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DE2162112B2 - Antrieb für Senkrechthebewerke, insbesondere fur Schiffshebewerke - Google Patents

Antrieb für Senkrechthebewerke, insbesondere fur Schiffshebewerke

Info

Publication number
DE2162112B2
DE2162112B2 DE19712162112 DE2162112A DE2162112B2 DE 2162112 B2 DE2162112 B2 DE 2162112B2 DE 19712162112 DE19712162112 DE 19712162112 DE 2162112 A DE2162112 A DE 2162112A DE 2162112 B2 DE2162112 B2 DE 2162112B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rocker
support frame
pinion
drive
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712162112
Other languages
English (en)
Other versions
DE2162112C3 (de
DE2162112A1 (de
Inventor
Friedemann Dipl.-Ing. 6507 Ingelheim Kullmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN Gutehoffnungshutte GmbH
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DE19712162112 priority Critical patent/DE2162112C3/de
Publication of DE2162112A1 publication Critical patent/DE2162112A1/de
Publication of DE2162112B2 publication Critical patent/DE2162112B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2162112C3 publication Critical patent/DE2162112C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F7/00Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts
    • B66F7/02Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with platforms suspended from ropes, cables, or chains or screws and movable along pillars
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C5/00Mechanisms for lifting ships vertically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Antrieb für Senkrechthebewerke, insbesondere für Schiffshebewerke, mit einem eine Last aufnehmenden Tragrahmen sowie mindestens zwei an jeder Längsseite des Tragrahmens vorgesehenen, vertikalen Führungskörpern mit Zahnstangen, in die jeweils ein am Tragrahmen vorgesehenes und von dort aus antreibbares Ritzel eingreift, welches über einen elastisch abgestützten, zweiarmigen Hebel gelagert ist und in Längsrichtung der Zahnstange bei Überlastung zur Abschaltung des Antriebes verschwenkbar ist.
Beim Heben und Senken schwerer Lasten ist es bekannt, Tragrahmen zu verwenden, welche an Führungskörpern seitlich geführt und mit Antriebsmitteln für deren Bewegen an den Führungskörpern ausgestattet sind. Je nach ihrem Anwendungszweck können diese Tragrahmen als reckteckige, geschlossene
ίο Rahmenprofile oder H-förmige Rahmen mit auskragenden Schenkeln, insbesondere für das Tragen von Trögen von Schiffshebewerken, u. a., ausgeführt sein. Ein bekannter Antrieb nebst Führung für einen Tragrahmen zum Heben und Senken schwerer Lasten in vertikaler Richtung dieser Art wird im wesentlichen von dem die Last aufnehmenden Rahmen, in Form einer Hubbrücke, mehreren seitlich zu dieser angeordneten Führungskörpern und ebenfalls mehreren, an der Hubbrücke angebrachten Antrie-
ao ben gebildet. Die Antriebe bestehen hier aus einem Antriebsmotor mit Vorgelege und einem in einer Zahnstange am Führungskörper eingreifenden Ritzel, welches zum Zwecke seiner Führung entlang der Zahnstange an einem zweiarmigen Hebel schwenkbar gelagert ist. Der Hebel, an dessen einem Ende das Ritzel gelagert ist, ist mit seinem anderen Ende an einem Druck- oder Haltemittel angeschlossen sowie im Bereich dieses Endes zusätzlich mit einer Bremse verbunden. Der Hebel stützt sich dabei über eine Konsole an der Hubbrücke ab und ist dort zusammen mit den Antriebsrädern des Vorgeleges drehbar gelagert. Die Hubbrücke ist zwischen den Fühlungskörpern angeordnet und zum einen über die Ritzel an diesen geführt und zum anderen über Seile, an denen Gegengewichte hängen, an den Aufbauten der Führungskörper aufgehängt. Bei diesem bekannten Antrieb wird es als unzweckmäßig angesehen, daß bei unterschiedlichen Wärmedehnungen der Hubbrücke der Eingriff des Ritzels in seine Zahnstange ungenau wird (vgl. deutsche Patentschrift 657 783).
