen gespeicherten Spitzenwert übersteigen, wie dies beispielsweise in den Fig. 6a und 7a dargestellt
ist. Die Detektorvirkung erfolgt bei dieser Ausführungsforrn auf einer "Ein-Quadranten"-Basis. Die Tastung erfolgt
während der Zeiten 134 und 130 (gemäß Fig. ό und 7), wobei die
üleichspannungs-Kelemmstufe 40 zur Tastung des Ausgangssignals
des Verstärkers 2ΰ' durch GleicWspannungskleinmung dient. Das
getastete Fehler-Ausgangssignal der Gleichspannungs-Klemmstufe 40 ist in bezug auf das getastete Fehler-Ausgangssignal nach
den Fig. öc und 7c invertiert, so daß das Ausganyssxgnal des
Gleichspannungsverstärkers 42 phasenmüßig in dem Signal in der Schaltung nach Fig. 1 enthalten ist. Die Wirkungweise der
Schaltung nach Fig. 3 entspricht der Schaltung nach Fig. 5 mit Ausnahme der Gleichspannungs-Klemmstufe 40, durch die das
Ausgangssignal des Verstärkers 28' in Zeitpunkten, welche den
Spitzen der Farbsynchronsignal-Hüllkurven entsprechen, geklemmt v/ird. Die Klemmung erfolgt dabei lediglich während der Tastzeiten
134 und 133. Daher bleibt das Fehler-Ausgangssignal der Gleichspannungsklemmstufe
40 während der Tastzeiten 134 und 148 konstant was zu einer Gleichspannungskomponenten zur Steuerung des Oszillators
46 führt. Auch bei dieser Ausführungsform hat der Tiefpaß 44'eine konstante Charakteristik.
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In Fig. 9 sind Teile der Schaltung nach Fig. 8, und zwar Verstärker
20' und 23', der Fabsynchronimpuls-Spitzendetektor 36'
und die Gleichspannungs-Klemmstufe 40 im einzelnen dargestellt. Ueiterhin zeigt diese Schaltung eine Gleichspannungs-Klemmstufe
48 mit einer Speicherkapazität 58 zur Erzeugung eines Amplitudensignals auf einer Ausgangsleitung 59. Der letztgenannte Teil
der Schaltung einschließlich der Ausgangsleitung 59 ist zwar zur Steuerung des Hilfsträger-Oszillators nicht erforderlich; er
ist jedoch für den im folgenden erläuterten Zweck nützlich.
Der nunmehr erläuterte, den Quadratur-Kanal darstellende Teil der Schaltung entspricht in seiner Wirkungsweise dem Fehlersignal-Kanal,
wobei für entsprechende Teil entsprechende Bezugszeichen eingeführt sind. Das auf die Klemme 52 gegebene, dem
Ausgangssignal des Tiefpasses 14 nach Fig. 8 entsprechende Eingangssignal wird über eine Kapazität 53 auf die Basis eines
npn-Transistors 152 gekoppelt, welcher zusammen mit einem
npn-Transistor 160 den Verstärker 26' nach F.g. 8 bildet. Der Kollektor des Transistors 142 L-'iegt über einen Lastwiderstand
154 an einer Spannung von - 15 V und weiterhin direkt an der Basis des Transistors 160, dessen Emitter an einer Spannung
von - 7,5 Volt liegt. Der Emitter des Transistors 152 liegt über einen Widerstand 156 an einer Spannung von + 15 V und
über einen lüderstand 158 an Erde. Der Kollektor des Transistors 160 liegt über einem Lastwiderstand 162 an einer Spannung von
+ 15 V und über einen Rückkoppelwiderstcnd 164 am Emitter des
Transistors 152. Die Tranisistoren 152 und 160 bilden einen nichtinvertierenden Operationsverstärker, dessen Verstärkung
gleich 1 + Ϊ1.,./\1.Γ(>
ist. Dieser durch eine kleine Ausgangs-
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impedanz gekennzeichneteVerstärker dient zur Speisung einer Kapazität 82' (und falls vorhanden, einer Kapazität 58);
an der Basis des Transistors 152 ergibt sich eine sehr große Eingangsimpedanz, so daß die Kapazität 53 klein sein kann.
Durch diese Maßnahme wird es weiterhin möglich, den Transistor 51 zur Tastung des hinteren Schulterteils des Farbfernsehsignals
zu benutzen.
