DE2164380A1 - Vorrichtung zum beleimen von holzspaenen - Google Patents
Vorrichtung zum beleimen von holzspaenenInfo
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Description
Wilhelm Lödige
479 Paderborn, Elsener Str. 9e 2164380
Fritz Lödige
479 Paderborn, Leuschner Str. 12 a 32 757 - sü
Josef Lücke Den *<* n 4n-M
479 Paderborn, Im Lohfeld 13 IC, üez. 13/1
Vorrichtung zum Beleimen von Holzspänen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beleimen von Spänen, Fasern oder· ähnlichem Mischgut aus Holz, Bagasse
oder dgl., vorzugsweise zellulosehaltigen Stoffen, die eine im wesentlichen zylindrische Mischkammer umfaßt, in
der die zu beleimenden Gutteilchen von Mischwerkzeug en
in Umlauf versetzt sind, die ihrerseits auf einer der Zuführung der Leimflüssigkeit dienenden zentralen Antriebswelle
gelagert sind. ■
Eine solche Vorrichtung ist beispielsweise aus der DAS 1 557 124 bekannt. Nach dieser bekannten Anordnung ist die
hohle Antriebswelle mit radialen Austrittsöffnungen für die Leimflüssigkeit versehen, welche von den Austritts- .
Öffnungen in radial über die hohle Antriebswelle vorstehende Röhrchen gelangt, von denen jedes in Umlaufrichtung der
Antriebswelle gesehen jeweils hinter einem an der Hohlwelle befestigten Mischwerkzeug in Form eines Mischarmes angeordnet
ist.
Aufgrund der vergleichsweise hohen Umfangsgeschwindigkeit der Mischwerkzeuge in Mischern dieser bekannten Art entsteht insbesondere
im Kopfbereich, an den radial äußeren Enden der Mischwerkzeuge, die das Mischgut durchwühlen, sowie an den
Kammerwandungen eine unerwünscht hohe Temperatursteigerung. Eine solche Erhöhung der Temperatur * fuhrt dazu, "daß "der mit" "etwa
staubförmigem Mischgut vermengte Flüssigleim an den erwärmten Bauteilen vorzeitig abbindet und dadurch laufend wachsende
Materialanhaftungen verursacht. Diese Ansätze oder Material-
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anhaftungen fallen von Zeit zu Zeit ab und gelangen als Agglomerate mit erhöhtem Leimanteil in die fertige Spanplatten,
wo sie die Qualität bis zur Unbrauchbarkeit herabmindern können.
Zur Vermeidung der vorstehend geschilderten Nachteile ist es bereits bekannt, die Außenwandung der Mischkammer
selbst mit einem Kühlmantel zu umgeben, so daß zumindest dort Materialanhaftungen durch erhöhte Temperatur vermieden
sind. Eine ähnliche Flüssigkeitskühlung ist an den Mischwerkzeugen im Bereich der
Leimzugabe jedoch deshalb nicht möglich, weil die Antriebswelle, durch die hindurch alleine eine Zu- und Abführung
der Kühlflüssigkeit für die Mischwerkzeuge möglich wäre, zur Zuführung des Flüssigleimes herangezogen ist.
Eine Ausbildung der Antriebswelle zur gleichzeitigen Zu- und Abführung von Kühlflüssigkeit ist mit vertretbarem
Aufwand nicht erreichbar. Daher mußte auf eine wirkungsvolle Flüssigkeitskühlung der Mischwerkzeuge zur wirksamen
Beseitigung der vorstehend geschilderten nachteiligen Folgen einer zu starken Erwärmung bislang verzichtet werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
mit vertretbarem Aufwand eine Flüssigkeitskühlung der Mischwerkzeuge in Beleimungsvorrichtungen der eingangs bezeichneten
Art zu erreichen, ohne auf eine für den Beleimungsvorgang vorteilhafte innere Zuführung des Flüssigleimes zu
verzichten.
