DE2164163A1 - Maschinensteuerung - Google Patents
MaschinensteuerungInfo
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- G03G—ELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
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Description
Rochester, N.Y. 14 603
V.St.A.
V.St.A.
Maschinensteuerung
Die Erfindung betrifft eine Maschinensteuerung mit lichtempfindlichen
Detektoren, die an wichtigen Betriebspunkten der Maschine angeordnet sind und vom Maschinenbetrieb abhängige
Steuersignale erzeugen.
Automatisch arbeitende Blattbearbeitungsmaschinen, insbesondere solche Maschinen, in denen Schriftstücke von einer Vorratsstation
zu einer Bearbeitungsstation und zurück zur Vorratsstation transportiert werden, sind mechanisch relativ
kompliziert aufgebaut. Derartige Maschinen haben normalerweise mehrere Schriftstücktransporte zur Bewegung der Schriftstücke,
wobei mehrere Antriebe für die jeweils vorgegebene Geschwindigkeit und zum Transport in der jeweils vorgegebenen
Richtung sowie verschiedene Führungen und Lagerungen zur Leitung der Schriftstücke durch die gesamte Maschine vorgesehen
sind. Die Blattbearbeitungsmaschinen sind normalerweise so aufgebaut, daß sie Schriftstücke der üblichen Formate verarbeiten
können. Deshalb erfordern sie einen ziemlich hohen Raumbedarf. Es wird jedoch ein kompakter Aufbau der verschiedenen
Komponenten und Steuerungen solcher Maschinen mit möglichst geringem Raumaufwand angestrebt.
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Aus diesen Gründen werden viele Komponenten tief im Inneren der Maschine an relativ unzugänglichen Stellen untergebracht,
so daß zur Reparatur eine weitgehende oder vollständige Demontage der Maschine erforderlich wird. Einige Bestandteile, die
nicht an bestimmten Stellen sitzen müssen, können an gut zugänglichen Stellen angeordnet werden, andere Teile, beispielsweise
Steuerungselemente, sind jedoch so angeordnet, daß ein leichtes Auswechseln unmöglich ist. In vielen Fällen sind beispielsweise
die verschiedenen Sensoren oder Detektoren zur Steuerung tief innerhalb einer Maschine angeordnet, was insbesondere
für die Blattbearbeitungsmaschinen gilt, so daß eine Wartung und Reparatur eine weitgehende Demontage der Maschine
erforderlich macht. In vielen Fällen ist jedoch nicht mehr als das Auswechseln einer defekten Lampe nötig.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Steuervorrichtung zu schaffen, die sich besonders gut zur Steuerung von
Blattbearbeitungsmaschinen eignet und bei Ausfall an leicht zugänglicher Stelle repariert werden kann. Insbesondere soll
es möglich sein, eine derartige Maschinensteuerung mit nur einer einzigen Lampe als Lichtquelle für die verschiedenen
lichtempfindlichen Detektoren aufzubauen.
Eine Maschinensteuerung der eingangs genannten Art ist zur Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß
eine einzige Lampe als Lichtquelle für alle Detektoren an einer leicht zugänglichen Stelle der Maschine angeordnet und
über ein Lichtleitfaserbüridel mit den Detektoren optisch gekoppelt
ist, wobei jeweils ein Teil des Lichtleitfaserbündels einem Detektor zugeordnet ist.
Eine Masch I nensteuerimg dieser Art eignet sich besonders gut
zur Steuerung einer Papierblätter» insbesondere Schriftstücke,
einzeln verarbeitenden Maschine mit einem Blattfach, aus dem die Blätter Mittels eines Blattförderers einzeln durch die
Maschine transportiert werden, Hierbei ist die Maschlnensteue-
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rung derart ausgebildet, daß die Detektoren an mehreren Stellen des Blattförderweges, am Blattfach und an den Blattbearbeitungsstellen
angeordnet sind.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung innerhalb
einer Blattbearbeitungsmaschine anhand der Figuren beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Teilschnitt einer Blattbearbeitungsmaschine
mit einer erfindungsgemäßen Steuervorrichtung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Auswerteelemente für die Blattbearbeitung in der in Fig. 1 gezeigten Maschine,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung des Maschinenantriebes und der optischen Steuerelemente und
Fig. 4 ein Steurschema für die in Fig. 1 gezeigte Maschine.
