DE2163307A1 - Verfahren zum Betrieb einer Reinigungszentrale sowie Dosieranlage zur Ausübung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Betrieb einer Reinigungszentrale sowie Dosieranlage zur Ausübung des VerfahrensInfo
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Description
Verfahren zum Betrieb einer Reinigungszentrale, sowie Dosieranlage
zur Ausübung des Verfahrens.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren suru Betrieb einer Reinigungszentrale
zur Reinigung oder Desinfizierung von in einem Kreislauf angebrachten Apparaten, z.B. Molkereiahlagen., unter Verwendung
einer Reinigungsflüssigkeit.
Es ist bekannt z.B. in Molkereien Reinigvngcam.aKen einzurichten,
die an die verschiedenen Anlagen der Molkerei für Lagerung, Transport oder Behandlung von Milch und Milchprodukten angeschlossen
worden können.Dekannte Anlagen dieser Art bestehen normalerweise
aus einem oder mehreren Vorratcbehältern fur Reinigungsflüssigkeit
odor pesinfektioncflüssigkelt, den erforderlichen Pumpen
und einem Wärmeaustauscher zur Erwärmung rior Flüssigkeiten, bevor
di&se in die verschiedenen Kreisläufe geleitet werden, vgl. z.B.
die dänische Patentschrift Nr. 100.156, Fig. 3»
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Normalerweise wird eine solche Anlage dergestalt betrieben,
dass man den angeschlossenen Kreislauf zuerst mit einer oder mehreren
Portionen Wasser durchspült, z.B. kaltem Wasser und anschliessend
warmer Wasser, wobei das Spülwasser nicht, zirkuliert,
sondern in einen Acfluss abgeleitet wird, wenn es den Kreislauf durchlaufen hat. Ansehliessend lässt man eine Reinigungsflüssigkeit
oder eine Desinfektionsflüssigkeit eine passende Zeit lang
durch den angeschlossenen Kreislauf zirkulieren. Nach der Behandlung mit der Reinigungsflüssigkeit oder der Desinfektionsflüssigkeit
wird die Anlage wieder mit Wasser gespült, von dem der erste Teil in den Abfluss abgeleitet und der letzte Teil in einen Sammelbehälter
geleitet und später zur Vorspülung in einem anschliessenden
Reinigungsvorgang gebraucht werden kann.
In dieser Verbindung wurde bereits vorgeschlagen den Verbrauch von Relnigungsflüssigkcic oder Desinfektionsflüssigkeit dadurch zu
begrenzen, dass man einem Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeitsvorrat
eine gewisse Flüssigkeitsmenge entnimmt, die danach eine passende Zeit lang in dem der Reinigungszentrale angeschlossenen
Kreislauf zirkuliert wird, wonach diese Portion entweder in den Vorrat zurückgeführt oder z.B. in einen Ablauf abgeführt wird.
Bei der Anwendung eines solchen Verfahrens war es notwendig
einen recht grossen Vorratsbehälter für Reinigungsflüssigkeit oder
DesinfektionsflÜBBigkeit vorzusehen, da die verschiedenen Kreisläufe,
die dem Behälter angeschlossen werden sollen, nicht die gleiche Flüssigkeitsmenge aufnehmen, washalb der Behälter mindestens
eine Flüssigkeitsmenge enthalten musste, die für den grössten
kreislauf ausreicht.
Bei der Anwendung eines Vorratsbehälters für Reinigungsflüssigkeit
oder Desinfektionsflüssigkeit ist es erforderlich, dass frische bzw. regenerierte Reinigungsflüssigkeit oder Desinfektionsflüssigkeit stets eine über dam Erforderlichen liegende Konzentration
hat, teils weil dJt aktiven Stoffe in der Reinigungsflüssigkeit
oder in der Desinfektionsflüssigkeit während des Gebrauchs zersetzt v/erden, und teils weil nicht vermieden werden kann, dass
während der Anwendung eine gewisse Verdünnung der Reinigungsflüssigkeit oder der Desinfektionsflüssigkeit durch Einmischen von Spülwassor
erfolgt. Dies macht eine regelr.iässige Kontrolle der Konzentration
der Reinigungsflüssigkeit oder der Desinfektionsflüssigkeit erforderlich, und dan Aussetzen der Kontrolle kann dazu führen,
dass Reinigungsflüssigkeit oder Desinfektionsflüssigkeit mit zu geringer Konzentration und infolgedessen unzureichender Reinigung
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oder Desinfektion zur Verwendung gelangt.
