DE2164037A1 - Verfahren und vorrichtung zum herstellen von zwei querwaenden zur bildung einer fuellkammer fuer eine abdichtungsmasse an den enden eines ein oder mehrere leitungsrohre umfassenden schutzrohres - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum herstellen von zwei querwaenden zur bildung einer fuellkammer fuer eine abdichtungsmasse an den enden eines ein oder mehrere leitungsrohre umfassenden schutzrohresInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von zwei Querwänden zur Bildung einer Füllkammer für eine Abdichtungsmasse an den Enden eines ein oder mehrere Leitungsrohre umfassenden -3chutzrohres Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen von zwei Querwänden zur Bildung einer Füllkammer für eine Abdichtungsmasse an den Enden eines ein oder mehrere Leitungsrohre um-fassende#chutzrohres, wobei im Bereich der Querwände je zwei ringförmige Dichtungsmanschetten mit Abstand voneinander angeordnet werden und der Zwischenraum mit einer schaumig aushärtenden Kunststoffmasse gefüllt wird, nach Patent (Patentanmeldung P 21 13 165.7), und hat eine weitere Ausbildung zum qTegenstand, durch welche die Abdichtung wesentlich verbessert wird.
- Bei der Ausführung nach der Patentanmeldung P 21 13 165.7 wird die Büllkammer für die Abdichtungsmasse zwischen zwei Querwänden gebildet, die beide innerhalb is Schutzrohres errichtet sind. Praktische Versuche haben gezeigt, daß die Mantelflächen der Leitungsrohre und auch die Innenwandung des Schutzrohres mit FredEtoffen behaftet bzw. bedeckt sind, welche keine gute Kontaktfläche zur Bildung völlig abdichtender Querwände ergeben. Dies gilt insbesondere, wenn zum Einführen der Leitungsrohre in das Schutzrohr schmierstoffe Verwendung finden, mit denen die Leitungsrohre auf kufenförmigen Abstandshaltern eingeschoben werden.
- Hinzu kommt, daß der Abstand zwischen dem unteren Leitungsrohr und dem Schutzrohr häufig so gering ist, daß die Abdichtungsmasse nicht gleichmäßig eingefüllt werden kann.
- Bei der Herstellung der Querwände kann insbesondere die weiter nach innen liegende Querwand nur schlecht eingebracht werden.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile und Schwierigkeiten zu vermeiden und das Verfahren derart auszubilden, dals die Abdichtung der Querwände wesentlich verbessert und das Einbringen der Abdichtungsmasse vereinfacht wird.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß am Ende des jchutzrohres eine aus zwei ringförmigen Dichtung manschetten und einer schaumig aushärtenden Kunststoffmasse bestehende Querwand hergestellt wird, außerhalb des Schutzrohres u ein oder mehrere Leitungsrohre ein Abstandshalter mit Längsdurchbrüchen sowie zwei Schaumstoffstreifen mit Abstand voneinander und um diese eine biegsame Platte rohrförmig gelegt und der Zwischenraum zwischen den Schaumstoffstreifen mit einer schaumig aushärtenden kunststoffmasse gefüllt wird, und daß um das Schutzrohre zwei weitere Schaumstoffstreifen und über die rohrförmige Platte zwei Dichtungsmanschetten mit Abstand voneinander angeordnet werden, eine weitere biegsame Platte un die Schaumstoffstreifen und die Dichtungsmanschetten rohrförmig gelegt werden und der Zwischenraum zwischen den Schaumstoffstreifen und den Dichtungsmanschetten mit einer schaumig aushärtenden Kunststoffmasse gefüllt wird.
- Diese Verfahrensweise hat den Vorteil, daß die KontaKtflächen an den Rohrteilen, wo die Querwände anzubringen sind, leicht von außen zugänglich sind und damit vor ihrer Erstellung von Fremdstoffen bzw. Verunreinigungen gereinigt werden können. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Büllkammer für die Abdichtungsmasse besonders einfach von außen zugänglich ist und eine große ontaktfläche zu den einzelnen Rohrteilen bildet, wodurch die Abdichtung ganz erheblich verbessert wird. Die Abdichtungsmasse legt sich bei dieser Verfahrensveise über einen langen Bereich um das Leitungsrohr und umfaßt ach über den Rand hinaus den Außenmantel des Schutzrohres. Da die Masse in den lichten Querschnitt des Schutzrohres von der Stirnseite her eindringt, findet auch ein gleichmäßiges- Ausfüllen unterhalb des Leitungsrohres statt, wo der Abstand in der Regel gering ist.
