DE2161301B2 - - Google Patents
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- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung
einseitig, insbesondere stirnseitig offener Stahlbeton-Raumzellen,
wie Garagen od. dgL, die aus einem die Decke sowie die Seitenwände und die Rückwand bildenden
Hohlkörper und einer Bodenplatte bestehen, wobei letzterer auf einer Rollpalette gefertigt und der
zwischen einem kontrahierbaren Innenschalwagen und einer expandierbaren Außenschalung gefertigte Hohl
körper auf die Bodenplatte aufbetoniert wird.
Die Erfindung betrifft ferner eine Anlage zur Durch führung dieses Verfahrens.
Bei diesem in der Praxis häufig angewendeten Her stellungsveriahren werden im Randbereich der Beton
platte diese überragende Armierungen vorgesehen, die vor Beginn des Betonierens des Hohlkörpers in dessen
Armierung eingebunden werden. Damit ist eine festig keitsmlßig einwandfreie Verbindung zwischen Hohlkörper
und Bodenplatte möglich. Es ist auch ein umge kehrtes Verfahren bekannt, wobei die Seitenwände und
die Rückwand des Hohlkörpers mit Armierungsankern versehen sind, die deren Unterkanten überragen und in
den noch weichen Beton der Bodenplatte eingedrückt werden. In diesem Fall wird zunächst der Hohlkörper
hergestellt und im Stadium einer gewissen Frühhärte auf die Bodenplatte aufgesetzt Dieses Verfahren hat
jedoch anderweitige Nachteile, so daß es hier nicht weiter berücksichtigt wird.
In deir gesamten Fertigungstechnik von großformatigen
Baukörpern ist eine fließbandartige Serienfertigung bis heute noch weitgehend unbekannt Dies gilt
insbesondere für den Raumzellenbau, da einerseits die erforderliche Konzentration der Arbeitsmittel für eine
Fließbandfertigung fehlt, andererseits aber insbesondere die erforderlichen Härtezeiten von großen Betonvolumen
einer Fließbandfertigung entgegenstehen. Aus diesem Grund reicht heute eine fließbandartige Fertigung
im allgemeinen nur bis zum Entschalungsvorgang, während das Aushärten des Betons, das im Fall der reinen
Lufthärtung mehr als einen Tag dauert, in den Fertigungsprozeß üblicherweise nicht mehr einbezogen ist
Der Härteprozeß kann zwar durch Dampfhärtung u. dgl. beschleunigt werden, doch ist auch diese Bearbeitungsstufe
außerhalb des eigentlichen Fertigungsprozesses vorgesehen.
Kleinformatige Fertigteile werden heute üblicherweise in Fabrikhallen gefertigt, so daß die Herstellung
witterungsunabhängig ist Bei großformatigen Baukörpern, wie Raumzellen od. dgl. ist dies heute nicht in jedem
Fall üblich, da hierzu ein erheblich größerer Bedarf an Hallenraum anzusetzen ist Dieser steht oft
nicht zur Verfügung bzw. erfordert erhebliche Investitionskosten. Bei den bekannten, in die Halle verlegten
Arbeitsverfahren wird eine vergleichsweise große Grundfläche pro hergestellter Raumzelleneinheit benötigt,
die die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens naturgemäß auch beeinträchtigt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
und eine Anlage zur Herstellung von Stahlbeton-Raumzellen mit dem eingangs genannten Aufbau
vorzuschlagen, das auf kleinstem Raum eine fließbandartige Fertigung ermöglicht. Die Erfindung geht dabei
von der Forderung aus, daß sämtliche Bearbeitungsvorginge takunäßig aufeinander abgestimmt sein müssen,
um ein optimales Verfahren zu erreichen.