Zweok der Erfindung ist es die Reinigungs- bzw. Desinfektionsarbeit zu erleichtern und gleichzeitig eine erhöhte Sicherheit dafür
zu erlangen, dass die Arbeit, d.h. die Reinigung bzw. Desinfektion, hinreichend gründlich erfolgt.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass einer Spülflüssigkeit,
die durch den Kreislauf in einem Zeitraum geschickt wird, dessen Länge in Abhängigkeit von der Strömungsgeschwindigkeit
der Spülflüssigkeit im Kreislauf und dem räumlichen Volumen des Kreislaufes festgesetzt wird, ein Reinigungs- bzw. Desinfektionskonzentrat
zugeführt wird. Hierdurch erreicht man, dass die Reinigungsflüssigkeit oder die Desinfektionsflüssigkeit stets die
gewünschte Konzentration aufweist gleichzeitig damit, dass ein oder
mehrere Behälter für Reinigungsflüssigkeit bzw. Desinfektionaflüssigkeit
überflüssig werden. Ausserdem kann der Reinigungs- bzw. Desinfektionsprozess in unmittelbarer Verbindung mit der Vorspülung
und der Nachspülung durchgeführt werden, indem die Spülflüssigkeit
als Träger für "das Konzentrat gebraucht wird.
Das erfindungsgemässe Verfahreneimögllcht eine sehr genaue Dosierung
der erforderlichen Reinigungs- bzw. Desinfektionskonzentratmenge In den betreffenden Kreislauf unter Berücksichtigung
des räumlichen Volumens des Kreislaufes und des Stoffes, der in dem betreffenden Abschnitt ;der Anlage aufbewahrt bzw. behandelt
wurde.
Zur Erreichung einer gleichmässigen Verteilung des Konzentrats
In der Spülflüesigkeit kann das Reinigungs- bzw. Desinfektionskonzentrat
erfindungsgemäss der Spülflüssigkeit während einer Periode zugeführt werden, die derjenigen Zeit entspricht, in
welcher eine gegebene Menge Spülflüssigkeit' mit einer gegebenen
Strömungsgeschwindigkeit den Kreislauf mindestens ein Mal passiert. Zu dem gleichen Zweck kann das Reinigungs- oder Desinfektionskonzent**at
erfindungsgemäss der Spülflüssigkeit über die genannte Periode gleichmässig verteilt zugeführt werden.
Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, die P.lüssigkeitsmenge,
der ein Reinigungs- bzw. Desinfektionskonzentrat zugeführt
wurde, nicht ein einziges Mal, sondern auch mehrere Male durch den Kreislauf 'zu zirkulieren, bevor die Reinigungsflüssigkeit oder
die Desinfoktlonsflüssigkeit aus dem Kreislauf abgeführt wird,
wodurch die Reinigungs- bzw. Desinfektionsarbeit besonders genau den vorliegenden Verhaltnissen angepasst werden kann.
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ORIGINAL.
Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Dosieranlage zur Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens. Die Anlage besteht erfindungsgemäss
aus einer an den Kreislauf angeschlossenen Speisepumpe, deren Saugseite mit einem Reinigungskonzeriitrats- bzw. Desinfektionskon lentratsvorrat verbunden ist, und deren Motor mit einem zeitgeateuerten
Kontakt zur Steuerung der Arbeitszeit der Pumpe sowie mit einer Vorrichtung, vorzugsweise einem astabilen Multivibrator,
der zui? Steuerung des Arbeitsrhytmussesder Pumpe eingerichtet ist,
verbunden ist.
