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DE2164942A1 - Raupenkette für Kettenantrieb. Ausscheidung aus: 2100137 - Google Patents

Raupenkette für Kettenantrieb. Ausscheidung aus: 2100137

Info

Publication number
DE2164942A1
DE2164942A1 DE19712164942 DE2164942A DE2164942A1 DE 2164942 A1 DE2164942 A1 DE 2164942A1 DE 19712164942 DE19712164942 DE 19712164942 DE 2164942 A DE2164942 A DE 2164942A DE 2164942 A1 DE2164942 A1 DE 2164942A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
caterpillar
rope
ropes
crawler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712164942
Other languages
English (en)
Inventor
Donald L.; Hudson Willard G.; Seattle Wash. Snellman (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Norfin Inc
Original Assignee
Norfin Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Norfin Inc filed Critical Norfin Inc
Priority to DE19712164942 priority Critical patent/DE2164942A1/de
Publication of DE2164942A1 publication Critical patent/DE2164942A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/08Endless track units; Parts thereof
    • B62D55/18Tracks
    • B62D55/26Ground engaging parts or elements
    • B62D55/28Ground engaging parts or elements detachable
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B5/00Making ropes or cables from special materials or of particular form
    • D07B5/005Making ropes or cables from special materials or of particular form characterised by their outer shape or surface properties
    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B7/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, rope- or cable-making machines; Auxiliary apparatus associated with such machines
    • D07B7/16Auxiliary apparatus
    • D07B7/165Auxiliary apparatus for making slings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

  • Raupenkette für Kettenantriebe Die Erfindung bezieht sich auf eine Raupenkette für Kettenantriebe mit einer Vielzahl von Raupenkettengliedern, die zur Bildung einer endlossen Raupenkette auf mindestens einem am Umfang der Raupenkette angeordneten Seil aufgebracht sind.
  • Derartige, z.B. bei Kettenfahrzeugen, zu verwendende raupenketten, die zur Vermeidung der infolge Verschleiß an den Verbindungsstellen der einzelnen Kettengleider auftretenden Dehnung mit einem endlosen Seil vorsehen sind, sind z.B. aus den US-Patentschriften 1 230 504, 1 956 472, 2 063 762, 2 402 042, 2 845 308 und 3 063 758 bekannt.
  • Diese mit Seilen versehenen Raupenketten sind jedoch bisher über das Vorsuchsstadium nie hinausgekommen, da es bislang an hochfesten und äußerst dehnungsarmen Seilen fehlte.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine neue Raupenkette der eingags genannten Art zu schaffen, die in Verbindung mit einem neuen hochfestn und extrem debnungsarmen Seil eine besonders veschleißfeste und hinsichtlich ihrer Längenabmessung außerordentlich stabile Konstruktion bildet.
  • Bei einer Raupenketten der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Seil eingebettet in und verbunden mit einer ununterbrochanen fortlaufenden elastomeren umhüllung ist, die Ensätze aus elastomerem Metrial aufweist, die sich seitlich von der Umhüllung in regelmäßigen unterteilten abständen erstrecken, und daß die Raupenkettengleider zweischen den Ansätzen mit der Umhüllung fest verbunden sind.
  • Die zuvor ereläuterten Schwierigkeiten der Längsdehnung und des inneren Verschleisses sowohl der seile als auch der auf diesen Seilen aufgebrachten einzelnen kettengleicdern an ihren Verbindungsstellen werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß das Seil in eine durchgehende äußere, aus elastomerem Material bestebenden Schutzhülle eingelagert und mit dieser verbunden ist, die das erforderliche Biogungsvermögen und die Widerstantsfestigkeit besitzt, die zum Zusammenschließen von Raupenkettenteilen notwendig sind.
  • Die Ansätze der fortlaufenden elastomeren Schutzhülle wirken als Abstandhalter, bilden lager für die einzelnen Kettengleider und elgen diese fest. Die Kettengleicher umschließen die mit Elastomeren beschichteten Seile und schützen die Metallkettenteile vor metallischer Berührung und Verschleiß.
  • Die Halteglieder jedes Kettenteils sind längliche Glieder mit offenen, durch sie hindurchgeführten Führungskanälen zur Aufnahme der umhüllten Seile. Die Profilrücken der Führungskanäle sind abgeschrägt und bilden konvexe Flächen bezüglich der Breitenabmessung der Ketteneinheit. Jede derartige Fläche weist einen Krümmungsradius auf, der angenähert dem Teilkreisdurchmesser des Antriebbskettenrades des Fahrzeugs entspricht, über das die Kette angeordnet ist.
  • Jedes Halteglied weist außerdem einstückig ausgebildete Schienenstück auf, die sich im rechten Winkel zur Längsabmessung des Halteglieds und im wesentlichen parallel zu den Führungskanälen erstrecken. Die entsprechenden Enden der Schienenstücke reichen über die gegenüberliegende Seite des Halteglieds und sind in Eingriff mit den Schienenstücken benachbarter Halteglieder bringbar, um die seitlich Bewegung der Raupenkettenteile untereinander zu begrenzen. Die Schienenstücke benachbarter Halteglieder sind so aufeinander abgestimmt ausgebildet, daß sie ineinandergreifen und dadurch einer seitlichen Bewegung der Kettenglieder Widerstand leisten. Die Außenfläche jedes Schienenstücke ist flach und entsprechend den Ausnehmungen den Antriebsrades, des Umlenkrades und der Führungsräder bemessen. Die Schienenstücke benachbarter Halteglieder können mit einschlägigen vorspringenden Stiften und mit entsprechenden Aussparungen versehen sein, wodurch die Halteglieder miteinander verkettet werden. Hierdurch ist eine wirksame mechanische Sperre gebildet, um der auf das Kettensystem wirkenden Belastung zu widerstehen, wenn die Kette und d3..e darin eingeschlossenen Laib im umgekehrter Richtung gebogen werden.
