DE2163211A1 - Zeilenende-Steueranordnung - Google Patents
Zeilenende-SteueranordnungInfo
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Description
Aktenzeichen der Anmelderin: Docket AT 970 006
Die Erfindung betrifft eine Zeilenende-Steueranordnung für Druckeinrichtungen, mit einstellbarer Breite der rechten
Randzone.
Will man einen Text, der auf einem Speichermedium, z.B. Lochstreifen oder Magnetband, aufgezeichnet ist, von einer
automatischen Schreibmaschine oder einer sonstigen Druckvorrichtung schreiben lassen oder zur Drucksatzherstellung
verwenden, so muß laufend entschieden werden, ob eine Zeile beendet werden und ein Trägerrücklauf erfolgen soll.
Es sind schon Einrichtungen bekannt geworden, bei denen der Beginn einer rechten Randzone festgelegt werden kann. Nach
überschreiten dieses Wertes wird beim nächsten erscheinenden
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Wortzwischeiiraumxcichen automatisch die Zeile beendet
und der Typenträger (bzw. Papierwagen) zurückbewegt. Hierbei ist keino maximale Zeilcnlängv festgelegt, so dass durch Auftreten
langer Wörter ein ziemlich ungleichmässiger rechter Rand entstehen
kann.
Bei anderen bekannten Einrichtungen kann sowohl der Beginn wie auch das Ende der rechten Randzone eingestellt werden. Erscheint
W nach Erreichen des Anfanges der Randzone ein Wortzwischenraumzeichen
, so bewirkt dies wie oben beschrieben die Beendigung der Zeile durch Trägerrücklauf. Wenn aber kein Wortzwischenraum
■ vox' Erreichen des Endes der Randzone, also vor dein Erreichen
der maximalen Zeilenlänge, erscheint, so wird der Schreibvorgang angehalten und ein Signal abgegeben, sodasseine Bedienungsperson'
entscheiden kann, ob und wie das zuletzt gelesene Wort getrennt werden soll, damit das Zeilenmass nicht überschritten wird. Mit
™ solchen Einrichtungen ist also kein automatischer Betrieb möglich.
Es ist zwar auch schon vorgeschlagen worden, die eben beschriebenen
Einrichtungen zu ergänzen durch Anordnungen zur . ."
automatischen Silbentrennung innerhalb der Randzone. Hierzu müssen aber entweder gleich beim Aufzeichnen Indikatorzeichen
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für Silbengrenzen mit eingegeben werden, was sehr umständlich
ist, oder aber die Anlage wird aus κ erst aufwendig und kompliziert.
Einrichtungen zum Erzielen eines absolut gleichinässigen rechten Randes sind schon lange bekannt. Mit solchen Einrichtungen
können zwar die Zeilen ausgeschlossen werden ; das Textende
einer Zeile muss aber vorher festgelegt werden, entweder durch eine der oben beschriebenen automatischen bzw. halbautomatischen
Einrichtungen, oder dadurch, dass bereits beim Aufzeichnen bzw. Eingeben des Textes Steuerzeichen verwendet werden, welche die
Zeilengrenzen fest angeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steueranordnung
anzugeben, mit der es· möglich ist, einen fortlaufend aufgezeichneten
Text, bei dem keine besonderen Steuerzeichen für Zeilen- oder Silbengrenzen angegeben sind, automatisch so auszudrucken, dass
die Zeilenenden in eine wählbare Randzone fallen. Die maximale Zeilenlänge und die Breite der Randzone sollen also beliebig einstellbar
sein ; durch einen Ausschliessungsvorgang soll es möglich sein, das Zeilenende in die Randzone zu verschieben, wenn dies
nötig ist. *
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Gegenstand der Erfindung ist eine Zeilenende-Steueranordnung
für Druckeinrichtungen, mit einstellbarer Breite der rechten Handzone, die gekennzeichnet ist durch
a} einen ersten Zähler zur Akkumulation eines laufenden
Zählwertes, welcher der Anzahl Schritt einheit en der von einem Eingabemedium für die betreffende Zeile jeweils gelesenen
Zeichen entspricht ;
b) einen zweiten Zähler zur Aufnahme des laufenden Zählwertes
aus dem ersten Zähler, wenn ein Wortzwischenraumzeichen gelesen wurde ;