Die Erfindung sei im Folgenden näher unter Hinweis auf die
Zeichnung erläutert.·'
Fig. 1 ze.i.gt '-schematisch ein Beispiel für einsn erfindungsgemässe
Reinigungszentrale mit Dosieranlage,
Fig. 2 schematisch ein Ausführungsbeispiel für die Dosieranlage,
Fig. 3 und 4 Programme zur Steuerung einer ReJjiigungszentra-Ie
mit zwei Dosieranlagen, und
Fig. 5 ein Schema für ein Ausführungsbeispiel für eine in eine
Dosieranlage eingebauten astabilen Multivibrator.
Die in Fig. 1 gezeigte Reinigungszentrale hat eine Ventilbatterie bestehend aus einem Zweiwegeventil a, einem Zweiwegeventil b
und einem*Stoppventil c, einem Ausgleichstank 1 mit Niveaufühlern 2 und 2 und einem Magnetventil d, das entweder durch den Niveaufühler
2 oder durch den Niveaufühler 3 gesteuert werden kann. Das Magnetventil d ist in einem Zuleitungsrohr für kaltes Wasser zum
Ausgleichtank 1 angebracht. Zwei Bodenausläüfe im Ausgleichtank 1
sind durch Rohre 4 und 5 an das Zweiwegeventil b bzw. das Stnppventil
c angeschlossen, und diese Ventile sind durch ein Rohr 6 mit .
der Saugseite einer Zentrifugalpumpe 7 verbunden. Das Zweiwegeventil b ist au3serdem mit einem Zweiwegeventil a verbunden, das
teils in einen Ablauf mündet und teils durch ein Rohr 8 mit einem Wärmeaustauscher e verbunden ist. Die Druckseite der Zentrifugalpumpe
7 ist durch ein Rohr 9 mit dem Zulauf zu dem einen Durchlauf e, eines Wärmeaustauschers e verbunden. Der Ablauf des Durchlaufes
e, ist mit einer Verteilerzentrale f verbunden, die die Reinigungszentrale
an Abschnitte I, II und III z.B. in einer Molkereianlage anschliessen kann. Zwei Dosieranlagen 10 und 11 sind an das
Rohr 9 mittels Kontraventilen IP angeschlossen. Die Dosieranlagen
10 und 11 saugen Reinigungskonzentrit bzw. Desinfektionskonzentrat
aus Vorratsbehältern Ij5 bzw. 14 an. Der Rücklauf zur Rrinigungs-
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zentrale von den Anlagenabschnitten I, II und ill erfolgt durch
ein Rohr I5, das durch eine Zentrifugalpumpe 16 mit dem Zulauf
für einen Durchlauf e~ im Wärmeaustauscher e verDundsn ist. Der
Ablauf vom Durchlauf βρ ist mit dem Rchr 8 verbunden..
Ein dritter Durchlauf e-, im Wärmeaustauscher e ist an seinem
Zulauf mit einer Dampfleitung I7 verbund**»^ die ein ni^nbrangesteuertes
Ventil g enthält, während der Ablauf des Durchlaufes e, mit
einem Wasserabscheider l8 verbunden ist. Das Ventil g wird durch einen Thermostaten 19 gesteuert, der auf dem Ablauf vom Durchlauf
e^ angebracht ist.
Die Ventile a, b, c und die Verteilersentrale f sind mit Hilfe
von Steuerorganen 20 ferngesteuert.
Die Reinigungszentr^le in Fig. 1 wird durch eine nicht gezeigte
Programmautomatik gesteuert.
Zu Beginn der Reinigung eines Anlageabschnittes wird der betreffende
Abschnitt, in dem vorliegenden Beispiel Abschnitt III, durch die Verteilerzentrale f mit der Reinigungszentrale verbunden.