  • Das für die Raupenkette zu verwendende Seil besteht aus einer Vielzahl von einzelnen verhältnismäßig ungedrehten Glasfasserrovings, die miteinander verdreht sind. Jedes der Rovings ist, bevor die Rovings miteinander verdreht werden, mit einem ungehärteten elastomeren Material getränkt. Jedes Roving besteht aus einer Vielzahl von einzelnen Fasern. Die Bogriffe "Roving", "Faser" und "Seil" sind hier wie folgt definiert Roving = Vielzahl von im wesentlichen unverdrehten Einzelfasern; Faser = ein Faden von unbestimmter Länge; Seil = eine Gesamtheit aus miteinander verdrehten Rovings.
  • Die Vorteile der Erfindung werden darin geschen, daß 1. ein Seil und ein Kettenaufbau für eine endlose Raupenkette bei Kettenfahrzeugen vorgesehen sind, wobei ein endlosen elastomerbeschichtetes Seilgefüge verwendet ist, auf dem einzelne Baupenkettenglieder aufgezogen sind, die aus einem Halteglied und einem Raupenkettenschuh bestehen; 2. ein Seil und ein Kettenaufbau für eine endlose Rau penkette bei Kettenfahrzeugen vorgesehen sind, wobei das Halteglied und dc: Raupenkettenschuh eines jeden Raupenkettenteils das durchgehende, beschichtete Seilgefüge umschließen, ohne daß dabei wesentliche Druckbe anspruchungen auf das Seilgefüge wirken; 3. ein Seil und ein Kettenaufbau für Haupenketten bei Kettenfahrzeugen vorgesehen sind, wobei di.e Raupenkettenschuheinheiten von der Mittellinie derselben derart versetzt angeordnet sind, daß, wenn sie an den zugehörigen Haltegliedern befestigt sind, das durch die versetzte Anordnung wirkende Drehmoment dazu beiträgt, das eingehüllte Seilgebilde vor einem Verrutschen gegenüber den Raupenkettengliedern zu bewahren; 4. ein Seil und ein Kettenaufbau vorgesehen sind, wobei mechanische Sperren, die einstückig mit jedem Halteglied und/oder jeder Raupenkettenschuheinheit sind, mit benachbarten Haltegliedern und/oder Raupenkettenschuheinheiten zusammenwirken, um ein Biegen der in eine durchgebende Schutzhülle aus elastomerem Material eingel sger en Seile über ihre El astizitätsgrenze hinaus zu vermeiden; 5. ein Raupenkettenaufbau für endlose Raupenketten bei Kettenfahrzeugen vorgesehen ist, der infolge der elastomeren Abstandhalter zwischen den einzelnen Raupenkettengliedern im Einsatz verhältni @ mäßig geräuschlos ist; 6 . ei.n Seil und ein Raupenkettenaufbau vorgesehen sind wobei die Belastung eines einzelnen Raupenkettengliedes durch das Antriebskettenrad des Fahrzeugs, um das die Raupenkette geführt ist, durch benachbarte Raupenkettenglieder mit relativer Bewegung zwischen den Raupenkettengliedern und der elastischen Umhüllung auitgeteilt ist, wobei die Belastung derart begrenzt ist, daß sie innerhalb der Elastizitätsgrenze und kurz vor der Zerreißgrenze der Schutzhülle liegt, umd wobei im wesentlichen keine rela-tive Bewegung zwischen der elastomeren Schutzhülle und dem eingelagerten Seil statt findet; Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Kettenfahrzeugs mit einer erfindungsgemäßen Raupenkettenanordnung; Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Teil der Raupenkette und der Seilandrdnung entlang der Linie 2-2 in Fig. 1 Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Teils der Roupenkette mit umhüllten seilgefüge, mit Haltegliedern und mit Raupenkettenschulplatten; Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Teils einer Reupenkette in einer gegenüber Fig. 3 abgeeandalton Ausführungsform; Fig. 5 einen Quernchnitt eines einzelnen Raupenkettenteils der Raupenkette nach Fig. 4; Fig. 6 eine Scitenansicht, die Arbeitsweise der mechanischen Sperrmittel darstellend, wenn die Raupenkette in eine Richtung um die Antriebs- oder Stützräder des Fahrzeugs bzw. in die umgekehrte oder entgegengesetzte Richtung beim Auftreffen auf ein in den Weg den Fahrzeugs vorspringendes Hindernis gebogen wird Fig. 7 eine Draufsicht auf ein Halteglied des Raupenketten teils nach Fig. 4; Fig 8 eine Vorderansicht des Halteglieds nach Fig. 7, die Lage der einteilig ausgebildeten Schienenstücke der Halteglieder in Bezug auf die Stützräder des Fahrzeugs darstellend; Fig. 9 eine. perspektivische Ansicht des Aufbaues der Rauponkette nach Fig. 4 in au.einanderge,ogener Darstellung; Fig. 10 eine Teilansicht eines Teils eines Glasfaserrovinds, das zum Aufbau des Seiles verwendet wird; Fig. 11 eine teilweise perspektivische Ansicht eines Seiles; Fig. 12 eine teilwaise perspektivische Ansicht eines Sciles einschließlich einer aus elastemerem material bentebenden Schutzhülle, die das Seil umgibl; und Fig. 13 eine Teilansicht eines Seilpaares nach der Erfindung, eingelagert in einen Block auz elasomerem haterial in einer Autordung die zum Einsatz bei der Raupenkette einus Kettenfahrzeug bertimmt ist.
  • Fig. 1 zeigt einen herkömmliche Raupenschlepper 1 mit einem Fahrgestellrahmen 2. Am rückwärtigen Ende des Fahrgestellrabmens ist ein Antrisbskettenrsd 3 angebracht.
