DE2160076A1 - Elektronischer Blinkgeber - Google Patents
Elektronischer BlinkgeberInfo
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B39/00—Circuit arrangements or apparatus for operating incandescent light sources
- H05B39/09—Circuit arrangements or apparatus for operating incandescent light sources in which the lamp is fed by pulses
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Description
KLAXON, Neuilly-sur-Seine, Frankreich
Elektronischer Blinkgeber
Elektronischer Blinkgeber
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektronischen Blinker
oder Blinkgeber, insbesondere zur Steuerung von Signallichtern.
oder Blinkgeber, insbesondere zur Steuerung von Signallichtern.
Es sind verschiedene elektronische Blinkgeberarten bekannt,
die in wesentlichen aus astabilen Kultivibratoren mit zwei Transistoren bestehen, welche mit einem oder zwei Koppelkondensatoren verbunden sind, und die direkt oder über Verstärkungstransistoren Signallichter betätigen oder auch auf Relais wirken, durch die die Signallichter zum Leuchten gebracht werden.
die in wesentlichen aus astabilen Kultivibratoren mit zwei Transistoren bestehen, welche mit einem oder zwei Koppelkondensatoren verbunden sind, und die direkt oder über Verstärkungstransistoren Signallichter betätigen oder auch auf Relais wirken, durch die die Signallichter zum Leuchten gebracht werden.
Venn bei astabilen Multivibratoren mit zwei Koppelkondensatoren
nur zwei Transistoren verwendet werden sollen, so müssen entweder die Transistoren so ausgesucht werden, daß sie eine hohe Sättigungsverstärlrung
haben, oder es müssen Kondensatoren hoher Kapazität verwendet werden. Darüber hinaus bestimmt der eine Kondensator die Hellzeit
und der andere die Dunkelzeit des Signallichts bzw. der Signallichter, so daß die Kondensatoren paarweise ausgesucht bzw. einander
angepaßt werden müssen, wenn ein bestimmtes Verhältnis dieser Zeiten werden soll.
Bei astabilen Multivibratoren mit einem einzigen Koppelkondensator
sind Transistoren hoher Verstärkung oder ein Kondensator
hoher Kapazität nicht notwendig und das Verhältnis zwischen der HeIl-
und Dunkelzeit, d. h. das Taktverhältnis ist nur von dem einen Kondensator abhängig. Dagegen hat diese Anordnung den Nachteil, do,ß sie
von der Stromverstärkung der Transistoren abhängig ist, wodurch einerseits eine Auswahl erforderlich ist xvaä andererseits bei Temperaturunterschieden
die Blinkgeschwindigkeit beeinflußt wird.
Beide Anordnungen stellen Schaltelemente mit Kippeffekt dar, die im übrigen den gemeinsamen Nachteil haben, daß sie gegen Störungen
sehr empfindlich sind, die ihre Speisung beeinflussen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Blinkgeber zu schaffen, bei dem die Nachteile bekannter Blinkgeber
vermieden sind, bei dem billige Transistoren mit hoher Verstärkungstoleranz verwendet werden können, und der gegen Störungen unempfindlich
ist.
Der erfiiidungsgemäße Blinkgeber enthält Transistoren, Kondensatoren
und Widerstände, die mit den Transistoren zusammenarbeiten, Relais, Steuerumschalter1 "Signalisiergruppen und eine Gleichstromspeisequelle,
und zeichnet sich im wesentlichen aus durch einen aus wenigstens einem Eingangstransistor und einem Ausgangs transistor bestehenden
Verstärker, durch ein in der Emitter-Kollektor-Strecke des Ausgangstransistors liegendes Hauptrelais, das einen Umschalter
steuert, der mit einer Polarität der Speisequelle verbunden ist und
einen Ruhekontakt und einen Arbeitskontakt aufweist, durch ein Hilfsrelais,
das an die Steuerung der Signalisiergruppen und an den Arbeitskontakt angeschlossen ist, und einen Kontakt betätigt, durch einen
ersten Widerstandsspannungsteiler, durch einen zweiten Widerstandsspannungsteiler, durch einen Hauptkondensator, und durch einen Hilfskondensator,
wobei der Ruhekontakt einerseits über den ersten Spannungsteiler an die eine Klemme des Hauptkondensators und andererseits
an den Kontakt des Hilfsrelais angeschlossen iat, wobei der Arbeito-
209828/0560
kontakt ferner an einen Teilungspunkt des zweiten Spannungsteilers
angeschlossen ist, von dem ein weiterer Teilungspunkt an die zweite ICLeriime des Hauptkondensators und die Basis des Eingangstransistors
angeschlossen ist, -die derart vorgespannt ist, daß der Transistor
während, des Ruhezustandes des Blinkgebers gesättigt und leitend ist,
wobei der Hauptkondensator den Transistor abwechselnd sperrt und in die Sättigung treibt, wenn die Signalisierung betätigt wird, und so
die Blinkgeschwindigkeit steuert und den Blinkgeber gegen durch seine Schaltung bedingte Störungen unerapfindlich macht, während der
Hilfskondensator mit dem Ausgangstransistor verbunden ist, so daß dieser während des Unsehaltens von Arbeitskontakt zum Ruhekontakt
des Umschalters des Hauptrelais gesperrt werden kann.