Gleichzeitig wird der Niveaufühler 3 angeschlossen, der das Magnetventil
d öffnet, so dass der Ausgleichtank 1 mit Wasser gefüllt wird.
Das Ventil a wird derart eingestellt, dass es das Rohr 8 mit dem Ablauf verbindet und in Richtung auf das Ventil b geschlossen
ist, und das Ventil c wird geöffnet. Die Pumpe 7 wird inganggesetzt,
und eine passende Zeit danach wird die Pumpe l6 gestartet. Nach einer passenden Durchapülung den Abschnittes mit kaltem Wasser
wird dem Wärmeaustauscher Dampf durch das Rohr 17 und das Ventil g
zugeführt, wobei der Thermostat 19 danach das Spülwasser auf einer
passenden Temperatur halt.
Man kann jetzt vom Niveaufühler J5 auf den Niveaufühler 2 übercchalten
und danach die Venbile a, b und c umsteuern. Handelt es
«ich bei dem zu reinigenden oder zu desinfizierenden Abschnitt um
einen TAgertank oder ein ähnliches Aggregat, dann kanu dieser als
Ausdehnungsbehälter dienen, und das Rohr durch die Zweiwegeventile
a und b mit dem Rohr 6 verbunden werden, und das Ventil c geschlossen
werden. .
Ist der zu reinigende· oder zu desinfizierende Abschnitt ein
RohrleitungsalSschnltt, verbindet man das Rohr 8 durch die Zweiwegeventile
a und b und das Rohr 4 mit dem Ausgleichtank 1, und das
Ventil c wird offen gehalten.
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Anschliessend setze man die Dosieranlage IO in Batrieb, und
gewünschte Rcinigunsskonzcntratmcngc wird in das Spülwasser eingedost,
so dass ir.an eine gleichir.ässige Konzentration in dem ganzen
Kreislauf erhält.
Wenn die Reinigungsflüssigkeit eine passende Zeit zirkuliert hat, wird auf Spülung umgestellt, indem das Ventil a dergestalt eingestellt
wird, dass das Rohr 8 mit dem Ablauf verbunden und das Ventil c offen gehalten wird. Wenn die Reinigungsflüssigkeit herausgespült
ο ist 3 wird die Dosieranlage angeschlossen, und ein Desinfektionskcnzentrat
eine passende Zeit lang, zugeführt. Die Zentrais kann jetzt entweder wie oben bei der Zirkulation einer Reinigungsflüssigkeit
beschrieben eingestellt werden, oder das Desinfektionskonzentrat wird selbigem Spülwasser zugef Jhrr. und zusammen
mit diesem nach Passieren der Anlage in den Ablauf abgeführt«.
"Während des letzten Teiles des"Spülvorganges wird die Dampfzufuhi
. zum Wärmeaustauscher 1 unterbrochen.
Dadurch dass man den Rücklauf zur Zentrale durch Rohr lcj und
die Pumpe 16 in den Durchlauf βρ des Wärmeaustauschers führt, erreicht
man einen Temperaturausgleich, so dass man z.B. beim Umschalten
von warmem auf kaltes Spülwasser plötzlichen Temperaturfall, der das Entstehen von Vakuum in den an die Reinigungszentrale
angeschlossenen Tanks zur Folge haben kann, vermeidet. Weiterhin erreicht man, dass die Wärme von Wasser bzw. Reinigungsflüssigkeit,
die dem Ablauf zugeführt werden soll, auf das Spülwasser oder die Reinigungsflüssigkeit, die in den Kreislauf geschickt werden
soll; übertragen werden kann.
