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DE1966565A1 - Beheizbarer spinnbalken zum erzeugen von endlosfaeden aus synthetischem polymeren - Google Patents

Beheizbarer spinnbalken zum erzeugen von endlosfaeden aus synthetischem polymeren

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DE1966565A1
DE1966565A1 DE19691966565 DE1966565A DE1966565A1 DE 1966565 A1 DE1966565 A1 DE 1966565A1 DE 19691966565 DE19691966565 DE 19691966565 DE 1966565 A DE1966565 A DE 1966565A DE 1966565 A1 DE1966565 A1 DE 1966565A1
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DE
Germany
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nozzle
spinning
product
melt
nozzle plates
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DE19691966565
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DE1966565B2 (de
DE1966565C3 (de
Inventor
Theodor Krawszik
Erich Dipl-Ing Dr Lenk
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Oerlikon Barmag AG
Original Assignee
Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D4/00Spinnerette packs; Cleaning thereof
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D1/00Treatment of filament-forming or like material
    • D01D1/06Feeding liquid to the spinning head
    • D01D1/09Control of pressure, temperature or feeding rate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

  • Beheizbarer Spinnbalken zum Erzeugen von Endlosfäden aus synthetischen Polymeren Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erzeugen von Endlos fäden oder dergl. Gebilden aus synthetischen Polymeren nach dem Schmelzspinnverfahren. Bei diesem Verfahren wird das zunächst feste Ausgangspolymer durch Erwärmen inden schmel-zflüssigen Zustand übergeführt und sodann auf geeignete Weise der eigentlichen Spinnvorrichtung zugefÜhrt. Diese Spinnvorrichtung hat bei bekannten Ausführungen die Form eines langgestreckten Balkens, in dem zahlreiche Ddsenplatten sowie die dazu gehörenden Spinnpumpen, Verteilerleitungen, Absperrhähne und dergl. angeordnet sind* Em das Einfrieren der Schmelze im Spinnbalken zu vermeiden sind meist mehrere den gesamten Balken durchsetzende Heizkammern eingebaut, weiche auf geeignete Weise, meist mit Hilfe eines dampfförmigen WArmeübertragungsmittels auf eine- erhöhte Temperatur erwärmt werden, die sich nach der Natur des zu verspinnenden Polymers richtet und meist in der Größenordnung von ca. 250 - 3100 C liegt. Die einzelnen zur Funktion eines derartigen Spinnbalkens erforderlichen Teile sind bei bekannten Ausführungsformen in quaderförmigen Bausteinen angeordnet, die in der jeweils gewünschten Zusammenstellung in den Spinnbalken eingesetzt werden können, wobei sie mit Hilfe von Spannschrauben fest aneinandergepreßt werden, so daß die von den Heizkammern ausgehende Wärme von Baustein zu Baustein durch Leitung übertragen wird. Vorrichtungen dieser Art sind beispielsweise in der deutschen Auslegeschrift 1 273 174 sowie im USA-Patent 2 841 821 beschrieben.
  • Die Herstellung solcher bekannter Spinnbalken macht in zweierlei Hinsicht Schwierigke-iten. Einmal ist es für einen möglichst gleichmäßigen Wärmeübergang von den Heizkästen auf die übrigen bauteile wichtig, daß die im Arbeitsfall aneinander liegenden Oberflächen möglichst glatt bearbeitet und -völlig plan sind.
  • Diese Forderung ist naturgemäß um so schwieriger zu erfüllen, je größer und je komplizierter die zu bearbeitenden Bauteile sind. Dies bedeutet, daß die größten bearbeitúngstechnischen Schwierigkeiten in der Regel bei den Heizkammern auftreten, die den Spinnbalken auf seiner gesamten Länge durchsetzen. Geradediese Teile sind aber bei den -bekannten Vorrichtungen kompliziert geformt und weisen häufig unzugängliche Ecken und Kanten auf.