Erfindungsgemäß gelingt die Lösung dieser Aufgabe dadurch, daß im Fußbereich jedes Mischwerkzeuges wenigstens eine
Zutrittsöffnung für die im Inneren der Antriebswelle herangeführte Leimflüssigkeit vorgesehen ist, sowie wenigstens ein
vom Fußbereich des Mischwerkzeuges bis Si seinen Kopfbereich verlaufender Förderkanal und wenigstens eine Austrittsöffnung
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für die Leimflüssigkeit im radial äußeren Bereich des Mischwerkzeuges. Damit dient die Leimflüssigkeit selbst
gleichzeitig als Kühlflüssigkeit, wodurch in überraschend einfacher Weise nicht nur eine Flüssigkeits- ,
kühlung der Mischwerkzeuge ohne zusätzlichen Aufwand und ohne Verzicht auf die Vorteile einer von radial
innen her erfolgenden Leimzugabe erreicht ist, sondern zudem durch die Verwendung der Mischwerkzeuge gleichzeitig
zur Leimverteilung gegenüber der bekannten Anordnung eine Verminderung der Bauteile und damit des herstellungstechnischen
Aufwandes erzielt ist.
Weiterhin ergibt sich gegenüber der bekannten Anordnung nicht nur keine Verschlechterung der Zerteilung und Verteilung
des Plüssigieimes,_ sondern im Gegenteil eine Verbesserung, da die mit ihrem Kopfbereich bis in den
Gutstrom hineinreichenden Mischwerkzeuge ohne Schwierigkeiten derart mit Austrittsoffnungen für die LeimflÜssigkeit
versehen werden können, daß eine kaum zu übertreffende Zerteilung und Verteilung des Flüssigleimes erreicht wird.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind hierzu Austrittsoffnungen für den Flüssigleim radial innerhalb
des in das Mischgut eintauchenden Kopfbereiches des Mischwerkzeuges vorgesehen, wodurch der umlaufende Mischgutstrom
in der bislang üblichen Weise von innen her besprüht wird, vorzugsweise jedoch nur mit einem Teil der gesamten Menge
an Leimflüssigkeit. Mit besonderem Vorteil sind Austrittsoffnungen in dem in das Mischgut eintauchenden Kopfbereich
des Mischwerkzeuges vorgesehen, und zwar derart, daß zumindest' diese Austrittsoffnungen auf der in Umdrehungsrichtung
hinteren Seite des Mischwerkzeuges angeordnet sind. Damit wird Leim in de in Umdrehungsrichtung hinter den Misch-
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werkzeugen liegende Wirbelgasse eingebracht, wodurch seine sofortige Einmischung und sein sofortiges Verwischen
durch Span-an-Span-Reibung im Bereich der Wirbelzone, erfolgt, ohne daß Gelegenheit zu einer Klumpenbildung
verbleibt. Weiterhin wird die Leimförderung aus dem Mischwerkzeug heraus durch den Unterdruck auf der
in Umdrehungsrichtung gesehen rückwärtigen Seite jedes
Mischwerkzeuges gefördert und kann vorteilhaft zudem noch dadurch unterstützt werden, daß die Austrittsöffnungen
"in StrBmungsrTchtung^geseheh von "radial "ihnen nach
radial außen geneigt verlaufen.
In kostengünstiger Weise kann das Mischwerkzeug als dickwandiges Rohr ausgebildet sein. Funktionell günstiger
ist jedoch eine Ausbildung d5s Mischwerkzeiges derart,"
daß es im Querschnitt eine tropfenähnliche Stromlinienform aufweist, deren Spitze jedoch in Umdrehungsrichtung vorne
ligt. Dadurch wird das Spangut durch die hindurchgehenden
Mischwerkzeuge ohne allzu großen Widerstand und somit allzu große Reibleistung und Wärmeentwicklung zerteilt, wobei
gleichzeitig siehergestellt ist, daß eine ausreichende Relativgeschwindigkeit zwischen dem umlaufenden Gutstrom
und den antreibenden Mischwerkzeugen verbleibt. Diese ReIativgeschwindigceit
ist ein Maß für den hinter den Mischwerkzeugen entstehenden Unterdruck und den Grad der dortigen
Verwirbelung.