  • Am vorderen Ende des Fabrgestellrahmens ist ein Umlenkrad 4 vorgesehen. Zwischen dem Antriebshettenrad 3 und dem Umlenkrad 4 ist eine Mehrzhal von Führungsrädern 5 vorhanden, die in Bezug auf den Fahrgestellrehmen 2 umlaufen. Außerdem sind Stützäder 6 vorgeschen. Um das Antriebskettenrad 3, das Umlenkrad 4 sowie über die Führungs- und Stützräder 5 und 6 erstreckt sich eine endlose raupenketto 10, die über die gonannten Räder umläuft. Die Raupenkette wird durch das Antriebskettenrad 3 angetrieben, das die Antriebskraft von der Antriebseinrichtung des raupenschleppers auf die Raupenkette überträgt.
  • Die raupenkette 10 weise eine Vielzaht von einzelnen raupenkettenteilen auf, die auf endlose, biegefähige Seilgefüge aufgezogen sind. Die Seilgefüge bestehen aus einem Seil oder mehreren Seilen, die eine hohe Zerreißfestigkeit sowie geringe Dehnungseigenschaften aufweisen und in eine elstomere Schutzhülle eingebettet und mit dieser verbunden sind. Die mit elastomerem Kunststoff-getränkten Glasfaserseile und das Verfahren zur Herstellung dreselben sind im folgenden im einzelnen beschrieben.
  • Obgleich andere elastomere Materialien verwendet werden können, ist das bevorzugte elastomere Material für die äußere Schutzhülle der Seite ein elastomeres Polyurethan, das unter den Bedingungen, denen die Raupenketten ausgesetzt sind - wie spater im einzelnen ausgeführt - , dauerhaft ist.
  • Wie die Fig. 3 und 9 zu erkennen geben, werden beelenlose, mit elastomeren Kunststoff getränkte Glasfaserssile 11, die gemäß der folgenden Beschreibung hergestellt sind, mit einem zusammenhägenden; aus elastomeren Material bestehenden Puffer 12 umhullt und mit diesem verbunden. Der elastomere Puffer 12 vermag zum einen die Seile vor Verzerrung unter last zu schutzen und ermöglicht es den Seilen, einer Beschadigung durch übermäßigen Verschleiß, schalgartige Beanspruchung und Abscherung zu widerstehen, zum anderen die Seile vor unmttelbarer Berührung mit den einzelnen Kettenteilen zu bewahren, und er verhindert schließlich die Berührung der Seile mit fromden Materialien wie Gestein, Band oder anderen schmiergelartigen Materialien. Der gummiartige Puffer hat eine im wesentlichen rechteckige Gestalt; es können jedoch unterschiedlich ausgebildete Puffer in Abhängigkeit von der Ausbildung der Raupenkettenteile eingesetzt werden.
  • Der aus elastomerem Material bestehende Puffer ist mit einstückig ausgebildeten gummiartigen Ansätzen 13 vorsehen, die sich seitliche von jeder der senkrechten Seiten des Puffers 12 in regelmäßig unterteilten Abständen erstrecken. Die Ansätze dienen als Abstandhalter für die Halteglieder, die die gummiartigen Seilgefüge in sich aufnehmen. Die elastormeren Ansätze dienen außerdem dazu, die einzeinen Halteglieder der einzelnen Haupenkettenteile voneinander zu trennen, so daß die Berührung von Metall zu Metall und Verschleiß vermieden sind. Die Trenung der Raupenkettenteile bewirkt außerdem eine rühige Arbeitsweise der Raupenkeitte im Gegensatz zu der geräuschvollen Arbeitsweise der herkömmlichen Raupenketten. Die Ansätze 13 sind profiliert, so daß eine Winkelverschiebung der einzelnen Raupenkettenteile, die die Seile umschließen, wenn sie das Antriebskettenrad 3 oder Umlenkrad 4 umfahren, die Ansätze zusammendrückt und waagerachte Druckkräfte auf die eingelagerten Glasfaserseile überträgt. Die Glasfaserseile widerstehen auf diese Weise der radialen Verformung beim Biegen um den Radius des Antriebskettenrades oder des Umlenkrades.
  • Ein Halteglied 14 und eine Haupenkettenschubplatte 15 umgeben die beschichteten Seile zwischen jedem der Ansätze 13. Das Halteglied und die Raupenkettenschubplatte sind untereinander verschraubt. oder in anderer Weise durch geeignete Mittel 16 miteinader verbunden. Die Halteglieder, die die mit elastomerem Kunststoff versehenen Seilgefiige umhiillen, sein Kittel fiir die Anbr1.ngiing der Raupenkettenschubplatte vor; außerdem enthalten sie Mittel, die es ermöglichen, daß das.Antriebskettenrad 3 die Maupenkette antreibt und schließlich enthalten sie eine Grundfläche für die Anordnung von einstückigen Schienenstücken, auf denen die Führunge und Stützrollen laufen, um dem Fahrzeug auf seiner Spur zu halten.
  • Zwei verschiedene Ausbildungen d.e Balteglieder sind in den Pig. 2 und 3 bzw. den Fig. 4 bis 9 dargestellt. Das Halteglied gemäß den Fig. 4 bis 9 kann als Einzelteil geschmiedet werden, wohingegen jedes Halteglied nach den Fig. 2 und 3 aus drei unterschiedlichen Teilen besteht.
  • Jedes Halteglied weist parallele, offene Führungskanäle 17 und 18 auf, die sich im rechten Winkel zur Längsabmessung des Haltegliedes erstrecken. Die Führungskanäle sind so gestaltet, daß siede Umrißform des mit elastomemem Kunststoff versehenen Sehlgefüges entsprechen.
