DE2162216A1 - Zahnraederwechselgetriebe in gruppenbauweise - Google Patents
Zahnraederwechselgetriebe in gruppenbauweiseInfo
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Description
5 Köln 80, den 2. Dez. 1971 Unser Zeichens D 71/146 *P Ja/B
Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauweise
Die Erfindung betrifft ein Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauweise für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Acker- und/oder Strassenschlepper mit einem einer Hauptsohaltgruppe vorgeschalteten
Gruppengetriebe, das eine parallel zur Abtriebswelle angeordnete
und koaxial mit der Vorgelegewelle der Hauptschaltgruppe kuppelbare Antriebswelle und mehrere Zahnräderpaare hat.
Zahnräderwechselgetriebe vorgenannter Gattung dienen bei größtmöglicher Geschwindigkeitsabstufung für die Kraftübertragung bei
Acker- und/oder StraßenscHtppern in einem Geschwindigkeitsbereich
von ca. 2 bis 25km/h. Bei in schnelleren Schleppern und insbesondere in Mahrzweckfahrzeugen einzusetzenden Zahnräderwechselgetrieben der geschilderten Bauart besteht das Problem, diese ohne
Beeinflussung deren Gangstufen für den vorhandenen Geschwlndigkeitsabstufungsbereich für Acker- und Bauarbeiten in einem Geschiri»-
digkeltsbereich von ca. 25 bis 35 oder bis max. 50 km/h für den
Transportbetrieb bei möglichst optimal ausgelasteter Antriebsmaschine und gutem Getriebewirkungsgrad benutzen zu können» Zur
Lösung dieses Problems hat man durch Änderung des Übersetzungsverhältnisses des Achswellenantriebes des entsprechendes Fahrzeuges versucht, die bekannten Zahnräderwechselgetriebe in ihrem
bisherigen Aufbau bei gleichen Abmessungen in einem höheren Geschwindigkeitsbereich zu nutzen. Hierdurch wurden bei den bekannten Zahnräderwechselgetrieben alle Gangstufen in ihrem
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Geschwindigkeitsbereich angehoben. Da jedoch ein wesentlicher
Teil der niedrigen Gangstufen der bekannten Zahnräderwechselgetriebe aufgrund der für bestimmte Einsatzfälle nur notwendigen
Übertragung von geringen Drehmomenten entsprechend deren Größenordnung ausgelegt war, gelangten diese Gangstufen nunmehr in
einen Geschwindigkeitsbereich, in dem bei großem Drehmoment eine hohe Lebensdauer gefordert wird. Dabei zeigte sich, daß die
Lebensdauer durch die Geschwindigkeitsanhebung und die damit verfc
bundene erhöhte Belastbarkeit der niedrigen Gangstufen der bekanr
ten Zahnräderwechselgetriebe in einem solchen Umfang ungünstig
beeinflußt wurde, daß diese ohne erhebliche Verstärkungen ihrer Zahnräderpaare als auch ihrer zugeordneten Schaltglieder für die
unteren Gangstufen nicht mehr verwenbar waren. Außerdem wurde durch die Geschwindigkeitsanhebung der unteren Gangstufen der
bekannten Zahnräderwechselgetriebe in nachteiliger Weise bewirkt, daß die vorher vorhandene feine Geschwindigkeitsabstufung für
Pflanz- und Pflugarbeiten verlorenging.Darüber hinaus zeigte sich bei den bekannten Zahnräderwechselgetrieben, daß sich durch die
geschilderte Geschwindigkeitsanhebung in nachteiliger Weise eine zu hohe Anfahrgeschwindigkeit für den Transportbetrieb ergab.
Ausgehend von dieser Erkenntnis ist es Aufgabe der Erfindung, ein Zahnräderwechselgetriebe der eingangs vorausgesetzten Gattung
mit baulich einfachsten Mitteln dahingehend zu erweitern, daß es für schnelle Transportarbeiten wahlweise über dem bisher
vorgegebenen Geschwindigkeitsbereich in einem wesentlich höheren
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Geschwindigkeitsbereich verwendbar ist, ohne daß hierdurch eine Beeinflussung der für bestimmte Arbeiten in der Land- und Bau-'AMi'tschaft
vorgesehenen Gangstufen erfolgt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Abtriebswelle der Hauptschaltgruppe wahlweise unter Umgehung des
Kraftflusses deren Vorgelegewelle und deren Antriebßglieder durch die Antriebswelle des Gruppengetriebes antreibbar 1st. Dabei ist
es zur optimalen Auslastung der Antriebsmaschine im oberen Geschwindigkeitsbereich
zweckdienlich, daß die Abtriebswelle der Hauptschaltgruppe unter Umgehung des Kraftflusses deren Vorgelegewelle
und deren Antriebsglieder in mehreren Geschwindlgkeitsstufen
durch die Antriebswelle des Gruppengetriebes wahlweise antreibbar ist.
