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DE2162216A1 - Zahnraederwechselgetriebe in gruppenbauweise - Google Patents

Zahnraederwechselgetriebe in gruppenbauweise

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Publication number
DE2162216A1
DE2162216A1 DE19712162216 DE2162216A DE2162216A1 DE 2162216 A1 DE2162216 A1 DE 2162216A1 DE 19712162216 DE19712162216 DE 19712162216 DE 2162216 A DE2162216 A DE 2162216A DE 2162216 A1 DE2162216 A1 DE 2162216A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
group
drive
gear
gears
countershaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712162216
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Derscheid
Heinz Dipl Ing Keienburg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DE19712162216 priority Critical patent/DE2162216A1/de
Priority to FR7244884A priority patent/FR2165572A5/fr
Publication of DE2162216A1 publication Critical patent/DE2162216A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H37/00Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
    • F16H37/02Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings
    • F16H37/04Combinations of toothed gearings only
    • F16H37/042Combinations of toothed gearings only change gear transmissions in group arrangement
    • F16H37/043Combinations of toothed gearings only change gear transmissions in group arrangement without gears having orbital motion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

5 Köln 80, den 2. Dez. 1971 Unser Zeichens D 71/146 *P Ja/B
Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauweise
Die Erfindung betrifft ein Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauweise für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Acker- und/oder Strassenschlepper mit einem einer Hauptsohaltgruppe vorgeschalteten Gruppengetriebe, das eine parallel zur Abtriebswelle angeordnete und koaxial mit der Vorgelegewelle der Hauptschaltgruppe kuppelbare Antriebswelle und mehrere Zahnräderpaare hat.
Zahnräderwechselgetriebe vorgenannter Gattung dienen bei größtmöglicher Geschwindigkeitsabstufung für die Kraftübertragung bei Acker- und/oder StraßenscHtppern in einem Geschwindigkeitsbereich von ca. 2 bis 25km/h. Bei in schnelleren Schleppern und insbesondere in Mahrzweckfahrzeugen einzusetzenden Zahnräderwechselgetrieben der geschilderten Bauart besteht das Problem, diese ohne Beeinflussung deren Gangstufen für den vorhandenen Geschwlndigkeitsabstufungsbereich für Acker- und Bauarbeiten in einem Geschiri»- digkeltsbereich von ca. 25 bis 35 oder bis max. 50 km/h für den Transportbetrieb bei möglichst optimal ausgelasteter Antriebsmaschine und gutem Getriebewirkungsgrad benutzen zu können» Zur Lösung dieses Problems hat man durch Änderung des Übersetzungsverhältnisses des Achswellenantriebes des entsprechendes Fahrzeuges versucht, die bekannten Zahnräderwechselgetriebe in ihrem bisherigen Aufbau bei gleichen Abmessungen in einem höheren Geschwindigkeitsbereich zu nutzen. Hierdurch wurden bei den bekannten Zahnräderwechselgetrieben alle Gangstufen in ihrem
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Geschwindigkeitsbereich angehoben. Da jedoch ein wesentlicher Teil der niedrigen Gangstufen der bekannten Zahnräderwechselgetriebe aufgrund der für bestimmte Einsatzfälle nur notwendigen Übertragung von geringen Drehmomenten entsprechend deren Größenordnung ausgelegt war, gelangten diese Gangstufen nunmehr in einen Geschwindigkeitsbereich, in dem bei großem Drehmoment eine hohe Lebensdauer gefordert wird. Dabei zeigte sich, daß die Lebensdauer durch die Geschwindigkeitsanhebung und die damit verfc bundene erhöhte Belastbarkeit der niedrigen Gangstufen der bekanr ten Zahnräderwechselgetriebe in einem solchen Umfang ungünstig beeinflußt wurde, daß diese ohne erhebliche Verstärkungen ihrer Zahnräderpaare als auch ihrer zugeordneten Schaltglieder für die unteren Gangstufen nicht mehr verwenbar waren. Außerdem wurde durch die Geschwindigkeitsanhebung der unteren Gangstufen der bekannten Zahnräderwechselgetriebe in nachteiliger Weise bewirkt, daß die vorher vorhandene feine Geschwindigkeitsabstufung für Pflanz- und Pflugarbeiten verlorenging.Darüber hinaus zeigte sich bei den bekannten Zahnräderwechselgetrieben, daß sich durch die
geschilderte Geschwindigkeitsanhebung in nachteiliger Weise eine zu hohe Anfahrgeschwindigkeit für den Transportbetrieb ergab.