Eine strömungstechnische Verbesserung ist weiterhin dadurch erreichbar, daß die die Austrittsöffnungen für die Leimflüssigkeit
aufweisende rückwärtige Begrenzungsfläche des Mischwerkzeuges derart abgeflacht ausgebildet ist, daß der
Abstand ihres in Umdrehungsrichtung hintersten Punktes von der Ebene der größten Werkzeugbreite geringer ist als der
Abstand der vorderen Spitze des Werkzeugquerschnittes von dieser Ebene. Dadurch wird ein definiertes Abreißen der
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Strömung im Bereich der goßten, quer zur Umdrehungsrichtung liegenden Breite des Werkzeuges mit nachfolgender
starker Verwirbelung des von den Seiten her eindringenden Luft-Mischgut-öemisehes im Bereich hinter dem Mischwerkzeug
erzielt. In einer ganz/oifSrzu^Lien Ausgestaltung der
Erfindung münden die Austrittsöffnungen flir die Leimflüssigkeit
in der Nachbarschaft der größten Breite des Mischwerkzeuges. Damit wird die Leimflüssigkeit unmittelbar in
die starken sich im Randbereich des Bewegungspfades unmittelbar hinter dem Mischwerkzeug/Wirbel eingegeben, wo ein
sofortiges Einmischen und intensives Verwischen erfolgt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles. Es zeigt:
Fig. 1 in einem senkrecht zur Achse der Antriebswelle geführten Schnitt ein erfindungsgemäßes Mischwerkzeug
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie A-A aus Fig. Ij
Fig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie B-B aus Fig.
Die Leimflüssigkeit wird in an sich bekannter Weise durch ein Zuleitungsrohr 10 herangeführt, welches konzentrisch
innerhalb der hohlen Antriebswelle 11 gelagert ist. Durch Übertrittsöffnungen 12 im Mantel des Zuleitungsrohres 10
gelangt die Leimflüssigkeit· in den Ringraum \J>
zwischen dem Zuleitungsrohr 10 und der äußeren Wand der rotierenden Antriebswelle
11. In dem Ringraum 13 wird die Leimflüssigkeit
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durch Reibung an der Innenwand des Rohres 1J>
in Rotation versetzt und legt sich als Film an die äußere Wand des Ringraumes Ij5. Durch eine weitere Überirittsöffnung
14 wird die Leimflüssigkeit infolge der Zentrifugalkräfte einer Zutrittsöffnung 15 im Fußbereich des
als Mischarm ausgebildeten Mischwerkzeuges 16 zugeführt, von wo sie in einen bis in den Kopfbereich 17 des Mischwerkzeuges.
l6 führenden Förderkanal 18 gelangt.
Der Förderkanal 18 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel
als das Mischwerkzeug 16 auf seiner ganzen Länge durchsetzende Bohrung ausgebildet. Ebenso könnte jedoch
eine im Fußbereich des Mischwerkzeuges 16 offene Sackbohrung vorgesehen sein. Jedoch erlaubt insbesondere
ein Verschluß einer durchgehenden Bohrung mittels eines lösbaren, beispielsweise als Schraube ausgebildeten
Verschlußgliedes 19 im Bedarfsfalle eine einfache Reinigung des Förderkanales 18 bei gelöstem Verschlußglied
19 vom Kopfbereich 17 des Mischwerkzeuges 16 aus.
Vorteile hinsichtlich einer Reinigung können auch dadurch erzielt werden, daß das Mischwerkzeug 16 auf
der Antriebswelle 11 nicht angeschweißt, sondern lösbar, beispielsweise mittels einer Schraubverbindung,
befestigt ist.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Mischwerkzeug 16 als ein etwa kreissegmentförmiger Strömungskörper mit in Umdrehungsrichtung (Pfeil 20) vorne liegender
Spitze ausgebildet» Gegenüber einer Verwendung eines entsprechenden
dickwandigen Rohres, wodurch Kostenvorteile erzielbar wären, ergeben sich hierdurch funktioneile Vorteile,
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Beim Durchgang des Mischwerkzeuges durch den Gutstrom ergibt sich durch die im wesentlichen schneidenförmige
Vorderseite des Mischwerkzeuges ein vergleichsweise geringer Strömungswiderstand bei entsprechend verringerter
Reibleistung und somit verringerter Wärmeentwicklung. Zudem bewirkt dieser verringerte Strömungswiderstand
ein erhebliches Zurückbleiben der Geschwindigkeit des umlaufenden Gutstromes hinter der Geschwindigkeit des
Mischwerkzeuges 16, so daß bei dennoch nicht übermäßiger
Wärmeentwicklung die Ausbildung eines erheblichen Unterdruckes hinter der Rückseite des Mischwerkzeuges 16 und
daher einer kräftig ausgebildeten Wirbelstraße ermöglicht ist. Eine übermäßige Erwärmung trotz/erSeblichen
Relativgeschwxndigkeit des Mischwerkzeuges 16 im Gutstrom wird zudem durch die intensive Flüssigkeitskühlung des
bis in den Kopfbereich 17 im Förderkanal 18 geführten Flüssigleimes erreicht, dessen intensive Kühlwirkurig
gerade im Kopfbereich 17 durch die dort angeordneten Ausströmöffnungen 21 und 22 voll zur Geltung kommt.