' Fig. 2 zeigt eine erfindungsgemässe Dosieranlage. Die Anlage
hat eine druckluftbetriebene Kolbenpumpe 21, eine Kontaktuhr 22 und einen elektrischen Impulsgeber 25, der die Pumpe 21 mjttels
eines Magnetventils 24 steuert. Die Pumpe 21 ist mit Kontraventilen
25 versehen, und im Anschluss an das Hehr 9 befindet sich ein membrangesteuertes Ventil 26. Die Druckluftzufuhr 2mm Ventil
26 wird durch ein Magnetventil 27 gesteuert. Zwischen dem Magnetventil 27 und dem Membranventil 26 1st ein Drosselventil 28 eingeschaltet,
das dergestalt eingestellt ist, dass ein Sehliessen des Membranventiles. 26 verzögert wird, wenn das Ventil 2/ die Druckluftzufuhr
unterbricht. Ein Rohr 29 dient der Zufuhr von Druckluft
•zur Pump? 21 und dem Membranventil 26. Die Hinweise von 6, 7, 9
und 13 haben die gleicha Bedeutung wie in Fig. 1. Die elektrischen
Verbindungen zwischen den verschiedenen Steuerirganen sind durch
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punktierte.. Linien ancedsutao.
Dip· Dosieranlage wirkt dergestalt, dass die Kontaktuhr 22 auf
diejenige Zeit eingestellt; wird, zu der das betreffende Konzentrat
in das Rohr 9 eingeführt werden soll. Mittels der Uhr wird der Impulsgeber
23, dessen Geschwindigkeit mitteis einer Reguliervorrichtung
JSO im voraus auf den gewünschten ArT.eits-Tihythmus für die Pumpe
21 eingestellt ist, unter Strom gesetzt. Gleichzeitig Wird das Magnetventil 27 und damit das Ventil 26 geöffnet. Die Impulse von
der Vorrichtung 23 öffnen und schliessen das Magnptventil 21I, und
die Pumpe 21 bewegt sich im Takt hiermit und pumDt Konzentrat, im vorliegenden Beispiel Reinigungskonzehtrat, von dem Vorratsbehälter
3 3 in das Rohr 9. .
Wenn die Kontaktuhr 22 den Strom dann wieder unterbricht, wird
der Impulsgeber 23 gestoppt, und die Ventile 27 und 26 schliessen. Das Drosselventil 28 ist dergestalt eingestellt, dass ein Schliessen
des Ventiles 26 um so viel verzögert wird, dass der kolben in der .
Pumpe seine unterste Stellung einnehmen kann, und dass verhindert
wird, dass in den Konzentratrohren ein Ueberdruck gegenüber dem Rohr 9 besteht.
Die Steuerorgane 22 und 23 in Fig. 2 sind zur Verdeutlichung der Erläuterung der Arbeitsweise der Dosieranlage in sehr vereinfachter
Form gezeigt. In der Praxis kann man an Stelle des Impulsgeber? 23 z.B. einen astabilen Multivibrator wie in Fig. 5 gezeigti Die
Spannung für den Multivibrator wird dadurch erzeugt, dass man eine Wechselspannung von 24 V in einem Brückengleichrichter E gleichrichtet.
. Diese Spannung wird mittels eines Elektrolytkondensators Cl ausgeglättet.
Hierdurch ergibt sich eine Gleichspannung von etwa 35 V.
Diese Gleichspannung schickt einen Strom durch den Widerstand
fll und eine Diode Dl zu einem Elektrolytkondensator C2, wodurch
dieser eine Spannung über sich erhält, die langsam auf 35 V steigt.
Der Kondensator C2 ist mit der Base für den einen von zwei Transistoren TRl und TR2 verbunden, die als Emitterfolger gekoppelt
sind, dergestalt dass sich die Spannung über C2 über einem Relais RE wiederfindet, dessen. Spule mit dem Emitter des anderen über TR2
verbunden ist.
Wenn die*Spannung über dem Kondensator C2 die Ansprechspannung des
Relais erreicht, spricht dieses an.
Hierdurch wird Indessen die Aufladung des Kondensators C2 unterbrochen,
indium der eine Kontakt RKL des Relais RE einen Kurz-
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Schluss über die Diode Dl und den Kondensator C2 bildet, und statt
dessen wird jetzt der Kondensator C2 durch Widerstände R2 und R3
gegen O Volt via den Kontakt REl des Relais entladen.