- Die durch die Verfahrensweise hergestellte Vorrichtung zur Abdichtung an den Enden eines oder mehrerer Leitungsrohre umfasse#nden Schutzrohres besteht somit aus einer am Ende des Schutzrohres, aus zwei Dichtungsmanschetten und einer s-chaumig aushärtenden Kunststoffmasse angeordneten Querwand Außerhalb des Schutzrohres ist um das oder die Leitungsrohre weiterhin eine rohrförmige Platte unter Zwischenlage eines mit Längsdurchbrüchen versehenen Abstandshalters und einer aus zwei Schaumstoffstreifen und einer schaumig aushärtenden Kunststoffmasse bestehenden Querwand angeordnet, während eine weitere rohrförmige Platte einerseits unter Zwischenlage einer aus zwei Schaumstoffstreifen und einer schaumig aushärtenden Kunststoffmasse bestehenden Querwand am Außenmantel des Schutzrohres und andererseits unter Zwischenlage einer aus zwei Dichtungsmanschetten und einer schaumig aushärtenden Kunststoffmasse bestehenden Querwand gegen den Außenmantel der ersteren rohrförmigen Platte dicht anliegt. Diese Vorrichtung bildet dann die Eüllka#ner für die Abdiciitungsmasse mit den vorgenannten Vorteilen.
- Zweckmäßig bestehen die Platten aus einem biegbaren Werkstoff, z.B. einer durchsichtigen Polyesterplatte, und bilden in ihrer rohrförmigen Lage je einen oberen Längsschlitz, durch den die schaumig aushärtenden Kunststoffmassen zur Bildung der Querwände eingefüllt werden können.
- Ein besonders günstiges Einfüllen der Abdichtungsmasse wird dadurch erreicht, daß auf dem Schlitz der rohrförmigen Platte eine Schaumstoffe infas sung zum Einfüllen der gießbaren Abdichtungsmasse angeordnet ist.
- Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles näher dargestellt, und zwar zeigen Figur 1 einen mittleren Längsschnitt in vertikaler Ebene, durch ein Ende eines Schutzrohres mit zugeordneter Füllkammer für die Abdichtungsmasse, Figur 2 den Gegenstand der Figur 1 in einer Draufsicht von oben und Figur 3 den Gegenstand der Figur 1 in einem mittleren Querschnitt nach Linie A-A.
- Bei dem Ausführungsbeispiel besteht das Leitungsnetz aus einem Leitungsrohr 1, welches in der Regel einen Durchmesser zwischen 15 und 120 mm aufweist, sow-ie einem parallel dazu angeordneten Kabelrohr 2 mit einem Durchmesser von beispielsweise 8 cm. Um beide Rohre herum ist ein Schutzrohr 3 angeordnet, welches aus Metall oder Kunststoff bestehen kann.
- Dessen Innendurchmesser ist derart gewählt, daß zwischen ihm und dem Leitungsrohr 1 unten ein Abstand von 2 bis 5 cm und zwischen dem oberen Kabelrohr 2 und dem Schutzrohr 3 ein etwa gleich großer Abstand verbleibt. Desgleichen ist auch ein geeignet großer Abstan-d zwischen dem Leitungsrohr 1 und dem Kabelrohr 2 vorgesehen. Das Leitungsrohr 1 und das Kabelrohr 2 sind in das Schutzrohr 3 eingeführt. Ihre Abdichtung wird auf folgende Art und Weise vorgenommen: Zunächst werden innerhalb des Schutzrohres die Kontaktflächen vom Leitungsrohr 1, Kabelrohr 2 und dem Innenmantel des Schutzrohres 3 gereinigt. Sodann werden zwei Dichtungsmanschetten mit eines Abstand voneinander um das Leitungsrohr 1 und das Kabelrohr 2 gelegt und in das Schutzrohr 3 derart eingeschoben, daß zwischen ihnen ein Abstand verbleibt. Sodann wird der zwischen den beiden Dichtungsmanschetten 4 gebildete Raum mit einer schaumig aushärtenden Kunststoffmasse 5, z.B. einem Polyurethan, gefüllt. Das Füllen kann entweder durch eine in das Schutzrohr 3 eingearbeitete seitliche Bohrung oder von der Stirnseite her durch eine durch die vordere Dichtungsmanschete 4 hindurchgestochene Injektionsnadel erfolgen Die Dichtungsmanschetten 4 bestehen aus einem Schaumstoffkörper, der entsprechend den Querschnittsverhältnissen vorgefert# ist, Nach Fertigstellung der aus den Dichtungsmanschetten 4 und der Kunststoffmasse 5 gebildeten inneren Querwand im Schutzrohr 3 wird außerhalb des Schutzrohres um das Leitungsrohr 1 herum ein Abstandshalter 7 gelegt, der Längsdurchbrüche besitzt, durch welche später eine Abdichtungsmasse koaxial durchtreten kann. Weiterhin werden um das Leitungsrohr 1 zwei Schaumstoffstreifen 8 mit Abstand voneinander gelegt und z.B. mittels eines KontaktGebenns daran befestigt.