In Fig. 1 ist eine Maschine 10 dargestellt, in der Schriftstücke bearbeitet werden und zirkulieren. Diese Maschine 10
bearbeitet beispielsweise ein beliebiges biegefähiges Blattmaterial wie z.B. Papier, Film o.a. Die Maschine 10 kann beispielsweise
mit einer elektrostatischen Reproduktionsmaschine 5 gekoppelt sein, auf deren transparenter Auflageplatte 6 zu
reproduzierende Schriftstücke aufliegen. Die Maschine 10 kann jedoch auch in Verbindung mit andersartigen Maschinen eingesetzt
werden, in die Schriftstücke, Papierblätter usw. zu anderen Zwecken einzugeben sind.
Die Blattbearbeitungsmaschine 10 enthält ein Blattfach 12, eine erste Förderrolle 14, eine Trennvorrichtung 16, einen
Zwischentransport 18, einen Auflageplattentransport 20 und einen Rückführungstransport 22. Die Maschine 10 führt zu einem
jeweiligen Zeitpunkt jeweils ein Schriftstück aus einem Vorrat 24 im Fach 12 in eine ausgerichtete Lage an einer Bearbeitungsstation, die beispielsweise durch die Auflageplatte 6 gebildet
sein kann. Nach dem Arbeitszyklus wird das jeweilige Schriftstück in das Blattfach 12 zurückgeführt. Während das Sehrift-
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stück auf der Auflageplatte 6 aufliegt, wird ein zweites Schriftstück in eine Wartestellung nahe der Auflageplatte 6
vorgeschoben. Ist die Ausgabe fertig gesammelter Kopien erforderlich, so arbeitet die Maschine 10 derart, daß jedes Schriftstück
wiederholt auf die Auflageplatte 6 in derjenigen Reihenfolge transportiert wird, in der die Schriftstücke im Blattfach
12 vorhanden sind. Dadurch entsteht dann die jeweils erforderliche Zahl gesammelter und zusammengefaßter Kopien.
Das jeweils unterste Schriftstück im Fach 12 wird durch die erste Förderrolle 14 in den Spalt der Rollen 35 und 36 der
Trennvorrichtung 16 geführt, welche die Fördermenge auf je-
fc wells ein Schriftstück begrenzt. Von der Trennvorrichtung 16
™ aus wird das Schriftstück über den Zwischentransport 18 und
den Auflageplattentransport 20 auf die Auflageplatte 6 gebracht, wo es gegen eine Kante 7 ausgerichtet wird. Nach der Bearbeitung
wird der Transport 20 in entgegengesetzter Richtung betätigt, so daß das Schriftstück über die Rückführungen 25 dem
Rückführungstransport 22 und mit diesem dem Blattfach 12 zugeführt wird.
Eine Hängeschiene 26 am Blattfach 12 verhindert die erneute Förderung der in das Fach 12 zurückgeführten Schriftstücke
nach der Abförderung des letzten Schriftstücks, welches unter der Schiene 26 liegt. Ist ein zweiter Kopierzyklus erforderlich,
wenn beispielsweise Sammelkopien herzustellen sind, so kann die Schiene 26 zurückgestellt werden.
Das Blattfach 12 hat eine flache und steil geneigte Grundplatte 27, die an einer Seite der Kopiermaschine 5 befestigt ist. Ein
gekrümmtes Führungssegment 28 an der Grundplatte 27 verbindet diese mit der Auflageplatte 6, die Teile 27 und 28 sind mit
geeigneten Öffnungen für die Förderrollen 14, 35 und 42 versehen.