Dieser Blinkgeber weist folgende zusätzliche Vorteile auf: Die erhöhte Verstärkung des Verstärkers erlaubt die Venrendung eines
KondensatOx1S geringer Kapazität;
die nit der elektronischen Schaltung verbundenen Kontakte des Hauptrelais
erlauben, die Verwendung von Schaltungen, bei denen die Verstärkung
der Transistoren praktisch keinen Einfluß auf die Blinkge-3
chwindigke it ausübt j
ein einzigex- Kondensator bestimmt die Hellzeit und die Dunkelzeit;
sind die Werte der mit den Kondensator verbundenen Widerstände ein-Lial
festgelegt, so kann die Kapazität des Kondensators das Verhältnis zwischen den beiden Zeiten, d. h. das Taktverhältnis, nicht mehr
beeinflussen;
der !Punktionszyklus beginnt mit eingeschaltetem oder leuchtendem
Signal;
infolge der Uneiipfindlichkeit gegenüber Störungen ist ein Kippen
infolge einer Störung nicht möglich, es sei denn, ihre Dauer ist höher als die Ansprechzeit des Hauptrelais.
Anhand dor in der beigefügten Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
wird die Erfindung im folgenden näher erläutert. Ba zeigen:
PiC· 1 daa elektrische Schaltbild eines Blinkgebers (in Ruhestellung), dessen Transistoren aus npn-Transistoren bestehen;
PiC· 1 daa elektrische Schaltbild eines Blinkgebers (in Ruhestellung), dessen Transistoren aus npn-Transistoren bestehen;
209828/0569 M/MUiT
BAD ORlGINAI-
Pig. 2 das Schaltbild eines Bliiikgebers (in Ruhestellung), dessen
Transistoren aus pnp-Transistoren bestellen;
Pig. ρ das elektrische Schaltbild eines Blinkgebers (in Ruhestellung),
dessen einer [Transistor aus einen npn-, und dessen anderer Transistor aus einem pnp-Transistor besteht;
Fig. 4 eine Einzelheit der Schaltung während der Ladung des Hauptkondensators,
wobei sich der Umschalter des. Hauptrelais in der Ruhestellung befindet; vaia
Pig. 5 die gleiche Einzelheit während der Entladung des Hauptkondensators,
wobei sich der Umschalter des Hauptrelais in der Arbeitsstellung befindet.
Der in Pig. 1 gezeigte Blinkgeber enthält einen im wesentlichen aus zwei Transistoren T.. und T0 bestehenden Verstärker, ein
Ilauptrelais 1 , ein Eilfsrelais 2, einen Ilauptkoiidensator Cp, .einen
Hilfskondensator C. , und einen Steuerumschalter 3 für zwei Signallanpengruppen
4g und 4d, die durch den Umschalter gesteuert werden.
Bei den beiden Transistoren GL \m.ä Tp handelt es sich um iipn-Transistoren.
Der Kollektor des Ausgangstransistors QL ist über das Hauptrelais 1 mit der Plus-Seite der Speisequelle verbunden, der
Kollektor des Eingangstransistors Tp ist einerseits über einen Ladewiderstand
Ry an die Plus-Seite der Speisequelle und andererseits an
^ die Basis des Transistors OL angeschlossen.Die Emitter der Transistoren
Τ,, und Tp sind mit der Minus-Seite der Speisequelle verbunden.
