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DE2163211A1 - Zeilenende-Steueranordnung - Google Patents

Zeilenende-Steueranordnung

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Publication number
DE2163211A1
DE2163211A1 DE19712163211 DE2163211A DE2163211A1 DE 2163211 A1 DE2163211 A1 DE 2163211A1 DE 19712163211 DE19712163211 DE 19712163211 DE 2163211 A DE2163211 A DE 2163211A DE 2163211 A1 DE2163211 A1 DE 2163211A1
Authority
DE
Germany
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line
counter
register
control signal
value
Prior art date
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Application number
DE19712163211
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English (en)
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DE2163211C2 (de
Inventor
David A. Austin Tex. Bishop (V.StA.)
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International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
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Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE2163211A1 publication Critical patent/DE2163211A1/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/44Typewriters or selective printing mechanisms having dual functions or combined with, or coupled to, apparatus performing other functions
    • B41J3/50Mechanisms producing characters by printing and also producing a record by other means, e.g. printer combined with RFID writer
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B27/00Control, indicating, or safety devices or systems for composing machines of various kinds or types
    • B41B27/28Control, indicating, or safety devices for individual operations or machine elements
    • B41B27/32Control, indicating, or safety devices for individual operations or machine elements for line-justification operations
    • B41B27/36Control, indicating, or safety devices for individual operations or machine elements for line-justification operations using electronic devices

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  • Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)
  • Record Information Processing For Printing (AREA)
  • Character Input (AREA)
  • Document Processing Apparatus (AREA)

Description

Aktenzeichen der Anmelderin: Docket AT 970 006
Z eilenende-Steueranordnung
Die Erfindung betrifft eine Zeilenende-Steueranordnung für Druckeinrichtungen, mit einstellbarer Breite der rechten Randzone.
Will man einen Text, der auf einem Speichermedium, z.B. Lochstreifen oder Magnetband, aufgezeichnet ist, von einer automatischen Schreibmaschine oder einer sonstigen Druckvorrichtung schreiben lassen oder zur Drucksatzherstellung verwenden, so muß laufend entschieden werden, ob eine Zeile beendet werden und ein Trägerrücklauf erfolgen soll.
Es sind schon Einrichtungen bekannt geworden, bei denen der Beginn einer rechten Randzone festgelegt werden kann. Nach überschreiten dieses Wertes wird beim nächsten erscheinenden
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Wortzwischeiiraumxcichen automatisch die Zeile beendet und der Typenträger (bzw. Papierwagen) zurückbewegt. Hierbei ist keino maximale Zeilcnlängv festgelegt, so dass durch Auftreten langer Wörter ein ziemlich ungleichmässiger rechter Rand entstehen kann.
Bei anderen bekannten Einrichtungen kann sowohl der Beginn wie auch das Ende der rechten Randzone eingestellt werden. Erscheint
W nach Erreichen des Anfanges der Randzone ein Wortzwischenraumzeichen , so bewirkt dies wie oben beschrieben die Beendigung der Zeile durch Trägerrücklauf. Wenn aber kein Wortzwischenraum ■ vox' Erreichen des Endes der Randzone, also vor dein Erreichen der maximalen Zeilenlänge, erscheint, so wird der Schreibvorgang angehalten und ein Signal abgegeben, sodasseine Bedienungsperson' entscheiden kann, ob und wie das zuletzt gelesene Wort getrennt werden soll, damit das Zeilenmass nicht überschritten wird. Mit
™ solchen Einrichtungen ist also kein automatischer Betrieb möglich.
Es ist zwar auch schon vorgeschlagen worden, die eben beschriebenen Einrichtungen zu ergänzen durch Anordnungen zur . ." automatischen Silbentrennung innerhalb der Randzone. Hierzu müssen aber entweder gleich beim Aufzeichnen Indikatorzeichen
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für Silbengrenzen mit eingegeben werden, was sehr umständlich ist, oder aber die Anlage wird aus κ erst aufwendig und kompliziert.
Einrichtungen zum Erzielen eines absolut gleichinässigen rechten Randes sind schon lange bekannt. Mit solchen Einrichtungen können zwar die Zeilen ausgeschlossen werden ; das Textende einer Zeile muss aber vorher festgelegt werden, entweder durch eine der oben beschriebenen automatischen bzw. halbautomatischen Einrichtungen, oder dadurch, dass bereits beim Aufzeichnen bzw. Eingeben des Textes Steuerzeichen verwendet werden, welche die Zeilengrenzen fest angeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steueranordnung anzugeben, mit der es· möglich ist, einen fortlaufend aufgezeichneten Text, bei dem keine besonderen Steuerzeichen für Zeilen- oder Silbengrenzen angegeben sind, automatisch so auszudrucken, dass die Zeilenenden in eine wählbare Randzone fallen. Die maximale Zeilenlänge und die Breite der Randzone sollen also beliebig einstellbar sein ; durch einen Ausschliessungsvorgang soll es möglich sein, das Zeilenende in die Randzone zu verschieben, wenn dies nötig ist. *
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Gegenstand der Erfindung ist eine Zeilenende-Steueranordnung für Druckeinrichtungen, mit einstellbarer Breite der rechten Handzone, die gekennzeichnet ist durch a} einen ersten Zähler zur Akkumulation eines laufenden
Zählwertes, welcher der Anzahl Schritt einheit en der von einem Eingabemedium für die betreffende Zeile jeweils gelesenen Zeichen entspricht ;
b) einen zweiten Zähler zur Aufnahme des laufenden Zählwertes aus dem ersten Zähler, wenn ein Wortzwischenraumzeichen gelesen wurde ;
c) ein erstes Register zur Aufnahme eines Wertes, der als Zeilenlänge die maximale Anzahl von Schritteinheiten für eine Zeile angibt ;
d) einen ersten Vergleicher zum Vergleich des laufenden Zählwertes im ersten Zähler mit der Zeilenlänge im ersten Register und zur Abgabe eines ersten Steuersignals, wenn der laufende Zählwert grosser als die Zeilenlänge ist ; sowie
e) eine Einrichtung zur Feststellung, ob die durch den Inhalt des zweiten Zählers bezeichnete Position des zuletzt gelesenen Wortzwischenraumzeichens nicht vor der gewählten rechten Randzone liegt und zur Abgabe eines zweiten Steuersignals, wenn diese Bedingung soAvie das erste Steuersignal vorliegen.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird anschliessend näher beschrieben. Es zeigen :
Fig. 1 ein Blockschaltbild der Zeilenende-Steueranordnung ;
Fig. 2 ein Textbeispiel, bei'dem ein einziger'Zwischenraum
in die Randzone fällt und das den rechten Rand überschreitende Wort in die nächste Druckzeile verschoben wird ;
Fig. 3 ein Textbeispiel, bei dem zwei Zwischenräume in die
Randzone fallen und das dem zweiten Zwischenraum folgende Wort in die nächste Druckzeile verschoben wird ;
Fig. 4 ein Textbeispiel, bei dem ein Zwischenraum genau auf
den rechten Rand trifft ;
Fig. 5 " ein Textbeispiel, bei dein ein Wort die ganze Randzone überspannt und bei dem wegen Verschiebung dieses Wortes in die nächste Druckzeile ein Ausschliessungs-"Vorgang für den übrigen Text erfolgt.
In Fig. 1 sind die für die Erfindung wesentlichen Bestandteile der Zeilenende-Steueranordnung in Blockform dargestellt. Die Zählsignalleitung 1 überträgt vom Leser her Signale, die Zahlenwerte darstellen. Diese Zahlenwerte entsprechen bei Benutzung
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einer Druckvorrichtung mit Praportionalabstand der Zeichen der Breite, d. h. der El e in enta rs ch ritt -Anzahl der aus dem Medium gelesenen Schriftzeichen und Zwischenräume. Wenn der Proportionalabstand nicht verwendet wird, entspi-icht. die Summe der Zahlenwerte der Anzahl der gelesenen Zeichen (Schriftzeichen bzw. Zwischenräume). Die-Zählsignale stellen die Eingabewerte für einen laufenden Zähler. 2 dar, der am Anfang einer jeden Zeile durch Anlegen des Trägerrücklaufsignals (TR) an die Leitungen 31 und 30, oder durch ein Startsignal beim Einschalten des Eingabelesers auf Null gesetzt wird. Der Inhalt des laufenden Zählers 2 wird über die Leitung an eine Torschaltung 5 geleitet. Das.Steuersignal zur Torschaltung kommt über die Leitung 3. Die Leitung 3 führt jedesmal ein Signal, wenn ein Zwischenraumzeichen (Leerstelle zwischen zwei Wörtern) vom Eingabemedium gelesen wird, und dieses Signal wird auch über die Leitung 46 auf das UND-Glied 45 geleitet. Das resultiert in der Addition einer Zähleinheit zu der Zahl im Zwischenraum-
Zähler 47, sofern eine Anzeige dafür, dass das Zeilenmass nicht überlaufen wurde, als Signal auf der Leitung 44 vorliegt. Somit wird jedesmal, wenn ein Zwischenraumzeichen gelesen wird, der Inhalt des Zählers 2 (der gleich der Anzahl bzw. der Gesamtbreite der bis dahin vom linken Rand an gelesenen Zeichen ist), auf die
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Leitungen ü und 7 zur Torschaltung 9 bzw. zur Vergleichen einheit 8 geleitet. Der andere Eingang zur Vergleichereinheit -8 kommt über die Leitung 25 vom Zeilenlängenregister Das Zeilenlängenregister enthält eine Zahl, die vom Benutzer am Anfang der Druckoperation gewählt wird und der gewünschten Zeilenlänge entspricht. Ausserdem wählt der Benutzer einen Wert für die Zonenbreite am rechten Rand der-Zeilen, und dieser Wert wird im Register 23 gespeichert ; sowie eine Zahl für die Mindestbreite des Zwischenraumes zwischen zwei Wörtern, gemessen in Schritteinheiten. Dieser Wert wird im Register 60 gespeichert.
In der V ergleiche reinheit 8 wird der Inhalt des laufenden Zählers mit der im Register 22 gespeicherten Zeilenlänge verglichen. Wenn der Inhalt des laufenden Zählers 2 gleich gross wie oder kleiner als die gewählte Zeilenlänge ist, bedeutet das, dass der rechte Rand noch nicht überschritten würde. Die Leitung 10 wird erregt und der Inhalt des Zählers 2, der übei· die Leitung 6 an die Torschaltung 9 angelegt wurde, über die Leitung 11 durch die ODER-Schaltung 42 und über die Leitung 43 in den Zähler 12 übertragen und gespeichert. Dieses Register speichert somit den Inhalt des Zählers 2, welcher die Stelle bezeichnet, die dem
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zu]('l/t gelesenen Zwischenraum entspricht. Dieser Wert wild über die Leitung 13 an die Torschaltung 14 geleitet, welche ihr Steuer-Eingangssignal über die Leitung 15 von der Vergleichereinheit 8 empfängt.
Die Leitung 15 wird erregt, wenn der Inhalt des Zählers 2 grosser ist als die gewählte Zeilenlänge. Das bedeutet, dass der ι echte Rand überlaufen würde. Wenn der Zeilenlängen-Wert überschritten wurde, wird der Inhalt des Zählers 12 über die W Torschaltung 14 und die Leitung 16 in die Vergleichereinheit 17
geleitet. Die Vergleichereinheit 17 empfängt ihr anderes Eingangssignal über die Leitung 20 von einer Differenzwert-Halteschaltung 21, . die am Anfang mit einer Zahl geladen wurde, welche der Zeilenlänge abzüglich der Zonenbreite entspricht.
Dieser Differenzwert entspricht der linken Grenze (dem Anfang) der Handzone. Das Laden der Schaltung 21 erfolgt durch ein Start- W signal oder dadurch, dass das Trägerrücklaufsignal die Leitung
erregt. Wenn das Signal auf der Leitung 29 aktiv ist, werden der Inhalt des Zeilenlängenregisters 22 über die Leitung 24 und
des Zonenbreitenregisters 23 über die Leitung 27 an die Torschaltung 26 und über die Leitung 28 an die Schaltung 21 geleitet. Wenn beim Vergleich in der Vergleichcreinheit 17 der Inhalt
BAo <*«*»■
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des Zählej-.s 12, welcher der Stelle entspricht, an der das letzte; Zu i.schenraumzeiehen auftrat, als grosser ermittelt wird al:··· der Tnhalt der Differenzwort·-Halteschaltung 21, der der linken Grenze (dem Anfang) der Randzone entspricht, wird die Leitung 18 erregt und diese Bedingung an einen ZejlenausschlUK.srechner 58 signalisiert. In diesem Fall wird kein Ausschluss benötigt , und ein Trägerrücklauf erfolgt an der Stelle des letzten Wort-Zwischenraums. (Fig.. 2, 3, 4).