Ausgehend von dieser Erkenntnis ist es Aufgabe der Erfindung, ein Zahnräderwechselgetriebe der eingangs vorausgesetzten Gattung mit baulich einfachsten Mitteln dahingehend zu erweitern, daß es für schnelle Transportarbeiten wahlweise über dem bisher vorgegebenen Geschwindigkeitsbereich in einem wesentlich höheren
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KLOCKNER-WJMBOLbT-DEUTZ AG ■ KÖLN — 3 — 2.12.71
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Geschwindigkeitsbereich verwendbar ist, ohne daß hierdurch eine Beeinflussung der für bestimmte Arbeiten in der Land- und Bau-'AMi'tschaft vorgesehenen Gangstufen erfolgt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Abtriebswelle der Hauptschaltgruppe wahlweise unter Umgehung des Kraftflusses deren Vorgelegewelle und deren Antriebßglieder durch die Antriebswelle des Gruppengetriebes antreibbar 1st. Dabei ist es zur optimalen Auslastung der Antriebsmaschine im oberen Geschwindigkeitsbereich zweckdienlich, daß die Abtriebswelle der Hauptschaltgruppe unter Umgehung des Kraftflusses deren Vorgelegewelle und deren Antriebsglieder in mehreren Geschwindlgkeitsstufen durch die Antriebswelle des Gruppengetriebes wahlweise antreibbar ist.
Eine besonders einfache Bauweise für ein solches Zahnräderwechselgetriebe, bei der die Baulänge dessen Gehäuses für das Gruppengetriebe und die Hauptschaltgruppe unbeeinflußt bleibt, ergibt sich gemäß einem weiteren Gedanken der Erfindung dadurch, daß ein bzw. mehrere für den wahlweisen Antrieb der Abtriebswelle der Hauptsehaltgruppe unter Umgehung des Kraftflusses deren Vorgelegewelle vorgesehenes Zahnräderpaar bzw. vorgesehene Zahnräderpaare den Antriebsgliedern der Vorgelegewelle der Hauptschaltgruppe räumlich vorgelagert ist bzw. sind. Dabei ist es zweckdienlich, daß das bzw. die dem direkten Antrieb der Antriebswelle der Hauptschaltgruppe dienende bzw. dienenden und den
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Antriebsgliedern deren Vorgelegewelle vorgelagerte Zahnräderpaar bzw. vorgelagerten Zahnräderpaare in einem zwischen einem Kupplungsgehäuse und dem Gehäuse des Gruppengetriebes vorgesehenen Gehäuse angeordnet sind.
In Weiterbildung der Erfindung ist zur Schaffung eines mit seinen umlaufenden Massen besonders schaltgUnstig aufgebauten Zahnräderwechselgetriebe vorgesehen, daß das bzw. die dem direkten Antrieb der Abtriebswelle der Hauptschaltgruppe dienende bzw. dienenden und den Antriebsgliedern deren Vorgelegewelle vorgelagerte Zahnräderpaar bzw. Zahnräderpaare ein bzw. mehrere frei drehbar auf der Antriebswelle des Gruppengetriebes gelagertes bzw. gelagerte und wahlweise mit dieser kuppelbares Zahnrad bzw. kuppelbare Zahnräder aufweisen und daß diesem bzw. diesen eine entsprechendes drehfestes Zahnrad der Abtriebswelle der Hauptschaltgruppe zugeordnet ist bzw. sind. Zur Doppelausnutzung von Zahnrädern wird nach der Erfindung ferner vorgeschlagen, daß das bzw. die dem direkten Antrieb der Abtriebswelle der Hauptsehaltgruppe unter Umgehung der Kraftflusses dessen Vorgelegewellenantriebes dienende Zahnräderpaar bzw. Zahnräderpaare zugleich als Antrieb für einen wegabhängigen Nebenwellenantrieb, beispielsweise einen Frontantrieb,dient bzw. dienen· Zweckmäßig ist es weiterhin, daß die Abtriebswelle der Hauptschaltgruppe in einer und/oder beiden Stirnseiten des dem Gruppengetriebegehäuse vorgelagerten Gehäuses gelagert ist bzw. sind.