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Das Blattfach 12 hat einander entsprechende rechte und linke Halteelemente 30, die einander gegenüberstehen und an ihren
unteren Enden auf einer Achse 31 über der Grundplatte 27 schwenkbar sind. Diese Elemente 30 haben einen U-förmigen
Querschnitt, bei dem die oberen inneren Kanten abgeschnitten sind, so daß eine Anpassung an die erste Förderrolle 14 gegeben
ist. Die Elemente 30 sind relativ zueinander längs der Achse 31 einstellbar, so daß eine Anpassung an Schriftstücke
unterschiedlichen Formats gegeben ist. Hierzu sind Rastungen vorgesehen, die die Halteelemente 30 in einer einmal eingestellten
Lage halten.
Die Hängeschiene 26 ist auf einer Querachse 32 gelagert, die Grundplatte 27 des Blattfaches 12 ist mit Schlitzen versehen,
durch die die Enden der Schiene 26 hindurchragen.'Ein Elektromagnet 33 (Fig. 4) dient zur Drehung der Achse 32 und zur wahlweisen
Anhebung der Schiene 26 unter den Schriftstücken des Faches 12 hinweg, so daß die darüberliegenden Schriftstücke
auf die Förderrolle 14 einwirken. Bei Freigabe fällt die Schiene 26 zurück auf das oberste Schriftstück unter ihr.
Andere Anordnungen zur Drehung der Achse 32 und Verlagerung der Schiene 26, beispielsweise eine Kupplung, können gleichfalls
vorgesehen sein. Ferner kann eine Feder vorgesehen sein, die die Hängeschiene 26 nach unten drückt und die unter ihr
liegenden Schriftstücke an die Förderrolle 14 drücken.
Die erste Förderrolle 14 ist unter der Grundplatte 27 des Blattfaches
12 derart gelagert, daß ihr Umfang etwas über die Grundplatte 27 hinausragt. Wie noch ersichtlich wird, erfolgt der
Antrieb der Förderrolle 14 intermittierend (im Gegenuhrzeigersinn gemäß dem durchgezogen dargestellten Pfeil(in Fig. 2) zur
Abförderung des jeweils untersten Schriftstücks aus dem Blatti'ach
12. Anstelle der Rolle 14 kann auch ein geeigneter Bandförderer vorgesehen sein.
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Die Trennrollen 35 und 36 sind auf die erste Förderrolle 14
folgend und vorzugsweise auf diese ausgerichtet angeordnet. Der Umfang der Rolle 35, die unter der Grundplatte 27 angeordnet
ist und in FördejrLchtung gedreht wird (im Gegenuhrzeigersinn
in Fig. 1), ragt etwas über die Grundplatte 27 des Faches 12 hinaus.
Die obere Trennrolle 36 ist auf einem Achsstück 37 zwischen nicht dargestellten Armen gelagert, die wiederum auf einer angetriebenen
Achse 39 (Fig. 3) mittels nicht dargestellter Vorrichtungen gelagert sind. Eine nicht dargestellte Feder kann
ψ die Rolle 36 in Kontakt mit der Rolle 35 bzw. mit den zwischen
ihnen hindurchgeführten Blättern halten. Die obere Trennrolle 36 dreht sich entgegengesetzt zu der unteren Trennrolle 35.
Eine gekrümmte Führung 40 ist über dem gekrümmten Grundplattensegment
28 vorgesehen und bewirkt zusammen mit diesem eine Umleitung der aus den Trennrollen 35 und 36 austretenden Blätter
zur Auflageplatte 6. Der Zwischentransport 18 hat obere und untere Andruckrollen 42 und 43, die durch geeignete öffnungen
(nicht dargestellt) des gekrümmten Teils 28 und der oberen Führung 40 hindurchragen. Zur Haltung der Andruckrollen 42 und
43 gegeneinander ist eine nicht dargestellte Andruckvorrichtung vorgesehen. Die Andruckrollen 42 und 43 führen die Schrift-
w stücke von der Trennvorrichtung 16 zum Auflageplattentransport
20.
Die Auflageplatte 6 hat einen rechteckförmigen transparenten
Teil mit einer hochstehenden Kante 7, die als Anschlag zur Ausrichtung der vorderen Schriftstückkante dient. Durch diese Anordnung
werden die Schriftstücke auf der Auflageplatte 6 in eine vorbestimmte Lage gebracht.
