DE2160724C3 - Viehtränkungsvorrichtung - Google Patents
ViehtränkungsvorrichtungInfo
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- DE2160724C3 DE2160724C3 DE19712160724 DE2160724A DE2160724C3 DE 2160724 C3 DE2160724 C3 DE 2160724C3 DE 19712160724 DE19712160724 DE 19712160724 DE 2160724 A DE2160724 A DE 2160724A DE 2160724 C3 DE2160724 C3 DE 2160724C3
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K7/00—Watering equipment for stock or game
- A01K7/02—Automatic devices
- A01K7/06—Automatic devices actuated by the animal
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)
- Housing For Livestock And Birds (AREA)
- Sink And Installation For Waste Water (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Viehtränkungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des
Patentanspruches. Eine solche Viehtränkungsvorrichtung ist beispielsweise aus der Dänischen Patentschrift
4 882 bekannt geworden und dient vor allem zum Tränken von Milch- oder Spanferkeln, läßt sich aber
natürlich auch zum Tränken anderen Viehs, insbesondere kleinerer Tiere, verwenden.
Neugeborene Milch- oder Spanferkel, die während ihrer ersten Lebenszeit fast ausschließlich in besonderen
Boxen aufgezogen werden, solken so bequem und einfach wie möglich mit frischem Trinkwasser versorgt
werden. Ferner ist es für die Sauberkeit und das Wohlbefinden der Schweine sehr wichtig, daß die Box
so trocken wie nur möglich gehalten wird, indem eventuell überschüssiges Wasser abgeleitet wird. Eine
Vorrichtung, die diesen Anforderungen im wesentlichen genügt, ist aus der eingangs genannten DK-PS 4 882
bekannt. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist ein Wasserrohr zum Zuführen des Wassers mit einem
Schlitz versehen, wobei der Schlitz durch eine das Rohr umgreifende, hin und her verschiebbare Muffe mehr
oder weniger abdeckbar ist. Das ausströmende oder «uslaufende Wasser gelangt in ein darunter befindliches
Becken, welches mit einem Überströmrohr versehen ist.
Wenn die Schweine einige Wochen alt sind, fangen sie instinktiv an, unmittelbar am Ventil zu saugen, d. h. sie
saufen nicht mehr im Becken.
Dies kann leicht dazu führen, daß das ausströmende oder austropfende Wasser nicht in das Auffangbecken
gelangt. Ein zapfenartiges Tränkventil, welches unter der Einwirkung des Tieres einen kontinuierlichen
Wasserstrom abgeben kann, ist schon aus der DE-OS 20 22 642 bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die im Gattungsbegriff beschriebene Vorrichtung so weiterzubilden,
daß sie unter Beibehaltung der trockenen Boxen «uch dem instinktmäßigen Verhalten heranwachsender
Jungtiere gerecht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den kennzeichnenden Teil des Patenanspruchs gelöst
Hierdurch wird erreicht, daß die Tiere jederzeit genügend Wasser zur Verfügung haben, andererseits
aber ihre Boxen nicht durch überfließendes Wasser beschmutzen können, selbst wenn sie unmittelbar am
Ventil saugen.
Dies wird in praktischer Weise und mit geringen Kosten mit der Vorrichtung nach der Erfindung
ίο erreicht, die nachfolgend im einzelnen mit Bezug auf die
Zeichnung erklärt wird.
In der Zeichnung ist ein Wasserrohr 1, in der angedeuteten Art an der Boxenwand befestigt Ein
Ventil 2 ist derart mit dem Wasserrohr 1 verbunden, daß sein Auslaß in geeignetem Abstand von der Boxenwand
und in diesem Fall etwa 25 cm über dem Boxenboden angeordnet ist. Das Ventil 2 ist so ausgebildet, daß es zur
Wasserabgabe mit einer bestimmten, aber veränderbaren Tropfgeschwindigkeit eingestellt werden kann. Das
Ventil 2 ist ferner mit einem dreieckig angedeuteten Organ 3 versehen, das zum Freigeben eines kontinuierlichen
Wasserflusses eingerichtet ist, sobald es die Tiere durch Saugen am Ventil 2 betätigen.
