DE2162818A1 - Mehrzweckzange - Google Patents
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01R43/042—Hand tools for crimping
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B7/00—Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools
- B25B7/02—Jaws
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B7/00—Pliers; Other hand-held gripping tools with jaws on pivoted limbs; Details applicable generally to pivoted-limb hand tools
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G1/00—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
Description
V.St.A.
Mehrzweckzange
us sind Zangen bekannt, die geeignete geformte Bereiche
für das Abstreifen von Drähten bzw. deren Isolierung, das -Bolzenschneiden und andere funktionen aufweisen, die es
dem Benutzer erlauben, in einfacher Weise eine hehrsahl
verschiedenartiger, in Beziehung zueinander stehender Arbeiten durchzuführen, wobei gleichzeitig die Kosten für
aie erforderlichen Werkzeuge minimiert werden. In vielen Wirtschafts- und Industriebetrieben werden derartige Werkzeuge
in großem Umfang für die Durchführung mechanischer und,elektrischer hontagearbeiten verwendet. Demzufolge ist
die -ueichtigkeit in der Handhabung derartiger Werkzeuge
zur erzielung einer größtmöglichen Produktivität äußerst wichtig.
ubgleich verschiedene Arten von Mehrzweckzangen erhältlich
sind, ist ihre .benutzung durchwegs umständlich. Darüberhinaus ist meistens ein verhältnismäßig großer Kraftaufwand erforaerlich,
um die gewünschte Kröpf- oder Schneidarbeit durchzuführen. Jabei können zwei oder mehr Funktionen miteinander
icombinierfc sein, onrie daß die Merkmale in optimalen
Verhältnissen zueinander angeordnet wären, um das Werkzeug
Duzü^lich seiner benutzung einfach zu gestalten; wirkungsvolle
mangen, die vier oder mehr i'unictionen miteinander
i:otiibinieren, sind praktisch nicht erhältlich.
209827/0708
BAD ORIGINAL
Es wird als eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung angesehen,
eine neue Mehrzweckzange zu schaffen, die auf bequeme und einfache Weise ein Bolzenschneiden, Kröpfen,
Drahtschneiden, Draht abstreifen und Halten bzw. Ergreifen durchführt. Ferner soll eine derartige Mehrzweckzange
auch verhältnismäßig einfach und wirtschaftlich herzustellen sein, ansprechend im Erscheinungsbild und im übrigen
robust in der Konstruktion sein, um eine lange Lebensdauer bzw. eine lange Nutzbarkeit zu gewährleisten.
ferner ist als Aufgabe anzusehen, ein derartiges werkzeug
zu schaffen, bei welchem die für verschiedene Schneideuna
Greifvorgänge benutzten Bereiche relativ zum Drehpunkt
und längs der Backenlänge derart angeordnet sind, daß ein optimaler Wirkungsgrad bei einem verhältnismäßig minimalen
Druck seitens der betätigenden Hand erzielbar ist.
Ls wurde nun festgestellt, daß die vorangehenden und verwandte
Aufgaben leicht durch eine Mehrzweckzange gelöst werden, die ein Paar langgestreckte'Zangenglieder aufweist,
deren jedes einen ebenen Drehbereich mit einer darin angeordneten Drehzapfenöffnung aufweist, und zwar in einem Zwischenbereich
der Zangenteillänge. Jeder der Zangenteile weist einen sich in einer xcichtung vom Drehbereich zu
einer beite der darin angeordneten Drehzapfenöffnung hin erstreckenden Griffteil und einen Backenteil auf, der sich
in der entgegengesetzten üichtung vom Drehbereich zur entgegengesetzten
Seite der darin vorgesehenen DrehzapfenÖffnung erstreckt. Die Zangenteile besitzen ebene Drehteile,
die Seite an Seite gleitend aneinander anliegen, wobei die Drehzapfenöffnungen miteinander fluchten. In den Drehzapfenöffnungen
ist ein Drehzapfen eingesetzt, der die Drehteile in Flächenberührung aneinander derart befestigt,
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daß eine gleitende Drehbewegung zwischen ihnen stattfinden kann. Jeder der Backenteile und Griffteile der jeweiligen
Zangenteile ist auf entgegengesetzten Seiten ihres Drehbereichs angeordnet, so daß sie auf entgegengesetzten Seiten
dieses Drehbereiches liegen. Die Backenteile sind winkelmäßig von ihren jeweiligen Drehbereichen in Richtung
aufeinander zu abgesetzt, so daß sie sich in einer gemeinsamen Ebene erstrecken. Die Backenteile besitzen einander
entgegengesetzte Ränder, die dann, wenn die Zangenteile in Schließstellung gedreht worden sind, sich längs eines
Teils ihrer Länge in Anlage aneinander erstrecken. Die einander entgegengesetzten Händer sind derart geformt,
dab sie Kröpfelemente, Drahtschneideelemente, Halte- bzw.
Greifelemente und Drahtabstreifelemente bilden. Die Kröpfelemente
besitzen zumindest eine gekrümmte Überfläche in jedem itand, und zwar dem Drehzapfen benachbart, und bilden
ein Paar ausgerichteter Oberflächen unterschiedlicher Krümmung, die sich in Schließstellung der Zangenteile einander
gegenüber befinden. Die Drahtschneideelemente weisen zueinander ausgerichtete, abgeschrägte Handflächen auf, die in
schließstellung der Zangenteile aneinander anliegende hesserschneiden
bilden und den Kröpfungselementen benachbart angeordnet sind. Die Greifelemente weisen gezahnte Randteile
an dem dem Drehzapfen entfernt liegenden Ende auf, die in Schließstellung der Zangenteile aneinander anliegen.
Die an den den Drahtschneideelementen benachbarten Rändern angeordneten Drahtabstreifelemente weisen zusammenarbeitende
bogenförmige Eintiefungen in jedem der Ränder auf, die in gleichem Abstand von dem Drehzapfen angeordnet sind und
eine Kreisöffnung mit scharfem Rand bilden, sobald sich die Zangenteile in Schließstellung befinden. Die Backenteile
weisen einander gegenüberliegende Ränder auf, die sich in Anlage aneinander längs eines 'l'eils ihrer Länge erstrecken,
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wenn die Zangenteile in die Schließstellung gedreht worden sind. Die einander gegenüberliegenden itänder sind derart
geformt» daß sie Kröpfungselemente, Drahtschneideelemente,
Greifelemente und Drahtabstreifelemente bilden. Die Drehbereiche umfassen jeweils eine Mehrzahl von Schneidöffnungen,
die von den Drehzapfenöffnungen in Abstand angeordnet sind und miteinander fluchten, wenn die Zangenteile in üffenstellung
gedreht sind, die Jedoch bogenförmig außer i'luchtung
geraten, wenn die Zangenteile in Schließstellung gedreht sind, wodurch ein Abscheren von in Offenstellung in die
|> Schneidöffnungen eingeführtem Draht od. dgl. erfolgt.
Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die sich einander entgegengesetzt erstreckenden
Griff- und Backenteile jedes der Zangenteile, von der Ebene ihres Drehbereichs ausgehend, wiiüLig zueinander versetzt,
derart, daß sie sich in einer gemeinsamen Ebene erstrecken. Eines der zusammenarbeitenden Schneidöffnungspaare ist für
die Aufnahme und einen strammen bitz des Gewindeteils eines zugeordneten Bolzens mit Gewinde versehen, ferner weisen
die Drehbereiche der Zangenteile vorteilhaft eine hehrzahl in ihrer Größe abgestufter Schneidöffnungen auf, die sich
in einem Bogen um die Drehzapfenöffnungen herum erstrecken. * Diese in ihrer Größe abgestuften Schneidöffnungen können
in .Richtung der Griff teile in Abstand angeordnet sein, und die Kröpfelemente können eine hehrzahl von Paaren zueinander
ausgerichteter, gebogener Oberflächen aufweisen. Schließlich können die Abstreifelemente eine Mehrzahl von Paaren
zusammenarbeitender bogenförmiger Eintiefungen aufweisen.
Die Erfindung ist im folgenden anhand eines in der zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
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BAD ORIGINAL
zeigt:
Fig. 1 eine Mehrzweckzange gemäß vorliegender Er= findung in schaubildlicher Ansicht;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Mehrzweckzange nach Fig. 1 mit in Schließstellung befindliehen
Backen;
Fig. J eine der Fig. 2 entsprechende Seitenansicht mit in Offenstellung befindlichen Backen;
Fig. 4· eine gegenüber den Fig. 2 und 3 um 90° gedrehte
Seitenansicht obiger Mehrzweckzange;
Fig. 5 eine Ansicht der Seite, die der in den Eig·
und 3 gezeigten gegenüberliegt;
Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende Ansicht mit in Offenstellung befindlichen Backen;
Fig. 7 eine der Fig. 5 entsprechende Ansicht des
Vorderteils der Mehrzweckzange in vergrößertem Maßstab, in der die Arbeitsbereiche der
Mehrzweckzange detaillierter gezeigt sind;
Fig. 8 einen Schnitt längs der Linie 8-8 in Fig. 7» in dem die Anordnung der Messerschneiden verdeutlicht
ist;
Fig. 9 einen Schnitt längs der .Linie 9-9 in Fig. 6,
der den Aufbau des Griffs bzw. des Griffteils zeigt.
209827/0708 bad original
In den Zeichnungen ist eine erfindungsgemäße Mehrzweckzange gezeigt, die ein Paar langgestreckter Zangenhälften 10 A
und 10 B aufweist, die mittels eines Drehzapfens 12 drehbar miteinander verbunden sind. Der Drehzapfen 12 ist in
nicht gezeigte Öffnungen in im wesentlichen ebenen Drehbereichen 14 A, 14 B eingesetzt, die übereinanderliegend
aneinander gleiten können und zwischen den Enden der Zangenteile 10 A und 10 B vorgesehen sind.
Von den Drehbereichen 14 A, 14 B erstrecken sich in einer Kichtung bzw. nach vorne Backenteile 16 A, 16 B auf einander
gegenüberliegenden Seiten des Drehzapfens 12, die winklig aufeinander zu abgesetzt sind, so daß sie sich im wesentlichen
über ihre gesamte Länge mit zueinander ausgerichteten Eändem erstrecken, die sich über den größeren Teil
dieser Länge in Anlage aneinander befinden. In der entgegengesetzten Richtung bzw. nach rückwärts, von den Drehbereichen
14 A, 14 B aus gesehen, erstrecken sich auf einander entgegengesetzten Seiten des Drehzapfens 12 von den
entsprechenden Backenteilen 16 A, 16 B aus langgestreckte Griffteile 18 A, 18 B, die in gleicher Weise winklig
aufeinander zu abgesetzt sind, so daß die Backen- und Griffteile in einer gemeinsamen Ebene liegen und die Drehbereiche
14 A, 14 B in parallelen Ebenen, aber bezüglich gegenüberliegenden Seiten ihrer Ebene abgesetzt sind.
Die ebenen Drehbereiche 14 A, 14 B weisen eine Mehrzahl
von in ihrer Größe abgestuften öffnungen 20 A - 28 A und 20 B - 28 B auf. Diese öffnungen sind in einem Bogen um
den urehzapfen 12 angeordnet, und zwar allgemein nacxi rückwärts
bzw. zum Griff beil hin versetzt. Wie aus den i'ig. 5 und 6 zu ersehen ist, sind zusammengehörige bzw. -arbeitende
ir'aare dieser öffnungen in den beiden Zangenteilen 10 a,
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3£Q ORiGiNAL
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1ü B in der Offenstellung der Mehrzweckzange zueinander
ausgefluchtet; jedoch sind diese zusammenarbeitenden Of fnungspaare,
wie am besten aus Fig. 7 zu entnehmen ist, in der Schließstellung der Mehrzweckzange im Bogen zueinander
versetzt, d.h. dann, wenn die Backenteile 16 A und 16 B in Anlage aneinander gebracht worden sind. Bei der dargestellten
Ausführungsform sind die öffnungen 20 A - 28 A mit Gewinde versehen (nicht gezeigt), während die öffnungen
20 B - 28 B keine Gewinde aufweisen.
Sobald ein Bolzen od. dgl. (nicht gezeigt) in ein Paar zusammenarbeitender öffnungen 20 - 28 A, B in der Offenstellung
der Zangenteile 10 A, 10 B, wie in den Fig. 3 und 6 gezeigt, eingesetzt worden ist, dann wird beim
Schließen der Zangenteile 18 A, 18 B eine Scherwirkung auf den Bolzen ausgeübt, da die einander gegenüberliegenden
Flächen der Drehbereiche 14 A, 14 B in Anlage aneinander
bzw. in dichtem Oberflächenkontakt in die in den Fig. 1 und 7 gezeigte Stellung gleiten. Verwendet man
mit Gewinde versehene öffnungen 20 A - 28 A, die einem
mit Gewinde versehenen Element einen strammen Sitz und Unterstützung gewähren, können die Gewindegänge dieses
Elements davor geschützt werden, unter dem Einfluß der von der Mehrzweckzange während des Schneidvorgangs ausgeübten
hohen Scherkräfte beschädigt zu werden.
Die kein Gewinde aufweisenden Öffnungen 20 B - 28 B sind
gegenüberliegend derart bemessen, daß sie die Bolzen, die in den Gewindegängen der zusammenarbeitenden öffnungen
20 A - 28 A sitzen, aufnehmen und mit lediglich sehr geringem Umfangsspiel stramm haltern. Will man ein mit Gewinde
versehenes Element schneiden, so werden die Zangen-
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ORIGINAL INSPECTED
teile 10 A, 10 B in Offenstellung bewegt und ein Bolzen, Zapfen od. dgl. wird in die entsprechend bemessene, mit
Gewinde versehene öffnung 20 A - 28 A eingeschraubt, so daß sich das Gewindeende desselben in die zusammenarbeitende,
kein Gewinde aufweisende Öffnung 20 B - 28 B des Zangenteils 10 B erstreckt. Werden die Griffteile 18 A,
18 B sodann in die «Schließstellung bewegt, erfolgt das gewünschte Abscheren, wobei das von der Öffnung 20 B 28
B aufgenommene Ende des Bolzens abgeschnitten wird, ohne dass die Gewindegänge des in der öffnung 20 a - 28 A
geschützten Teils beschädigt v/erden; dieser Teil kann dann für die nachfolgende Verwendung herausgeschraubt werden.
Der Aufbau und die Ausbildung der Backenteile 16 A, 16 B kann am besten aus der 3?ig. 7 entnommen werden, auf die
nun bezug genommen wird. Den Drehbereichen 14 A, 14 B benachbart
besitzen die Backenteile 16 A, 16 B in ihren einander gegenüberliegenden bändern gekrümmte, in Abstand
voneinander angeordnete Handflächen mit einander gegenüberliegenden Untiefungen $0 A, 50 B für das Kröpfen
bzw. Anpressen lötfreier Anschlüsse (nicht gezeigt) an elektrischen .ueitern. Derartige Anschlüsse weisen üblicherweise
einen Endring oder einen rohrförmigen Abschnitt auf und können auch mit einer Zunge oder einem Bolzenteil
verbunden sein bzw. aus einem Ütück mit diesen bestehen; es können auch ähnliche rohr- oder ringförmige Arten verwendet
werden. Die Mehrzweckzange gemäß vorliegender Erfindung kann bei allen diesen Arten von Anschluß- bzw.
Verbindungsstücken verwendet werden. Von dem an das Verbindungselement anzuschraubenden Leiter (nicht gezeigt)
ist ein Teil seiner Isolation entfernt worden, woraufhin der blanke Leiter in den Hing eingeführt wird. Diese Anordnung
wird dann in die öffnung zwischen den einander gegenüberliegenden Eintiefungen 50 A, 50 B in Offenstellung
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ORiGlNAL INSPECTED
der Zangenteile 10 A, 10 B eingesetzt; ein Schließen der
Zangenteile 10 A, 10 B würgt das Verbindungselement an dem Leiter an.
Me einander gegenüberliegenden, mit 30 A und 30 B bezeichneten
iiiintiefungen sind für verhältnismäßig kleine Endringe bzw. Kabelschuhe geeignet; für größere Kabelschuhe sind die
Backenteile 16 A, 16 B mit einer Eintiefung 32 versehen,
die einem Vorsprung 34- gegenüberliegt. Der Unterschied in
der Ausbildung der einander gegenüberliegenden Oberflächen ist nötig, da andernfalls bei grollen Kabelschuhen unverhältnismäßige
Kräfte aufgewendet werden müßten. Dementsprechend erzeugt der Vorsprung 3^· in aufeinanderfolgenden
Arbeitsgängen die gewünschte, für ein Anwürgen bzw. Kröpfen erforderliche Verformung. Die Anordnung der Kröpf- bzw.
ünwürgbereiche in unmittelbarer Nachbarschaft des Drehzapfens
12 ist besonders wichtig, um für das Anwürgen die günstigste Hebelübersetzung zu erhalten, da dieses Anwürgen notwendigerweise
eine größere Kraft erfordert, als sie für das Drahtschneiden, Drahtabstreifen bzw. das Entfernen der Isolierung
von Drahtenden oder für Kreis- und Haltevorgänge erforderlich ist.
Dem Anwürgbereich benachbart, jedoch etwas entfernter vom
Drehzapfen 12 sind die Backenteile 16 A, 16 B derart geformt , aaß sie ein Paar einander gegenüberliegende foesserschneiden
36 A, 36 υ für das Drahtschneiden bilden. Die
dem Anwürg- bzw. Kröpi'bereich benachbarte Anordnung ist
insofern v/ich tig, als die für das Schneiden erforderlichen Kräfte etwas geringer sind als die Quetschkräfte, die eri'orciurlich
sind, um verhältnismäßig große Kabelschuhe zu deformieren, auer wiederum größer sind als diejenigen Kräfte,
die zum schneiden von lediglich Isolierung erforderlich sind.
- 10 209827/0 708
- ίο -
Die einander gegenüberliegenden Ränder der Backenteile
16 A, 16 B sind in einander entgegengesetzten iticbtungen
zur Bildung geneigter Winkelflächen 36 A, 36 B abgeschrägt, die am deutlichsten in der Schnittansicht gemäß i'ig. 8 gezeigt
sind. Die aneinander anliegenden Messerschneiden 38 A, 38 B werden durch die schrägen Winkelflächen 36 A,
36 B definiert, die somit infolge des freien .Raumes hinter
ihnen besonders wirksam schneiden können.
Dem durch die Winkelflächen 36 A, 36 B definierten Draht-
Ψ schneidebereich benachbart, jedoch wiederum etwas gegenüber
dem Drehzapfen 12 nach außen versetzt sind Drahtabstreifelemente vorgesehen, die wiederum etwas weniger Kraft erfordern
als der Drahtschneidebereich, nämlich insofern,
als lediglich die Isolation eines isolierten Drahtes abgetrennt zu werden braucht. Die Backenteile 16 A, 16 B
jedes Zangenteils 10 A, 10 B sind mit einer Wehrzahl von
einander gegenüberliegenden, zusananenarbeitenden, bogenförmigen
Eintiefungen 40 A, 40 B versehen, die, vom Drehzapfen
12 aus gesehen, mit größerem Abstand von diesem in ihrer Größe abnehmen. In einer der Winkelflächen der
Zangenteile 16 A, 16 B erstrecken sich senkrecht zu deren Bändern, ausgehend von jeder der Eintiefungen bzw. Aussparungen
40 A, 40 B Kanäle oder Nuten 42 A, 42 B, die annähernd den gleichen Durchmesser aufweisen wie die zugeordneten
Aussparungen 40 A, 40 B. Diese Nuten 42 A, 42 B helfen bei der Bestimmung der richtigen Aussparung für
das Abstreifen der Isolation von einem Draht gegebener Größe und dienen dazu, die üchneidränder der Aussparungen
40 A, 40 B wie auch das Spiel dahinter zu schaffen. Der Ort Jeder Aussparung 40 A, 40 B ist wiederum durch die erforderlichen
Kräfte bestimmt, insofern, als die größte Aussparung näher zum Drehzapfen 12 hin angeordnet ist, um den
größten mechanischen Vorteil bzw. die größte Übersetzung
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zu erhalten. Die Ränder der Backenteile 16 A, 16 B, die den mit Messerschneiden versehenen Aussparungen 40 A1 40 B
benachbart sind, liegen derart aneinander an, daß sie beim
Abstreifen einen zylindrischen Abschnitt einer Isolierung fest- bzw. zurückhalten können.
In dem am weitesten vom Drehzapfen 12 entfernten Bereich
der Backenteile 16 A, 16 B sind die aneinander anliegenden Ränder derselben mit einer Vielzahl sich quer erstreckender
Zähne 44 A, 44 B versehen, die für Greifvorgänge vorgesehen
sind. Die Lage der Zähne 44 A, 44 B an dem gegenüber dem Drehzapfen 12 entferntesten Ende ist wiederum deshalb gewählt
worden, weil für einen GreifVorgang verhältnismäßig weniger Kraft erforderlich ist. Obgleich die Anlageflächen der Greifbereiche
gezahnt sind, liegen die Ränder in Schließstellung aneinander an und erstrecken sich in einer durch die Ränder
der Zähne 44 A, 44 B definierten Ebene. Befinden sich demnach die Zangenteile 10 A, 10 B in Schließstellung, so sind
ihre Ebenen im wesentlichen parallel zueinander angeordnet.
Wie man aus fig. 9 entnimmt, verdeutlicht der dortige Querschnitt
den Aufbau der Griffteile 18 A, 18 B, die einseitig geschlossene, rohrförmige Elemente 50 A, 50 B aus Kunststoff
aufweisen, die vorzugsweise mittels hitze auf die Enden der Zangenteile 10 A, 10 B aufgeschrumpft worden sind,
um einen bequemen bzw. angenehmen Griffteil mit Isoliereigenschaften zu schaffen, um den Benutzer zu schützen. Es
können auch andere Verfahren zur Herstellung eines solchen Überzugs verwendet werden, beispielsweise ein Eintauchen
in geschmolzenes Kunstharz, ein Lösungsmittel aufweisende Harzlösungen usw.
Die Mehrzweckzange gemäß der Erfindung benutzt das physika-
- 12 -
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lische Gesetz der Statik und insbesondere das Hebelgesetz
derart, daß die für die Betätigung der Mehrzweckzange erforderlichen,
aufgewandten Kräfte minimiert wurden, und zwar durch Anordnung der verschiedenen Bereiche der
Backen und der Bolzenschneider in solcher Weise, daß der Äusgangshebelarm, d.h. der Abstand zwischen dem Drehzapfen
und dem Punkt, an dem das Kröpfen bzw* Anwürgen bzw. Quetschen, Schneiden, Abstreifen oder Greifen erfolgt, als umgekehrte
funktion der für den bestimmten Vorgang erforderlichen Kräfte variiert.
Somit ist aus der vorangehenden Einzelbeschreibung und den beigefügten Zeichnungen zu entnehmen, daß die vorliegende
Erfindung eine neue Mehrzweckzange schafft, die bequem und einfach zu verwenden ist, da die Lage bzw. Anordnung
ihrer Arbeitsbereiche entweder rund um ihren Drehzapfen oder nach vorne in Abstand vom Drehzapfen im Sinne
einer maximalen Leichtigkeit der Betätigung und wirkungsvollsten Verwendung der aufgebrachten Kraft wirkt. Die
hehrzweckzange erleichtert die Arbeit, ist ansprechend im Aussehen, ist verhältnismäßig einfach und wirtschaftlich
herzustellen und verfügt über einen robusten Aufbau, um eine lange Verwendung^- bzw. Lebensdauer zu gewährleisten.
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Claims (6)
- Patentansprüche( 1.^Mehrzweckzange,- gekennz eichnet durcha) ein Paar langgestreckter Zangenhälften (10 A, 10 B), von denen jede einen ebenen Drehbereich (14 A, 14 B) mit einer Drehzapfenöffnung darin, einen sich in einer Mchtung von dem Drehbereich und zu einer Seite der .......Drehzapfenöffnung erstreckenden Griffteil, (18 A, 18.B),.·. und einen Backenteil (16 A, 16 B) aufweist, der sich in entgegengesetzter Eichtung von dem Drehbereich und zur entgegengesetzten Seite der Drehzapfenöffnung erstreckt, wobei die ebenen Drehbereiche bzw. -flächen aer Zangenhälften flach und gleitend aneinander anliegen und die Drehzapfenöffnungen miteinander ausgefluchtet sind, undb) durch einen in den Drehzapfenöffnungen sitzenden Drehzapfen (12), der die Drehbereiche in gleitendem Oberflächenkontakt hält, wobei die jeweiligen Backenteile und Griffteile der Zangenhälften auf gegenüberliegenden Seiten der Drehbereiche angeordnet sind, die Backenteile winkelmäßig gegeneinander von ihren jeweiligen Drehbereichen abgesetzt sind, so daß sie sich in einer gemeinsamen Ebene erstrecken, die Backenteile einander gegenüberliegende bänder aufweisen, die sich in Anlage aneinander längs eines Teils ihrer Länge erstrecken, wenn die Zangenteile in die Schließstellung bewegt worden sind und die derart geformt sind, daß sie Kröpfungselemente, Drahtschneideelemente, Greifelemente und Drahtabstreifelemente bilden, wobei die Kröpfungselemente in jedem liand zumindest eine dem Drehzapfen benachbarte gebogene überfläche aufweisen und ein Paar209827/0708BAD ORIGINALzueinander ausgerichteter Oberflächen (30 A, 30·B; 32, 34·) verschiedener Krümmung bilden, die in Schließstellung der Zangenteile einander gegenüberliegen, die Drahtschneideelemente zueinander ausgerichtete, abgeschrägte Handflächen (36 A, 36 B) aufweisen, die in Schließstellung der Zangenteile aneinander anliegende Messerschneiden (38 A, 38 B) bilden und den Kröpfungselementen benachbart angeordnet sind, die an den den Drahtschneideelementen benachbarten Bändern angeordneten Drahtabstreifelemente zusammenarbeitende bogenförmige Eintiefungen (40 A, 40 B) in jedem"der Ränder' aufweisen, die in gleichem Abstand von dem Drehzapfen angeordnet sind und eine Kreisöffnung mit scharfem Hand bilden, sobald sich die Zangenteile in Schließstellung befinden, die Greifelemente gezahnte Handteile (44 A, 44 B) an dem dem Drehzapfen entfernt liegenden Ende aufweisen, die in Schließstellung der Zangenteile aneinander anliegen, und die Drehbereiche jeweils eine Mehrzahl von Schneidöffnungen (20 A - 28 A, 20 B - 28 B) aufweisen, die von den Drehzapfenöffnungen in Abstand angeordnet sind und miteinander fluchten, wenn die Zangenteile in Offenstellung gedreht sind, und bogenförmig außer Fluchtung geraten, wenn die Zangenteile in Schließstellung gedreht sind, wodurch ein Abscheren von in Offenstellung in die Schneidöffnungen eingeführtem Draht od. dgl. erfolgt.
- 2. Mehrzweckzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die sich einander entgegengesetzt erstreckenden Griff- und Backenteile (18 A, 18 B; 16 A, 16 B) jedes der Zangenteile, von der Ebene ihres Drehbereichs (14 A bzw. 14 B) ausgehend, winMig zueinander versetzt sind, derart, daß sie sich in einer gemeinsamen Ebene erstrecken.209827/0708
- 3- Mehrzweckzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß eine der zusammenarbeitenden Öffnungen (20 Ä - 28 A) Jedes Bchneidöffnungspaares für die Aufnahme und einen strammen Bits des Gewindeteile eines zugeordneten Bolzens mit Gewinde versehen ist·
- 4. Mehrzweckzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Drehbereiche (14 A1 14 B) der Zangenteile (10 A, 10 B) eine Mehrzahl in ihrer Größe abgestreifter Schneidöffnungen (20 A - 28 Ar 20 B 28 B) aufweisen« die sich in einem Bogen um die Drehzapfenöffnungen herum erstrecken, der von diesen in Richtung der Griffteile (18 A, 18 B) in Abstand angeordnet ist.
- 5- Mehrzweckzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Kröpfelemente eine Mehrzahl von Paaren zueinander ausgerichteter, gebogener Oberflächen (30 A, JO Bj 32, 34) aufweisen.
- 6. Mehrzweckzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Abstreifelemente eine Mehrzahl von Paaren zusammenarbeitender bogenförmiger Eintiefungen (40 A, 40 B) aufweisen.209827/0708
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