Diese Aufgabe wird bei dem Verfahren dadurch gelöst,
daß die Raumzelle an einer ersten Bearbeitungsstation gefertigt und die Außenschalung nach Erreichen
einer gewissen Vorhärte der Raumzelle expandiert und abgezogen, dk Rollpalette mit der Raumzelle und dem
Innenschalwagen »m etwa eine Zellenlänge zu einer zweiten Bearbeitungsstation in einem Trockentunnel
zur weiteren Aushärtung verschoben wird, während gleichzeitig an der ersten Bearbeitungsstation eine weitere
Rollpalette mit Bode platte bereitgestellt, der Innenschalwagen
an der zweiten Bearbeitungsstation kontrahiert, zur ersten Bearbeitungsstation auf die dort
befindliche Bodenplatte zurückgezogen und expandiert, die Bewehrung für den Hohlkörper angebracht
und die kontrahierte Außenschalung übergestülpt und die nächste Raumzelle betoniert wird, daß die an der
zweiten Bearbeitungsstation befindliche, völlig entschalte Raumzelle anschließend um eine weitere ZeI-lenlänge
zu einer dritten Bearbeitungsstation in dem Trockentunnel zur weiteren Aushärtung verschoben
wird, während an der ersten und zweiten Bearbeitungsstation der geschilderte Zyklus erneut abläuft, und daß
die trockene Raumzelle schließlich um eine weitere Zellenlänge zu einer vierten Bearbeitungsstation verschoben
und endgültig bearbeitet z. B. geputzt wird.
Das Verfahren ist demzufolge in vier unmittelbar aufeinanderfolgende Arbeitstakte unterteilt. Die Praxis
hat gezeigt, daß bei einer Standzeit von zwei Stunden pro Bearbeitungsstation, also einer Gesamtfertigungszeit
für eine Zeile von etwa acht Stunden alle zwei Stunden eine komplett bearbeitete Zelle die Anlage
verlassen kann. Dabei ist der Platzbedarf überaus gering, da für eine Taktstraße praktisch nur die Länge
von wenig mehr als vier Zellen benötigt wird. Die die letzte Bearbeitungsstation verlassende Zelle kann entweder
unmittelbar an ihren Verwendungsort verbracht oder auf Lager gestellt werden.
Zur Durchführung des Verfahrens wird erfindungsgemäß eine Anlage vorgeschlagen, die sich auszeichnet
durch einen die vier Bearbeitungsstationen verbindenden, die Rollpaletten führenden Schienenstrang, einen
die Rollpaletten gemeinsam bewegenden Antrieb, einen an der zweiten und dritten Bearbeitungsstation
den Schienenstrang überdeckenden Trockentunnel und einen die Außenschalung an der ersten Bearbeitungsstation und die Raumzelle an der letzten Bear' situngsstation
manipulierenden Kran. Hierbei sind mit Vorzug die Außenschalung allseits und der Innenschalwagen
zumindest deckenseitig beheizbar, so daß die Zellen an der zweiten Station bereits die notwendige Frühhärte
zum vollständigen Entschalen aufweist
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Anlage sind die vier Bearbeitungsstationen in einer Grube
vorgesehen, deren Tiefe der Zellenhöhe, deren Breite
der Zellenbreite zuzüglich mindestens einem Laufgang und deren Länge etwas mehr als der vierfachen Zellenlänge
entspricht und die in ihrem mittleren Bereich zur Bildung des Trockentunnels abgedeckt ist
Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß der Beton nicht in die Höhe gefördert werden muß, sondern prak-S
tisch vom Bodenniveau aus in den Schalungszwischenraum eingefüllt und dort verdichtet werden kann. Hinzu
kommt, daß der notwendige Kran nur eine Hubhöhe von etwas mehr als einer Zellenhöhe über Bodenniveau
benötigt, so daß die Fertigungthalle vergleichsweise
ίο niedrig sein kann. Schließlich ergibt sich durch die Ausbildung
der Grubs eine einfache und billige Konstruktion für den Trockentunnel. Eine weitere Ersparnis an
Hallenfläche läßt sich dadurch erreichen, daß die den
Trockentunnel bildende Grubendecke gleichzeitig als Fertigungsfläche für die Bodenplatten dient Die gesamte
Fertigung läßt sich damit auf eine Fläche von etwa 25 χ 10 m zusammendrängen.