  • Um die angestrebte Homogenität des Temperaturprofiles im gesamten Spinnbalken zu erreichen, ist es aber nicht nur erforderlicht daß die Oberflächen der aneinander liegenden Teile möglichst glatt und plan sind, sondern es ist auch wesentlich, daß sämtliche schmelzeführenden Teile ihre Wärme möglichst unmittelbar von der Heizkammer beziehen, und daß die Möglichkeiten zur unkontrollierten Wärmebestrahlung so gering wie möglich sind. Auch in dieser Hinsicht haben die bekannten Vorrichtungen erhebliche Mangel. hinzu kommt noch, daß diese infolge ihrer oft sehr komplizierten Konstruktion zahlreiche Ecken aufweisen, an denen sich, beispielsweise beini Auswechseln derDüsenplatton Schmelzereste ansetzen können, die dann einerseits zu einer Verschlechterung des Wärmeüberganges und andererseits auch zum Verkleben der einzelnen Bausteine führen. Beide Folgen sind für den praktischen Gebrauch in wrheblichem Maße störend, da sie es in der Regel erforderlich machen, den gesamten. Spinnblock still zu setzen und die einzelnen Teile sorgfältig, beispielsweise durch Abwaschen mit Lösungsmitteln, zu reinigen.
  • In einer Parallelanmeldung (P 19 08 207.6-263 wird ein Spinnbalken beschrieben, der eine einfache Konstruktion bei glatter, leicht zu bearbeitender Form der EinzeLteile einschließlich der Heizkammer aufweist, und bei dem alle mit der Schmelze in Berührung kommenden Teile während des Betriebes weitestgehend gleiche Temperatur haben.
  • Dabei wird von einem beheizbaren Spinnbalken mit mehreren formschlüssig und wärmeleitend aneinandergereihten sowie gegebenenfalls mittels Spannschrauben aneinandergepreßten Bausteinen ausgegangen, in denen jeweils Düsenpaketet Produktleitungen, Spinnpumpen, Absperrhähne und dergl. angeordnet sind, oder die als Füll- und Wärmeleitkbrper ausgebildet sind.
  • Gegenüber dem Stand der Technik zeichnet sich der Spinnbalken dadurch aus, daß er die Form einer ebenen Platte oder eines L- oder U-Profils aufweist und durch eine weitere, aufgelegte wärme leitende Platte zu einem geschlossenen Hohlbalken ergänzt ist. Mindestens die die Grundfläche bildende, mit Durchbrechungen für den Fadendurchtritt versehene tragende Platte ist als HohlJtörper zur Aufnahme des Heizmediums ausgebildet.
  • Auf ihrer ebenen, glatten Oberfläche liegen die einzelnen Bausteine mit großer Berührungsfläche auf, wobei der Spinnbalken allseitig mit einem Isoliermantel angeben ist.
  • Der beheizbare Teil des Spinnbalkens hat die Form einer doppelwandigen die Bausteine tragenden P]atte mit glatter OberflSche, die Durc]lbrccllulagen für die Aufnahme einer oder mehrerer Düsenpakete aufweist und die gegebenenfalls durch beIzeizte oder unbeheizte Seitenteile zu einer Schiene -mit L- oder U-Profil ergänzt ist. Bei dieser Spinnbalkenkonzeption.wird demnach von einer tragenden Grundplatte ausgegangen, welche beheizt wirA und von der aus die Wärme jeweils unmittelbar in die auf ihr angeordneten Bausteine übertragen wird. Lediglich die Düsenpaket-Bausteine sind nicht unmittelbar auf der Oberfläche der Heizplatte angeordnet, da sie naturgemäß in bzw. oberhalb der für den Fadendurchtritt erforderlichen Durchbrechungen montiert sein müssen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß dies für die während des Betriebes sich einstellende Temperaturverteilug ohne Bedeutung ist.
  • Die die Spinnpumpen und die Produktleitungen enthaltenden Bausteine liegen unmittelbar auf der glatten Oberfläche der Heizplatte auf und sind ebenso wie die-die Düsenpakete enthaltenden Bausteine von einer Wärmeleitbrücke überdeckt, die mittelbar über auswechselbare FUllstücke3 oder unmittelbar mit der Heizplatte verbunden ist. Die Brücke muß nicht wärmeleitend auf den Bausteien selbst auf liegen, sondern lediglich sicherstellen, daß zwischen ihr und den Bausteinen keine oder eine nur geringe Temperaturdifferenz besteht, so daß Wärmeabstrahlung von diesen Bauteilen nach außen möglichst vermieden wird.