Eine besonders einfache Bauweise für ein solches Zahnräderwechselgetriebe,
bei der die Baulänge dessen Gehäuses für das Gruppengetriebe und die Hauptschaltgruppe unbeeinflußt bleibt, ergibt
sich gemäß einem weiteren Gedanken der Erfindung dadurch, daß ein bzw. mehrere für den wahlweisen Antrieb der Abtriebswelle
der Hauptsehaltgruppe unter Umgehung des Kraftflusses deren
Vorgelegewelle vorgesehenes Zahnräderpaar bzw. vorgesehene Zahnräderpaare den Antriebsgliedern der Vorgelegewelle der Hauptschaltgruppe
räumlich vorgelagert ist bzw. sind. Dabei ist es zweckdienlich, daß das bzw. die dem direkten Antrieb der Antriebswelle
der Hauptschaltgruppe dienende bzw. dienenden und den
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Antriebsgliedern deren Vorgelegewelle vorgelagerte Zahnräderpaar
bzw. vorgelagerten Zahnräderpaare in einem zwischen einem Kupplungsgehäuse und dem Gehäuse des Gruppengetriebes vorgesehenen
Gehäuse angeordnet sind.
In Weiterbildung der Erfindung ist zur Schaffung eines mit seinen
umlaufenden Massen besonders schaltgUnstig aufgebauten Zahnräderwechselgetriebe vorgesehen, daß das bzw. die dem direkten
Antrieb der Abtriebswelle der Hauptschaltgruppe dienende bzw. dienenden und den Antriebsgliedern deren Vorgelegewelle vorgelagerte Zahnräderpaar bzw. Zahnräderpaare ein bzw. mehrere frei
drehbar auf der Antriebswelle des Gruppengetriebes gelagertes bzw. gelagerte und wahlweise mit dieser kuppelbares Zahnrad bzw.
kuppelbare Zahnräder aufweisen und daß diesem bzw. diesen eine entsprechendes drehfestes Zahnrad der Abtriebswelle der Hauptschaltgruppe zugeordnet ist bzw. sind. Zur Doppelausnutzung von Zahnrädern wird nach der Erfindung ferner vorgeschlagen, daß das bzw.
die dem direkten Antrieb der Abtriebswelle der Hauptsehaltgruppe
unter Umgehung der Kraftflusses dessen Vorgelegewellenantriebes dienende Zahnräderpaar bzw. Zahnräderpaare zugleich als Antrieb
für einen wegabhängigen Nebenwellenantrieb, beispielsweise einen Frontantrieb,dient bzw. dienen· Zweckmäßig ist es weiterhin, daß
die Abtriebswelle der Hauptschaltgruppe in einer und/oder beiden Stirnseiten des dem Gruppengetriebegehäuse vorgelagerten Gehäuses
gelagert ist bzw. sind.
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Um bei dem erfindungsgenäßen Getriebe eine Fehlschaltung auszuschließen, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß die Schaltglieder des Gruppengetriebes dergestalt
mit den Schaltgliedern zur Einschaltung der unter Umgehung des Kraftflusses der Vorgelegewelle der Hauptschaltgruppe gebildeten
direkten Schaltstufe bzw. Schaltstufen gekoppelt sind, daß diese bei einer eingeschalteten niedrigen Schaltstufe und/oder Rückwärtsschaltstufe des Gruppengetriebes gegenüber dieser verriegelt
ist bzw. sind.