Der Auflageplattentransport 20 besteht aus einem Förderband 45 über der Platte 6, dessen unterer Verlauf mit der Platte in
Berührung steht. Der Transport 20 ist an der Achse 46 nach
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oben schwenkbar, so daß die Auflageplatte 6 zugänglich ist. Diese Konstruktion erleichtert eine Beseitigung von Transporthemmungen
und ermöglicht die Kopie einzelner Schriftstücke ohne Ausnutzung der Maschine 10. In der dargestellten Ausführungsform liefert das Gewicht des Transportes 20 die erforderliche
Reibungskopplung zwischen der Arbeitsfläche des Förderbandes 45 und dem Schriftstück auf der Auflageplatte 6.
Das Transportband 45, welches außerdem als Lichtreflektor dient, hat vorzugsweise eine Außenschicht aus einem reflexionsfähigen
Material, um das Reproduktionsverfahren zu verbessern.
Eine Anzahl dreieckförmiger, fingerartiger Rückführungen 25
ist auf einer Schwenkachse 48 vor dem Rückführungstransport angeordnet. Die Finger 25 ragen in Richtung zur Auflageplatte
6, ihre Enden ruhen leicht innerhalb einer Quervertiefung 49 in der Oberfläche des Grundplattensegmentes 28. Nicht dargestellte
Spannvorrichtungen können zu diesem Kontakt der Fingerführungen 25 auf der Fläche 28 vorgesehen "sein. Die Rückführungsfinger
25 dienen zur Leitung der Schriftstücke, die die Auflageplatte 6 verlassen, in den Rückführungskanal, der durch
zwei Führungsplatten 50 und 51 gebildet ist. Der Rückführungstransport 22 enthält Andruckrollenpaare' 52 und 53, die die
Schriftstücke zwischen den Platten 50 und 51 in das Blattfach 12 zurücktransportieren.
Eine Abdeckung 55 ist für das Blattfach 12 vorgesehen, um die zurückgeführten Schriftstücke zwischen die Halteelemente 30
zu führen und ein Herausfallen aus dem Blattfach 12 insbesondere bei angehobener Hängeschiene 26 zu verhindern. Die Abdeckung
ist an der Achse 31 befestigt, so daß sie zur Öffnung des Blattfaches 12 und zur Eingabe oder zum Herausnehmen von Schriftstücken
geschwenkt werden kann.
Ein Antriebsmotor 56 ist unter der Grundplatte 27 angeordnet. Er ist mit der Antriebswelle 57 eines umsteuerbaren Getriebes
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gekoppelt. Eine erste Abtriebswelle 59 des Getriebes 58 wird entweder Vorwärts oder rückwärts mittels elektromagnetischer
Kupplungen 60 und 61 betätigt. Die Welle 59 treibt die Zwischentransportrolle 43 über die Einwegkupplung 62, ferner die Achse
46 für den Auflageplatten-transport. Die Einwegkupplung 62 dient bei eingekuppelter Kupplung 61 und Rückwärtsdrehung der
Achse 59 zur Abkopplung der Zwischentransportrolle 43.
Eine zweite Abtriebswelle 64 wird mit dem Motor 56 wahlweise über das Getriebe 58 mittels einer elektromagnetischen Kupplung
65 gekoppelt, sie treibt die erste Förderrolle 14, die Rollen 35 und 36 der Trennvorrichtung 16 und die untere Förder-
^ rolle 42 des Zwisehentransportes 18 mit verringerter Geschwindigkeit.
Die obere Förderrolle 43 des Zwisehentransportes 18 wird über die Einwegkupplung 62 getrieben, so daß die Rolle
sich frei dreht, wenn sie durch die untere Rolle 42 gedreht wird. Die Abtriebswelle 66 des Getriebes bewegt die Andruckrollenpaare
52 und 53 des Rückführungstransportes.
In Fig. 4 ist eine Steuervorrichtung 68 dargestellt, die den Motor 56, die Kupplungen 60, 61, 65 und den Elektromagneten
steuert, und zwar zur Betätigung der Bearbeitungsmaschine 10 entsprechend den Erfordernissen der Reproduktionsmaschine 5
und zur Stillsetzung der Maschine 10 bei einem Betriebsfehler.
