DE2164218A1 - Extruder zum kontinuierlichen Extrudieren von Blei - Google Patents
Extruder zum kontinuierlichen Extrudieren von BleiInfo
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- DE2164218A1 DE2164218A1 DE19712164218 DE2164218A DE2164218A1 DE 2164218 A1 DE2164218 A1 DE 2164218A1 DE 19712164218 DE19712164218 DE 19712164218 DE 2164218 A DE2164218 A DE 2164218A DE 2164218 A1 DE2164218 A1 DE 2164218A1
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- H01B13/06—Insulating conductors or cables
- H01B13/14—Insulating conductors or cables by extrusion
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
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Description
PATENTANWÄLTE
Dr. rer. riat. DIETER LOUIS
Dr. rer. riat. DIETER LOUIS
Dipl.-Pliys. GLAUS PÖHLAU 12609 20/H
Dipl.-Ing. FRANZ LOHRENTZ '
8500 NÜRNBERQ 12610
KESSLERPLATZ 1 -
AHERICAIi HYDROTHIiRi: CüitPüIiATIOH, .New York, U'.w York
10016, USA
Extruder zum kontinuierlichen Extrudieren von Blei
Die Erfindung betrifft einen Extruder zum kontinuierlichen Extrudieren von Blei, insbesondere zum Ummanteln
von Schläuchen, mit einer Einrichtung zur Beeinflussung der Extrudertemperatur. Insbesondere betrifft die Erfindung
eine Teiaperatursteuereinrichtung zur Überwachung
der Temperatur während der Bleiextrusion.
Ein kontinuierlich arbeitender Bleiextruder wird sum Umfassen von Gummischläuchen und einer Anzahl von Kabeln
mit Blei verwendet, wobei das Bleigehäuse dazu
dient, Form und Außenfläche des Schlauches oder des Kabels in einem darauffolgenden Härtungeprozeß beizubehalten.
In einem derartigen Bleiextruder wird dae Blei durch ein Sohneckengehäuee hindurch in einen Formblook
eingeführt und im Formblack um den Schlauch oder
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das Kabel herum zu einem Mantel extrudiert. Das Blei
gelangt in das Schneckengehäuse des Extruders mit einer
Temperatur über seinem Schmelzpunkt (327°C), die während de β Durchlaufes durch das Schneckengehäuee auf die Extrusionetemperatur
abgesenkt werden muß, die geringfügig unterhalb des Schmelzpunktes liegt.
In dem Formblock oder -gehäuse ist weiterhin eine Einrichtung zur Steuerung der Bleitemperatur angeordnet,
um die Fließfähigkeit des Bleis zu steuern und auf die-P se Weiße eine zur Ummantelung eines Schlauches oder
Kabels korrekte Extrusion zu gewährleisten,
Die Form muß periodisch ausgewechselt werden. Zur Durchführung
des Auswechselvorganges muß dabei der Extruder, d.h. das Echneckengehäuae und der Formblock, auf eine
Temperatur über dem Schmelzpunkt des Bleis aufgeheizt · werden, um die Entfernung des Bleie aus dem Extruder
zu ermöglichen. Hach vollzogenem i'ormwechsel muß der
Extruder wieder auf die Betriebstemperatur abgekühlt werden, bei der das Blei eine unmittelbar unterhalb
seines Schmelzpunktes liegende Temperatur und folglich m einen halbfesten Zustand einnimmt.