Das Hauptreliiis 1 steuert einen Umschalter 1a, dessen beweglicher
Kontakt mit der Plus-Seite der Speisequelle verbunden ist. Im Ruhezustand des Blinkgebers, wenn das Relais nicht erregt iüt,
steht der bewegliche Kontakt mit einen festen Ruhekontakt r in Verbindung, der'über einen ersten Spannungsteiler wit der Minus—
Seite der Speisequelle verbunden ist. Der erste Spannungsteiler besteht
aus zueinander in Reihe geschalteten Widerständen ":lo xirid ll~.
209828/0569 ßAD 0RiaiHAL
Der feste Arbeitskontakt t des Relais 1 ist über ein Hilfs- oder
Meßrelais 2 an den Dauerkontakt eines Umschalters 3 angeschlossen,
durch den die "beiden Signallampengruppen 4g und 4d gesteuert werden, "beispielsweise die Fahrtrichtungsanzeiger (links und
rechts) eines Automobils. Der Arbeitskontakt t ist ferner über einen Widerstand Rg mit der einen Klemme eines Kondensators C^
vei^bunden, dessen andere IQLemme an die Basis des Ausgangstransistors
T.I angeschlossen ist.
Bin zweiter Spannungsteiler, der aus zueinander in Reihe geschalteten
Widerständen R., Rr und Rg besteht, ist einerseits an die
Plus-Seite und andererseits an die Minus-Seite der Speisequelle angeschlossen. Der Verbindungspunkt zwischen den Widerständen IL, und
Rr- ist uit den Arbeitskontakt t des Hauptrelais 1 verbunden. Der Verbindungspunkt
zwischen den Widerständen R1- und Rg ist einerseits an
die Basis des Eingangstransistors I^ mi(i andererseits an die Minus-Klermiie
des Eauptkondensators Cp angeschlossen. Die Plus-Klemme des
Kondensators Cp liegt an der Verbindung der Widerstände Rp und R~
des ersten Spannungsteilers.
Dc,s Hilfs- oder Meßrelais 2 betätigt einen Öffner oder Ruhekontakt
2a, dessen beweglicher Kontakt über einen Widerstand R^ mit
der Plus-Seite der Speisequelle verbunden ist. Sein fester Kontakt ist an den Ruhekontakt r des Hauptrelais angeschlossen, so daß der
Kontakt 2a mit dem ersten, aus den Widerständen R.. und R~ bestehenden
Spannungsteiler in Verbindung steht.
Die Widerstände ?w- R1- und Rg sind so gewählt, daß die Sperrspannung
der Emitter-Basis-Strecke des Transistors Tp nicht überschritten
wird. Dies gilt auch für die Widerstände R^ und Rg, wenn
der Kondensator C. den Trasistor 1E* sperrt.
Zwischen del·. Kolloktor und der Basis des Eingangstransistors
Tp liegt ein Kondensator C, durch den verhindert wird, daß in dem
durch eine gegenseitige Rückwirkung der Störkapazitäten bzw.
209828/0569 BAD
der parasitären Kapazitäten der Schaltung und der Transistoren spontane
Schwingungen auftreten.
An die Klemmen des Hauptrelais 1 ist eine Diode D angeschlossen, um. die durch die Wicklung des Relais induzierten Spo,nnungen
kurzzuschließen.
Die Schaltung zur Speisung der Blinkla^pen 4g und 4d enthält
eine Anzeigelampe 5» die zwischen die beiden Gruppen 4g und 4d geschaltet
ist und die richtige Funktion des Blinkgebers anzeigt. Die fc Signallampen sind an die Minus-Seite der Speisequelle angeschlossen.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsforni bestehen die
Transistoren T.. und Tp aus pnp-Transistoren. Die Speisepolarität en
sind gegenüber dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 umgekehrt. Die V/iderstände R.. , R7, und R^ und der bewegliche Kontakt des Umschalters
la sind an die Minus-Seite der Speisequelle angeschlossen,
während die Widerstände R~ und Rg und die Emitter der Transistoren
Ha und Tp mit der Plus-Seite verbunden sind. Die Signallanpen
sind ebenfalls an die Plus-Seite der Speisequelle angeschlossen, während der bewegliche Kontakt des Steuerschalters 3 über das Relais
2 und den Umschalter 1a. lait der I-Iinus-Seite in Verbindung
k steht. Der Rest der Schaltung ist identisch der der Pig. 1.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel (Fig. 3) ist einer der Transistoren, beispielsweise der Transistor T.. ein npii-Traiisistor,
während der Transistor T? ein pnp-Traiisistor ist. Hinsichtlich
des Anschlusses des Emitters und des Kollektors des Transistors T.] und des Hauptrelais 1 sowie der Verbindung des Hilfsrelais
2 mit dem Schalter 3 für die Signallampen 4g und 4d und seines Kontaktes 2a mit dem Widerstand R.. und dem Ruhekontakt des Umschalters
1a des Hauptrelais 1 bestehen gegenüber der Schaltung der Fig. 1 keine Unterschiede.