  • Die Fiihrungskanäle sind derart bemessen, daß, wenn das IaYteglied die Seilanordnung umgibt und die Raupenke t tenschunplatte daran befestigt ist, die in die elastomere Schutzhülle 12 eingelagerten Seile nicht bedeutsamen Druckkrätter, ausgesetzt sind. Die inneren Seitenflächen 19a der Führungskanäle sind um einen geringen Betrag nach außen gebogen ausgebildet, wie Fig. 7 zeigt, jedoch so, daß das Seilgefiige nicht wesentlich gequetscht-oder gedrückt wird. Die räumliche Krümmung der Seitenwände trägt dazu bei, ein Rutschen der Seilanordnung zu verhindern, wobei ein Zusammenpressen der Schutzhülle 12 mit der Seilanordnung erfolgt, bevor ein Rutschen Oifltreten kann. Die Breite jedes Halteglieds entspricht ungefähr dem Abstand zwischen den Ansätzen 13, die sich seitlich von jeder Seite der aus elastomerem Material bestehenden Puffer 12 erstrecken. Die Profilrücken 19 der Führungskanäle sind entsprechend der Breite der Halteglieder und mit einem Krümmungshalbmesser von etwa dem Radius eines Bogenabschnitts des Antriebskettenrades und Unlenkrades gestaltet, um die die Raupenkette unläuft. Die umgrenz-ende Oberfläche weist ein Bett für die Seilanordnung auf, die kreisförmig istt wenn sich die Raupenkette um das Antriebskettenrad 3 und das Umlenkrad 4 leet,nd schließt ein scharfkantiges Umbiegen der Seilanordnung aus, was eintreten könnte, wenn die Oberflächen eben wären. lliordurch wird ein unzulässiges -Verbiegen der Seile vermieden und die Möglichkeit des Bruchs einzelner Läden, aus denen die Seile bestehen, verringert.
  • Die Seiten der Führungskanäle 17 und 18 (Fig. 9) jedes Halteglieds sind - wie gezeigt - abgeschrägt, um Reuin für die Träger der Halter zu geben, damit sie dichter zusammengerückt werden können, wenn sie sich um das Antriebskettenrad 3 und Umlenkrad 4 herunlegen. Der Abstand der Halteglieder wird durch die, Ansätze 13 festgelegt, die mit dem elastomeren Seilgefüge einstuckig sind.
  • Im Unterschied zur Ausbildung der Halteglieder nach Fig.
  • 4 bis 9 weisen die Halteglieder gemä den Fig. 2 und 3 halbkreisförmige Nasen 20 auf, die sich -von der inneren Seitenfläche der Malteglieder aus erstrecken. Die halbkreisförmigen Nasen 20 passen in die offenen Enden von halbkreis- und zahnradförmig ausgebildeten Hohlkörpern 21. Die Schenkel der Hohlkörper sind - wie die Fig. 2 und 3 zeigen - an die Raupenkettenschubplatte 15 angeschweißt. Die Hohlkörper 21 passen in dio Absenkungen zwischen den Radzähnen des Antriebakettenradds 3.
  • Die Halteglieder nach den Fig. 4 bis 9 bestehen a,us einem Stück, wobei der zahnradförmige Hohlkörper 21 mit den übrigen Teilen des Haltegliedes ein Ganzes bildet.
  • Die Halteglieder sind - wie Fig. 9 zeigt - mit der Raupenkettenschuhplatte jeweils an drei oder mehreren Punkten verschraubt oder mittels anderer geeigneter Mittel befestigt.
  • An jedem Halteglied sind Schienenstücke 22 einstilekig ausgebildet, die von dem Haitegliedkörper aufwärts vorspringen und sich im rechten Winkel zu diesen und im wesentlichen parallel zu den Führungskanälen 17 und 18 erstrecken. Die Enden der Schienenstücke reichen bis unter die gegenüberliegenden Enden des folgenden Halteglieds. Wie gezeigt ist, ist das vordere Ende des Schienenstücks eines jeden Halteglieds seitlich gegenüber dem gegenüberliegenden Ende des Schienenstücks versetzt, so daß die Schienenstücke benachbarter Halteglieder ver-.
  • zahnt sind. Hierdurch widerstehen die Ralteglieder seitlichcn Kräften, die zum seitlichen Versetzen eines Raupenkettenteils vom benachbarten Kettenteil führen könnten. Die Deckflächen der Schienenstücke 22 sind eben. Die Breite der ineinandergreifenden Sciiienenstücke ist so bemessen, daß sie in die Ausnehmungen der Führungoräder 5, der Stützräder 6 und des Umlenkrades 4 hinein passen.