Bisher sind fUr Bleiextruder der vorstehend erläuterten
Art elektrische Heizeinrichtungen, entweder in Bandform, als üteckheizkörper oder als Induktionsheizgeräte, vorgesehen
worden, um die während des Formwechsels notwendige Wärme zu erzeugen. Außerdem sind diese Extruder
entweder mit fumpwasserkühlung oder Siedewasserkühlung
versehen, um die Temperatur während des Extrudierens zu überwachen. Dieae bekannten Extruder mit der erwähnten
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lemperaturüherwachungseinrichtung benötigen jedoch lange
Pormwechselzeiten Ia der Größenordnung von biß zu zwei
Stunden, die einen erheblichen Produktionsauefall bedeuten. Zusätzlich konnte die während des Extrudierens durchgeführte
Kühlung nicht genau gesteuert werden, was zu einem unregelmäßigen Fließen des Sieles führte, das wiederum
die Produktionskapazität der Maschine herabsetzte. aus diesem Gründe arbeiten diese bekannten Extruder im
allgemeinen mit ProduktiGasgeschwindigkeiten, die unterhalb ihrer Nennleistung liegen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die
Temperatursteuerung von Extrudern der eingangs geschilderten Art zu verbessern, die Wechaelzeiten für die Form
herabzusetzen und die Produktionsleistung zu steigern. Ein diese Aufgabe lösender Extruder ist erfindungegemäß
gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, die kontinuierlich ein Wärmeträgermedium im Extruder umwälzt, und
durch eine Temperatursteuereinrichtung zur Aufrechterhaltung
einer bestimmten Temperatur des Wärmeträgemediums.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß der Extruder in eine Mehrzahl von Wärmeübertragungezonen
unterteilt ist, die Jeweils von dem Wärmeträgermedium kontinuierlich durchströmt werden und daß
die Temperatursteuereinrichtung die Temperatur des Wärmeträgermediums in jeder Wärmeübertragungszone, vorzugsweise getrennt, auf einem bestimmten Wert hält.
In einer Weiterführung des Brfindungsgedankene ist vor
gesehen, daß jede der Wärmeübertragungezonen dee Extruders
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eine Temperaturüberwachungeschleife oder Überwachungekreis
aufweist, mit dessen Hilfe das Wärmeträgermedium kontinuierlich durch die Wärmeübertragungszonen des
Extruders umgewälzt wird. Jede der !Demperaturüberwaehungssohlelfen
umfaßt eine Ktihlechleife mit einem Kühler,
durch den das Wärmeträgermedium strömt und zur Temperaturüberwachungeschleife
wieder zurückkehrt. Außerdem ist eine Heizschleife mit einer Heizvorrichtung vorgesehen,
die mit jeder Semperaturüberwachungeschleife
gekoppelt ist und die dafür eorgt, daß das Wärmeträgermedium von der lemperaturüberwachungsschleife durch
die Heizvorrichtung hindurch und zu der jeweiligen iemperaturüberwachungeschleife wieder rückgeführt wird.
Jede lemperaturüberwachungBschleife umfaßt weiterhin
eine Durchflussteuerung mit einem temperaturempfindlichen
Element, die mit der lemperaturüberwachungsßchleife sowie der KÜhlschleife und der HeiEschleife
verbunden ist. Diese Durchflußateuerung steuert die Menge an Flüssigkeit, die von der TemperaturüberwachungsBchleife
her durch den Kühler und zurück zur Stnperaturüberwaohungsechleife während deeüCühlabschnitte
dea Zyklus strömt. Desgleichen steuert sie die Flüeeigkeitemenge, die von jeder Teuaperaturüber«
wachuzigsschleife her während dee Heizabschnitte des
Zyklus die Heizvorrichtung durchströmt und von dieser zur ÜJeaperaturüberwaehungaschleife wieder zurückkehrt.
Das temperaturempfindliche Element ist ao eingestellt,
daß e» eine vorgewählte Temperatur für jede WärmeÜbertragimgezone
dee Extruöerij aufrecht erhält und die
DtuföhfluSiteuerung in einem ginne betätigt, daß ein
entiprechender Durcheate an Wärxaeträgeriaediua ssua
Kühler - während des Kühlen« - und zur Heiavorrichtung
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- während des Heizens -eingestellt wird.
Während der Extrusion muß gekühlt werden» um das Blei
auf der erwünschten Extrusionetemperatur zu halten« Sie
Temperatur des Wärmeträgermediums läßt sich in jeder
Temperaturüberwachungschleife getrennt einregeln, um
- in jeder Wärmeübertragungszone dee intruders die dort
erwünschte vorbestimmte Bleitemperatur zu erhalten. Soll die Form gewechselt werden, 00 muß geheizt werden.