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Um bei dem erfindungsgenäßen Getriebe eine Fehlschaltung auszuschließen, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß die Schaltglieder des Gruppengetriebes dergestalt mit den Schaltgliedern zur Einschaltung der unter Umgehung des Kraftflusses der Vorgelegewelle der Hauptschaltgruppe gebildeten direkten Schaltstufe bzw. Schaltstufen gekoppelt sind, daß diese bei einer eingeschalteten niedrigen Schaltstufe und/oder Rückwärtsschaltstufe des Gruppengetriebes gegenüber dieser verriegelt ist bzw. sind.
Weitere Eigenschaften» Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung können der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung; welche zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung darstellt, entnommen werden. Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Zahnräderwechselgetriebe mit einem zusätzlich von diesem fahrabhängig angetriebenen Frontantrieb,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel, bei dem der direkte Antrieb der Abtriebswelle der Hauptschaltgruppe unter Umgehung dessen Vorgelegewellenantrieb in mehreren Geschwindigkeitsstufen erfolgt.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel wird durch ein Sekundärteil einer nicht dargestellten,, mit einer Schwungmasse einer Antriebsmaschine verspannten Doppelkupplung eine als
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Hohlwelle ausgebildete Antriebswelle 1 des erflndungsgeraäöen Zahnräderwechselgetriebes angetrieben. Das Zahnräderwechselgetriebe besteht neben einem durch die Antriebswelle 1 antreibbaren Gruppengetriebe 2 aus einer diesem nachgeschalteten Hauptschal-> gruppe 3, von der über einen teilweise dargestellten Kegeltrieb eine Treibachse direkt oder indirekt antreibbar ist. Die Antriebswelle 1 des Gruppengetriebes 2 lagert mit ihrem rechten Endteil in einem Lager 5 eines Gehäuses 6, welches das Gruppengetriebe 2 und die Hauptschaltgruppe 3 aufnimmt. Dem Gehäuse 6 ist ein Gehäuse 7. vorgelagert, dessen linke Stirnseite ein linkes Lager Θ für die Antriebswelle 1 aufnimmt und T#il eines Kupplungsgehäu-r ses sein kann bzw. mit einem solchen verspannt sein kann.
Das Gruppengetriebe 2 hat ein Zahnräderpaar 9, das aus einem drehfesten Zahnrad 10 der Antriebswelle 1 und einem mit diesem kämmenden, frei drehbar auf einer Abtriebswelle 11 der Hauptschaltgruppe 3 gelagerten Zahnrad 12 besteht. Ferner hat das Gruppengetriebe 2 ein Zahnräderpaar 13, das aus einem frei drehbar auf einer Vorgelegewelle 14 der· Hauptschaltgruppe 3 gelagerten Zahnrad 15 und einem frei drehbar auf der Abtriebswelle 11 gelagerten Zahnrad 16 besteht, das über einen Hohlwellenteil 17 drehfest mit dem Zahnrad 12 verbunden ist. Zwischen den beiden Zahnrädern 10 und 15 ist auf der Vorgelegewelle 14 ein als Dop*, pelschaltmuffe 18 ausgeführtes Doppelschaltglied angeordnet. Mittels der Doppelschaltmuffe 18 ist in einer mit "H" bezeichneten Schaltstufe des Gruppengetriebes für Transportarbeiten in
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einem Geschwindigkeitsbereich zwischen ca. 2. "bis 25 km/h die Vorgelegewelle 14 unmittelbar mit der Antriebswelle 1 kuppelbar. Hiergegen wird in einer mit "NM bezeichneten Schaltstufe des Gruppengetriebes 2 für Ackerarbeiten das Zahnrad I5 mit der Vorgelegewelle 14 gekuppelt. In der mit "N" bezeichneten Schaltstellung der Doppel3chaltmuffe 18 wird die Vorgelegewelle 14 über das Zahnräderpaar 9 und 13 durch die Antriebswelle 1 untersetzt angetrieben.