  • Das Schienenstück jedes Haltegliedes kann mit einen Stift und einer Aussparung versehen sein, um benachbarte Halteglieder miteinander zu verketten. Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, kann ein Ende eines Schienenstücks eines Halteglieds in seiner Seitenfläche mit einer Anssparung 23 und das andere Ende mit einem vorstehenden stift 24 auf der gegerniberliegenden Seite versehen sein. Diese Verkettungserscheinung ermöglicht es, zwangsläufig drn Wirkungen von einer Biegung und Belastung in umgekehrLer Richtung zu widerste-hen, -wenn sich vorspringende Gegenstände in der Fahrzeugspur befind'jn. Die vorstehenden Stifte~an den Schienenstiicken jedes Halteglieds sind so bemessen, daß sie in die Ausnehmungen der anliegenden Schienenstücke von benachbarten Haltegliedern eingreifen und sich mit diesen verketten. Unter Biegen in umgekehr ter Richtung wird ein Biegen der Raupenkette in der Richtn verstahden, die dem Biegen der Raupenkette beim Umlaufen un das Antriebs- und Umlenkrad des Fahrzeugs entgegengesetzt ist. Das Bi gan in ungekehrter Richtung verursacht hohe vertikale Scherbeanspruchungen, die auf die Seile in den Bereichen zwischen benachbarten Raupenkettenteilen wirken. Dem Biegen der Raupenkette in ungekehrter Richtung wird dann widerstanden, wenn durch den Umkehrbiegeradius der Abstand zwischen benachbarten Xaupenkettenteilen bis zu einem Punkt verlängert wird, an dem der am Schienenstück angebrachte vorstehende Stift 24 in Berührung mit der zugehörigen Wandung der Ausnehmung gebracht ist. Diese Berührung widersteht ferner einem Knicken der benachbarten Raupenkettenteile sowie der in umgekehrter Richtung gebogenen Seile und verhindert dadurch eine Beschädigung der Seile durch Abscherung. Die verketteten Schienenstücke bedingen außerdem eine zusätzliche Bidung der Raupenkettenteile, selbst wenn das erste Verkettungssystem - das endlose Seilgefüge -aufgrund einer zufälligen Einwirkung oder durch Verschleiß ausfallen. Die zweite Verkettung kann den Zusammenlialt der Raupenkettenteile aufrechterhalten, wodlllch ein Abspringen der Raupenkette von dem Fahrgestell vermieden und es möglich ist, das Fahrzeug bis zu dem Zeitpunkt zu bedienen, an dem die Raupenkette ausgebesrert oder erneuert werden kann. Dic zweite Art der Bindung der Raupenkettenglieder kann nicht als dauerhafte Verbindung angesehen werden; sie ermöglicht es aber, das Fahrzeug noch begrenzt bzw. kurzzeitig in Betrieb zu nehmen, wie zur vervollständigung einer Arbeitsschicht oder Bewegung zu einer Ausbesserungsstüttet wo die Haupenkette ausgewechselt oder wieder Instand gesetzt werden kann.
  • Die Raupenkettenschubplatten 15, die an der Unterseite der Halteglieder befestigt sind, erstrecken sich gewöhnlich der Länge nach über die Enden der Halteglieder. Die Vorderkante jeder Schuhplatte weist der Länge nach einen einteilig ausgebildeten Rand 25 auf. Die Rückkante ist ebenfalls als vorspringender Rand 26 ausgebildet, der sich unterhalb erstreckt und von dem vordercn Rand 25 einer benschbarten Schubplatte überdeckt wird. Dadurch wird eine mechanische Sperre gebildet, die eine Biegirng der Seile über einen vorbestimmten Betrag hinaus in umgekehrter RichtunG verhindert (i'ig. 6).
  • Jedes der Halteglieder und jede der Raupenkettenschuhplatten, die eine Raupenkette nach den Fig. 4 bis 9 ergeben, sind übereinstimmend. Die Halteglieder können durch Schmieden und die Schuhplatten durch Walzen hergestellt werden. Desgleichen sind die entsprechenden Halteglieder'und Schuhplatten, die die Raupenkette nach den Fig. 2 und 3 bilden, übereinstimmend. Wie Fig. 9 zeigt, werden die.Raupenkettengiieder durch Festlegen der Seilgefüge in den Führungskanälen jeder der Halteglieder im Abstand zwischen den Ansätzen zu Ketten zusammengesetzt. Die Raupenkettenschubplatten 15 werden dann an der unteren Oberfläche der Halteglieder mittels Schrauben oder in anderer Weise befestigt. Vorzugsweise werden nur geringe Druckkräfte auf die Seilanordnung durch die Halteglieder während-des Verschraubens derselben mit den Schubplatten ausgeübt. Durch Verminderung der auf die Seilanordnung wirkenden Druckkräfte wird eine Beaschädigung der Glasfaserseile durch Bruch verringert.
  • Im Falle einer gewissen Beschädigung von Xaupenkettenteilen und einer erforderlichen Misbesserung können einzelne Raupenkettenteile gegen neue Teile ohne ungebührlichen Zeit- oder Kostenaufwand ausgewechselt werden.
  • Jedes Raupenkettenteil kann von den ibrigen Teilen abgetrennt sowie leicht abgeschraubt und entfernt werden.
  • Wie die Fig. 5 und 6 zu erkennen geben, ist der Raupenkettenschuh vorzugsweise gegeniiber jeder Schuhplatte 15 von der Mittellinie versetzt, die sich in Längsausdehnung derselben erstreckt. Diese besondere Ausbildung dient zwei Zwecken. Wenn sich die Raupenkette aus der Bodenberührung aufwärts über das Uiiilenkrad 4 bewegt, löst die abrennende Bewegung der Raupenkettenschuhe - verursacht durch das Umlegen derselben - den zwischen ihnen eir.geführten Schmutz, wodurch sich eine selbsttätige Reinigungswirkung ergibt. Außerdem verursacht die versetzte Anordnung der Raupenkettenschuhe bei jedem Raupenkettenteil ein Drehmoment um seine Schwerpunktlage, wodurch die Xalteglieder veranlaßt werden, in die gummiartige Umhüllung der Seilgefüge um einen vorbestimmten Betrag einzudringen. Dieses Eindringen der Halteglieder in die gummiartige Schutzhülle der Seilanordnung trägt dazu bei, ein Rutschen der Seilanordnung durch die einzelnen R&upenkettenglieder zu verhindern.
  • In der US-PS 3 063 758 (Fig. 31) ist erläutert,»daß einzelne Raupenkettenglieder durch einen aus elastemerem Material besehenden, gummiartigen Block zusammengehalten werden, durch den sich ein Seil erstreckt. Das Seil ist jedoch nicht mit der Schutzhülle verbunden. Elastische Ansätze des gummiartigen Blocks bilden bei der 33erührung zwischen benachbarten Raupenkettengliedern einen Puffer. Wenn ein einzelnes Kettenglied durch das Antriebskettenrad des Fahrzeug belastet wird, wird das Kettenglied mit dem benachbarten Kettenglied und dieses wiederum mit seinem benachbarten Kettenglied zur Berührung gezwungen z.s.w. Hierbei tritt jedoch ein Rutschen zwischen dem Seil und den gummiartigen Block ein mit deren Ergebnis, daß hinter den Antriebsrad des Fahrzeugs eine Druckbelastung auf das Seil einwirlrt, wodurch in der Raupenkette hinter dem Ailtriebsrad ein Durchhang entsteht. Der Begriff "Seil hinter dem Antrlebsrad" meint jenen Teil des Seils, der un das Antriebsrad. herumgelaufen ist und sich zwischen diesem und dem Umlenkrad befindet.