Das Gatter 18' nach Fig. ο wird teilweise durch den npn-Transistor
51 gebildet, dessen Emitter geerdet und dessen Kollektor an die Basis des Transistors 152 angeschaltet ist. An der Klemme 49
wird das Tastsignal für die hintere Schulter des Farbfernsehsignals über einen Widerstand 50 eingespeist. Das gleiche Signal wird weiterhin auf eine Klemme 49" und auf eine Klemme
gegeben, welche über eine Diode 178 an einen Anschluß einer Kapazität 180 und die Basis eines Transistors 120 gekoppelt
ist, wobei der andere Anschluß dieser Kapaziktät sowohl an einer Spannung von + 5 V als auch am Emitter des Transistors
182 liegt. Die Basis dieses Transistors 182 liegt weiterhin über einen Widerstand 184 an einer Spannung von - 15 V, während
sein Kollektor am Emitter des Transistors 701 liegt. Dieser Transistor
76% stellt ein Element des Farbsynchronimpuls-Spitzendetektors
36' dar. Der Kollektor des Transistors 76* liegt (bei Vorhandensein
der Stufe 33) über einen Widerstand 70 an der Dasis des Transistors 69 und über einen Widerstand 70' an der Dasis
des Transistors 69'. Dieser Transistor 691 bildet einen Teil
der Gleichspannungsklemmstufe 40, welche'(ebenso v/ie die Stufe 3ϋ) in der anhand von Fin. 2 beschriebenen i?eise arbeitet.
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BAD ORIGINAL
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Die Basis des Transistors 69' ist über einen Uiderstand G4'
an eine Spannung von - 1ΰ V geführt.
Das auf die Klemmen 49, 176 und 49" gegebene Tastsignal für
die hintere Schulter des Farbfernsehsignal ist ein negativer Impuls, dessen Dauer der Dauer der !unteren Schulter des Färbfernsehsignal
entspricht. IVenn dieser ngative Impuls auf die
Klemme 49 gegeben wird, wird der durch eine auf die Klemme 49 gegebene positive Ruhespannung im leitenden Zustand gehaltene
Transistor 51 gesperrt, wodurch das Signal an der Klemme 52 nicht mehr über den Transistor 51 nach Erde abgeleitet, sondern
auf den Transistor 152 gegeben wird. In gMcher Weise schaltet das Tastsignal den Transistor 51'. Weiterhin tritt zu diesem
Zeitpunkt das negative Signal an die Stelle eines positiven Signals an der Klemme 176. Durch Einspeisung des negativen
Signals wird die Diode 178 gesperrt, wodurch sich die Kapazität 180 über den Widerstand 184 aufladen kann. Die Zeitkonstante
des Netzwerkes 180, 184 ist so gewählt, daß die Verzögerung, mit welcher der Transistor 182 durchgeschaltet
wird, sehr kurz ist. Diese Verzögerung beträgt typischerweise eine Mikrosekunde und verhindert eine unrichtige Wirkungsweise
der Schaltung. Es wird dabei die Tastung bzw. Gleichspannungsklemmung
als Funktion des Tastsignals für die hintere Schulter des Farbfernsehsignals allein verhindert, wenn im Quadraturkanal
eine Farbsynchronsignal-Hüllkurve tatsächlich vorhanden ist. Wenn der Transistor 182 leitet, fließt über seine Emitterkollektorstrecke
und über die Emitterkollektorstrecke des Transistors 76 ein Strom, wodurch die Transistoren 69 und ό9'
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während der Dauer des Tostsignals für die hintere Schulter
des Farbfernsehsignal in die Sättigung geschaltet werden, wenn im Quadratur-Kanal keine Farbsynchronsignale-Küllkurve
vorhanden ist. Daher werden zu diesem Zeitpunkt die Ausgangsleitungen 59 und 59' auf Erdpotential geklemmt. Ist jedoch
im Quadratur-Kanal eine Farbsynchronsignal-Hüllkurve vorhanden, so ergibt sich am lirien Anschluß der Kapazität 58 ein negativer
Eingangsimpuls.
Der Farbsynchronimpuls-Spitzendetektor 36' enthält eine Kapazität
82', deren einer Anschluß an den Kollektor des Transistors 160 und deren anderer Anschluß an die Serienschaltung eines
'Widerstandes 166 und einer Diode 172 angeschaltet ist, die auf
die Basis des Transistors 76* geführt ist. Der Verbindungspunkt
zwischen dem Widerstand 166 und der Diode 172 liegt über einen
Widerstand 168 an einer Spannung von + 5 V und über einen Widerstand 170 an Erde. Weiterhin liegt dieser Verbindungspunkt über
eine Diode 174 am Kollektor des Transistors 7ό'. Die Kathoden
der Dioden 172 und 174 sind direkt zusammengeschaltet.