  • Da es bei Spinnbalken der genannten Art immer von Vorteil ist, wenn die Düsenpakete möglichst leicht und schnell ausgewechselt werden können, ist es vorteilhaft, die Wärmeleitbrücke im Bereich der Düsenpakete zu unterbrechen und sie durch ein entsprechend ausgestaltetes Füllstück zu ergänzen. Die die Ddsenpakete enthaltenden Bausteine sollen von oben in die Aussparungen der Heizplatte einsetzbar sein, wo sie durch beidseitig angeordnete Vorsprünge gehalten werden und auf den benachbarten Bausteinen aufliegen. Die Vorsprünge sind dabei wenigstens auf der Seite der Schme]zeeintrittsbohrungen oberiialb dieser Bohrungen angeordnet. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß beim Auswechseln der Düsenpakete keine Schmelze in den Bereich der Auf lageflächen gelangen kann. Durch die Auflage auf den benachbarten Bausteinen ist andererseits ein guter Wärmefluß in den Düsenpaketbaustein sichergestellt.
  • Dies ist besonders wichtig, da die Düsenpakete im Gegensatz zu den anderen Bausteinen nicht unmittelbar auf der Oberfläche der Heizplatte. auf liegen.
  • Um leichte Auswechselbarkeit und weitgehende' Sicherheit gegen festkleben der Bausteine, insbesondere der Düsenpakete, zu gewährleisten, passen, die die Düsenpakete enthaltenden Bausteine mit seltlichem Spiel in die Aussparungen der Heizplatte.
  • Mit Mit ihren seitlichen Scbr.elzeeintrittsöffnungen sind sie, unter Zwischenschaltung von1 Dichtungen, gegen die die Produktleitungen enthaltenden Bausteine anpreßbar, die beispielsweise über Widerlager auf der Heizplatte abgestützt sind. Diese'Ausgestaltung hat den Vorteil, daß sehr große Anpreßdrücke für die Düsenpakete gewählt werden können, ohne daß diese Kräfte auf die empfindlichen Spinnpumpen übertragen werden.
  • Erfindungsgemäße ist nun jeweils-einem oder mehreren die Produktleitungen enthaltenden Bausteinen ein weiterer mit Spiel einsetzbarer und anpreßbarer Baustein vorgeschaltet, der wenigstens einen, vorzugsweise aber füt jeden angeschlossenen Baustein einen ei, genen Absperrhahn enthält und der über eine vorzugsweise flexible Leitung mit einer Produktquelle verbunden ist. Die in diesem Verteilerbaustein angeordneten Hähne können erfindungsgemäß als Doppel- oder Mehrfachhäine zum gleichzeitigen Absperren sämtlicher Komponenten ausgebildet sein. Ein derartiger Verteilerbaustein gestattet es, einzelne Spinnpumpen oder Spinnpumpengruppen für slch stillzusetzen und diese Teile gegebenenfalls gegen andere austauschen zu kennen. Eine solche Maßnahme kann erforderlich sein, enn Störungen, b-eispi-els-weise Verstopfungen, in einem köder einigen Düsenpaketen eingetreten sind und dadurch der Betriebsablauf gestört wird.
  • Ein weiterer Baustein, der die Düsenpakete bzw. Düsenplatten enthält, weist unabhängig von der Anzahl der in Shm ent haltenden Düsenplatten so viele Anschlußstellen für die Produktleitungsbausteine au£, wie dies der Höchstzahl der in je einem Düsenbaustein zum Einsatz gelangenden Düsenplatten entspricht, wobei dann, wenn eine kleinere Anzahl Düsenplatten in einem Düsenpaket enthalten ist, zwei oder mehr Produktleitungen zu einem Sammelraum einer Düsenplatte führen. Der Sin dieser Anordnung besteht darin, daß die einzelnen Düsenpakete unabhängig von der Anzahl der in ihnen enthaltenden Düsenplatten ohne weiteres gegeneinander austauschbar sind.
  • Wird beispielsweise ein Düsenpaket mit vier kleinen Düsenplatten gegen ein anderes ausgetauscht, welches nur zwèi größere Düsenplatten enthält, so bedeutet dies-bei Anwendung der erfindungsgemäßen Lehre keine Störung des Schmelzehaushaltes, da in diesem Fall zwei Produktleitungen gemeinsam~ in den Sammelraum einer Düsenplatte einmünden.