Neben der Abtriebswelle 11 und der hierzu parallelen Vorgelegewelle 14, die mit ihrem rechten Endteil in einem Lager 19 des Gehäuses 6 und mit ihrem linken Endteil auf einer die Abtriebswelle 1 koaxial durchsetzenden motordrehzahlabhängig angetriebenen Nebenantriebswelle 20 lagert, besteht die Hauptschaltgruppe aus Gangstufen I bis IV bildenden Zahnräderpaaren 21 bis 24. Das Zahnräderpaar 21, das die Gangstufe I bildet, hat ein drehfest auf der Vorgelegewelle 14 sitzendes Zahnrad 25und ein frei drehbar auf der Abtriebswelle 11 gelagertes Zahnrad 26, das mittels einer Doppelschaltmuffe 27 wahlweise mit der Abtriebswelle 11 kuppelbar ist. Auch das für die Gangstufe II vorgesehene Zahnräderpaar 22 hat ein drehfest mit der Vorgelegewelle 14 verbundenes Zahnrad 28, das mit einem- frei drehbar auf der Abtriebswelle 11 sitzenden Zahnrad 29 kämmt, welches mit dieser durch die Doppelschaltmuffe 27 wahlweise kuppelbar ist. Die der Bildung der Gangstufen III bzw. IV dienenden Zahnräderpaare und 24 haben gleichfalls ein drehfest mit der Vorgelegewelle verbundenes Zahnrad 30 und 31, die mit entsprechenden frei drehbar auf der Abtriebswelle 11 gelagerten Zahnrädern 32 bzw. 33 im Eingriff, stehen und durch eine Doppelschaltmuffe 34 wahlweise mit
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der Abtriebswelle 11 kuppelbar sind.
Die vier vorwählbaren Umkehrstufen des Zahnräderwechselgetriebes nach Fig. 1 werden durch ein Umkehrvorgelege 35 in Verbindung mit der Hauptschaltgruppe 3 gebildet. Das Umkehrvorgelege 35 hat ein drehfest auf einer in Lagern 36 gelagerten Umkehrwelle 37 sitzendes Zahnrad 38, das mit dem Zahnrad 17 des Gruppengetriebes 2 im Eingriff steht. Außerdem ist das Umkehrvorgelege 35 mit einem drehfest und axial verschiebbar auf der Umkehrwelle 37 siteenden Zahnrad 39 versehen, das wahlweise mit dem Zahnrad 31 der Hauptschaltgruppe 3 in Eingriff gebracht werden kann. In der Umkehrstufen flR" des Gruppengetriebes 2 ist dabei die Abtriebswelle 4 über die Zahnräderpaare 21 bis 24 im Rückwärtsfahrsinne antreibbar.
Die Abtriebswelle 11 des Zahnräderwechselgetriebes nach Fig. 1 ist außer in den vorhergehend geschilderten Schaltstüfen "H", "N", "R" und den Gangstufen I bis IV, welche für Arbeiten in einem Geschwindigkeitsbereich von 2 bis 25 km/h dienen, in einer Schaltstufe "S" direkt durch die Antriebswelle 1 über ein Zahnräderpaar 40 gemäß der Erfindung antreibbar. Das Zahnräderpaar 40 besteht aus einem frei drehbar auf der Antriebswelle 1 zwischen dem Lager 5 und dem Lager δ angeordneten Zahnrad 41 und einem mit diesem kämmenden drehfesten Zahnrad 42 der Abtriebswelle 11. Zwischen dem Zahnrad 42 und dem Zahnrad 12 ist die Abtriebswelle in einem Lager 43 des Gehäuses 6 gelagert, welches außerdem ein
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Lager 44 für das rechte Endteil des Abtriebswelle 11 hat. Zur Einschaltung der Schaltstufe nSn ist auf der Antriebswelle 1 eine Schaltmuffe 45 vorgesehen, mittels der das Zahnrad 41 wahlweise mit der Antriebswelle 1 kuppelbar ist. Dabei sollen die Schaltglieder für die Doppelschaltmuffe 18 und die Schaltmuffe 45 dergestalt miteinander gekoppelt sein, daß ein Einschalten der Schaltstufe "Sn nur in der Schaltstellung 11H" der Doppelschaltmuffe 1Θ möglich ist. Hiermit wird bezweckt, daß die Einschaltung der Schaltstufe nSw nicht von einer mit der niedrigen Schaltstufe "Ν" des Gruppengetriebes in Verbindung mit den Gangstufen I bis IV gebildeten Gangstufe der Hauptschaltgruppe aus möglich ist·
Das erfindungsgemäß dem Gehäuse 6 für das Gruppengetriebe 2 und die Hauptschaltgruppe 3 vorgelagerte Zahnräderpaar 40 dient außerdem dem wahlweisen Antrieb eines fahrabhängigen Nebenantriebes 46, der beispielsweise als Antrieb für eine nicht dargestellte Fronttreibachse vorgesehen ist. Der Nebenantrieb 46 hat eine in Lagern 47 des Gehäuses 7 gelagerte Nebenantriebswelle 48, auf der ein mit dem Zahnrad 42 kämmendes Zahnrad 49 frei drehbar gelagert ist. Zur Einschaltung des fahrabhängigen Nebenantriebes 46 ist eine axial verschiebbar und drehfest auf der Nebenantriebswelle 48 sitzende Schaltmuffe 50 vorgesehen, mittels der das Zahnrad 49 wahlweise mit der Nebenantriebswelle 48 kuppelbar ist.
