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DE2164595A1 - Entleerungsvorrichtung fuer den korntank eines maehdreschers - Google Patents

Entleerungsvorrichtung fuer den korntank eines maehdreschers

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Publication number
DE2164595A1
DE2164595A1 DE19712164595 DE2164595A DE2164595A1 DE 2164595 A1 DE2164595 A1 DE 2164595A1 DE 19712164595 DE19712164595 DE 19712164595 DE 2164595 A DE2164595 A DE 2164595A DE 2164595 A1 DE2164595 A1 DE 2164595A1
Authority
DE
Germany
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emptying
grain tank
axis
emptying device
rotation
Prior art date
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Application number
DE19712164595
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English (en)
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DE2164595C3 (de
DE2164595B2 (de
Inventor
Bernd Heidrich
Reinhold Rudolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Fahr AG Gottmadingen 7702 Gottmad
Original Assignee
Maschinenfabrik Fahr AG
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Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Fahr AG filed Critical Maschinenfabrik Fahr AG
Priority to GB4918672A priority Critical patent/GB1400609A/en
Priority to IT3187072A priority patent/IT971033B/it
Priority to DD16704572A priority patent/DD100132A5/xx
Priority to FR7246092A priority patent/FR2165685A5/fr
Publication of DE2164595A1 publication Critical patent/DE2164595A1/de
Publication of DE2164595B2 publication Critical patent/DE2164595B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2164595C3 publication Critical patent/DE2164595C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
    • A01D41/12Details of combines
    • A01D41/1208Tanks for grain or chaff
    • A01D41/1217Unloading mechanisms

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

  • Entleerungsvorrichtung für den Korntank eines Mähdreschers.
  • Die Erfindung betrifft eine Entleerungsvorrichtung für den Korntank eines Mähdreschers. In einem Bodenteil des Korntanks ist eine Querförderschnecke angeordnet. Das abgabeseitige Ende der Querförderschnecke zwischen zwei Lagerplatten weist ein Entleerungsrohr mit Entleerungsschnecke auf. Dabei ist jeweils die eine Lagerplatte oberhalb und die andere unterhalb des abgabeseitigen Endes der Querförderschnecke angeordnet und außen am Korntank mit letzterem verbunden. Das Entleerungsrohr ist dabei um eine Drehachse verschwenkbar, wobei diese Drehachse in den beiden zueinander parallel angeordneten Lagerplatten gelagert ist.
  • Es ist bereits bekannt, eine Entleerungsvorrichtung für den Korntank eines Mähdreschers herzustellen, die mit einer im Bodenteil des Korntanks angeordneten Querförderschnecke versehen ist. Am abgabeseitigen Ende ist ein Entleerungsrohr angeordnet und in einer etwa horizontalen Ebene schwenkbar gelagert.
  • Dabei ist eine relativ aufwendige und für den Erntegutstrom strömungstechnisch durch Faltenbildung ungünstige, zwangsläufige und mittels Scharnieren zusammenklappbare bzw. ausstreckbare Abdeckung der abgabeseitigen Korntanköffnung und der aufnahmeseitigen Entleerungsöffnung gegeben. nachteilig ist hierbei auch, daß die Abdeckung sowohl in der eingeschwenkten als auch in der ausgeschwenkten Stellung des Entleerungsrohres notwendig ist. Ein weiterer Mangel tritt insbesonders bei feuchtem oder noch teilweise mit Grannen behafteten Erntegut auf. Hierbei kommt es zu sogenannten "Brückenbildungen", so daß beim Entleeren des Korntanks Störungen wie z.B. Stauungen auftreten.
  • Auch beim versehentlichen Einschalten der Förderorgane in Transportstellung ist eine Stauung des Erntegutstromes möglich, da eine rechtwinklige Umlenkung des Ernteguts tromes mit t erhöhter Belastung sämtlicher Maschinenteile an der Knickstelle verbunden ist. Diese Stauungen, die sich vor allem zwischen der Abgabeöffnung der Querförderschnecke und der Aufnahmeöffnung der Entleerungsschnecke auswirken, sind nur mit relativ hohem Zeitaufwand, ganz abgesehen von möglichen Beschädigungen der Entleervorrichtung zu beseitigen.