BAD ORIGINAL 209828/0569
2150079
Der Kollektor dec Transistors Tp ist über den Widerstand
riit dor Basis des Transistors T. verbunden. Der Widerstand Rp- "verbindet
die Basic des Transistors T, i:dt der llinus-Seite der Speiseqv.elle,
während der Widerstand R. die Basis des Transistors T2 mit
den Arbeitskontakt t des Umschalters 1a verbindet.
Die !Funktion des erfindungsgemäßen Blinkgebers soll im folgenden
anhand des Ausführungsbeispiels der Pig. 1 beschrieben werden. Die Blinkgeber gemäß den Pig. 2 und 3 arbeiten ähnlich, wobei
bei dem Ausführungsbeispiel der Pig. 3 die Transistoren T^ und T_
jeweils gleichzeitig leitend oder gesperrt sind.
Im Ruhezustand, wenn der Steuerschalter 3 geöffnet ist, befindet sich der Eingangstransistor T2, dessen Basis gegenüber seinem
Emitter über die Widerstände R, und Rr positiv ist, im gesättigten
bzw. leitenden Zustand. Sein Kollektor polarisiert sehr schwach die Basis des Ausgangstransistors T., der somit gesperrt ist. Der Kondensator
On wird über den Ruhekontakt r des Umschalters 1a des Hauptrelais
1 imd den aus den Widerständen Rp und R7, bestehenden Spannungsteiler
einerseits sowie die Basis-Emitter-Strecke des Transistors Tp
lind den Widerstand Rg andererseits aufgeladen. Der Kondensator C1
wird über die Widerstände R. und R^ des aus den Widerständen R*, Rr
und Rg bestehenden Spannungsteilers, die zur Basis-Emitter-Strecke
des Transistors T„ parallel liegen, sowie den Widerstand Ro einerseits
und die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors Tp andererseits
aufgeladen.
Wenn der Steuerschalter 3 auf die Lampen einer der Lampengruppen Aß oder Ad. geschaltet ist, so ist die Basis des Transistors
Tp Kit der IIinu3-Seite der Speisequelle verbunden, und zwar über
die Widerstände der Lampen, die gegenüber den Widerstand R, des aus
den Widerständen R, und Iw bestehenden Spannungsteilers einen gerin-
"r 5
gen Widerstand aufweisen und über die Wicklung des Hilfsrelais 2,
desrjon Widerstand ebenfalls gering ist. Dor Transistor Tp ist dann
BAD ORIGINAL
2 0.9 828/0569
gesperrt und der Transistor Tj ist leitend, weil er über den Widerstand
R7 positiv polarisiert ist. Der Strom fließt durch den Emit- '-ter
und den Kollektor, so daß das Hauptrelais 1 erregt und der bewegliche Kontakt seines Umschalters 1a auf den Arbeitskontakt t geschaltet
wird. Hierdurch wird der Stromkreis der Signallampen geschlossen und gleichzeitig das Hilfsrelais 2 erregt, das seinen
Kontakt 2a öffnet.
Der Transistor Tp bleibt ebenso lange gesperrt, wie der sich
entladende Kondensator CL ihn auf seiner Basis keine positive Spannung annehmen läßt. Diese Entladung erfolgt gemäß Figur 5 über die
Widerstände R1-, R·*, Rg und die Speisequelle. Während der Entladung
fließt durch den Widerstand R^ ein Strom i~. Bezeichnet man die Entladespannung
des Kondensators C2 mit U, so liegt an der Basis des
Transistors T2 eine Spannung Uj3 = R, · i~ - U <
0. Die Basis des Transistors bleibt daher so lange negativ, wie keine Entladung erfolgt.
Der Kondensator (L , der sich nach dem Umschalten des Steuerschalters
3 schnell entladen hat, lädt sich über den Arbeitskontakt
t des Umschalters 1a des Hauptrelais 1, den Widerstand Rg und die
Basis des Transistors T.. schnell wieder auf, Wenn der Transistor Tp
wieder leitend ist, wird der Transistor T. gesperrt und das Relais
1 entregt, so daß der bewegliche Kontaktdes Umschalters 1a vom Arbeitskontakt
t getrennt wird.
Von diesem Moment an kann die Schaltung in Schwingungen geraten, da der Transistor T2 erneut gesperrt wird, wobei seine Basis
über die gelöschten Lampen auf minus liegt. Der Kondensator C^ beginnt
sich jedoch über die Widerstände R7 und Rg und die Lampen der Lampengruppen
4d oder 4g zu entladen und sperrt so den Transistor T.. vollständig.
Der Umschalter geht in die Ruhelage r und der Kondensator Cp
lädt sich gemäß Fig. 4 über den Kontakt r und den aus den Widerständen
R2 und R, bestehenden Spannungsteiler einerseits und den Widerstad.
Rg, der parallel zu dem Widerstand R1-, dem Relais 2 und den Lampen
liegt, wieder auf, wobei die gesamte Schaltung wiederum parallel zur
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Basis-Einitter-Strecke des Transistors T2 geschaltet ist, Der Basisstrom
des Transistors T2 η&1^ diesen in der. Sättigung, so daß sich
die Relais 1 und 2 in der Ruhelage befinden. Die Widerstände Rp, R~,
Rc und Rg sind so gewählt, daß der durch die Widerstände R1- und Rg
fließende Strom wesentlich höher ist als der Basisstrom des Transistors T2 im Moment der Ent.sattigung. Die Stromverstärkung des Transistors
Tp beeinflußt die ladung des Kondensators Gp nur geringfügig.
Wenn der 3asisstrom des Transistors Tp nicht ausreicht, um
diesen in der Sättigung zu halten, so sperrt dieser und schaltet den Transistor T. durch. Der Zyklus läuft so lange fort, wie der bewegliche
Kontakt des Steuerschalters 3 auf eine Lampengruppe 4d oder 4g geschaltet ist. Die Anzeigelampe 5, die im Falle der Anbringung der
Einrichtung in einem Fahrzeug auf dem Armaturenbrett angebracht ist, zeigt den Fahrer die richtige Funktion des Blinkgebers an.
Wenn eine der Anzeigelampen ausfällt oder abgetrennt wird, so wird durch den durch das Hilfsrelais 2 fließenden Strom keine
ausreichende Amperewindungszahl erzeugt, um den Öffner 2a anzuziehen. Der Widerstand R,. bleibt daher in der Schaltung R^ - Rp - R-konstant.
Die Ladeschaltung des Kondensators C2 ändert sich nicht,
vielmehr ändert sich seine Entladeschaltung und der Transistor Tp
bleibt weniger lange gesperrt. Die Blinkgeschwindigkeit wird dadurch merklich erhöht, so daß- der Fahßr auf den Fehler aufmerksam gemacht
wird.
In einer weiteren Ausführungsform kann das Hilfsrelais 2 direkt die Anzeigelampe 5 steuern, so daß 3ie die Blinkgeschwindigkeii/nicht
beeinflußt. Der Fehler wird'lann durch das Erlöschen der
Anzeigelampe angezeigt.
Der erfindimgagomäße elektronische Blinkgeber ist nicht auf
die in der vorstehenden Beschreibung erwähnten Anwendung in Automobilen beschränkt. Der erfindungsgemäße Blinkgeber kann beispielsweise
eberiüo zur Steuerung von Warnleuchten für Baustellen und dergleichen
verwendet werden.
Pat entansprüche
209828/0569
Claims (4)
- - ίο -PATENTANSPRÜCHEElektronischer Blinkgeber mit Transistoren, mit Kondensatoren und mit Widerständen, die mit den Transistoren zusammenarbeiten, mit Relais, mit einem Steuerumschalter für die Signalisiergruppen, und mit einer G-leichstromspeisequelle, gekennzeichnet durch einen aus wenigstens einem Eingangstransistor (Tp) und einem Ausgangstransistor (T..) bestehenden Verstärker, durch ein in der Emitter-Kollektor-Strecke des Ausgangstransistors (Tp) liegendes Hauptrelais (1), das einen Umschalter (1a) steuert, der mit einer Polarität der Speisequelle verbunden ist und einen Ruhekontakt (r) und einen Arbeitskontakt (t) aufweist, durch ein Hilfsrelais (2), das an die Steuerung der Signalisiergruppen (Lampengruppen 4d, 4g) und an den Arbeitskontakt (t) angeschlossen ist, und einen Kontakt (2a) betätigt, durch einen ersten Widerstandsspannungsteiler (Rp, R·*)» durch einen zweiten Widerstandsspannungsteiler (R^, Rc, &β)> durch einen Hauptkondensator (Cp), und durch einen Hilfskondensator (C.), wobei der Ruhekontakt (r) einerseits über den ersten Spannungsteiler (Rp, R~) an die eine Klemme des Hauptkondensators (Cp) und andererseits an den Kontakt (2a) des Hilfsrelais (2) angeschlossen ist, wobei der Arbeitskontakt (t) ferner an einen Teilungspunkt des zweiten Spannungstei-· lers (R,, R1-, Rg) angeschlossen ist, von dem ein weiterer Teilungspunkt an die zweite Klemme des Hauptkondensators (Cp) und die Basis des Eingangstransistors (Tp) angeschlossen ist, die derart' vorgespannt ist, daß der Transistor während des Ruhezustandes des Blinkgebers gesättigt und leitend ist, wobei der Hauptkondensator (C2) den Transistor (Tp) abwechselnd sperrt und in die Sättigung treibt, wenn die Signalisierung betätigt wird, und so die Blinkgeschwindigkeit steuert und den Blinkgeber gegen durch seine Schaltung bedingte Störungen unempfindlich macht, während der Hilfskondensator (C.) mit dem Ausgangstransistor (T.) verbunden ist, so daß dieser während des Umsehaltens vom Arbeitskontakt (t) zum Ruhekontakt (r) des Umschalters (1a) des Hauptrelais (1) gesperrt werden kann.209828/0569
- 2. Blinkgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfskondensator (C.) einerseits an die Basis
des Ausgangstransistors ((D..) und andererseits an einen Teilungspunkt des mit dem Arbeitskontakt (t) des Umschalters (ta) verbundenen zweiten Spannungsteilers (R^, R1-* Rg) angeschlossen ist. - 3. Blinkgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfskondensator (CL) in den zweiten Spannungsteiler (R*> Re-» Rg) geschaltet ist, wenn die beiden Transistoren (T.J, T2) Ton unterschiedlichem Leitungstyp sind.
- 4. Blinkgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzei c h n e t , daß der Kontakt (2a) des Hilfsrelais (2) aus einem
Öffner besteht, der über einen Widerstand (R.) an die Polarität der Speisequelle angeschlossen ist, mit der der Ruhekontakt (r) des Umschalters (1a) verbunden ist.209828/0569Leerseite
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7043695A FR2117696B1 (de) | 1970-12-04 | 1970-12-04 | |
| FR7043695 | 1970-12-04 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2160076A1 true DE2160076A1 (de) | 1972-07-06 |
| DE2160076B2 DE2160076B2 (de) | 1977-06-16 |
| DE2160076C3 DE2160076C3 (de) | 1978-02-02 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2198427A5 (de) * | 1972-07-24 | 1974-03-29 | Bosch Gmbh Robert | |
| DE2730444A1 (de) * | 1976-07-08 | 1978-01-12 | Klaxon Sa | Durch eine gleichstromquelle gespeiste blinkerschaltung fuer kraftfahrzeuge |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2198427A5 (de) * | 1972-07-24 | 1974-03-29 | Bosch Gmbh Robert | |
| DE2730444A1 (de) * | 1976-07-08 | 1978-01-12 | Klaxon Sa | Durch eine gleichstromquelle gespeiste blinkerschaltung fuer kraftfahrzeuge |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2117696A1 (de) | 1972-07-28 |
| FR2117696B1 (de) | 1974-04-26 |
| IT943723B (it) | 1973-04-10 |
| US3733497A (en) | 1973-05-15 |
| DE2160076B2 (de) | 1977-06-16 |
| GB1373413A (en) | 1974-11-13 |
| SE369466B (de) | 1974-08-26 |
| ES397649A1 (es) | 1974-05-16 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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