DE2164699B2 - Bett, insbesondere Krankenbett - Google Patents
Bett, insbesondere KrankenbettInfo
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Description
Das Krankenbett besitzt das Bettgestell 1, welches auf den Fußsäulen 2 ruht, die mit Fahrrollen, insbesondere
Lenkrollen 3 ausgerüstet sinci. Diese können in bekannter Weise über eine Zenüalfeststellung fest-ISÄtelll
trägt den gegenüber diesem Ge-
stell höhen8 sowie nei|ungsverstellbaren Matratzen-
rahmen 4, der in üblicher Weise mit Kopf- und Fuß-
bord 5, G versehen ist. Zur Verwirklichung der Ma- sperre
tratzenrahmenverstellung dient eine den Matratzen- xo ist jm Bereic.hder^f
rahmen 4 gleichzeitig tragende Stellvorrichtung 7. der Jedflad-ft be,
Di bh i ih kenden Lenkerpaa
eine den Wmketetadjnht der Grundplatte£ durchsetzende
Knebel·schrau be M^i ermöglicht,
nunßsgnffes^· ^ne f ^„eTahincns 22 bildende
Etedas Endted d« ^^^ b unabhängig
von der Neigungsund^
^nrahmens4 s^°d^nz^Lngg
henvnstellban H^e z^d^ahnstang 8 e 46. Diese
sperre 4=. Letzteres l*s»F-° Teilfläche c an
fJ f^t Die Anlenkung ist
angelenkt hmea_
^fJ f^t Die Ag
rahmen 4 gleichzeitig tragende g r Jedflad-ft be,48 angelenkt hmea_
Diese besteht aus zwei sich kreuzenden Lenkerpaa- *n einem nach unten we_ ^ 49 vorgenOm-
ren8 und 9. Letztere sind durch Traversen 10 zu in langsholm befest,gteJ Lager***: ^^
sich starren Rahmen unterschiedlicher Breite verbun- men. .Eben alls anAJ» 48 am z fen 50 ein
den. Das Lenkerpaar 8 ist um die ortsfesten Zapfen iS vom p^^^ST^ Zapfe£ 50 liegt
11 fußbordseitig am Bettgestell-Längsholm 1' ange- Statzlenker »1 ^charmert^Jer P
lenkt und greift oben gelenkig arr Matratzenrahmen 4 an. Auch hier sind ortsfeste Zapfen 12 ange-
braDast-Lenkerpaar9 greift über die ebenfalls ortsfe- «
sten Gelenkzapfen 13 fußbordseitig am Matratzenrahmen4
an. Die kopfbordseitigen Enden des Lenkerpaares
9 ragen mit nach auswärts gerichteten, rollenbestückten Gleitzapfen 14 in je eine Fuhrungsschiene
15 am Bettgestell 1. τ ν η
Zwischen jeweils zwei sich kreuzenden Lenkern bid Lk8 d9 sind Kraftspeicher in
Sto* 51 weist einen mit
d h mit den Zahnlücken 53 zu-
der
fesι ^^^ der am freien Ende orts-46 Diese
Abstützung 55 bestückten Zapfen in einer in Richtung des
i
Zwischen jeweils zwei sich kre der beiden Lenkerpaare8 und9 sind Kraftspeicher in
Form von Gasfederpatronen 16 vorgesehen. Der Zy-
linderteil 17 ist an den Trag- und Gelenkzapfen 18 und ^J
schwenkbar angeordnet. Der ausfahrende Teil 19 ist 3° den Langssei en des
über einen nicht näher dargestellten Anlenkzapfen Die freien, die^
mit dem Matratzenrahmen 4 gekuppelt. Die Hohen- und/oder Neigungsverstellung beruht demzufolge auf
AbidLenkerpaueeundgvomMa-
^f^^Ä in e
Zaofens 56 offenen C-Schiene oder aber in einem
Zapfens 5ö,°«enfn ^
und
D ,
der beiden in
falls in schiene
und ist anschamiert
46. S ie.kann
tratzenrahm;n 4. .