Abweichend von dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel das
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Zahnräderwechselgetriebe mit einer verlängerten Abtriebswelle 51 versehen, die gleichfalls zwischen den Zahnrädern 42 und 12 in einem Lager 43 gelagert ist und mit ihrem linken verlängerten Endteil in einem Lager 52 des Gehäuses 7 gelagert ist. Zusätzlich für den direkten Antrieb der Abtriebswelle 51 in einer Schaltstufe "S" über das Zahnräderpaar 40 1st zum direkten Antriebs der Abtriebswelle 51 in einer Schaltstufe "SH" zwischen dem Lager 8 und dem Zahnräderpaar 40 ein Zahnräderpaar 53 vorgesehen. Das Zahnräderpaar 53 hat ein frei drehbar auf der Antriebswelle 1 sitzendes Zahnrad 54 und ein mit diesem kämmendes Zahnrad 55» das drehfest auf der Abtriebswelle 51 angebracht ist. Zur Einschaltung der Schaltstufen "S" und "SH" ist bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 2 eine Doppelschaltmuffe 56 vorgesehen, die drehfest und axial verschiebbar auf der Antriebswelle 1 geführt ist und mittels der die Zahnräder 41 bzw. 54 wahlweise mit der Antriebswelle 1 kuppelbar sind. Dabei kann das Zahnräderpaar 40 für das Ausführungsbeispiel nach der Fig. 1 als auch 2 dergestalt ausgeführt sein, daß mittels dessen übersetzungsverhältnis max. eine Fahrgeschwindigkeit von ca. 30 km/h erreicht wird. Hiergegen soll mittels des Zahnräderpaares 53 ca. 50 km/h als Maximalgeschwindigkeit erreichbar sein. Eine Lösung nach der Fig. 1 ist somit in vorteilhafter Weise für Ackerschlepper zu benutzen, die mit einer Höchstgeschwindigkeit von 35 km/h betrieben werden dürfen. Ein Zahnräderwechselgetriebe nach Fig. 2 läßt sich insbesondere bei Mehr zweckfahr zeugen benutzen, für die max. 50 km/h als Höchstfahrgeschwindigkeit zulässig sind. Es wird
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erwähnt, daß auch andere Getriebeabstufungen bei der Lösung nach der Fig. 2 denkbar sind, beispielsweise daß das Zahnräderpaar dergestalt ausgeführt ist, daß eine Maximalgeschwindigkeit von ca, 30 km/h erreichbar ist, während mit dem Zahnräderpaar 53 eine Maximalgeschwindigkeit von 35 km/h erreicht werden soll.
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Claims (2)

5 Köln 80, den 2. Dez. 1971 Unser Zeichen: D 71/146 AP Ja/B -te Patentansprüche Nseoge,
1. } Zahnräderwechselgetriebe in Grupptabauweise für Kraftfahr-
insbesondere für .Acker- und/oder Straßenschlepper mit einen einer Hauptschaltgrupp· vorgeschalteten Gruppengetriebe, das eine parallel zur Abtriebswelle angeordnete und koaxial alt der Vorgelegewelle der Hauptschaltgruppe kuppelbare Antriebswelle und mehrere Zahnräderpaare hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebewelle (11, 51) der Hauptschaltgruppe (3) wahlweise unter Umgehung des Kraftflusses deren Vorgelegewelle (14) und deren Antriebsglieder (9, 13» 18) durch die Antriebswelle (1) des Gruppengetriebes (2) antreibbar 1st.
2. Zahnräderwechselgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebswelle (11, 51) der Hauptschaltgruppe (3) unter Umgehung des Kraftflusses deren Vorgelegewelle (14) und deren Antriebsglieder (9* 13 u. 18) in mehreren Geschwindigkeitsstufen (11S", "SH") durch die Antriebswelle (1) des Gruppengetrie-
m, bes (2) wahlweise antreibbar ist.
3· Zahnräderwechselgetriebe nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein bzw. mehrere für den wahlweisen Antrieb der Abtriebswelle (11, 51) der Hauptschaltgruppe (3) unter Umgehung des Kraftflusses deren Vorgelegewelle (14) vorgesehenes Zahnräderpaar (40) bzw. vorgesehene Zahnräderpaare (40, 53) den Antriebsgliedern (9, 13 u. 18) der Vorgelegewelle (14) der Hauptschaltgruppe (3) räumlich vorgelagert ist bzw. sind.
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4. Zahnräderwechselgetriebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. die dem direkten Antrieb der Abtriebswelle (11, 51) der Hauptschaltgruppe (3) dienende bzw. dienenden und den Antriebsgliedern (9, 13 u. 18) deren Vorgelegewelle (14) vorgelagerte Zahnräderpaar (40) bzw. vorgelagerten Zahnräderpaare (40, 53) in einem zwischen einem Kupplungegehäuse und dem Gehäuse (6) des Gruppengetriebes (2) vorgesehenen Gehäuse (7) angeordnet sind.
5. Zahnräderwechselgetriebe nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. die dem direkten Antrieb der Abtriebswelle (11, 51) der Hauptschaltgruppe (3) dienende bzw. dienenden und den Antriebsgliedern (9, 13 u. 18) deren Vorgelegewelle (14) vorgelagerte Zahnräderpaar (40) bzw. Zahnräderpaare (40, 53) ein bzw. mehrere frei drehbar auf der Antriebswelle (1) des Gruppengetriebes (2) gelagertes bzw. gelagerte und wahlweise mit dieser kuppelbares Zahnrad (41) bzw. kuppelbare Zahnräder (41, 54) aufweisen und daß diesem bzw. diesen ein entsprechendes, drehfestes Zahnrad (42, 55) der Abtriebswelle (11, 51) der Hauptschaltgruppe (3) zugeordnet ist bzw. sind.
6. Zahnräderwechselgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. die dem direkten Antrieb der Abtriebswelle (11, 51) der Hauptschaltgruppe (3) unter Umgehung des Kraftflusses dessen Vorgelegewellenantriebes (9, 13* 18) dienÄndβ Zahnräderpaar (40) bzw. Zahnräderpaare (40 bzw. 55) zugleich als Antrieb für einen wegabhängigen Nebenwellenantrieb (46), beispielaw»l»t «inen Frontantrieb dient bzw. dienen.
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7. Zahnräderwechselgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebswelle (11 bzw. 51) der Hauptschaltgruppe (3) in einer und/oder beiden Stirnseiten des dem Gruppengetriebegehäuse (6) vorgelagerten Gehäuse (7) gelagert ist bzw. sind.
8. Zahnräderwechselgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltglieder (18, 39) des Gruppengetriebes (2) mit dem Schaltglied (45 bzw. 56) zur Einschaltung der unter Umgehung des Kraftflusses der Vorgelegewelle (14) der Hauptechftltgruppe (3) gebildeten direkten Schaltstufe nS" bzw. Schaltstufen 11S", "SHW dergestalt miteinander gekuppelt sind, daß diese bei einer eingeschalteten niedrigen Schaltstufe WN" und/oder Rückwärts schalt stufe nR" des Gruppengetriebes (2) gegenüber dieser verriegelt ist bzw. sind.
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ORiGiNAL INSPECTED
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3639097A1 (de) * 1986-03-03 1987-09-10 Kubota Ltd Getriebeanordnung fuer ein arbeitsfahrzeug mit schnellgang

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3639097A1 (de) * 1986-03-03 1987-09-10 Kubota Ltd Getriebeanordnung fuer ein arbeitsfahrzeug mit schnellgang

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