Hier setzt die Erfindung ein, der die Aufgabe zugrunde liegt, einen Antrieb, insbesondere für Schiffshebewerke zu schaffen, bei dem der Ritzeleingriff in allen Phasen der Bewegung des Tragrahmens des Hebewerkes zwängungsfrei ist und bei dem das Ritzel auch dem Verlauf der Zahnstange zwängungsfrei folgen kann.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einem Antrieb der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß das Ritzel in einer zur Zahnstange längs verlaufenden Schwinge drehbar gelagert ist und die Schwinge an ihrem einen Ende an dem zweiarmigen Hebel und mit dem anderen Ende an einer die Schwinge in Richtung auf die Zahnstange wirkende Einstellvorrichtung derart angelenkt ist, daß die Scnwinge um ihre aufeinander senkrecht stehenden Symmetrieachsen verschwenkbar ist, und daß zu beiden Seiten des Ritzels auf dessen Welle Abstützrollen für die Querab^tützung des Tragrahmens am Führungskörper vorgesehen sind.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung können den Unteransprüchen entnommen werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführuiigsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht auf einen an einem Tragrahmen angebrachten Antrieb,
F i g. 2 einen Schnitt durch den Antrieb in der Ebene I-I inFig. 1,
Fig.3 einen Schnitt in der Ebene II-1I in Fig. 1,
F i g. 4 einen Schnitt in der Ebene III-III in F i g. 1 und
F i g. 5 einen Schnitt durch eine elastische Abstützung in der Ebene IV-IV in F i g. 1.
Ein Antrieb zum Heben und Senken schwerer Lasten, insbesondere der Tröge von Senkrecht-Schiffshebewerken, wird von mehreren Führungskörpern 1 sowie ebenfalls mehreren an diesen laufenden Antriebsmitteln 2 gebildet. Die Führungskörper 1 sind dabei mindestens in doppelter Anordnung an den Längsseiten der zu bewegenden Last, z. B. des Tragrahmens 3 des Schiffshebewerkes, angeordnet und dort als turmartige Gebilde ausgeführt, an deren dem Tragrahmen 3 zugewandten Seite Laufflächen 4 für Abstützrollen 5,6 der Querführung und Zahnstangen? für die Ritzel 8 der Antriebe angebracht sind. Die einzelnen Antriebsmittel 2 werden dabei im wesentlichen von einer Schwinge 9, einem Hebelsystem 10, 11, einer Einstellvorrichtung 13 und einer elastischen Abstützung 12 gebildet, wobei das Ritzel 8 an der Schwinge 9 drehbar gelagert und die Schwinge 9 selbst über räumlich nachgebende Gelenke 14, 15 zum einen am Hebel 10 und zum anderen an der Einstellvorrichtung 13 angeschlossen ist. Die räumlich nachgebenden Gelenke 14, 15 der Schwinge 9 sowie die Verschiebbarkeit der Gelenke 14, 15 auf den Achsen*' und x" erlauben der Schwinge 9 Drehbewegungen sowohl um die vertikale Symmetrieachse Z als auch um die beiden horizontalen Symmetrieachsen A" und Y der Schwinge 9, so daß die Schwinge 9 und mit ihr auch das Ritzel 8 dem jeweiligen Verlauf des Führungskörpers 1 folgen kann. Das dem Gelenk 15 des Hebels 10 an der Schwinge 9 abgewandte Ende des Hebels 10 ist über zwei Stangen 11 an der elastischen Abstützung 12 gelenkig angeschlossen, und es ist diese Abstützung 12 als eine doppelwirkende hydraulische Zylinder-Kolbeneinheit, die als vertikale Abstützung für die Schwinge 9 am Tragrahmen fungiert, ausgeführt. Mittels dieser Zylinder-Kolbeneinheit kann der Hebel 10 bei Überlast vertikal ausweichen und eine Abschaltung des Antriebes bewirken. Die der Abschaltung dienenden Mittel sind allgemein bekannt, und es wurde darauf verzichtet, diese in der Zeichnung darzustellen. Die ausschließlich dem Drücken der Schwinge9 gegen die Zahnstange? dienende Einstellvorrichtung 13 ist ebenfalls am Tragrahmen 3 drehbar gelagert und kann ebenfalls als ein hydraulischer Zylinder ausgeführt sein.
Um den optimalen Zahneingriff in allen Phasen der Bewegung des Ritzels 8 an der Zahnstange 7 zu erreichen, sind neben der Zahnstange die Laufflächen 4 am Führungskörper 1 vorgesehen, und es sind
ίο diesen Laufflächen die Abstützrollen 5, 6 auf der Welle 16 des Ritzels 8 zugeordnet. Der Durchmesser dieser Abstützrollen 5,6 ist dabei so gewählt, daß er gleich oder annähernd gleich dem Durchmesser des Teilkreises 27 des Ritzels 8 ist. Auf diese Weise wird das Ritzel 8 stets in einer entsprechenden Entfernung zu den Zahnflanken der Zahnstange? gehalten, so daß in keiner Phase der Bewegung des Tragrahmens 3 Zwängungen zwischen den Zahnflanken des Ritzels 8 und denen der Zahnstange 7 auftreten. Die an der Schwinge 9 vorgesehenen, räumlichen Gelenke 14, 15 können dabei als gewöhnliche Kardangelenke ausgebildet sein; es ist dabei darauf zu achten, daß die Schwinge um die vorgenannten Drehachsen X, Y, Z sowie x', x" gedreht werden kann.