  • Um dies praktisch zu realisieren und um das Auswechseln der Düsenpakete ohne besondere Maßnahmen durchführen zu können, sind die Stoßstelle der Produktzuleitungen sowohl der Düsenpakete wie auch der die Produktleitungen enthaltenden Bausteine rasterartig in Stets gleichem Abstand angeordnet, so daß diese unabhängig von der gewählten Plattenkomblnation stets zueinanderpassen.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der beiliegenden-Zeichnung näher erläutert. Es stellen dar: Fig. 1 einen Querschnitt durch einen'Spinnbalken mit der erEindutogstemäßen Vorrichtung; Fig. 2 einen Que-rschnitt durch einen SpínnSalken mit einer anderen Ausführungsform; -Fig. 3 eine Drauf sicht auf die Ausführungsform gemäß Fig. 2; Fig. 4 eine Draufsicht mit dem Schmelzeweg für das Bikomponentenspinnen; Fig. 5 einen Längsschnitt-durch eine Ausführungsform eines in einen Baustein eingesetzten Doppelhahnes.
  • In Fig. 1 weist der beheizbare T'eil 1 des Spinnbalkens 2 die Form einer doppelwandigen die Bausteine 4; 5; 6 tragenden Platte -7 auf, in welcher Durchbrechungen 8 für die Aufnahme der Düsenpakete 9 angeordnet sind. Die Bausteine 4, welche die Produktleitungen enthalten, sowie die Bausteine 5, die die Spinnpumpen enthalten und die Bausteine 6, welche zu der erwähnten Wärmeleitbrücke gehören, liegen unmittelbar auf der glatt bearbeiteten Oberfläche der Platte 7 auf und werden folglich gut von der Wärme durchsetzt. Um die Wärmeabstahlung nach oben weitgehend zu verhindern, sind die Bausteine 4 und 5 sowie auch die Bausteine 3, welche mit den Düsenplatten 9 durch Schrauben oder Schweißen zu einer Baueinheit verbunden sind, von einer Wärmebrücke 6; 6'; 6''; 6''' überdeckt, welche die Temperaturdifferenz zwischen den Bausteinen 3; 4; 5 und der Umgebung auf ein Minimum begrenzt und folglich Wärmeabstrahlungen nach außen verhindert. Zusätzlich ist der gesamte Spinnbalken noch in an sich bekannter Weise mit einer Isolierschicht 10 umgeben, die lediglich Aussparungen im Bereich der Durchbrechungen 8 sowie gegebenenfalls oberhalb des Bausteines 3 aufweist.
  • Damit der -die Düsenplatten 9 enthaltende Baustein 3 leichtnach oben ausgewechselt werden kann, ist im Bereich dieser Platten die Wärneleitbrückc 6 unterbrochen und es -ist dort ein Füllstück 6" eingefügt, welches sich leicht nach oben entfernen läßt. Hiernach läßt' sich - in der Praxis mittels eines geeigneten Werkzeuges, welches inden Baustein 3 eingeführt wird - der Baustein 3 mitsamt den DüsenpLatten 9 nach oben entnehmen. Die Zeichnung läßt erkennen, daß der Baustein Vorsprünge 11 aufweist, welche auf entsprechenden Auflagekanten 12 der Nachbarbausteine aufliegen und welche oberhalb der Stoßstellen 13 für die Produktiosleitungen 14 angeordnet sind. Durch diese-Maßnahme wird sichergestellt, daß beim Auswechseln des Bausteines 3 keine Schmelze in den Bereich der Vorsprünge 11 bzw. der Auflagekanten 12 gelangen und die Bausteine dort miteinander verkleben sowie den Wärmeübergang behindern kann. Um eine einwan-dfreie=Dichtung der aneinanderstoßenden Produktleitungen 14 des Bausteines 3 sowie der entsprechenden Leitungen 15 des Bausteines 4 zu gewährleisten, sind die Bausteine 3 so gearbeitet, daß sie mit seitlichem Spiel in die Durchbrechungen 3 hineinpassen und vorzugsweise unter Zwischenschaltung von Dichtungen 16 seitlich gegen die die Produktleitungen 15 enthaltenden Bausteine 4 anpreßbar sind. Dies geschieht im dargestellten Ausführungsbeispiel mit Hilfe der Spannschrauben 17, welche von außen zugänglich sind und welche fest im Schenkel 18 der Heizplatte 7 gelagert sind. Dieser Schenkel kann aus massivem Werkstoff, beispielsweise Stahl oder einer Kupferlegierung bestehen und fest auf der Platte 7 aufgeschweißt sein; die Führung der Spannschrauben können aber auch beispielsweise in Form einer Buchse in das vom Heizmitteldampf durchströmte Hohlprofil der Heizplatte eingesetzt sein, sofern diese, wie in Fig. 2 dargestellt, mit Hilfe der Schenkel 18 und 19 zu einem t-Profil ergänzt ist. Gemaß einer abgewandelten Ausführungsform ist es möglich, mehrere in einem Spinnbalken angeordnete Bausteine mit einer einzigen Spannschraube 17 zusammenzupressen. In diesem Fall ist dann zwischen der Spannschraube 17 und den jeweils in Längsrichtung des Spinnbalkens nebeneinander liegenden Bausteinen 3 eine Andruckleiste oder dergl. angeordnet, de in der Zeichnung nicht dargestellt ist.
