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DE215974C - - Google Patents

Info

Publication number
DE215974C
DE215974C DENDAT215974D DE215974DA DE215974C DE 215974 C DE215974 C DE 215974C DE NDAT215974 D DENDAT215974 D DE NDAT215974D DE 215974D A DE215974D A DE 215974DA DE 215974 C DE215974 C DE 215974C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
water
preheater
tubes
groups
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT215974D
Other languages
English (en)
Publication of DE215974C publication Critical patent/DE215974C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/02Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters with water tubes arranged in the boiler furnace, fire tubes or flue ways
    • F22D1/04Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters with water tubes arranged in the boiler furnace, fire tubes or flue ways the tubes having plain outer surfaces, e.g. in vertical arrangement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V* 215974 -KLASSE 13 b. GRUPPE
ROBERT WADHAM in STOCKHOLM.
-Die Erfindung betrifft einen Wasservorwärmer o: dgl. mit untereinander verbundenen Reihen stehender Röhren, die von dem Wasser durchströmt werden. Die bisher zum Ausblasen solcher Vorwärmer mittels im Vorwärmer bei vermindertem Druck auf das Wasser erzeugten Dampfes verwendeten Vorrichtungen arbeiten nicht zufriedenstellend, da die für eine gründliche Ausblasung des angesammelten Schlammes
ίο erforderliche große Geschwindigkeit des Wassers nicht mittels des Dampfes erreicht werden kann. Auch werden die Röhren bei Ausblasung mittels Dampfes, sei es des auf eben genannte Weise erzeugten oder, anderen Dampfes, ganz oder teilweise wasserleer, wodurch die Gefahr ihrer Überhitzung entsteht.
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Übelstände dadurch, daß zum Ausblasen der Röhrenreihen mittels einer Druckflüssigkeit ein mit einer Druckquelle verbundenes Rohr zu dem oberen Ende des Vorwärmers abgeführt ist.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungen der Erfindung veranschaulicht. . Fig. 1 bis 3 zeigen von zwei Seiten und in Oberansicht einen am oberen Übergangsrohr mit Rückschlagventilen versehenen Vorwärmer, bei welchem zur Ausblasung Speisewasser benutzt wird. Fig. 4 zeigt den oberen Teil eines Vorwärmers, bei welchem Speisewasser oder Wasser aus einer anderen Druckquelle in einen besonderen Raum oder ein Rohr, welches durch Ventile mit den Übergangsräumen zwischen den Röhrengruppen in Verbindung treten kann, geleitet wird. Fig. 5 zeigt den oberen Teil eines Vorwärmers mit besonderem Rohr für das Ausblasewasser, Welches durch Ventile in die gekrümmten Verbindungsteile zwischen den Röhrengruppen einströmen kann. Fig. 6 und 7 zeigen von der Seite und im wagerechten Schnitt einen mit der neuen Ausblaseeinrichtung versehenen Vorwärmer, dessen Röhren oben und unten mittels eines Rohres miteinander in Verbindung stehen, welches · durch Rückschlagventile in Kammern geteilt ist. ■ Fig. 8 zeigt die Erfindung für einen Vorwärmer, welcher unten mit Rückschlagventilen und oben mit Zuführungshähnen für das Ausblasewasser versehen ist.
Die Röhren des Vorwärmers nach Fig. 1 bis 3. sind in bekannter Weise in Gruppen 1 bis 12 geteilt, und die einzelnen Gruppen stehen unten mit Röhren 13 bis 24 und oben mit Röhren 25 bis 36 in Verbindung. Von diesen sind die unter ren Röhren, ausgenommen die erste und letzte Röhre 13 bzw. 24, paarweise, durch Rohrkrümmer 37 bis 41, die oberen Röhren 25 bis 36 paarweise durch Kammern 371 bis 421, .-gebildet durch in einem besonderen Rohr angebrachte Rückschlagventile 43 bis 47, miteinander verbunden. 48 ist der Einlaß für das Speisewasser, welches durch den Rohrkrümmer 49 zum Rohr 13, dann aufwärts durch die erste Röhrengruppe 1 zum Rohr 25 geht, von diesem hinein in die Kammer 371, in das Rohr 26, abwärts durch die zweite Röhrengruppe 2, durch das Rohr 14, den Verbindungskrümmer 37, das Rohr 15 hinauf durch die nächste Röhrengruppe 3 und so weiter abwechselnd aufwärts und abwärts durch die Röhrengruppen bis zu der letzten Röhrengruppe 12, deren unteres
Rohr 24 durch einen Verbindungskrümmer 50 mit dem Auslauf des Vorwärmers in Verbindung steht. .
Die Verbindungskrümmer 49, 37 bis 41 und 50 können durch Hähne 51 bis 57 mit einem gemeinsamen Ausblaserohr 58 in Verbindung gebracht werden. Nach vorliegender Erfindung führt von dem Einlauf 48 ein Rohr 5g zu dem Rohr 371 bis 421, an dessen linkes Ende (Fig. 1) es angeschlossen ist, so daß vom Rohr 59 in das Rohr 371 bis 421 beim Ausblasen hineingepreßtes Wasser die Rückschlagventile öffnen kann. Im Einlauf 48 ist ein Dreiweghahn 60 angebracht, mittels dessen dem Wasser entweder gestattet ist, in die erste Röhrengruppe 1 einzutreten und dann den Vorwärmer in oben genannter Weise zu durchlaufen, oder mit Absperrung des Vorwärmers vom Einlauf in das Rohr 59 hineingeleitet wird. Wünscht man nun eine oder einige Röhrengruppen auszublasen, so stellt man den Hahn 60 so, daß das Wasser in das Rohr 59 eintritt, und öffnet von den Hähnen 51 bis 57 diejenigen, welche zu den Röhrengruppen gehören, die ausgeblasen werden sollen. Das Wasser tritt dann aus dem Rohr 59 in das Rohr 371 bis 421 über, in welchem es bei geöffneten Rückschlagventilen fortströmt, bis es zu den Röhrengruppen kommt, deren Ausblasehähne geöffnet sind, um hier das in den genannten Röhrengruppen befindlicheWasser mit dem Schlamm hinauszutreiben. Wünscht man z. B. die Röhrengruppen 6 und 7 auszublasen, so öffnet man den Hahn 54. Sollen die Röhrengruppen 2 bis 5 ausgeblasen werden, so öffnet man die Hähne 52 und 53. Man kann sonach alle beliebigen Röhrengruppen ausblasen, und ebenso alle Röhrengruppen gleichzeitig. Zwischen dem zum Dampfkessel führenden Auslauf 50 und dem Kessel ist ein Rückschlagventil (nicht dargestellt) angebracht, welches beim Ausblasen ein Zurückströmen des Wassers von dem Kessel nach dem Vorwärmer verhindert. Da zweckmäßig die Ausblasehähne der eine nach dem anderen geöffnet und geschlossen· werden, wird alles Wasser, welches die Pumpe verläßt, gezwungen, mit großer Geschwindigkeit die betreffenden Röhrengruppen zu durchlaufen. Demzufolge geschieht das Ausblasen gründlich, und aller angesammelte Schlamm wird fortgespült. Während des Ausblasens bleiben die Röhren mit Wasser gefüllt. Jede Gefahr einer Überhitzung ist somit beseitigt. Damit bei der Umstellung des Hahnes 60 zum Zweck des Ausblasens der Druck den für den Vorwärmer berechneten nicht übersteigt, was z. B. durch nicht rechtzeitiges Öffnen der Ausblasehähne erfolgen könnte, wird das Rohr 371 bis 421 an dem zur Verbindung des Rohres 59 mit dem Rohr 371 bis 42 1 entgegengesetzten Ende mit einem Sicherheitsventil 61 versehen. Sollte der Druck in einer oder einigen Röhrengruppen während der gewöhnlichen Arbeit des Vorwärmers zu hoch steigen, so haben Wasser oder erzeugter Dampf Gelegenheit, durch das Sicherheitsventil zu entweichen.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform stehen die Röhrengruppen 1, 2 .. . oben durch Kammern 62, 63, 64 .... in Verbindung, welche durch feste Querwände 65 in einem Rohr 66 gebildet sind, das in der Längsrichtung durch eine Scheidewand 67 in einen oberen, durch das ganze Rohr sich erstreckenden Raum 63 und einen unteren, in die genannten Kammern eingeteilten Raum geteilt ist. Zwischen dem Raum 68 und den Kammern 62, 63, 64 .... sind unter Federdruck stehende Ventile 69 angebracht, welche sich nach innen zu den Räumen 62 .... öffnen. Nach dem oberen Raum 68 führt das Rohr 59 das Ausblasewasser. Unten kann der Vorwärmer wie in Fig. 1 und 2 eingerichtet sein. Wünscht man eine oder einige Röhrengruppen auszublasen, so sperrt man das Speisewasser ab und läßt Ausblasewasser in den Raum 68, indem man zugleich entsprechende Ausblasehähne öffnet. Das Druckwasser im Raum 68 öffnet dann das oder die von den Ventilen 69, welche zu den Röhrengruppen führen, deren Ausblasehähne geöffnet sind, und es geht das Ausblasen auf oben beschriebene Weise vor sich.
Bei dem in Fig. 5 dargestellten Vorwärmer . stehen die Röhrengruppen 1, 2 .... oben durch gebogene Röhren 71 bis 73, entsprechend den Räumen 62 .... in Fig. 4, in Verbindung. Ein Zuleitungsrohr 74 für das Ausblasewasser, entsprechend dem Raum 68. in.Fig. 4, ist durch Zweigrohre 75 und Ventile 76 mit den Röhren 71 bis 73 verbunden. Wenn eine oder mehrere Röhrengruppen ausgeblasen werden sollen, verfährt man auf dieselbe Weise wie bei dem in Fig. 4 gezeigten Vorwärmer.
Bei dem in Fig. 6 und 7 dargestellten Vorwärmer sind die Gruppen 1, 2 .... sowohl oben als auch unten mit einem Rohr 77 bzw. 78 105. vereinigt, welche mit Rückschlagventilen 79 bzw. 80 versehen sind. 81 ist der Einlauf für das Speisewasser, und 82 ist der Auslauf für das erwärmte Wasser. Das Wasser geht von 8.1 aufwärts durch die Röhrengruppe 1, abwärts durch die Röhrengruppe 2 und so weiter zum Auslauf 82. Im Einlauf ist ein Dreiweghahn 84 angeordnet, von welchem ein Rohr 59 zum linken Ende des Rohres 77 (Fig. 6) führt. 85 ist ein mit einem Absperrhahn (nicht dargestellt) versehenes Ausblaserohr. Wenn ausgeblasen werden soll, stellt man den Hahn 84 so ein, daß der Vorwärmer abgesperrt wird und das Wasser von 81 durch das Rohr 59 zum Rohr 77 läuft. Der Hahn im Rohr 85 wird geöffnet. Das in das Rohr 77 einströmende Wasser öffnet dann die Rückschlagventile 79 und treibt
das Wasser in allen Röhren hinab in das Rohr 78, dessen Rückschlagventile 80 geöffnet werden. Das Wasser wird schließlich durch das Rohr 85 hinausgetrieben. Alle Röhrengruppen werden sonach gleichzeitig ausgeblasen. Am rechten Ende des Rohres 77 kann wie in Fig. 1 ein Sicherheitsventil angebracht sein.
Der in Fig. 8 dargestellte Vorwärmer ist unten auf dieselbe Weise wie der in Fig. 6 und 7 eingerichtet, mit der Ausnahme, daß der Hahn 84 durch einen gewöhnlichen Absperrhahn 86 ersetzt ist. Das Rohr 59 kann oben durch Zweigrohre 87 mit eingesetzten Hähnen 88 mit den Röhrengruppen 1, 2 .... in Verbindung gesetzt werden. Beim Ausblasen wird der Hahn 86 so gestellt, daß der Zulauf von Wasser nach dem unteren Teil des Vorwärmers unterbrochen wird, wobei die Hähne 88 zu den Röhrengruppen, welche ausgeblasen werden sollen, geöffnet werden. Das ausgeblasene Wasser und das Ausblasewasser gehen dann durch die Rückschlagventile 80 in das Rohr 78 und durch den Auslauf 85 hinaus.
Auch bei den in Fig. 4 bis 8 dargestellten Vorwärmern werden die Röhrengruppen schnell ausgeblasen und bleiben während des Ausblasens mit Wasser gefüllt. Bei den beschriebenen Vorrichtungen sind die Röhrengruppen so vereinigt, daß das zur Erhitzung bestimmte Wasser während der gewöhnlichen Arbeit des Vorwärmers die Röhrengruppen der Reihe nach durchläuft. Die Gruppeneinteilung kann jedoch auch so getroffen sein, daß das Wasser die Gruppen paarweise, zu je drei usw., durchläuft oder gleichzeitig nach allen Röhrengruppen verteilt wird. .

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Wasservorwärmer mit untereinander verbundenen Reihen stehender Röhren, die von dem Wasser durchströmt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausblasen der Röhrenreihen mittels einer Druckflüssigkeit ein mit einer Druckquelle verbundenes Rohr (59) zu dem oberen Ende des Vorwärmers abgeführt ist.
2. Wasservorwärmer nach Anspruch 1, dessen Röhrenreihen oben durch ein durch feste Wände in Kammern geteiltes Rohr oder durch Rohrkrümmer miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern bzw. Rohrkrümmer zum Einlaß der Druckflüssigkeit mit Rückschlagventilen (69 bzw. 76) versehen sind (Fig. 4 und 5).
3. Wasservorwärmer nach Anspruch 1, bei welchem im unteren Verbindungsrohr der Röhrenreihen Rückschlagventile angebracht sind, dadurch' gekennzeichnet, daß oben zwischen dem Zuführungsrohr (59) für die Druckflüssigkeit und den Röhrenreihen mit . der Hand zu bedienende Abschlußorgane (88) eingeschaltet sind (Fig. 8).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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