  • Bei der erfindungsgemäßen Raupenkettenanordnung ist das Seil oder sind die Seile mit einer aus elastonerem Material bestehenden, gummiartigen Schutzhülle verbunden.
  • Dadurch gibt es nur eine geringe oder keine relative Bewegung zwischen der Schutzhülle und dem Sei) bzw. den Seilen. Die Bewegung ist durch den Abstand zwischen einzelnen Kettenteilen begrenzt. Sie ist so berechnet, daß sie innerhalb der Elastizitätsgrenze und kurz vor der Zerreißgrenze der gummiartigen Schutzhülle liegt. Die Auf das Seil übertragene Belastung, die über das Antriebskettenrad, durch das Halteglied des Kettenteils und die gummiartige Schutzhülle erfolgt, wirkt sich auf die Seile nicht als Drukbelastung wie bei der in der US-PS 3 063 758 beschriebenen Ausführungsform, sondern als Zugbelastung aus. Das Zeil oder die Seile werden somit um das Antriebskettenrad gezogen und nicht gedrückt, wodurch das Problem des Durchhanges in der Raupenkettenanordnung behoben ist.
  • Die gummiartig umhüllte Seilanordnung hat eine vorbestimm te Reißfestigkeit. Wie ausgeführt wurde, ist jedoch Haltegelied mit mechanischen Sperrmitteln versehen, die mit benachbarten Haltegliedern zusammenwirken, um die Seil-Anordnung vor einer. Biegung außerhalb ihrer Grenzen zu bewahren. Demzufolge wirken die mechanischen Sperrmittel der Halteglieder vor den Erreichen dor äußersten Reißfestigkeit der Seile aufeinander ein und verhindern dadurch eine Beschädigung der Seile.
  • Das Glasfaserseil besitzt einen im wesentlichen gleichförmigen Querschnitt und weist eine hohe Zugfestigkeit und geringe Dehnung auf. Fin bestimmter Anteil der (;lasfaserrovings, aus denon das Glasfasersoil hergestellt wird, ist mit einer Komponente eines aus zwei Komponenten bestehenden elastomeren Materials überzogen, wohingegen der verbleibende Teil der Hovings, aus denen das Glasfaserseil hergestellt wird, mit der anderen Komponente überzogen ist. Wenn die einzelnen Rovirgs, , die aus im wesentllche-n parallelen, nicht gedrehten läden b( bestehen, initeinander verdreht werden, reagieren die beiden Komponenten miteinander irnd bilden eine gehärtete, elastomere Schutzhülle, die jeden der Fäden rnngibt.
  • Fig. 10 zeigt ei typische Glasfaserroving, das aus mehreren einzelnen, im wesentil-chen parallel zueinander verlaufenden ungedrehten Fäden besteht. Das Roving der Fa. Owens Corning Glass, Inc. ist verwendbar. Die Glasfaserfäden haben gewöhnlich einen Durchmesser von etwa 0,0025 mm bis 0,0152 mm (0,0001 bis 0,0006 inches). Das Roving umfaßt 100 bis 200 GlasS:aserfäden.
  • Die elastomeren Materialien zum Umhüllen der einzelnen Fäden, aus denen das Roving hergestellt wird, sind im Handel erhältlich. Wie erwähnt, findet ein aus zwei Komponenten bestehen des System Verwendung, das aus -einer Harzkomponente und aus einem Nachbehandlungsmittel oder Härter besteht. Die Komponenten werden einzeln und abwechselnd auf die Rovings aufgebracht. Wenn die einzelnen Rings miteinander verdreht werden, kommen die Harzkomponente und das Nachbehandlungsmittel in unmittelbare Berührung, so daß das Harz aushärtet. Dieses Verfahren zum Tränken der einzelnen Fäden eines Seils mit einer elastomeren Schutzhülle hat ausgeprägte Vorteile gegenüber bekannten Verfahren zum Aufbringen von harzartigem Material auf Roving, vor dem Zusammenlegen des Seils.
  • Viele elastomere Materialien, besonders Polyurethane, härten schnell aus. Wenn die Komponenten wie das Harz und das Nachbehandlungsmittel vor dem Aufbrigen auf die Fäden miteinander vermiescht werden, tritt eine schnelle Zunahme der Viskosität und Entgiftung (degassing) ein. Wenn viel Zeit zwischen dem Vermischen der Komponenten und dem Auftragen auf die Fäden vorstreicht, ist das elastomere Material bereits vor dem Zusammendrehen zu einem Seil im wesentlichen ausgehärtet. Bei dem beschriebenen Verfahren sind diese Schwierigkeiten behoben. Dieses System ermöglicht das voll ständige Entweichen der fei werdenden tuft der Polymer-Komponenten beim Härten des Polymers dadurch, daß des Aushärten durch das fortlaufend neue Iiuflegen der Komponenten verzögert erfolgt, da jede neue Lage der Glasfaserrovings auf die vorhergehenden Lagen aufgebracht wird. Übermäßige Klebrigkeit wird jedoch bis zur Vervollständigung des Seils nicht entwickelt. Die einzelnen Fäden, aus denen das Seil hergestellt wird, werden durch das elastomere Material an die benachbarten Fäden gebunden, wodurch eine Seilausbildung von großer Haltbarkeit und Festigkeit gebildet weird, die ein Verdrehen oder Knicken ausschließen. Die eigentümliche Zerbrechlichkeit der Glasfasern - wie ihre geringe Abriebfestigkeit - ist dadurch abgewehrt, daß jeder Faden von einer Schutzhülle aus elastomerem Material umgeben ist.