  • Um sicher zu stellen, daß die von den Spannschrauben 17 auf den Baustein 3 ausgeübte Kraft nicht über den Baustein 4 auf die empfindlichen Spinnpumpen 5 dbertragen werden, sind die Bausteine 4 beispielswelse-über Widerlager 20 auf der Heizplatte 7 abgesetzt. Diese Widerlager können in Längsrichtung des Spinnbalkens verlaufende Stege oder Schienen sein, die in!entsprechend geformte Aussparungen des Bausteines 4 eingreifen. Es kann sichCaber auch um Nuten oder dergl. handeln, die in die obere Deckplatte der Heizplatte 7 eingearbeitet sind und in die entsprechenden Vorsprünge des Bausteines 4 eingreifen. Schließlich ist es auch möglich, daß die Widerlager nicht über die gesamte Länge des Spinnbalkens reichen, sondern daß sie nur abschnittsweise vorhanden sind. Welche Form im Einzelfall gewählt wird, richtet sich nach der zu erwartenden Belastullg.
  • In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, bei der die Platte 7 an flhren beiden Seiten 23 und 24 durch Schenkel 18 und 19 zu U-förmigem Profil ergänzt ist. Auf diese Weise wird die Wärmeleitbrücke 6; 6'; 6" etwas einfacher gestaltet und insbesondere wirddie Wärme-Gbergangsfläche 25 zwischen dem Schenkel 19 und dem Brückenteil 6' vergrößert. Im übrigen sind in den Figuren 1 und 2 gleiche Vorrichtungsteile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Es ist zu erkennen, daß die Antriebswellen 26 für die in den Bausteinen 5 angeordneten Spinnpumpen durch entsprechende Aussparungen des Schenkels nach außen geführt sind, eine Maßnahme die jedoch die WSrmeverteilung an diesen Stellen praktisch nicht beeinflußt.
  • In den Fällen, in denen die Ileizplatte 7 durch seitlich ange,-ordnete Schenkel 18 und 19-zum U-Profil ergänzt ist, kann es vorteilhaft sein, die beiden Schenkel zumindest in den Endbereichen der Spinnplatte durch Rohre 27 miteinander dampfleitend zu verbinden, um auf diese Weise eine lxonvektion des, Heizmitteldampfes zu erreichen (Fig. 3). Werden solche an sich bekannte Konvektionsrohre angeordnet, so können sie gleichzeitig als Spann- und Verstrebungsglieder benutzt werden, um auf diese Weise dem gesamten Spinnbalken eine größere Festigkeit zu verleihen.