Bei der letztgenannten, bevorzugten Ausführungsform dient der zwischen der ersten und der letzten Be-
arbeitungsstation bewegliche Kran zum Absenken der
zum Ausheben der Außenschalung sowie der fertigen
as eine weitere Optimalisierung des Fertigungsablaufs zu
erhalten, sind vorzugsweise zwei gleich aulgebaute Anlagen
parallel nebeneinander angeordnet, wobei der Kran beide Anlagen überfährt Durch entsprechende
Taktverschiebung zwischen den beiden Anlagen kann der Ausstoß von Raumzellen pro Zeiteinheit weiter
verbessert werden.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform an Hand der Zeichnung beschrieben. Hierbei zeigt
F i g. 1 den Grundriß einer zweibahnigen Anlage,
F i g. 1 den Grundriß einer zweibahnigen Anlage,
F i g. 2 einen Längsschnitt durch die in F i g. 1 dargestellte Anlage und
F i g. 3 einen Querschnitt im Bereich der ersten Bearbeitungsstation.
Die Fertigung erfolgt in einer Halle 1, deren Boden mit 2 bezeichnet ist und die auf Fundamenten 3 (s. F i g. 2) ruht
Die Fertigung erfolgt in einer Halle 1, deren Boden mit 2 bezeichnet ist und die auf Fundamenten 3 (s. F i g. 2) ruht
Die Fertigung ist auf vier taktweise gesteuerte Bearbeitungsstationen
4, 5, S und 7 verteilt (F i g. 2). Diese vier Bearbeitungsstationen sind beim wiedergegebenen
Ausführungsbeispiel in eine Grube 8 verlegt deren Höhe, wie aus der Zeichnung erkennbar, etwa der Zellenhöhe
entspricht. Diese Grube 8 ist im Bereich der Bearbeitungsstationen 5 und 6 durch eine einen Trokkentunnel
9 bildende Decke 10 abgedeckt Auf dieser Decke 10 sind Rollpaletten 11, 12 und 13 angeordnet,
auf denen Bodenplatten vorgefertigt werden. Eine solche Bodenplatte ist auf der Rollpalette 11 mit 14 angedeutet.
Sie weist ihre Oberfläche überragende Armierungen 15, 16 auf, die später in die Armierung des aufzubetonierenden
Hohlkörpers eingebunden wird. Die Rollpalette U wird samt Bodenplatte 14 mittels des
Krans 17 von der Decke 10 angehoben und in die Grube 8 im Bereich der ersten Bearbeitungssiation 4 auf
einen Schienenstrang 18 abgesenkt
Dieser Schienenstrang verbindet sämtliche Bearbeitungsstationen 4 bis 7.
Die zur Abformung der Innenflächen der Raumzelle 22 dienende sich auf einem Schalwagen befindliche Innenschalung
24 ist zu diesem Zeitpunkt noch in der
Raumzelle 22 an der Bearbeitungsstation 5. Sie wird dort zunächst kontrahiert, aus der Raumzelle 22 heraus
und auf die an der Bearbeitungsstation 4 stehende Rollpalette 11 aufgezogen. Anschließend wird die Beweh-
rung für den Hohlkörper, die gegebenenfalls als Korb
ausgebildet sein kann, auf die Rollpalette 11 abgesenkt
und die die Bodenpalette 14 überragende Armierung 15,16 eingebunden. Danach wird die in F i g. 2 erkennbare
Außenschalung 19, die zuvor auf dem Hallenboden abgestellt war, mittels des Krans 17 auf die Rollpalette
11 abgesenkt Der Zwischenraum zwischen Innenschalwagen 24 und Außenschalung 19 wird anschließend
mit Beton, der beispielsweise durch eine Druckleitung an die Bearbeitungsstation 4 herangefördert wird,
ausgefällt Nach Verdichten und einer Aushärtezeit von etwa zwei Stunden wird die Außenschalung 19 expandiert
und mittels des Krans 17 wieder aus der Grube 8 herausgehoben. Die Rollpalette 11 wandert dann mittels