- Sodann wird eine biegsame Platte 6, z.B. eine durchsichtige Polyesterplatte, rohrförmig um den Abstandsring 7 und die Schaumstoffstreifen 8 herumgelegt und mittels eines Spannbandes befestigt. Dabei bildet die biegsame Platte 6 im oberen Bereich einen längs verlaufenden Schlitz 11. Anschließend wird durch diesen Schlitz 11 eine schaumig aushärtende Kunststoffmasse lo zwischen den beiden Schaumstoffstreifen 8 eingefüllt. Hierdurch wird eine weitere, aus den Schaumstoffstreifen 8 und der Kunststoffmasse lo bestehende Querwand gebildet.
- Daraufhin werden um das Schutzrohr 3 in ähnlicher Art und ^leise zwei Schaumstoffstreifen 13 mit Abstand voneinander aufgeklebt und um die rohrförmige Platte 6 werden mit Abstand voneinander Dichtungsmanschetten 14 gelegt. Eine weitere biegsame Platte 12, z.B. eine durchsichtige Polyesterplatte, wird dann um die Schaumst-ofEtreifen 13 und die Dichtungsmanschetten 14 gelegt und mittels zweier Spannbänder 15 zu einem fohrförmigen Gebilde befestigt, wobei auch hier ein oberer Schlitz 18 verbleibt. Anschließend werden die Zwischenräume zwischen den Schaumstoffstreifen 13 und den Dichtungsmanschetten 14 mit einer schaumig aushärtenden Kunststoffmasse 16 bzw. 17 gefüllt. Daraufhin ist die Vorrichtung zum Einbringen der eigentlichen Abdichtungsmasse fertig.
- Zum Einbringen der eigentlichen Abdichtungsmasse wird, wie Figur 2 zeigt, auf den Schlitz 18 der rohrförmigen Platte 12 eine Schaumstoffeinfassung 19 aufgesetzt, in welche die Abdichtun.gsmasse (in der Zeichnung nicht dargestellt) eingegossen wird. Diese Masse fließt dann in den Hohlraum zwischen den Querwänden und den einzelnen Rohrteilen und füllt diese vollständig aus. Dabei gelangt die Abdichtungsmasse auch in den ringförmigen Raum zwischen Leitungsrohr 1 und rohrförmiger Platte 6. Da letztere außerhalb der vorderen Dichtungsmanschette 14 einen -Schlitz hat, kann hier auch eine Entlüftung erfolgen.
- Der Gegenstand der Erfindung bleibt nicht auf das Ausführungs beispiel beschränkt, sondern es sind zahlreiche Anderungen durchführbar, ohne daß der Rahmen der Erfindung überschritten wird. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, die Querwände anders anzuordnen und insbesondere auf die Anordnung biegsamer Platten 6 mit der inneren Querwand zu verzichten und dafür die Dichtungsmanschetten 14 sowie die schaumig aushärtende Kunststoffmasse 17 unmittelbar bis an das Leitungsrohr 1 zu führen weiterhin kann auch anstelle der beiden Schaumstoffstreifen 13 mit dazwischen aushärtender Kunststoffmasse 16 ein Schaumstoffstreifen besserer Güte verwendet werden oder auf den Umfang des Schutzrohres 3 mehrere solcher Schaumstoffstreifen angeordnet werden, zwischen denen die Abdichtungsmasse unmittelbar einbefüllt wird.