Wenn im Quadratur-Kanal eine Farbsynchronsignal-Hüllkurve vorhanden
ist, wird die Kapazität 82' auf einen durch den am meisten
negativen Wert dieser Hüllkurve und durch den Spannungsabfall am Widerstand 166, der Diode 172 und dem Transistor 761
festgelegten Wert aufgeladen. Diese Aufladung erfolgt lediglich in den Zeitpunkten der negativen Maximalwerte der Farbsynchronsignal-Hüllkurve
und entspricht daher deren Spitzenwerten. Weiterhin kann diese Aufladung lediglich während der Tastung an
der hinteren Schulter des Farbfernsehsignals erfolgen, da der
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Transistor 76 sonst keinen Emitterstrom führt. Uenn die Kapazität
82' aufgeladen wird, sind der Transistor 76* und die
Diode 172 auch während des Vorhandenseins des Tastsignals für die hintere Schulter des Farbfernsehsignal gesperrt,
wenn ein folgender negativer Impuls nicht wenigstens so negativ wie der vorangegangene, die Ladungsspeicherung auf der Kapazität
82 bewirkende Spitzenimpuls ist. Dieser Spitzenwert
fe (128 in Fig. 6 und 142 in Fig. 7) ist durch den mittleren vJert
bestimmt, auf den die Kapazität 82' aufgeladen wird. Dabei hält die Kdpazkität 82* die Ladung und entlädt sich nur langsam
bei gesperrten Transistoren 76'. In dieser Schaltung kann der
Transistor 761 als Gleichrichter-Element anstelle der Diode 32
nach Fig. 1 angesehen werden. Andererseits bilden auch sowohl der Transistor 76* und die Diode 72 einen Gleichrichter, welcher
als Ein-Quadranten-Spitzendetektor wirkt. Wenn die im Quadratur-Kanal
vorhandene Farbsynchronsignal-!iüllkurve die Aufladung der Kapazität 82' bewirkt, leitet - wie erwähnt - der Transistor 76
und schaltet die Gleichspannungs-Klemmstufen 30 und 40 durch.
* Diese Klemmstufen werdenlediglich für die Dauer der Tastzeiten
(134 und 148) gemäß den Fig. 6 und 7), d.h., in den Zeiten, in denen die Kapazität 82' mehr Ladung erhält, durchgeschaltet.
Daher findet die Gleichspannungsklemmung lediglich zu diesen Zeitpunkten statt, wobei auf den Speicherkapazitäten 5ü und 50'
zwischen den Tastzeiten eine wirksame Gleichspannung verbleibt. Wie oben anhand von Fig. 8 erläutert, steuert diese effektive
Gleichspannungskomponente den Oszillator 46 gleichspannungsmäßig derart, daß für den Tiefpaß 44' keine Umschaltung erforderlich
ist. Das Steuersignal wird von der Gleichspannungs-Kelemmstufe auf der Leitung 59' abgenommen, und auf den Gleichspannungsver-
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starker 42 gegeben. Auch dabei ist ein großer Einregel bereich
vorhanden, auch wenn im Fehlerkanal ein Schmalband-Paßfilter 44' verwendet wird. Weiterhin ist die Gleichspannungs-KI-e.mmstufe
30 nach Fig. 9 für die Wirkungsweise der hier in Rede stehenden Ausführungsform nicht erforderlich; sie kann entfallen,
wenn lediglich die Steuerung des Oszillators 46' erwünscht ist.
Wenn die Frequenz des Oszillators eingeregelt ist, so ist das
Ausgangssignal der Gleichspannunc-s-Klemmstufe 40 natürlich
ebenso wie bei der Ausfülrungsform nach Fig. 1 gleich Null. Dieses
Signal ändert sich im Gleichspannungswert von Null an, wenn sich die Phase des Oszillators 46 ändert, und zwar in der Weise,
daß der Oszillator für die Synchrondemodulation in die richtige Phase und Frequenz gebracht wird. Bei den Ausführungsform nach
den Fig. 5 bis 9 wird im Fehlerkanal die Taststufe nur dann "geöffnet", bzw. die Gleichspannungsklemmung nur dann eingeschaltet,
wenn der vom Oszillator 46 erzeugte Hilfsträger sich in einem Phasenbereich von etwa + 45 in bezug auf die richtige
Phase befindet. Bei Betrieb mit eingeregelter Phase verhält sich die Schaltungsanordnung wie eine phasenfeste Schleife,
wobei die Farbsynchronsignal-Tastzeit durch sich selbst genau geregelt wird. In einem nichtphasenfesten Zustand, d.h., während
der Einregelung, erzeugt die Schaltung ein großes Gleichspannungs-Fehlersignal mit der richtigen Polarität zur Änderung der Oszillatorfrequenz
in der Richtung, in der die richtige Phase erreicht wird. Zur Erzeugung des Fehlersignals ist kein breitbandiger
Fehlerkanal erforderlich .