Ein Becken 4 ist mit einem Überlauf 5 versehen, der horizontal unterhalb des Ventils 2 angeordnet ist. Der Überlauf 5 verhindert, daß überschüssiges Wasser über den Rand des Beckens 4 fließt. Der Überlauf 5 wird vorzugsweise, wie in der dargestellten Ausführungsform, in der Mitte des Beckens 4 angeordnet kann aber selbstverständlich aus besonderen Gründen irgendwo anders im Becken unterhalb des Randes angeordnet werden.
Ein Becken 4 ist mit einem Überlauf 5 versehen, der horizontal unterhalb des Ventils 2 angeordnet ist. Der Überlauf 5 verhindert, daß überschüssiges Wasser über den Rand des Beckens 4 fließt. Der Überlauf 5 wird vorzugsweise, wie in der dargestellten Ausführungsform, in der Mitte des Beckens 4 angeordnet kann aber selbstverständlich aus besonderen Gründen irgendwo anders im Becken unterhalb des Randes angeordnet werden.
Das Becken 4 ist an der Boxenwand mit einer Schraube 6 befestigt, deren Gewindeteil in einem Schlitz
(nicht gezeigt) eines senkrecht hochgebogenen Fortsetzungsteils des Beckenrandes verläuft. Dadurch läßt sich
die Höhe des Beckens bequem innerhalb der Schlitzlänge verändern. Beim Tränken von Milch- oder Spanferkeln
sollte der Rand des Beckens 4 ungefähr 12,5 cm über dem Boxenboden liegen.
Nach der Erfindung ist der Auslaß des Überlaufs 5 mit einem Abflußrohr 7 Verbunden, durch das überschüssiges
Wasser aus dem Becken 4 zu einem außerhalb der Box liegenden Ausfluß, z. B. einer Düngergrube,
abgeleitet wird. Das Abflußrohr kann aus verzinktem Eisenrohr oder ähnlichem bestehen, aber auch aus
einem flexiblen Polyäthylenrohr.
Die Vorrichtung nach der Erfindung arbeitet z. B. beim Tränken von Milch- oder Spanferkeln kurzgefaßt
wie folgt.
Für neugeborene Schweine wird das Ventil 2 zur Frischwasserzuführung in das Becken 4 mit einer
Geschwindigkeit von 100—150 Tröpfchen pro Minute eingestellt, wobei die Schweine ausschließlich aus dem
Becken saufen. Überschüssiges Wasser fließt am Überlauf 5 ab und wird durch einen außerhalb der Box
befindlichen Ausfluß über ein Abflußrohr 7 abgeleitet.
Wenn die Schweine 2—3 Wochen alt sind, fangen sie instinktiv an, unmittelbar aus dem Ventil 2 durch
Betätigung des Organs 3 zu saufen, worauf dann das Tropfen abgestellt wird. Der Zweck des Beckens ist nun,
überschüssiges Abwasser zu verbunden, und in der oben angegebenen Weise abzuleiten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Tränken von Tieren, die in einer Box aufgezogen werden, beispielsweise Ferkel, bestehend aus einem an eine Wasserleitung angeschlossenen Ventil, das einstellbar ist, um Wasser mit einer bestimmten, aber variierbaren Tropfengeschwindigkeit abzugeben, und einem unter dem Ventil angeordneten Becken mit einem Oberlauf, der an das eine Ende eines Ablaufrohrs angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil unter Einwirkung des Tieres die Abgabe eines kontinuierlichen Wasserstroms gewährleistet und daß das Becken (4) höheneinstellbar angeordnet ist, wobei der Überlauf (5) vorzugsweise im Zentrum des Beckens (4) angeordnet ist und das andere Ende des Ablaufrohres (7) außerhalb der Box endet
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1659170A SE353211B (de) | 1970-12-08 | 1970-12-08 |
Publications (3)
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| DE2160724A1 DE2160724A1 (de) | 1972-07-20 |
| DE2160724B2 DE2160724B2 (de) | 1980-04-10 |
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Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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