  • Die Erfindung hat sich deshalb die Aufgabe gestellt, eine Korntank-Entleerungsvorrichtung an einem Mähdrescher zu gestalten, die den verlustfreien Rücklauf aus dem Entleerungsrohr nach dem Stillstand der Entleerungsschnecke offenbart. Bei größerem Erntegut-Rücklaufstrom dichtet dabei bevorzugt eine Verschlußklappe zwischen der Abgabeöffnung der Querförderschnecke und der Aufnahmeöffnung der Entleerungsschnecke in Transportstellung ab, öffnet sich auch unter der Druckkraft bei Erntegutstauung von innen, ist von außen zur Reinigung mittels Handkraft zu öffnen und in letzterer Stellung hierbei fixierbar.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Korntanköffnung am abgabeseitigen Ende der Querförderschnecke als ein im Querschnitt viereckiger vorzugsweise rechtwinkliger Auslaufstutzen ausgeführt, bestehend aus zwei Seitenplatten und zwei Lagerplatten, deren Längsachse etwa parallel und die Querachse in einem spitzen Winkel zur Horizontalen ausgeführt ist, wobei die beiden freien Längskanten höher als die jeweils einander zugehörigen und unmittelbar mit dem Korntank verbundenen beiden Längskanten angeordnet sind. Dabei weisen die beiden freien Enden der Seitenplatten des Auslaufstutzens an dessen Auslaufende einen unterschiedlichen Abstand zu den freien Längskanten der Lagerplatten auf, wobei der größere Abstand an der Seitenplatte auftritt, in deren unmittelbarer Nähe die Drehachse des Entleerungsrohres angeordnet ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist im Raum zwischen den Lagerplatten bei eingeschwenktem Entleerungsrohr die Abdeckung der Korntanköffnung am abgabeseitigen Ende der Querförderschnecke und der Entleerungsrohröffnung am aufnahmeseitigen Ende der ummantelten Entleerungsschnecke mittels einer drehfedernd vorgespannten und am Entleerungsrohr anliegenden Verschlußklappe, die um eine etwa vertikal angeordnete Drehachse verschwenkbar und in unmittelbarer Nähe des Auslaufendes am Auslaufstutzen in den Lagerplatten gelagert, ausgeführt ist.
  • Vorteilhafterweise weisen die beiden Lagerplatten, deren Längsachse parallel und die Querachse in einem spitzen Winkel d zur Horizontalen ausgeführt ist, jeweils eine freie Längskante auf, die höher als die jeweils einander zugehörigen und unmittelbar mit dem Korntank verbundenen beiden Längskanten angeordnet sind.
  • Gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal weist die Verschlußklappe eine Einhängeöse für das eine Ende der Schraubenzugfeder auf, wobei das andere Ende mit dem Auslaufstutzen, vorzugsweise mit einer Distanzstrebe der Lagerplatten, verbunden ist. Ein wesentliches Merkmal der Erfindung ist, daß die Verschlußklappe für ihre geöffnete Stellung eine Arretiervorrichtung von bereits bekannter Art aufweist. Nach einem weiteren Merkmal weisen die beiden freien Enden der Seitenplatten des Auslaufstutzens an dessen Auslaufende gleichen Abstand zu den freien Längskanten der Lagerplatten auf. Erfindungsgemäß sind die gegenseitigen Berührungskanten entlang der Drehachse der Verschlußklappe und dem freien Ende der Seitenplatten für den Erntegutstrom nach außen hin mit Mitteln bereits bekannter Art abdichtend ausgeführt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der zwischen der Querförderschnecke und der ummantelten Entl eerungsschnecke angeordnete mechanische Triebwellenteil dieser Transportschnecken als schaltbare Kupplung ausgebildet. Dabei ist die schaltbare Kupplung zwischen den beiden zueinander angeordneten Enden der Transportschnecken als einfache Mitnehmerverbindung ausgeführt und das Verbinden bzw. Lösen des Mitnehmers mittels Ausschwenken bzw. Einschwenken um die Drehachse des Entleerungsrohres betätigbar. 4ach einem weiteren Merkmal weist der Mitnehmer mindestens einen Mitnehmerbolzen und mindestens einen Aufnahmebolzen auf.
  • Vorteilhafterweise ist der Mitnehmerbolzen und der Aufnahmebolzen an seinem freien Bolzenende jeweils einseitig angeschrägt und die dabei entstandenen Flächen sind jeweils unter einem spitzen Winkel zur Rotationsebene sowie parallel zum Teilkreisradius am jeweiligen Bolzen angeordnet.
  • Gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal ist innerhalb des Auslaufstutzens eine gemeinsame, zentrisch angeordnete Lagerstelle für die beiden Transportschnecken ausgeführt, worin das antriebsseitige, hohle Wellenende der Entleerungsschnecke und in diesem das abtriebsseitige Wellenende der Querförderschnecke mittels lösbarem und kegelzentriertem Schiebesitz gelagert ist.
  • Vorzugsweise ist die Drehachse des Entleerungsrohres an einer Seitenplatte des Auslaufstutzens in unmittelbarer Nähe von dessen Auslaufende angeordnet. Hierbei sind die gegenseitigen Berührungskanten entlang der Drehachse und dem freien Ende der Seitenplatte für den Erntegutstrom nach außen hin mit Mitteln bereits bekannter Art abdichtend ausgeführt. Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist, daß die Querförderschnecke in unmittelbarer. Nähe der Korntanköffnung innerhalb des Korntanks ein Kreuzgelenk in ihrer Triebwelle aufweist. Nach einem wesentlichen Merkmal ist die Korntank öffnung elliptisch ausgeführt und dabei halbseitig entsprechend dem Querschnitt der Bodenmulde des Korntanks für die Querförderschnecke angepaßt, wobei der übergang zum viereckigen Auslaufstutzen Einweisplatten zur Erntegutführung aufweist.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß auch bei der vereinfachten Ausführung der Entleerungsvorrichtung -also ohne Verschlußklappe- die Funktionstüchtigkeit dieser Vorrichtung vor allem bei kleinen Erntegutströmen voll gewährleistet ist und mit relativ geringem technischen Aufwand gleichzeitig eine Überlastsicherung gegeben ist. Bei größeren Erntegutströmen ist eine Verschlußklappe erforderlich, jedoch bleibt dabei der weitere Vorteil der guten Reinigungsmöglichkeit in der Entleerungsvorrichtung von außen her unbeeinträchtigt.
  • Vorteilhaft ist hierbei auch die konstruktive Ausgestaltung des Anschlußbereiches zwischen dem Auslaufende des starr angeordneten Auslaufstutzens und dem schwenkbaren Entleerungsrohr, da das Entleerungsrohr in Arbeitsstellung gegenüber dem Auslaufstut>zen ohne zusätzliche Dichtungen abdichtend wirkt.
  • Hieraus ergibt sich, daß die Verschlußklappe während des Arbeitsganges keinem Verschleiß unterworfen ist.
  • Ein weiterer strömungstechnischer Vorteil wird aufgrund der besonderen Gestaltung von zwei Strömungsquerschnitten erzielt.
  • Eine dieser beiden Stellen befindet sich im Auslaufstutzen an der Lagerstelle für die Transportschnecken. Damit die Querschnittverminderung aufgrund der Lagerstelle ohne negativen Einfluß auf den Erntegutdurchsatz bleibt, ist der Auslaufstutzen viere'ckig und mit einer Mindestkantenlänge gleich den entsprechenden Ellipsenachsen ausgelegt, so daß der erforderliche effektive Strömungsquerschnitt für den Erntegutdurchsatz erhalten bleibt. Die andere Stelle betrifft das Kreuzgelenk an der Querförderschnecke. Dieses Gelenk ist deshalb in den Korntank hinein verlegt worden, weil durch die funktionsbedingte Unterbrechung der Schneckengänge ein kleiner Strömungsabschnitt ohne zwangsläufige Förderung entsteht. Dies hätte In einem relativ engen Strömungsquerschnitt zur Folge, wie ihn beispielsweise das Entleerungsrohr aufweist, daß das wenig rieselfähige Erntegut zur nachteiligen Brückenbildung neigt. Innerhalb des Sorntanks tritt jedoch dieser Nachteil am Kreuzgelenk nicht auf.
  • Ferner ist die Mitnehmerverbindung zwischen der Querförderschnecke und der Entleerungsschnecke aufgrund ihres einfachen Aufbaues und ihrer dadurch bedingten Funktionstüchtigkeit vorteilhaft ausgeführt. Dies wird besonders deutlich in dieser Ausführung des Mitnehmers und Aufnahmebolzens. Hierbei ist eine wesentliche Verbesserung während des Kupplungsvorganges mit einseitig angeschrägten Flächen an den beiden freien Bolzenenden, vor allem in ungünstigen Stellungen der beiden freien Bolzen enden zueinander erreicht worden. Dabei ist der Schrägungswinkel so gestaltet, daß beide Flächen zwangläufig aneinander vorbei gleiten und somit auf jeder der beiden Flächen und in jeweils entgegengesetzter Richtung eine Kraftkomponente in der Rotationsebene rechtwinklig zum Teilkreisradius wirksam wird, die die beiden Bolzen voneinander wegdrückt, so daß sie nebeneinander auf dem eichen Teilkreis in Mitnahmeposition zueinander gelangen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung -ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt Fig. 1 einen perspektivisch dargestellten Mähdrescher mit Entleerungsrohr in Transportstellung, Fig.2 den perspektivisch dargestellten MäEwdrescher mit Entleerungsrohr in Arbeitsstellung, Fig.3 einen Teilausschnitt der Entleerungsvorrichtung entsprechend Fig. 1 mit Verschlußklappe, Fig.4 den Teilausschnitt der Entleerungsvorrichtung entsprechend Fig. 2 mit Verschlußklappe, Fig.5 eine Seitenansicht der Entleerungsvorrichtung entsprechend Fig. 1 ohne Verschlußklappe, Fig.6 die Vorderansicht der Entleerungsvorrichtung entsprechend Fig. 1 ohne Verschlußklappe und Fig.7 die Draufsicht der Entleerungsvorrichtung entsprechend Fig. 2 mit Verschlußklappe.
  • Entsprechend der beispielsweisen Darstellung ist auf einem Mähdrescherfahrgestell 1 ein Korntank 2 zur Aufnahme des Erntegutes aufgesetzt und nit einer schwenkbaren Entleerungsvorri chtunli 3 verbunden. Diese Entleerungsvorrichtung 3 ist an einer Längsseite des Mähdreschers angeordnet. In unmittelbarer Nähe eines Bodenstücks im Korntank 2 befindet sich eine horizontale Querförderschnecke 4, an deren abgabeseitigen Ende eine Korntanköffnung anschließt. Koaxial verläuft die Symmetrieachse der elliptischen Korntanköffnung mit der des Auslaufstutzens 5. Befestigt ist der Auslaufstutzen 5 an der Außenseite des Korntankes 2 und besteht aus den beiden Lagerplatten 6 und 7 und zwei Seitenplatten 8 und 9. Dabei weist der Auslaufstutzen 5 einen rechteckigen Querschnitt auf. Die beiden freien Längskanten 10 und 11 sind gegenüber den jeweils einander zugehörigen beiden Längskanten 12 und 13, wobei letztere mit der Korntank-Außenwand fest verbunden sind, höher angeordnet. An der Übergangsstelle zwischen der elliptischen Korntanköffnung und dem rechteckigen Auslaufstutzen 5 sind aus strömungstechnischen Erfordernissen zwei Einweisplatten 14 und 15 bodenseitig befestigt. An das- freie Ende der Seitenplatte 9 am Auslaufende des Auslaufstutzens 5 schließt sich die etwa vertikale Drehachse 16 an. Aufgrund dessen, daß die Lagerplatte 5 oberhalb und die Lagerplatte 7 unterhalb der Korntánköffnur.; annFbrecht ist und die freien Enden dieser Lagerplatten bezUg1ici der Seitenplatten 8 und 9 überstehend ausgeführt sind, ist die Drehachse 16 in den Lagerplatten 6 und 7 gelagert. Um diese Drehachse 16 ist ein Entleerungsrohr 17 mit einer Entleerungsschnecke 18 in einer etwa horizontalen Ebene schwenkbar befestigt. Die mechanische Kupplung zwischen der antreibenden Querförderschnecke 4 und der angetriebenen Entleerungsschnecke 18 ist als eine einfache Mitnehmerverbindung am Triebwellenteil 19 gestaltet. Hierbei ist der Mitnehmer 20 mit zwei Bolzen 20', 20'' ausgeführt. Beide Bolzen liegen auf dem gleichen Teilkreis, der konzentrisch zur Rotationsachse der Transportschnecken angeordnet ist. Dabei sind beide Bolzen an ihren freien Enden in einem Winkel von etwa 450 zur Bolzenachse einseitig angeschrägt-.
  • In unmittelbarer Nähe dieser Mitnehmerverbindung ist innerhalb des Auslaufstutzens 5 eine gemeinsame Lagerstelle 21 für die rotierenden Wellenenden der Transportschnecken vorhanden. Somit ist die Querförderschnecke 4 mit ihrem abtriebsseitigen Ende fest und die Entleerungsschnecke 18 leicht koppelbar mit ihrem antriebsseitigen Ende der Lagerstelle 21 zugeordnet. Noch innerhalb des Korntanks 2 ist die Querförderschnecke 4 mit einem Kreuzgelenk 22 versehen. Die Schneckengänge sind an diesem Gelenk unterbrochen, wobei diese, die nach dem Gelenk relativ zur Kraftflußrichtung des Antriebes angeordnet, leicht ansteigend in Richtung auf die Korntanköffnung ausgeführt sind.
  • Eine weitere Ausführung der Entleerungsvorrichtung weist zusätzlich eine Verschlußklappe 23 auf. Dabei ist die Verschlußklappe 23 am Auslaufende des Auslaufstutzens 5 um eine etwa vertikale Drehachse 24 schwenkbar in den Lagerplatten 6 und 7 gelagert. Die hierbei vorhandenen Berührungskanten -einerseits das freie Ende der Seitenplatte 8 und andererseits die Drehachse 24 mit dem befestigten Ende der Verschlußklappe 23- sind so in ihrer äußeren Form gestaltet, daß sie auf den Erntegutstrom nach außen hin abdichtend wirken. Weiterhin ist die Verschlußklappe 23 mit einer zylindrischen Schraubenzugfeder 25, die einerseits in einer Distanzstrebe 26 der Lagerplatten 6 und 7 und andererseits in einer Einhängeöse 27 der Verschlußklappe 23 eingehängt ist, einseitig drehfedernd vorgespannt. Hierbei dient das Entleerungsrohr 17 als Begrenzungsanschlag für das schwenkbare, freie Ende der Verschlußklappe 23. Ferner ist in der geöffneten Stellung der Verschlußklappe 23, die mittels Handkraft entgegen der Wirkungsrichtung der Federkraft erreichbar ist, eine Arretiervorrichtung 28 einschaltbar, so daß diese Stellung der Verschlußklappe 23 örtlich fixierbar ist.

Claims (17)

  1. Patentansprüche
    ntleerungsvorrichtung für den Korntank eines Mähdreschers mit im Bodenteil des Korntanks angeordneter -Querförderschnecke, an deren abgabeseitigem Ende zwischen zwei Lagerplatten, von denen jeweils die eine oberhalb und die andere unterhalb des abgabeseitigen Endes der Querförderschnecke außerhalb des Korntanks mit letzterem verbunden ist, ein Entleerungsrohr mit Entleerungsschnecke aufweist, wobei das Entleerungsrohr um eine Drehachse verschwenkbar und in den-beiden parallel zueinander angeordneten Lagerplatten gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Korntanköffnung am abgabeseitigen Ende der Querförderschnecke (4) als ein im Querschnitt viereckiger, vorzugsweise rechtwinkliger Auslaufstutzen (5-) ausgeführt ist, bestehend aus zwei Seitenplatten (8;9) und zwei Lagerplatten (6;7), deren Längsachse etwa parallel und die Querachse in einem spitzen Winkel zur Horizontalen ausgeführt ist, wobei die beiden freien Längskanten (lJ';ll) höher als die jeweils einander zugehörigen und unmittelbar mit dem Korntank (2) verbundenen beiden Längskanten (12;13) angeordnet sind.
  2. 2. Entleerungsvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die beiden freien Enden der Seitenplatten (7;8) des Auslaufstutzens (5)- an dessen Auslaufende einen unterschiedlichen Abstand zu den freien Längskanten (10;11) der Lagerplatten (6;7) aufweisen, wobei- der größere Abstand an der Seitenplatte (9) auftritt, in deren unmittelbarer Nähe die Drehachse (16) des Entleerungsrohres (17) angeordnet ist.
  3. 3. Entleerungsvorrichtung für den Korntank eines Mähdreschers mit im Bodenteil des Korntanks angeordneter Querförderschnecke, an deren abgabeseitigem Ende zwischen zwei Lagerplatten, von denen jeweils die eine oberhalb und die andere unterhalb des abgabeseitigen Endes der Querförderschnecke außerhalb des Korntanks mit letzterem verbunden ist, ein Entleerungsrohr mit Entleerungsschnecke aufweist, wobei das Entleerungsrohr um eine Drehachse verschwenkbar und in den beiden parallel zueinander angeordneten Lagerplatten gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Raum zwischen den Lagerplatten (6;.7) bei eingeschwenktem Entleerungsrohr (17) die Abdeckung der Korntanköffnung am abgabeseitigen Ende der Querförderschnecke (4) und der Entleerungsrohröffnung am aufnahmeseitigen Ende der ummantelten Entleerungsschnecke (18) mittels einer drehfedernd vorgespannten und am Entleerungsrohr (17) anliegenden Verschlußklapp (23), die um eine etwa vertikal angeordnete Drehachse (24) v-rschwenkbar und in unmittelbarer Nähe des Auslaufendes am Auslaufstutzen (5) in den Lagerplatten (6;7) gelagert, ausgeführt ist.
  4. 4. Entleerungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lagerplatten (6;7), deren Längsachse parallel und die Querachse in einem spitzen Winkel d zur Horizontalen ausgeführt ist, jeweils eine freie Längskante (10;all) aufweisen, die höher als die jeweils einander zugehörigen und unmittelbar mit dem Korntank verbundenen beiden Längskanten (12;13) angeordnet sind.
  5. 5. Entleerungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußklappe (23) eine Einhängeöse (27) für das eine Ende der Schraubenzugfeder (25) aufweist, wobei das andere Ende mit dem Auslaufstutzen (5), vorzugsweise mit einer Distanzstrebe (26) der Lagerplatten (6;7), verbunden ist.
  6. 6. Entleerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußklappe (23) für ihre geöffnete Stellung eine Arretiervorrichtung (28) von bereits bekannter Art aufweist.
  7. 7. Entleerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden freien Enden der Seitenplatten (8;9) des Auslaufstutzens (5) an dessen Auslaufende gleichen Abstand zu den freien Längskanten (10;11) der Lagerplatten (6;7) aufweisen.
  8. 8. Entleerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitigen Berührungskanten entlang der Drehachse (24) der Verschlußklappe (23) und dem freien Ende der Seitenplatten (8) für den Erntegutstrom nach außen hin mit Mitteln bereits bekannter Art abdichtend ausgeführt sind.
  9. 9. Entleerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen der Querförderschnecke (4) und der ummantelten Entleerungsschnecke (18) angeordnete mechanische Triebwellenteil (19) dieser Transportschnecken als schaltbare Kupplung ausgebildet ist.
  10. 10. Entleerungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die schaltbare Kupplung zwischen den beiden zueinander angeordneten Enden der Transportschnec-ken als einfache tiitnehmerverbindung ausgeführt ist und das Verbinden bzw. Lösen des Mitnehmers (20) mittels Ausschwenken bzw. Einschwenken um die Drehachse (16) des Entleerungsrohres (17) betätigbar ist.
  11. 11. Entleerungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der ilitnehmer (20) mindestens einen Mitnehmerbolzen (20') und mindestens einen Aufnahmebolzen (20") aufweist.
  12. 12. Entleerungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmerbolzen (20') und der Aufnahmebolzen (2O'') an seinem freien Bolzenende jeweils einseitig angeschrägt ist und die dabei entstandenen Flächen jeweils unter einem spitzen Winkel zur Rotationsebene sowie parallel zum Teilkreisradius am jeweiligen Bolzen angeordnet sind.
  13. 13. Entleerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Auslaufstutzens (5) eine gemeinsame, zentrisch angeordnete Lagerstelle (21) für die beiden Transportschnecken ausgeführt ist, worin das antriebsseitige, hohle Wellenende der Entleerungsschnecke (18) und in diesem das abtriebsseitige Wellenende der Querförderschnecke ( 4) mittels lösbarem und kegelzentri-ertem Schiebesitz gelagert ist.
  14. 14. Entleerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (16) des Entleerungsrohres (17) an einer Seitenplatte (9) des Auslaufstutzens (5) in unmittelbarer Nähe von dessen Auslaufende angeordnet ist.
  15. 15. Entleerungsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitigen Berührungskanten entlang der Drehachse (16) und dem freien Ende der Seitenplatte (9) für den Erntegutstrom nach außen hin mit Mitteln bereits bekannter Art abdichtend ausgeführt sind.
  16. 16. Entleerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Querförderschnecke (4) in unmittelbarer ilähe der Korntanköffnung innerhalb des Korntanks (2) ein Kreuzgelenk (22) in ihrer Triebwelle aufweist.
  17. 17. Entleerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Korntanköffnung elliptisch ausgeführt und dabei halbseitig entsprechend dem Querschnitt der Bodenmulde des Korntanks (2) für die Querförderschnecke (4) angepaßt ist, wobei der übergang zum viereckigen Auslaufstutzen (5) Einweisplatten (14;15) zur Erntegutführung aufweist.
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