Die Anordnung von Ausströmöffnungen 21 und 22 am oberen, kopfseitigen Ende des Förderkanals 18 verhindert dort
eine Ausbildung wärmedämmender Grenschichten des Flüssigleimes
und sorgt im Gegenteil für ein ständiges Bestreichen der erwärmten Innenflächen des Mischwerkzeuges 16 in dessen
Kopfbereich 17 durch frischen und kühlen Flüssigleim.
Die Austrittsbohrungen 21 und 22 sind im in Umdrehungsrichtung ,(Pfeil 20) gesehen rückwärtigen Teil des Mischwerkzeuges „16
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angeordnet und münden in der rückwärtigen Begrenzungswand
23 des Mischwerkzeuges 16. Dabei verlaufen die
JVustrittsöffnungen 21, 22 in Durchs tr öraungsri chtung
(Pfeil 24) gesehen von radial innen nach radial außen geneigt (siehe Fig. 1). Durch die damit verminderte
Umlenkung der Strömungsrichtung wird insbesondere der Ausstromwiderstand vermindert und im Zusammenwirken mit
dem im Bereich der rückwärtigen Begrenzungswand 23 bestehenden
Unterdruck und dem von den Zentrifugalkräften hervorgerufenen Förderdruck ein fuiktionsgerechtes kontinuierliches
Ausfließen der Leimflüssigkeit durch die Austrittsöffnungen 21 und 22 erreicht.
Die rückwärtige Begrenzungswand 23 ist nur mäßig ausgevrölbt,
derart, daß vorzugsweise ihr in Umdrehungsrichtung
(Pfeil 20) hinterster Punkt von der Ebene der größten Breite b des Mischwerkzeuges einen geringeren Abstand aufweist
als die vordere Spitze des Mischv/erkzeuges I6/II. _~ '_'"
(vgl. insbesondere Fig. 3). Dadurch wird an .den die Breite b des Mischwerkzeuges l6 definierenden Kanten ein Abreißender
Mischgut und Luft enthaltenden Strömung erreicht, so daß im Bereich- hinter der rückwärtigen Begrenzungswand 23 des
Mischwerkzeuges ein kräftiger Unterdruck und kräftig ausgebildete Ablösewirbel entstehen. Im Zusammenhang mit diesen
Vorgängen wirkt es sich besonders vorteilhaft aus, daß die Austrittsöffnungen 21, 22 in-der Nachbarschaft der größten
Breite b des Mischwerkzeuges 16 in der rückwärtigen Begrenzungswand 23 münden, so daß die Zufuhr der Leimflüssigkeit unmittelbar
in die kräftigen seitlichen Randwirbel der Bewegungsbahn des Mischwerkzeuges 16 hinein erfolgt, wo die Leimflüssigkeit durch
die intensive Wirbelbewegung sofort eingemischt und durch Span-an-Span-Reibung intensiv vermischt wird, und wo
weiterhin durch die quer zur Hauptumlaufrichtung des Gutstromes verlaufenden Bewegungskomponenten im Wirbelgebiet
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ein rascher Transport des Leimes in die weitere Umgebung
des Bewgungspfades erfolgt.
Selbstverständlich kann im Bedarfsfall eine Mehrzahl von Austrittsöffnungen für die Leimflüssigkeit entlang des
Förderkanales 18 vorgesehen werden, insbesondere nicht nur
in dem in den Gutstrom eintauchenden Kopfbereich 17 des
Mischwerkzeuges 16, sondern auch radial innerhalb derart, daß ein etwa durch eine Mehrzahl eiger Bohrungen austretender
Flüssigleim von innen her den umlaufenden Gutstrom weitgehend homogen und kontinuierlich besprüht.