  • Hierdurch wird im wesentlichen der innere Verschleiß und Bruch ausgeschlossen, wenn das Seil krumm wird oder während des Gebrauchs gebogen wird, im besonderen während des Einsatzes-als Verbindungsglied bei einer endlosen Raupenkette für ein Fahrzeug.
  • Die Anteile von einem oder beiden Komponenten des elastomeren Materials zu, Trinken dar Rovings können beeinflußt werden. Elastomere Materialien wie Polyurethans oder dgl.
  • können verwendet werden. Vorzugsweise wird ein Polyurethan verwendet, das unter dem Handelsnamen "Uralane" erhältlich ist, obgleich andere ähnliche oder gleichwertige Erzeugnisse mit verschiedenen anderen Handelanemen bekannt sind.
  • Ein fertiggestelltes Sei ist in Fig. 11 dargestellt.
  • Das Seil besteht aus einer Vielzahl einzelner Fäden, die im wesentlichen mit gleicher schraubenförmiger Ganghöhe und mit gleichmäßiger Zvgk:raft miteinander verdreht sind.
  • Wie ersichtlich ist, weist das Seil keine Anfangsseele auf und ist im Querschnitt gleichförmig Seile jeden beliebigen Durchmessers können mit dem zuvor beschriebenen Verfahren hergestellt werden. Als Verbindungsglied bei endlosen Raupenketten von Fahrzeugen weist das Seil ei.
  • nen Durchmesser von etwa 22,2 mm (7/8 inch) bis 25,4 mm (1 sich) oder mehr auf.
  • Ein Vorteil wird darin gesehen, wenn schließlich eine gesc-hlossene äußere Lage eines Nylonfadens auf das bereits fertiggestellte Seil aufgebracht wird, um ein Verschleimen der Glasfäden zu vermeiden. Fig. 11 zeigt ei nen Nylonfaden 46, der schraubenförmig um die Außenflä-,che des vollstandigen Seils herumgewunden ist. Es kann auch wünschenswert sein, das vollständige Seil mit einer Schutzhülle von elastomerem Material 47 zu umgeben, wie Fig. 12 zeigt, oder eine Schutzhülle 48 oder beides, wie Fig. 13 zeit. Durch diese besondere Ausbildung wird der innere Verschleiß der Glasfaserfäden weiterhin vorringert, aus denen das Seil aufgebaut ist. Das verwendete elastomere Material kann dasselbe oder ein anderes Material sein als das, was zur Umhüllung der einzelnen Fäden verwendet wird.
  • Versuche haben gezeigt, daß die Seile nach der Erfindung eine wesentlich verbesserte Haltbarkeit aufweisen gegenüber herkömmlichen Seilen. Innere Spannungen, bedingt durch Verschleiß und Bruch im Fadenbereich, treten weniger häufig auf. Aufgrund der nicht vorbandenen Seilseele und der Tatsache, daß das Seil mit im wesentlichen der gleichen schraubenförmigen Ganghöhe und unter im weseitlichen gleicher Zugkraft hergestellt wird, wird ein gleichförmiges Seil erhalten, das eine hohe Zugfestigkeit, geringe Dehnung sowie durch und durch gleichbleibende Eigenschaften aufweist. Das Seil kann in fast genauen Längen hergestellt werden, und zwar innerhalb von 0,4 mm (1/64 inch) durch eine während der Herstellung des Seils ständig gleichmäßige Zugekraft.
  • Ein Seil, das wie beschrieben mit einem Durchmesser von geringfügig uiiter 25 mm (1 inch) hergestellt worden ist, hat folgende Festigkeit und Dehnungseigenschaften. Bei dieser Abmessung ist dic Bruchfestigkeit des Seils eine Funktion der Anzahl der Fasern und der Einzelfestigkeit jeder Faser. Die verwendeten Glasfasern haben eine theoretische Bruchfestigkeit, die, multipliziert mit der Gesamtzahl, ein endloses Seil mit einer Zugfestigkeit von etwa 60 t (60 tons) ergeben. Zerreißproben an erfindungsgemäßen Seilen haben ergeben, daß der Bruch bei etwa 80 bis 85 % des theorethischen Wertes oder bei etwa 50 t (50 tons) eintritt.
  • Diese Seile aus Glasfasern haben bemerkenswert geringe Dehnungseigenschaften. Die theoretisch prozentuale Längung der Glasfasern, die zu den Seilen verwendet wurden, betrug etwa 2 % beim Druchpunkt. Bei etwa 50 % der Bruchbelastung betrug die prozentuale Längung weniger als 1 %. Die Dehnung des Seils ist eine Funktion der Geschlossenheit der Fasern unter steigender Belastung und der Dehnung der einzelnen Fasern. Die summe dieser beiden Faktoren ergibt eine scheinbare Dehnung, die beim Aufbringen der Belastung b:is zum Bruchpunkt bestimmt wird. Die Versuche wurde durch Aufbringen der Belastung bis zum Bruchpunkt durchgeführt.
  • Di.e Versuche ergaben Bruchdehrningen von etwa 2,5 %. Bei.
  • Belastungen bis zu etwa 10 t (10 tons) betrug die Dehnung eines endlosen, nach der. Erfindung hergestellten Seils von 9,1 1 m (30 feet) Umfangslänge weniger als 5 cm (2 inches) oder etwa 0,6 %. Bei einer mittleren Arbeitsbelastung- eines Raupenachleppers von 3 t (3 tons) pro Seil würde die Dehnung 2,5 cm (1 inch) oder 0,3 % betragen.