Zu diesem Zweck wird jede lemperaturüberwaehunge« echleife nunmehr mit der Heizschleife verbunden, um
dl· erforderliche höhere Temperatur einzustellen, durch
die das Blei in geschmolzenem Zustand gehalten wird· Nach vollzogenem Formwechsel wird jed« Semperaturüber*
wachungsschleife wieder an die Kühlschleife angeechloesen,
um den Extruder auf die erwünschte niedrigere Extrusionstemperatur
abzukühlen und diese Temperatur auch aufrecht zu erhalten*
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beiliegenden
Belohnung, die ein bevorzugtes Aueführungebeispiel zeigt, näher erläutert, ohne daß sie auf dieses Aue»
führungsbeispiel beschränkt war··
In der Zeichnung 1st im Ganzen mit 10 ein kontinuierlicher Bleiextruder bezeichnet, der im wesentlichen
aus einem Sohneekengehäuse 11 und einem <Yormblook 12
aufgebaut ist und ein Wärmtübertragungeeystem mit
Zwangsumlauf uafaät* Pas WHrmeUbertragungssyatea besitzt
ale Hauptelemente ein« Heizvorrichtung· 13» ein·
Heizschleife 14 und eine Anzahl von Semperaturüber-»
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wachungeschleifen 15a, 15b, 15c, 15d und 1ije. Diese dienen
dazu, die erforderliche Temperatur in dem Extruder durch Umwälzen eines geeigneten Wärmeträgenaediums aufrecht
au erhalten. Ein derartiges Wärmeträgermedium besteht z.B. aus einer eutektxBchen Mischung aus 26,5 Gewi
ohte-9» Diphenyl und 73,5 Gewichts-^ Diphenyloxyd, die
als Wärmeträgermedium unter der Bezeichnung. DöWTHERM A
vertrieben wird.
Als Heizvorrichtung 13 kann eine von einer Vielzahl möglicher Heizvorrichtungen verwendet werden. Es eignen sich
elektrische Heizvorrichtungen« Brenner» indirekte Wärme«
tauscher od.dgl., die dem durchströmenden Wärmeträgermedium Wärme zuführen. Einlaß- und Auslaßseite der Heizvorrichtung
sind miteinander durch die Heizschleife 14 verbunden, die aus einem Akkumulatortank 20 und einer
Leitung 21 besteht, in der eine Pumpe 22 zur Aufrechterhaltung der Durchetrömung der Heizvorrichtung 13 eingeschaltet
ist. Ein Expansionstank 23 ist über eine Leitung 24 an die Heizschleife 14 angeschlossen. Der Betriebsdruck
im Wärmeübertragungseyatea wird durch Druckeinwirkung
eines inerten Gases, z.B. Stickstoff, auf das Wänaeträgermedium im Expanelonstank 23 aufrechterhalten.
Als Betriebedruck wird der Druck bezeichnet, der da· Wärmeträgermedium bei Betriebstemperatur im
flüssigen Zustand hält.
Die 2emperaturüberwaohungaeohleifen und die zugeordneten
Kühlschleifen, von denen insgesamt fünf, nämlich drei
für das Sohneokengehäue« und zwei für den Forablook,
gezeigt sind, sind in ihrer Ausbildung untereinander
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Identisch, so daß ee genügt, nur eine der Temperatur-Uberwachungsschleifen
und die zugehörige Kühlsehleife zu beschreiben. Ss ist selbstverständlich möglich.,
mehr oder weniger Temperaturüberwachungs- und Kühlschleif
an als in dem gezeigten Ausführungsbeispiel zu verwenden und auch ihre.Aufteilung zwischen dem
Formblook und dem Schneckengehäuse ist beliebig.