Wenn die Spannung über dem Kondensator C2 auf die rallspannur.g·
des Relais gefallen lot, wercien die Kontakte wieder frei gegeben.
Jetzt kann der ursprüngliche Ladestrom durch Rl wieder laufen, und
das Spiel beginnt von vorn. Die Komponenten, die in das in Fig. 5 gezeigte Schema eingehen, und die oben genannt-wurden, können z.B.
. folgende Werte bzw. Typenbezeichnungen haben:
Kori'poneiit Wert/Type
E VARO VS 247
Cl 100 μ¥/β^ν
C2 400 μΡ/64ν
Rl 22 kolim
R2 10 kohm, variabel
RjJ ,. · 3,3 kohm
R4 1,0 kohm
' TRl MPS Ü03
TR2 2N 2055
Aus Fig. 5 ist ersichtlich, dass den Entladungswiderstand R2
regulieren kann, wodurch den Impulsabstand variieren kann. Rl ist dahingegen ein fester Widerstand, das· bedeutet, dass die Impulsdauer
konstant ist.
Das erfindungsgemasse Verfahren und die erfindungsgemasse Dosieranlage
eignen sich besonders zur Verwendung bei Reinigungszentralen, die durch einen Programmautomaten gesteuert werden , in den
man Programme für die Reinigung der verschiedenen Abschnitte der Anlage eingeben kann. In Fig. 3 und 4 sind zwei verschiedene Programme
für die Steuerung der in Fig. 1 gezeigten Reinigungszentrale gezeigt. Es wurde vorausgesetzt, dass die Pumpen 7 und 16 der
Zentrale eine Leistung von 150 Liter pro Minute haben.
Das in Fig. 3 gezeigte Programm setzt voraus, dass die zirkulierenden
Flüssigkeitsmengen während der Reinigung des betreffenden Anlageab3chnittes 300 Liter beträgt, und dass in dem Kreislauf
ein Tank vorhanden int.. Aus Pig. 3 ist ersichtlich, dass die Pum- ·
pe 7 9 Minuten und 40 Sekunden lang arbeitet, und die Pumpe 16
10 Minuten langi Der Grund dafür, dass die Pumpe IG 20 Sekunden
länger ills rl1 e Pumpe 7 arbfeilen sei], ist die Sicherung eine»' vrlli
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BAD ORIGSNAi-
ständigen Entleerung des in dem Anlagenabsonnittes vorhandenen Tank:>
In den beiden ersten Minuten wir-u der Arr'«£,enab.v.:hnLtt mil- kaJ ί."π
Wasser durchspült, und während dieser Arbeit steht das Ventil a in
Ruhestellung, ohne- Beeinflussung des Steuerungsorgan^s, wodurch
Flüssigkeit vom ilohf. B ir den Ablauf geschickt wird. Das Ventil b
steht während der gesamten Arbeit in Ruhestellung, wodurch de** Zulauf
zum Rohr 4 und die Verbindung"vom Ventil a zum Rohr 6 gesperrt
ist. Das Ventil ο wird die ersten zwei Minuten vom Steuerorgan beeinflusst, wodurch es geöffnet wird, so dass Wasser vom Ausgleich tank
1 in das Rohr 6 einlaufen kann. Die ersten zwei Munuten ist
das Dampfventil g geschlossen. Während der gesamten Operation
ist der Niveaufühler "5 angeschlossen. Mit der beschriebenen Einstellung
der Ventile etc» wird kaltes Wasser aus dem Ausgleichstank
1 durch den Anlagenabschnitt und zum Ablauf hin geführt'.