Claims (6)

  1. P a t e n t a n 5 p r ü c h e
  2. 2. Raupenkette für Kettenantriebe mit einer Vielzahl %vRaupenkettengliedern, die zur Bildung einer endlosen Raupenkette auf mindestens einen am Umfang der Raupenkette angeordneten Seil aufgebracht sind, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das Seil (11) einige bettet in und verbunden mit einer ununterbrochenen fortlaufen-den elastomeren Umhüllung (12) ist, die Ansätze (13) aus elastomere Material aufweist, die sich seitlich von der Umhüllung in regelmäßigen unterteilten Abständen erstrecken, und daß die Raupenkettenglieder zwischen den Ansätzen mit der Umhüllung fest verbunden sind.
    2. Raupenkette nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß jedes flaupenkettenglied ein Halteglied (14) und eine Sch$platte (15) umfaßt, die miteinarlder und Verkettungsglieder (12) einschließend befestigt sind holme dabei eine wesentliche Druckbelastung auf die eingelagerten Seile (11) auszuüben, daß die Baupenkettenteile nebeneinander und in Beziehung zueinander angeordnet sind und daß an jedem Raupenkettenteil Mittel vorgesehen sind, die mit benachbarten Raupcnkettenteilen zusammenwirken, so daß ein Biegen der eingelagerten Seile übe ihre Elastizitätsgrenze hinaus vermieden ist.
  3. 3. Raupenkette nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß jede Schuhplatte (15) einen einteiligen Raupenkettenschuh einschließt, der sich im rechten Winkel zur Laufrichtung der Raupenkette und versetzt von der Mittellinie der Längsausdehnung der Schuhplatte erstreckt, ausreichend, um ein Drehmoment um die Schwerpunktlage jedes Raupenkettenglieds bei Berührung des Raupenkettenschuhs mit einer Arbeitsfläche zu ermöglichen, wobei das Halteglied (14) und die Schuhplatte vercnlaßt werden, die Verkettungsglieder (12) zu erfassen und ein Rutschen derselben in dem Ilalteglied' und auf der Sclluhplatte zu vermeiden.
  4. 4. Raupenkette nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Seil (11) unmittelbare Verkettungsglieder (12) umfaßt und daß die endlose Raupenkette (10) ein Paar der unmittelbaren verkettungsglieder aufweist, die nebeneananderin paralleler Ebene angeordnet sind, daß Jedes.Halteglied (14) parallele Führungskanäle (17 und 18) zur Aufnahme der Verkettungsglieder aufweist, deren Profilrücken abgeschrägt sind, um konvexe Flächen zu ergeben, deren jede einen Krümmungsradius' besitzt, der dem Krüinmungsradius eines Kr ei sbog-enausschnittes von dem Antriebsrad (3) des Fahrzeugs (1) angenähert ist, um das die endlose Raupenkette gezogen wird, wodurch eine Beschädigung der eingelagerten Seile durch Biegen vermieden ist, wenn sie um das Antriebskettenrad herumlaufen, daß an den Haltegliedern einstückige, nach oben und in rechten Winkel zu ihnen gerichtete und im w-esentlichen parallel zu den Führungskanälen angeordnete Schienenstücke (22) ausgebildet sind, deren betreffende:-Enden sich über die gegenüberliegenden Seiten der Halteglieder erstrecken und mit den Schienenstücken benachbarter Halteglieder zusammenwirken, um die relative seitliche Bewegung der Raupenkettenteile zu begrenzen, daß eine mechanische Sperre (20,21 bzw. 23,24-) an benachbarten Halteglieder vorgesehen ist, um ein Biegen der eingelagerten Seile über ihre Elastizitätsgrenze hinaus zu vermeiden, und daß an den Halteglied Mittel zum Ein greifen (bei 21) des Antriebskettenrades des Fahrzeugs vorgesehen sind, durch die die Antriebskräfte des Raupenschleppers auf die endlose Raupenkette übertragen werden.
  5. 5. Raupenkette nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß ein Ende des Schienenstücks (22) mit einem seitlich vorstehenden Stift (24) und das andere Ende des Schienenstücks mit einer sich ergänzenden Ausnehmung (23) versehen ist, daß der Stift und die Ausnehmung jedes Halteglieds geeignet sind, um mit Stiften und Ausnehmungen benachbarter Halte glieder zusammenzuwirken, wodurch eine zwangsläufige Sperre vorgesehen ist, die gegenüber der Beanspruchung der eingelagerten Seile (11) beständig ist, die aufgrund der Beanspruchung über ihre Elastizitätsgrenze hinaus gebogen werden könnten.
  6. 6. Raupenkette nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i-c h n e.t , daß die Raupenkettenteile um die Schutzhülle (12) herum und zwischen den seitlich sich erstreckenden Ansätzen (13) be.festi gt sind, ohne daß wesentliche Druckbelastungen auf die eingelagerten Seile (11) wirken, daß der Abstand zwischen den Raupenkettenteilen derart bemessen ist, daß dle auf ein Raupenkettenglied wirkende Belastung durch das Antriebskettenrad (3) des Raupenschleppers (19 auf benachbarte Raupenkettenteile übertragen wird, bevor eine relative Bewegung zwischen dem Raupenkettenteil und der Schutzhülle eintritt und bevor die Reißfestigkeit der Schutzhülle überschritten ist, wodurch in dem endlosen Seil entlang dessen Länge eine Zugbeanspruchung aufrechterhalten wird.
    L e e r s e i t e
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3429171A1 (de) * 1984-08-08 1986-02-20 Krauss-Maffei AG, 8000 München Gleiskette
US4650259A (en) * 1985-11-12 1987-03-17 Caterpillar Inc. Method and apparatus for tensioning ground engaging endless elastomeric belts
EP0638472A4 (de) * 1992-04-30 1996-04-03 Fukuyama Rubber Ind Gummigleiskette.
BE1011747A3 (nl) * 1998-02-18 1999-12-07 Tweco Naamloze Vennootschap Rubberen ketting.

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