Die lemperaturüberwachungssehleife 15a zur Umwälzung
einer Wärmeträgerflüssigkeit durch den Extruder 10
umfaßt eine Einlaßleitung 31a, die an der Hoehdruokseite
einer Pumpe 32a zur Einführung von Wärmeträgerflüssigkeit in das Schneckengehäuse 11 angeschlossen
ist. Weiterhin ist eine Auslaßleitung 33a zum Abführen
der Wärmeträgerflüssigkeit aus dem Sehneckengehäuse 11
vorhanden* Die Auslaßleitung 33a ist an einer Bypassleitung 34a angeschlossens in der ein Durchflußsteuerelement,
z.B. eine Blendenöffnung 35a, angeordnet ist
und die mit einer Leitung 36a verbunden ist, welche ihrerseits an der Hiederdruckseite der Pumpe 32a angeschlossen
ist. Die Temperaturüberwachungsschleife
zur Umwälzung der Wärmeträgerflüst>igkeit durch eine
Wärmeübertragungszone im Schneckengehäuse. 11 besteht
somit aus der Einlaßleitung 31a, der Aulaßleitung 33a, der Bypass-Leitung 34a, der Leitung 36a und d*r Pumpe
32a·
Die Kühlschleife 41a umfaßt einen Kühler 42a, der von
einer in der einschlägigen Technik bekannten Art und Ausbildung 1st und dazu dient, die Temperatur der durch
ihn strömenden Wärmeträgerflüsßigkeit herabzusetzen.
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Der Auslaß dee Kühlere 42a ist an die Leitung 36a der
Temperaturüberwaohungsschleife über eine Leitung 43a
angeschlossen. Per Einlaß dee Kühlere 42a steht in Verbindung mit der Aulaßleitung 33a der TemperaturüberwachungBschleife, und zwar Über eine Einlaßleitung 44a,
ein Dreiwege-Mengenregelventil 43a und eine Leitung 46a·
Die Heisschleife 14 iet an die Temperaturüberwachungeschleife 15a durch eine Leitung 51a angeschlossen und
erhält erhitzte WärmeträgerflUssigkeit von der Leitung
36a der Temperaturüberwachungsschleife 15a. Die Heizschleife 14 steht außerdem mit der Temperaturüberwachungeschleife 15a über eine Leitung 52a in Verbindung.
Aus der Temperaturüberwachungssehleife 15a wird Warmeträgerflüssigkeit durch das Mengeriregelventil 45a und
die Leitung 52a entnommen und in die Heizvorrichtung 13 eingeführt.
Während des Extrudierens dient die Temperaturüberwachungeschleife 15a dazu, das Schneckengehäuse 11 zu kühlen, in··
besondere am Anfang die Bleischmelze auf ein« Temperatur
knapp unterhalb deren Schmelzpunkt zu bringen und zu verhindern, daß das durchströmende Blei durch Friktion auf
eint Temperatur erhitzt wird, dl· über der angestrebten
Extrusionstemperatür, bei der das Blei In halbfestem
Zustand vorliegt, liegt. Ein Temperaturüberwaohungsgerät
53a, das auf die flüssigkeit·temperatur in der Leitung
33a anspricht und mit dem Hengenregelventil 45a in Verbindung steht, hält in der in der Aulaßleitung 33a strömenden Wäraeträgerflüesigkeit eine Yorbsstimmte temperatur aufrtoht. Ditee Temperatur iet zuvor errtohnet
worden und entspricht der angestrebten temperatur In
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dem Seil des Schneckengehäußes» durch den die Wärmeträger»
flüssigkeit zirkuliert, übersteigt die -Temperatur der
Wärmeträgerflüssigkeit in der Auelaßleitung 33a diese
vorbestimmte !Temperatur, eo liegt auch die Bleitemperatur über der angestrebten !Temperatur und es mud βtär*
ker gekühlt werden, um sie auf den erwünschten Wert wieder abzusenken· Das Temperaturüberwachungsgerät 53a
steht mit dem Hengenregelventll 45a in Wirkverbindung, um die WärmeträgerflUssigkeit in der nachfolgend noch
erläuterten Weise so zu lenken, daß die vorbestimmte
Plüssigkeltstemperatur in der Aualaßleitung 33a und demzufolge auch die angestrebte Bleitemperatur ia Sohneokengehäuse 11 beibehalten wird»
Während des Kühlabeohnitts des Arbeitszyklus besteht keine Strömung iur Heizsohlelfe 14 über die Leitung 52* und
es erfolgt auch keine Strömung von der Heizschleife 14
zur Leitung 51a. Die Wärmeträgerflüssigkeit, die von dta
Sohneokengehäua· 11 über die Leitung 33a abgezogen wird,
strömt entweder zum Kühler 42a oder zur Bypass-Leltung 34a
oder zu beiden. So nimmt also z.B. während der Extrusion die aus dem Sehneokengehäuze 11 über die Leitung 33a entnommene flüssigkeit die vorbestimmte Temperatur an und
ein erster Teil dieser flüssigkeit wird über die Leitung
46*» das MengenregtIrentll 45a, die Leitung 44*» den Kühler 42a und die Leitung 43* geführt. Der verbleibend«
Teil strömt durch dit Bypass-Leitung 34* und wird mit dem
ersten Teil In der Leitung 36a wieder vereinigt und über
dl« Leitung 31* wieder ins Sohneckengehäuse 11 eingeführt.
