DE4301764A1 - Mehrzweckwerkzeug - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Handwerkzeug, insbe
sondere ein Mehrzweckwerkzeug, das bei einer Vielzahl von Ar
beiten die Arbeitsleistung verbessern kann.
Handwerkzeuge werden herkömmlicherweise zum Schlagen, Abziehen
einer Umhüllung, Halten oder Drehen eines Arbeitsmaterials und
ähnlichem verwendet.
Hammer werden als Schlagwerkzeug, Zangen und Scheren als Abzieh-
und Schneidwerkzeuge, Schraubstöcke als Fixierwerkzeug, Klem
men, Schlüssel und Schraubendreher als Drehwerkzeug verwendet.
Diese Werkzeuge werden wahlweise entsprechend der Art der Ar
beiten verwendet und einzeln gefertigt.
Daher kann bei der Verwendung eines bestimmten Werkzeugs, falls
keines der obigen Werkzeuge bereit ist, die Arbeit nicht ausge
führt werden, oder sie wird zwangsläufig verzögert.
Außerdem ist es aufgrund des Gewichts der Werkzeuge schwierig,
sie alle zusammen in einem Aufbewahrungsbehälter zu tragen,
und sie können während der Aufbewahrung oder Verwendung leicht
verlorengehen.
Hinzu kommt, daß oft aus wirtschaftlichen Gründen nicht alle
Werkzeuge zusammen bereit gestellt werden können.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Mehrzweck
werkzeug zu ermöglichen, mit dem verschiedene Arten von Arbeiten
bequem und schnell durchgeführt werden können und das leicht
auf zubewahren und zu tragen ist.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein
Mehrzweckwerkzeug bereitzustellen, das kostengünstig ist und
daher als Haushaltswerkzeug verwendet werden kann.
Erfindungsgemäß umfaßt das Mehrzweckwerkzeug zwei bewegliche
Glieder mit Griffabschnitten an einer Seite und kreuzweise
zueinanderstehende, scherenartig bewegliche Arbeitsklauen, die
durch einen Drehbolzen scharnierartig miteinander verbunden
sind und vier Arbeitsstationen bilden, welche um den Drehbolzen
zusammen- oder aufklappbar sind.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Mehrzweckwerkzeugs
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Frontansicht des Mehrzweckwerkzeugs;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines verstellbaren
Schlüsselabschnitts;
Fig. 4 einen seitlichen Ausschnitt aus Fig. 3;
Fig. 5 einen seitlichen Ausschnitt eines Schraubendreher
abschnitts;
Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel des Schraubendreher
abschnitts;
Fig. 7A einen seitlichen Ausschnitt des Schraubendreherab
schnitts in aufgeklappter Position;
Fig. 7B eine seitliche Ansicht des Schraubendrehers nach Fig.
6 in hochgeklappter Position;
Fig. 8 in vergrößerter Ansicht einen rechteckigen Vorsprung
zur Aufnahme eines Steckschlüsselkopfs; und
Fig. 9 ebenfalls vergrößert Bolzenschneidebohrungen in den
beweglichen Gliedern.
In Fig. 1 und 2 sind zwei bewegliche Glieder 1, 2 mittels
eines Scharniers 3 zur scherenartigen Bewegung miteinander
verbunden. Ein herkömmlicher Bolzen 4 wird als Scharnier 3
verwendet. Um zu verhindern, daß das bewegliche Glied 1 vom
Bolzen 4 fällt, ist der Bolzen 4 an den entgegengesetzten Enden
vergrößert, um als Niet zu dienen. Eine Mutter (nicht gezeigt)
kann verwendet werden, um die entgegengesetzten Enden des Bolzen
4 anzuziehen. Falls ein verstellbares Schlüsselteil 5 und ein
Schraubendreherteil 6 einzeln eingesetzt werden sollen, kann
die Mutter gelöst werden, um die beweglichen Glieder 1, 2 von
einander zu trennen.
Die beweglichen Glieder 1, 2 weisen jeweils Griffteile 7, 8
und mehrere Paare einander gegenüberliegende Arbeitsklauen 9,
10, 11, 12 auf, die im wesentlichen eine Kreuzform bilden und
sich zusammen wie eine Schere bewegen, um verschiedene Arbeiten
auszuführen.
Das erste Paar Arbeitsklauen 9 ist gegenüber den Griffteilen
7, 8 angeordnet und bildet einen ersten Arbeitsabschnitt 15,
der zwei Klemmschneiden 13 zum Schneiden eines elektrischen
Kabels und Scherenschneiden 14 zum Schneiden einer dünnen Me
tallplatte aufweist.
Das zweite Paar von Arbeitsklauen 10 bildet einen zweiten Ar
beitsabschnitt 19, der zwei Backenplatten 16 zum Einführen von
Schnappringen oder Lagern oder zum Packen von Kabeln oder leich
ten Metallen, kleine Verzahnungen 17 zum Halten einer Röhre
mit geringem Durchmesser und Schneidkanten 18 zum Schneiden
von Kabeln und ähnlichem umfaßt.
Das dritte Paar von Arbeitsklauen 11 bildet einen dritten Ar
beitsabschnitt 22, der einen Hammerabschnitt 20 zum Schlagen
und große Verzahnungen 21 aufweist.
Das vierte Paar von Arbeitsklauen 12 bildet einen vierten Ar
beitsabschnitt 25, der einen Preßabschnitt oder Crimpabschnitt
23 und Abziehabschnitt 24 zum Abziehen der Ummantelung von
elektrischen Kabeln 24 aufweist. Jedes Paar von Abziehabschnit
ten 24 variiert im Durchmesser seiner Kanten je nach Dicke der
elektrischen Kabel.
Die Glieder, die die Arbeitsabschnitte 15, 19, 22 und 25 bilden,
können durch andere ersetzt werden, deren Funktion identisch
ist und sind untereinander in der Position austauschbar.
Der verstellbare Schlüssel 5 besteht aus einer fixen Backe 26
und einer bewegbaren Backe 27. Fig. 3 und 4 zeigen den de
taillierten Aufbau des verstellbaren Schlüssels 5.
Die fixe Backe 26 bildet das hintere Ende des Griffteils 7 und
weist einen länglichen Kanal 28 auf, durch den eine drehbare
Führungsschraube 29 montiert ist. Die Führungsschraube 29 weist
ein unrundes Ende 30 auf, das von einem Distanz-Einstellknopf
31 zur gleichzeitigen Rotation mit dem Einstellknopf 31 aufge
nommen wird.
Die bewegliche Backe 27 weist ein Schraubgewinde 27′ auf, das
die Führungsschraube 29 fast, und wird bei der Rotation der
Führungsschraube 29 vorwärts bzw. rückwärts bewegt. Mit dieser
Anordnung läßt sich die bewegliche Backe 27 auf verschiedene
Größen von Bolzenköpfen oder ähnlichem einstellen.
Fig. 5 zeigt einen abnehmbaren Schraubendreher 33, der an dem
beweglichen Glied 2 angebracht ist. Eine längliche Halteöffnung
32 ist im beweglichen Glied 2 zum Aufnehmen des abnehmbaren
Schraubendrehers 33 vorgesehen. Ein Halteelement 34 ist vorge
sehen, um ein unbeabsichtigtes Rutschen des Schraubendrehers
33 aus der Halteöffnung 32 zu verhindern.
Das Halteelement 34 umfaßt eine Blattfeder 35. Ein Ende der
Blattfeder 35 ist am Griffelement 8 befestigt. Ihr anderes,
gebogenes Ende 36 wird in die Halteöffnung 32 eingeführt und
verhindert, daß der Schraubendreher 33 aus der Halteöffnung 32
rutscht.
Der Schraubendreher 33 weist eine Aussparung 37 auf, um das
gebogene Ende 36 der Blattfeder 35 zu fassen.
Alternative zum obigen Halteelement 34 kann ein Magnet ständig
innerhalb der Halteöffnung 32 zum Festhalten des metallischen
Schraubendrehers 33 vorgesehen sein. Außerdem kann das Halte
element 34 jeglichen Aufbau aufweisen, solange es den Schrau
bendreher 33 halten kann.
Als Schraubendreher 33 kann entweder ein herkömmlicher Schrau
bendreher oder ein Philipsschraubendreher in einer Vorratsaus
sparung 38 im Griffelement 8 gehalten werden. Ein Deckel 39
ist zum Öffnen bzw. Schließen der Vorratsaussparung 38 vorge
sehen.
Der Deckel 39 ist am Griffteil 8 an einem Ende befestigt und
weist am anderen Ende ein Loch zum Aufnehmen eines Vorsprungs
40 auf, der vom Griffteil 8 aus verläuft.
Wie in Fig. 8 gezeigt, ist ein rechteckiger Vorsprung 41 auf
einem der Griffteile 7, 8 zum Fassen eines Steckschlüssels 41A
ausgeformt. Eine federbelastete Kugel 41′ ist an der Innen
seite des rechteckigen Vorsprungs 41 zum rastenden Fassen des
Steckschlüssels 41A befestigt.
Der Teil um das Scharnier 3 ist verhältnismäßig groß, so daß
mehrere Bolzenschneidelöcher 42, 42a gebildet werden können.
Die Bolzenschneidelöcher 42, 42a befinden sich in einem vor
bestimmten Abstand vom Scharnier 3 und weisen verschiedene
Durchmesser auf, um für verschiedene Bolzendurchmesser geeignet
zu sein. Die Bolzenschneidelöcher 42, 42a sind zum Schneiden
kleiner Schrauben auf die gewünschte Länge vorgesehen. Das
Bolzenschneideloch 42 weist ein durchgehendes Muttergewinde
auf und ist axial zum Bolzenschneideloch 42a ausgerichtet, das
einen geringfügig größeren Durchmesser als das Loch 42 aufweist.
Wenn eine kleine Schraube geschnitten werden soll, werden die
beweglichen Glieder 1, 2 auseinandergezogen, und die kleine
Schraube wird durch die Löcher 42, 42a eingeführt und durch
die Zangenbewegung der Glieder 1, 2 unbeschadet abgeschert.
Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht einer anderen Ausfüh
rungsform des Schraubendreherteils 6. Das Schraubendreherteil
6 umfaßt einen Deckel 44, der mittels eines Drehbolzens 43 zum
beweglichen Glied 2 verschwenkt werden kann, einen Stecker 45,
der an der Innenseite des Deckels 44 fixiert ist und ein klapp
bares Messer 46, das in eine seitliche Vertiefung des Deckels
44 geklappt ist.
Fig. 7A und 7B zeigen einen seitlichen Ausschnitt des Schrauben
dreherteils 6. Die Halteaussparung 38 ist vom Deckel 44 abge
deckt und beinhaltet Schraubendreher oder Schlüssel, die vom
Stecker 45 aufgenommen werden. Wie in Fig. 7B gezeigt, läßt
sich der Schraubendreher 6 um 90° bezüglich jedes der beweg
lichen Glieder 1, 2 verschwenken.
Wenn die beweglichen Glieder 1, 2 ganz geschlossen sind, sind
auch die Arbeitsabschnitte 15, 19, 22, 25 und die Backen 16
vollständig zusammengedrückt.
Dann kann der Hammerabschnitt 20 als Schlagwerkzeug und der
Schraubendreher 33 des Schraubendreherteils 6 kann zum Lockern
oder Anziehen von Schrauben verwendet werden.
Beim Lösen oder Anziehen von Schrauben kann der Anwender mit
den einander entgegengesetzten zweiten und dritten Arbeitsab
schnitten 19 und 22 die Schrauben halten und drehen, um größere
Kraft auf die Schrauben auszuüben.
Falls gewünscht wird, einen Isoliermantel eines elektrischen
Kabels abzuziehen, werden die beweglichen Glieder 1, 2 aufge
klappt, um das vierte Paar von Arbeitsklauen 12 auf zuklappen.
Danach wird das Kabel zwischen die Abziehabschnitte und die
beweglichen Glieder 1, 2 in Position gebracht. Dann werden die
beweglichen Glieder 1, 2 zusammengeklappt, so daß sich der
Abziehabschnitt 24 zusammenklappt, wodurch aufgrund der über
lappenden Abziehabschnitte 24 der Mantel des Kabels geschnitten
wird. Der Abziehabschnitt 24 kann einstückig mit den beweglichen
Elementen 1, 2 ausgebildet sein, oder er kann zum Auswechseln
von ihnen getrennt sein und daran mittels Schrauben 24′ befes
tigt werden.
Die Klemmschneiden 13 sind im ersten Arbeitsabschnitt 15 zum
Schneiden von Kabeln vorgesehen. Mit den Scherenschneiden 14
lassen sich dünne Metallplatten schneiden. Eine Aussparung zur
Nagelführung 2′ ist im ersten Arbeitsabschnitt 15 vorgesehen,
um ein Verbiegen eines Nagels zu verhindern, wenn der Nagel
eingeschlagen wird.
Die kleine Verzahnung 17 ist im zweiten Arbeitsabschnitt 19
vorgesehen, um ein Rohr mit verhältnismäßig kleinem Durchmesser
zu halten, wodurch eine Verdrehung des Rohrs verhindert wird.
Die Schneidenden 18 sind zum Schneiden von Kabeln vorgesehen.
Der dritte Arbeitsabschnitt 22 wird als Schlagwerkzeug verwen
det, indem der Hammer 20 betätigt wird und als Haltewerkzeug,
indem die verhältnismäßig große Verzahnung 21 ein relativ dickes
Rohr hält.
Die oben beschriebenen Arbeiten werden durch Zusammen- und
Aufklappen der beweglichen Glieder 1, 2 durchgeführt. Mit dem
Mehrzweckwerkzeug gemäß der vorliegenden Erfindung allein können
alle diese Arbeiten durchgeführt werden, da die beweglichen
Glieder 1, 2 mit fast allen Arten von Werkzeugteilen versehen
sind.
Das Mehrzweckwerkzeug der vorliegenden Erfindung kann weniger
leicht verloren werden und ist einfacher zu transportieren und
zu lagern, da alle Werkzeugelemente in einem Körper vorgesehen
sind.
Das verstellbare Schlüsselteil 5 ist mit dem beweglichen Glied
1 versehen. Bei der Rotation des Knopf s zur Entfernungsein
stellung 31, rotiert die Führungsschraube 29, wodurch das Mut
tergewinde der beweglichen Backe 27 geführt wird, sich ent
sprechend der Rotationsrichtung der Führungsschraube nach rechts
und rechts bewegt, so daß die Mutter gelockert oder angezogen
wird. Es liegt innerhalb des Erfindungsrahmen der vorliegenden
Erfindung, daß der verstellbare Schlüsselteil 5 an den Griff
abschnitten 7, 8 vorgesehen ist, an denen jeder der
Arbeitsabschnitte 15, 19, 23, 25 vorgesehen ist.
Wenn der Schraubendreher 33 durch einen anderen ersetzt werden
soll, wird er abgezogen, wodurch sich das gebogene Ende 36 der
Blattfeder 35 elastisch verändert und aus der Halteöffnung 32
entfernt wird. Danach wird ein anderer Schraubendreher, der in
der Vorratsausparung 38 gehalten wurde, aus dieser Halteaus
sparung 38 entfernt und in die Öffnung 32 geschoben. Dann wird
der Schraubendreher, der aus der Ausparung 32 entfernt wurde,
in der Halteaussparung 38 gehalten.
Da der in Fig. 6 gezeigte Schraubendreher mit dem Stecker 45
versehen ist, wird der Deckel 44 in Fig. 7A, 7B entweder in
zusammen- oder aufgeklapptem Zustand verwendet.
Das Mehrzweckwerkzeug der vorliegenden Erfindung besteht aus
einem Material, das widerstandsfähig, fest und hart ist und
den Vorteil aufweist, daß alle manuellen Arbeiten, z. B. Abziehen
eines elektrischen Kabels, Schneiden von Drähten, Verhindern
der Rotation von Rohren, Schlagen, Zerschneiden einer dünnen
Metallplatte, Lockern oder Anziehen von Schrauben oder Muttern
lediglich mit dem Mehrzweckwerkzeug der vorliegenden Erfindung
durchgeführt werden können.
Da mit dem erfindungsgemäßen Werkzeug zumindest mehr als eine
Arbeit in einem Arbeitsabschnitt durchgeführt werden kann,
kann jegliche Arbeit ohne Austausch der Werkzeugteile ausgeführt
werden.
Claims (11)
1. Mehrzweckwerkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß es mit
beweglichen Gliedern (1, 2), die zueinander mittels eines
Bolzens (4) verschwenkbar sind und Griffteile (7, 8), die
sich nach einer Seite erstrecken aufweisen;
einem ersten Arbeitsabschnitt (15) zum Schneiden von Ar beitsmaterial, wobei der erste Arbeitsabschnitt (15) durch die Bewegung der Griffteile (7, 8) zusammen- und aufge klappt wird und gegenüber den Griffteilen (7, 8) angeordnet ist;
einem zweiten Arbeitsabschnitt (19), der im wesentlichen rechtwinklig zum ersten Arbeitsabschnitt (15) angeordnet ist und der einteilig mit den beweglichen Gliedern (1, 2) ausgebildet ist, wobei der zweite Arbeitsabschnitt (19) um den Drehbolzen (4) zusammen- und aufgeklappt wird und Backen (16) zum Halten von Arbeitsmaterial sowie eine Ver zahnung (17) aufweist, die an der Innenseite der Backen vorgesehen ist;
einem dritten Arbeitsabschnitt (22), der einteilig mit den beweglichen Gliedern (1, 2) aufgebildet ist und um den Drehbolzen (4) zusammen- und aufgeklappt wird, gegenüber dem zweiten Arbeitsabschnitt (19) angeordnet ist und der einen Hammerabschnitt an einem Ende aufweist; und
einem vierten Arbeitsabschnitt (12) ausgestattet ist, der gegenüber dem ersten Arbeitsabschnitt (15) vorgesehen ist, um den Drehbolzen (4) zusammen- und aufgeklappt wird und der einen Abziehabschnitt beinhaltet, der Klemmkanten verschiedener Größen zum Abziehen von Isoliermänteln von elektrischen Kabeln beinhaltet.
einem ersten Arbeitsabschnitt (15) zum Schneiden von Ar beitsmaterial, wobei der erste Arbeitsabschnitt (15) durch die Bewegung der Griffteile (7, 8) zusammen- und aufge klappt wird und gegenüber den Griffteilen (7, 8) angeordnet ist;
einem zweiten Arbeitsabschnitt (19), der im wesentlichen rechtwinklig zum ersten Arbeitsabschnitt (15) angeordnet ist und der einteilig mit den beweglichen Gliedern (1, 2) ausgebildet ist, wobei der zweite Arbeitsabschnitt (19) um den Drehbolzen (4) zusammen- und aufgeklappt wird und Backen (16) zum Halten von Arbeitsmaterial sowie eine Ver zahnung (17) aufweist, die an der Innenseite der Backen vorgesehen ist;
einem dritten Arbeitsabschnitt (22), der einteilig mit den beweglichen Gliedern (1, 2) aufgebildet ist und um den Drehbolzen (4) zusammen- und aufgeklappt wird, gegenüber dem zweiten Arbeitsabschnitt (19) angeordnet ist und der einen Hammerabschnitt an einem Ende aufweist; und
einem vierten Arbeitsabschnitt (12) ausgestattet ist, der gegenüber dem ersten Arbeitsabschnitt (15) vorgesehen ist, um den Drehbolzen (4) zusammen- und aufgeklappt wird und der einen Abziehabschnitt beinhaltet, der Klemmkanten verschiedener Größen zum Abziehen von Isoliermänteln von elektrischen Kabeln beinhaltet.
2. Mehrzweckwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Arbeitsabschnitt (15) einen Klemmschneide
abschnitt (13) und einen Scherenabschnitt (14) aufweist.
3. Mehrzweckwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der zweite Arbeitsabschnitt (14) Schneide
kanten (18) aufweist.
4. Mehrzweckwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der dritte Arbeitsabschnitt (22) eine
relativ große Verzahnung aufweist, die in einer bogenför
migen Ausnehmung (21) in den Arbeitsklauen (11) ausgebildet
ist.
5. Mehrzweckwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der vierte Arbeitsabschnitt einen
Preßabschnitt (23) aufweist zum Zusammendrücken eines
einen Stecker mit einem elektrischen Kabel verbindenden
Abschnitts.
6. Mehrzweckwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens einer der Griffteile (7,
8) der beweglichen Glieder (1, 2) eine Halteöffnung (32)
zum Halten von herkömmlichen oder Philips-Schraubendrehern
(33) und ein Halteelement (34) zum Verhindern eines unbe
absichtigten Entfernens der Schraubendreher (33) aus der
Halteöffnung (32) aufweist.
7. Mehrzweckwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Führungsaussparung (21) in zu
mindest einem der ersten, zweiten oder dritten Arbeitsab
schnitte zum Geraderichten eines gebogenen Nagels oder
zum korrekten Einschlagen eines Nagels vorgesehen ist.
8. Mehrzweckwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß ein rechteckiger Vorsprung (41) an
einem der beweglichen Glieder (1, 2) vorgesehen ist,
welcher eine federbelastete Kugel (41′) zum Fassen eines
Steckschlüssels aufweist.
9. Mehrzweckwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Bolzenschneideloch (42) mit Gewinde
in einem der beweglichen Glieder (1, 2) vorgesehen ist
und ein zweites Loch in dem anderen beweglichen Glied
vorgesehen ist, wobei das zweite Loch geringfügig größer
ist als das Bolzenschneideloch (42) und die Löcher axial
zueinander ausgerichtet sind, wenn die beweglichen Glieder
(1, 2) sich in aufgeklappter Position befinden und gegen
über dem Drehbolzen (4) einen vorbestimmten Abstand haben.
10. Mehrzweckwerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteelement (34) einen Permantenmagneten aufweist,
der an der Innenseite der Halteöffnung (32) zum Fassen
eines metallischen Schraubendrehers angeordnet ist.
11. Mehrzweckwerkzeug mit beweglichen Gliedern (1, 2), die
miteinander um einen Bolzen (4) herum scharnierartig ver
bunden sind und Griffteile (7, 8) aufweisen, die sich an
einer Seite davon erstrecken, und einem Arbeitsabschnitt
zum Schlagen oder Schneiden eines Arbeitsmaterials, welcher
durch die Bewegung der Griffabschnitte zusammen- und auf
geklappt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Backe (26) einstückig mit einem der beweglichen Glieder (1)
ausgebildet ist, eine Führungsschraube (29) in einem
innenseitigen Kanal des beweglichen Glieds (1) vorgesehen
ist, wobei die Führungsschraube (29) bei der Verstellung
eines Distanz-Einstellknopfs (31) rotiert, der an einem
Ende des beweglichen Elements befestigt ist und ein Schlüs
selelement (5) eine bewegliche Backe (27) bildet und ein
Gewinde (27′) am oberen Ende zum Eingriff der Führungs
schraube (29) aufweist.
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