Wie aus Fig. 1 und 2 hervorgeht, ist eine Fotozelle 69 über der Grundplatte 28 und zwischen dem Zwischentransport 18 und den
Rückführungsfingern 25 vorgesehen. Dieser Detektor 69 spricht an, wenn die Vorderkante eines Schriftstücks bei der Bewegung
zur Auflageplatte 6 an ihm vorbeiläuft. Er bewirkt eine Stillsetzung der Förderrolle 14, der Trennvorrichtung 16 und des
Zwischentransportes 18, wenn das Schriftstück eine Bereitstellung nahe der Auflageplatte 6 erreicht. Eine zweite Fotozelle
70 ist zwischen der Auflageplatte 6 und den Rückführungsfingern 25 angeordnet. Dieser Detektor 70 dient zur Anzeige, daß
die Auflageplatte 6 frei ist, so daß das nächste Schriftstück
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auf sie geschoben werden kann. Eine dritte Fotozelle 71 ist auf der Hängeschiene 26 angeordnet. Sie signalisiert die Entfernung
des letzten Schriftstückes unter der Schiene 26.
Ein Zähler 72 dient zur zeitlichen Steuerung der Maschine 10. Er wird von einem Signalgenerator gesteuert, der aus einem
Fotozellendetektor 73, einem diesem zugeordneten Lichtleiter 79 und einer Lochmaske 75 zwischen beiden besteht. Die Maske
75 ist auf der Antriebswelle des Getriebes 58 angeordnet. Die sich drehende Maskenscheibe 75 hat eine Einwirkung von Licht
auf den Detektor 73 derart zur Folge, daß ein impulsartiges Signal erzeugt wird, welches den Zähler 72 in Übereinstimmung
mit dem Betrieb der Maschine 10 steuert.
Eine einzelne Lichtquelle 77 ist für die Detektoren 69, 70, und 73 vorgesehen und an einer leicht zugänglichen und günstigen
Stelle angeordnet. In der dargestellten Anordnung ist die Lichtquelle 77 unter der Grundplatte 27 nahe deren unterem
Ende vorgesehen. Ein Bündel 78 aus vier Lichtleitern ist der Lichtquelle 77 zugeordnet, die verschiedenen Lichtleiter 79
sind durch die Maschine zu jeweils einem Detektor 69, 70, 71 und 73 geführt.
Beim Betrieb der Maschine 10 werden ein oder mehere Schriftstücke
24 in das Fach 12 zwischen die Haltevorrichtungen 30 und unter die Hängeschiene 26 gelegt. Die Schiene 26 wird
normalerweise bei Öffnung der Abdeckung 55 angehoben, um eine Eingabe oder ein Herausnehmen der Schriftstücke aus dem Fach
zu ermöglichen. Nach der Eingabe der Schriftstücke wird die Abdeckung 55 geschlossen.
Bei einem Signal der Reproduktionsmaßchine 5 startet die Steuervorrichtung
68 den Motor 56 und bewirkt eine Binkupplung der Kupplung 65, so daß die erste Förderrolle 14, die Rollen 35
und 36 der Trennvorrichtung 16 und die Zwischentransportrollen 42 und 43 in der in Fig. 1 gezeigten Pfeilrichtung zur Abför-
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derung des unteren Schriftstückes aus dem Blattfach 12 angetrieben
werden. Wenn das erste Schriftstück aus dem Zwischentransport 18 austritt, spricht der Detektor 69 auf dessen Vorderkante
an, und sein Signal bewirkt über die Steuervorrichtung 68 eine Auskupplung der Kupplung 65, während die Vorwärtskupplung
60 eingekuppelt wird. Bei ausgekuppelter Kupplung 65 werden die erste Förderrolle 14 und die Trennvorrichtung 16
stillgesetzt. Die Kupplung 60 startet das Band 45 des Auflageplattentransportes 20 und hält den Betrieb des Zwischentransportes
18 durch den Antrieb asiner Rolle 43 aufrecht. Das Schriftstück
wird durch die Transportrollen 42 und 43 und den Auflageplattentransport. 20 auf die Auflageplatte 6 gegen die Ausrichtungskante
7 geschoben.