Nach 2 Minuten wird das Steuerungsorgan für Ventil a in Punktion
gesetzt t dergestalt dass eine Verbindung zwischen den Rohren
8 und 6 geschaffen wird. Gleichzeitig wird das Steuerorgan für das Ventil c abgeschaltet, und dieses geht in Ruhestellung und sperrt
die Verbindung zwischen dem Ausgloiehtank 1 und dem Rohr 6» Jetzt
zirkulieren wie oben genannt 300 Liter Flübsigk©it in einem geschlosnenen
Kreislauf, und gleichzeitig mit der Oeffnung des Dampfventiles
g, wodurch die Flüssigkeit im Wärmeaustauscher e erwärmt wird, wird die Dosierpumpe 10 Ingas4g gesetst«, um eine gleichmassige Konzentration
in der Reinigungsflüssigkeit zn erreichen,, muss die Dosierpumpe
2&J a 2-Minuten arbeiten, wonach sie stillgesetzt wird,
und die Reinigungsflüssigkeit zirkuliert 7 Minuten lang nach dem Start, wonach das Ventil a in Ruhestellung gesetzt und die Reinigungsflüssigkeit dem Ablauf angeleitet wird. Gleichzeitig wird das
Ventil c geöffnet und das Dampfventil g geschlossen« 1K) Sekunden
später wird die Dosierpumpe 11 inganggesetzt, dergestalt dass Desinfektionskonzentrat
1 Minute lang zugesetzt wlrcL Die Operation
wird nach 10 Minuten beendet.
Fig. 4 zeigt ein Programm für die Reinigung eines Änlagenabschnittes,
der ausschliesslieh aus Rohrleitungen gebildet wird.
Die zli&Luierende Fiüssi&fceitsraenge sei i^>0 Liter» Die Pumpe 7
arbeitet, und das Ventil o'ist während der.-ganzen .Qperatidti ge»
öffnet. Der Niveaufühler ? wird fi M'nuten und k0 Sekunden lang
angeschlossen, wonach auf den Niveaufühler 3 umgesnh<et wird.
Wie in Verbindung mit Fig. 3 «rlHutert wird das System erst 2 Mi»
nuten lang mit kaltem V/?tsfser durchspült, das in do η Ablauf abgeleitet wird, wonach die Stsuerungsorgano für die Ventil© a und b
diese umsteuern dergestalt, dass das Rohr 8 mit dem Ausgleichtank
1 üüi'fih das RöliL' 4 verbunden wird gleichzeitig damit, da-ss uüo
Dampfventil g geüffnet wird. Während dieses Operationsabschni.ttes
sol >. die Dosierpumpe 10 y^r = 1 Minute arbeiten. 6 M5nuten nach
dem Start wird der B:n eh.spülVorgang mit Reinigungsflüssigkeit unterbrochen,
und die Nachspülung und Desinfektion wird durchgeführt
wie in Verbindung mit Pig. 5 erläutert.
In dein in Fig. 1J- behandelten Anlagenabschnitt befindet sich
kein Tank, der als Aüsgieiehbehälter dienen könnte. Es war deshalb
erforderlich den Ausgleichtank 1 in den. Kreislauf einzuschalten.
Zu* Verminderung der Reinigungs flüssige J tsmenge wurde der
Niveaufühler 2 in Funktion gesetzt, so dass der Flüssigkeitsspiegel
im Ausgleichtank niedrig gehalten wurde. Es war nicht erforderlich die Pumpe 16 zu sparten, da die Verbindung vom Druckstut
zen der Pumpe 7 zum Ausgleichtank 1 4n dem beschriebenen Fall eine
ununterbrochene Rohrleitung war.
In den in Pig. 3 und 4 behandelten Beispielen ist die Steuerung
des Arbeitsrhythmussos der Dosierpumpe rieht erwähnt. .Bei
Verwendung des gleichen.Reinigungskonzentrates und im wesentlichen
gleichem Verunreinigungsgrad in den verschiedenen Anlagenabschnitien
genügt es den Rhythmus der Dosierpumpe ein für alle Mal einzustellen
und dessen Arbeitszeit zu bestimmen, εο dass er mit der Umlaufzeit
der Flüssigkeit in dem betreffenden Anlagenabschnitt zusammenpasst. Man kann indessen eine Steuerung des Arbeitsrhythmus sea der
Dosierpumpe auch in den Programmautomaten mit aufnehmen, sodass man
z.B. zwischen zwei verschiedenen Geschwindigkeiten während der Pr.o-'
granulierung einer Reinigungsoperation wählen kann.
In den beschriebenen Beispielen erfolgt £eine Zirkulation der
Desinfektionsflüssigkeit, sondern das Konzentrat wird kurs nach
dem Beginn der Nachsptflung zugeführt und läuft durch das System zum Ablauf. Es ist indessen nichts in liege die Dssixifsktionsflüssigktit
auf gleiche Weise wie die Reinigungsflüssigkeit zirkulieren
zu lassen. In der Regel wird es Indessen ausreichend sein eine passend kräftige Desinfektionsflüssigkeit den Kreislauf in
Verbindung mit der Naehspülung durchlaufen zu lassen. Man kann
eventuell die Desinfektiorisflüssigkeit über eine längere Periods
zuführen, wenn ein Anlagcnab3chni tt Lagortanks hat, v/o grosse
Flachen mit Desinfektionsmittel behandelt worden sollen.
Die in Flg. 3 und U gezeigten Programme lassen sich unmittelbar
ciuf eine Kontaktwalze überführen.
209829/003S ^0omqwal
Claims (1)
- PatentansprücheVerfahren zum Betrieb einer Reinif-ungszentrale zur Rein! Rung oder Desinfiziei-ung von in einem Kreislauf angebrachten Apparaten, z.B. einer MolkereiarT.age, unter Verwendung einer Reinigungsflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass einer Spülflüssigkeit, die durch den Kreislauf geführt viird in elr^r Periode, deren Lange in ab hängigkeit von der Strömungsgeschwindigkeit der SpüJflüssigkeit im Kreislauf und dem räumlichen Volumen des Kreislaufes festgesetzt ein Reinigüngs- öder'De3infektiohskbnztntrat "zügeführt"2. Verfahren geraäf>s Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dast. das Reinigüngs- od^r Decinfektionskonzentrat der Spülflüssigkeit in einer Periode zugeführt »iird, die derjenigen -Zeit, entspricht, öle eine gegebene Spülfiüssigkeitsmenge mit einer gegebenen Flüsoigkeitsgeschwindigkeit braucht um den Kreislauf jedenfalls ein Mal zu passieren.5. Verfahren gemäss Anspruch 1 oder 2, dadurch gekcnnzei ehret, dass das Reinigüngs- oder Desinfektionskonzentrat der Spülflüssigkeit gleichmässig verteilt über die genannte Periode zugeführt wird,ke Verfahren gemäss einem jeden der vorhergehenden Ansprüche,· dadurchggekennzelchnct, das? diejenige Flüssigkeitsmenge, der das -Re i· nigungs- oder Desinfektionfk^nz-intrat zugeführt wurde, mehrere Male durch den Kreislauf zirkuliert wird.5. Dosieranlage zur Druehführung des Verfahrens gemäss einem jeden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer an den Kreislauf angeschlossenen Speisepumpe besteht, die an ihrer Saugseite mi*; einem Vorrat für Reinigungskonzentrat oder Desinfektionskonzentrat verbunden ist, und deren Motor mit einem zeitgesteuerten Kontakt zur Steuerung der Arbeitszeit der Pumpe und mit einer Vorrichtung zur Steuerung der ArbeitsrhythmusserT der Pumpe verbunden ist.6. DosieranTage gemHss Anspruch 5> dadurch gekennzeichnet, dass .die Vorrichtung zur Steuerung des /^r-DeItE.hythmusses der Pumpe efn astabiler Multivibrator ist.Der Patentanwalt BAD ORlGiNAL209329/0035
Applications Claiming Priority (1)
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| DK653870A DK125301B (da) | 1970-12-23 | 1970-12-23 | Fremgangsmåde ved drift af en rensecentral, og doseranlæg til udførelse af fremgangsmåden. |
Publications (1)
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