Für den fall, d*0 durch das *e»per*turüberwachuniejfträt
53a in d·* Leitung 33« «ine zu höh« Temperatur festge-
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8teilt wird« eteuert da· TemperaturUberwaohungegerät 53a
da· Mengenregelventil 45a auf, um die Zuatrumung sub
Kühler 42a zu erhöhen. Daraue resultiert ein· entsprechend verminderte Durohstrümung der Bypass-Ltitung 34a·
Di« Erhöhung dee ELtieeigkeiteduroheatzee zum Kühler 42a
und die entsprechende Abnahme dee Durchsätze· durch die
BypUBS-Leitung 34a senkt die Temperatur der yiüseigkeit
ab ι die in das Sohneokengehäuse 11 über die Leitung 31a
eingeführt wird und bewirkt dadurch eine zusätzliche Bk-. Kühlung zur Aufrechterhaltung der vorbestimmten flüssigkeit «temperatur In der Leitung 33a· Dadurch wird
zugleich auch die erwünschte Blei-Extrusionsteeperatur
eingehalten·
für din fall, dafl das Temperaturüberwaohungsgerät 53a
in der leitung 33a ein· unter der vorbestimmten Temperatur liegend· Temperatur feateteilt* steuert dl····
da· Mtngenregelventil 45a ab und verringert dl· 2uströmung sum Kühler 42a. Daraus resultiert eine entsprechende Zunahm· des Durchsatzes durch die Bypass-Leitung
34*· Der Abfall im Duron·**· sum Kühler 42* und die entsprechend· Steigerung des Durohsats#s an flüeeigkeit
duroh die Bypase-Ieitunf 34a erhöht die Temperatur der
In das Sohneokengehiu·· 11 durch die Leitung 31a einströmenden flüssigkeit, wodurch die Temperatur der fürmeträgerflUssickei-* im finne einer Aufreohterhaltung
der vorbestimmten flüssifikeitstemperatur in der Leitung
33a verringert wird, Zugleieh wird ^»duroh wiederum
die angestrebt· Bl*i-Ixtru»io*ete«f^ratur ·1η*·α
la ergibt «loh ilNi 4al dt· temperaiiurüberw»<hu»g··
•omleife ·!&· v*rt«atim*t· »emp«r«tjur in d·» i*itw»i 33a
IMIIt/Mll
ORiGiNALtNSPECTED
bei konstanten Durchfluß durch dieββ herstellt und
aufrechterhält.
Während dee Extrueionevorganges besteht keine Notwendigkeit, zu heizen» so daß folglich die Wärmeträgerflüssigkeit kontinuierlich die Heizachleife durchströmt,
ohne su irgendeiner der Semperaturttberwaehungseohleifen
zu gelangen.