Die Maskenscheibe 75 dreht sich gleichartig mit dem Motor 56. Nach dem Start des Auflageplattentransportbandes 45 wird die
Kupplung 60 zur Stillsetzung des Auflageplattentransportes 20 durch ein Signal des Zählers 72 ausgekuppelt, wenn eine vorbestimmte
Anzahl Signalimpulse des Detektors 73 erreicht ist, die so groß ist, daß das Band 45 das Schriftstück über die Auflageplatte
60 gegen die Ausrichtungskante 7 geschoben haben kann.
Mit dem Vorschub des ersten Schriftstückes am Detektor 69 vorbei
auf die Auflageplatte 6 bewirkt ein Rückstellsignal des
Detektors 69 über die Steuervorrichtung 68 eine Auskupplung
der Kupplung 65, so daß die erste Förderrolle 14, die Trennvorrichtung
16 und der Zwischentransport 18 erneut gestartet werden, um das nächste Schriftstück zu befördern. Wenn dieses
den Zwischentransport 18 verläßt, bewirkt das bei Vorbeilauf seiner Vorderkante erzeugte Signal des Detektors 69 eine Auskupplung
der Kupplung 65 zur Stillsetzung der Förderrolle 14, der Trennvorrichtung 16 und des Zwischentransportes 18, so daß
sich das neue Schriftstück dann in der Bereitstellung nahe der Eintrittsstelle an der Auflageplatte 6 befindet.
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Wenn der Kopierzyklus beendet ist, bewirkt ein Signal der Reproduktionsmaschine
5 über die Steuervorrichtung 68 eine Einkupplung der Kupplung 61 zur Umsteuerung des Auflageplattentransportbandes
45 und zur Führung des ersten Schriftstückes rückwärts von der Auflageplatte 6 herab. Die Führungsfinger
leiten das rückgeführte Schriftstück nach oben zwischen die Andruckrollen 52 und die Führungsplatten 50 und 51 und zwischen
die zweiten Andruckrollen 53 in die Halterungen 30 des Faches 12. Der vordere Teil des rückgeführten Schriftstückes ruht auf
der Hängeschiene 26, die eine Berührung dieses Schriftstücks mit der ersten Förderrolle 14 verhindert, wenn das unter ihr
liegende letzte Schriftstück abgefördert wird.
Wenn die Hinterkante des die Auflageplatte 6 verlassenden Schriftstücks an dem Detektor 70 vorbeiläuft, bewirkt dessen
Signal über die Steuervorrichtung 68 eine Auskupplung der Rückwärtskupplung 61, so daß die Rückwärtsbewegung des Auflageplattentransportbandes
45 beendet wird. Gleichzeitig bewirkt die Steuervorrichtung 68 eine Einschaltung der Vorwärtskupplung
60 zum Antrieb des Zwischentransportes 18 und des Auflageplattentraisportbandes
45 in Vorwärtsrichtung, so daß das zweite Schriftstück aus seiner Bereitstellung auf die Auflageplatte
6 gelangt.
Der vorstehend beschriebene Vorgang wiederholt sich für jedes
nachfolgende Schriftstück, das aus dem Blattfach 12 abgefördert
wird.
Bei Abförderung des letzten Blattes unter der Hängeschiene betätigt das Signal des Detektors 71 vorübergehend den Elektromagneten
33 zur Anhebung der Schiene 26, so daß diese unter den rückgeführten Schriftstücken Iregbewegt wird. Die Schiene 26
fällt dann auf das oberste zurückgeführte Schriftstück zurück. Gleichzeitig wird durch das Signal des Detektors 71 ein Zeitgeber
81 gestartet.
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Wenn das letzte Schriftstück kopiert ist, wird der Zeitgeber 81 durch ein Signal der Reproduktionsmaschine 5 angesteuert. Nach
einer zur Rückführung dieses Schriftstücks in das Blattfach 12 ausreichenden Zeit signalisiert der Zeitgeber 81 an die Steuervorrichtung
68, dass der Elektromagnet 33 erneut zur Anhebung der Schiene 26 angesteuert werden muß, so daß diese unter dem
gerade zurückgeführten letzten Schriftstück hinwegbewegt wird. Dadurch wird die Schiene 26 in dieselbe relative Stellung zwischen
den Schriftstücken gebracht, die sie im Anfangszustand hatte.