Die Gasfederpatronen 16 liegen verhältnismäßig büden.
nahe im Bereich der Gelenkzapfen 12 bzw. 13, so Dem
daß schon sehr kurze Hubwege ausreichen um zu
einer optimalen Höhen- bzw. Neigungsverstellung zu
gelangen. Unter Beachtung der auftretenden Kraf- 40 stens über ,
^Verhältnisse läßt sich daher ein Hubweg des aus- und ist an der
fahrenden Teiles der Gasfederpatrone von 13 cm in
eine Hubhöhe von etwa 90 cm übertragen.
Zur Fernauslösung der Gasfederpatronen sind m
zugänglicher Anordnung unterhalb des Matratzen-
rahmens 4 Betätigungshandhaben 20 und 21 vorgese-
hen. Sie liegen an beiden Längsseiten des Matratzenrahmens4.
Im Matratzenrahmen 4 befindet sich ein aus mehreren
gegeneinander knickbaren Te» flachen«, b 50 de
undc bestehender Liegerahmen 22. Sein etwa im der
Mittelbereich liegender Abschnitt d ist starr nut dem
Matratzenrahmen 4 verbunden. Die bügel- oder rahmenförmig
gefaßten Teilflächen siud mit einem Netz bespannt, welches die nicht dargestellte Matratze
aufnimmt.
Den gegeneinander knickbaren Teilen α, 6 und c sind an diametral gegenüberliegenden Stellen BeJenungshandgriffe
23 zugeordnet. Bezuglich der Bediehdiff d Teile α undc ist eine lösbare
ώΛ Zahnstange 46 Ausführung an bei-
^,^ vorgesehen. isenden Enden
durch eine Querachse 58
aur kann unter
giverdnfactaing mit
den Stützzapfen 55
45 ist eine eben^haiidene Auslöseminde_
der Zahnleiste 52 Anlenkzapfen 60 ^h
JJ
kante 59^ den
iJ
endes, U-
bildendes «J | f 62 der Zähnstange
Bei diesem Hochschwenken der S dteSdene mit ihrer Oberq
Zahnlücke 53
^ aufgehoben ist. Der
dann über die Kante 59'emwe- awi Anheben
^ Seich einer anderen Zahnaen
Loslassen der Bedie-
erneut eintreten kann, wonach der Teilfläche c lagefixiert ist.
d^ L eilt e s rsichtUch; ist die
^ ^ Zahnstange übergrd-
abeeboeenes, demzufolge einen ab^Dogeη , Zahns 6 tange
ϊϊ 59 ausgebil-
nungshandgriffe 23 zugeordnet. Bezuglich der Bed
nungshandgriffe der Teile α undc ist eine lösbare 60 det Anschlag für die
eine jederzeitige klemmfreie Auslösung durch den sachkundigen Bedienenden möglich ist. Die Bedienungshandhabe
setzt sich im übrigen in ein kugelförmiges Bedienungs-Griffende 65 fort.
Ein Auslöseanschlag in Gegenrichtung ist durch ein die Zahnleiste übergreifenden Anschlagbügel 66
gegeben. Dieser liegt in einem solchen Abstand zum Zahngrund der Zahnstange 46, daß der ausgehobene
Stützzahn 54 an der Unterkante 66' des Anschlagbügels 66 auftrifft, bevor die Zahnstange 46 aus dem
U-Eintrittsraum 62 der Bedienungshandhabe 61 heraustreten kann.
Die beiden Bedienungshandhaben können, wie die Stützlenker über eine Querachse 67 miteinander starr
verbunden sein.
Der Stützstrebengelenkzapfen 50 für die Stützstrebe liegt, wie aus Fig. 2 ersichtlich, seitlich versetzt
zur Zahnleiste 52, so daß ein durch Anlenkung und Eigengewicht der Stützstreben erzielter selbsttätiger
Rasteingriff gegeben ist, wenn die Teilfläche c angehoben wird.
Die das Stützsystem für die Teilfläche c bildenden
Teile wie Zahnstangen, Auulöseschiene und Stützlenker sind räumlich so zueinander gestellt, daß in
Grundstellung der Teilfläche c diese Teile in einet
ίο Ebene nebeneinander liegen.