Für den Fall eine8 Formwechsels ruß der Bleiextruder
beheizt werden, um das Blei über seinem Schmelzpunkt
zu halten, so daß es aus dem Extruder entleert «erden kann. Dae Xemperaturüberwachungsgerät 53a wird dann
so eingestellt, daß es in der Leitung 33a eine über der während der Extrusion aufrechterhaltenen vorbestimmten Temperatur liegende Temperatur einhält. Der Formweohael erfordert eine sehr rasche Aufheizung des Extruders, bo daß dementsprechend während des Anfangeabschnitt
des Heizzyklue die volle Heizleistung erforderlich wird, um die höhere Temperatur einzustellen. Das Temperaturüberwachungsgerät steuert das Kengenregelventil 45a so, daß
dieses im wesentlichen die ganze Flüssigkeitsmenge aus
dem Schneckengehäuee 11 über die Leitung 52a zur Heizsehleife H fördert. Daraus resultiert eine entsprechende Durchströmung an beheizter Flüssigkeit von der Heizschleife durch die Leitungen 51a und 36a zum Sohneokengehäuse 11. Di· beheizte Flüssigkeit, die sioh im Akkumulator 20 ansammelt, ergibt eine zusätzliche Heilquellet
die die rasohe Erhitzung de· Extruder* unter»tütet.
Wenn dl« aus de» gehneokengehaue· 11 entnommene» dl·
tunt 53a durchströmende Flüeeigkeit die vorbestimmte Tem-
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peratur erreicht, wird die Durcheatzmenge durch das Mengenregelventil
45a zwischen der Leitung 44a und der Leitung 34a wieder aufgeteilt, um die Temperatur in der Leitung
33a konstant zu halten. Wenn zu diesem Zeitpunkt daß Temperaturtiberwachungßgerät 53a eine Temperatur feststellt,
die unter der vorbestimmten Temperatur liegt, dann betätigt es das Mengenregelventil 45a im Sinne
einer Steigerung dee Durchsatzes an Wärmeträgerflüoßigkeit
zur Heizschleife 14 über die Leitung 52a. Darauβ
resultiert ein entsprechender Abfall im Durchsatz der Wärmeträger!lüealgkeit durch die Bypass-Leitung 34a,
wobei aber die Strömung zum Schneckengehäuse 11 durch
die Leitung 31a hindurch konstant bleibt. Die Zunahme des Durchsatzes zur Heizschleife steigert die Temperatur
der Wärmeträgerflüeeigkeit, die durch das Schneckengehäuse
fließt. Wenn umgekehrt das Temperaturüberwachungßgerät 53a eine Temperatur featatellt, die Über der
voreingestellten Temperatur liegt, dann betätigt es das
Mengenregelventil 45a in dem Sinne, daß der Durchsatz an
Wärmeträgerflüsßigkeit zur Heizschleife 14 abgesenkt wird
und daraus ein entsprechender Anstieg des Durchsatzes durch die Bypaee-Leitung 34a resultiert. Auch hier bleibt
die Strömung zum Sehneckengehäuee 11 durch di· Leitung
31a konstant. Die Absenkung des Durchsatzes zur Heiz-*
schleife 14 verringert die Temperatur der Wärmeträgerflüeeigkeit,
die durch das Schneckengehäuse 11 fließt.
Nach dem Auswechseln der Form muß der Extruder wieder
abgekühlt werden. Hierzu wird das TemperaturUberwachungsgerät
53a erneut auf die niedrigere Betriebstemperatur für die Extrusion eingestellt. Beim Kühlen des Extruders
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ORIGINAL INSPECTED
fließt im wesentlichen die ganze Menge der Wärmeträgerflüasigkeit
durch den Kühler 42a, um eine sehr rasche Abkühlung des Extruders 10 auf die erwünschte Betriebetemperatur
zu bewirken. Nach dieser Kühlung wird die Strömung an Wärxaeträgerflüssigkeit wieder zwischen der
Bypass-Leitung 34a und dem Kühler 42a, wie vorstehend
schon erläutert, aufgeteilt, um die eingestellte Betriebstemperatur beizubehalten.
Die Wirkungsweise des Systems ist im Zusammenhang mit der Temperaturüberwachungsschleife 15a geschildert worden.