Durch die erfindungsgemäße Verwendung der Leimflüssigkeit gleichzeitig zur Flüssigkeitskühlung der Mischwerkzeuge wird
somit einerseits das bei einer an sich bekannten und vorteilhaften Zuführung des Flüssigleimes durch die hohle Antriebswelle
11 hindurch vorliegende und mit vertretbarem Aufwand zunächst nicht lösbar erscheinende Problem einer intensiven
Kühlung der Mischwerkzeuge auf äußerst einfache Weise gelöst, während gleichzeitig durch eine Verwendung der bei näherem
Hinsehen hierzu hervorragend geeigneten Mischwerkzeuge zur Zugabe des Flüssigleimes eine erhebliche Verbesserung der
Leimverteilung schon bei der Zugabe erzielt wird.
Es liegt auf der Hand, daß mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Bedarfsfall auch andere Flüssigkeiten als gerade
Leimflüssigkeit einem umlaufenden Gutstrom beigemischt werden können, sofern dabei analoge Probleme einer intensiven Durchmischung
bei gleichzeitiger Kühlung zu lösen sind.
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Claims (11)
1.J Vorrichtung zum Beleimen von Spänen, Fasern oder ähnlichem
s— Mischgut aus Holz, Bagasse oder dgl., vorzugsweise zellulosehaltigen
Stoffen, die eine im wesentlichen zylindrische Mischkammer umfaßt, in der die zu beleimenden Gutteilchen
von Mischwerkzeugen in Umlauf versetzt sind, die ihrerseits auf einer der Zuführung der Leimflüssigkeit dienenden zentralen
Antriebswelle gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Fußbereich jedes Mischwerkzeuges (16) wenigstens eine
Zutrittsöffnung (15) für die im Inneren der Antriebswelle (11) herangeführte Leimflüssigkeit vorgesehen ist, sowie
wenigstens ein vom Fußbereich des Mischwerkzeuges (16) bis in seinen Kopfbereich (17) verlaufender Förderkanal (1δ) und
wenigstens eine Austrittsöffnung (21, 22) für die Leimflüssigkeit im radial äußeren Bereich des Mischwerkzeuges (16).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Austrittsöffnungen für die Leimflüssigkeit radial innerhalb
des in das Mischgut eintauchenden Kopfbereiches (17) des
Mischwerkzeuges (16) vorgesehen sind.
3- Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Austrittsöffnungen (21, 22) zumindest im Kopfbereich
(17) des Mischwerkzeuges (16) auf der in Umdrehungsrichtung (Pfeil 20) hinteren Seite des Mischwerkzeuges (16) vorgesehen
sind.
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4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis j5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Austrittsöffhungen (21, 22) in
Durchströmungsrichtung (Pfeil 24) gesehen von radial innen nach radial außen geneigt verlaufen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Mischwerkzeug (ΐβ) als dickwandiges
Rohr ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5* dadurch
gekennzeichnet, daß das Mischwerkzeug (16) im Querschnitt
eine tropfenähnliche oder kreissegmentähnliche Stromlinienform
aufweist, deren Spitze jedoch in Umdrehungsrichtung (Pfeil 20) vorne liegt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet daß die die Austrittsöffnungen (21, 22)
für die Leimflüssigkeit aufweisende rückwärtige Begrenzungswand (23) des Mischwerkzeuges (16) derart abgeflacht
ausgebildet ist, daß der Abstand ihres in Umdrehungsrichtung (Pfeil 20) hintersten Punktes von der Ebene der größten
Breite (b) des Mischwerkzeugs (l6) geringer ist als der Abstand der vorderen Spitze des Werkzeugquerschnittes von
dieser Ebene.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7>
dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnungen (21, 22) für die Leimflüssigkeit in der Nachbarschaft der größten
Breite (b) des Mischwerkzeuges (16) münden.
9· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß als Förderkanal (l8) eine das Mischwerkzeug (1β) auf seiner ganzen Länge durchsetzende Bohrung
vorgesehen ist, 4ie an ihrem radial äußren Ende mittels
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ORIGINAL INSPECTED
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eines Verschlußgliedes (19) verschließbar ist.
10« Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9* dadurch
gekennzeichnet, daß das Verschlußglied (19) montierbar,
insbesondere als Schraube oder dgl., ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischwerkzeug (16) lösbar mit
der Außenwand der Antriebswelle (11) verbunden, z. B. eingeschraubt ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |