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DE2162453A1 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung von heften - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur herstellung von heften

Info

Publication number
DE2162453A1
DE2162453A1 DE19712162453 DE2162453A DE2162453A1 DE 2162453 A1 DE2162453 A1 DE 2162453A1 DE 19712162453 DE19712162453 DE 19712162453 DE 2162453 A DE2162453 A DE 2162453A DE 2162453 A1 DE2162453 A1 DE 2162453A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fold
station
press
wide
stapling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712162453
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Jendrusch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILL E C H FA
Original Assignee
WILL E C H FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILL E C H FA filed Critical WILL E C H FA
Priority to DE19712162453 priority Critical patent/DE2162453A1/de
Publication of DE2162453A1 publication Critical patent/DE2162453A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B4/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures by discontinuous stitching with filamentary material, e.g. wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Heften Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen entlang eines Falzes gehefteter Hefte, bei dem die für je ein Heft erforderlichen Papierbögen gestapelt und stapelveise über einem Falz rücken gefalzt werden und die Falze später durch Nachpressen von beiden Umschlagseiten und von der Falzaußenseite einerseits gegen einen auf die Falzinnenseite gerichteten Preßrücken andererseits breitgepreßt werden und eine Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens* Bei den hier in Frage stehenden Heften handelt es sich in erster Linie um Schulhefte.
  • Bei einem bekannten Verfahren werden die Papierstapel zunächst gefalzt, dann mit Drahtklammern geheftet und dann werden die Falze durch Überrollen der Falzkante bei seitlich zusammengepreßtem Falz breitgepreßt. Dabei entstehen beidseitig der ursprünglichen Falzkante Knickkanten in den Bögen. insbesondere in den außen gelegenen Bögen. Spannungen im Falz, die das Bestreben haben das Heft zu öffnen, verden dadurch abgebaut. Das Überrollen, oder, allgemeiner ausgedrückt, das Breitpressen des Falzes im Anschluß an die bereits vorgenornene Heftung führt aber oft zu einer Beschädigung der Heftung. So können durch das seitliche Zusammenpressen der Falzung die Heftklammerenden gespreizt werden oder tief in das Papier eingedrückt werden, wodurch die Haltbarkeit der Heftung beeinträchtigt wird Aufgabe der Erfindung ist es, Beschädigungen der Heftung durch das erforderliche Breitpressen des Falzes zu vermeiden Das erfinderische Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß die Falze vor der Heftung breitgepreßt werden. Es hat sich gezeigt, daß man das unerwünschte Aufspreizen der Heftflügel genau so gut vermeiden kann1 wenn man die Breitpressung vor der Heftung vornimmt, so daß also keine Nachteile in auf genommen werden müssen Es hat sieh vielmehr gezeigt, daß die Heftung sehr viel sicherer zentriert angesetzt werden kann wenn nach der Erfindung der Falz vor der' Heftung breitgepreßt wird. Bei einer Heftungsart werden die zwei Schenkel einer aufgespreizten Drahtheftklammer von außen in den FaZo getrieben, durchgesteckt und dann innerhalb des Falzes umgelegt Bei dem bekannten Verfahren treffen die beiden Schenkelspitzen der Heftklammer auf die noch unverbreiterte rückwärtige Kante des Falzes und können von dieser leicht abgleiten und dann neben der angestrebten zentrierten Lage das Papier durchdringen Die Folge ist mindestens eine schief sitzende Heftklammer oder gar eine unvollständig ausgeftihrte Heftung.
  • Nach der Erfindung finden die Spitzen der Heftklammerschenkel die inzwischen verbreiterte Rückseite des Falzes vor, von der sie nicht mehr so leicht abgleiten können. Die Erfahrung hat gezeigt. daß es sehr viel einfacher istt unter diesen Umständen die Drahtkl-nerschenkel zentriert in die Falzung einzustechen.
  • Die Erfindung ist besonders vorteilhaft in Verbindung mit Drahtklammerheftung; sie ist aber auch bei Fadenheftung vorteilhaft, nämlich schonend für die Heftung anwendbar.
  • Aufgabe einer Weiterbildung der Erfindung ist es, von vornherein zur die innerhalb des Heftes gelegenen Drahtklammerenden genügend Plat zur Verfügung zu halten, damit das Heft sich dort nicht aufvirft. Eine dementsprechende Weiterbildung des erfinderischen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß die Falze im Heftinnern mindestens auf die stärke des für die Heftung ver-oder -fadens wendeten Heftdrahtes/breitgepreßt werden. Man kann einen Falz sehr leicht mit der gewünschten inneren Breite breitpressen, indem der Falz sum Breitpressen zunächst von beiden Umschlagseiten her auf dem Preßrücken verspannt wird, so daß der Falz ein Stuck freiliegt und dann dieses freie Falzstück in Richtung auf den Preßrücken niedergedrückt und dabei breitgedrückt wird.
  • Eine innen breite Falzung kann man auch durch entsprechende Vorrichtungsmäßige Vorkehrungen herbeiführen, die weiter unten beschrieben sind ELee Vorrichtung zum Herstellen entlang eines Falzes gehefteter Hefte aus Papierstapeln, die die fRr Je ein Heft erforderlichen Papierlagen enthalten mit einer Falzstation, in der die Papierstapel über einen Falzrücken gefalzt werden, mit einer Heftstation, in der die gefalzten Papierlagen entlang des Falzes mit Heftklammern verheftet werden, mit einer Breitpreßstation, in der die Falze durch Nachpressen von beiden Umschlagseiten und von der Falzaußenseite einerseits gegen einen Preßrücken andererseits breitgepreßt werden ist zur Lösung der eingangs angegebenen Aufgabenstellung dadurch gekennzeichnet, daß die Breitpreßstation, bezogen auf die Transportrichtung des Förderers der Falzstation nachgeordnet und der Heftstation vorgenrdnet ist.
  • Die Breitpreßstation ist vorzugsweise dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei auf der Höhe der Tragkante des Preßrückens gegeneinander und von außen gagen die Umschlagseiten des auf den Preßrücken mit gespreizten Flügeln gelegten gefalzten stapels gegeneinander führbare Preßbacken und eine entlang dem eingepreßten Falz unter gegen den Preßrucken gerichteter Preßkraft auf diesem Falz entlangführbare Preßrolle aufweist.
  • Bei dieser Ausgestaltung kann man das Heft mit mehr oder wenige@ stark aus den Backen herausrageldem Falz einklemmen und dadurch die Verbreiterung, die durch den Uberrollvorgang mit der Preßrolle erzielt wird, vorbestimme* Je weiter der Falz aus den Backen herausragt, umso starker ist die durch die Preßrolle dann erzielbare Verbreiterung des Falzes.
  • Man kann bei dieser Vorrichtung auch sehr leicht Vorkehrungen treffen, um die oben erwähnte Breite des Falzes im Heftinneren hervorzurufen, indem man die Tragkante des Preßrückens mindestens auf die Breite der Stärke der für die Heftung verendeten Heftdrähte oder -fäden stumpf abgeflacht.
  • Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
  • In der Zeichnung zeigt: Figur 1 in Seitenansicht eine Vorrichtung nach der Erfindung Figur 2 den Teilschnitt II aus Figur 1, Figur 3 den Teilschnitt III aus Figur 1 kurz vor Beginn des Breitpressens, Figur 4 den gleichen Querschnitt wie in Figur 3, jedoch während des Breitpressens, Figur 5 den Teilschnitt V aus Figur 1 vor Beginn des Heftvorganges und Figur 6 den gleichen Teilschnitt wie in Figur 5, jedoch während des Heftvorganges und Figur 7 den Teilquerschnitt gemäß den Pfeilen VII aus Figur 6.
  • Bei den Schnittdarstellungen gemäß Figuren .3 bis 7 sind die im Schnitt an sich sichtbaren1 aber tUr die zu erläuternde Funktion unwesentlichen Elemente, der Übersicht halber nicht mitgezeichnet.
  • In dus Zeichnung ist allgemein mit 1 die Falzstation, mit 2 die als Überrollstation ausgebildete Breitpreßstation und mit 3 die Heftstation bezeichnet. Mit 4 ist eine durch alle Stationen und dazwischen gelegene Zwischenstationen 3 und 6 durchgbhende Schiene bezeichnet, auf der die zu im fast rechten Winkel aufgeklappten Papierstapel in der durch die Pfeilrichtung 7 angezeigten Förderrichtung gefördert werden. Der Abschnitt der Schiene 4, der sich durch die Falzstation 1 erstreckt, ist dort als Falzrtlcken 8 ausgebildet, Der Abschnitt der Schiene. 4t der sich durch die Preßstation 2 erstreckt, ist dort als Preßrücken 9 ausgebildet, und der Abschnitt der Schiene 4. der sich durch die Heftstation 3 erstreckt, ist als Heftrücken 10 ausgebildet. Die Konturen der einzelnen Schienenabschnitte gehen glatt ineinander über, so dab die Papierstapel in Förderrichtung 7 darauf rutschen können.
  • Die Schiene 4 hat dachförmige Außenkontur, und auf der dem Beschauer zugekehrten Seite weit sie einen dur^hgehenden Längsschlitz 11 auf (vergleiche auch Figur 2) durch-den Klammern durchgreifen können, die den in Figur 1 dem Beachauer zugekehrten Flügel 60 - 61 der Hefte erfassen. Es sind insgesamt vier solche Klammern 13 bis 16 vorgesehen, die Jeweils einen Heftfldgel erfassen. Die Klammer sind auf der gehäusefesten horizontalen Stange 17 in Richtung des Doppelpfeils 18 querverschieblich gelagert und werden durch die parallel dazu längsverschieblich angeordnete Stange 19, an der sie befestigt sind, hin- und hergeschoben. Die Stange 19 wird zu diesem Zweck von einem, durch den Kasten 28 angedeuteten Antrieb, in ihrer Längsrichtung verschotten. Die Stange 19 und damit auch die Klammern 13 und 16, sind in Figur 1 in ihrer einen Endlage gezeichnet, in ihrer anderen Endlage nimmt die Klammer 19 die Position ein, in der die Klammer 14 gezeichnet ist und so fort. Beim Rücklauf aus der gezeichneten Endstellung in die nicht gezeichnete Endstellung sind die Klammern geöffnet, beim Vorlauf sind sie geschlossen und nehmen die ergriffenen Papierstapel zur Jeweils nächsten Station mit. Die Klammer 13 erfaßt also am Ende des RUcklaufs den Papierstapel 20 und bringt ihn beim nächsten Vorlauf in die Zwischenstatlon 5 in die Lage, in der Jetzt der Papierstapel 21 gezeichnet ist. Die in der Heftstation 3 fertigen Heute werden im Takte des Abtransportes der fertigen Hefte, nachdem die Heftung durchgeführt ist, Jeweils von einem nicht dargestellten Abnehmer aus der Station entfernt, um Platz zu schaffen für den jeweils nachfolgenden Papierstapelb Die Papierstapel 20-24 werden mit aufgeklappten Flügeln 60-65 auf der Schiene 4 abgelegt von Station zu Station in Pfeilrichtung 7 weitergeschoben.
  • Die einzelnen Papierstapel umfassen jeweils die Blätter eines fertigen Hefters und werden über einen ebenfalls nicht dargestellten Zuführer im gleichen Takte in dem die Papierstapel von dem allgemein mit 25 bezeichneten Förderer aus der Falzstation 1 abgefördert werden, zugeführt und auf den Falztisch 26 abgelegt.
  • Der Falztisch 26 weist, wie aus Figur 2 ersichtlich, oberhalb des Falzrückens 8 eine Aussparung 45 auf, durch die ein Paar Falzwalzen 27 durchgreifen können und, wie in Figur 2 gezeichnet, den Papierstapel 20 über den Falzrücken 8 falten können, wobei dieser sich fast im Winkel von 45 Grad auf den Falzrücken S beziehungsweise die Schiene 4 legt. Die Falzwalzen 27 werden in der Arbeitspbase der Vorrichtung von Antrieben 68 abgesenkt und wieder angehoben. In der angehobenen Stellung befinden sie sich oberhalb des Tisches 26, so daß genügend Platz bleibt, einen neuen Stapel in die in Figur 2 durch die strichpunktierte Linie 29 angedeutete Lage auf den Tisch zu bringen.
  • in der Uberrollstation 2 ist eim endlose , umlaufende Kette 39 vorgesehen, die in ihrem Umfang drei Preßrollen 30, 31, 32 aufweist, die drebbar gelagert sind und über den Falz 33 des in der Uberrollstation 2 befindlichen Papierstapels rollen können.
  • Die Preßrollen 30, 31, 32 sind, wie aus Figur 3 und 4 für die Preßrolle 30 ersichtlich, mit je zwei Andruckrollen 70 bis 73 auf je eine gemeinsame Welle 74 gesteckt und drehbar an der Kette 39 gelagert. Mit 66 und 75 sind zwei Andruckschienen bezeichnet, die in vertikaler Richtung durch einen Antrieb 76 böhenverstellbar sind und an denen die Andruckrollen 70-73 abgestützt sind, während die betreffenden Preßrollen 30-32 unter Preßdruck huber den Falz 33 des Papierstapels rollen.
  • Außerdem sind in der Überrollstation 2, wie besonders gut aus Figur 3 ersichtlich ist, Preßbacken 34, 35 vorgesehen, die auf der Höhe der Tragkante 36 des Preßrückens 9 von beiden Seiten gegen die Umschlagseiten 37, 38 des Papierstapels 22 geführt werden können und den Falz zusammenpressen in der in Figur 4 gezeichneten Funktionestellung. In der Arbeitsphase der Maschine fahren zunächst die beiden Preßbacken 34, 35 in ihre in Figur 4 gezeichnete Preßstellung und erfassen den Falz so, daß noch ein Stück des Falzes, wie besonders gut aus Figur 1 ersichtlich, oben aus den Preßbacken 34, 35 herausragt. Der Umlauf des endlosen Bandes ist so abgestimmt t daß erst nachdem die Preßbacken 34, 35 fest angesetzt sind, die erste Preßrolle 32 auf den Falz 33 trifft tnd diesen niederdrückt und dabei breitwalzt. Die Preßrollen 31 und 30 folgen der Preßrolle 32 und sobald die Preßrolle 30 den Falz 33 verlassen hat, öffnen sich die Preßbacken 34 und 35 und fahren in ihre in Figur 3 gezeichnete Stellung zurück. Diese Vorgänge spielen sich in einer Arbeitsphase der Maschine ab Bemerkenswert ist, daß in der Uberrollstation 2 der Falz auch auf der Innenseite verbreitert ist und zwar ist die Breite des Falzes auf der Innenseite 40 (vergleiche Figur 5) etwa genau so groß wie die Starke des fUr die Heftung verwendeten Drahtes 41.
  • Ist die Höhe 42, mit der das Ende des Falzes 33 aus den Preßbacken 34, 35 oben herausragt, größer, dann wird bei entsprechend abgesenkter Tragkante 36 der Falz breiter. Auf diese Weise läßt sich durch Einstellen der Preßbacken im Verhältnis zur Höhenlage der Tragkante 36 des Preßiuckens 9 die Falzbreite variieren. Man muß nur dafür sorgen, daß die False beim Ansetzen der PreßbacT;en sich ein venig von der Falzkante 36 abheben.Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Tragkante 36 scharfkantig, sie kann in Abänderung derselben auch abgeflacht sein, beispielsweise entlang der Linie 67 aus Figur 3, dann wird die Innenseite der Falzung ebenso breit wie diese Abflachung, wenn man den Falz stramm um die nun abgeflachte Trogkante den Preßrückens niederdruckt.
  • In der Heftstation 3 wird der Papierstapel 24 mit dem überrollten beziehungsweise verbreiterten Falz, der an der Außenseite nicht mehr abgerundet oder dachförmig ist, sondern eine breite Rückenfläche 43 aufweist, mit Drahtklammern verheftet, die mit ihren noch aufgebogenen Schenkeln, wie durch den Pfeil 44 in Figur 5 und 7 angedeutet, durch den Fal getrieben werden. Die freien, den Papierstapel durchsetzenden Enden 56, 57 der Schenkel der Drahtklammer 58 finden in Ausnehmungen 55 des Drahtumlegekopfes 69 Platz und werden anschließend durch einen Schieber 59, wie aus Figur 7 ersichtlich, umgebogen. Bemerkenswert ist, daß die Schenkelspitzeii auf eine breite Riickenfläche 43 treffen, von der sie nicht so leicht abrutschen kennen oder in e:ue schräge Richtung abgleiten könen, wie dies der Fall wäre, wenn der Falz zuvor nicht überrollt wäre. Auch finden die Klammerenden 56, 57 im Innern des Heftes Platz und werden nicht auseinandergetrieben, wie dies der Fall wäre, wenn man die für den Überrolivorgang erforderliche starke Backenpressung, die durch die Backen 34 und 35 herbeigeführt wird, vornehmen würde, nachdem die Klammern bereits eingezogen sind. Eine geringfügige nachträgliche seitliche Pressung des Falzes empfiehlt sich, um das nun geheftete Heft zuzuschlagen, aber diese seitliche Pressung braucht bei weitem nicht so stark zu sein wie die in der Überrollstation 2 erforderlich@und deshalb wird durch eine so geringe Nachpressung auch die Heftung nicht beschädigt. Der beschriebene Heftvorgang findet in der Arbeitsphase der Maschine statt.
  • Aun Eine Arbeitsphase der Maschine, in der in der Falzstation 1 ein Papierstapel gefalzt wird, in der Überrollstation 2 ein anderer, bereits gefalzter Papierstapel überrollt wird und in der Heftstation 3 ein gefalzter und tiberrollter Papierstapel geheftet wird, folgt eine Transportpbase. Auf die Transportphase folgt dann die nächste Arbeitsphase und eo fort. Während einer Transportphase öffnen sich die Klammern 13 bis 16 und laufen in die gezeichnete Stellung geöffnet zurück, schließen siob wieder und laufen nun mit den neu ergriffenen Papierstapel wieder in ihre andere Endetellung vor, in der die Klammer 13 ich in der Stellung befindet, in der die Klammer 14 gezeichnet ist, die Klammer 14 sich in der Stellung befindet, in der die Klammer 15 gezeichnet ist und die Klammer 15 sich in der Stellung befindet, in der die Klammer 16 gezeichnet ist und die Klammer 16 sich in der Heftstation befindet. in der Transportphase werden also die Papierstapel aus den Stationon 1, 5, 2 und 6 in die jeweils nachfolgenden Stationen 5, 2, 6 beziehungsweise 3 weitertransportiert. Gleichzeitig wird in der Transportphase durch den bereits erwähnten, nicht dargestellten Zuführer, ein neuer Papierstapel auf den Falztisch 26 gelegt und das fertig gehef-@@te Heft aus der Heftstation 3 abgenommen.

Claims (8)

  1. ANSPRUCHE
    Verfahren zum Herstellen entlang eines Falzes gehefteter Hefte, bei dem die für je ein Heft erforderlichen Papierbdgen gestapelt und stapelweise «ber einem Falzrücken gefalzt verden und die Falze später durch Nachpressen von beiden Umschlagseiten und von der Falzaußenseite einerseits gegen einen auf die Falzinnenseite gerichteten Preßrücken andererseits breitgepreßt werden dadurch gekennzeichnet, daß die Falze vor der Heftung breitgepreßt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Falze im Heftinnern mindestens aus die Stärke des für die Heftung verwendeten Heftdrahtes oder -fadens breitgepreßt weden.
  3. 3 Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Falz zum Breitpressen zunächst von beiden Umschlagseiten her auf dem Preßrücken verspannt wird, so daß der Falz ein Stück freiliegt und daß dann dieses Preie Falzstflck in Rchtung auf den Preßrücken niedergedrückt und dabei breit gedrückt wird.
  4. 4. Vorrichtung zum Herstellen entlang eines Falzes geh£tetcr Heute aus Papierstapeln, die die £ür je ein Heft erforderlichen Papi erlagen enthalten mit einer Falzstation in der die Papier stapel über einen Falzrücken gefalzt verden mit einer Heftstation, in der die gefalzten Papierlagen entlang des Falzes mit Heftklammern verheftet werden mit einer Breitpreßstation, in der die Falze durch Nachpressen von beiden Umschlagseiten und von der Falzaußenseite einerseits gegen einen Preßrücken andererseits breitgepreßt werden zur Ausübung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Breitpreßstation ( 2 ), bezogen auf die Transportrichtung des Förderers ( 25 ) der Falzstation ( 1 ) nachgeordnet und der Heftstation ( 3 ) vorgeordnet ist 5.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet>- daß die Breitpreßstation zwei auf der Höhe der Tragkante des Preßrückens gegeneinander und von außen gegen die Umschlagseiten des auf n Preßrftcken mit gespreizten Flügeln gelegten gefalten Stapels gegeneinander führbare Preßbacken (34,35) und eine entlang dem eingepreßten Falz unter gegen den Preßrücken g richteter Preßkraft auf diesem Falz entlangführbare Preßrolle (30-32) aufweist.
  6. 64 Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkante ( 36 ) d.es Preßrückens ( 9 ) mindestens auf die Breite der Stärke der für die Heftung verwendeten Heftdrähte oder -fäden stumpf abgeflacht ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücken (8,9,10,) der Fal@station ( 1 ), der Breitpreßstation ( 2 ) und der Heftstation ( 3 ) in gradliniger Verlängerung und mit gleicher Orientierung hintereinander angeordnet und zu einer durchgehenden Schiene (4) aneinandergeschlossen sind.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer ( 25 ) in Förderrichtung bewegbare Klammern (13-16) aufweist, die einzeln jeweils einen Flügel (60-62) der gefalzten aber noch leicht geöffneten Stapel beziehungsweise Hefte fassen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0075404A3 (de) * 1981-09-03 1985-02-06 Murographics Limited Heftklammermaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0075404A3 (de) * 1981-09-03 1985-02-06 Murographics Limited Heftklammermaschine

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