Die Veränderung der Neigungslage der Teilfläche b erfolgt mittels einer kurbelbetätigbaren Spindel
77, die mit einer Mutter 78 zusammenwirkt, welche an einem nach unten weisenden Bügel 79 der um den
• 3 liegerahmenseitigen Zapfen 81 schwenkenden Teilfläche b sitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Bett, insbesondere Krankenbett, mit verstell- unwichtige Rolle spielt hierbei auch ein gewisses psybar
zum Bettrahmen angeordnetem, aus zueinan- 5 chologisches Moment.
der verlagerbaren Teilflächen bestehendem Matratzenauflager und einem zur Fixierung der Ver- Auigabe
stell-Lagen dienenden Zahnstangen-Rastgesperre, Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt
welches an der Teilfläche angelenkte und mit ih- die Aufgabe zugrunde, ein solches Bett bedienungsrem
gegenüberliegenden Ende am Matratzenrah- io sicherer auszubilden, dies unter Verwirklichung
men verschieblich geführte Zahnstange aufweist, einer Schnellverstellung der kippbar zueinander liewelcher
ein ebenfalls an der Teilfläche und im genden Teilflächen. Abstand vom Zahnstangen-Anlenkpunkt an- ..
scharnierter Stützlenker mit Stützzahn zugeordnet vorteile ist, der in die Zahnung der Zahnstange eingreift i5 Hierdurch ist für eine Teilfläche des Matratzen-
und mittels einer Bedienungshandhabe aas der rahmens eines gaitungsgemäßen Krankenbettes eine
Eingriffsstellung bringbar ist, dadurch ge- Schnellverstellung erzielt. Unter Betätigung der Auskennzeichnet,
daß der Zahnstange (46) löseschiene wird der Stützzahn ausgehoben. Die Teileine
sich mindestens über die Länge der Zahnlei- fläche kann ungehindert abklappen oder hochgerichste
(52) erstreckende Auslöseschiene (59) be- 2o tet werden. Dabei gleitet der Stützzahn auf der Aufnachbart
ist, die mittels der Bedienungshandhabe löseschiene, welche dazu bis in eine über die Zahn-(61)
in eine bis über die Zahnköpfe (62) rei- köpfe der Zahnleiste reichende Hochstellage verlachende
Hochstellung verschwenkbar ist. gerbar ist. Die Verstellung läßt sich, wie dies insbe-
2. Bett nach Anspruch 1, dadurch gekenn- sondere auch in Krankenanstalten gewünscht ist, äuzeichnet,
daß die Bedienungshandhabe (61) als a5 ßcrst geräuscharm durchführen. Da diese Auslösedie
Zahnstange übergreifendes, U-förmig abgebo- schiene praktisch als verlängerter Arm der Bediegenes
Ende (63) der Auslöseschiene (59) ausgebil- nungshandhabe wirkt, ist ein hohes Maß an Bediedet
ist. nungssicherheit gegeben. Da sich ferner eine solche
3. Bett nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Schiene über die ganze Länge der Zahnleiste erzeichnet,
daß die Bedienungshandhabe (61) ab- 30 streckt, kann die Zuordnung der Bedienungshandwärts
gerichtet von der Auslöseschiene (59) aus- habe günstigst gewählt werden. Es liegt praktisch
geht und das Bedienungs-Griffende (65) unter- stets die gleiche Lage der Bedienungsmittel vor. Sie
halb des Matratzenrahmenlängsholmes liegt. wandern nicht, wie es beim Stand der Technik ange-
4. Bett nach Anspruch 2, dadurch gekenn- geben ist, in ungünstiger Weise mit dem Stützzahn
zeichnet, daß die Führungslänge des übergreifen- 35 mit.
den, U-förmig abgebogenen Endes (63) der Aus- Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind
löseschiene (59) größer ist als der Abstand zwi- in den Unteransprüchen beschrieben. Bei der Ausgesehen
Zahnlückengrand und einem in an sich be- staltung des Bettes nach Anspruch 2 sind die Verkannter
Weise die Zahnleiste (52) übergreifenden stellmittel gleichzeitig zur Bildung eines Anschlages
Anschlagbügel (66). 4o für die Grundstellung herangezogen. Schiene und Be
dienungshandhabe bleiben zufolge ihres Eigengewichtes in dieser Grundstellung. Die Ausgestaltung
gemäß Anspruch 3 ist insofern günstig, als sie günstige bauliche Merkmale angibt, wie dr.e Bedienungs-45
handhabe für die Auslöseschiene aus dem Gefahrenbereich verlegt werden soll. Die Handhabe liegt daher
nicht mehr zwischen Matratzenrahmen und der
Stand der Technik Teilfläche des Matratzenrahmens. Sie liegt vielmehr
Aus der Offenlegungsschrift 1566 471 ist ein unterhalb des Matratzenrahmenlängsholmes und
Krankenbett mit aus zueinander verlagerbaren Teil- 50 demzufolge vor ungewolltem Auslösen geschützt soflächen
bestehendem Matratzenrahmen bekannt. Zur wie leicht zugänglich für den sachkundigen Bedie-Fixierung
der Verstell-Lagen der fußseitigen Teil- nenden. Der Begrenzungsanschlag für Schiene und
fläche dient ein Zahnstangenrastgesperre. Dieses Bedienungshandhabe in Gegenrichtung wird durch
weist eine an der Teilfläche angelenkte und mit ih- die Mittel gemäß Anspruch 4 realisiert. Diese Lösung
rem gegenüberliegenden Ende am Matratzenrahmen 55 führt zu einem sicheren Zarineingriff und ebenso zu
verschieblich geführte Zahnstange auf. Dieser ist ein einem, Ratschgeräusche vermeidenden Ausklinken
Stützlenker zugeordnet. Letzterer greift gelenkig im des Stützzahns aus der Zahnstange.
Abstand vom Zahnstangen-Anlenkpunkt an. Er ~ . „ , c ,. . „,
greift anderenends einem Stützzahn in die Zahnung Darstellung der Erfindung
der Zahnstange ein und ist mittels einer direkt am 60 Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird ar
Stützzahn ansetzenden, seitlich zugänglichen Bedie- Hand der F i g. 1 bis 4 erläutert. Es zeigt
nungshandhabe aus der Eingriffsstellung bringbar. F i g. 1 das Krankenbett in Perspektive,
Die Handhabe wandert bei jeder Nachstellung mit. Fig.2 die mit dem Zahnstangen-Rastgesperre
Zur Neigungsverstellung ist es erforderlich, der Be- ausgerüstete Teilfläche in Einzeldarstellung,
dienungshandhabe besondere Aufmerksamkeit zuzu- 65 F i g. 3 das auflageseitige Ende der Zahnstange mil
wenden und die Teilfläche gleichzeitig zu bedienen. Bedienungshandhabe, wiederum in Perspektive, und
Der Bedienende muß dazu in den Bereich zwischen Fig.4 eine weitgehendst schematisierte Seitenan·
Matratzenrahmen und Teilfläche des Matratzenrah- sieht des Krankenbetts.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712164699 DE2164699C3 (de) | 1971-12-27 | 1971-12-27 | Bett, insbesondere Krankenbett |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712164699 DE2164699C3 (de) | 1971-12-27 | 1971-12-27 | Bett, insbesondere Krankenbett |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2164699A1 DE2164699A1 (de) | 1973-07-12 |
| DE2164699B2 true DE2164699B2 (de) | 1974-01-24 |
| DE2164699C3 DE2164699C3 (de) | 1974-08-29 |
Family
ID=5829303
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712164699 Expired DE2164699C3 (de) | 1971-12-27 | 1971-12-27 | Bett, insbesondere Krankenbett |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2164699C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29617293U1 (de) * | 1996-10-04 | 1996-11-14 | Hukla-Werke GmbH Matratzen- und Polstermöbelfabriken, 77723 Gengenbach | Liegemöbel |
-
1971
- 1971-12-27 DE DE19712164699 patent/DE2164699C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2164699A1 (de) | 1973-07-12 |
| DE2164699C3 (de) | 1974-08-29 |
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