Die Dioden 172 und 174 dienen vornehmlich zum Schutz gegen einen
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Durchbruch in Sperrichtung und zur Vermeidung einer Sättigung
des Transistors 76\ Sie wirken dabei nicht als Gleiciirichter
im Spitzendeiektor. Vielmehr wirkt der Transistor 76* ohne
die Dioden 172 und 174 als Gleichrichter-Element. Die Diode 172 wird bei positiven .jiderungen am Ausgang des Transistors
Ι7ό zur Vermeidung eines Durchbruchs des Transistors 7ό' gesperrt.
Wenn der Transistor 701 während der negativen Spitzen
dazu tendiert, in die Sättigung zu gelangen, so leitet die Diode 174. Der Basisstrom, der dann in .den Transistor 76'
fließen würde, wird über die Diode 174 abgeleitet. Daher wird eine Sättigung unterbunden und die Abschaltzeit der
Schaltung verringert.
- Patentansprüche -
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Claims (1)
- P A T E η T a N SPRÜCHE.jSchaltungsanordnung zur Erzeugung eines Farbhilfstrügerüezugssignals für Farbfernsehzwecke mit einem Quadratur-Synchrondemodulator und einem Fehler-Synchrondemodulator zum Empfang eines zusammengesetzten Chromasignals und tür Demodulation dieses Signals unter Verwendung des Farbhilfsträger-Bezugssignals, gekennzeichnet durch eine Anordnung (31,32,33,34) zur Feststellung einer Farbsynchronsignaliiüllkurve aus dem Ausgangssignal eines der Synchronclemodulatoren (1O), eine durch die Feststellung der Hüllkurve angesteuerte Anordnung (38,40; 120, 122;40) zur Erzeugung eines Ausgangssignals, das ein Haß für einen Amplitudenwert der demodulierten Farbsynchronsignal-Müllkurve des anderen Synchrondemoclulators (12) darstellt, und durch eine Anordnung (42, 44, 4u; 42', 44'; 42, 441) zur Steuerung der Frequenz des Farbhilfsträger-Bezugssignals unter Verwendung des ein Maß für einen Amplitudenwert der demodulierten Farbsynchronsignal-Üüllkurve darstellenden Ausgangssignals zwecks Änderung dieser Frequenz derart, daß das ein Maß für einen Amplitudenwert der demodulierten Farbsynchronsignal-Hüllkurve einer vorgegebenen Bedingung gehorcht.2. Schaltungsanordnung nach Anspruchl, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung zur Feststellung der Farbsynchronsignalilüllkurve einen Spitzendetektor (36,36') aufweist.- 34 -209834/0624_ 34 -3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet-, daß die durch die Müllkurve angesteuerte Anordnung (30,40; 120, 122/ 40) das ,'.usgangssignal zwischen demodulierten Farbsynchronsignal-Hüllkurven des anderen Synchrondemodulators (12) weiter liefert.4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung zur Feststellung der Farbsynchronsignal-Hüllkurve Gleichrichter (31,32, 33,34; 32; 76') enthält, welche auf eine vorgegebene Polarität des Ausgangssignals des einen Synchrondemodulators (l0) ansprechen.5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die iiüllkurve angesteuerte Anordnung eine Stufe (120) zur Tastung des Ausgangssignals des anderen Synchrondemodulators (.12) und eine Haltestufe (122) zur Speicherung dieses Ausgangssignals zwischen denTastungen aufweist." ό. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Iiüllkurve angesteuerte Anordnung eine Gleichspannungs-Klenimstufe (40) zur1 Speicherung des Äusgangssignals des anderen Synchrondemodulators (12) in den Zeitpunkten der Feststellung der Iiüllkurve aufweist.7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchrondemodulatoren (lO,12) demodulierte Ausgangssignale in Zeitpunkten liefern, welche der hinteren Schulter des Farbfernsehsignal entsprechen.- 35 -209834/0624BAD ORIGINALυ. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung zur Feststellung der Färb ■ synchronsignal-Hüllkurve vier Gleichrichter (31,32,33,34) zur Feststellung invertierter und nichtinvertierter Ausgangssignale der Synchrondemodulatoren (10,12) aufweist.9. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis G, gekennzeichnet durch eine Tastung der Ausgangssignale der Synchro ndemodulatoren (10,12), welche zeitlich während der hinteren Schulter des Farbfernsehsignal erfolgt.209834/0624
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