des alle Rollpaletten bewegenden Antriebs 20, der beim wiedergegebenen Ausführungsbeispiel als Seilzug
ausgebildet ist, zur nächsten Bearbeitungsstation 5. Dabei
durchquert sie einen vorhangartigen Abschluß 2i, der die Stirnseite des Trockentunnels 9 begrenzt An
der Bearbeitungsstation S erfolgt die weitere Aushärtung der Raumzelle 22, während an der Bearbeitungsstation
4 eine neue Rollpalette 12 mit Bodenplatte abgesenkt wird. Anschließend wird die noch in der Raumzelle
22 befindliche Innenschalung 24 kontrahiert und an die Bearbeitungsstation 4 zurückgezogen. Nachdem
dort eine neue Raumzelle betoniert und vorgehärtet worden ist wird die Raumzelle 22 um eine weitere Zellenlänge
zur Bearbeitungsstation 6 verfahren, wo die endgültige Aushärtung im Rahmen des Fertigungsprozesses
erfolgt An den Bearbeitungsstationen 4 und 5 läuft ein neuer Zyklus der beschriebenen Art ab.
Ist schließlich an der Bearbeitungsstation 4 die Außenschalung 19 von der dritten Raumzelle entfernt
worden, so wandert die Raumzelle 22 zur abschließenden Bearbeitungsstation 7, an der die Endbearbeitung,
die sich insbesondere auf die Oberfläche der Raumzelle 22 bezieht durchgeführt wird. Hier wird beispielsweise
die Raumzelle 22 verputzt und gegebenenfalls mit den notwendigen Dackeinfassungen versehen. Die fertige
Raumzelle 22 wird schließlich mittels des Krans 17 aus der Grube ausgehoben und auf Lager gestellt oder aber
unmittelbar zum Verwendungsort transportiert
In F i g. 3 ist ein Querschnitt durch die Grube 8 dargestellt. Die Rollpalette 11 mit einer Bodenplatte 14
läuft mittels der Rollen 23 auf dem Schienenstrang 18. Auf die Bodenplatte 14 wird die Innenschalung 24 aufgezogen,
deren Wagen Laufräder 25 aufweist Diese tragen einen in der Höhe verstellbaren Rahmen 26, der
an seinem oberen Ende mit einer Deckenschalplatte 27 versehen ist Durch Abheben bzw. Absenken des Rahmens
26 läßt sich die Deckenschalplatte 27 in die Schalungs- bzw. Entschalungsstellung bringen. Die Seitenwandschalungen
28 sind an dem Rahmen 26 verschieb-
»5 bar gelagert so daß sie zum Zwecke des Entschalens
zusammengezogen werden können.
Die Außenschalung 19 besteht aus einem geschlossenen, käfigartigen Gebilde, von dem in der F i g. 3 lediglich
die Seitenwandteile 29 erkennbar sind. Der Käfig
ao kann über eine Art Kniehebelmechanik od. dgl. expandiert
werden, so daß die Seitenwandteile 29 und die Rückwand von der betonierten Raumzelle 22 freikommen.
a5 ist erkennbar, daß die Seitenwandteile 29 der Außenschalung
19 mit Dampfführungskanälen 30 versehen sind, die sich auch über das Rückwandteil erstrecken.
Hingegen ist der Innenschalwagen 24 nur an dem dekkenseitigen Schalungsteil 27 mit Dampfleitungskanälen
31 versehen. Hierdurch ist sichergestellt daß sämtliche Wände und die Decke der Raumzelle 22 bereits an der
ersten Bearbeitungsstation durch Beheizung vorgehärtet werden.
Zwischen der Außenschalung 19 und der Begren-
Zwischen der Außenschalung 19 und der Begren-
zungswand der Grube 8 ist ein solcher Abstand belassen, daß an jeder Seite ein Laufgang 32 vorhanden ist,
von dem aus der Fertigungsablauf überwacht werden kann.