c) ein erstes Register zur Aufnahme eines Wertes, der als Zeilenlänge die maximale Anzahl von Schritteinheiten für eine Zeile
angibt ;
d) einen ersten Vergleicher zum Vergleich des laufenden Zählwertes im ersten Zähler mit der Zeilenlänge im ersten Register
und zur Abgabe eines ersten Steuersignals, wenn der laufende Zählwert grosser als die Zeilenlänge ist ; sowie
e) eine Einrichtung zur Feststellung, ob die durch den Inhalt des zweiten Zählers bezeichnete Position des zuletzt gelesenen
Wortzwischenraumzeichens nicht vor der gewählten rechten Randzone liegt und zur Abgabe eines zweiten Steuersignals, wenn diese
Bedingung soAvie das erste Steuersignal vorliegen.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen
dargestellt und wird anschliessend näher beschrieben. Es zeigen :
Fig. 1 ein Blockschaltbild der Zeilenende-Steueranordnung ;
Fig. 2 ein Textbeispiel, bei'dem ein einziger'Zwischenraum
in die Randzone fällt und das den rechten Rand überschreitende Wort in die nächste Druckzeile verschoben
wird ;
Fig. 3 ein Textbeispiel, bei dem zwei Zwischenräume in die
Randzone fallen und das dem zweiten Zwischenraum folgende Wort in die nächste Druckzeile verschoben wird ;
Fig. 4 ein Textbeispiel, bei dem ein Zwischenraum genau auf
den rechten Rand trifft ;
Fig. 5 " ein Textbeispiel, bei dein ein Wort die ganze Randzone
überspannt und bei dem wegen Verschiebung dieses Wortes in die nächste Druckzeile ein Ausschliessungs-"Vorgang
für den übrigen Text erfolgt.
In Fig. 1 sind die für die Erfindung wesentlichen Bestandteile der Zeilenende-Steueranordnung in Blockform dargestellt. Die
Zählsignalleitung 1 überträgt vom Leser her Signale, die Zahlenwerte darstellen. Diese Zahlenwerte entsprechen bei Benutzung
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einer Druckvorrichtung mit Praportionalabstand der Zeichen der Breite, d. h. der El e in enta rs ch ritt -Anzahl der aus dem
Medium gelesenen Schriftzeichen und Zwischenräume. Wenn der Proportionalabstand nicht verwendet wird, entspi-icht.
die Summe der Zahlenwerte der Anzahl der gelesenen Zeichen (Schriftzeichen bzw. Zwischenräume). Die-Zählsignale stellen
die Eingabewerte für einen laufenden Zähler. 2 dar, der am Anfang einer jeden Zeile durch Anlegen des Trägerrücklaufsignals
(TR) an die Leitungen 31 und 30, oder durch ein Startsignal beim Einschalten des Eingabelesers auf Null gesetzt
wird. Der Inhalt des laufenden Zählers 2 wird über die Leitung an eine Torschaltung 5 geleitet. Das.Steuersignal zur Torschaltung
kommt über die Leitung 3. Die Leitung 3 führt jedesmal ein Signal, wenn ein Zwischenraumzeichen (Leerstelle zwischen zwei Wörtern)
vom Eingabemedium gelesen wird, und dieses Signal wird auch über die Leitung 46 auf das UND-Glied 45 geleitet. Das resultiert
in der Addition einer Zähleinheit zu der Zahl im Zwischenraum-
Zähler 47, sofern eine Anzeige dafür, dass das Zeilenmass nicht überlaufen wurde, als Signal auf der Leitung 44 vorliegt. Somit
wird jedesmal, wenn ein Zwischenraumzeichen gelesen wird, der Inhalt des Zählers 2 (der gleich der Anzahl bzw. der Gesamtbreite
der bis dahin vom linken Rand an gelesenen Zeichen ist), auf die
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Leitungen ü und 7 zur Torschaltung 9 bzw. zur Vergleichen
einheit 8 geleitet. Der andere Eingang zur Vergleichereinheit -8 kommt über die Leitung 25 vom Zeilenlängenregister
Das Zeilenlängenregister enthält eine Zahl, die vom Benutzer am Anfang der Druckoperation gewählt wird und der gewünschten
Zeilenlänge entspricht. Ausserdem wählt der Benutzer einen
Wert für die Zonenbreite am rechten Rand der-Zeilen, und dieser
Wert wird im Register 23 gespeichert ; sowie eine Zahl für die Mindestbreite des Zwischenraumes zwischen zwei Wörtern,
gemessen in Schritteinheiten. Dieser Wert wird im Register 60 gespeichert.
In der V ergleiche reinheit 8 wird der Inhalt des laufenden Zählers
mit der im Register 22 gespeicherten Zeilenlänge verglichen. Wenn der Inhalt des laufenden Zählers 2 gleich gross wie oder
kleiner als die gewählte Zeilenlänge ist, bedeutet das, dass der rechte Rand noch nicht überschritten würde. Die Leitung 10 wird
erregt und der Inhalt des Zählers 2, der übei· die Leitung 6 an
die Torschaltung 9 angelegt wurde, über die Leitung 11 durch
die ODER-Schaltung 42 und über die Leitung 43 in den Zähler 12 übertragen und gespeichert. Dieses Register speichert somit
den Inhalt des Zählers 2, welcher die Stelle bezeichnet, die dem
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zu]('l/t gelesenen Zwischenraum entspricht. Dieser Wert
wild über die Leitung 13 an die Torschaltung 14 geleitet, welche ihr Steuer-Eingangssignal über die Leitung 15 von der
Vergleichereinheit 8 empfängt.
Die Leitung 15 wird erregt, wenn der Inhalt des Zählers 2 grosser ist als die gewählte Zeilenlänge. Das bedeutet, dass
der ι echte Rand überlaufen würde. Wenn der Zeilenlängen-Wert
überschritten wurde, wird der Inhalt des Zählers 12 über die W Torschaltung 14 und die Leitung 16 in die Vergleichereinheit 17
geleitet. Die Vergleichereinheit 17 empfängt ihr anderes Eingangssignal
über die Leitung 20 von einer Differenzwert-Halteschaltung 21, . die am Anfang mit einer Zahl geladen wurde, welche der Zeilenlänge
abzüglich der Zonenbreite entspricht.
Dieser Differenzwert entspricht der linken Grenze (dem Anfang) der Handzone. Das Laden der Schaltung 21 erfolgt durch ein Start-
W signal oder dadurch, dass das Trägerrücklaufsignal die Leitung
erregt. Wenn das Signal auf der Leitung 29 aktiv ist, werden der Inhalt des Zeilenlängenregisters 22 über die Leitung 24 und
des Zonenbreitenregisters 23 über die Leitung 27 an die Torschaltung
26 und über die Leitung 28 an die Schaltung 21 geleitet. Wenn beim Vergleich in der Vergleichcreinheit 17 der Inhalt
BAo <*«*»■
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des Zählej-.s 12, welcher der Stelle entspricht, an der das
letzte; Zu i.schenraumzeiehen auftrat, als grosser ermittelt
wird al:··· der Tnhalt der Differenzwort·-Halteschaltung 21, der
der linken Grenze (dem Anfang) der Randzone entspricht, wird die Leitung 18 erregt und diese Bedingung an einen ZejlenausschlUK.srechner
58 signalisiert. In diesem Fall wird kein Ausschluss benötigt , und ein Trägerrücklauf erfolgt an der
Stelle des letzten Wort-Zwischenraums. (Fig.. 2, 3, 4).