  • Wie bereits betont, ist für die Erzielung und Einhaltung eines möglichst gleichmäßigen Temperaturprofiles in allen Bereichen des Spinnbalkens nicht nur die Oberflächenbeschaffenheit der Wärmeübergangsstellen wichtig, sondern auch die Schmelzeverteilung in sämtlichen Bausteinen der Vorrichtung. Uns diese bei Bedarf leicht beeinflussen und korrigieren zu können, wird erfindungsgemäß jeweils einem oder mehreren der die Produktleitungen enthaltenden Bausteinen 4 ein weiterer Baustein 28 vorgesetzt, der wenigstens einen Absperrhahn 29 enthält und der über eine vorzugsweise flexible Leitung 30 mit einer nicht dargestellten Produktquelle verbunden ist. Dieser vorgesetzte Baustein 28 ist in Fig. 3 in der Draufsicht dargestellt. Er soll ebenfalls mit einem gewissen Spiel in den-Spinnbalken einsetzbar und mit Hilfe von Spannschrauben 17 gegen die benachbarten Bausteine ß anpreßbar sein. Um eine gewisse räumliche Beweglichkeit dieses Bausteines zu gewährleisten wurde oben gesagt, daß er über eine flexible Leitung 30 mit der Produktquelle verbunden sein soll. Anstelle der flexiblen Leitung kann jedoch auch eine nicht flexible aber geringfügig über Gelenke bewegliche Leitung oder Ähnliches treten. Vorzugsweise ist der Baustein 28 so aufgebaut, daß er mehrere Bausteine 4 mit Schmelze versorgen kann, wobei er dann für jeden nachgeschalteten Baustein einen eigenen Absperrhahn aufweisen sollte.
  • Ebenfalls für die Gleichmäßigkeit der Produktverteilung wesentlich ist die Anordnung der einzelnen Düsenplatten 9 im Inneren der Düsenpakete 3. Je nach den beim Spinnen vorliegenden Erfordernissen werden diese Düsenplatten unterschiedliche Durchmesser und unterschiedliche Anzahl von Einzeldüsen aufweisen. Außerdem wird in der Regel die Forderung gestellt, daß die DÜsenpakete unabhängig von der Anzahl und der Größe der in ihnen enthaltenen Düsenplatten gegeneinander auswechselbar sein müssen. Geschieht dies, so wird in der Regel auch der Schmelze und damit der Wärmehaushalt der Vorrichtung gestört, was-unerwünscht ist. Hier wird Abhilfe geschaffen, indem erfindungsgemäß jedes Düsenpaket 3 unabhängig von der Anzahl der in ihm enthaltenen Düsenplatten 9 so viele Anschlußstellen 31 für die Produktleitungsbausteine 4 enthält, wie dies der Höchstzahl der in einem Düsenpaket 3 zum Einsatz gelangenden Düsenplatten 9 entspricht, wobei in dem Fall, daß eine kleinere Zahl von Düsenplatten in einem Düsenpaket enthalten ist, zwei oder mehr Produktleitungen 32 zu einem Sammelraum 33 (siehe Fig. 1) einer Düsenplatte 9 führen.
  • Da die Produktleitungen 32 in der- Regel'zu je einem selbständigen Pumpensystem im Innern einer Pumpe 5£thren-,-ist auf diese Weise sichergestellt, daß der Fall nicht eintreten kann, wo einer Spinndüse zu wenig Schmelze zugeleitet wird. Vielmehr sind bei Anordnung von nur zwei Düsenplatten, die dann auch yrößer sind und folglich einen exhöhten Schmelzebedarf aufweisen, zwei an sich selbständige Pumpensysteme über je eine Leitung 32 mit einem Sammelraum 33 einer Düsenplatte verbunden, so daß das Schmelzeverhältnis konstant bleibt.
  • In Fig 4 ist der prinzipielle Aufbau eines zugrundeliegenden Spinnbalkens schematisch wiedergegeben, in den-Bausteine 3; 4 eingesetzt sind, die jeweils zwei voneinander unabhängige Leitungszüge~aufweisen, und die folglich das Bikomponentspinnen gestatten. Wie bereits betont, eignet sich der erfindungsgemäße Aufhau eines Spinnbalkens'für den technisch schwieriger zu beherrschenden Fall des Bikomponentenspinnens bzw. Mel?rkomponentenspinnens besonders, da infolge seines gleichmäßigen Temperaturprofiles und seiner großen Wärmekapazität die sichere Führung mehrerer Spinnkomponenten mit unterschiedlichem Schmelzpunkt und Wärmebedarf gut möglich ist. Aus Figur 4 ist zu erkennen, daß jede Spinnpumpe 5 vom Baustein 28 aus über zwei voneinander getrennte Schmelzeleitungen 35r 36 mit Schmelze versorgt wird.