Wenn jedoch beim Vergleich in der Vergleichereinheit 17 festgestellt wird, dass der.Inhalt des Zählers 12 kleiner als der Inhalt der Differenz-Halteschaltung 21 ist, wird die Leitung erregt. In diesem Fall wird die im Register 23 gespeicherte Zonenbreite über die Leitung 51 an die Torschaltung 52 und von da an das Ausschluss-Akkumulator-Register 54 über die Leitung übertragen. Das durch ein Startsignal oder ein Trägerrücklaufsignal gelöschte Ausschluss-Akkumulator-Register 54 wird zum Speichern von Mehrfachen des im Register 23 gespeicherten Zonenwertes benutzt. Wenn der letzte Zwischenraum nicht in die Randzone fallen würde, wird die Zeile schrittweise verlängert, und zwar in Inkrementen, die der Zonenbreite entsprechen, bis der letzte Zwischenraum (später das Ende der betreffenden Zeile)
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in die Randzone gelangt (Fig. 5). Die Summe der benötigten Inkreinente wird im Register 54 akkumuliert, um sie später als Ausschluss auf die vorhandenen Zwischenräume (aussei* dem letzten) vorteilen zu können. Das Wievielfache der Zonenbreite im Register 54 gespeichert wird, hängt davon ab, wie wie oft noch ein Signal auf der Leitung 19 erscheint und anzeig:, dass der Inhalt des Zählers 12, welcher der Stelle entspricht, an der das letzte Zwischenraumzeichen auftrat, grosser ist als der Inhalt der Differenzwert-IIalteschaltung 21. Das heisst, das Vielfache hängt davon ab, wie oft der Inhalt des Registers über die Leitung 51 an die Torschaltung 52 und über die Leitungen 53 und 41 durch die ODER-Schaltung 42 und über die Leitung"43 an den Zähler 12 geleitet werden muss, bis der darin befindliche Wert grosser ist als der Inhalt der Einheit 21, so dass schliesslich die Leitung 18 erregt wird. Es hängt also λτοπχ Ergebnis jedes Vergleichs ab, den die Vergleichereinheit 17 vornimmt, ob die Zonenbreite im Zähler 12 sowie im Register 54 zum bereits gespeicherten Wert akkumuliert wird. Für einen jeden derartigen Vergleich wird das Ausgangs signal des Zählers 12 auf die Leitung und zur Torschaltung 14 und über die Leitung 16 zur Vergleichereinheit 17 geleitet. Das Steuersignal für die Torschaltung 14 kommt über die Leitung 15 von der Vergleichereinheit 8, wenn der Inhalt des Zählers 2 grosser ist als der Inhalt des Registers 22.
BAD ORIGIN*· ATO-70-QOe
Wenn die Leitung 18 erregt wird, errechnet dor Zeilenausschlussrechner 58, wolcher das im Register 54 gespeicherte Vielfache der Zonenbreite (welches zum Au.sschlicssen der Zeile auf die Zwischenräume verteilt werden soll) über die Leitung und andere Eingangswerte (Anzahl der Zwischenräume/Minimale Zwischenraum-Breite) über die Leitungen 50 und Gl empfängt, die erforderliche Breite der Wortzwischenräume zur Herbeiführung eines angenäherten Zeilenausschlusses. Zum angenäherten Zeilenausschluss kommt man, wenn man nur verlangt, dass das Zeilenende (also der letzte ZR) in der Randzone liegt,' und nicht unbedingt genau auf der rechten Randeinstellung. Diese zwei Lösungen werden aber identisch, wenn die Zonenbreite gleich einer Schritteinheit ist, was zu einem genauen (vollständigen) Ausschluss aller Zeilen führt. Die Unebenheit des rechten Randes der geschriebenen Seite ist umso grosser, je breiter die Randzone ist ; das Ergebnis ist ein nur angenäherter Ausschluss einiger Zeilen. >
Die beim Druck zuverwendende Zwischenraumbreite wird errechnet aus der Minimal-Zwischenraumbreite, gemessen in Schritteinheiten und gespeichert im Register 60, die über die Leitung 61 an den Ausschlussrechner geleitet wird, und aus
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dem im Register 54 akkumulierten Wert, dividiert durcli die imZRrZäh]er 47 enthaltene Anzahl der Zwischenräume minus eins.
Wie bei anderen Zeilenaussehlusssystemcn wird ein evtl. verbleibender Rest gleichmässig auf die Zwischenräume verteilt, die am nächsten beim linken Randanschlag liegen.
Wenn so viele Zeichen gelesen sind, dass vom letzten Wort die gewählte Zeilenlänge überschritten würde, führt die Ausgangsleitung 15 der Vergleichereinheit 8 ein Signal. Ein automatischer Trägerrücklauf erfolgt dann beim Drucken anstelle des Zwischenraums , der unmittelbar vor dem Wort steht, welches die gewählte Zeilenlänge überläuft. Wenn also in der Randzone mehrere Zwischenraum-Zeichen vorkommen (z. B. wegen kurzer Wörter oder wegen einer grossen Zonenbreite), dann ist der Zwischenraum, an dessen Stelle der Trägerrücklauf erfolgt, der am ™ weitesten rechts innerhalb der gewählten Zeilenlänge liegende.
Zu diesem Zweck wird der laufende Zählwert aus dem Zähler jedesmal in einem Zähler 12 gespeichert, wenn ein Zwischenraumzeichen auftritt, (aber nur vor Uebersch reiten des Zeilenlängen-Wertes).
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Ein auf der Leitung 18 erscheinendes Signal wird über die Leitung 36 auch der Torschaltung 38 zugeführt, welche ihre anderen Eingangs signale über die Leitungen 13 und 35 vom Zähler 12 erhält und die Stelle des Trägerrücklaufs über die Leitung 37 an den Leser so überträgt, dass dieser am richtigen Punkt (Anfang der nächsten Zeile) wieder zu lesen beginnt.
Es wird also nach folgenden Regeln vorgegangen :
1. Nichts unternehmen, bis die gewählte Zeilenlänge überschritten wird.
2. Trägerrücklauf am Punkt des letzten Zwischenraums :
a) wenn dieser ohnehin in der Randzone liegt ; oder
b) nachdem er durch Verbreiterung und Anpassung der vorhandenen Zwischenräume bis in die Randzone verschoben
wurde.
Zum besseren Verständnis der in Fig. 1 gezeigten Anordnung wird auf die übrigen Figuren verwiesen.
In Fig. 2 ist die Eingabezeile mit einem in der Rand zone zwischen den Wörtern C und D auftretenden Leerzeichen gezeigt, wobei das Wort D die gewählte Zeilenlänge überschreitet. Bei Verarbeitung
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dieser Eingabezeile durch die vorliegende Anordnung tritt ein Trägerrücklaul" statt des Zwischenraums hinter dem Wort C auf, und das Wort D wird dann in die folgende Zeile gesetzt.
In Fig. 3 ist der Fall gezeigt, in dem mehrere Zwischenraumzeichen in der Randzone auftreten. Wie an der Ausgabezeile (rechte Hälfte der Fig. 3) zu sehen ist, veranlasst die Anordnung nicht automatisch einen Trägerrücklauf für den ersten Zwischenraum, der in die Randzone fällt, also hinter dem Wort C, sondern erst nach dem Wort D, weil dieser Zwischenraum am dichtesten am gewählten rechten Rand liegt. Das Wort E in Fig. 3 wird dann in die nächste Zeile verschoben.
In Fig. 4 ist der Fall gezeigt, in welchem gegen Ende der Zeile ein relativ langes Wort eingegeben wird und mit dem Zwischenraum hinter diesem langen Wort gerade die Zeilenlänge überschritten wird.
In diesem Fall wird darstellungsgemäss das Wort C gedruckt, wie es eingegeben wurde.
In Fig. 5 ist der Fall gezeigt, in welchem ein Wort die Randzone vollständig überspannt. Hier wird ein Vielfaches der Zonenbreite
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(in diesem Fall allerdings gerade nur eine Zonenbreite) zur Summe der minimalbreilen Zwischenräume in Schritteinheitcn addiert und die Gesamtzahl dann auf die Zwischenräume zwischen den Wörtern verteilt, wodurch der letzte Zwischenraum in dieRand/.one verschoben wird. Im Zusammenhang mit den in den Fig. 2, 3 und 4 gezeigten Ausgabezeilen wird darauf hingewiesen, dass die gedruckten Zwischenräume nur die vom Benutzer festgelegte Mindestbreite aufweisen. Lediglich in Fig. 5 musste die Breite der Zwischenräume vergrössert werden, damit das letzte Wort der Druckzeile in der Randzone endet.