Weitere Eigenschaften» Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung können der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung;
welche zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung darstellt, entnommen werden. Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Zahnräderwechselgetriebe mit einem
zusätzlich von diesem fahrabhängig angetriebenen Frontantrieb,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel, bei dem der direkte Antrieb der
Abtriebswelle der Hauptschaltgruppe unter Umgehung dessen Vorgelegewellenantrieb in mehreren Geschwindigkeitsstufen
erfolgt.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel wird durch
ein Sekundärteil einer nicht dargestellten,, mit einer Schwungmasse einer Antriebsmaschine verspannten Doppelkupplung eine als
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Hohlwelle ausgebildete Antriebswelle 1 des erflndungsgeraäöen
Zahnräderwechselgetriebes angetrieben. Das Zahnräderwechselgetriebe besteht neben einem durch die Antriebswelle 1 antreibbaren
Gruppengetriebe 2 aus einer diesem nachgeschalteten Hauptschal->
gruppe 3, von der über einen teilweise dargestellten Kegeltrieb eine Treibachse direkt oder indirekt antreibbar ist. Die Antriebswelle
1 des Gruppengetriebes 2 lagert mit ihrem rechten Endteil in einem Lager 5 eines Gehäuses 6, welches das Gruppengetriebe 2
und die Hauptschaltgruppe 3 aufnimmt. Dem Gehäuse 6 ist ein Gehäuse
7. vorgelagert, dessen linke Stirnseite ein linkes Lager Θ für die Antriebswelle 1 aufnimmt und T#il eines Kupplungsgehäu-r
ses sein kann bzw. mit einem solchen verspannt sein kann.
Das Gruppengetriebe 2 hat ein Zahnräderpaar 9, das aus einem drehfesten Zahnrad 10 der Antriebswelle 1 und einem mit diesem
kämmenden, frei drehbar auf einer Abtriebswelle 11 der Hauptschaltgruppe 3 gelagerten Zahnrad 12 besteht. Ferner hat das
Gruppengetriebe 2 ein Zahnräderpaar 13, das aus einem frei drehbar auf einer Vorgelegewelle 14 der· Hauptschaltgruppe 3 gelagerten
Zahnrad 15 und einem frei drehbar auf der Abtriebswelle 11 gelagerten Zahnrad 16 besteht, das über einen Hohlwellenteil 17
drehfest mit dem Zahnrad 12 verbunden ist. Zwischen den beiden
Zahnrädern 10 und 15 ist auf der Vorgelegewelle 14 ein als Dop*,
pelschaltmuffe 18 ausgeführtes Doppelschaltglied angeordnet. Mittels der Doppelschaltmuffe 18 ist in einer mit "H" bezeichneten
Schaltstufe des Gruppengetriebes für Transportarbeiten in
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einem Geschwindigkeitsbereich zwischen ca. 2. "bis 25 km/h die
Vorgelegewelle 14 unmittelbar mit der Antriebswelle 1 kuppelbar. Hiergegen wird in einer mit "NM bezeichneten Schaltstufe des
Gruppengetriebes 2 für Ackerarbeiten das Zahnrad I5 mit der Vorgelegewelle
14 gekuppelt. In der mit "N" bezeichneten Schaltstellung der Doppel3chaltmuffe 18 wird die Vorgelegewelle 14 über
das Zahnräderpaar 9 und 13 durch die Antriebswelle 1 untersetzt angetrieben.
Neben der Abtriebswelle 11 und der hierzu parallelen Vorgelegewelle
14, die mit ihrem rechten Endteil in einem Lager 19 des Gehäuses 6 und mit ihrem linken Endteil auf einer die Abtriebswelle 1 koaxial durchsetzenden motordrehzahlabhängig angetriebenen
Nebenantriebswelle 20 lagert, besteht die Hauptschaltgruppe aus Gangstufen I bis IV bildenden Zahnräderpaaren 21 bis 24.
Das Zahnräderpaar 21, das die Gangstufe I bildet, hat ein drehfest auf der Vorgelegewelle 14 sitzendes Zahnrad 25und ein frei
drehbar auf der Abtriebswelle 11 gelagertes Zahnrad 26, das mittels einer Doppelschaltmuffe 27 wahlweise mit der Abtriebswelle
11 kuppelbar ist. Auch das für die Gangstufe II vorgesehene Zahnräderpaar 22 hat ein drehfest mit der Vorgelegewelle 14
verbundenes Zahnrad 28, das mit einem- frei drehbar auf der Abtriebswelle 11 sitzenden Zahnrad 29 kämmt, welches mit dieser
durch die Doppelschaltmuffe 27 wahlweise kuppelbar ist. Die der Bildung der Gangstufen III bzw. IV dienenden Zahnräderpaare
und 24 haben gleichfalls ein drehfest mit der Vorgelegewelle verbundenes Zahnrad 30 und 31, die mit entsprechenden frei drehbar
auf der Abtriebswelle 11 gelagerten Zahnrädern 32 bzw. 33 im Eingriff,
stehen und durch eine Doppelschaltmuffe 34 wahlweise mit
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der Abtriebswelle 11 kuppelbar sind.