Claims (4)
1. Verfahren zum Herstellen von zwei Querwänden zur B#ildung er Füllkammer
für eine Abdichtungsmasse an den Enden eines ode-r mehrere Beitungsrohre umfassenden
Schutzrohres, wobei im Bereich der Querwände je zwei ringförmige Dichtungsmanschetten
mit Abstand voneinander angeordnet werden -#und .der Zwischenraum mit einer schaumig
aushärtenden ICunststoffmasse gefüllt wird nach Patent #.... (Patentanmeldung P
21 13 165.7), dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Schutzrohres (3) eine aus
zwei ringförmigen Dichtungsmanschetten (4) und einer schaumig aushärtenden Kunststoffmasse
(5) bestehende Querwan-d hergestellt wird, außerhalb des Schutzrohres um ein oder
mehrere Leitungsrohre (1) ein Abstandshalter (7) mit Längsdurchbriichen sowie zwei
Schaumstoffstreifen (8) mit Abstand voneinander und um diese eine biegsame Platte
(6) rohrförmig gelegt und der Zwischenraum zwischen den Schaumstoffstreifen (8)
mit einer schaumig aushärtenden Kunststoffmasse (lo) gefüllt wird und daß um das
Schutzrohr zwei weitere Schaumstoffstreifen (13) und über die rohrförmige Platte
(6) zwei Dichtungsmanschetten (14) mit Abstand voneinander angeordnet werden, eine
weitere biegsame Platte (12) um die Schaumstoffstreifen (13) und die Dichtungsmanschetten
(14) rohrförmig gelegt werden und der Zwischenraum zwischen den Schaumstoffstreifen
(13) und den Dichtungsmanschetten (14) mit einer schaumig aushärtenden Kunststoffmasse
(16 bzw. 17) gefüllt wi-rd.
2. Vorrichtung zur Abdichtung an den Enden eines ein oder mehrere
Leitungsrohre umfassenden Schutzrohres, wobei an den Enden des Schutzrohres zur
Bildung einer Füllkammer für eine Abdichtungsmasse mit Abstand voneinander angeordnete
Querwände vorges#ehen sind, die aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten Dichtungsmanschetten
und einer dazwischen eingefüllten, schaumig ausgehärte ten Kunststoffmasse bestehen,
dadurch
gekennzeichnet, da# am nnde des Schutzrohres (3) eine aus zwei Dichtungsmanschetten
(4) und einer schaumig aushärtenden %unststofftqasse (5) bestehende Querwand angeordnet,
außerhalb des Schutzrohres um das oder die Leittmgsrohre (1) eine rohrförmige Platte
(6) unter Zwischenlage eines mit Längsdurcilbrüchen versehenen Abstandshalters (7)
und einer an zwei Schaumstoffstreifen (8) und einer schaumig ausgehärteten ,unststoffmasse
bestehenden Querwand angeordnet ist und eine weitere rohrförmige Platte (12) einerseits
unter Zwischenlage einer aus zwei Schaumstoffstreifen (13) und einer schaumig ausgehärteten
Kunststoffmasse bestehenden querwand am Außenmantel des ichutzrohres und andererseits
unter Zwischenlage einer aus zwei Dichtungsmanschetten (14) und einer schaumig ausgehärteten
Kunststoffmasse (12) bestehenden Querwand gegen den Außenmantel der ersteren rohrförmigen
Platte (6) dicht anliegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten
(6 und 12) aus einem biegbaren Werkstoff bestehen und in ihrer rohrförmigen Lage
obere Längs schlitze (11 bzw. 18) bilden.
4. Vorrichtung nach linspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem
Schlitz (18) der rohrförmigen Platte (12) eine Schaumstoffeinfassung (19) zum Einfüllen
der gießbaren Abdichtungsmasse angeordnet ist.
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|---|---|---|---|
| DE19712164037 DE2164037A1 (de) | 1971-03-18 | 1971-12-19 | Verfahren und vorrichtung zum herstellen von zwei querwaenden zur bildung einer fuellkammer fuer eine abdichtungsmasse an den enden eines ein oder mehrere leitungsrohre umfassenden schutzrohres |
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| DE19712113165 DE2113165A1 (de) | 1971-03-18 | 1971-03-18 | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von zwei Querwaenden zur Bildung einer Fuellkammer fuer eine Abdichtungsmasse an den Enden eines ein oder mehrere Leitungsrohre umfassenden Schutzrohres |
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Publications (1)
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ID=25760820
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