  • Im Baustein 28 befindet sich in diesen Schmelzezuleitungen ein Doppelhahn 37, der in Figur 5 nochmals schematisch im Längs schnitt dargestellt ist.
  • Die parallelen Schmelzezuleitungen 35 und 36 gabeln sich im Baustein 4 in jeweils zwei Teilleitungen 35"; 36'; bzw. 35'';, 36". Durch diese Teilleitungen werden die Doppelpumpen 5 gespeist, die dann ihrerseits durch je zwei unabhängig voneinander geführte Leitungen 38; 39 zu den Bikomponentenspinndüsen 40 geführt sind. Anstelle von zwei Komponenten- ist es sogar möglich, mehrere Komponenten, beispielsweise drei gemeinsam zu verarbeiten, obgleich diese Fälle praktisch im Hinblick auf die sehr komplizierte Ausgestaltung der einzelnen Bausteine selten sind.
  • Die Anordnung eines Doppelhahnes 37 im Baustein 28 gestattet es, zum Auswechseln eines Bausteines 4 oder 3 mit einem Hahn beide Schmelzezuführungen gleichzeitig abzusperren. In Figur 5 ist zu erkennen,~daß ein derartiger Hahn aus einem Küken 41 bestehen kann, in welches zwei gleichgerichtete aber untereinander angeordnete Bohrungen 42 und 43 eingearbeitet sind. Damit sich die beiden in den Leitungen 35 und 36 geführten komponenten nicht miteinander vermischen können ist es wesentlich, daß der Hahn 41 im Bereich des Zwischenstückes 44 Dichtungen 45 aufweist, die einen Durchtritt der Schmelze von 35 nach 36 oder umgekehrt vermeiden. Diese Dichtungen 45-können aus besonders dichtgepacktem Material aus Asbest-Kunststoffmassen oder auch aus GraphIt-i'upfer-Sinter-Legierungen oder dergl. bestehen, die in weichere Massen 46 wingebettet sind. Letztere finden im unteren Teil des Hahns ein Widerlager 47, auf welches sie mit Hilfe der Spannschraube 48 gedrückt werden, so daß eine gute Abdichtung zustandekommt.
  • Zum Offenhalten der Schmelzewege im Bereichder Bohrungen 42 und 43 können dort Kupferringe 49 oder dergl. eingesetzt sein.

Claims (4)

Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Einsetzen in einen beheizbaren Spinnbalken zum Erzeugen von Endlos fäden aus synthetischen Polymeren mit mehreren formschlüssig und wärmeleitend aneinandergereihten sowie. gegebenenfalls mittels Spannungsschrauben aneinandergepreßten Bausteinen, in denen jeweils Düsenpakete, Produktleitungen, Spinnpumpen, Absperrhähne oder dergleichen angeordnet oder die als Füll- und Wärmeleitkörper ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils einem oder mehre-, ren der die Produktleitungen (16) enthaltenden Bausteine (4) ein weiterer mit Spiel einsetzbarer und anpreßbarer Baustein (28) zugeordnet ist, der wenigstens einen, vorzugsweise aber für jeden angeschlossenen Baustein (4) einen Absperrhahn (29,27) enthält, und der über eine vorzugsweise flexible Leitung mit einer Produktquelle verbunden ist.
2. Vorrtchtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, die in dem Baustein (28) angeordneten Hähne (29,37?, als Doppel- oder Mehrfachhähne zum gleichzeitigen Absperren sämtlicher Komponenten ausgebildet sind. 1
3. Vorr=ichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder die Düsenpakete aufnehmende Baustein (3) unabhängig von der Anzahl, der in ihm enthaltenep Düsenplatten (9) so viele Anschlußstellen (31) filr die Produktleitungsbausteine (4) aufweist, wie dies der Höchstzahl der in einem Düsenpaket unterzubringenden Düsenpiatten entspricht, und,dann, wenn die Zahl der Düsenpiatten in einem Düsenpaket kleiner ist als die Zahl der Anschlußstellen (3), die Produktleitungen (32) gleichmäßig auf die Sammelräume (33) der einzelnen Düsenplatten (9) aufgeteilt sind,
4. Vorrichtung nach den Ansprechen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schmelzeführenden Bausteine (3S 4S 28) jeweils zwei oder mehr voneinander unabhängige Leitungszüge (35; 36; 38; 39) aufweisen.
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