Die vier vorwählbaren Umkehrstufen des Zahnräderwechselgetriebes nach Fig. 1 werden durch ein Umkehrvorgelege 35 in Verbindung mit
der Hauptschaltgruppe 3 gebildet. Das Umkehrvorgelege 35 hat ein drehfest auf einer in Lagern 36 gelagerten Umkehrwelle 37 sitzendes
Zahnrad 38, das mit dem Zahnrad 17 des Gruppengetriebes 2 im Eingriff steht. Außerdem ist das Umkehrvorgelege 35 mit einem
drehfest und axial verschiebbar auf der Umkehrwelle 37 siteenden Zahnrad 39 versehen, das wahlweise mit dem Zahnrad 31 der Hauptschaltgruppe
3 in Eingriff gebracht werden kann. In der Umkehrstufen flR" des Gruppengetriebes 2 ist dabei die Abtriebswelle 4
über die Zahnräderpaare 21 bis 24 im Rückwärtsfahrsinne antreibbar.
Die Abtriebswelle 11 des Zahnräderwechselgetriebes nach Fig. 1
ist außer in den vorhergehend geschilderten Schaltstüfen "H",
"N", "R" und den Gangstufen I bis IV, welche für Arbeiten in einem
Geschwindigkeitsbereich von 2 bis 25 km/h dienen, in einer Schaltstufe "S" direkt durch die Antriebswelle 1 über ein Zahnräderpaar
40 gemäß der Erfindung antreibbar. Das Zahnräderpaar 40 besteht aus einem frei drehbar auf der Antriebswelle 1 zwischen dem
Lager 5 und dem Lager δ angeordneten Zahnrad 41 und einem mit diesem kämmenden drehfesten Zahnrad 42 der Abtriebswelle 11.
Zwischen dem Zahnrad 42 und dem Zahnrad 12 ist die Abtriebswelle in einem Lager 43 des Gehäuses 6 gelagert, welches außerdem ein
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Lager 44 für das rechte Endteil des Abtriebswelle 11 hat. Zur Einschaltung der Schaltstufe nSn ist auf der Antriebswelle 1
eine Schaltmuffe 45 vorgesehen, mittels der das Zahnrad 41 wahlweise mit der Antriebswelle 1 kuppelbar ist. Dabei sollen die
Schaltglieder für die Doppelschaltmuffe 18 und die Schaltmuffe 45 dergestalt miteinander gekoppelt sein, daß ein Einschalten der
Schaltstufe "Sn nur in der Schaltstellung 11H" der Doppelschaltmuffe
1Θ möglich ist. Hiermit wird bezweckt, daß die Einschaltung der Schaltstufe nSw nicht von einer mit der niedrigen Schaltstufe
"Ν" des Gruppengetriebes in Verbindung mit den Gangstufen I
bis IV gebildeten Gangstufe der Hauptschaltgruppe aus möglich ist·
Das erfindungsgemäß dem Gehäuse 6 für das Gruppengetriebe 2 und die Hauptschaltgruppe 3 vorgelagerte Zahnräderpaar 40 dient außerdem
dem wahlweisen Antrieb eines fahrabhängigen Nebenantriebes 46, der beispielsweise als Antrieb für eine nicht dargestellte Fronttreibachse
vorgesehen ist. Der Nebenantrieb 46 hat eine in Lagern 47 des Gehäuses 7 gelagerte Nebenantriebswelle 48, auf der
ein mit dem Zahnrad 42 kämmendes Zahnrad 49 frei drehbar gelagert ist. Zur Einschaltung des fahrabhängigen Nebenantriebes 46 ist
eine axial verschiebbar und drehfest auf der Nebenantriebswelle 48 sitzende Schaltmuffe 50 vorgesehen, mittels der das Zahnrad 49
wahlweise mit der Nebenantriebswelle 48 kuppelbar ist.