Die Blattbearbeitungsmaschine 10 wird in der beschriebenen P Weise so lange betrieben, wie es entsprechend der erforderlichen
Kopie- oder Reproduktionszahl in der Maschine 5 programmiert ist. Wenn der letzte Kopierzyklus beendet ist, schaltet
ein Signal der Reproduktionsmaschine 5 die Maschine 10 ab. Die Abdeckung 55 kann dann geöffnet werden, so daß die Schriftstücke
24 entfernt werden können.
Der relativ komplizierte Aufbau der Blattbearbeitungsmaschine 10 macht zusammen mit der kritischen Einstellung der verschiedenen
Detektoren 69, 70 und 71 eine Überwachung dieser Einzelteile zusammen mit ihren Lichtquellen schwierig. Oft muß jedoch
lediglich eine defekte Lampe ausgewechselt werden, wozu | dann bei den bisher bekannten Einrichtungen dieser Art eine
Ausschaltung der gesamten Maschine 10 und oft auch der zugeordneten Maschine 5 für längere Zeit erforderlich wird. Die
nach der Erfindung vorgesehene einzige und leicht zugängliche Lichtquelle 77 vermeidet diese Nachteile sowie jegliche Verzögerungszeit,
denn eine Repratur bzw. ein Auswechseln der Lampe der Steuervorrichtung erfordert lediglich ein Öffnen
einer der Lichtquelle 77 zugeordneten Abdeckung sowie die entsprechende Auswechslung.
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Claims (4)
1.) Maschinensteuerung mit lichtempfindlichen Detektoren, die
^ an wichtigen Betriebspunkten der Maschine angeordnet sind und vom Maschinenbetrieb abhängige Steuersignale erzeugen,
dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige Lampe (77) als Lichtquelle für alle Detektoren (69, 70, 71, 73) an einer
leicht zugänglichen Stelle der Maschine (10) angeordnet und über ein Lichtleitfaserbündel (78) mit den Detektoren (69,
70, 71, 73) optisch gekoppelt ist, wobei jeweils ein Teil des Lichtleitfaserbündels (P) einem Detektor (69, 70, 71, 73)
zugeordnet ist.
2. Maschinensteuerung nach Anspruch 1, zur Steuerung einer Papierblätter, insbesondere Schriftstücke, einzeln verarbeitenden
Maschine mit einem Blattfach, aus dem die Bl-ätter mittels eines Blattförderers einzeln durch die Maschine
transportiert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektoren (69, 70, 71, 73) an mehreren Stellen des Blattförderweges,
am Blattfach (12) und an den Blattbearbeitungsstellen (6) angeordnet sind.
3. Maschinensteuerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Detektoren (69, 70, 71, 73) Fotozellen sind, von denen eine (71) einer Trennungsvorrichtung (26) des Blattfaches
(12) zugeordnet ist, welche eine Trennung der im Blattfach (12) vorhandenen Blätter von den von den Bearbeitungsstellen
(6) mittels eines Rückführungstransportes (22) in das Blattfach (12) zurückgeführten Blättern bewirkt.
4. Maschinensteuerung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektoren (69, 70, 71, 73) Fotozellen sind, von
denen eine erste (69) am Transportweg eines ersten Blattförderers (14, 18) angeordnet ist und ein aus dem Blatt-
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fach (12) abgefördertes Blatt vor den Bearbeitungsstellen
(6) feststellt und eine zweite (70) am Transportweg eines zweiten Blattförderers (22) Blätter feststellt, die die
Bearbeitungsstellen (6) verlassen und mit dem zweiten Blattförderer (22) dem Blattfach (12) wieder zugeführt werden.
Bearbeitungsstellen (6) verlassen und mit dem zweiten Blattförderer (22) dem Blattfach (12) wieder zugeführt werden.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US10156570A | 1970-12-28 | 1970-12-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2164163A1 true DE2164163A1 (de) | 1972-08-10 |
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