Der Antrieb für das Ritzel 8 kann je nach Belastung des Tragrahmens 3 direkt oder über ein Vorgelege auf die Welle 16 erfolgen. Aus statischen Gründen ist es zweckmäßig, die Schwinge 9 als ein kastenförmiges Gebilde auszuführen und die Welle 16 des
Ritzels 8 bzw. der Abstützrollen 5, 6 an den Seiten dieses kastenförmigen Gebildes drehbar zu lagern.
Um dem Antrieb und somit auch dem Ritzel 8 auch in Längsrichtung des Tragrahmens 3 eine Führung an den Führungskörpern 1 geben zu können,
können die auf der jeweiligen Welle 16 sitzenden Abstützrollen 5, 6 mit Spurkränzen 17 versehen sein, und es können diese Spurkränze 17 die Laufflächen 4 für die Abstützrollen 5, 6 mit größerem oder kleinerem Spiel umgreifen. Die vertikale, elastische
Abstützung 12 der Schwinge 9 wird von einem Zylinder 18 und zwei an diesem gegensinnig bewegbaren Kolben 19, 20 gebildet, deren Kolbenstangen 21, 22 mit balligen Stützflächen 23, 24 an deren freien Enden ausgestattet sind.
Außerdem weist die elastische Abstützung 12 seitliche Zapfen 25 für dessen vertikale Führung an einer Halterung 26 am Tragrahmen 3 auf.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Antrieb für Senkrechthebewerke, insbesondere für Schiffshebewerke, mit einem eine Last aufnehmenden Tragrahmen sowie mindestens zwei an jeder Längsseite des Tragrahmens vorgesehenen, vertikalen Führungskörpern mit Zahnstangen, in die jeweils ein am Tragrahmen vorgesehenes und von dort aus antreibbares Ritzel eingreift, welches über einen elastisch abgestützten, zweiarmigen Hebel gelagert ist und in Längsrichtung der Zahnstange bei Überlastung zur Abschaltung des Antriebes verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Ritzel (8) in einer zur Zahnstange (7) längs verlaufenden Schwinge (9) drehbar gelagert ist und die Schwinge (9) an ihrem einen Ende an dem zweiarmigen Hebel (10) und mit dem anderen Ende an einer die Schwinge (9) in Richtung auf die Zahnstange (7) wirkende Einstellvorrichtung (13) derart angelegt ist, daß die Schwinge (9) um ihre aufeinander senkrecht stehenden Symmetrieachsen (X, Y, Z) verschwenkbar ist. und daß zu beiden Seiten des Ritzels (8) auf dessen Welle (16) Abstützrollen (S. 6) für die Querabstützung des Tragrahmens (3) am Führungskörper (1) vorgesehen sind.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Abstützrollen (5, 6) gleich oder annähernd gleich dem Durchmesser des Teilkreises (27) des Ritzels (8) ist.
3. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Abstützung (12) des zweiarmigen Hebels (10) von einer Zylinder-Kolbeneinheit gebildet wird, die an dem der Schwinge (9) gegenüberliegenden Arm des Hebels (10) angelenkt ist.
4. Antrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder-Kolbeneinheit aus einem vertikal geführten und am Hebel (9) angelenkten Zylinder (18) mit zwei koaxialen in ihm angeordneten, eine Druckflüssigkeit einschließenden Kolben (19, 20) besteht, und daß die Kolbenstangen (21, 22) sich an einander gegenüberliegenden Stellen am Tragrahmen (3) abstützen.
5. Antrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die am Tragrahmen (3) abgestützten Enden der Kolbenstangen (21, 22) ballig ausgeführt sind und der Zylinder (18) mit vertikal geführten Zapfen (25) ausgestattet ist.
DE19712162112 1971-12-15 1971-12-15 Antrieb für Senkrechthebewerke, insbesondere für Schiffshebewerke Expired DE2162112C3 (de)

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DE2162112A1 DE2162112A1 (de) 1973-06-20
DE2162112B2 true DE2162112B2 (de) 1973-10-31
DE2162112C3 DE2162112C3 (de) 1974-06-12

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EF Willingness to grant licences
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: MAN GUTEHOFFNUNGSHUETTE GMBH, 4200 OBERHAUSEN, DE

8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: MAN GUTEHOFFNUNGSHUETTE AG, 4200 OBERHAUSEN, DE