Abweichend von dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel das
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Zahnräderwechselgetriebe mit einer verlängerten Abtriebswelle 51 versehen, die gleichfalls zwischen den Zahnrädern 42 und 12 in
einem Lager 43 gelagert ist und mit ihrem linken verlängerten Endteil in einem Lager 52 des Gehäuses 7 gelagert ist. Zusätzlich
für den direkten Antrieb der Abtriebswelle 51 in einer Schaltstufe "S" über das Zahnräderpaar 40 1st zum direkten Antriebs
der Abtriebswelle 51 in einer Schaltstufe "SH" zwischen dem Lager 8 und dem Zahnräderpaar 40 ein Zahnräderpaar 53 vorgesehen.
Das Zahnräderpaar 53 hat ein frei drehbar auf der Antriebswelle 1 sitzendes Zahnrad 54 und ein mit diesem kämmendes Zahnrad 55»
das drehfest auf der Abtriebswelle 51 angebracht ist. Zur Einschaltung der Schaltstufen "S" und "SH" ist bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 2 eine Doppelschaltmuffe 56 vorgesehen,
die drehfest und axial verschiebbar auf der Antriebswelle 1 geführt ist und mittels der die Zahnräder 41 bzw. 54 wahlweise
mit der Antriebswelle 1 kuppelbar sind. Dabei kann das Zahnräderpaar 40 für das Ausführungsbeispiel nach der Fig. 1 als auch 2
dergestalt ausgeführt sein, daß mittels dessen übersetzungsverhältnis
max. eine Fahrgeschwindigkeit von ca. 30 km/h erreicht wird. Hiergegen soll mittels des Zahnräderpaares 53 ca. 50 km/h
als Maximalgeschwindigkeit erreichbar sein. Eine Lösung nach der Fig. 1 ist somit in vorteilhafter Weise für Ackerschlepper zu
benutzen, die mit einer Höchstgeschwindigkeit von 35 km/h betrieben werden dürfen. Ein Zahnräderwechselgetriebe nach Fig. 2
läßt sich insbesondere bei Mehr zweckfahr zeugen benutzen, für die max. 50 km/h als Höchstfahrgeschwindigkeit zulässig sind. Es wird
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erwähnt, daß auch andere Getriebeabstufungen bei der Lösung nach der Fig. 2 denkbar sind, beispielsweise daß das Zahnräderpaar
dergestalt ausgeführt ist, daß eine Maximalgeschwindigkeit von ca, 30 km/h erreichbar ist, während mit dem Zahnräderpaar 53
eine Maximalgeschwindigkeit von 35 km/h erreicht werden soll.
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Claims (2)
1. } Zahnräderwechselgetriebe in Grupptabauweise für Kraftfahr-
insbesondere für .Acker- und/oder Straßenschlepper mit
einen einer Hauptschaltgrupp· vorgeschalteten Gruppengetriebe, das eine parallel zur Abtriebswelle angeordnete und koaxial alt
der Vorgelegewelle der Hauptschaltgruppe kuppelbare Antriebswelle und mehrere Zahnräderpaare hat, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abtriebewelle (11, 51) der Hauptschaltgruppe (3) wahlweise
unter Umgehung des Kraftflusses deren Vorgelegewelle (14) und
deren Antriebsglieder (9, 13» 18) durch die Antriebswelle (1)
des Gruppengetriebes (2) antreibbar 1st.
2. Zahnräderwechselgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebswelle (11, 51) der Hauptschaltgruppe (3)
unter Umgehung des Kraftflusses deren Vorgelegewelle (14) und deren Antriebsglieder (9* 13 u. 18) in mehreren Geschwindigkeitsstufen (11S", "SH") durch die Antriebswelle (1) des Gruppengetrie-
m, bes (2) wahlweise antreibbar ist.
3· Zahnräderwechselgetriebe nach einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß ein bzw. mehrere für den wahlweisen Antrieb der Abtriebswelle (11, 51) der Hauptschaltgruppe (3)
unter Umgehung des Kraftflusses deren Vorgelegewelle (14) vorgesehenes Zahnräderpaar (40) bzw. vorgesehene Zahnräderpaare (40,
53) den Antriebsgliedern (9, 13 u. 18) der Vorgelegewelle (14) der Hauptschaltgruppe (3) räumlich vorgelagert ist bzw. sind.
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4. Zahnräderwechselgetriebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das bzw. die dem direkten Antrieb der Abtriebswelle (11, 51) der Hauptschaltgruppe (3) dienende bzw. dienenden
und den Antriebsgliedern (9, 13 u. 18) deren Vorgelegewelle (14) vorgelagerte Zahnräderpaar (40) bzw. vorgelagerten Zahnräderpaare
(40, 53) in einem zwischen einem Kupplungegehäuse und dem
Gehäuse (6) des Gruppengetriebes (2) vorgesehenen Gehäuse (7) angeordnet sind.
5. Zahnräderwechselgetriebe nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. die dem direkten Antrieb
der Abtriebswelle (11, 51) der Hauptschaltgruppe (3) dienende bzw. dienenden und den Antriebsgliedern (9, 13 u. 18) deren Vorgelegewelle
(14) vorgelagerte Zahnräderpaar (40) bzw. Zahnräderpaare (40, 53) ein bzw. mehrere frei drehbar auf der Antriebswelle
(1) des Gruppengetriebes (2) gelagertes bzw. gelagerte und wahlweise mit dieser kuppelbares Zahnrad (41) bzw. kuppelbare
Zahnräder (41, 54) aufweisen und daß diesem bzw. diesen ein entsprechendes, drehfestes Zahnrad (42, 55) der Abtriebswelle (11,
51) der Hauptschaltgruppe (3) zugeordnet ist bzw. sind.
6. Zahnräderwechselgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. die dem direkten Antrieb der Abtriebswelle (11, 51) der Hauptschaltgruppe (3) unter Umgehung des
Kraftflusses dessen Vorgelegewellenantriebes (9, 13* 18) dienÄnd—β
Zahnräderpaar (40) bzw. Zahnräderpaare (40 bzw. 55) zugleich als Antrieb für einen wegabhängigen Nebenwellenantrieb (46), beispielaw»l»t
«inen Frontantrieb dient bzw. dienen.
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7. Zahnräderwechselgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtriebswelle (11 bzw. 51) der
Hauptschaltgruppe (3) in einer und/oder beiden Stirnseiten des dem Gruppengetriebegehäuse (6) vorgelagerten Gehäuse (7) gelagert
ist bzw. sind.
8. Zahnräderwechselgetriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltglieder (18, 39) des Gruppengetriebes (2) mit dem Schaltglied (45 bzw. 56) zur Einschaltung
der unter Umgehung des Kraftflusses der Vorgelegewelle (14) der Hauptechftltgruppe (3) gebildeten direkten Schaltstufe nS"
bzw. Schaltstufen 11S", "SHW dergestalt miteinander gekuppelt
sind, daß diese bei einer eingeschalteten niedrigen Schaltstufe WN" und/oder Rückwärts schalt stufe nR" des Gruppengetriebes (2)
gegenüber dieser verriegelt ist bzw. sind.
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ORiGiNAL INSPECTED
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19712162216 DE2162216A1 (de) | 1971-12-15 | 1971-12-15 | Zahnraederwechselgetriebe in gruppenbauweise |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19712162216 DE2162216A1 (de) | 1971-12-15 | 1971-12-15 | Zahnraederwechselgetriebe in gruppenbauweise |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2162216A1 true DE2162216A1 (de) | 1973-06-20 |
Family
ID=5828066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712162216 Pending DE2162216A1 (de) | 1971-12-15 | 1971-12-15 | Zahnraederwechselgetriebe in gruppenbauweise |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2162216A1 (de) |
| FR (1) | FR2165572A5 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3639097A1 (de) * | 1986-03-03 | 1987-09-10 | Kubota Ltd | Getriebeanordnung fuer ein arbeitsfahrzeug mit schnellgang |
-
1971
- 1971-12-15 DE DE19712162216 patent/DE2162216A1/de active Pending
-
1972
- 1972-12-15 FR FR7244884A patent/FR2165572A5/fr not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3639097A1 (de) * | 1986-03-03 | 1987-09-10 | Kubota Ltd | Getriebeanordnung fuer ein arbeitsfahrzeug mit schnellgang |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2165572A5 (de) | 1973-08-03 |
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