Wenn jedoch beim Vergleich in der Vergleichereinheit 17 festgestellt wird, dass der.Inhalt des Zählers 12 kleiner als
der Inhalt der Differenz-Halteschaltung 21 ist, wird die Leitung
erregt. In diesem Fall wird die im Register 23 gespeicherte Zonenbreite über die Leitung 51 an die Torschaltung 52 und von da
an das Ausschluss-Akkumulator-Register 54 über die Leitung übertragen. Das durch ein Startsignal oder ein Trägerrücklaufsignal
gelöschte Ausschluss-Akkumulator-Register 54 wird zum Speichern von Mehrfachen des im Register 23 gespeicherten
Zonenwertes benutzt. Wenn der letzte Zwischenraum nicht in die Randzone fallen würde, wird die Zeile schrittweise verlängert,
und zwar in Inkrementen, die der Zonenbreite entsprechen, bis der letzte Zwischenraum (später das Ende der betreffenden Zeile)
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in die Randzone gelangt (Fig. 5). Die Summe der benötigten
Inkreinente wird im Register 54 akkumuliert, um sie später
als Ausschluss auf die vorhandenen Zwischenräume (aussei* dem letzten) vorteilen zu können. Das Wievielfache der Zonenbreite
im Register 54 gespeichert wird, hängt davon ab, wie wie oft noch ein Signal auf der Leitung 19 erscheint und anzeig:,
dass der Inhalt des Zählers 12, welcher der Stelle entspricht, an der das letzte Zwischenraumzeichen auftrat, grosser
ist als der Inhalt der Differenzwert-IIalteschaltung 21. Das heisst,
das Vielfache hängt davon ab, wie oft der Inhalt des Registers über die Leitung 51 an die Torschaltung 52 und über die Leitungen
53 und 41 durch die ODER-Schaltung 42 und über die Leitung"43 an
den Zähler 12 geleitet werden muss, bis der darin befindliche Wert grosser ist als der Inhalt der Einheit 21, so dass schliesslich
die Leitung 18 erregt wird. Es hängt also λτοπχ Ergebnis jedes
Vergleichs ab, den die Vergleichereinheit 17 vornimmt, ob die Zonenbreite im Zähler 12 sowie im Register 54 zum bereits
gespeicherten Wert akkumuliert wird. Für einen jeden derartigen Vergleich wird das Ausgangs signal des Zählers 12 auf die Leitung
und zur Torschaltung 14 und über die Leitung 16 zur Vergleichereinheit 17 geleitet. Das Steuersignal für die Torschaltung 14 kommt über
die Leitung 15 von der Vergleichereinheit 8, wenn der Inhalt des Zählers 2 grosser ist als der Inhalt des Registers 22.
BAD ORIGIN*·
ATO-70-QOe
Wenn die Leitung 18 erregt wird, errechnet dor Zeilenausschlussrechner
58, wolcher das im Register 54 gespeicherte Vielfache der Zonenbreite (welches zum Au.sschlicssen der Zeile
auf die Zwischenräume verteilt werden soll) über die Leitung und andere Eingangswerte (Anzahl der Zwischenräume/Minimale
Zwischenraum-Breite) über die Leitungen 50 und Gl empfängt,
die erforderliche Breite der Wortzwischenräume zur Herbeiführung eines angenäherten Zeilenausschlusses. Zum angenäherten
Zeilenausschluss kommt man, wenn man nur verlangt, dass das Zeilenende (also der letzte ZR) in der Randzone liegt,' und nicht
unbedingt genau auf der rechten Randeinstellung. Diese zwei Lösungen werden aber identisch, wenn die Zonenbreite gleich
einer Schritteinheit ist, was zu einem genauen (vollständigen) Ausschluss aller Zeilen führt. Die Unebenheit des rechten Randes
der geschriebenen Seite ist umso grosser, je breiter die Randzone ist ; das Ergebnis ist ein nur angenäherter Ausschluss
einiger Zeilen. >
Die beim Druck zuverwendende Zwischenraumbreite wird errechnet aus der Minimal-Zwischenraumbreite, gemessen in
Schritteinheiten und gespeichert im Register 60, die über die Leitung 61 an den Ausschlussrechner geleitet wird, und aus
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dem im Register 54 akkumulierten Wert, dividiert durcli die
imZRrZäh]er 47 enthaltene Anzahl der Zwischenräume minus eins.
Wie bei anderen Zeilenaussehlusssystemcn wird ein evtl.
verbleibender Rest gleichmässig auf die Zwischenräume verteilt, die am nächsten beim linken Randanschlag liegen.
Wenn so viele Zeichen gelesen sind, dass vom letzten Wort die gewählte
Zeilenlänge überschritten würde, führt die Ausgangsleitung 15 der Vergleichereinheit 8 ein Signal. Ein automatischer Trägerrücklauf
erfolgt dann beim Drucken anstelle des Zwischenraums , der unmittelbar vor dem Wort steht, welches die gewählte
Zeilenlänge überläuft. Wenn also in der Randzone mehrere Zwischenraum-Zeichen vorkommen (z. B. wegen kurzer Wörter
oder wegen einer grossen Zonenbreite), dann ist der Zwischenraum, an dessen Stelle der Trägerrücklauf erfolgt, der am
™ weitesten rechts innerhalb der gewählten Zeilenlänge liegende.
Zu diesem Zweck wird der laufende Zählwert aus dem Zähler jedesmal in einem Zähler 12 gespeichert, wenn ein Zwischenraumzeichen
auftritt, (aber nur vor Uebersch reiten des Zeilenlängen-Wertes).
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Ein auf der Leitung 18 erscheinendes Signal wird über die
Leitung 36 auch der Torschaltung 38 zugeführt, welche ihre
anderen Eingangs signale über die Leitungen 13 und 35 vom
Zähler 12 erhält und die Stelle des Trägerrücklaufs über die Leitung 37 an den Leser so überträgt, dass dieser am richtigen
Punkt (Anfang der nächsten Zeile) wieder zu lesen beginnt.
Es wird also nach folgenden Regeln vorgegangen :
1. Nichts unternehmen, bis die gewählte Zeilenlänge überschritten wird.
2. Trägerrücklauf am Punkt des letzten Zwischenraums :
a) wenn dieser ohnehin in der Randzone liegt ; oder
b) nachdem er durch Verbreiterung und Anpassung der vorhandenen Zwischenräume bis in die Randzone verschoben
wurde.
Zum besseren Verständnis der in Fig. 1 gezeigten Anordnung wird auf die übrigen Figuren verwiesen.
In Fig. 2 ist die Eingabezeile mit einem in der Rand zone zwischen
den Wörtern C und D auftretenden Leerzeichen gezeigt, wobei das Wort D die gewählte Zeilenlänge überschreitet. Bei Verarbeitung
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/τ
dieser Eingabezeile durch die vorliegende Anordnung tritt ein Trägerrücklaul" statt des Zwischenraums hinter dem
Wort C auf, und das Wort D wird dann in die folgende Zeile gesetzt.
In Fig. 3 ist der Fall gezeigt, in dem mehrere Zwischenraumzeichen
in der Randzone auftreten. Wie an der Ausgabezeile (rechte Hälfte der Fig. 3) zu sehen ist, veranlasst die Anordnung
nicht automatisch einen Trägerrücklauf für den ersten Zwischenraum, der in die Randzone fällt, also hinter dem Wort C, sondern
erst nach dem Wort D, weil dieser Zwischenraum am dichtesten am gewählten rechten Rand liegt. Das Wort E in Fig. 3 wird dann
in die nächste Zeile verschoben.
In Fig. 4 ist der Fall gezeigt, in welchem gegen Ende der Zeile ein relativ langes Wort eingegeben wird und mit dem Zwischenraum
hinter diesem langen Wort gerade die Zeilenlänge überschritten wird.
In diesem Fall wird darstellungsgemäss das Wort C gedruckt,
wie es eingegeben wurde.
In Fig. 5 ist der Fall gezeigt, in welchem ein Wort die Randzone vollständig überspannt. Hier wird ein Vielfaches der Zonenbreite
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(in diesem Fall allerdings gerade nur eine Zonenbreite)
zur Summe der minimalbreilen Zwischenräume in Schritteinheitcn
addiert und die Gesamtzahl dann auf die Zwischenräume zwischen den Wörtern verteilt, wodurch der
letzte Zwischenraum in dieRand/.one verschoben wird. Im Zusammenhang
mit den in den Fig. 2, 3 und 4 gezeigten Ausgabezeilen wird darauf hingewiesen, dass die gedruckten Zwischenräume
nur die vom Benutzer festgelegte Mindestbreite aufweisen. Lediglich in Fig. 5 musste die Breite der Zwischenräume vergrössert
werden, damit das letzte Wort der Druckzeile in der Randzone endet.
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Claims (6)
- - 16 -PATENTANSPRÜCHElJ Zeilenende-Steueranordnung für Druckeinrichtungen, mit einstellbarer Breite der rechten Randzone, gekennzeichnet durcha) einen ersten Zähler (2) zur Akkumulation eines laufenden Zählwertes, welcher der Anzahl Schritteinheiten der von einem Eingabemedium für die betreffende Zeile jeweils gelesenen Zeichen entspricht;b) einen zweiten Zähler (12) zur Aufnahme des laufenden Zählwertes aus dem ersten Zähler, wenn ein Wortzwischenraumzeichen gelesen wurde;c) ein erstes Register (22) zur Aufnahme eines Wertes, der als Zeilenlänge die maximale Anzahl von Schritteinheiten für eine Zeile angibt;d) einen ersten Vergleicher (8) zum Vergleich des laufenden Zählwertes im ersten Zähler mit der Zeilenlänge im ersten Register und zur Abgabe eines ersten Steuersignals, wenn der laufende Zählwert größer als die Zeilenlänge ist; sowiee) eine Einrichtung (14, 17, 21) zur Feststellung, ob die durch den Inhalt des zweiten Zählers (12) bezeichnete Position des zuletzt gelesenen Wortzwischenraumzeichens nicht vor der gewählten rechten Randzone liegt und zur Abgabe eines zweiten Steuersignals, wenn diese Bedingung sowie das erste Steuersignal vorliegen.
- 2. Steueranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Register (23) vorgesehen ist zur Aufnahme eines Wertes, der die Breite der rechten Randzone in Schritteinheiten angibt, und/oder ein drittes Register (21)Docket AT 970 006 209829/0937zur Aufnahme des Differenzwertes zwischen der im ersten Register gespeicherten Zeilenlänge und der gewählten Zonenbreite, welcher Differenzwert den Beginn der rechten Randzone bezeichnet, sowie ein zweiter Vergleicher (17) zum Vergleich des Wertes im zweiten Zähler (12) , der die Position des zuletzt gelesenen Wortzwischenraumzeichens angibt, mit dem Differenzwert aus der Zeilenlänge und der gewählten Zonenbreite, und zur Abgabe des zweiten oder eines dritten Steuersignals, je nach dem Vergleichsergebnis.
- 3. Steueranordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Akkumulator-Register (54) vorgesehen ist, dessen Inhalt bei Beginn einer Zeilenleseoperation gelöscht werden kann, daß Vorrichtungen (19, 41, 42, 51, 52) vorgesehen sind, um bei Vorliegen des dritten Steuersignals dem zweiten Zähler (12) und dem Akkumulator-Register (54) den Inhalt des zweiten Registers (23) zwecks Akkumulation zum vorhandenen Inhalt zuzuführen, so oft, bis vom zweiten Vergleicher (17) nicht mehr das dritte, sondern das zweite Steuersignal abgegeben wird.
- 4. Steueranordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein dritter Zähler (4$) vorgesehen ist, dessen Inhalt bei Beginn einer Zeilenleseoperation gelöscht und beim Lesen eines Wortzwischenraumzeichens um eine Einheit erhöht werden kann, sowie eine Zeilenausschluß-Rechenvorrichtung (58), die als Eingangsgrößen mindestens die Anzahl der gelesenen Wortzwischenräume aus dem dritten Zähler und das Vielfache der Zonenbreite aus dem Akkumulator-Register (54) sowie das zweite Steuersignal aufnimmt.
- 5. Verfahren zum Betrieb der Steueranordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils bei Auftreten des zweiten Steuersignals, welches anzeigt, daß der im zweiten Zähler (12) gespeicherte Wert größer ist als der Differenzwert zwischen Zeilenlänge und gewählter Zonenbreite,209829/0937Docket AT 970 006Signale an andere Funktionseinheiten abgegeben werden zur Beendigung der Druckzeile, in der durch den Inhalt des
Zählers 12 angegebenen Position und zur Herbeiführung eines Trägerrücklaufs von dieser Position aus. - 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daßbei Auftreten des zweiten Steuersignals in der Zeilenausschluß-Recheneinrichtung ein Zwischenraumbreitenwert zur
Verwendung beim Drucken errechnet wird, welcher der Summe aus einer Mindest-Zwischenraumbreite und dem ganzzahligen Teil des Quotienten aus dem im Akkumulator 54 gespeicherten Vielfachen der Zonenbreite und dem um eins verminderten
Inhalt des Zählers (47) ist, der die Anzahl der gelesenen Zwischenraumzeichen angibt.209829/0937
Docket AT 970 006L e e r s e i t e
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