Es versteht sich jedoch von selbst, daß die Wirkungeweise der übrigen Temperaturüberwachungsschleifen
ähnlich ist. Die Temperatur des Wärmeträgermediums wird
in jeder Temperaturüberwachungsschleife getrennt geregelt, um die entsprechende Bleitemperatur im Bxtru&ar
aufrechtzuerhalten. Die Kühlanforderungen aur Aufrauhterhaltung
einer bestimmten Bleitemperatur unterhalb &©a
Bleischmelzpunktee nehmen längs der "Bleiströmung durch
das Schneckengehäus© zu. Folglich muS ät@
der Wärmeträgerflüßsigkeit über die Länge dos
gehäuses abnehmen, wenn die Bleitemperatür auf dom für
die Extrusion richtigen Wert gehalten warden soll» Das
erfindungsgemäß© Temperatursteuersystem ist in d®r Lag®,
ein derartiges Temperaturgefälle in der Wärmeträgerflüssigkeit
herzustellen.
Auch im Formblock wird di© Bleitemperatür so
daß die erwünschte Extrusionstsmperatur herrscht und d©r
Bleidurohaatz duroh dia Form genau gesteuert werden teim
0S82S/Ö
Die Temperatur der Wärmeträgerflüssigkeit in jeder
Temperaturüberwachungsschleife für die Porm kann ebenfalls
getrennt gesteuert werden, um diesen Bedingungen Genüge jsu tun.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung laaeen sich zahlreiche Abwandlungen treffen« So ist beispielsweise hier
das lemperaturüberwaehungsgerät dahingehend beschrieben
worden» daß es die Auslaßteia$L0ratur der Wärme träger flüssigkeit
ermittelt« um die vorbeβtimmte Temperatur in der.
zugehörigen Wärmeübertragungazone dee Extruders aufrechtzuerhalten.
Ee versteht eich jedoch» daß das Temperatur-Überwachungsgerät
auch entweder in Abhängigkeit von der Einlaßtemperatur der Wärmeträgerflüssigkeit oder der
Extrudertemperatur selbst arbeiten kann. Allerdings . ist die im Ausführungsbeispiel beschriebene Art der
Temperaturfeetetellung die bevorzugte.
Auf ahnHohe Weise läßt eish auch die Aufteilung des
Durchsatzes sun Kühler oder »ur Heizvorrichtung auf
andere Weise als durch Verwendung des speziellen Drei*»
wege-Mengenregelventils steuern.
Die vorliegend· Erfindung führt zu einer bemerkenswerten
Verbesserung im Betrieb kontinuierlicher Bleiextruderσ
Während der Extrusion läßt sich eine genaue Temperature
steuerung über den ganzen Extruder erzielen, so daß unregelmäßig·« Fließen d«s Bleies, das bei bekannter
Bysteaen auftritt, völlig ausgeschlossen ist und die
Produktionsleistung «Ines erfindungegemäßen Extruders
daduroh erhtblioh gesteigert werdtn kann. ZusatzIioh
wird BMM Wtohaeln einer Form bei eine* erfindungsge-
gi
216Λ218
mäßen Extruder nur noch eine Zeit benötigt, die in der
Größenordnung von zwei Dritteln bis zu drei Vierteln geringer ist als die bisher benötigte Zeit.
Die Erfindung besteht, also im wesentlichen in einem
WärmeübertragungBsystem für einen kontinuierlich arbeitenden
Bleiextruder, durch das gewährleistet ist, daß bestimmte gewünschte Betriebstemperaturen aufrechterhalten
werden. Dabei wird eine Wärmeübertragungsflüesigkeit
in einer Anzahl von Wärmeübertraßungsschleifen durch Wärmeübertragungszonen des Extruders umgewälzt
VM& deren Secsperatur getrennt in jeder Schleife gesteuert,
so daß die erwünschte Betriebstemperatur im Extruder aufrechterhalten wird. Die Wärmeübertragunge-Bchleifen
enthalten jeweils eine Einrichtung &ur Kühlung
der Wärmeübertragungeflüssigkeit während der Extrusion sowie Heizvorrichtungen zum Erhitzen der-Wärmetibertragungsflüeeigkeit
während dee Formwechsels.
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Claims (4)
1. Extruder zum kontinuierlichen Extrudieren von Blei, insbesondere zum Ummanteln von Schläuchen, mit einer
Einrichtung zur Beeinflussung der Extrudertemperatur, gekennzeichnet duroh eine Vorrichtung, die kontinuierlich ein Wärmeträgermedium im Extruder umwälzt, und
durch eine !Temperatur Steuereinrichtung zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Temperatur des Wärmeträgermediums. ' ,
2. Extruder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
er eine Anzahl von Wärmeübertragungszonen aufweist, die jeweils von dem Wärmeträgermedium durchströmt werden und daß die Semperatursteuerelnrichtung die Temperatur des Wärmeträgeraedlums in jeder Wärmeübertragungszone getrennt steuert.
3. Extruder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennseichnet,
daS die Vorrichtung zur kontinuierlichen Umwälzung des Wärmeträgermediume durch den Extruder eine Ansahl von
femperaturUberwaohungeschlelfen (15a bis 15e) umfaßt,
in denen jeweils ein Kühler {42a bis 42·) angeordnet
ist und die jeweils eine Vorrichtung zur Aufteilung des Durchsatzes an Wärmeträgermediu» durch den Kühler
und zur Rückführung des gekühlten Warneträgermediuoe
eur Temperaturüberwachung·schleife enthalten« wobei
die Semperatursteuerelnrichtung die Menge des aufgeteilten XemperaturaediuBs in jeder Teuperaturüberwa-
209829/0668 OR^nal ,nspected
chungssehleife durch den Kühler steuert, um die Temperatur
des Wärmeträgermediums und damit in jeder Wärmeübertragungszone des Extruders während des Kühlens
auf einem bestimmten Wert zu halten.
4. Extruder nach Anspruch 3 t dadurch gekennzeichnet,
daß'zusätzlich eine Heizechleife (14) vorgesehen ist,
die eine Heizvorrichtung (13) und in jeder Temperaturüberwachungsschleife
(15a biß 15e) eine Vorrichtung (45) zur Aufteilung des Wärmeträgermediums durch die
Heizvorrichtung (13) und zurück zur Temperaturüberwachungeschleife
(15a bis 15e) umfaßt, wobei die Temperatureteuereinrichtung
(53) in jeder Temperaturüberwachungsschleife (15a bis 15e) zugleich die Menge an
zu der Heizvorrichtung (13) abgezweigtem Wärmeträgermedium
steuert, um dessen Temperatur und die Temperatur in jeder Wärmeübertragungezone während des Heizens
auf einem vorbestimmten Wert zu halten.
5· Extruder naoh Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Temperatursteuereinrichtung (53) ein temperaturempfindliche
β Element enthält, durch das in der Temperaturüberwaohungsschleife (15) der Durchsatz an
Wärmeträgermedium durch die Heizvorrichtung (13) und den Kühler (42) eingestellt wird.
6, Extruder naoh Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizeohleife (14) eine Pumpe (22) zur kontinuierlichen Umwälzung des Wärmeträgermediums
durch die Heizeohleife (H) einschließlich der Heia-
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vorrichtung (13) umfaßt und daß die Temperatursteuereinrichtung
(53) die Abzweigung einer entsprechenden Menge an Wärmeträgermedium aus der Heizschleife (H)
in die Temperaturüberwaohungssohleife (15) bewirkt.
7· Extruder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Temperatursteuereinrichtung zusätzlich zu dem auf
die Temperatur in der jeweiligen Wärmeübertragungszone dea Extruders ansprechenden temperaturempfindlichen
P Element ein Dreiwege-Mengenregelventil (45) mit einer
Einlaß- und zwei Auslaßöffnungen enthält, deseen Einlaßöffnung
mit der TemperaturUberwachungSBchleife, dessen erste Auslaßöffnung mit dem Kühler (42) und
dessen zweite Auelaßöffnung mit der Heizschleife (14) in Verbindung steht, und daß das temperaturempfindliche
Element mit dem Mengenregelventil (45) derart in Wirkverbindung stehtt daß dadurch der Durchsatz an Wärmeträgermedium
zur ersten Auslaßöffnung während des KUhlens
bzw. zur zweiten Auelaßöffnung während dos Heizens gesttuert wird.
209829/0663
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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