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Claims (6)

  1. - 16 -
    PATENTANSPRÜCHE
    lJ Zeilenende-Steueranordnung für Druckeinrichtungen, mit einstellbarer Breite der rechten Randzone, gekennzeichnet durch
    a) einen ersten Zähler (2) zur Akkumulation eines laufenden Zählwertes, welcher der Anzahl Schritteinheiten der von einem Eingabemedium für die betreffende Zeile jeweils gelesenen Zeichen entspricht;
    b) einen zweiten Zähler (12) zur Aufnahme des laufenden Zählwertes aus dem ersten Zähler, wenn ein Wortzwischenraumzeichen gelesen wurde;
    c) ein erstes Register (22) zur Aufnahme eines Wertes, der als Zeilenlänge die maximale Anzahl von Schritteinheiten für eine Zeile angibt;
    d) einen ersten Vergleicher (8) zum Vergleich des laufenden Zählwertes im ersten Zähler mit der Zeilenlänge im ersten Register und zur Abgabe eines ersten Steuersignals, wenn der laufende Zählwert größer als die Zeilenlänge ist; sowie
    e) eine Einrichtung (14, 17, 21) zur Feststellung, ob die durch den Inhalt des zweiten Zählers (12) bezeichnete Position des zuletzt gelesenen Wortzwischenraumzeichens nicht vor der gewählten rechten Randzone liegt und zur Abgabe eines zweiten Steuersignals, wenn diese Bedingung sowie das erste Steuersignal vorliegen.
  2. 2. Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Register (23) vorgesehen ist zur Aufnahme eines Wertes, der die Breite der rechten Randzone in Schritteinheiten angibt, und/oder ein drittes Register (21)
    Docket AT 970 006 209829/0937
    zur Aufnahme des Differenzwertes zwischen der im ersten Register gespeicherten Zeilenlänge und der gewählten Zonenbreite, welcher Differenzwert den Beginn der rechten Randzone bezeichnet, sowie ein zweiter Vergleicher (17) zum Vergleich des Wertes im zweiten Zähler (12) , der die Position des zuletzt gelesenen Wortzwischenraumzeichens angibt, mit dem Differenzwert aus der Zeilenlänge und der gewählten Zonenbreite, und zur Abgabe des zweiten oder eines dritten Steuersignals, je nach dem Vergleichsergebnis.
  3. 3. Steueranordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Akkumulator-Register (54) vorgesehen ist, dessen Inhalt bei Beginn einer Zeilenleseoperation gelöscht werden kann, daß Vorrichtungen (19, 41, 42, 51, 52) vorgesehen sind, um bei Vorliegen des dritten Steuersignals dem zweiten Zähler (12) und dem Akkumulator-Register (54) den Inhalt des zweiten Registers (23) zwecks Akkumulation zum vorhandenen Inhalt zuzuführen, so oft, bis vom zweiten Vergleicher (17) nicht mehr das dritte, sondern das zweite Steuersignal abgegeben wird.
  4. 4. Steueranordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein dritter Zähler (4$) vorgesehen ist, dessen Inhalt bei Beginn einer Zeilenleseoperation gelöscht und beim Lesen eines Wortzwischenraumzeichens um eine Einheit erhöht werden kann, sowie eine Zeilenausschluß-Rechenvorrichtung (58), die als Eingangsgrößen mindestens die Anzahl der gelesenen Wortzwischenräume aus dem dritten Zähler und das Vielfache der Zonenbreite aus dem Akkumulator-Register (54) sowie das zweite Steuersignal aufnimmt.
  5. 5. Verfahren zum Betrieb der Steueranordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils bei Auftreten des zweiten Steuersignals, welches anzeigt, daß der im zweiten Zähler (12) gespeicherte Wert größer ist als der Differenzwert zwischen Zeilenlänge und gewählter Zonenbreite,
    209829/0937
    Docket AT 970 006
    Signale an andere Funktionseinheiten abgegeben werden zur Beendigung der Druckzeile, in der durch den Inhalt des
    Zählers 12 angegebenen Position und zur Herbeiführung eines Trägerrücklaufs von dieser Position aus.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
    bei Auftreten des zweiten Steuersignals in der Zeilenausschluß-Recheneinrichtung ein Zwischenraumbreitenwert zur
    Verwendung beim Drucken errechnet wird, welcher der Summe aus einer Mindest-Zwischenraumbreite und dem ganzzahligen Teil des Quotienten aus dem im Akkumulator 54 gespeicherten Vielfachen der Zonenbreite und dem um eins verminderten
    Inhalt des Zählers (47) ist, der die Anzahl der gelesenen Zwischenraumzeichen angibt.
    209829/0937
    Docket AT 970 006
    L e e r s e i t e
DE2163211A 1970-12-23 1971-12-20 Zeilenende-Steueranordnung für eine Druckeinrichtung und Verfahren zu deren Betrieb Expired DE2163211C2 (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2163211A Expired DE2163211C2 (de) 1970-12-23 1971-12-20 Zeilenende-Steueranordnung für eine Druckeinrichtung und Verfahren zu deren Betrieb

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