Claims (8)
- Patentansprache:,1, Verfahren zur Herstellung einseitig, insbesondere jstimseitig offener Stahlbeton-Raumzellen, wie S Garagen od. dgL, die aus einem die Decke sowie die Seitenwände und die Rückwand bildenden Hohlkörper und einer Bodenplatte bestehen, wobei letztere auf einer Rollpalette gefertigt und der zwischen einem kontrahierbaren innenschalwagsn und einer expandierbaren Außenschalung gefertigte Hohlkörper auf die Bodenplatte aufbetoniert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Raumzelle (22) an einer ersten BearbeitungsstatioK (4) gefertigt und die Außenschalung (19) nach Erreichen einer gewissen Vorhärte der Raumzelle (22) expandiert und abgezogen, die Rollpalette (11) mit der Raumzelle (22) und dem Innenschalwager. (24) um etwa eine ZeUcnlänge zu einer zweiten Bearbeitungsstation (5) in einem Trockentunnel (9) zur wei- ao teren Aushärtung verschoben wird, während gleichzeitig an der ersten Bearbeitungsstation (4) eine weitere Rollpalette (11) mit Bodenplatte (14) bereitgestellt, der Innenschalwagen (24) an der zweiten Bearbeitungsstation (5) kontrahiert, zur ersten Be- as arbeitungsstation (4) auf die dort befindliche Bodenplatte (14) zurückgezogen und expandiert, die Hohlkörperbewehrung angebracht, die kontrahierte Außenschalung (19) übergestülpt und die nächste Raumzelle betoniert wird, daß die an der zweiten Bearbeitungsstation (5) befindliche, völlig entschaltete Raumzelle (22) anschließend um eine weitere Zellenlänge zu einer dritten Bearbeitungsstation (6) in dem Trockentunnel (9) zur weiteren Aushärtung verschoben wird, während an der ersten und zweiten Bearbeitungsstation (4, S) der geschilderte Zyklus erneut abläuft, und daß die trockene Raumzelle (22) schließlich um eine weitere Zellenlänge ;zu einer vierten Bearbeitungsstation (7) verschoben und endgültig bearbeitet wird.
- 2. Anlage zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen die vier Bearbeitungsstationen (4, 5, 6, 7) verbindenden, die Rollpaletten (U) führenden Schienenstrang (18), einen die Rollpaletten (U) gemeinsam bewegenden Antrieb (20), einen an der zweiten und dritten Bearbeitungsstation (5,6) den Schienenstrang (18) überdeckenden Trockentunnel (9) und einen die Außenschalung (19) an der ersten Bearbeitungsstation (4) und die Raumzelle (22) an der letzten Bearbeitungsstation (7) manipulierenden Kran (17).
- 3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschalung (19) allseits und der Innenschalwaigen (24) zumindest deckenseitig beheizbar sind.
- 4. Anlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vier Bearbeitungsstationen (4 bis 7) in einer Grube (8) vorgesehen sind, deren Tiefe der Zellenhöhe, deren Breite der Zellenbreite zuzüglich einem Laufgang und deren Länge etwas mehr als der vierfachen Zellenlänge entspricht, und die in ihrem mittleren Bereich zur Bildung des Trokkentunnels (9) abgedeckt ist
- 5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Trockentunnel (9) bildende Grubendecke (10) gleichzeitig als Fertigungsfläche für die Bodenplatten (14) dient
- 6. Anlage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kran (17) zum Absenken der RoUpaletten (11) und der Außenschalung (19) in die Grube (8) und zum Ausheben der Außenschalung (19) und der fertigen Raumzelle (22) aus der Grube (8) zwischen der ersten und letzten Bearbeitungsstation (4 bzw. T) beweglich ist
- 7. Anlage nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ihr mit Abstand eine zweite, gleich aufgebaute Anlage parallel zugeordnet ist
- 8. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kran (17) beide Anlagen überfährt
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |